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DE20317887U1 - Kehrvorrichtung und fahrbares Bodenreinigungsgerät mit einer Kehrvorrichtung - Google Patents

Kehrvorrichtung und fahrbares Bodenreinigungsgerät mit einer Kehrvorrichtung Download PDF

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DE20317887U1
DE20317887U1 DE20317887U DE20317887U DE20317887U1 DE 20317887 U1 DE20317887 U1 DE 20317887U1 DE 20317887 U DE20317887 U DE 20317887U DE 20317887 U DE20317887 U DE 20317887U DE 20317887 U1 DE20317887 U1 DE 20317887U1
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DE
Germany
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floor cleaning
cleaning device
sweeping
container
dirt
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Alfred Kaercher SE and Co KG
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Alfred Kaercher SE and Co KG
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Abstract

Kehrvorrichtung für ein fahrbares Bodenreinigungsgerät, mit einer elektromotorisch antreibbaren Kehrbürste, der ein Schmutzsammelbehälter und ein über einen Saugkanal mit dem Schmutzsammelbehälter in Strömungsverbindung stehendes Saugaggregat zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kehrvorrichtung (40) mit dem fahrbaren Bodenreinigungsgerät (10) verbindbar ist und daß der Schmutzsammelbehälter (48) bezogen auf die Fahrtrichtung (11) des Bodenreinigungsgerätes (10) vor oder hinter der Kehrbürste (44) und das Saugaggregat (59) oberhalb der Kehrbürste (44) angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kehrvorrichtung für ein fahrbares Bodenreinigungsgerät, mit einer elektromotorisch antreibbaren Kehrbürste, der ein Schmutzsammelbehälter und ein über einen Saugkanal mit dem Schmutzsammelbehälter in Strömungsverbindung stehendes Saugaggregat zugeordnet sind.
  • Außerdem betrifft die Erfindung ein fahrbares Bodenreinigungsgerät mit einem Fahrgestell, zwei Hinterrädern und mindestens einem Vorderrad und mit einer am Fahrgestell gehaltenen, zwischen den Vorder- und den Hinterrädern angeordneten Bodenreinigungseinheit.
  • Zur Reinigung von Hartflächen kommen sowohl fahrbare Kehrmaschinen als auch fahrbare Scheuersaug- und Schrubbmaschinen zum Einsatz. Mit Hilfe einer Kehrmaschine kann Grobschmutz aufgesammelt werden, und mit Hilfe einer Scheuersaugmaschine oder einer Schrubbmaschine kann die Bodenfläche unter Einwirkung einer Reinigungsflüssigkeit gereinigt werden. Aus der US-A-4 041 567 ist ein fahrbares Bodenreinigungsgerät bekannt, mit dessen Hilfe eine Bodenfläche mittels einer Kehrvorrichtung von grobem Schmutz befreit und zusätzlich mittels einer Scheuersaugeinheit gründlich gereinigt werden kann. Das Bodenreinigungsgerät weist hierzu einen konstruktiv aufwendigen Aufbau auf und seine Herstellung ist mit beachtlichen Kosten verbunden.
  • Aus der U5-A-5 093 955 ist ein Bodenreinigungsgerät bekannt, das ebenfalls eine Kehrvorrichtung sowie eine Scheuersaugeinheit umfaßt, wobei die Bodenfläche alternativ mittels der Kehrvorrichtung oder mittels der Scheuersaugein heit gereinigt werden kann oder aber es kann eine kombinierte Reinigung mit beiden Reinigungswerkzeugen vorgenommen werden. Auch dieses Bodenreinigungsgerät zeichnet sich durch einen konstruktiv aufwendigen Aufbau aus und ist mit beträchtlichen Herstellungskosten verbunden.
  • Die Reinigung der Bodenflächen von Innenräumen erfolgt in vielen Fällen lediglich mittels einer Scheuersaug- oder einer Schrubbmaschine, während für die Außenreinigung in vielen Fällen eine Kehrvorrichtung eingesetzt wird. Die Innenräume werden vielfach in kürzeren Zeitabständen gereinigt wie die Außenräume. Kommt daher eine kombinierte Kehr- und Scheuersaugmaschine zum Einsatz, so ist diese Maschine häufig überdimensioniert, da ihre Einsatzmöglichkeiten nur unvollständig ausgenützt werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein fahrbares Bodenreinigungsgerät der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß es auf einfache Weise zusätzlich mit einer Kehrvorrichtung ausgerüstet werden kann.
  • Außerdem ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kehrvorrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, die auf einfache Weise an einem fahrbaren Bodenreinigungsgerät montierbar ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Kehrvorrichtung der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kehrvorrichtung mit dem fahrbaren Bodenreinigungsgerät verbindbar ist, wobei der Schmutzsammelbehälter bezogen auf die Fahrtrichtung des Bodenreinigungsgerätes vor oder hinter der Kehrbürste und das Saugaggregat oberhalb der Kehrbürste angeordnet sind.
  • Die erfindungsgemäße Kehrvorrichtung hat den Vorteil, daß sie einen sehr kompakten Aufbau aufweist, so daß sie auf einfache Weise mit dem Bodenreinigungsgerät verbunden und vorzugsweise auch wieder von diesem getrennt werden kann. Hierzu sind die Kehrbürste und das Saugaggregat übereinander angeordnet während der Schmutzsammelbehälter – bezogen auf die Fahrtrichtung des Bodenreinigungsgerätes – vor oder hinter der Kehrbürste positioniert ist. Dies gibt die Möglichkeit, die Kehrvorrichtung im Querschnitt im wesentlichen L-förmig auszugestalten, wobei ein vertikaler Schenkel durch die Verbindungslinie zwischen Saugaggregat und Kehrbürste gebildet wird und ein horizontaler Schenkel durch die Verbindungslinie zwischen Schmutzsammelbehälter und Kehrbürste definiert wird. Die L-förmige Ausgestaltung wiederum hat den Vorteil, daß die Kehrvorrichtung frontseitig am fahrbaren Bodenreinigungsgerät montiert werden kann. Die Kehrvorrichtung kann einen Anbausatz ausbilden, mit dem das Bodenreinigungsgerät nachgerüstet werden kann. Die Kehrvorrichtung steht hierbei nur wenig über die Frontseite des Bodenreinigungsgerätes hinaus. Dies hat zur Folge, daß es zur Sicherstellung einer stabilen Lage der Kehrvorrichtung nicht erforderlich ist, den Radstand des Bodenreinigungsgerätes zu verändern.
  • Von Vorteil ist es, wenn der Schmutzsammelbehälter bezogen auf die Fahrtrichtung des Bodenreinigungsgerätes hinter der Kehrbürste und bezogen auf die Vertikale in Höhe der Kehrbürste angeordnet ist. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist der Schmutzsammelbehälter seitlich unmittelbar neben der Kehrbürste und praktisch auf derselben Höhe wie die Kehrbürste positioniert. Dies ermöglicht eine besonders kompakte Bauform der Kehrvorrichtung.
  • Besonders günstig ist es, wenn der Schmutzsammelbehälter entgegen der Fahrtrichtung des Bodenreinigungsgerätes nach hinten über das Saugaggregat übersteht, denn dadurch kann bei der Montage der Kehrvorrichtung am Bodenreinigungsgerät der Schmutzsammelbehälter ein Fahrgestell des Bodenreinigungsgerätes untergreifen während das Saugaggregat an einer Frontseite des Bodenreinigungsgerätes anliegt.
  • Die Kehrbürste ist bevorzugt als um eine quer zur Fahrtrichtung des Bodenreinigungsgerätes ausgerichtete Drehachse drehbare Kehrwalze ausgebildet. Alternativ kann vorgesehen sein, daß die Kehrbürste eine Tellerbürste ausbildet, die um eine vertikal ausgerichtete Drehachse drehbar ist.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kehrvorrichtung definiert der Schmutzsammelbehälter in seinem bezogen auf die Fahrtrichtung des Bodenreinigungsgerätes rückwärtigen Bereich quer zur Fahrtrichtung mittig einen Freiraum, in dessen Bereich ein Vorderrad des Bodenreinigungsgerätes positionierbar ist. Bei einer derartigen Ausführungsform umgibt der Schmutzsammelbehälter bei am Bodenreinigungsgerät montierter Kehrvorrichtung zumindest den frontseitigen Bereich eines quer zur Fahrtrichtung mittig angeordneten Vorderrades des Bodenreinigungsgerätes. Dies ermöglicht eine besonders kompakte Ausgestaltung des Bodenreinigungsgerätes mit montierter Kehrvorrichtung, wobei die Kehrvorrichtung nur einen verhältnismäßig geringen Überstand über das Fahrwerk des Bodenreinigungsgerätes aufweist.
  • Um die Handhabung der Kehrvorrichtung zu vereinfachen, ist es günstig, wenn der Schmutzsammelbehälter zweiteilig ausgestaltet ist, wobei die beiden Be hälterteile als einander gegenüberstehende, senkrecht zur Fahrtrichtung des Bodenreinigungsgerätes verschiebbare Schubladen ausgestaltet sind. Dies ermöglicht eine einfache Entleerung des Schmutzsammelbehälters, denn hierzu ist es lediglich erforderlich, die beiden Behälterteile jeweils seitlich nach Art einer Schublade nach außen zu ziehen. Die beiden Behälterteile können jeweils in einem zugeordneten Schubfach des Bodenreinigungsgerätes, das den Behälterteilen zugeordnete Führungselemente aufweist, verschiebbar gehalten sein.
  • Bei Ausgestaltung des Schmutzsammelbehälters in Form zweier Behälterteile ist es vorteilhaft, wenn die beiden Behälterteile zwischen sich den Freiraum definieren zur Positionierung eines quer zur Fahrtrichtung mittig angeordneten Vorderrades des Bodenreinigungsgerätes. So kann beispielsweise vorgesehen sein, daß sich die beiden Behälterteile in ihren einander zugewandten Endbereichen verschmälern, so daß sie quer zur Fahrtrichtung mittig mit ihren jeweiligen Wandungen den Freiraum begrenzen, in dem das Vorderrad des Bodenreinigungsgerätes positioniert werden kann.
  • Um eine Staubentwicklung bei Einsatz der Kehrvorrichtung gering zu halten und eine möglichst gründliche Reinigung der Bodenfläche mittels der Kehrvorrichtung zu erzielen, ist es günstig, wenn der Schmutzsammelbehälter einen Grobschmutzbehälter ausbildet und die Kehrvorrichtung einen oberhalb der Kehrbürste angeordneten Feinschmutzbehälter aufweist, der mit dem Grobschmutzbehälter und dem Saugaggregat in Strömungsverbindung steht. Der Feinschmutzbehälter ist in die Strömungsverbindung zwischen dem als Grobschmutzbehälter ausgestalteten Schmutzsammelbehälter und dem Saugag gregat geschaltet, wobei er zur Erzielung einer kompakten Bauform der Kehrvorrichtung oberhalb der Kehrbürste angeordnet ist.
  • Besonders günstig ist es hierbei, wenn der Feinschmutzbehälter in vertikaler Richtung zwischen der Kehrbürste und dem Saugaggregat angeordnet ist.
  • Bevorzugt ist in die Strömungsverbindung zwischen dem Feinschmutzbehälter und dem Saugaggregat eine Filtereinheit geschaltet, beispielsweise in Form eines Patronenfilters, wobei der Feinschmutzbehälter unterhalb einer Eintrittsöffnung der Filtereinheit angeordnet ist. Mittels der Filtereinheit kann Staub aus der vom Grobschmutzbehälter angesaugten Luft entfernt werden. Ein Teil des Staubes lagert sich hierbei an der Filtereinheit ab, während ein anderer Teil sich während des Betriebes der Kehrvorrichtung von der Filtereinheit ablöst, und durch die Positionierung des Feinschmutzbehälters unterhalb einer Eintrittsöffnung der Filtereinheit wird sichergestellt, daß der sich von der Filtereinheit ablösende Schmutz im Feinschmutzbehälter sammelt.
  • Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Filtereinheit eine Filterabreinigungseinheit zugeordnet ist. Die Filterabreinigung kann hierbei mechanisch erfolgen, beispielsweise mittels eines Schiebers, der relativ zur Filtereinheit bewegbar ist, alternativ kann eine Filterabreinigung mittels einer Falschluftzufuhr zum Einsatz kommen, die entgegen der im Normalbetrieb der Kehrvorrichtung vorherrschenden Strömungsrichtung durch die Filtereinheit hindurchgeführt wird. Derartige Filterabreinigungen sind dem Fachmann bekannt.
  • Eine besonders kompakte Bauform kann bei der erfindungsgemäßen Kehrvorrichtung dadurch erzielt werden, daß die Filtereinheit und das Saugaggregat quer zur Fahrtrichtung des Bodenreinigungsgerätes seitlich nebeneinander angeordnet sind.
  • Um mittels der Kehrvorrichtung auch Randbereiche einer zu reinigenden Bodenfläche zuverlässig kehren zu können, ist es günstig, wenn die Kehrvorrichtung zumindest eine auf die Bodenfläche absetzbare und von dieser anhebbare, seitlich über die Kehrbürste überstehende, elektromotorisch antreibbare Seitenbürste aufweist. Vorzugsweise kommen zwei Seitenbürsten zum Einsatz, die jeweils an einer Seite über die Kehrbürste überstehen und an einem Haltebügel festgelegt sind, der zwischen einer abgesenkten Stellung und einer angehobenen Stellung hin- und her verschwenkbar ist.
  • Wie bereits erläutert, betrifft die Erfindung außerdem ein fahrbares Bodenreinigungsgerät der eingangs genannten Art. Zur Lösung der das Bodenreinigungsgerät betreffenden Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das gattungsgemäße Bodenreinigungsgerät eine Kehrvorrichtung der voranstehend erläuterten Art umfaßt, die vor dem Vorderrad des Bodenreinigungsgerätes angeordnet und mit dem Fahrgestell des Bodenreinigungsgerätes verbindbar ist. Die Kehrvorrichtung kann somit frontseitig am Fahrgestell des Bodenreinigungsgerätes montiert werden.
  • Hierbei ist es günstig, wenn der Schmutzsammelbehälter der Kehrvorrichtung das Fahrgestell untergreift, denn dadurch kann ein besonders geringer Überstand der Kehrvorrichtung über das Fahrgestell erzielt werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des endungsgemäßen Bodenreinigungsgerätes weist das Fahrgestell einen Fahrzeugrahmen auf mit zwei seitli chen Längsholmen und einem frontseitigen und einem rückseitigen Querholm, wobei die Kehrvorrichtung einen an den frontseitigen Querholm anlegbaren Halterrahmen aufweist, der mit dem Fahrzeugrahmen verbindbar ist. Der Halterahmen der Kehrvorrichtung kann oberseitig das Saugaggregat und die Filtereinheit tragen, während unterhalb des Halterahmens die Kehrbürste und der Schmutzsammelbehälter positionierbar sind. Zur Montage der Kehrvorrichtung am Bodenreinigungsgerät kann der Halterahmen am Fahrzeugrahmen des Bodenreinigungsgerätes positioniert und mit diesem verbunden werden.
  • Günstig ist es, wenn der Halterahmen mittels Haltebolzen lösbar verbindbar am Fahrzeugrahmen gehalten ist, die vorzugsweise an vorderen Eckbereichen des Fahrzeugrahmen angeordnet sind. Von Vorteil ist es, wenn die Haltebolzen alternativ korrespondierende Verbindungselemente des Halterahmens der Kehrvorrichtung aufnehmen können oder aber, falls die Kehrvorrichtung nicht am Bodenreinigungsgerät montiert ist, Stoßdämpfungselemente des Bodenreinigungsgerätes. Die Stoßdämpfungselemente können beispielsweise als frei drehbare, elastische Stoßrollen ausgestaltet sein, die von den Haltebolzen durchgriffen werden und die einen Stoß des Bodenreinigungsgerätes gegen ein Hindernis dämpfen. Kommt das fahrbare Bodenreinigungsgerät ohne Kehrvorrichtung zum Einsatz, so nehmen die Haltebolzen die Stoßrollen auf, und soll eine Kehrvorrichtung am Bodenreinigungsgerät montiert werden, so ist es hierzu lediglich erforderlich, die Stoßrollen zu entfernen und an den freiliegenden Haltebolzen den Halterahmen der Kehrvorrichtung zu montieren.
  • Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
  • 1: eine teilweise aufgetrennte Seitenansicht eines fahrbaren Bodenreinigungsgerätes mit einer Kehrvorrichtung;
  • 2: eine Seitenansicht der Kehrvorrichtung;
  • 3: eine Draufsicht der Kehrvorrichtung und
  • 4: eine schaubildliche Darstellung der Kehrvorrichtung.
  • In 1 ist schematisch ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegtes erfindungsgemäßes fahrbares Bodenreinigungsgerät dargestellt mit einem Fahrgestell 12, das einen Fahrzeugrahmen 14 umfaßt mit zwei parallel zueinander angeordneten Längsholmen, von denen in 1 lediglich ein Längsholm 16 dargestellt ist, und mit die Längsholmen quer zur Fahrtrichtung 11 des Bodenreinigungsgerätes 10 miteinander verbindenden frontseitigen und rückseitigen Querholmen 17 bzw. 18.
  • Am Fahrgestell sind unterseitig zwei Hinterräder des Bodenreinigungsgerätes 10 gehalten, wobei in 1 lediglich ein Hinterrad 20 dargestellt ist, und quer zur Fahrtrichtung mittig ist an der Unterseite des Fahrgestells 12 ein Vorderrad in Form eines lenkbaren Antriebsrades 21 gehalten. Mit dem Antriebsrad 21 ist in üblicher Weise ein Radnabenmotor gekoppelt, der einen Fahrantrieb bildet für das Bodenreinigungsgerät 10.
  • Oberseitig trägt das Fahrgestell 12 einen an sich bekannten Fahrersitz, von dem in 1 lediglich die Rückenlehne 23 dargestellt ist, und in Fahrtrichtung 11 des Bodenreinigungsgerätes 10 vor dem Fahrersitz ist ein Lenkrad 24 angeordnet, das über eine schräg zur Fahrtrichtung 11 verlaufende Lenkstange 25 mit dem Fahrzeugrahmen 14 sowie dem Antriebsrad 21 gekoppelt ist.
  • Im Bereich zwischen dem Antriebsrad 21 und den Hinterrädern 20 ist unterseitig am Fahrgestell 12 eine auf eine zu reinigende Bodenfläche absenkbare und von dieser anhebbare Bodenreinigungseinheit in Form eines Scheuerkopfes 28 gehalten, der in üblicher Weise eine Scheuerbürste umfaßt sowie Sprühdüsen, über die die zu reinigende Bodenfläche mit Reinigungsflüssigkeit besprüht werden kann, die einem oberseitig am Fahrgestell 12 gehaltenen Reinigungsflüssigkeitstank 30 entnommen werden kann. Die auf die Bodenfläche aufgebrachte Reinigungsflüssigkeit kann zusammen mit abgelöstem Schmutz mittels eines Saugbalkens 32 von der Bodenfläche aufgenommen und in einen Schmutzflüssigkeitsbehälter 33 überführt werden, der im rückwärtigen Bereich des Bodenreinigungsgerätes 10 positioniert ist und mit einem in 1 nicht dargestellten, dem Fachmann an sich bekannten Saugaggregat in Strömungsverbindung steht, mit dessen Hilfe ausgehend vom Saugbalken 32 eine Saugströmung durch den Schmutzflüssigkeitsbehälter 33 hindurch bis zum Saugaggregat erzeugt werden kann.
  • Im Bereich, wo die Längsholmen 16 und die Querholmen 17, 18 jeweils zusammentreffen, sind am Fahrzeugrahmen 14 mittels Haltebolzen 35 gummielastische Stoßrollen 36 frei drehbar gelagert, die bei Auftreffen des fahrbaren Bodenreinigungsgerätes 10 auf ein Hindernis eine Dämpfung bewirken.
  • Soll eine Bodenfläche nicht nur mittels des Scheuerkopfes 28 gereinigt, sondern zusätzlich gekehrt werden, so kann frontseitig an das Bodenreinigungsgerät 10 eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 40 belegte Kehrvorrichtung montiert werden, die in der Zeichnung schematisch dargestellt ist. Hierzu können im frontseitigen Bereich des Bodenreinigungsgerätes 10 die Stoßrollen 36 von den zugeordneten Haltebolzen 35 entfernt werden, so daß mittels der frontseitigen Haltebolzen 35 ein Halterahmen 42 der Kehrvorrichtung 40 am frontseitigen Querholmen 17 unmittelbar anliegend mit dem Fahrzeugrahmen 14 verbunden werden kann.
  • Die Kehrvorrichtung 40 umfaßt eine Kehrwalze 44, die um eine quer zur Fahrtrichtung 11 ausgerichtete Drehachse 45 mittels eines Elektromotors 46 drehend antreibbar ist, wobei der Elektromotor 46 über in der Zeichnung nicht dargestellte und an sich bekannte Getriebemittel mit der Kehrwalze 44 gekoppelt ist.
  • In Fahrtrichtung 11 hinter der Kehrwalze 44 ist ein Schmutzsammelbehälter in Form eines Grobschmutzbehälters 48 angeordnet, der zweiteilig ausgebildet ist und einen ersten Behälterteil 49 und eine zweiten Behälterteil 50 umfaßt, die jeweils in Form einer Schublade ausgestaltet sind und zur Entleerung seitlich nach außen gezogen werden können.
  • Wie aus 1 deutlich wird, weisen die beiden Behälterteile 49 und 50 jeweils eine der Kehrwalze 44 zugewandte Schmutzeintrittsöffnung 52 auf, über die von der Kehrwalze 44 aufgenommener Schmutz in die Behälterteile 49 und 50 überführt werden kann. Die beiden Behälterteile 49 und 50 stoßen quer zur Fahrtrichtung 11 mittig unmittelbar aneinander an, wobei sie in ihrem einander zugewandten Endbereich jeweils eine viertelzylinderförmige Wandung 53 bzw. 54 aufweisen, mit denen sie einen Freiraum 56 definieren, in dessen Bereich das Antriebsrad 21 des fahrbaren Bodenreinigungsgerätes 10 positioniert ist. Die beiden Behälterteile 49 und 50 nehmen somit das Antriebsrad 21 teilweise zwischen sich auf und sind quer zur Fahrtrichtung 11 seitlich neben dem Antriebsrad 21 angeordnet.
  • Der Halterahmen 42 trägt oberseitig eine Filtereinheit in Form eines Patronenfilters 58, und quer zur Fahrtrichtung 11 seitlich neben dem Patronenfilter 58 ist ein Saugaggregat 59 positioniert, das über einen in der Zeichnung nicht dargestellten, an sich bekannten Riementrieb von einem Elektromotor 61 antreibbar ist. Das Patronenfilter 58 weist eine mechanische Filterabreinigung auf, die mittels eines Handrades 63 betätigbar ist, außerdem umfaßt das Patronenfilter 58 eine Einlaßöffnung 64, unterhalb derer ein Feinschmutzbehälter 66 positioniert ist, der über einen Saugkanal 68 mit dem Grobschmutzbehälter 48 und über die Einlaßöffnung 64 mit dem Patronenfilter 58 und dem sich in Strömungsrichtung an dieses anschließenden Saugaggregat 59 in Strömungsverbindung steht. Durch Drehen des Handrades 63 kann ein innerhalb des Patronenfilters 58 angeordneter, an sich bekannter und zur Erzielung einer besseren Übersicht in der Zeichnung nicht dargestellter Schieber relativ zum Patronenfilter 58 bewegt werden, und sich dabei ablösender Schmutz fällt unter der Wirkung der Schwerkraft in den Feinschmutzbehälter 66.
  • Wie insbesondere aus 3 deutlich wird, ist am Halterahmen 42 ein in Fahrtrichtung 11 nach vorne ragender U-förmiger Haltebügel 70 angelenkt, der zwei seitlich über die Kehrwalze 44 überstehende Tellerbürsten 72, 73 trägt, die jeweils elektromotorisch antreibbar sind, und der zwischen einer abgesenkten Position, in der die Tellerbürsten 72, 73 die zu reinigende Bodenfläche kontaktieren, und einer angehobenen Position, in der die Tellerbürsten 72, 73 im Abstand zur Bodenfläche positioniert sind, hin- und her verschwenkt werden kann. Quer zur Fahrtrichtung 11 mittig ist vor der Kehrwalze 44 ein Stützrad 77 angeordnet, über das sich die Kehrvorrichtung 40 an der zu reinigenden Bodenfläche abstützt.
  • Frontseitig umfaßt die Kehrvorrichtung 40 eine Abdeckhaube 75, die die oberhalb des Halterahmens 42 angeordneten Aggregate der Kehrvorrichtung 40 mit Ausnahme von deren rückwärtigem Bereich überdeckt. Dadurch wird dem Bodenreinigungsgerät 10 mit zusätzlich montierter Kehrvorrichtung 40 ein kompakter Gesamteindruck verliehen. Die Kehrvorrichtung 40 steht hierbei nur wenig über die Frontseite des Fahrzeugrahmens 14 des Bodenreinigungsgerätes 10 hervor, wobei der Grobschmutzbehälter 48 den Fahrzeugrahmen 14 untergreift und das Antriebsrad 21 zwischen sich aufnimmt.

Claims (17)

  1. Kehrvorrichtung für ein fahrbares Bodenreinigungsgerät, mit einer elektromotorisch antreibbaren Kehrbürste, der ein Schmutzsammelbehälter und ein über einen Saugkanal mit dem Schmutzsammelbehälter in Strömungsverbindung stehendes Saugaggregat zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kehrvorrichtung (40) mit dem fahrbaren Bodenreinigungsgerät (10) verbindbar ist und daß der Schmutzsammelbehälter (48) bezogen auf die Fahrtrichtung (11) des Bodenreinigungsgerätes (10) vor oder hinter der Kehrbürste (44) und das Saugaggregat (59) oberhalb der Kehrbürste (44) angeordnet sind.
  2. Kehrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmutzsammelbehälter (48) bezogen auf die Fahrtrichtung (11) des Bodenreinigungsgerätes (10) hinter der Kehrbürste (44) und bezogen auf die Vertikale in Höhe der Kehrbürste (44) angeordnet ist.
  3. Kehrvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmutzsammelbehälter (48) entgegen der Fahrtrichtung (11) des Bodenreinigungsgerätes (10) nach hinten über das Saugaggregat (59) übersteht.
  4. Kehrvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kehrbürste als um eine quer zur Fahrtrichtung (11) des Bodenreinigungsgerätes (10) ausgerichtete Drehachse (45) drehbare Kehrwalze (44) ausgestaltet ist.
  5. Kehrvorrichtung nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmutzsammelbehälter (48) in seinem bezogen auf die Fahrtrichtung (11) des Bodenreinigungsgerätes (10) rückwärtigen Bereich quer zur Fahrtrichtung (11) mittig einen Freiraum (56) definiert, in dessen Bereich ein Vorderrad (21) des Bodenreinigungsgerätes (10) positionierbar ist.
  6. Kehrvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmutzsammelbehälter (48) zweiteilig ausgestaltet ist, wobei die beiden Behälterteile (49, 50) als einander gegenüberstehende, senkrecht zur Fahrtrichtung (11) des Bodenreinigungsgerätes (10) verschiebbare Schubladen ausgestaltet sind.
  7. Kehrvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Behälterteile (49, 50) zwischen sich einen Freiraum (56) definieren zur Positionierung des Vorderrades (21) des Bodenreinigungsgerätes (10).
  8. Kehrvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmutzsammelbehälter einen Grobschmutzbehälter (48) ausbildet und daß die Kehrvorrichtung (40) einen oberhalb der Kehrbürste (44) angeordneten Feinschmutzbehälter (66) aufweist, der mit dem Grobschmutzbehälter (48) und mit dem Saugaggregat (59) in Strömungsverbindung steht.
  9. Kehrvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Feinschmutzbehälter (66) in vertikaler Richtung zwischen der Kehrbürste (44) und dem Saugaggregat (59) angeordnet ist.
  10. Kehrvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die Strömungsverbindung zwischen dem Feinschmutzbehälter (66) und dem Saugaggregat (59) eine Filtereinheit (58) mit einer Einlaßöffnung (64) geschaltet ist, wobei der Feinschmutzbehälter (66) unterhalb der Einlaßöffnung (64) angeordnet ist.
  11. Kehrvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtereinheit (58) eine Filterabreinigungseinheit zugeordnet ist.
  12. Kehrvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtereinheit (58) und das Saugaggregat (59) quer zur Fahrtrichtung (11) des Bodenreinigungsgerätes (10) seitlich nebeneinander angeordnet sind.
  13. Kehrvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kehrvorrichtung (40) zumindest eine auf die zu reinigende Bodenfläche absetzbare und von dieser anhebbare, seitlich über die Kehrbürste (44) überstehende, elektromotorisch antreibbare Seitenbürste (72, 73) aufweist.
  14. Fahrbares Bodenreinigungsgerät (10) mit einem Fahrgestell (12), zwei Hinterrädern (20) und mindestens einem Vorderrad (21) und mit einer am Fahrgestell (12) gehaltenen, zwischen den Vorder- und den Hinter rädern angeordneten Bodenreinigungseinheit (28) sowie mit einer vor dem Vorderrad (21) angeordneten Kehrvorrichtung (40) nach einem der voranstehenden Ansprüche, die mit dem Fahrgestell (12) verbindbar ist.
  15. Fahrbares Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmutzsammelbehälter (48) der Kehrvorrichtung (40) das Fahrgestell (12) untergreift.
  16. Fahrbares Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (12) einen Fahrzeugrahmen (14) aufweist mit zwei seitlichen Längsholmen (16) und mit einem frontseitigen und einem rückseitigen Querholm (17, 18), wobei die Kehrvorrichtung (40) einen an den frontseitigen Querholm (17) anlegbaren Halterahmen (42) aufweist, der mit dem Fahrzeugrahmen (14) verbindbar ist.
  17. Fahrbares Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterahmen (42) mittels Haltebolzen (35) lösbar verbindbar am Fahrzeugrahmen (14) gehalten ist, die an vorderen Eckbereichen des Fahrzeugrahmens (14) angeordnet sind.
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