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DE20317642U1 - Wasserspender - Google Patents

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DE20317642U1
DE20317642U1 DE20317642U DE20317642U DE20317642U1 DE 20317642 U1 DE20317642 U1 DE 20317642U1 DE 20317642 U DE20317642 U DE 20317642U DE 20317642 U DE20317642 U DE 20317642U DE 20317642 U1 DE20317642 U1 DE 20317642U1
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DE
Germany
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water
water dispenser
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housing
drinking
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DE20317642U
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English (en)
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Stadtwerke Duesseldorf AG
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Stadtwerke Duesseldorf AG
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/20Pillar fountains or like apparatus for dispensing drinking water

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Abstract

Wasserspender, insbesondere Trinkbrunnen, mit einem Gehäuse für die Anschlusstechnik, gekennzeichnet durch mindestens eine verschwenk- oder abnehmbare, teilweise oder ganz transparente oder transluzente Abdeckung (46, 47) für eine Gestaltungsfläche (7, 14, 19, 23, 24).

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Wasserspender, insbesondere einen Trinkbrunnen, mit einem Gehäuse für die Anschlusstechnik.
  • Wasserspender in Form von Trinkbrunnen sind bekannt. Sie bestehen typischerweise aus einem – beispielsweise aus Beton gefertigten – hohlen Quader oder Zylinder als Gehäuse für die für den Trinkbrunnen benötigte Anschlusstechnik, die in der Regel über eine kleine Technikklappe zugänglich ist. Das quaderförmige oder zylindrische Gehäuse trägt ein kleines Becken mit einem per Knopfdruck betätigbaren Hahn. Solche Trinkbrunnen sind für die Aufstellung an öffentlichen Plätzen zur Versorgung des Publikums mit Trinkwasser geeignet und werden in der Regel ortsfest installiert.
  • Die Gestaltung solcher Trinkbrunnen ist meist wenig attraktiv, was gerade in öffentlichen Bereichen wenig wünschenswert ist. Darüber hinaus ist der Zugang zur Anschlusstechnik innerhalb des Gehäuses vergleichsweise schlecht.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt primär die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuse der eingangs genannten Art attraktiver zu gestalten.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch mindestens eine verschwenk- oder abnehmbare, teilweise oder ganz transparente oder transluzente Abdeckung für eine Gestaltungsfläche.
  • Hierdurch ist es möglich, auf einfache Weise am Trinkbrunnen flächige Darstellungen wie städtische Informationen oder Werbung, beispielsweise in Form von Plakaten, anzubringen, die anders als bei geklebter Plakatwerbung jederzeit wieder einfach und rückstandsfrei abnehmbar sind. Somit ist es möglich, die Gestaltungsfläche ständig neu zu bestücken und damit die Aufmerksamkeit des sich im Bereich des Trinkbrunnens aufhaltenden Publikums immer wieder aufs Neue auf sich zu ziehen. Darüber hinaus besteht der Vorteil, dass derartige Gestaltungsflächen an einem Wasserspender als Werbeflächen vermietet werden können, so dass sich die Einrichtung und der Betrieb des Wasserspenders über die Werbeeinnahmen ganz oder zumindest teilweise amortisieren können, was insbesondere für öffentliche Versorgungsträger von besonderem Interesse ist.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ist gekennzeichnet durch mindestens einen Wandabschnitt, der zumindest in Teilen gegenüber den anderen Wandabschnitten des Gehäuses zu öffnen, insbesondere verschwenkbar oder verschiebbar ist. Durch Öffnen eines gesamten Wandabschnitts bzw. eines gegenüber herkömmlichen Installationsklappen größeren Wandabschnittteils anstatt einer Installationsklappe kann der Zugang zum Gehäuseinneren wesentlich vereinfacht sein. Dieser Vorteil kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn neben einem einfachen Wasseranschluss noch weitere technische Einrichtungen im Gehäuse des Wasserspenders untergebracht werden sollen.
  • Wenn mindestens einer der Wandabschnitte aus einem Rahmen und einer durch diesen getragenen Verkleidung aufgebaut ist, ergibt sich darüber hinaus der wesentliche Vorteil, dass die Außenform ohne besonderen konstruktiven Aufwand vergleichsweise frei und damit attraktiv gestaltet werden kann, ohne dass hierdurch die Stabilität beeinträchtigt wird oder das Eigengewicht des Wandelements über die Maßen steigt.
  • Eine besonders attraktive äußere Form des Wasserspenders ergibt sich, wenn mindestens ein Wandabschnitt konkav ausgebildet ist. Werden beispielsweise ein konkaver und ein ebener Wandabschnitt zu einem Gehäuse zusammengesetzt, ergibt sich nicht nur eine attraktive Gehäuseform, sondern automatisch auch ein Innenraum für die Anschlusstechnik.
  • Des weiteren ist es von Vorteil, wenn in mindestens einen der Wandabschnitte ein Wasserspenderbecken eingesetzt ist. Anders als bei üblichen Wasserspendern sitzt damit das Wasserbecken nicht oben auf dem Gehäuse auf, sondern ist seitlich an dem Gehäuse angeordnet, so dass die Gestaltung des Gehäuses in der Höhe nicht beschränkt ist. Insbesondere im Hinblick auf die Verwendung des Gehäuses zu Informations- oder Werbezwecken in öffentlichen Bereichen ist dies von erheblichen Vorteil, da mit zunehmender Größe insbesondere in der Höhe des Gehäuses auch eine größere Aufmerksamkeit geweckt wird.
  • Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, wenn das Gehäuse durch drei Wandelemente gebildet wird, deren Rahmen im Grundriss ein Dreieck bilden. Der Betrachter kann so nahezu von jedem Standpunkt aus eine Außenfläche des Gehäuses einsehen, sei es eine Informations- oder Werbefläche oder die Seite mit dem Wasserspenderbecken, die im übrigen ebenso mit Informationen oder Werbung versehen sein kann. Dabei ist es zur optischen Kennzeichnung des das Wasserspenderbecken tragenden Wandabschnitts von Vorteil sein, wenn es sich in seiner Breite deutlich von den anderen Wandabschnitten unterscheidet und insbesondere schmaler ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Maßnahme zur Ausgestaltung des Gehäuses als Blickfang besteht in einer Hinterleuchtung mindestens eines der Wandabschnitte. Hierdurch wird nicht nur ein zusätzlicher optischer Reiz für das Publikum geschaffen, es ist damit insbesondere auch möglich, den Wasserspender in die Beleuchtung von öffentlichen Bereichen mit einzubeziehen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung des Wasserspenders ist ein Sockel vorgesehen, der insbesondere die Funktion eines Tritt- oder Spritzwasserschutzes bietet.
  • Um die Attraktion des Gehäuses für den Wasserspender weiter zu erhöhen, können technische Mittel zur Karbonisierung des Wassers vorgesehen sein, insbesondere ein CO2-Behälter und ein Membrankontaktor mit einer Membran, deren Permeatseite von Trinkwasser und deren Feedseite von CO2 durchströmt wird. In öffentlichen Bereichen sind Spender für Tafelwasser unbekannt. Insbesondere dann, wenn sich der technische Aufwand für einen Tafelwasserspender über Werbeeinnahmen teilweise oder ganz vollständig amortisiert, kann durch kommunale Versorgungsträger eine bislang nicht existente Qualität in der öffentlichen Versorgung erreicht werden.
  • In der Ausgestaltung eines solchen Trinkwasserspenders ist es von Vorteil, wenn eine Trinkwasserleitung und eine mit dem Membrankontaktor verbundene Tafelwasserleitung vorgesehen sind, die beide in den gleichen Wasserausiass am Wasserspenderbecken münden.
  • Diese Ausgestaltung kann bevorzugt derart weitergebildet werden, dass die Trinkwasserleitung um den Membrankontaktor gewickelt ist. Somit kann die Trinkwasserleitung als Kühler für das im Membrankontaktor aufzubereitende Tafelwasser eingesetzt werden. Eine derartige Kühlung ist insbesondere dann besonders effektiv, wenn der Wasserspender als Trinkbrunnen ständig Trinkwasser abgibt.
  • Insbesondere dann, wenn sowohl normales Trinkwasser, als auch Tafelwasser über den gleichen Wasserauslass am Wasserspenderbecken münden, ist ein dynamischer Druckreduzierer (Kompensator) zwischen der Tafelwasserleitung und dem Wasserauslass sinnvoll, so dass ein unkontrolliertes Herausspritzen des Tafelwassers aus dem Wasserauslass unterbunden wird.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Trinkbrunnen mit ständig aus dem Hahn abgegebenem Trinkwasser kann zur Ausgabe von Tafelwasser bevorzugt ein Taster zum Unterbrechen der Trinkwasserabgabe und Starten der Tafelwasserabgabe vorgesehen sein. Soll der Wasserspender nur nach Bedarf Trinkwasser oder Tafelwasser abgeben, wird bevorzugt ein Taster zum Wählen von Trinkwasser oder Tafelwasser eingesetzt.
  • Die technische Einheit für die Trinkwasser- und Tafelwasserzufuhr kann insbesondere in einer Technikbox zur Aufnahme des Membrankontaktors und Anbringung des CO2- Behälters, vorzugsweise in modularer Bauweise ausgebildet sein.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren, in denen unterschiedliche Bauformen des erfindungsgemäßen Wasserspendergehäuses bzw. Wasserspenders dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht eines ersten Trinkbrunnens;
  • 2 eine Frontansicht eines Teils des Trinkbrunnens gemäß 1;
  • 3 eine Draufsicht auf einen Teil des Trinkbrunnens gemäß 1;
  • 4 eine Frontansicht eines zweiten Trinkbrunnens;
  • 5 eine Draufsicht auf den Trinkbrunnen gemäß 4;
  • 6 eine Rückansicht des Trinkbrunnens gemäß 4;
  • 7 eine Frontansicht eines dritten Trinkbrunnens;
  • 8 eine Draufsicht auf den Trinkbrunnen gemäß 7;
  • 9 eine Seitenansicht des Trinkbrunnens gemäß 7;
  • 10 eine Frontansicht eines dritten Trinkbrunnens;
  • 11 eine Draufsicht auf den Trinkbrunnen gemäß 10;
  • 12 eine Seitenansicht des Trinkbrunnens gemäß 10;
  • 13 einen Querschnitt des Trinkbrunnens gemäß 10;
  • 14 den Wandanschlusses des Trinkbrunnenbeckens des in
  • 10 dargestellten Trinkbrunnens; und
  • 15 eine vereinfachte Ansicht der in 13 dargestellten Technikbox.
  • Der in den 1 bis 3 beispielhaft dargestellte Trinkbrunnen ist dreiteilig mit einem zentralen Gehäuseteil 1 und zwei zu beiden Seiten des zentralen Gehäuseteils 1 angeordneten Gehäuseteilen 2, 3 aufgebaut. Jedes der Gehäuseteile 1, 2, 3 weist eine geringe Tiefe sowie jeweils nach außen gewölbte Frontseiten 4 und ebene Rückwände 5 auf.
  • Während an der Frontseite 4 des zentralen Gehäuseteils 1 ein Wasserspenderbecken 6 angeordnet ist, sind an den Frontseiten 4 der seitlichen Gehäuseteilen 2, 3 große rechteckige Gestaltungsflächen 7 vorgesehen.
  • Eine solche Art der Gehäuseausführung für einen Trinkbrunnen ist wahlweise zur Aufstellung vor Wänden oder auch zur freien Aufstellung geeignet. Auch können zwei solcher Gehäuseausführungen Rücken an Rücken zueinander aufgestellt werden. Da das Gehäuse modulartig aus einzelnen Gehäuseteilen aufgebaut ist, ist es nicht auf drei Gehäuseteile nebeneinander beschränkt. Es können auch nur zwei oder mehr als drei Gehäuseteile nebeneinander vorgesehen sein, wobei die Folge von Gehäuseteilen mit Gestaltungsflächen und Gehäuseteilen mit Wasserspenderbecken beliebig variiert werden kann. Auch ist es möglich, dass nicht nur die Frontseiten, sondern auch die Rückseiten wahlweise mit Gestaltungsflächen oder Wasserspenderbecken versehen sind.
  • Die in den 4 bis 6 dargestellte Gehäuseausführungsform zeigt ein Gehäuse mit einer konkaven, das Wasserspenderbecken 11 tragenden Frontseite 12 und einer ebenso konkaven Rückseite 13, an der eine Gestaltungsfläche 14 vorgesehen ist. Diese Gehäuseausführung eignet sich besonders zur freien Aufstellung, beispielsweise auf öffentlichen Plätzen oder in größeren Empfangs- oder Aufenthaltshallen.
  • Die in den 7 bis 9 dargestellte Gehäuseausführung unterscheidet sich gegenüber der zuvor beschriebenen Gehäuseausführung darin, dass sich an die konkave, das Wasserspenderbecken 15 tragende Frontseite 16 zu beiden Seiten konkav ausgebildete Wände 17, 18 anschließen, deren freie Enden aneinander stoßen, so dass sie im Grundriss im we sentlichen ein Dreieck bilden. Die beiden rückwärtigen Wände 17 und 18 weisen großflächige Gestaltungsflächen 19 auf.
  • Das in den 10 bis 12 dargestellte Gehäuse unterscheidet sich gegenüber dem in den 7 bis 9 dargestellten Gehäuse lediglich darin, dass die das Wasserspenderbecken 21 tragende Frontseite 22 gegenüber den rückwärtigen, die Gestaltungsflächen 23, 24 tragenden Wände 25, 26 schmaler ist.
  • In der gegenüber den 1 bis 9 etwas detaillierteren Darstellung erkennt man, dass das Gehäuse auf einem Sockel 27 steht. Darüber hinaus ist oberhalb des Sockels 27 ein über die Frontseite 22 unterhalb des Wasserspenderbeckens 21 vorkragender Steg 28 als Trittschutz vorgesehen. 12 zeigt, dass auf die Gestaltungsflächen 23 transparente Abdeckungen 29, 31 aufgesetzt sind.
  • In 13 ist ein detaillierter Querschnitt des in den 10 bis 12 dargestellten Gehäuses zu sehen. Die Frontseite 22 ist mehrteilig ausgebildet mit einem Stützrahmenprofil 32, das zwischen zwei Eckpfosten 33, 34 gehalten ist. Außerdem ist zwischen den Eckpfosten 33, 34 eine konkav ausgebildete Frontverkleidung 35 eingespannt, die sich über einen Steg 36 am Stützrahmenprofil 32 abstützt und in die das Wasserspenderbecken 21 eingesetzt ist.
  • Die Wände 25, 26 sind ähnlich aufgebaut. Sie weisen jeweils ein Stützrahmenprofil 37, 38 auf, das zwischen jeweils einem der vorderen Eckpfosten 33, 34 und jeweils einem zweier hinterer Eckpfosten 39, 41 gehalten ist. Als seitliche Verkleidungselemente sind konkave nach außen gewölbte Seitenwandelemente 42, 43 vorgesehen, die ebenso zwischen den Stützpfosten 33, 41 bzw. 34, 42 gehalten sind und sich über Stege 44, 45 an den Stützrahmenprofilen 37, 38 abstützen. Ein Großteil der Außenfläche dieser Seitenwandelemente 42, 43 dient als hinterleuchtete Gestaltungsfläche, insbesondere für Informationen oder Werbung, die über transparente, semitransparente oder transluzente Abdeckungen 46, 47 abgedeckt sind. Die Abdeckungen 46, 47 sind gegenüber den Seitenwandelementen 42, 43 – was nur (schematisch) der Darstellung zu entnehmen ist aber für den Fachmann konstruktionsmäßig ohne weiteres nachvollziehbar ist- nach außen verschwenkbar, so dass etwaige darunter angebrachte Gestaltungselemente ausgetauscht werden können. Alternativ kann zur verschwenkbaren Halterung der Abdeckungen 46, 47 wahlweise auch ein Rahmen vorgesehen sein, der mindestens an einer Seite offen bzw. zu öffnen ist, so dass die Abdeckungen 46, 47 aus diesem Rahmen ganz oder teilweise herausgeschoben werden können.
  • Die Innenseite der rückwärtigen Wände 25, 26 sind mit beleuchteten Wandpaneelen 48, 49 verkleidet.
  • Das gesamte Gehäuse ist auf einen Sockel 27 gestellt, dessen äußere Ränder gegenüber den Außenwandflächen des Gehäuses zurückgesetzt sind.
  • Im Inneren des Gehäuses sind neben dem hier nicht dargestellten Wasserzulauf für das Wasserspenderbecken 21 auch technische Einrichtungen zum Karbonisieren von Trinkwasser, hier als Technikbox 55 und CO2-Flasche 56 dargestellt, vorgesehen.
  • In dem in 14 dargestellten Längsschnitt des Gehäuses ist eine schematische Darstellung der Aufhängung des Wasserspenderbeckens 21 und der hierfür benötigten technischen Anschlüsse gezeigt. Oberhalb des Wasserspenderbeckens 21 ist ein Wasserauslass 57 vorgesehen, der mit einer Leitung für Trinkwasser 58 sowie über einen Druckreduzierer 59 mit einer Leitung für Tafelwasser 61 in Verbindung steht. An dem Abfluss 62 des Wasserspenderbeckens 21 ist eine Abflussleitung 63 angeschlossen.
  • Das Wasserspenderbecken 21 ist über Befestigungselemente 64, 65 mit der Frontverkleidung 35 fest verbunden.
  • 15 zeigt schematisch den Aufbau der in 13 dargestellten Technikbox 55. Innerhalb des Gehäuses 66 der Technikbox 55 ist ein Trinkwasser-Eingangsdruckminderer 67 angeordnet, der an eine Trinkwasserleitung angeschlossen ist und mit dem der Leitungsdruck auf beispielsweise 3 bar abgesenkt wird. In Strömungsrichtung hinter dem Trinkwasser-Eingangsdruckminderer 67 ist ein Trinkwasser-Rückflussverhinderer 68 vorgesehen, mit dem ein Zurücklaufen des Trinkwassers in die Trinkwasserleitung verhindert wird. In Strömungsrichtung hinter dem Trinkwasser-Rückflussverhinderer 68 schließt sich ein Membrankontaktor 69 an.
  • Ein derartiger Membrankontaktor ist in einem vorherigen Vorschlag der Anmelderin beschrieben. Innerhalb des Membrankontaktors 69 sind Membranen vorgesehen, auf deren Feedseite CO2 geführt wird, dass das die Permeatseite passierende Trinkwasser anreichert. Als Membrankontaktor 69 haben sich insbesondere solche als verwendbar erwiesen, die bislang vielfältig in der Dialyse eingesetzt werden. Da die Ummantelung der Feedseite eines solchen Membrankontaktors hohen Drücken nicht standhält, ist er in einem Druckgehäuse 71 angeordnet, dessen Innenraum mit der Feedseite des Membrankontaktors verbunden ist, so dass der feedseitig gegenüber der Umgebung herrschende Überdruck ebenso wie auch während des Betriebs auftretende Druckverändungen nicht zu einer Zerstörung des Mantels des Membrankontaktors führen können. Das Druckgehäuse 71 ist von einer Trinkwasserleitung 72 umgeben, die in Wendeln als Kühlschlange um das Druckgehäuse 71 herumgeführt ist.
  • Der besondere Vorteil in der Verwendung eines Membrankontaktors zur Karbonisierung liegt darin, dass keine elektrische Energie zur Gasanreicherung benötigt wird. Voraussetzung für eine ausreichende Karbonisierung des Trinkwasser s ist lediglich ein Trinkwassereingangsdruck von beispielsweise mindestens 3 bar bei einem Durchlauf von 1,5 Liter Wasser pro Minute.
  • Darüber hinaus ist in der Technikbox ein Spannungsumformer 73 für die Trinkwasserausgabetechnik vorgesehen.
  • Die CO2-Versorgung wird mittels der CO2-Flasche 56 mit aufgeschraubtem Druckminderer sichergestellt.
  • Neben den dargestellten Ausführungsformen sind auch eine Vielzahl anderer Ausführungen des erfindungsgemäßen Wasserspenders, seiner Gestaltung und seiner Wasserspendetechnik einschließlich der Tafelwasseraufbereitung möglich, ohne dass hierdurch vom grundsätzlichen Erfindungsgedanken, nämlich durch eine flexiblere Gestaltungsmöglichkeit des Wasserspendergehäuses seine Attraktivität insbesondere für die Verwendung in öffentlichen Bereichen zu erhöhen, abgewichen wird.

Claims (16)

  1. Wasserspender, insbesondere Trinkbrunnen, mit einem Gehäuse für die Anschlusstechnik, gekennzeichnet durch mindestens eine verschwenk- oder abnehmbare, teilweise oder ganz transparente oder transluzente Abdeckung (46, 47) für eine Gestaltungsfläche (7, 14, 19, 23, 24).
  2. Wasserspender nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen Wandabschnitt (5, 13, 17, 18, 25, 26), der zumindest in Teilen gegenüber den anderen Wandabschnitten (4, 12, 16, 22) des Gehäuses zu öffnen, insbesondere verschiebbar oder verschwenkbar ist.
  3. Wasserspender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Wandabschnitte (22, 25, 26) aus einem Rahmen (53, 54) und einer durch diesen getragenen Verkleidung (42, 43, 48, 49) aufgebaut ist.
  4. Wasserspender nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Wandabschnitt konkav ausgebildet ist.
  5. Wasserspender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einen Wandabschnitt (4, 12, 16, 22) ein Wasserspenderbecken (6, 11, 15, 21) eingesetzt ist.
  6. Wasserspender nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch drei Wandabschnitte (16, 17, 18, 22, 25, 26), deren Rahmen im Grundriss ein Dreieck bilden.
  7. Wasserspender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Wandabschnitt (22), in den das Wasserspenderbecken (21) eingesetzt ist, in seiner Breite deutlich von den anderen Wandabschnitten (25, 26) unterscheidet und insbesondere schmaler ist.
  8. Wasserspender nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Hinterleuchtung für mindestens einen der Wandabschnitte.
  9. Wasserspender nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch einen Sockel (51).
  10. Wasserspender nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch technische Mittel zur Karbonisierung des Wassers, insbesondere durch einen CO2-Behälter (56) und einen Membrankontaktor (69) mit einer Membran, deren Permeatseite vom Trinkwasser und deren Feedseite von CO2 durchströmt wird.
  11. Wasserspender nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Trinkwasserleitung (58, 72) und eine mit dem Membrankontaktor (69) verbundene Tafelwasserleitung (61), die beide in den gleichen Wasserauslass (57) am Wasserspenderbecken (21) münden.
  12. Wasserspender nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trinkwasserleitung (58, 72) als Kühlschlange um den Membrankontaktor (69) gewickelt ist.
  13. Wasserspender nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise dynamischen Druckreduzierer (59) zwischen der Tafelwasserleitung (61) und dem Wasserauslass (57).
  14. Wasserspender nach einem der Ansprüche 10 bis 13, gekennzeichnet durch einen Taster zum Unterbrechen der Trinkwasserzufuhr und Starten der Tafelwasserzufuhr.
  15. Wasserspender nach einem der Ansprüche 10 bis 13, gekennzeichnet durch einen Taster zum Wählen von Trinkwasser oder Tafelwasser.
  16. Wasserspender nach einem der Ansprüche 10 bis 15, gekennzeichnet durch eine Technikbox (66) zur Aufnahme des Membrankontaktors (69) und Anbringung des CO2-Behälters (56), vorzugsweise in modularer Bauweise.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005061630A1 (de) * 2005-12-19 2007-06-28 Martin Mayer Getränkespender
DE202009001269U1 (de) 2009-02-03 2009-04-23 Avansys Consulting Ltd. Automat zur Ausgabe von Getränken mit multimedialer Bedienungs- und Anzeigeeinrichtung mit besonders hoher Werbewirksamkeit
AU2008101137B4 (en) * 2008-11-20 2009-06-04 Agwill Pty Ltd Integrated water unit
DE202011100646U1 (de) 2011-05-11 2011-07-15 Berliner Wasserbetriebe Anstalt des öffentlichen Rechts Trinkwasserentnahmestelle

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