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DE20317950U1 - Elektrische Bearbeitungsmaschine - Google Patents

Elektrische Bearbeitungsmaschine Download PDF

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DE20317950U1
DE20317950U1 DE20317950U DE20317950U DE20317950U1 DE 20317950 U1 DE20317950 U1 DE 20317950U1 DE 20317950 U DE20317950 U DE 20317950U DE 20317950 U DE20317950 U DE 20317950U DE 20317950 U1 DE20317950 U1 DE 20317950U1
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switch
blocking
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shaft
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DE20317950U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0078Safety devices protecting the operator, e.g. against accident or noise
    • B23Q11/0092Safety devices protecting the operator, e.g. against accident or noise actuating braking or stopping means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B5/00Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
    • B27B5/29Details; Component parts; Accessories
    • B27B5/38Devices for braking the circular saw blade or the saw spindle; Devices for damping vibrations of the circular saw blade, e.g. silencing

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Abstract

Elektrische Bearbeitungsmaschine, insbesondere Handkreissäge, Stichsäge oder Oberfräse, mit
– einer ein Werkzeug tragenden Welle (11),
– einem Antriebsmotor für die Welle (11),
– einem Handschalter (13) für den Motor, und
– einem handbetätigbaren Sperrorgan (15) für die Welle (11),
wobei der Handschalter (13) zum Einschalten des Motors und das Sperrorgan (15) zum Blockieren der Welle (11) jeweils aus einer Ruhestellung in eine jeweilige Funktionsstellung bewegbar sind, und wobei durch Zusammenwirken von Handschalter (13) und Sperrorgan (15) eine Gleichzeitigkeit beider Funktionsstellungen verhindert ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Bearbeitungsmaschine, insbesondere eine Handkreissäge, Stichsäge oder Oberfräse, mit einer ein Werkzeug tragenden Welle, einem Antriebsmotor für die Welle, einem Handschalter für den Motor und einem handbetätigbaren Sperrorgan für die Welle.
  • Bei derartigen Bearbeitungsmaschinen ist zum Wechseln des mit der Welle verbundenen Werkzeugs, beispielsweise eines Sägeblatts, vorgesehen, die Welle mittels des Sperrorgans zu blockieren und damit an einer Drehung zu hindern. Ein unerwünschtes Mitdrehen der Welle beim Auswechseln des Werkzeugs, insbesondere beim Lösen und Festziehen von das Werkzeug auf der Welle haltenden Befestigungsschrauben, wird hierdurch verhindert. Aus Gründen der Sicherheit für den Benutzer und um Beschädigungen der Maschine zu vermeiden, darf bei aktivem, die Welle blockierendem Sperrorgan der Motor nicht eingeschaltet werden. Dieses Problem lässt sich zumindest dann, wenn es sich bei der Bearbeitungsmaschine um ein transportables Elektrowerkzeug wie z.B. eine Handkreissäge handelt, auf relativ einfache Art und Weise durch Ziehen des Netzsteckers der Maschine erreichen. Eine solche einfache Lösung scheidet aus, wenn verhindert werden soll, dass bei laufendem Motor versehentlich das Sperrorgan betätigt wird. Ebenfalls nicht in Frage kommt diese einfache Lösung dann, wenn es sich bei der Bearbeitungsmaschine um ein Elektrowerkzeug mit Akkumulator handelt. Die Gefahr von Fehlbedienungen ist bei derartigen Akku-Maschinen größer als bei für Netzbetrieb ausgelegten Elektrowerkzeugen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektrische Bearbeitungsmaschine der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass bei möglichst einfachem Aufbau und zuverlässiger Funktionsweise ein hohes Maß an Arbeitssicherheit vorhanden ist und Beschädigungen der Maschine durch Fehlbedienungen sicher verhindert werden.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1 und insbesondere dadurch, dass der Handschalter zum Einschalten des Motors und das Sperrorgan zum Blockieren der Welle jeweils aus einer Ruhestellung in eine jeweilige Funktionsstellung bewegbar sind, und wobei durch Zusammenwirken von Handschalter und Sperrorgan eine Gleichzeitigkeit beider Funktionsstellungen verhindert wird.
  • Durch die Erfindung kann die Bewegung des Handschalters in dessen Funktionsstellung ausgenutzt werden, um gleichzeitig das Sperrorgan an einer Bewegung in dessen Funktionsstellung zu hindern, und umgekehrt. Erfindungsgemäß sind es somit der Handschalter und das Sperrorgan selbst, die verhindern, dass sie gleichzeitig in ihre jeweilige Funktionsstellung überführt werden können. Weder kann bei in Funktionsstellung befindlichem Handschalter, also bei laufendem Motor, das Sperrorgan in seine die Welle blockierende Funktionsstellung bewegt werden, noch ist es möglich, bei in seiner Funktionsstellung befindlichem Sperrorgan, also bei blockierter Welle, den Motor mittels des Handschalters einzuschalten. Arbeitssicherheit und bestimmungsgemäßer Gebrauch der Bearbeitungsmaschine sind hierdurch auf besonders elegante Art und Weise stets gewährleistet.
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der Handschalter und das Sperrorgan unmittelbar zusammenwirken, um die Gleichzeitigkeit der beiden Funktionsstellungen zu verhindern. Abgesehen von dem Handschalter und dem Sperrorgan selbst, also den ohnehin erforderlichen Betätigungseinrichtungen der Bearbeitungsmaschine, werden hierdurch keine weiteren Bauteile, insbesondere keine zwischen den Handschalter und das Sperrorgan geschalteten Teile, benötigt, um ein Einschalten des Motors bei blockierter Welle bzw. ein Blockieren der Welle bei eingeschaltetem Motor zu verhindern. Hierdurch lässt sich ein besonders einfacher Aufbau des Betätigungsbereiches der Bearbeitungsmaschine erzielen, der aufgrund der minimalen Bauteileanzahl mit einem besonders zuverlässigen und störungsunanfälligen Betrieb einhergeht und eine besonders preiswerte konstruktive Lösung darstellt.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung wird vorgeschlagen, dass bei in Funktionsstellung befindlichem Handschalter das Sperrorgan durch den Handschalter in seiner Ruhestellung oder in einer zumindest im Wesentlichen der Ruhestellung entsprechenden Passivstellung verriegelt ist, und dass bei in Funktionsstellung befindlichem Sperrorgan der Handschalter durch das Sperrorgan in seiner Ruhestellung oder in einer zumindest im Wesentlichen der Ruhestellung entsprechenden Passivstellung verriegelt ist.
  • Dem jeweils in seiner Funktionsstellung befindlichen Bauteil kommt somit eine Doppelfunktion zu, indem es zum einen seine eigentliche Aufgabe – Einschalten des Motors bzw. Blockieren der Welle – wahrnimmt und zum anderen gleichzeitig das jeweils andere Bauteil daran hindert, dessen eigentliche Aufgabe wahrzunehmen, indem das jeweils andere Bauteil in einer Ruhe- bzw. Passivstellung gehalten wird.
  • Ferner wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass ausgehend von einem Ruhezustand, in dem sich der Handschalter und das Sperrorgan jeweils in der Ruhestellung befinden, wahlweise entweder der Handschalter ohne Bewegen des Sperrorgans oder das Sperrorgan ohne Bewegen des Handschalters direkt in die jeweilige Funktionsstellung bewegbar ist.
  • Ausgehend von diesem Ruhezustand, in welchem also weder der Motor eingeschaltet noch die Welle blockiert ist, kann somit direkt durch Betätigen entweder des Handschalters oder des Sperrorgans der jeweils gewünschte Arbeitszustand der Bearbeitungsmaschine hergestellt werden, ohne dass hierfür in irgendeiner Weise das jeweils andere Betätigungsorgan betätigt werden müsste.
  • Vorzugsweise sind der Handschalter und/oder das Sperrorgan in die jeweilige Ruhestellung vorgespannt.
  • Der Handschalter kann als Dreh- oder Kipphebel ausgebildet sein, dessen einer Hebelarm in der Funktionsstellung einen Motorschalter beaufschlagt und dessen anderer Hebelarm in der Funktionsstellung mit dem Sperrorgan verriegelnd in Eingriff steht und bei in Funktionsstellung befindlichem Sperrorgan durch das Sperrorgan verriegelt ist.
  • Des Weiteren kann eine Einschaltsperre für den Handschalter vorgesehen sein, die zwischen einer eine Bewegung des Handschalters in die Funktionsstellung verhindernden Sperrstellung und einer Freigabestellung verstellbar ist.
  • Vorzugsweise ist die Einschaltsperre von dem Sperrorgan unabhängig. Hierdurch kann unabhängig von der Stellung des Sperrorgans der Handschalter mittels der Einschaltsperre an einer Bewegung in seine Funktionsstellung gehindert werden.
  • Alternativ oder zusätzlich kann die Bearbeitungsmaschine auch mit einer so genannten Ausschaltsperre oder Haltefunktion versehen sein, die den Handschalter in seiner Funktionsstellung hält, um auf diese Weise für einen von der manuellen Beaufschlagung des Handschalters durch den Benutzer unabhängigen Dauerbetrieb der Bearbeitungsmaschine zu sorgen.
  • Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie der Zeichnung angegeben.
  • Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
  • 1 schematisch den Betätigungsbereich einer Bearbeitungsmaschine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung in einem Ruhezustand,
  • 2 die Bearbeitungsmaschine von 1 bei eingeschaltetem Motor, und
  • 3 die Bearbeitungsmaschine von 1 mit blockierter Welle.
  • In den jeweils den gleichen Teil einer Bearbeitungsmaschine, z.B. einer Handkreissäge, zeigenden 1 bis 3 sind ein Maschinengehäuse 25 sowie ein mit Betätigungselementen, auf die nachstehend näher eingegangen wird, versehener Handgriff 27 durch strichpunktierte Linien lediglich angedeutet.
  • Die Bearbeitungsmaschine umfasst einen nicht dargestellten elektrischen Antriebsmotor, mit dem während des Betriebs eine ein nicht dargestelltes Werkzeug, z.B. ein Sägeblatt, tragende Welle 11 in Drehung versetzt wird. Mit der Welle 11 drehfest verbunden ist ein Lüfterrad 29, über welches die Welle 11 blockiert werden kann, was nachstehend näher erläutert wird.
  • Die vorstehend erwähnten Betätigungselemente des Handgriffs 27 umfassen einen um eine Achse 31 drehbaren Handschalter 13, ein verschiebbar am Handgriff 27 geführtes Sperrorgan 15, einen Motorschalter 19 mit einem Druckschalter 33 sowie eine Einschaltsperre 23. Die Einschaltsperre 23 umfasst einen Schieber mit einem außen liegenden Betätigungsabschnitt 35 und einem im Handgriff 27 befindlichen Sperrabschnitt 37, der mittels einer Feder 39 in eine nachstehend näher erläuterte Sperrstellung (1) vorgespannt ist.
  • Der eine Hebelarm 17 des Handschalters 13 dient als Betätigungsabschnitt, über den ein Benutzer den Druckschalter 33 des Motorschalters 19 beaufschlagen und damit den Motor einschalten kann. Der andere Hebelarm 21 des Handschalters 13 ist als hakenförmiger Eingriffsabschnitt 41 ausgebildet, der zur Verriegelung des Sperrorgans 15 in einer passiven Ruhestellung dient.
  • Das Sperrorgan 15 ist an seinem dem Handschalter 13 zugewandten Endbereich mit einer Aussparung 43 versehen, in welche der Eingriffsabschnitt 41 des Handschalters 13 verriegelnd eingreifen kann. Der vom Handschalter 13 entfernt gelegene Endbereich des Sperrorgans 15 ist als stiftförmiger Eingriffsabschnitt 45 ausgebildet, der mit im Lüfterrad 29 ausgebildeten Aussparungen 47 in Eingriff treten kann, um das Lüfterrad 29 und damit die drehfest mit dem Lüfterrad 29 verbundene Welle 11 zu blockieren und somit an einer Drehung zu hindern. Eine Vielzahl von Aussparungen 47 ist über den Außenumfang des Lüfterrades 29 verteilt vorgesehen.
  • Mittels einer Feder 49 ist das Sperrorgan 15 in die passive Ruhestellung gemäß 1 vorgespannt. Gegen die Rückstellkraft der Feder 49 kann das Sperrorgan 15 von einem Benutzer über einen Betätigungsabschnitt 51 zum Blockieren des Lüfterrades 29 gedrückt werden.
  • In dem Ruhezustand gemäß 1 befindet sich sowohl der Handschalter 13 als auch das Sperrorgan 15 in seiner jeweiligen Ruhestellung. In diesem Ruhezustand ist weder der Druckschalter 33 des Motorschalters 19 gedrückt noch das Lüfterrad 29 blockiert. Durch den Sperrabschnitt 37 der sich in ihrer Sperrstellung befindenden Einschaltsperre 23 ist der Handschalter 13 an einer Drehbewegung in seine Funktionsstellung gehindert. Ein versehentliches Einschalten des Motors durch Beaufschlagen des am Hebelarm 17 ausgebildeten Betätigungsabschnitts ist somit unmöglich.
  • Um den Motor einschalten zu können, muss der Benutzer die Einschaltsperre 23 deaktivieren, indem der Schieber gegen die Rückstellkraft der Feder 39 über den Betätigungsabschnitt 35 in die Freigabestellung gemäß 2 verstellt wird. Der Handschalter 13 kann nunmehr gedrückt und dadurch in Drehung versetzt werden, wodurch der eine Hebelarm 17 den Druckschalter 33 des Motorschalters 19 niederdrückt und hierdurch der Motor eingeschaltet und die Welle 11 in Drehung versetzt wird, wie es durch den Pfeil in 2 angedeutet ist.
  • Durch diese Einschaltdrehung des Handschalters 13 gelangt gleichzeitig der am anderen Hebelarm 21 ausgebildete Eingriffsabschnitt 41 des Handschalters 13 in die am Sperrorgan 15 ausgebildete Verriegelungsaussparung 43, wodurch das Sperrorgan 15 in seiner Ruhestellung gesichert wird. Durch diese Verriegelung des Sperrorgans 15 in seiner passiven Stellung ist bei laufendem Motor ein versehentliches Blockieren des Lüfterrades 29 und damit der Welle 11 mittels des Sperrorgans 15 unmöglich.
  • Um den Motor beispielsweise zum Auswechseln des von der Welle 11 angetriebenen Werkzeugs, z.B. eines Sägeblatts, auszuschalten, wird der Handschalter 13 losgelassen, wodurch dieser sich durch die Wirkung einer nicht dargestellten Rückstellfeder in die Ruhestellung zurückdreht und hierdurch den Druckschalter 33 des Motorschalters 19 wieder freigibt (3). Durch das Zurückdrehen des Handschalters 13 gelangt gleichzeitig dessen Eingriffsabschnitt 41 wieder außer Eingriff mit der Verriegelungsaussparung 43 des Sperrorgans 15. Folglich kann der Benutzer jetzt über den Betätigungsabschnitt 51 das Sperrorgan 15 niederdrücken und hierdurch das Lüfterrad 29 blockieren. Um eine der Lüfterradaussparungen 47 mit dem Eingriffsabschnitt 45 auszurichten, kann auch bei niedergedrücktem Sperrorgan 15 die Welle 11 direkt oder über das an der Welle 11 befestigte Werkzeug etwas verdreht werden, bis der Eingriffsabschnitt 45 in eine der Aussparungen 47 hineinrutscht.
  • Ein Einschalten des Motors durch Betätigen des Handschalters 13 ist bei mittels des Sperrorgans 15 blockierter Welle 11 nicht möglich, da das Sperrorgan 15 mit einem sich an die Aussparung 43 anschließenden Bereich den Handschalter 13 über dessen Eingriffsabschnitt 41 in der passiven Stellung gemäß 3 sichert, in welcher der Druckschalter 33 des Motorschalters 19 nicht eingedrückt ist. Das Werkzeug, z.B. ein Sägeblatt, kann somit gewechselt werden, ohne dass die Gefahr eines versehentlichen Einschaltens des Motors besteht.
  • Erfindungsgemäß wirken der Handschalter und das Sperrorgan somit derart zusammen, dass sich die beiden eigentlichen Funktionen – Ein schalten des Motors bzw. Blockieren der Welle – gegenseitig verhindern, d.h. das Aktivsein des einen Betätigungsteils zwingt das andere Betätigungsteil dazu, passiv zu bleiben, womit die Gleichzeitigkeit beider Funktionsstellungen verhindert wird. Von besonderem Vorteil bei der in 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform ist, dass neben den ohnehin erforderlichen Betätigungselementen keine zusätzlichen Bauteile benötigt werden, da der Handschalter 13 und das Sperrorgan 15 derart ausgebildet und angeordnet sind, dass sie direkt einander verriegelnd bzw. blockierend zusammenwirken.
  • Das Blockieren der Welle 11 kann erfindungsgemäß auch auf andere Art und Weise erfolgen, als es in den 1 bis 3 dargestellt ist. Beispielsweise könnte eine drehfest mit der Welle 11 verbundene Rastscheibe vorgesehen sein, die mit dem Sperrorgan 15 zusammenwirkt.
  • Die erfindungsgemäße Sicherheitsfunktion, durch die eine Gleichzeitigkeit der beiden Funktionsstellungen des Handschalters 13 und des Sperrorgans 15 verhindert wird, ist von der in der Ausführungsform der 1 bis 3 vorgesehenen Einschaltsperre 23 unabhängig, d.h. die Einschaltsperre 23 könnte weggelassen werden, ohne die erfindungsgemäße Sicherheitsfunktion zu beeinträchtigen.
  • Wie im Einleitungsteil bereits erwähnt, kann alternativ oder zusätzlich zu der Einschaltsperre 23 eine Ausschaltsperre bzw. eine Haltefunktion vorgesehen werden, mit welcher der Handschalter 13 dauerhaft in der Funktionsstellung gehalten werden kann, um einen Dauerbetrieb der Maschine zu ermöglichen, ohne dass hierzu der Benutzer den Betätigungshebelarm 17 des Handschalters 13 ständig gedrückt zu halten braucht.
  • 11
    Welle
    13
    Handschalter
    15
    Sperrorgan
    17
    Hebelarm
    19
    Motorschalter
    21
    Hebelarm
    23
    Einschaltsperre
    25
    Maschinengehäuse
    27
    Handgriff
    29
    Lüfterrad
    31
    Achse
    33
    Druckschalter
    35
    Betätigungsabschnitt
    37
    Sperrabschnitt
    39
    Feder
    41
    Eingriffsabschnitt
    43
    Aussparung
    45
    Eingriffsabschnitt
    47
    Aussparung
    49
    Feder
    51
    Betätigungsabschnitt

Claims (8)

  1. Elektrische Bearbeitungsmaschine, insbesondere Handkreissäge, Stichsäge oder Oberfräse, mit – einer ein Werkzeug tragenden Welle (11), – einem Antriebsmotor für die Welle (11), – einem Handschalter (13) für den Motor, und – einem handbetätigbaren Sperrorgan (15) für die Welle (11), wobei der Handschalter (13) zum Einschalten des Motors und das Sperrorgan (15) zum Blockieren der Welle (11) jeweils aus einer Ruhestellung in eine jeweilige Funktionsstellung bewegbar sind, und wobei durch Zusammenwirken von Handschalter (13) und Sperrorgan (15) eine Gleichzeitigkeit beider Funktionsstellungen verhindert ist.
  2. Elektrische Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichzeitigkeit der beiden Funktionsstellungen durch unmittelbares, ohne zwischengeschaltete Bauteile auskommendes Zusammenwirken von Handschalter (13) und Sperrorgan (15) verhindert ist.
  3. Elektrische Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei in Funktionsstellung befindlichem Handschalter (13) das Sperrorgan (15) durch den Handschalter (13) in seiner Ruhestellung oder in einer zumindest im Wesentlichen der Ruhestellung entsprechenden Passivstellung verriegelt ist, und dass bei in Funktionsstellung befindlichem Sperrorgan (15) der Handschalter (13) durch das Sperrorgan (15) in seiner Ruhestellung oder in einer zumindest im Wesentlichen der Ruhestellung entsprechenden Passivstellung verriegelt ist.
  4. Elektrische Bearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ausgehend von einem Ruhezustand, in dem sich der Handschalter (13) und das Sperrorgan (15) jeweils in der Ruhestellung befinden, wahlweise entweder der Handschalter (13) ohne Bewegen des Sperrorgans (15) oder das Sperrorgan (15) ohne Bewegen des Handschalters (13) direkt in die jeweilige Funktionsstellung bewegbar ist.
  5. Elektrische Bearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Handschalter (13) und/ oder das Sperrorgan (15) in die jeweilige Ruhestellung vorgespannt sind.
  6. Elektrische Bearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Handschalter (13) als Dreh- oder Kipphebel ausgebildet ist, dessen einer Hebelarm (17) in der Funktionsstellung einen Motorschalter (19) beaufschlagt und dessen anderer Hebelarm (21) in der Funktionsstellung mit dem Sperrorgan (15) verriegelnd in Eingriff steht und bei in Funktionsstellung befindlichem Sperrorgan (15) durch das Sperrorgan (15) verriegelt ist.
  7. Elektrische Bearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einschaltsperre (23) für den Handschalter (13) vorgesehen ist, die zwischen einer eine Bewegung des Handschalters (13) in die Funktionsstellung verhindernden Sperrstellung und einer Freigabestellung verstellbar ist.
  8. Elektrische Bearbeitungsmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltsperre (23) von dem Sperrorgan (15) unabhängig ist.
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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20040422

R163 Identified publications notified

Effective date: 20040601

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20070118

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20100209

R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20120209

R071 Expiry of right
R071 Expiry of right