[go: up one dir, main page]

DE20317311U1 - Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager - Google Patents

Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager Download PDF

Info

Publication number
DE20317311U1
DE20317311U1 DE20317311U DE20317311U DE20317311U1 DE 20317311 U1 DE20317311 U1 DE 20317311U1 DE 20317311 U DE20317311 U DE 20317311U DE 20317311 U DE20317311 U DE 20317311U DE 20317311 U1 DE20317311 U1 DE 20317311U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grain
filling space
stored grain
base plate
grain according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20317311U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20317311U priority Critical patent/DE20317311U1/de
Publication of DE20317311U1 publication Critical patent/DE20317311U1/de
Priority to EP04716538A priority patent/EP1601451B1/de
Priority to AU2004216936A priority patent/AU2004216936B2/en
Priority to RU2005130645/15A priority patent/RU2336937C2/ru
Priority to PT04716538T priority patent/PT1601451E/pt
Priority to SI200430213T priority patent/SI1601451T1/sl
Priority to US10/547,487 priority patent/US7350964B2/en
Priority to PL04716538T priority patent/PL1601451T3/pl
Priority to DK04716538T priority patent/DK1601451T3/da
Priority to PCT/DE2004/000387 priority patent/WO2004078331A1/de
Priority to AT04716538T priority patent/ATE347930T1/de
Priority to BRPI0408091-2A priority patent/BRPI0408091B8/pt
Priority to DE502004002298T priority patent/DE502004002298D1/de
Priority to ES04716538T priority patent/ES2279354T3/es
Priority to DE112004000809T priority patent/DE112004000809D2/de
Priority to JP2006504243A priority patent/JP4504352B2/ja
Priority to KR1020057016289A priority patent/KR101017330B1/ko
Priority to LVP-05-113A priority patent/LV13424B/lv
Priority to CY20071100320T priority patent/CY1106360T1/el
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B25/00Details of general application not covered by group F26B21/00 or F26B23/00
    • F26B25/04Agitating, stirring, or scraping devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/04Stacks, ricks or the like
    • A01F25/08Ventilating means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • A01F25/22Ventilating arrangements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager, bestehend aus mindestens einer Fördereinrichtung (2), einem Gehäuse und einem Antrieb (10) für die Fördereinrichtung (2), wobei die Fördereinrichtung (2) einerseits von dem Gehäuse umschlossen ist und andererseits in einen Getreidestapel hineinragt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse sowohl auf einer bodenseitigen Auflageplatte (1) aufbaut, die eine tragende Funktion besitzt als auch einen Füllraum (3) ausbildet, der eine mit der Fördereinrichtung (2) gleichgerichtete, Getreide einnehmende Öffnung und eine zu der Fördereinrichtung (2) abweichend ausgerichtete, Getreide ausgebende Öffnung besitzt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Derartige Vorrichtungen werden einerseits bei der Trocknung von erntefrischem Getreide von getreideerzeugenden Betrieben und andererseits bei der Lagerung von Getreide von gewerblichen Lagerhaltern eingesetzt.
  • Getreide stellt eine der wichtigsten Nahrungsgrundlagen dar und kann durch unsachgemäße Trocknung oder Lagerung sehr leicht verderben. Die dadurch entstehenden Wertverluste sind entsprechend hoch.
  • Erntefrisches Getreide wird deshalb getrocknet, wie es beispielsweise ein Prospekt der Firma Lothar Wellenbrock Getreidetechnik, Kuckucksberg 4, 19073 Wittenförden zeigt. Dieser Silntrockner weist einen kreisrunden Querschnitt auf und ist mit einem externen Gebläse und einer externen Heizung ausgerüstet. Zudem ist der Boden des Silotrockners als Belüftungsboden ausgeführt. In einem permanenten Prozess wird auf eine bestimmte Temperatur vorgewärmte Luft mittels des Gebläses durch den Belüftungsboden in das Getreide eingeblasen, so dass sich direkt über dem Belüftungsboden eine Trocknungszone ausbildet. Bedingt durch das herrschende Temperaturgefälle bildet sich innerhalb des Getreidestapels aber auch eine Kondensschicht aus, die die Trocknung des oberhalb der Kondensschicht liegenden Getreides, in einer sogenannten Nasszone, verhindert. Deshalb ist in diesem Silotrockner eine Umwälzvorrichtung zur Vermischung des Ge treides aus der Trocknungszone und des Getreides aus der Nasszone vorgesehen. Dazu ist auf der oberen Silowand eine Laufschiene befestigt, auf der ein oberhalb des Siloquerschnitts mittig und drehbar befestigter Träger läuft. Der Träger überstreicht dabei während eines Umlaufs den gesamten Querschnitt des Silos. An dem Träger sind meist mehrere antreibbare Förderschnecken befestigt, die auf dem Träger und damit radial zur Mittelachse des zylindrischen Silotrockners verschiebbar gelagert sind. Diese ragen bis etwa in den Bereich der Trocknungszone in das Innere des Silos hinein. Mit der umlaufenden Bewegung des Trägers und der radialen Verschiebebewegung der Förderschnecken lassen sich alle Bereiche des Silos erreichen. Die Förderschnecken fördern dabei permanent trockenes Getreide aus der Trocknungszone, so dass entsprechend erntefrisches Getreide aus der Nasszone in Richtung des Belüftungsbodens zur Trocknung nachsinken kann. Eine solche Umwälzvorrichtung ist wegen der entsprechenden Antriebstechnik und des hohen Materialeinsatzes relativ teuer.
  • Trockenes Getreide wird vorzugsweise in einem Flachlager gelagert, das einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Das Flachlager ist mit einem externen Gebläse und einer externen Kühlung ausgerüstet und verfügt über ein Rohrsystem. Dabei wird in einem permanenten Prozess auf eine bestimmte Temperatur gekühlte Luft mittels des Gebläses über das Rohrsystem in die unterste Schicht des Getreides eingeblasen. Dadurch wird die durch die natürliche Atmung des Getreides erzeugte Wärme und Feuchtigkeit in die oberen Schichten und aus dem Getreide heraus gedrückt. Bedingt durch uneinheitliche Ware und unterschiedliche Atmungsaktivität entstehen innerhalb des Getreidestapels häufig Wärmenester. Aus diesen Bereichen kann die Wärme durch die von unten anliegende Luftströmung nicht herausgedrückt werden, so dass die Temperatur in diesem Bereich ansteigt. Bei Temperaturen über 16 °C kommt es zur Ansiedlung von Kornkäfern und anderer Insekten, so dass das Getreide in kürzester Zeit unbrauchbar wird. Mittels flächendeckender regelmäßiger Temperaturmessungen wird versucht, Wärmenester frühzeitig zu erkennen und diese gegebenenfalls durch gezielte Belüftung oder von Hand mittels Schaufeln oder unter Zuhilfenahme sogenannter Kornkulis zu beseitigen. Die Bemühungen scheitern jedoch daran, dass sich die Ursachen der Wärmenester deut lich unterhalb der Oberfläche, in einem Bereich von etwa 2 bis 3 Metern Tiefe befinden. Durch das permanente Nachrutschen von Getreide von den Seiten ist ein Umwälzen von Hand schwierig möglich und wenig effektiv. Die Verwendung einer aus dem Silotrockner bekannten Umwälzvorrichtung scheitert an den Dimensionen des Flachlagers. Bedingt durch Längen von etwa 100 Metern und Breiten von etwa 30 Metern würden die notwendigen Laufschienen und Querschnitte der überspannenden Träger extreme Dimension erfordern und ein solches Gewicht aufweisen, dass eine wirtschaftliche Anwendung nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine gattungsmäßige Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager zu entwickeln, die mobil ausgeführt ist und sowohl in einem kontinuierlichen Trocknungsprozess zur Verhinderung der Ausbildung einer Kondensschicht als auch diskontinuierlich in einem Lagerungsprozess zur gezielten Bekämpfung von Wärmenestern innerhalb des Getreides einsetzbar ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckdienliche Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteranspruchen 2 bis 18.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung beseitigt die genannten Nachteile des Standes der Technik. Vorteilhaft bei der Anwendung der Vorrichtung ist, dass diese ohne zusätzliche Antriebe auskommt. Dies ist möglich, weil der von der Fördereinrichtung erzeugte Förderdruck eine Aufteilung in mindestens einerseits eine Getreide ausstoßende und andererseits in eine die Vorrichtung antreibende Komponente erfährt, so dass sich die Vorrichtung während der Förderung von Getreide selbständig auf dem Getreidestapel bewegt.
  • Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Füllraum von zwei sich gegenüberliegenden und senkrecht auf der bodenseitigen Auflageplatte angeordneten Seitenwänden, gleichfalls einer senkrecht auf der bodenseitigen Auflageplatte angeordneten Stirnwand und einer zu der bodenseitigen Auflageplatte parallel angeordneten deckel seitigen Auflageplatte umschlossen ist und die Getreide einnehmende Öffnung des Füllraumes die bodenseitige Auflageplatte durchbricht und die Getreide ausgebende Öffnung des Füllraumes einen horizontal ausgerichteten Ausstoßbereich für das Getreide ausbildet, weil dadurch eine optimale Aufteilung des Förderdrucks erfolgt und damit sowohl eine defnierte Förderleistung als auch eine definierte Bewegungsgeschwindigkeit erreichbar ist.
  • Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Seitenwände jeweils zur Veränderung des Volumens des Füllraumes und der Größe des Ausstoßbereiches einen um eine senkrechte Drehachse schwenkbaren Bereich aufweisen und der schwenkbare Bereich der Seitenwand jeweils eine Zusatzauflage besitzt, die den Füllraum nach unten abschließt, sobald die schwenkbaren Bereiche zur Verkleinerung des Volumens des Füllraumes gegeneinander geschwenkt werden und die deckelseitige Auflageplatte eine solche Größe aufweist, die den Füllraum nach oben abschließt, sobald die schwenkbaren Bereiche zur Vergrößerung des Volumens des Füllraumes aufgeschwenkt werden. Dadurch lässt sich die Größe des Füllraumes optimal an unterschiedliche Anforderungen, beispielsweise verschiedene Getreidesorten, in einfacher Weise anpassen.
  • Es ist von Vorteil, wenn die Fördereinrichtung aus einer Antriebseinheit und aus einer handelsüblichen Förderschnecke besteht, weil dadurch die Vorrichtungskosten minimal gehalten werden können und der Einsatz solcher Förderschnecken bewährt ist. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Förderschnecke in dem Bereich des Füllraumes ein exzentrisches Gewicht trägt, so dass mit der Drehzahl der Förderschnecke translatorische Impulse erzeugbar sind, die in einer senkrechten Richtung sowohl zu der Stirnwand als auch zu dem Ausstoßbereich wirken, weil dadurch die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung in einfacher Weise erhöht werden kann. Dadurch lassen sich größere Flächen in kürzerer Zeit bearbeiten. Es ist auch von Vorteil, wenn die Förderschnecke in Längsrichtung hohl ausgeführt ist und die Förderschnecke über jeweils mindestens eine Lufteinlass- und eine Luftauslassöffnung verfügt, so dass durch die innenliegende Bohrung Luft von oben in mindestens eine tieferliegende Schicht des Getreidestapels transportierbar ist und die in die Fördereinrichtung einzulassende Luft mittels einer Erwärm- oder Kühleinrichtung auf eine höhere oder eine niedrigere Temperatur als die Umgebungstemperatur veränderbar ist, weil dadurch eine höhere Effektivität erreichbar ist. Einerseits lässt sich zusätzlich erwärmte Luft in den Trocknungsbereich und andererseits gekühlte Luft in den Bereich eines Wärmenestes in einfacher Weise von oben direkt an die Bearbeitungsstelle tief im Getreidestapel einführen.
  • Es ist auch von Vorteil, wenn
    • – in der bodenseitigen Auflageplatte und diese durchdringend, jeweils seitlich des Füllraumes höhenverstellbare Hemmplatten angeordnet sind,
    • – eine in den Ausstoßbereich hineinragende und an der deckelseitigen Auflageplatte um eine senkrechte Drehachse schwenkbar angebrachte hintere Steuereinrichtung vorgesehen ist und
    • – optional eine der hinteren Steuereinrichtung gegenüberliegend angeordnete vordere Steuereinrichtung vorgesehen ist, die ihrerseits unterhalb der bodenseitigen Auflageplatte gleichfalls um eine senkrechte Drehachse schwenkbar angebracht ist,
  • weil dadurch mit einfachen Mitteln und in einfacher Weise die Steuerung der Bewegungsrichtung der Vorrichtung beeinflusst werden kann. Dabei lässt sich die Beeinflussung auch in einen vorprogrammierten Ablauf bringen und weitgehend automatisch ablaufen, wenn die Vorrichtung über mindestens einen Sender verfügt mit dessen Hilfe Koordinaten der Vorrichtung an einen entsprechenden Empfänger einer datenverarbeitenden Maschine sendbar sind und die datenverarbeitende Maschine ihrerseits über einen Sender verfügt, mit dessen Hilfe in einem Programm abgelegte oder ermittelte Korrekturdaten an einen entsprechenden Empfänger der Vorrichtung sendbar sind und die Hemmplatten, die hintere Steuereinrichtung und/oder die vordere Steuereinrichtung über Stellmotore verfügen, die anhand der empfangenen Korrekturdaten verstellbar ausgeführt sind.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die bodenseitige Auflageplatte über mindestens eine seitlich hochgezngene Führungsplatte verfügt, mit der sich die Vorrichtung an einem in einem vorhergehenden Durchlauf erzeugten Getreidewall abstützt, weil dadurch in einfacher Weise eine Richtungsstabilität der Vorrichtung erreichbar ist, die sich bei der Bearbeitung großer Flachlager vorteilhaft auswirkt. Dadurch lassen sich auch die Steuereingriffe in einem automatischen Betrieb minimieren.
  • Es ist auch besonders zweckmäßig, wenn die bodenseitige Auflageplatte einen äußeren Rand besitzt, der eine ausreichende Höhe besitzt oder der bis zur deckelseitigen Auflageplatte hochgezogen ist, sodass sich ein geschlossener Hohlraum ergibt. Damit wird zunächst verhindert, dass sich während der Fortbewegung Getreide auf der bodenseitigen Auflageplatte ablagert und den Gleitvorgang behindert. Außerdem kann sich die Vorrichtung nicht mehr in das gelagerte Getreide eingraben. Der geschlossene Hohlraum erzeugt zusätzlich einen Auftrieb, der den Gleitvorgang weiter verbessert.
  • Es ist auch von Vorteil, wenn die Förderschnecke zumindest in ihrem oberen Bereich eine Steigung besitzt, die in Richtung zur Antriebseinheit zunimmt. Diese Art der Förderschnecke ist insbesondere bei längeren Förderschnecken von Vorteil, weil die oben liegenden und größeren Förderkammern neben dem aus der Tiefe geförderten Getreidegut auch zusätzliches Getreidegut aus den höheren Getreideschichten aufnehmen können und so in diesem Bereich freien Raum für die seitliche Fortbewegung der Förderschnecke schaffen. Dass erleichtert den Bewegungsablauf der Vorrichtung.
  • Von Vorteil ist auch, wenn die Förderschnecke gegenüber der bodenseitigen Auflageplatte eine in Richtung des Ausstoßrichtung zeigende Neigung besitzt und diese Neigung verstellbar ausgeführt ist. Durch diese Neigung kommt es zu einem Aufrichten der bodenseitigen Auflageplatte auf der vorderen, der Ausstoßrichtung gegenüberliegenden Seite, weil die Spindel sich während ihrer Drehbewegung stets in die Senkrechte ausrichtet.
  • Bei einem größerem Getreidelager ist es von Vorteil, wenn zwei oder mehrere Vorrichtungen durch jeweils einen seitlichen Abstandshalter zusammengekoppelt sind, wobei jede Vorrichtung eine eigene Antriebseinheit besitzt und der Abstandshalter an beiden Vorrichtungen gelenkig gelagert ist. Mit einer linearen Nebeneinanderreihung mehrerer Vorrichtungen kann eine größere Fläche in der gleichen Zeit bearbeitet werden. Mit weiteren Vorrichtungen, die den linear gekoppelten Vorrichtungen auf Lücke vorgelagert sind, wird der Abstand zwischen den bearbeiteten Strecken verringert. Damit wird das Getreide intensiver umgewälzt. Dabei wird eine Richtungsänderung der Fortbewe gung der Vorrichtung dadurch erreicht, dass der Antrieb einer der beiden äußeren Vorrichtungen ausgeschaltet oder verringert wird, sodass diese abgeschaltete Vorrichtung zur Drehachse für den gekoppelten Verband von Vorrichtungen wird.
  • Vorteilhaft ist es auch, wenn die Vorrichtung eine Sensoreinrichtung zur Erfassung der Temperatur des geförderten Getreides und zur temperaturabhängigen Verstellung der Hemmplatten (14, 14') besitzt, weil damit die Fortbewegungsgeschwindigkeit bzw. die örtliche Verweilzeit der Vorrichtung in Abhängigkeit von der Temperatur des geförderten Getreides in der Art geregelt werden, dass die Fortbewegungsgeschwindigkeit bei höheren Temperaturen langsamer und bei geringeren Temperaturen schneller wird. Damit können Wärmenester effektiver bearbeitet werden.
  • Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Dazu zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung des Erfindungsgegenstandes in einer Vorderansicht,
  • 2 eine schematische Darstellung der 1 in einer Seitenansicht und
  • 3 eine schematische Darstellung der 1 in einer Draufsicht.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager besteht gemäß 1, 2 und 3 aus einer bodenseitigen Auflageplatte 1 und einer senkrecht dazu angeordneten und mutig durch die bodenseitige Auflageplatte 1 verlaufenden Fördereinrichtung 2.
  • Die bodenseitige Auflageplatte 1 weist eine kreisrunde Fläche mit einem offenen trapezförmigen Flächensegment auf. Oberhalb des offenen Flächensegmentes der bodenseitigen Auflageplatte 1 bildet sich ein Füllraum 3 aus. Dieser besitzt eine dem offenen trapezförmigen Flächensegment der bodenseitigen Auflageplatte 1 entsprechende prismatische Form. Begrenzt wird der Füllraum 3 durch eine Stirnwand 4, zwei Seitenwände 5, 5' und eine deckelseitige Auflageplatte 6. Dabei sind sowohl die Stirnwand 4 als auch die Seitenwände 5, 5' senkrecht auf der bodenseitigen Auflageplatte 1 sowie die deckelseitige Auflageplatte 6 parallel zu der bodenseitigen Auflageplatte 1 ausge richtet. Der Füllraum 3 bildet, der Stirnwand 4 gegenüberliegend, von der deckelseitigen Auflageplatte 6 abgedeckt und von den Seitenwänden 5, 5' flankiert einen sich in horizontaler Richtung öffnenden Ausstoßbereich 7 auf. Dabei sind die Seitenwände 5, 5' auf der Seite, die der Stirnwand 4 abgewandt und dem Ausstoßbereich 7 zugewandt ist, um eine senkrechte Drehachse schwenkbar ausgeführt. Dazu sind die Seitenwände 5, 5' in einen feststehenden und einen schwenkbaren Bereich 8, 8' unterteilt. In einer zueinander orienlierten Stellung geben die schwenkbaren Bereiche 8, 8' der Seitenwände 5, 5' einen minimalen Ausstoßbereich 7 und in einer voneinander weg orientierten Stellung geben die schwenkbaren Bereiche 8, 8' der Seitenwände 5, 5' einen maximalen Ausstoßbereich 7 frei. Dadurch schließt der Füllraum 3 in der minimalen Stellung ein minimales und in der maximalen Stellung ein maximales Füllvolumen ein. An den schwenkbaren Bereichen 8, 8' der Seitenwände 5, 5' ist jeweils eine horizontal und direkt oberhalb der bodenseitigen Auflageplatte 1 angeordnete Zusatzauflage 9, 9' befestigt. Diese weist jeweils eine solche Größe und Form auf, dass sie den Füllraum 3 nach unten abschließt, sobald die schwenkbaren Bereiche 8, 8' der Seitenwände 5, 5' gegeneinander geschwenkt werden und den Füllraum 3 und den Ausstoßbereich 7 minimal verkleinern. Sowohl das offene Flächensegment in der bodenseitigen Auflageplatte 1 als auch die deckelseitige Auflageplatte 6 weisen eine auf das maximale Füllvolumen abgestimmte Größe auf.
  • Die Fördereinrichtung 2 besteht aus einer Antriebseinheit 10 und einer Förderschnecke 11. Die Antriebseinheit 10 ist an einer Aufnahme 12 befestigt, die ihrerseits mit der deckelseitigen Auflageplatte 6 verbinden ist. Die Antriebseinheit 10 ist abtriebsseitig drehfest mit einem oberen Ende der Förderschnecke 11 verbunden. Die Antriebseinheit 10 kann sowohl mittels Elektrnenergie antreibbar oder als Verbrennungskraftmaschine ausgelegt sein. Abtriebsseitig beträgt die Drehzahl etwa 250 bis 750 min 1. Die Förderschnecke 11 ist handelsüblich und weist einen Schneckendurchmesser von etwa 50 bis 100 mm auf. Sowohl der Durchmesser und die Steigung der Schnecke als auch die Drehzahl der Förderschnecke 11 sind auf die Menge des zu fördernden Getreides abstimmbar. Die Länge der Förderschnecke 11 ist gleichfalls variabel und beträgt etwa zwischen 1.000 und 4.000 mm, wobei deren unteres Ende in einen Stapel Getreide hineinragt.
  • Die bodenseitige Auflageplatte 1 weist zudem auf einer Seite eine hochgezogene Führungsplatte 13 auf. Dabei ist die Führungsplatte 13 parallel zur Arbeitsrichtung der Vorrichtung ausgerichtet. Die Größe, die Form und der Anstellwinkel der Führungsplatte 13 sind entsprechend abgestimmt. Dem Fachmann soll es dabei freistehen, eine oder mehrere zusätzliche Führungsplatten vorzusehen. Die bodenseitige Auflageplatte 1 durchdringen zwei höhenverstellbare Hemmplatten 14, 14'. Diese sind jeweils seitlich außerhalb des Füllraumes 3 angebracht und weisen eine auf die Hemmung der Drehung der Vorrichtung angepasste Größe und Form auf. Die Höhenverstellung der Hemmplatten 14, 14' kann unabhängig voneinander von Hand oder auch automatisch anhand bestimmter Parameter motorisch erfolgen. Innerhalb des Füllraumes 3, den Ausstoßbereich 7 mutig teilend, ist an der deckelseitigen Auflageplatte 6 eine hintere Steuereinrichtung 15 befestigt, die um eine senkrechte Drehachse schwenkbar ist. Die Grüße der wirksamen Fläche der hinteren Steuereinrichtung 15 ist auf die Steuerung der Vorrichtung entsprechend abgestimmt. In gleicher Linie mit der hinteren Steuereinrichtung 15 und dieser gegenüberliegend ist unterhalb der bodenseitigen Auflageplatte 1 eine vordere Steuereinrichtung 16 angebracht, die gleichfalls um eine senkrechte Drehachse schwenkbar ist. Die Grüße der wirksamen Fläche der vorderen Steuereinrichtung 16 entspricht etwa der der hinteren Steuereinrichtung 15. Sownhl die vordere Steuereinrichtung 15 als auch die hintere Steuereinrichtung 16 können unabhängig voneinander von Hand oder auch automatisch anhand bestimmter Parameter motorisch verstellt werden. Sownhl der Einsatz der Hemmplatten 14, 14', der Einsatz der hinteren Steuereinrichtung 15 als auch der vorderen Steuereinrichtung 16 ist optional.
  • In einer figürlich nicht dargestellten zweiten Ausführung kann die Förderschnecke 11 als Hohlwelle gestaltet sein. Durch die innere Bohrung der Förderschnecke 11 könnte dann Luft von oben nach unten durch die Förderschnecke 11 geführt werden. Dazu weist die Förderschnecke 11 entsprechende umfangsseitig angeordnete Lufteinlass- und Luftauslassöffnungen auf. Die einzulassende Luft könnte zudem gekühlt sein.
  • In einer figürlich gleichfalls nicht dargestellten dritten Ausführung könnte die Förderschnecke 11 in dem Bereich des Füllraumes 3 ein exzentrisch befestigtes Gewicht aufweisen, so dass mit der Drehzahl der Förderschnecke 11 diese zusätzlich translatorische Impulse erzeugt. Das exzentrische Gewicht würde so auf der Förderschnecke 11 befestigt sein, dass die translatorischen Impulse senkrecht sowohl zu der Stirnwand 4 als auch zu dem Ausstoßbereich 7 wirken können.
  • Beispielhaft soll die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem diskontinuierlichen Betrieb in einem mit Getreide gefüllten Flachlager bei der Bekämpfung eines Wärmenestes beschrieben werden. Dazu wird die Vorrichtung von einer Bedienperson auf der Oberfläche des Getreidestapels an die zuvor detektierte Stelle verbracht, an der sich in 1 bis 2 Meter Tiefe unterhalb der Oberfläche das Wärmenest befindet. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Vorrichtung selbst und die Förderschnecke 11 auf Grund ihrer Länge separat transportiert werden. Danach wird das obere Ende der Förderschnecke 11 drehfest mit der Abtriebsseite der Antriebseinheit 10 verbunden. Die Antriebseinheit 10 wird eingeschaltet und die Förderschnecke 11 in den Getreidestapel aus der horizontalen in die vertikale Lage abgesenkt. Die Förderschnecke 11 fördert, entsprechend der Drehzahl, des Durchmessers und der Steigung der Schnecke Getreide in den Füllraum 3. Nach Erreichen des maximalen Füllvolumens in dem Füllraum 3 entsteht ein entsprechender Fülldruck, der sich, abgestützt an der Stirnwand 4 und an den Seitenwänden 5, 5' in Richtung des Ausstnßbereiches 7 entlädt, so dass durch die weitere Förderung Getreide aus dem Ausstoßraum 7 herausgedrückt wird. Das Ausströmen von Getreide aus dem Füllraum 3 in der Richtung des Ausstoßraumes 7 erzeugt auch eine entgegengesetzt gerichtete Bewegung der gesamten Vorrichtung in einer Arbeitsrichtung. Dadurch bewegt sich die Vorrichtung, auf dein Getreidestapel aufliegend in der Arbeitsrichtung bei gleichzeitigem Ausstoß zuvor aus dem Bereich des Wärmenestes geförderten Getreides aus dem Ausstoßbereich 7 des Füllraumes 3. Bedingt durch die Länge der Förderschnecke 11 leitet diese und auch die Antriebseinheit 10 selbst impulsartige Vibrationen in die Vorrichtung ein, die deren Bewegung in der Arbeitsrichtung fördern. Die Vorrichtung kann in ihrer Bewegungsrichtung leicht durch die Bedienperson durch Schieben oder Drehen in der einen oder anderen Richtung beeinflusst werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist aber auch in einem kontinuierlichen Betrieb in einem mit Getreide befüllten Flachlager zur Vermischung des Getreides der Trocknungsznne und der Nasszone während des Trocknungsprozesses einsetzbar. Dazu wird die Vorrichtung von einer Bedienperson in einem ersten Durchlauf so ausgerichtet, dass die Vorrichtung einen mittig und in Längsrichtung des Flachlagers ausgerichteten Getreidewall erzeugt. In den nachfolgenden Umläufen, stützt sich die Vorrichtung jeweils mittels der Führungsplatte 13 unter Nutzung des Drehmomentes in Richtung der Führungsplatte 13 entsprechend an dem zuletzt erzeugten Getreidewall ab. Dies erfolgt solange, bis die gesamte Fläche des Flachlagers von der Vorrichtung bearbeitet ist. Dabei sind weitere Eingriffe der Bedienperson in den Bewegungsablauf der Vorrichtung jeweils nur an den Wendepunkten notwendig.
  • Der kontinuierliche Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist auch automatisch realisierbar. Dazu könnte die Vorrichtung in entsprechenden zeitlichen Abständen ihre aktuellen räumlichen x-, y- und gegebenenfalls z-Knordinaten an eine datenverarbeitende Maschine senden, die die Koordinaten in einem entsprechenden Programm verarbeiten würde. Diese würde dann der Vorrichtung ihrerseits Parameter senden, mit denen beispielsweise die Hemmplatten 14, 14', die hintere Steuereinrichtung 15 und/oder die vordere Steuiereinrichtung 16 verstellbar sind. Dazu müsste die Vorrichtung mit entsprechenden Sendern, Sensoren und Stellantrieben ausgerüstet sowie eine abgestimmte datenverarbeitende Maschine bereit gestellt werden. Der automatische Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dahingehend optimierbar, dass entsprechend installierte Sensoren ein Wärmenest innerhalb des Getreidestapels detektieren, die x-, y- und z-Koordinaten des Wärmenestes an die datenverarbeitende Maschine senden, wonach diese die Vorrichtung gezielt durch das Flachlager zu dem Wärmenest führt. Die Sensoren zur Ermittlung von Wärmenestern können Temperaturmess-, Dichtemess-, Sauerstoffgehaltmess- oder Kohlendioxidgehaltmess-Sensoren sein.
  • 1
    bodenseitige Auflageplatte
    2
    Fördereinrichtung
    3
    Füllraum
    4
    Stirnwand
    5, 5'
    Seitenwand
    6
    deckelseitige Auflageplatte
    7
    Ausstnßbereich des Füllraumes
    8, 8'
    schwenkbarer Bereich der Seitenwand
    4, 9'
    Zusatzauflage des schwenkbaren Bereichs der Seitenwand
    10
    Antriebseinheit
    11
    Förderschnecke
    12
    Aufnahme für die Antriebseinheit
    13
    Führungsplatte
    14, 14'
    Hemmplatte
    15
    hintere Steuereinrichtung
    16
    vordere Steuereinrichtung

Claims (18)

  1. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager, bestehend aus mindestens einer Fördereinrichtung (2), einem Gehäuse und einem Antrieb (10) für die Fördereinrichtung (2), wobei die Fördereinrichtung (2) einerseits von dem Gehäuse umschlossen ist und andererseits in einen Getreidestapel hineinragt, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse sowohl auf einer bodenseitigen Auflageplatte (1) aufbaut, die eine tragende Funktion besitzt als auch einen Füllraum (3) ausbildet, der eine mit der Fördereinrichtung (2) gleichgerichtete, Getreide einnehmende Öffnung und eine zu der Fördereinrichtung (2) abweichend ausgerichtete, Getreide ausgebende Öffnung besitzt.
  2. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllraum (3) von zwei sich gegenüberliegenden und senkrecht auf der bodenseitigen Auflageplatte (1) angeordneten Seitenwänden (5, 5'), gleichfalls einer senkrecht auf der bodenseitigen Auflageplatte (1) angeordneten Stirnwand (4) und einer zu der bodenseitigen Auflageplatte (1) parallel angeordneten deckelseitigen Auflageplatte (6) umschlussen ist und die Getreide einnehmende Öffnung des Füllraumes (3) die bodenseitige Auflageplatte (1) durchbricht und die Getreide ausgebende Öffnung des Füllraumes (3) einen horizontal ausgerichteten Ausstoßbereich (7) für das Getreide ausbildet.
  3. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (5, 5') jeweils zur Veränderung des Volumens des Füllraumes (3) und der Größe des Ausstoßbereiches (7) einen um eine senkrechte Drehachse schwenkbaren Bereich (8, 8') aufweisen.
  4. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare Bereich (8, 8') der Seitenwand (5, 5') jeweils eine Zusatzauflage (9, 9') besitzt, die den Füllraum (3) nach unten abschließt, sobald die schwenkbaren Bereiche (8, 8') zur Verkleinerung des Volumens des Füllraumes (3) gegeneinander geschwenkt werden und die deckelseitige Auflageplatte (6) eine solche Grüße aufweist, die den Füllraum (3) nach oben abschließt, sobald die schwenkbaren Bereiche (8, 8') zur Vergrößerung des Volumens des Füllraumes (3) aufgeschwenkt werden.
  5. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (2) aus einer Antriebseinheit (10) und aus einer handelsüblichen Förderschnecke (11) besteht.
  6. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschnecke (11) in dem Bereich des Füllraumes (3) ein exzentrisches Gewicht trägt, so dass mit der Drehzahl der Förderschnecke (11) translatorische Impulse erzeugbar sind, die in einer senkrechten Richtung sowohl zu der Stirnwand (4) als auch zu dem Ausstoßbereich (7) wirken.
  7. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschnecke (11) in Längsrichtung hohl ausgeführt ist und die Förderschnecke (11) über jeweils mindestens eine Lufteinlass- und eine Luftauslassöffnung verfügt, so dass durch die innenliegende Bohrung Luft von oben in mindestens eine tieferliegende Schicht des Getreidestapels transportierbar ist.
  8. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Fördereinrichtung (11) einzulassende Luft mittels einer Erwärm- oder Kühleinrichtung auf eine höhere oder eine niedrigere Temperatur als die Umgebungstemperatur veränderbar ist.
  9. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass – in der bodenseitigen Auflageplatte (1) und diese durchdringend, jeweils seitlich des Füllraumes (3) höhenverstellbare Hemmplatten (14, 14n angeordnet sind, – eine in den Ausstnßbereich (7) hineinragende und an der deckelseitigen Auflageplatte (6) um eine senkrechte Drehachse schwenkbar angebrachte hintere Steuereinrichtung (15) vorgesehen ist und – optional eine der hinteren Steuereinrichtung (15) gegenüberliegend angeordnete vordere Steuereinrichtung (16) vorgesehen ist, die ihrerseits unterhalb der bodenseitigen Auflageplatte (1) gleichfalls um eine senkrechte Drehachse schwenkbar angebracht ist.
  10. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung über mindestens einen Sender verfügt mit dessen Hilfe Koordinaten der Vorrichtung an einen entsprechenden Empfänger einer datenverarbeitenden Maschine sendbar sind und die datenverarbeitende Maschine ihrerseits über einen Sender verfügt, mit dessen Hilfe in einem Programm abgelegte oder ermittelte Korrekturdaten an einen entsprechenden Empfänger der Vorrichtung sendbar sind und die Hemmplatten (14, 14'), die hintere Steuereinrichtung (15) und/oder die vordere Steuereinrichtung (16) über Stellmotore verfügen, die anhand der empfangenen Korrekturdaten verstellbar ausgeführt sind.
  11. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bodenseitige Auflageplatte (1) über mindestens eine seitlich hochgezogene Führungsplatte (13) verfügt, mit der sich die Vorrichtung an einem in einem vorhergehenden Durchlauf erzeugten Getreidewall abstützt.
  12. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bodenseitige Auflageplatte (1) einen äußeren Rand besitzt, wobei die Höhe des Randes so bemessen ist, dass ein Ablagern von Getreidegut auf der bodenseitigen Auflageplatte (1) während der Fortbewegung der Vorrichtung verhindert wird.
  13. Vorrichtung zur Umwälzung von, gelagertem Getreide nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich der äußere Rand der bodenseitigen Auflageplatte (1) bis an die deckelseitige Auflageplatte (6) erstreckt und so einen geschlossenen, den Füllraum (3) umgebenden Hohlraum ausbildet, wobei die deckelseitige Auflageplatte (6) kleiner als die bodenseitige Auflageplatte (1) ausgelegt ist.
  14. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschnecke (11) zumindest im oberen Bereich eine Steigung besitzt, die in Richtung zur Antriebseinheit (10) zunimmt.
  15. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschnecke (11) gegenüber der bodenseitigen Auflageplatte (1) in Richtung des Ausstoßbereiches (7) des Füllraumes (3) geneigt ausgerichtet ist.
  16. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, das die Neigung der Förderschnecke (11) verstellbar ausgeführt ist.
  17. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Vorrichtungen durch jeweils einen seitlichen Abstandshaller zusammengekoppelt sind, wobei jede Vorrichtung eine eigene Antriebseinheit besitzt und der Abstandshalter an beiden Vorrichtungen gelenkig gelagert ist.
  18. Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung über eine Sensor einrichtung zur Erfassung der Temperatur des geförderten Getreides und zur temperaturabhängigen Verstellung der Hemmplatten (14, 14') besitzt.
DE20317311U 2003-03-04 2003-11-07 Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager Expired - Lifetime DE20317311U1 (de)

Priority Applications (19)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20317311U DE20317311U1 (de) 2003-11-07 2003-11-07 Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager
KR1020057016289A KR101017330B1 (ko) 2003-03-04 2004-03-03 곡물 순환 장치
DK04716538T DK1601451T3 (da) 2003-03-04 2004-03-03 Indretning til omblanding af korn- eller frömateriale
AT04716538T ATE347930T1 (de) 2003-03-04 2004-03-03 Vorrichtung zum umwälzen von korngut
RU2005130645/15A RU2336937C2 (ru) 2003-03-04 2004-03-03 Устройство для переворачивания зерновой массы
PT04716538T PT1601451E (pt) 2003-03-04 2004-03-03 Dispositivo para circular produtos em grão
SI200430213T SI1601451T1 (sl) 2003-03-04 2004-03-03 Naprava za cirkulacijo zrnatega materiala
US10/547,487 US7350964B2 (en) 2003-03-04 2004-03-03 Device for circulating grain products
PL04716538T PL1601451T3 (pl) 2003-03-04 2004-03-03 Urządzenie do przetłaczania ziarna
EP04716538A EP1601451B1 (de) 2003-03-04 2004-03-03 Vorrichtung zum umwälzen von korngut
PCT/DE2004/000387 WO2004078331A1 (de) 2003-03-04 2004-03-03 Vorrichtung zum umwälzen von korngut
AU2004216936A AU2004216936B2 (en) 2003-03-04 2004-03-03 Device for circulating grain products
BRPI0408091-2A BRPI0408091B8 (pt) 2003-03-04 2004-03-03 dispositivo para a circulaÇço de produto em grços.
DE502004002298T DE502004002298D1 (de) 2003-03-04 2004-03-03 Vorrichtung zum umwälzen von korngut
ES04716538T ES2279354T3 (es) 2003-03-04 2004-03-03 Dispositivo para hacer circular producto en grano.
DE112004000809T DE112004000809D2 (de) 2003-03-04 2004-03-03 Vorrichtung zum Umwälzen von Korngut
JP2006504243A JP4504352B2 (ja) 2003-03-04 2004-03-03 穀物を循環させる装置
LVP-05-113A LV13424B (en) 2003-03-04 2005-09-09 Device for circulating grain products
CY20071100320T CY1106360T1 (el) 2003-03-04 2007-03-07 Διαταξη/μηχανημα για κυκλοφορια και αναμειξη σπορων

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20317311U DE20317311U1 (de) 2003-11-07 2003-11-07 Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20317311U1 true DE20317311U1 (de) 2004-02-26

Family

ID=31970011

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20317311U Expired - Lifetime DE20317311U1 (de) 2003-03-04 2003-11-07 Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20317311U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109064466A (zh) * 2018-08-17 2018-12-21 北京邮电大学 一种自动清理的粮库害虫检测装置及系统
CN115088485A (zh) * 2022-08-02 2022-09-23 唐山曹妃甸区泉水米业有限公司 一种便于控制温度湿度的粮仓

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109064466A (zh) * 2018-08-17 2018-12-21 北京邮电大学 一种自动清理的粮库害虫检测装置及系统
CN115088485A (zh) * 2022-08-02 2022-09-23 唐山曹妃甸区泉水米业有限公司 一种便于控制温度湿度的粮仓

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CA2059911C (en) Combined hay processor and feed mixer
DE68921669T2 (de) Vorrichtung zum Trocknen und Kristallisieren von Granulat.
DE2655333C2 (de) Vorrichtung zur Abgabe von Futtermittel aus einem Futtermittel-Vorratsbehälter
DE10309317B4 (de) Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager
EP1601451B1 (de) Vorrichtung zum umwälzen von korngut
DE20317311U1 (de) Vorrichtung zur Umwälzung von gelagertem Getreide, insbesondere in einem Flachlager
DE3426286A1 (de) Vorrichtung zum entgraten von werkstuecken aus kaelteversproedbaren werkstoffen
AT506767B1 (de) Befülleinrichtung für feste brennstoffe
EP3913311B1 (de) Vorrichtung zum trocknen von schüttgut
EP0930093A2 (de) Vorrichtung zum Rühren eines Rührgutes sowie Anwendung der Rührvorrichtung
DE4433099C2 (de) Vorrichtung zum gleichmäßigen Verteilen von Schüttgütern in mit Wänden begrenzten Räumen, insbesondere von Hopfen in der Hopfendarre
DE1767997B1 (de) Vorrichtung zum Bereiten von Braumalz
EP1461577A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum trocknen von trockengut
DE202013105364U1 (de) Mischboy
DE102004027454A1 (de) Materialspeicher zur Annahme und Abgabe von Schüttgütern
DE1925397A1 (de) Einrichtung zur Waerme-,Kaelte- und/oder Stoffbehandlung koernigen,rieselfaehigen Gutes
DE3024710A1 (de) Trockner fuer rieselfaehige gueter
DE19634693A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Reduzierung bzw. zur Vermeidung des Luft- bzw. Gasaustausches im Bereich temperaturmäßig unterschiedlicher Zonen
DE1088875B (de) Einrichtung zum Stapeln, Trocknen und Entleeren von landwirtschaftlichen Lagerguetern, insbesondere Heu, gehaeckseltem Getreide
DE112005002832T5 (de) Kühlvorrichtung
DE2608578A1 (de) Trockensilo fuer kornprodukte
DE202006018822U1 (de) Vorrichtung zum Umwälzen von Schüttgut
DE3404934A1 (de) Rundsilo
DE2034252C (de) Vorrichtung zum Trocknen von kor mgem Gut
DE1431530C (de) Siloentladevorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20040401

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20070202

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20091201

R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20120601