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DE20316359U1 - Vorrichtung zum Anbringen von Steuerstreifen oder Banderolen an Behältern - Google Patents

Vorrichtung zum Anbringen von Steuerstreifen oder Banderolen an Behältern Download PDF

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DE20316359U1
DE20316359U1 DE20316359U DE20316359U DE20316359U1 DE 20316359 U1 DE20316359 U1 DE 20316359U1 DE 20316359 U DE20316359 U DE 20316359U DE 20316359 U DE20316359 U DE 20316359U DE 20316359 U1 DE20316359 U1 DE 20316359U1
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vessel
labelling
pressure
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banderole
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DE20316359U
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KHS GmbH
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KHS Maschinen und Anlagenbau AG
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/20Affixing labels to short rigid containers to bottle closures
    • B65C3/24Affixing labels indicating original state of bottle snap or screw closure

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  • Labeling Devices (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum Anbringen von Banderolen, Sicherungsetiketten, Etikettenstreifen und/oder Steuerstreifen an Gefäßen, wobei diese an dem Gefäßdeckel und angrenzenden Gefäßhalsbereichen angebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung oberhalb eines Auslaufsterns (2) einer Etikettiermaschine und konzentrisch zur Drehachse des Auslaufsterns (2) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen von Banderolen, Etikettenstreifen und/oder Steuerstreifen an Gefäßen, wobei diese über den Gefäßdeckel und angrenzende Gefäßhalsbereiche verlaufen sollen.
  • Im Rahmen der vorliegenden Anmeldung sind unter dem Begriff „Gefäß" alle für die Aufnahme von beliebigen Produkten wie z.B. Getränken, Lebensmittel, Eisenwaren, Arzneimitteln usw. geeigneten Behältnisse wie z.B. Flaschen, Dosen, Gläser mit oder ohne Schraubverschluss, Kanister usw. zu verstehen. Nachfolgend wird aus Gründen der Vereinfachung lediglich von Gefäßen gesprochen.
  • Vorrichtungen zum Anbringen von Banderolen an Gefäßdeckel und Gefäßhals sind z.B. aus der DE 26 42 046 B2 und der DE 35 07 739 C1 bekannt.
  • Diese Vorrichtungen weisen einen Greiferzylinder auf, der oberhalb der Transporteinrichtung und mit seiner Drehachse quer zur Gefäßlängsachse angebracht ist. Der Greiferzylinder nimmt die Banderolen von Beleimungssegmenten ab, von denen die Banderolen mit unterschiedlichen Leimarten versorgt werden.
  • Der Greiferzylinder läuft mit seinen Andrückelementen tangential zum Gefäßdeckel und drückt dadurch die Banderolen oben auf den Gefäßdeckel auf. Anschließend wird die Banderole durch Andrücker seitlich auch an den Gefäßhals angedrückt.
  • Diese Vorrichtungen sind durch die oberhalb der Gefäße angeordneten Beleimungssegmente und den oberhalb, quer zu den Gefäßen rotierenden Greiferzylinder mechanisch relativ aufwendig. Ferner ist die Anordnung oberhalb und quer zu den Gefäßen auch dadurch problematisch, dass von den Beleimungssegmenten abtropfender Leim nicht wie bei horizontaler Anordnung von Beleimungssegmenten und Greiferzylinder üblich aufgefangen und abgeführt werden kann, sondern herabtropfender Leim nun entweder auf die Gefäße herabtropfen und somit diese und/oder die Vorrichtung selbst verschmutzen kann.
  • Aus der DE-AS 20 55 417 ist eine Vorrichtung zum Anbringen von Banderolen über Gefäßdeckel und angrenzende Gefäßhalsbereiche bekannt. Die Vorrichtung weist ein Transportkarussell mit einer großen Anzahl von Halteeinrichtungen, die zugeführte Gefäße kurvengesteuert greifen und halten, sowie eine Aufbringvorrichtung auf, die eine beleimte Banderole mit einem ersten Endbereich auf den Gefäßhals aufbringt.
  • Ferner ist jeder Halteeinrichtung eine Andrückeinrichtung zugeordnet, die folgenden Aufbau hat: Es ist ein erster Andrücker vorgesehen, der den ersten Endbereich der Banderole gegen den Gefäßhals drückt. Dabei wird gleichzeitig das gegenüberliegende, freie Ende der Banderole gegen eine in der Verlängerung des Gefäßhalses oberhalb des Gefäßdeckels liegende Hilfspalette gedrückt.
  • Diese Hilfspalette ist am freien Ende eines Schwenkhebels befestigt, dessen Bewegung derart gesteuert wird, dass nach erfolgtem Andruck des ersten Andrückers eine Abwärtsbewegung des Schwenkhebels unter Mitnahme des oberen Endes der Banderole einsetzt und fortfährt, bis die Banderole in eine im wesentlichen waagerechte Stellung gebracht ist, wodurch ein Teil der Banderole bereits in Anlage an den Gefäßdeckel kommt. Der waagerecht überstehende Teil der Banderole wird nun mittels eines weiteren durch eine Bewegungssteuerung angetriebenen Anstreichorgans unter Ablösung von der Hilfspalette an die dem ersten Andrücker gegenüberliegende Seite des Gefäßhalses angelegt.
  • Diese Andrückeinrichtung ist mechanisch relativ kompliziert, da die Bewegungen des ersten Andrückers, der Hilfspalette und des Anstreichorgans koordiniert und gesteuert werden müssen.
  • Aus der US-PS 2 129045 ist eine Andruckvorrichtung für Banderolen bekannt, die mit zwei symmetrischen Schwenkarmen arbeitet, die an einer Tulpe schwenkbar angebracht sind. Zur Anbringung einer Banderole wird diese auf den Gefäßdeckel aufgelegt, so dass die Banderole beidseitig über den Gefäßdeckel hinaussteht Dann wird die Tulpe auf den Gefäßdeckel abgesenkt, um die Banderole zunächst dort anzudrücken. Anschließend werden die beiden Andrücker zu beiden Seiten der Tulpe herabgeschwenkt, um die Banderole an beiden Seiten an den Gefäßhals anzudrücken. Auch diese Vorrichtung ist mechanisch recht aufwendig, da nach dem Aufbringen der Banderole auf den Gefäßdeckel zunächst eine Abwärtsbewegung der Tulpe bewirkt werden muss, und anschließend noch die Schwenkbewegung zweier Andrücker ausgeführt werden muss.
  • Ebenfalls bekannt wurde eine Vorrichtung nach der DE 195 08 766 . Bei dieser Vorrichtung wird die beleimte Banderole mit einem ersten Endbereich auf den Gefäßhals aufgebracht, wobei der andere Endbereich der Banderole über den Gefäßdeckel hinaus noch oben übersteht. Oberhalb des von einer Haltevorrichtung gehaltenen Gefäßes befindet sich die eigentliche Andrückvorrichtung. Diese besteht im Wesent lichen aus zwei Andrückern, welche durch je eine ortsfeste Kurvenbahn und die entsprechenden Abtastelemente unabhängig voneinander bewegt werden.
  • Dabei wird zunächst jener Andrücker gegen das Gefäß bewegt, welcher sich auf der Seite der aufgebrachten Banderole befindet, wodurch er diese an den Gefäßhals andrückt und gleichzeitig derart umbiegt, dass die Banderole auch auf dem Gefäßdeckel anliegt. Der nachfolgend ebenfalls bewegte zweite Andrücker biegt die Banderole weiter um und drückt den noch unbefestigten Rest der Banderole ebenfalls an den Gefäßhals. Nachteilig an einer derartigen Vorrichtung ist, dass das Umbiegen und Andrücken der Banderole nicht auf optimale Weise erfolgt.
  • Insbesondere das Andrücken der Banderole durch den zweiten Andrücker führt gelegentlich zu Fehletikettierungen, da der eine Schwenkbewegung ausführende Andrücker in einem ungünstigen Winkel auf die, in der Regel in einem großen Winkel vom Behälter abstehende Banderole trifft, was bei höheren Maschinenleistungen und/oder dann, wenn die Innenseite des Andrückers mit Leim verschmutzt ist, dazu führen kann, dass die Banderole durch den Andrücker zerknittert wird und in diesem Zustand auch an den Gefäßhals angedrückt wird.
  • Zusätzlich sei an dieser Stelle auch auf die mit der DE 38 33 850 vorgestellte Vorrichtung hingewiesen, welche gemäß der ihr zugrunde liegenden Aufgabenstellung für das Andrücken von Folienzuschnitten an Gefäßhälse und -deckel gedacht ist, dabei aber Bauteile und Baugruppen vorstellt, welche auch für die Aufgabenstellung der vorliegenden Anmeldung anwendbar sind.
  • Bei dieser Vorrichtung sind insbesondere folgende Ausgestaltungen zu beachten:
    • –die Anordnung der Andrückvorrichtung über dem Auslaufstern einer Etikettiermaschine und
    • – ein Andrückelement, welches von einer in einer Axialebene verstellbaren Schwinge getragen wird.
  • Da die in der DE 38 33 850 vorgestellte Vorrichtung für einen völlig anderen Anwendungsfall konstruiert wurde, kann an dieser Stelle auf die Darstellung der, dieser Vorrichtung anhaftenden Nachteile verzichtet werden.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine mechanisch einfache, möglichst störungsarm arbeitende und mit hohen Leistungen zu betreibende Anbringungsvorrichtung für Banderolen und/oder Steuerstreifen an Gefäßen zu schaffen, wobei die Banderole bzw. der Steuerstreifen an Gefäßhals und Gefäßdeckel angebracht werden soll.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe dient die Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
  • Im Nachfolgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
  • Im Einzelnen zeigt die
  • 1: in einer Draufsicht eine erfindungsgemäße Vorrichtung, welche sich oberhalb eines Auslaufsternes befindet, und die
  • 2: in einer vereinfachten und teilweise geschnittenen Seitenansicht die Anordnung der 1 in Verbindung mit dem Kreisel einer Etikettiermaschine, und die
  • 3: in mehreren Einzeldarstellungen den Etikettiervorgang mittels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Gleichzeitig wird der Inhalt der Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.
  • Bekannte Etikettiermaschinen weisen in der Regel einen Einlaufstern, einen Kreisel 1 mit an diesem angeordneten Etikettierstationen und einen Auslaufstern 2 auf. Zur Fixierung der Gefäße sind bei der Mehrzahl der realisierten Etikettiermaschinen zusätzlich so genannte Zentrierelemente 3 angeordnet, welche, von oben kommend, in eine Wirkverbindung mit dem Gefäßdeckel und/oder -hals treten und das Gefäß 4 somit zentrieren und sichern.
  • Die Gefäße 4 gelangen durch den Einlaufstern in die Etikettiermaschine, werden während des Umlaufs mit dem Kreisel 1 mit den gewünschten Etiketten versehen und verlassen die Maschine durch den Auslaufstern.
  • Da die Behandlungsplätze innerhalb des Kreisels 1 in der Regel für das Aufbringen der Standardetiketten benötigt werden, ist für die vorliegende Erfindung vorgesehen, die vorgeschlagene Andrückvorrichtung direkt über dem Auslaufstern 2 anzuordnen, wobei die Drehachsen von Auslaufstern 2 und Andrückvorrichtung auf einer Linie liegen.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist weiterhin vorgesehen, dass die beleimte Banderole 5 mit je einem ihrer Enden zunächst von einer üblichen Etikettierstation an das Gefäß 4 und an das Zentrierelement 3 angedrückt wird. Anschließend löst sich das Zentrierelement 3 vom Gefäß 4, welches nachfolgend den Kreisel 1 verlässt und vom Auslaufstern 2 aufgenommen und weitertransportiert wird.
  • Zu diesem Zeitpunkt steht das lose Ende der Banderole 5 im etwa senkrecht nach oben. Nach der Übernahme des Gefäßes 4 durch den Auslaufstern 2 wird die senkrecht nach oben stehende Banderole 5 durch eine ortsfest angeordnete Umfaltvorrichtung 6 derart umgefaltet, dass die Banderole 5 nun an einer Seite des Gefäßes 4 und an dem Gefäßdeckel befestigt ist.
  • Mit fortschreitender Drehbewegung von Auslaufstern 2 und der mit diesem drehfest verbundenen Andrückvorrichtung schwenkt das eigentliche Andrückelement 7 aus einer Ruheposition, in welcher sich das Andrückelement 7 näher an Mittelpunkt der Andrückvorrichtung befindet, in eine Arbeitsposition, in welcher sich das Andrückelement 7 genau zentrisch über dem Gefäß 4 befindet.
  • Im Laufe der fortgesetzten Drehbewegung wird die Andrückvorrichtung 7 senkrecht nach unten in Richtung des Gefäßes 4 bewegt. Dabei wird zunächst ein Niederhalter 8 mittig auf den Gefäßdeckel aufgesetzt. Dieser Niederhalter 8 drückt die Banderole 5 fest auf den Gefäßdeckel, so dass die Banderole 5 beim anschließenden Andrücken selbiger an den Gefäßhals nicht verrutschen kann, wodurch eine hohe Qualität des Etikettierergebnisses sichergestellt wird.
  • Da sich der Niederhalter 8, nachdem er den Gefäßdeckel erreicht hat nicht weiter nach unten bewegen kann, sich das Andrückelement 7 aber weiter nach unten bewegen muss, sind Niederhalter 8 und Andrückelement 7 derart gestaltet, dass diese eine Relativbewegung zueinander ausführen können. Dazu ist der Niederhalter 8 anhand von Führungselementen 9 beweglich am Andrückelement 7 befestigt, wobei nicht dargestellte Federelemente die Kraftwirkung des Niederhalters 8 auf den Gefäßdeckel unterstützen bzw. bewirken.
  • Die beweglich Anordnung des Niederhalters 8 bringt weiterhin den Vorteil mit sich, dass Fertigungstoleranzen innerhalb der Vorrichtung und/oder Höhenabweichungen innerhalb einer zu verarbeitenden Gefäßgröße oder -art bis zu einem bestimmten Grad ausgeglichen werden, ohne dass sich das Etikettierergebnis verschlechtert.
  • Im Rahmen der weiteren Abwärtsbewegung des Andrückelementes 7 gelangen an diesem angeordnete, drehbar gelagerte Andruckrollen 10 an den Gefäßdeckel, wo sie zunächst anliegen. Setzt das Andrückelement 7 seine Bewegung weiter fort, so wälzen sich die Andruckrollen 10 an der Außenkontur von Gefäßdeckel und Gefäßhals ab, wobei die Andruckrollen 10 die beiden Enden der Banderole 5 konturgenau an den Gefäßhals anrollen.
  • Zur konstruktiven Gestaltung der Andrückrollen 10 und ihrer Lagerungen sind verschiedene Ausgestaltungen vorgesehen. Zunächst ist die Verwendung von Rollen aus elastischem Material wie z.B. Kunststoff oder Naturkautschuk, welche sich somit in besonders vorteilhafter Weise an die Konturen des Gefäßes 4 anpassen können, vorgesehen. Ebenfalls ist aber auch die Verwendung von Rollen aus einem nicht elastischem Material vorgesehen.
  • Für die Lagerung der Andrückrollen 10, zu welcher auch die, den Abstand der Rollen zueinander bestimmende Aufnahme zählt, ist vorgesehen, dass der Abstand der Rollen zueinander einstellbar ist, um diese auf unterschiedliche Behälterabmessungen einstellen zu können.
  • Für eine weitere Ausgestaltung ist vorgesehen, das die Andrückrollen 10 einzeln oder gemeinsam an einem schwenk- und/oder drehbaren Element gelagert sind, wobei dieses Element unter einer, auf beliebige Weise erzeugten, rückstellenden Kraftwirkung steht. Bei dieser Ausgestaltung wird der Andrückvorgang insbesondere bei stark konturierten Gefäßen weiter verbessert. Zur Erzeugung der rückstellenden Kraftwirkung können z.B. Federelemente aller Art, Hydraulik- oder Pneumatikzylinder dienen.
  • Hat das Andrückelement 7 den tiefsten Punkt seiner Abwärtsbewegung erreicht, ist also die Banderole 5 vollständig an das Gefäß 4 angedrückt, so setzt die Aufwärtsbewegung des Andrückelementes 7 ein.
  • Im Rahmen dieser Aufwärtsbewegung lösen sich zunächst die Andrückrollen 10 und anschließend der Niederhalter 8 vom Gefäß. Ist der Kontakt vollständig gelöst, so schwenkt das Andrückelement 7 mit fortschreitender Drehbewegung von Auslaufstern 2 und Andrückvorrichtung aus der Arbeitsposition zurück in die innenliegende Ruheposition, wodurch das Gefäß für das nachfolgende Ausschleusen aus dem Auslaufstern 2 freigegeben wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, die Andrückrollen 10 derart beweglich auszuführen, dass diese nicht nur der Bewegung des Andrückelementes 7 und/oder der Kontur des Gefäßen folgen, sondern auch in der Lage sind eigenständige, im Wesentlichen unabhängige Bewegungen auszuführen. Diese Bewegungen dienen dazu, die Andrückrollen dann vom Gefäßhals zu lösen, wenn die Banderole im Rahmen der Abwärtsbewegung des Andrückelementes 7 vollständig angerollt wurde. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, die Andrückrollen 10 so weit vom Gefäßhals zu lösen, dass das Gefäß 4 durch das nachfolgende Abheben des Niederhalters 8 vom Gefäßdeckel vollständig freigegeben ist, so dass eine Übergabe an den Auslauftransporteur 11 erfolgen kann. Dadurch, dass bei dieser Vorgehensweise das Andrückelement 7 vor dem Abgeben des Gefäßes 4 an den Auslauftransporteur 11 nicht mehr bis in seine Ausgangsstellung zurückbewegt werden muss, wird Zeit für den Etikettiervorgang gewonnen, was insbesondere bei Hochleistungsetikettiermaschinen sehr gewünscht ist.
  • Die Bewegung der Andrückrollen 10 kann z.B. geradlinig, kreisförmig oder beliebig sein. Für die Ausführung dieser Bewegung können alle in der Technik bekannt gewordenen Mittel wie z.B. Elektromotoren, Kurvenbahnen, Pneumatikzylinder, Hydraulikzylinder, Schwenkantriebe, Federelemente usw. eingesetzt werden.
  • Ebenfalls ist für die vorliegende Erfindung vorgesehen, die Antriebs- und/oder Wirkverbindung der Vorrichtung zum Auslaufstern 2 derart auszuführen, dass diese auf einfache Art und Weise gelöst werden kann, wobei die Vorrichtung an ihrem Platz bleibt und lediglich der Drehantrieb gelöst wird. Im vorgestellten Ausführungsbeispiel wurde diese Aufgabenstellung durch eine verschiebbare Welle 12 gelöst, welche an ihrem unteren Ende so gestaltet ist, dass sie mit einer korrespondierenden, am Auslaufstern 2 angeordneten Aufnahme in eine formschlüssige, Drehmomente übertragende Wirkverbindung treten kann.
  • Weitere Lösungsmöglichkeiten bestehen in der Anwendung von z.B. Magnetkupplungen, Schaltkupplungen, Schraub- oder Klemmverbindungen usw.

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Anbringen von Banderolen, Sicherungsetiketten, Etikettenstreifen und/oder Steuerstreifen an Gefäßen, wobei diese an dem Gefäßdeckel und angrenzenden Gefäßhalsbereichen angebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung oberhalb eines Auslaufsterns (2) einer Etikettiermaschine und konzentrisch zur Drehachse des Auslaufsterns (2) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Andrückelement (7) mit mindestens einem Niederhalter (8) ausgestattet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Niederhalter (8) kraftbeaufschlagt ist und/oder beweglich an dem Andrückelement (7) befestigt ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 – 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Andrückelement (7) mit mindestens einer Andrückrolle (10) ausgestattet ist.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 – 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Andrückrolle (10) aus elastisch verformbaren Material besteht.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 – 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Andrückrolle (10) an einem beweglichen Befestigungselement befestigt ist, welches unter dem Einfluss einer rückstellenden Kraftwirkung steht.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 – 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorrichtung Mittel angeordnet sind, welche die an dem Andrückelement (7) angeordneten Andrückrollen (10) spätestens dann vollständig von dem Gefäß (4) lösen, wenn die Abwärtsbewegung des Andrückelementes (7) beendet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 – 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ohne Veränderung ihrer Position oder Lage von der Drehbewegung des Auslaufsternes 2 abkoppelbar ist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 – 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Andrückelemente (7) oder Bestandteile der Andrückelemente (7) auf einfache Art und Weise von der Vorrichtung demontiert werden können.
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