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Die
Erfindung bezieht sich auf einen beidseitig wirkenden Antrieb zur
Drehung eines mit einer Verstellvorrichtung verbundenen, mit einer
Innenverzahnung versehenen Antriebshohlrades mittels eines um eine
Antriebsachse des Antriebshohlrades ausgehend von einer Mittelstellung
in die eine oder andere Richtung schwenkbaren Antriebshebels.
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Aus
der
DE 195 40 631
A1 ist eine selbstsperrende Schrittschaltmechanik für eine Verstellvorrichtung
eines Fahrzeugsitzes bekannt, die eine Freilaufbremse und ein Gestell
aufweist, an dem ein Handhebel um eine Lagerwelle eines mit Zahnflanken
versehenen Stellrades gelagert ist. Am Handhebel ist eine Mitnehmereinrichtung
schwenkbar angelenkt, die zwei mit den Zähnen des Stellrades zusammenwirkende
Mitnehmerbereiche enthält,
von denen in einer Transportrichtung jeweils nur einer aktiv ist. Die
Mitnehmerbereiche befinden sich in einer Mittelstellung des Handhebels
außer
Eingriff mit den Zahnflanken des Stellrades. Beim Verschwenken des Handhebels
aus seiner Mittelstellung kommt einer der Mitnehmerbereiche in Eingriff
mit den Zahnflanken des Stellrades und transportiert dieses, während der
andere Mitnehmerbereich außer
Eingriff mit dem Stellrad bleibt.
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Eine
Steuereinrichtung, die aus einer zwischen dem Gestell und der Mitnehmereinrichtung wirkenden,
reibenden Bremse besteht, bringt den jeweils in Drehrichtung vorn
lie genden Mitnehmerbereich beim Verschwenken des Handhebels aus
seiner Mittelstellung in Eingriff mit den Zahnflanken des Stellrades
und gibt am Ende des Transporthubes des Handhebels diesen Mitnehmerbereich
vom Stellrad frei, bevor er frei von den Zähnen des Stellrades zurückbewegt
wird.
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Bei
dem bekannten, in beide Drehrichtungen wirkenden Antrieb befinden
sich die Mitnehmerbereiche der Mitnehmereinrichtung in der Mittelstellung des
Handhebels außer
Eingriff mit der Verzahnung des Stellrades und werden erst beim
Verschwenken des Handhebels durch die als reibende Bremse wirkende
Steuereinrichtung in Eingriff mit der Verzahnung des Stellrades
gebracht. Aufgrund der nicht in die Verzahnung des Stellrades eingerasteten
Mitnehmerbereiche in der Mittelstellung des Handhebels liegt somit
ein Umschaltspiel vor bis die Mitnehmerbereiche der Mitnehmereinrichtung
in die Verzahnung des Stellrades einschwenken und die Schwenkbewegung
des Handhebels auf das Stellrad übertragen.
Damit die Schwenkbewegung des Handhebels auf das Stellrad übertragen
wird, ist somit die reibende Bremse zwingend erforderlich, so dass
bei einem Ausfall der Bremseinrichtung, die das anfängliche
Zurückbleiben
der Mitnehmereinrichtung gegenüber
dem Handhebel bei einer Bewegung des Handhebels bewirkt, die bekannte
Schrittschaltmechanik funktionsunfähig ist.
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Da
weiterhin der Eingriff der Mitnehmerbereiche in die Verzahnung des
Stellrades nur durch die reibende Bremse bewirkt wird, besteht bei
Fahrzeugbewegungen die Gefahr eines Klapperns der selbstsperrenden
Schrittschaltmechanik, da keinerlei Vorspannung vorgesehen ist,
die die Verzahnungen miteinander in Eingriff bringt.
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Aus
der
DE 198 59 533
A1 ist ein beidseitig wirkender Antrieb zur Erzeugung einer
Drehbewegung eines Antriebszahnrades mit einer Innenverzahnung bekannt,
das ausgehend von einer Nullpunktlage eines um eine Antriebsachse
schwenkbaren Antriebshebels in die eine oder andere Drehrichtung
nur dann gedreht wird, wenn sich der Antriebshebel von der Nullpunktlage
weg bewegt, während bei
einer Bewegung des Antriebshebels in Richtung der Nullpunktlage
das Antriebszahnrad nicht mitgenommen wird. Der Antriebshebel ist
mit einem einteiligen Kippelement verbunden, das in Abhängigkeit von
der jeweiligen Antriebsrichtung zwischen zwei Endpositionen hin
und her kippt, wobei in jeder Endposition ein Eingriff des Kippelementes
in die Verzahnung des Antriebszahnrades erfolgt.
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Das
Kippelement ist an zwei radial voneinander beabstandeten Lagerpunkten
gelagert, wobei der eine Lagerpunkt mit dem Antriebshebel und der
andere Lagerpunkt mit einer um die Antriebsachse schwenkbaren Halteplatte
gekoppelt ist. Weiterhin ist ein federnd mit der Halteplatte verbundenes
und radial eine Kraft auf die Verzahnung des Antriebszahnrades ausübendes Reibelement
vorgesehen, das bei einer Schwenkbewegung des Antriebshebels aus
der Nullpunktlage heraus einer Drehung der Halteplatte aus deren
Nullstellung entgegenwirkt. Eine Kulissenführung, in die jeweils ein Führungsnocken
des Kippelements eingreift, stellt bei einem Rückschwenken des Antriebshebels
in die Nullpunktlage sicher, dass das Kippelement mit der Verzahnung
des Antriebszahnrades während
der Rückstellbewegung
nicht in Eingriff gelangt oder an der Verzahnung entlangratscht.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, einen beidseitig wirkenden Antrieb
der eingangs genannten Art zu schaffen, der aus wenigen Funktionselementen
besteht und bei einer Betätigung
im Wesentlichen keine Geräusche
verursacht.
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Diese
Aufgabenstellung wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Der
erfindungsgemäße beidseitig
wirkende Antrieb ist aus einer minimalen Teilezahl zusammengesetzt
und verursacht weder beim Verschwenken des Antriebshebels aus der
Mittelstellung in die eine oder andere Richtung noch bei der Rückführung des Antriebshebels
in die Mittelstellung störende
Geräusche.
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Trotz
der gegenüber
dem Stand der Technik minimalen Teilezahl ist eine sichere Funktion
des beidseitig wirkenden Antriebs und ein minimales Umschaltspiel
beim Eingriff eines der beiden Verzahnungsbereiche der Klinke in
die Innenverzahnung des Antriebshohlrades gewährleistet.
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Die
Steuerung des Hereinschwenkens eines der beiden Verzahnungsbereiche
der Klinke in die Innenverzahnung des Antriebshohlrades beim Verschwenken
des Antriebshebels zum Verstellen der Verstellvorrichtung sowie
zum Herausschwenken des betreffenden Verzahnungsbereiches aus der
Innenverzahnung des Antriebshohlrades bei der Rückführung des Antriebshebels in
die Mittelstellung ist die Klinke über ein Steuerelement derart
mit dem Reibelement verbunden, dass durch die bremsende Wirkung
des Reibelements bei einer Auslenkung des Antriebshebels aus der
Mittelstellung jeweils der in Schwenkrichtung des Antriebshebels
vorne liegende Verzahnungsbereich der Klinke in die Innenverzahnung
des Antriebshohlrades hineingeschwenkt und bei der Rückführung des
Antriebshebels in die Mittelstellung wieder aus der Innenverzahnung
des Antriebshohlrades herausgeschwenkt wird, während der jeweils andere Verzahnungsbereich
der Klinke außer
Eingriff mit der Innenverzahnung des Antriebshohlrades bleibt.
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Vorzugsweise
besteht das Steuerelement aus einem senkrecht von der Oberfläche des
Reibelements abstehenden Steuernocken, der in eine Ausnehmung der
Klinke eingreift und so infolge seiner bremsenden Wirkung eine der
Schwenkrichtung des Antriebshebels um die Antriebsachse entgegengerichtete
Kraft auf die Klinke ausübt,
wobei der Kraftangriffspunkt außerhalb
der Anlenkung der Klinke am Antriebshebel liegt und somit zu einem
Verschwenken der Klinke um die Anlenkung am Antriebshebel führt.
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Das
Reibelement ist radial elastisch angefedert und weist hierzu zwei
elastisch federnde Schenkel auf, die zumindest teilweise an der
Reibfläche
des Antriebshohlrades anliegen und damit eine hinreichende reibschlüssige Verbindung
zum Antriebshohlrad zur Erzeugung der Bremswirkung erzielen.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
ist das Reibelement plattenförmig
ausgebildet und weist mehrere, vorzugsweise verteilt angeordnete
Reibbereiche auf, so dass weitere reibschlüssige Anlagen an der Reibfläche des
Antriebshohlrades zur Verstärkung
der Bremswirkung des Reibelements hergestellt werden können.
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Die
Reibfläche
des Antriebshohlrades kann entweder durch die Innenverzahnung des
Antriebshohlrades gebildet werden oder aus einer gesonderten, axial
zur Innenverzahnung des Antriebshohlrades versetzten Reibfläche bestehen.
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Die
Rückstellung
des Antriebshebels nach einem Herausschwenken des Antriebshebels
aus der Mittelstellung wird in einer ersten Ausführungsform durch eine um die
Antriebsachse gelegte Rückstellfeder
bewirkt, die an einem gehäusefesten
Anschlag, an einer Anlage des Antriebshebels und an einer Anlage
des Reibelements anliegt, wobei die Anlagen am Antriebshebel und
am Reibelement entweder aus einem Lagerzapfen, mit dem die Klinke
am Antriebshebel angelenkt ist, und aus dem die Klinke mit dem Reibelement
verbindenden Steuernocken bestehen kann oder aus gesondert am Antriebshebel und
am Reibelement angeordneten Anschlägen bestehen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
sind Zentrier- und Rückstellklauen
vorgesehen, die drehbar an der Antriebsachse gelagert sind und deren
Schenkel an einem gehäusefesten
Anschlag, an einer Anlage des Antriebshebels und an einer Anlage
des Reibelements anliegen und über
eine Zugfeder miteinander verbunden sind.
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In
dieser Ausführungsform
gewährleisten
die exakt auf der Antriebsachse gelagerten, separat angefederten
Zentrier- und Rückstellklauen
bei einer Rückführung des
Antriebshebels eine geräuschlose Bewegung
der Zentrier- und Rückstellklauen,
da im Unterschied zur Anordnung einer Rückstellfeder Lagertoleranzen
der Rückstellfeder
bzw. Durchbiegungen der Federschenkel keinen Einfluss ausüben.
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Weitere
Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
der Erfindung, die unter Bezugnahme auf die Zeichnungsfiguren näher erläutert werden
sollen. Es zeigen:
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1 einen
Querschnitt durch einen beidseitig wirkenden Antrieb mit einem innenverzahnten Antriebshohlrad,
einem Antriebshebel, einer wippenartig ausgebildeten Klinke, einem
plattenförmigen Reibelement
und einer Rückstellfeder;
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2 einen
Querschnitt durch einen beidseitig wirkenden Antrieb mit gegenüber der
Ausführungsform
gemäß 1 gespiegelten
Kraftangriffspunkten und
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3 einen
Querschnitt durch einen beidseitig wirkenden Antrieb mit Zentrier-
und Rückstellklauen
anstelle einer Rückstellfeder.
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Der
in den 1 bis 3 dargestellte Querschnitt durch
einen beidseitig wirkenden Antrieb zeigt übereinstimmend ein mit einer
nicht näher
dargestellten Verstellvorrichtung wie beispielsweise einer Höhen- oder
Neigungsverstellung eines Kraftfahrzeugsitzes verbundenes Antriebshohlrad 1,
das sich um eine Antriebsachse 10 in der einen oder anderen
Drehrichtung dreht und eine Innenverzahnung 11 aufweist.
Zur Drehung des Antriebshohlrades 1 in der einen oder anderen
Drehrichtung dient ein über eine
Bohrung 20 an der Antriebsachse 10 angelenkter
Antriebshebel 2, der ausgehend von einer Nullpunktlage
oder Mittelstellung in die eine oder andere Richtung um die Antriebsachse 10 verschwenkt
werden kann. Zur Übertragung
der Schwenkbewegung des Antriebshebels 2 in der einen oder
anderen Richtung auf das Antriebshohlrad 1 ist eine nach
Art einer Wippe ausgebildete Klinke 3 am Antriebshebel 2 angelenkt
und weist zwei spiegelbildlich zur Anlenkung angeordnete Verzahnungsbereiche 31, 32 auf,
die zur Umsetzung einer Schwenkbewegung des Antriebshebels 2 in
eine Drehbewegung des Antriebshohlrades 1 in die Innenverzahnung 11 des
Antriebshohlrades 1 eingreifen. Die Anlenkung der Klinke 3 am
Antriebshebel 2 erfolgt über einen vom Antriebshebel 2 abstehenden
Lagerzapfen 21 und eine Bohrung 30 der Klinke 3.
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Der
Eingriff der Verzahnungsbereiche 31, 32 der Klinke 3 in
die Innenverzahnung 11 des Antriebshohlrades 1 wird
mittels einer Steuereinrichtung so gesteuert, dass ausgehend von
der Mittelstellung des Antriebshebels 2 nur derjenige Verzahnungsbereich 31 bzw. 32 der
Klinke 3 in die Innenverzahnung 11 des Antriebshohlrades
eingreift, der der betreffenden Schwenkrichtung des Antriebshebels 2 zugeordnet
ist. Die Steuereinrichtung besteht aus einem plattenförmigen Reibelement 4,
das über
eine Mittenbohrung 40 auf der Antriebsachse 10 gelagert
ist und mit mehreren, vorzugsweise verteilt angeordneten Reibbereichen 41 bis 44 an
einer Reibfläche
des Antriebshohlrades 1 anliegt. Über einen senkrecht von der Oberfläche des
Reibelements 4 abstehenden Steuernocken 45 und
eine in der Symmetrieachse der Klinke 3 angeordnete und
von der Anlenkung 21, 30 der Klinke 3 am
Antriebshebel 2 beabstandete Ausnehmung 33 ist
die Klinke 3 mit dem Reibelement 4 verbunden.
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Durch
die von der Anlenkung 21, 30 der Klinke 3 am Antriebshebel 2 beabstandete
Verbindung der Klinke 3 mit dem Reibelement 4 über den
Steuernocken 45 und die Ausnehmung 33 sowie infolge der
bremsenden Wirkung des Reibelements 4 bei einem Verschwenken
des Antriebshebels 2 in der einen oder anderen Schwenkrichtung
wird auf die Klinke 3 ein Drehmoment ausgeübt, das
bei einem Verschwenken des Antriebshebels 2 aus der in
den 1 bis 3 dargestellten Mittelstellung
in die eine oder andere Schwenkrichtung zu einem Hineinschwenken
eines der beiden Verzahnungsbereiche 31, 32 in
die Innenverzahnung 11 des Antriebshohlrades 1 bzw.
bei der Rückstellung
des Antriebshebels 2 in die in den 1 bis 3 dargestellte
Mittelstellung zu einem Herausschwenken des betreffenden Verzahnungsbereichs 31 bzw. 32 aus
der Innenverzahnung 11 des Antriebshohlrades 1 führt.
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Die
bremsende Wirkung des Reibelements 4 wird durch die elastisch
angefedert an der Reibfläche des
Antriebshohlrades 1 anliegenden Bereiche 41 bis 44 des
Reibelements 4 erzeugt. Zu diesem Zweck und zur Minimierung
von Geräuschen
besteht das plattenförmige
Reibelement 4 aus Kunststoff, insbesondere einem Elastomer
oder Gummi, und die elastische Anfederung wird zusätzlich durch
federnde Arme 46, 47 erzeugt, die die Reibbereiche 41 bis 44 federelastisch
gegen die Reibfläche
des Antriebshohlrades 1 drücken.
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Die
Reibfläche
des Antriebshohlrades 1 wird bei den in den 1 bis 3 dargestellten
Ausführungsbeispielen
durch die Innenverzahnung 11 des Antriebshohlrades 1 gebildet,
kann aber alternativ oder zusätzlich
aus einer axial zu der Innenverzahnung 11 versetzten hohlzylindrischen
Reibfläche
bestehen.
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Zur
Rückstellung
des Antriebshebels 2 in die Nullpunktlage oder Mittelstellung
nach einer Schwenkbewegung des Antriebshebels 2 in die
eine oder andere Schwenkrichtung dient in der Ausführungsform
gemäß 1 eine
um die Antriebsachse 10 gelegte Rückstellfeder 5, die
mit Federschenkeln 51, 52 an einem gehäusefesten
Anschlag 6, dem Steuernocken 45 und dem Lagerzapfen 21 anliegt, der
die Klinke 3 mit dem Antriebshebel 2 verbindet.
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Nachstehend
soll die Funktionsweise des in 1 dargestellten
ersten Ausführungsbeispieles des
erfindungsgemäßen beidseitig
wirkenden Antriebs erläutert
werden.
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Wird
der Antriebshebel 2 in Richtung des ausgezogen dargestellten
Pfeiles V1 gegen den Uhrzeigersinn um die Antriebsachse 10 verschwenkt,
so wird die Klinke 3 über
ihre Ausnehmung 30 durch den Lagerzapfen 21 des
Antriebshebels 2 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn mitbewegt.
Durch die bremsende Wirkung des Reibelements 4 wird eine Kraft über den
Steuernocken 45 auf die Ausnehmung 33 der Klinke 3 ausgeübt, die
zu einem Schwenken der Klinke 3 im Uhrzeigersinn um den
Lagerzapfen 21 führt,
so dass der erste Verzahnungsbereich 31 der Klinke 3 entsprechend
dem Pfeil E1 in die Innenverzahnung 11 des Antriebshohlrades 1 einschwenkt.
Nach dem Eingriff des Verzahnungsbereichs 31 in die Innenverzahnung 11 des
Antriebshohlrades 1 wird dieses entsprechend der Schwenkrichtung
des Antriebshebels 2 entgegen dem Uhrzeigersinn ebenfalls
entgegen dem Uhrzeigersinn um die Antriebsachse 10 gedreht.
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Beim
Verschwenken des Antriebshebels 2 aus der in 1 dargestellten
Mittelstellung entgegen dem Uhrzeigersinn um die Antriebsachse 10 wird außerdem der
eine Federschenkel 51 infolge seiner Anlage am Steuernocken 45 und
Lagerzapfen 21 in der Schwenkrichtung des Antriebshebels 2 mitgenommen,
während
der andere Federschenkel 52 wegen seiner Anlage am gehäusefesten
Anschlag 6 in der Ausgangsstellung gemäß 1 bleibt.
Dadurch wird die Rückstellfeder
aufgeweitet, so dass nach Beendi gung der Schwenkbewegung des Antriebshebels 2 und
damit dem Wegfall der Verstellkraft der Federschenkel 51 eine
Federkraft auf den wegen der Schwenkbewegung voreilenden Lagerzapfen 21 so lange
ausgeübt
wird bis der Federschenkel am Lagerzapfen 21 und Steuernocken 45 gleichzeitig anliegt.
Das zu dieser Drehung der Klinke 3 notwendige Drehmoment
entsteht durch eine Gegenkraft, die das Reibelement 4 im
Steuernocken 45 erzeugt, da es sich der Rückwärtsdrehung
widersetzt. Der Lagerzapfen 21 und der Steuernocken 45 werden
so parallel bis zur Nullpunktlage oder Mittelstellung des Antriebshebels 2 weitergeführt.
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Wird
der Antriebshebel 2 in der Gegenrichtung, d.h. im Uhrzeigersinn
um die Antriebsachse 10 entsprechend dem gestrichelt dargestellten
Pfeil V2 verschwenkt, so wirkt auf die Klinke 3 infolge
der bremsenden Wirkung des Reibelements 4 ein Drehmoment
ein, das die Klinke 3 entgegen dem Uhrzeigersinn um die
Anlenkung 21, 30 am Antriebshebel 2 verschwenkt
und dementsprechend den zweiten Verzahnungsbereich 32 der
Klinke 3 entsprechend dem Pfeil E2 in die Innenverzahnung 11 des
Antriebshohlrades 1 drückt.
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Beim
Rückführen des
Antriebshebels 2 in die Mittelstellung nach Beendigung
einer Verstellbewegung wird analog zur vorstehend beschriebenen Funktion
in Bezug auf den ersten Verzahnungsbereich 31 der zweite
Verzahnungsbereich 32 aus der Innenverzahnung 11 des
Antriebshohlrades 1 herausgeschwenkt und die Klinke 3 zusammen
mit dem Antriebshebel 2 in die Mittelstellung zurückbewegt.
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Das
in 2 im Querschnitt dargestellte zweite Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen beidseitig
wirkenden Antriebs unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel gemäß 1 bei
ansonsten identischem Aufbau nur dahingehend, dass die Federschenkel 51, 52 der
Rückstellfeder 5 nicht
am Steuer- und Lagerzapfen 21, 45, sondern an
einer Anlage 22 des Antriebshebels 2 und einer
Anlage 46 des Reibelements 4 anliegen, die diametral
zum Lagerzapfen 21 und Steuernocken 45 am Antriebshebel 2 und
am Reibelement 4 angeordnet sind.
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Dadurch
tritt gegenüber
der vorstehend beschriebenen Funktion des in 1 dargestellten
ersten Ausführungsbeispieles
eine Spiegelung der Kraftangriffspunkte bei der Rückführung des
Antriebshebels 2 in die Mittelstellung nach einem Verschwenken
des Antriebshebels 2 in der einen oder anderen Schwenkrichtung
um die Antriebsachse 10 auf, d.h. bei einem Verschwenken
des Antriebshebels 2 um die Antriebsachse 10 entgegen dem
Uhrzeigersinn wird wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 infolge
der bremsenden Wirkung des Reibelements 4 der Verzahnungsbereich 31 in
die Innenverzahnung 11 des Antriebshohlrades 1 eingeschwenkt.
Bei der Rückführung des
Antriebshebels 2 in die Mittelstellung bewirkt der ausgelenkte
Federarm 52 der Rückstellfeder 5 eine
entsprechende Annäherung
der Anlage 46 des Reibelements 4 an die Anlage 22 des
Antriebshebels 2 und damit über den Steuernocken 45 ein
entsprechendes Drehmoment auf die Klinke 3, die zu einer
Herausnahme des Verzahnungsbereichs 31 aus der Innenverzahnung 11 des
Antriebshohlrades 1 führt,
ohne dass der zweite Verzahnungsbereich 32 in die Innenverzahnung 11 des
Antriebshohlrades 1 eingreift.
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Das
in 3 dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen beidseitig
wirkenden Antriebs unterscheidet sich von dem in 2 dargestellten
zweiten Ausführungsbeispiel
bei ansonsten übereinstimmendem
Aufbau nur dahingehend, dass anstelle der um die Antriebsachse 10 gelegten
und damit nicht exakt auf der Antriebsachse 10 gelagerten
Rückstellfeder 5 zwei
exakt auf der Antriebsachse 10 gelagerte Zentrier- und
Rückstellklauen 71, 72 vorgesehen
sind, die am gehäusefesten
Anschlag 6, an der Anlage 22 des Antriebshebels 2 und
der Anlage 46 des Reibelements 4 anliegen und
mittels einer Zugfeder 8 separat derart angefedert sind,
dass die Zentrier- und Rückstellklauen 71, 72 zueinander
bewegt werden.
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Durch
die exakte Lagerung der Zentrier- und Rückstellklauen 71, 72 auf
der Antriebsachse 10 wird gewährleistet, dass bei der Rückstellung
des Antriebshebels 2 nach einer Schwenkbewegung die Rückführung der
jeweiligen Zentrier- und Rückstellklaue 71 bzw. 72 in
die Nullpunktlage oder Mittelstellung geräuschlos erfolgt, da im Unterschied
zu dem in der 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel
Lagertoleranzen der Rückstellfeder 5 an
der Antriebsachse 10 sowie Durchbiegungen der Federschenkel 51, 52 wegen
der exakten Lagerung der Zentrier- und Rückstellklauen 71, 72 auf
der Antriebsachse 10 und deren starre Ausbildung keinen
Einfluss haben.
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- 1
- Antriebshohlrad
- 2
- Antriebshebel
- 3
- Klinke
- 4
- Reibelement
- 5
- Rückstellfeder
- 6
- Gehäusefester
Anschlag
- 10
- Antriebsachse
- 11
- Innenverzahnung
- 20
- Bohrung
- 21
- Lagerzapfen
- 22
- Anlage
- 30
- Bohrung
- 31,
32
- Verzahnungsbereiche
- 33
- Ausnehmung
- 40
- Mittenbohrung
- 41 – 44
- Reibbereiche
- 45
- Steuernocken
- 46
- Anlage
- 51,
52
- Federschenkel
- 71,
72
- Zentrier-
und Rückstellklauen