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DE1088875B - Einrichtung zum Stapeln, Trocknen und Entleeren von landwirtschaftlichen Lagerguetern, insbesondere Heu, gehaeckseltem Getreide - Google Patents

Einrichtung zum Stapeln, Trocknen und Entleeren von landwirtschaftlichen Lagerguetern, insbesondere Heu, gehaeckseltem Getreide

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Publication number
DE1088875B
DE1088875B DEG25321A DEG0025321A DE1088875B DE 1088875 B DE1088875 B DE 1088875B DE G25321 A DEG25321 A DE G25321A DE G0025321 A DEG0025321 A DE G0025321A DE 1088875 B DE1088875 B DE 1088875B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emptying
bell
shaft
silo
drying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG25321A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Schwarting
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Geraetebau Schwarting K G
Original Assignee
Geraetebau Schwarting K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geraetebau Schwarting K G filed Critical Geraetebau Schwarting K G
Priority to DEG25321A priority Critical patent/DE1088875B/de
Priority to CH7700959A priority patent/CH376704A/de
Publication of DE1088875B publication Critical patent/DE1088875B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/74Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents
    • B65D88/742Large containers having means for heating, cooling, aerating or other conditioning of contents using ventilating sheaths
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/04Stacks, ricks or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
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    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
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Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Stapeln, Trocknen und Entleeren von landwirtschaftlichen Lagergütern, insbesondere Heu, gehäckseltem Getreide Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Stapeln, Trocknen und Entleeren von landwirtschaftlichen Lagergütern, insbesondere Heu, gehäckseltem Getreide, mit einem silo artigen Lagerraum, der einen zentralen Schacht zum Belüften und Entleeren des Lagergutes mit einem Gebläse aufweist, und mit einer in dem Schacht auf und ab bewegbaren, an ihrem oberen Ende verschlossenen Glocke.
  • Siloförmige Lagerräume mit einem zentralen Belüftungsschacht, durch den die Trockenluft gedrückt oder gesaugt wird, sind bekannt. Bei diesen bekannten Ausführungen besteht der Schacht aus einem zylindrischen oder quadratischen besonderen Bauteil, dessen Seitenwandungen mit Offnungen zum Durchtritt der von einem meist unterhalb des unteren Schachtendes vorgesehenen Gebläse geförderten Trockenluft versehen sind. Durch den festen Schachtmantel ist jedoch die Angriffsfläche der Trockenluft auf die Größe der Öffnungen beschränkt, wodurch der Wirkungsgrad der Anlage beträchtlich herabgesetzt wird. Ein weiterer erheblicher Nachteil dieser Ausführungen besteht darin, daß die Entleerung von Hand ausgeführt wer den muß und sehr mühselig und zeitraubend ist.
  • Es ist bei Silos ferner bekannt, im Kopf einen umlaufenden Verteiler für das einzubringende Gut vorzusehen. Außerdem sind auf dem Lagergut ruhende Entleervorrichtungen bekanntgeworden, die das Gut mittels Rechen, Förderschnecken, Fräsen oder endlosen, mit Zähnen versehenen Förderbändern loslösen und über einen seitlich am Silo vorgesehenen Kanal oder eine aus dem Kopf herausgeführte Rohrleitung nach außen befördern.
  • Schließlich ist bei festem zentralem Belüftungsschacht zur Belüftung bestimmter Horizontalabschnitte des Silos bekannt, im Schacht mit Abstand voneinander einstellbare Schläuche vorzusehen, deren oberer am oberen Ende verschlossen ist.
  • Zur Belüftung von Heuschobern ist es bekannt, eine Mehrzahl von oben verschlossenen und im Heu von Hand hochziehbaren Glocken vorzusehen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, die Angriffsfläche der Trockenluft auf ein Höchstmaß zu vergrößern und gleichzeitig neben einer gleichmäßigen Verteilung beim Einbringen des Gutes in den Silo eine maschinelle Entleerung derart zu ermöglichen, daß das entnommene Gut durch das zur Belüftung dienende Gebläse unmittelbar und selbsttätig zur Futterstelle gefördert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß eine zentrale, umlaufende, vorzugsweise rohrförmige und mit Steigeisen versehene Welle vorgesehen ist, die sowohl zur Führung und zum Antrieb der den Schacht bildenden Glocke als auch zum Antrieb eines umlaufenden Verteilers für das eingebrachte Gut und einer Entleervorrichtung, die das am oberen Ende des Stapels entnommene Gut in den zentralen Schacht fördert, dient.
  • Bei einer derartigen Ausführung wird der Luftschacht ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Konstruktionsteile lediglich durch einen durch die Glocke gebildeten zylindrischen Hohlraum im Lagergut erhalten, so daß die volle Mantelfläche des Schachtes für den Durchtritt der Trockenluft zur Verfügung steht.
  • Die Anlage arbeitet daher mit dem bestmöglichen Wirkungsgrad. Die Glocke übernimmt dabei gleichzeitig die obere Abdichtung des Luftschachtes. Diese kann dadurch verbessert werden, daß die Glocke aus einem Traggerüst besteht, über dem ein für den Zutritt von Gebläseluft unten offener ueberzug aus stoffartigem oder pIastischem Werkstoff aufgebracht ist.
  • Durch die Anordnung einer zentralen Welle im Schacht läßt sich auf einfachste Weise eine Vielzahl von Arbeitgängen, nämlich Füllung, Bildung des Luftschachtes und Entleerung, schnell und vorteilhaft erledigen. Die Entleerung erfolgt dabei durch den im gestapelten Material gebildeten Schacht, an dessen unterem Ende nach einer Weiterbildung der Erfindung ein Verbindungskanal angeschlossen sein kann, durch den das entnommene Gut durch das sowieso vorhandene Belüftungsgebläse unmittelbar und selbsttätig an die Futterverwertungsstelle, z. B. Freßrinne, förderbar ist.
  • Die selbsttätige Entleerung kann auf verschiedene, an sich bekannte Methoden erfolgen, beispielsweise durch einen mit der zentralen Rohrwelle umlaufenden Heurechen, bei dem am Umfang mit rechenartigen Zinken besetzte und schräg zur Bewegungsrichtung gelagerte frei drehbare Räder vorgesehen sind. Ferner kann eine Schnecke verwendet werden, deren Durchmesser nach der dem Drehpunkt abgewandten Seite kleiner wird und deren Umfang mit Zähnen besetzt ist. Der für die Schnecke erforderliche zusätzliche Rotationsantrieb muß dabei von einem besonderen Elektrog'motor oder über ein entsprechendes Getriebe von der zentralen Rohrwelle abgenommen werden. Eine weitere Möglichkeit besteht durch Vorsehen einer Fräse oder in der Anordnung eines senkrecht zur Drehachse umlaufenden endlosen Bandes, das mit rechenartigen Zähnen tesftickt ist.
  • Durch Anbringen von Steigeisen an der Rohrwelle ist ferner eine bequeme und gefahrlose Möglichkeit zum Besteigen des Silos gegeben.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines entsprechend der Erfindung ausgebildeten Silos zum selbsttätigen Stapeln, Trocknen und Entleeren, teilweise im Schnitt, Fig. 2 das Traggerüst des Silos vor Aufbringen der Außenhaut, Fig. 3 den Silo der Fig. 1 in gefülltem Zustand nach Einleitung der Entleerung mittels eines umlaufenden Heurechens, Fig. 4 bis 6 weitere Ausführungen von selbsttätigen Entleervorrichtungen, Fig. 7 die Ausbildung einer Glocke aus einem mit einer Hülle überzogenen Traggerüst in Seitenansicht mit auf der rechten Seite entfernter Hülle, Fig. 8 eine Draufsicht auf die Teile der Fig. 7.
  • Das Ausführungsbeispiel der Fig. 1 zeigt einen FuttersiIo 1 mit einem Gerüst aus Rohren und Profileisen entsprechend Fig. 2, das mit einer Außenhaut aus geeignetem Werkstoff, z. B. Asbestzement, versehen ist. Die Wandung 2 der Außenhaut ist mit Löchern 3 versehen, die zweckmäßig hutzenförmig ausgebildet sind, so daß ein Eindringen von Regen verhindert wird. Im Fundament 5 des Silos oder unter einer besonderen Abdeckung ist ein Luftkanal 6 mit einem Gebläse 7 vorgesehen, ferner das Drucklager 8 für eine in der Silomitte hochgeführte Rohrwelle 9, die am oberen Ende in einem weiteren Lager 10 läuft.
  • Die Drehbewegung der Rohrwelle 9 wird durch einen unmittelbar beim Drucklager 8 vorgesehenen Elektromotor 11 oder über einen Kettentrieb 11' bewirkt. Zum Besteigen des Silos ist die Rohrwelle 9 mit Steigeisen 12 versehen, außerdem können auch Steigeisen außen am Traggerüst des Silos angebracht werden.
  • Zur Bildung des für eine wirksame Belüftung und Trocknung des Lagergutes 13 erforderlichen zentralen Luftschachtes 14 ist erfindungsgemäß auf der Rohrwelle 9 eine auf und ab bewegbare Glocke 15 vorgesehen. Diese Glocke besteht aus einem unten offenen zylindrischen Hohlkörper, beispielsweise aus Holz, Kunststoff, Faserstoff, Leichtmetall. Besonders vorteilhaft ist es, die Glocke 15 entsprechend Fig. 7 aus einem Traggerüst zu bilden, auf dem ein unten offener zylindrischer Überzug 45 aus stoffartigem oder plastischem Werkstoff aufgebracht ist. Diese Ausführung hat den großen Vorteil, daß die entsprechend der späteren Beschreibung von unten in die Glockenhülle eintretende Gebläseluft die Hüllenwandung nach außen gegen das eingebrachte Gut preßt und dadurch eine gute Abdichtung des oberen Endes des Luftschachtes bewirkt.
  • Die Aufundabbewegung der Glocke 15 wird durch einen vom Antriebsmotor 11 der Rohrwelle 9 bewegten Kettentrieb 16 durchgeführt. Zusätzlich kann eine -I-landkurbel 4 vorgesehen sein. Damit die Steigeisen 12 an der Rohrwelle 9 durch den GIockenboden 17 bei der Vertikalbewegung hindurchtreten können, sind entsprechende Schlitze 46 vorgesehen, die durch Gummiklappen 47 selbsttätig abdichten.
  • Zu Beginn der Füllung des Silos befindet sich die Glocke 15 am Boden 18 des Silos, der für den Durchtritt der Gebläseluft eine Öffnung 19 besitzt, die etwas kleiner als der Glockeudurchmesser ist. Das Füllen des Silos erfolgt zweckmäßig durch einen bei 20 angedeuteten Gebläsehäcksler oder ein Fördergebläse, das das Trockengut über die Rohrleitung 21 in einen im Dachraum des Silos vorgesehenen trichterförmigen Verteiler 22 fördert. Dieser Verteiler 22 läuft mit der Rohrwelle 9 um, so daß das Gut 13 gleichmäßig rings um die Glocke 15 im Silo aufgeschichtet wird.
  • Während des Füllbetriebes führt die Glocke 15 eine doppelte Bewegung aus: sie dreht sich mit der umlaufenden Rohrwelle 9 und wird gleichzeitig durch den Kettentrieb 16 langsam aufwärts bewegt. Die Länge des Glockenmantels 23 und die Geschwindigkeit der Aufwärtsbewegung sind so bemessen, daß das Stapelgut 13 genügend zusammengesackt ist, sobald die Glocke den Innenraum freigibt, so daß -dann nach und nach ein vom Trockengut selbst gebildeter zylindrischer Schacht 14 entsteht, der keine Konstruktionsteile aufweist und dessen gesamte Mantelfläche 24 für den Durchtritt der Trockenluft zur Verfügung steht.
  • Die Trockenluft wird von einem im Fundament 5 des Silos am Eingang des Luftkanals 6 vorgesehenen Gebläse 7 geliefert. Während der Belüftung ist der Kanal 6 bei 26 bespielsweise durch einen Schieber oder eine Klappe abgeschlossen, die bei der später zu beschreibenden selbsttätigen Entleerung und Förderung des Futters in die Freßrinne wieder geöffnet wird.
  • Die vom Gebläse 7 kommende Trockenluft steigt im Schacht 14 bis unter die die obere Abdichtung übernehmende Glocke 15 hoch, verteilt sich gleichmäßig im Trockengut 13 und entweicht schließlich durch die in der Silowandung vorgesehenen Hutzenlöcher 3. Durch das Fehlen jeglicher Konstruktionsteile innerhalb des im Lagergut gebildeten Luftschachtes 14 wird der bestmögliche Wirkungsgrad der Trocknung erreicht.
  • Gleichzeitig wird durch die Glocke 15, besonders bei stoffartiger Ummantelung, eine wirksame obere Abdichtung des Luftschachtes ermöglicht, indem die von unten in den Glockenmantel einströmende Gebläseluft diesen ausweitet und fest gegen das umgebende Lagergut 13 andrückt.
  • In geeigneten Fällen kann selbstverständlich auch mit Entlüftung gearbeitet werden, wie dies die doppelt gerichteten Pfeile 50 in Fig. 1 andeuten. In diesem Falle wird durch das Gebläse 7 die Luft aus dem Innenraum des Silos abgesaugt.
  • Nach Füllung und Trocknung des Siloinhaltes 13 wird die Glocke 15 nach unten bewegt und herausgenommen. Aus diesem Grunde wird die Glocke zweckrnäßig mehrteilig ausgebildet. Soll nun von dem im Silo befindlichen Vorrat 13 entnommen werden, so geschieht dies nach dem Erfindungsvorschlag ebenfalls vollkommen selbsttätig, indem oben auf dem Stapel 13 eine von der Rohrwelle 9 angetriebene Entleervorrichtung 27 angebracht wird. Hierfür hat sich als einfach in Arbeitsweise und Montage ein mit der Rohrwelle 9 durch ein waagerechtes Gestänge 28 verbundener Heurechen 29 erwiesen. Dieser besitzt in bekannter Weise schräg zur Bewegungsrichtung gelagerte frei drehbare Räder, deren Umfang mit rechenartigen Zähnen versehen ist, so daß er beim Umlaufen mit der Rohr--welle 9 die oberste Schicht des Stapels 13 nach der Silomitte befördert, wo sie durch den Luftschacht 14 nach unten fällt und dort entnommen werden kann. Um auch diese Arbeit selbsttätig durchführen zu können, steht nach der Erfindung der im Fundament des Silos vorgesehene Luftkanal 6, der am einen Ende das Gebläse 7 enthält, mit seinem freien Ende 30 mit der Freßrinnne in Verbindung, so daß das durch den Luftschacht 14 herabfallende Trockengut vom Gebläse 7 in Richtung des Pfeiles 32 in die Freßrinne geblasen wird. Bei diesem Arbeitsgang wird der Schieber 26 im Luftkanal 6 entfernt oder so umgelegt, daß er zur unteren Öffnung des Schachtes 14 etwa unter 450 geneigt ist und unten die für die Förderluft benötigte Durchgangsöffnung 33 frei läßt.
  • Als weitere Ausführungsmöglichkeit für die selbst tätige Entleervorrichtung läßt sich entsprechend der Darstellung der Fig. 4 eine Schnecke 37 verwenden, deren Durchmesser nach der dem Drehpunkt (Rohrwelle 9) abgewandten Seite zu kleiner wird und deren Umfang mit Zähnen 37' besetzt ist. Der für die Schnecke erforderliche zusätzliche Rotationsantrieb wird in Fig. 4 einem kleinen Elektromotor 38 entnommen, der die Schnecke über ein Kegelrad- oder Schneckengetriebe 39 in Rotation versetzt. Die Drehung der Schnecke 37 mit ihrem Rotationsantrieb 38, 39 über die Oberfläche des Stapels 13 erfolgt durch die Rohrwelle 9.
  • Zur selbsttätigen Entleerung kann ferner entsprechend Fig. 5 eine Fräse 40 dienen, die mit wachsendem Vorschub mit der Rohrwelle 9 auf dem Stapel 13 umläuft.
  • Schließlich läßt sich die selbsttätige Entleerung mittels der in Fig. 6 gezeigten Vorrichtung durchführen. Hierbei wird ein senkrecht zur Drehachse (Rohrwelle 9) umlaufendes endloses Band 41, das mit Zähnen 42 besetzt ist, verwendet, das von der Rohrwelle 9 über die Oberfläche des Stapels 13 bewegt wird.
  • PATENTANSPROCEE: 1. Einrichtung zum Stapeln, Trocknen und Entleeren von landwirtschaftlichen Lagergütern, insbesondere Heu oder gehäckseltem Getreide, mit einem siloartigen Lagerraum, der einen zentralen Schacht zum Belüften und Entleeren des Lagergutes mit einem Gebläse aufweist, und mit einer in dem Schacht auf und ab bewegbaren, an ihrem oberen Ende verschlossenen Glocke, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale, umlaufende, vorzugsweise rohrförmige und mit Steigeisen ver- sehene Welle (9) vorgesehen ist, die sowohl zur Führung und zum Antrieb der den Schacht (14) bildenden Glocke (15) als auch zum Antrieb eines umlaufenden Verteilers (22) für das eingebrachte Gut und einer Entleervorrichtung (27, 37, 40, 41), die das am oberen Ende des Stapels entnommene Gut in den zentralen Schacht (14) fördert, dient.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke (15) aus Holz, Kunststoff, Faserstoff oder Leichtmetall gefertigt ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke (15) aus einem Traggerüst (Fig. 7) besteht, über dem ein für den Zutritt von Gebläseluft unten offener Überzug aus stoffartigem oder plastischem Werkstoff (45) aufgebracht ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Glocke (15) längs der zentralen Welle (9) mittels Kettentrieb (16) in Abhängigkeit der Drehbewegung erfolgt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Belüftungsschachtes (14) ein vom Gebläse (7) bedienbarer Förderkanal (30) vorgesehen ist, durch den das durch den Belüftungsschacht herabfallende Gut unmittelbar in die Freßrinne oder einen Futteraufbereitungsraum förderbar ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleervorrichtung (27) aus einem umlaufenden Heurechen (29) besteht.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleervorrichtung (27) aus einer Schnecke (37) mit nach der dem Drehpunkt (9) abgewandten Seite abnehmendem Durchmesser besteht und der Schneckenumfang mit Zähnen (37') besetzt ist.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleervorrichtung (27) aus einem senkrecht zur Drehachse (9) laufenden endlosen Band (41) besteht, das mit rechenartigen Zähnen (42) besetzt ist.
    9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entleervorrichtung (27) aus einer Fräse (40) besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 092 554, 944929 USA.-Patentschriften Nr. 2 801 885, 2 801 137, 2756 112, 2745 193, 2 634 513, 2601 728, 1 113 809; schweizerische Patentschrift Nr. 278 446.
DEG25321A 1958-09-17 1958-09-17 Einrichtung zum Stapeln, Trocknen und Entleeren von landwirtschaftlichen Lagerguetern, insbesondere Heu, gehaeckseltem Getreide Pending DE1088875B (de)

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