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DE20315919U1 - Beschlag für Sitz- und/oder Liegemöbel - Google Patents

Beschlag für Sitz- und/oder Liegemöbel Download PDF

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DE20315919U1
DE20315919U1 DE20315919U DE20315919U DE20315919U1 DE 20315919 U1 DE20315919 U1 DE 20315919U1 DE 20315919 U DE20315919 U DE 20315919U DE 20315919 U DE20315919 U DE 20315919U DE 20315919 U1 DE20315919 U1 DE 20315919U1
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DE
Germany
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parts
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rotary
stamped
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DE20315919U
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English (en)
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Stanzwerk Wetter Sichelschmidt GmbH and Co KG
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Stanzwerk Wetter Sichelschmidt GmbH and Co KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C20/00Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
    • A47C20/04Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Abstract

Beschlag für Sitz- und/oder Liegemöbel mit einer am Korpus angeordneten Drehtraverse (1) aus Stahl, an der eine Antriebsklaue aus Stahl angeschweißt ist, bestehend aus zwei flachen Stanzteilen (2,3), die parallel zueinander und mit Abstand voneinander angeordnet sind und die die Drehtraverse (1) in einem Teilbereich umfassen, wobei die beiden Stanzteile (2,3) an ihren den Teilbereich der Drehtraverse (1) umfassenden Enden durch parallel zur Drehachse der Drehtraverse (1) verlaufende Schweißnähte mit dieser schweißverbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Stanzteilen (2,3) ein Ergänzungsteil (4) in Form eines Stanz-Biege-Teils angeordnet ist, an dem die beiden zueinander gerichteten Seiten der Stanzteile (2,3) anliegen und mittels dessen die drei Teile lagerichtig positioniert und voneinander beabstandet sind, wobei die Teile in dieser Position eine gemeinsame parallel zur Drehachse gerichtete Schweißkante (5) mindestens an einer Randkante ihres die Drehtraverse (1) umfassenden Bereiches aufweisen, die vorzugsweise über im Wesentlichen ihre gesamte Länge mit der Drehtraverse (1) verschweißt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Beschlag für Sitz- und/oder Liegemöbel mit einer am Korpus angeordneten Drehtraverse aus Stahl, an der eine Antriebsklaue aus Stahl angeschweißt ist, bestehend aus zwei flachen Stanzteilen, die parallel zueinander und mit Abstand voneinander angeordnet sind und die die Drehtraverse in einem Teilbereich umfassen, wobei die beiden Stanzteile an ihren den Teilbereich der Drehtraverse umfassenden Enden durch parallel zur Drehachse der Drehtraverse verlaufende Schweißnähte mit dieser schweißverbunden sind.
  • Derartige Beschläge sind im Stand der Technik vielfach bekannt. Hierbei ist insbesondere die Montagebefestigung der Stanzteile an der Drehtraverse sehr aufwändig, da diese Teile einzeln vorpositioniert und angeschweißt werden müssen. Dies führt nicht nur zu relativ hohen Montagekosten, sondern auch zu Montagefehlern, wenn nämlich die Ausrichtung und Anschweißung nicht exakt erfolgt. Dies ist wiederum für die Benutzung des Beschlages nachteilig, da bei nicht ordnungsgemäß ausgerichteter Antriebsklaue das mechanische Antreiben der Drehtraverse über die Antriebsklaue mittels eines entsprechenden Stellantriebes zu Funktionsstörungen führen kann. Darüber hinaus müssen die Stanzteile und auch die, -üblicherweise durch ein Rohr gebildete-Drehtraverse großzügig dimensioniert werden, da ansonsten die bestimmungsgemäße Benutzung über längere Zeitdauer nicht gewährleistet ist.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Beschlag gattungsgemäßer Art zu schaffen, dessen Montage bei gleichzeitiger Verbesserung der Haltbarkeit erleichtert ist, und der die Verwendung dünnwandiger Rohre ermöglicht.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass zwischen den beiden Stanzteilen ein Ergänzungsteil in Form eines Stanz-Biege-Teils angeordnet ist, an dem die beiden zueinander gerichteten Seiten der Stanzteile anliegen und mittels dessen die drei Teile lagerichtig positioniert und voneinander beabstandet sind, wobei die Teile in dieser Position eine gemeinsame parallel zur Drehachse gerichtete Schweißkante mindestens an einer Randkante ihres die Drehtraverse umfassenden Bereiches aufweisen, die über im wesentlichen ihre gesamte Länge mit der Drehtraverse verschweißt ist.
  • Durch die Anordnung eines Ergänzungsteils zwischen den beiden Stanzteilen wird die lagerichtige Positionierung vor dem Verschweißen wesentlich vereinfacht, da es nun lediglich notwendig ist, die aus den drei Teilen gebildete Antriebsklaue lagerichtig zur Drehtraverse auszurichten und diese anzuschweißen. Auf diese Weise sind Montagefehler und daraus resultierende Funktionsstörungen weitestgehend vermieden. Durch die große Auflagefläche der Drehtraverse auf dem Ergänzungsteil und den Stanzteilen und durch die über die im Wesentlichen gesamte Länge verlaufende Schweißnaht wird eine gute Druckverteilung der vom Stellantrieb ausgeübten Kräfte über die Antriebsklaue auf die Drehtraverse ermöglicht.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Ergänzungsteil etwa U-förmig ausgebildet ist, wobei dessen. gerundete Basis die Drehtraverse über einen Teil ihres Umfangs umfasst und die Schenkel in ihrer Größe und Form den Stanzteilen angepasst sind, sodass die Stanzteile an die Schenkel fluchtend anlegbar sind.
  • Diese Ausbildung bewirkt eine fast zwingend korrekte Anordnung der Drehtraverse in dem durch die Stanzteile und das Ergänzungsteil gebildeten, etwa U-förmigen Auflagebereich und eine exakte Ausrichtung der Teile zueinander. Zur besonders stabilen Fixierung kann entlang der durch die Schenkelenden der Stanzteile und des Ergänzungsteiles gebildeten Randkante die Schweißnaht zur Verbindung mit der Drehtraverse angebracht werden. Auch wird hierdurch eine ausgezeichnete Druckverteilung bei der bestimmungsgemäßen Benutzung gewährleistet.
  • Weiter kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Schenkel des Ergänzungsteils und/oder die Stanzteile an ihren einander zugewandten Seitenflächen Positionierungshilfen, z.B. Vorsprünge und dazu passende Lochungen, aufweisen.
  • Die Ausbildung von Positionierungshilfen an den einander zugewandten Seitenflächen ermöglichen einerseits eine schnelle und einfache Vorpositionierung und gewährleisten andererseits den lagerichtigen Sitz beim Verschweißen mit der Drehtraverse. Zudem wird die Belastbarkeit durch den an der Antriebsklaue angreifenden Antrieb noch verbessert.
  • Auch kann bevorzugt vorgesehen sein, dass an den Stanzteilen und an dem Ergänzungsteil ein abragender Bereich ausgebildet ist, der einen Angriff für einen Antrieb bildet.
  • Darüber hinaus kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der abragende Bereich durch einen Mitnahmevorsprung für einen Antrieb gebildet ist, der an den Schenkeln der Stanzteile und des Ergänzungsteils angeordnet ist.
  • Hierbei kann beispielsweise eine Antriebsspindel zwischen den Schenkeln des Ergänzungsteils angeordnet sein, wodurch eine besonders flache Bauweise ermöglicht ist, und dennoch ein Platz sparender Eingriff eines Stellantriebes gewährleistet ist.
  • Als weitere Erleichterung zur Vorpositionierung und lagerichtigen Anordnung der Stanzteile und des Ergänzungsteiles ist zudem vorgesehen, dass an dem den Mitnahmevorsprung bildenden Bereich der Schenkel der Stanzteile und des Ergänzungsteiles Positionierungshilfen, z.B. Vorsprünge und dazu passende Lochungen, ausgebildet sind. Dies fördert auch die Stabilität der Antriebsklaue.
  • Insbesondere kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die beiden Stanzteile und das dazwischen angeordnete Ergänzungsteil mit der Drehtraverse an der durch den Antrieb stark belasteten Randkante durchgehend und an der anderen Randkante nur in einem Bereich, indem die Teile aneinander liegen, mit dieser verschweißt sind.
  • Abhängig von den zu übertragenden Kräften kann es hierbei ausreichend sein, nur die durch den Antrieb stärker belastete Randkante, welches üblicherweise die Zugbelastete Randkante ist, über die gesamte durch die Stanzteile und das dazwischen angeordnete Ergänzungsteil gebildete Länge mit der Drehtraverse zu verschweißen und die weniger stark belastete Randkante nur in dem Bereich zu verschweißen, in dem die Stanzteile das Ergänzungsteil berühren.
  • Weiterhin kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die Drehtraverse durch ein dünnwandiges Rohr gebildet. ist.
  • Schließlich kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die Drehtraverse durch ein dünnwandiges Rohr mit einer Wandstärke von etwa 2mm gebildet ist.
  • Die Verwendung von dünnwandigen Rohren stellt einerseits eine Materialeinsparung dar und ermöglicht andererseits eine besonders schlanke Ausgestaltung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigt:
  • 1 eine erfindungsgemäße Antriebsklaue mit Ergänzungsteil in Einzelteilen von vorne gesehen;
  • 2 das Ausführungsbeispiel aus 1 von hinten gesehen;
  • 3 das Ausführungsbeispiel in der Montagesolllage an einer Drehtraverse von vorne gesehen;
  • 4 das Ausführungsbeispiel in der Montagesolllage an einer Drehtraverse von hinten gesehen.
  • In den Figuren ist ein Beschlag für Sitz- und/oder Liegemöbel mit einer am Korpus angeordneten Drehtraverse 1 aus Stahl gezeigt. An der Drehtraverse 1 ist eine Antriebsklaue aus Stahl angeschweißt. Die Antriebsklaue besteht aus zwei flachen Stanzteilen 2,3, die parallel zueinander und mit Abstand voneinander angeordnet sind. Die zwei flachen Stanzteile 2,3 umfassen die Drehtraverse 1 in einem Teilbereich. Dabei sind die beiden Stanzteile 2,3 an ihren den Teilbereich der Drehtraverse 1 umfassenden Enden durch parallel zur Drehachse der Drehtraverse 1 verlaufende Schweißnähte mit der Drehtraverse 1 schweißverbunden. Die Antriebsklaue kann mittels eines in den Zeichnungen nicht gezeigten Stellantriebes verschwenkt werden, um die Drehtraverse 1 zu drehen und somit entsprechende Teile des Möbels zu verstellen. Auf diese Weise kann beispielsweise das Kopfteil eines Lattenrostes oder das Fußteil eines Lattenrostes in verschiedene Neigungswinkel eingestellt werden.
  • Erfindungsgemäß ist zwischen den beiden Stanzteilen 2,3 ein Ergänzungsteil 4 in Form eines Stanz-/Biegeteils angeordnet. In der Montagesolllage, wie insbesondere aus 3 und 4 ersichtlich, liegen die zueinander gerichteten Seiten der Stanzteile 2,3 an den Schenkeln des Ergänzungsteiles 4 an. Hierdurch sind die drei Teile lagerichtig positioniert und bilden in dieser Position eine gemeinsame parallel zur Drehachse gerichtete Schweißkante 5, die mindestens an einer Randkante ihres die Drehtraverse 1 umfassenden Bereiches im Wesentlichen über ihre gesamte Länge mit der Drehtraverse 1 verschweißt ist.
  • Vorzugsweise ist das Ergänzungsteil 4 etwa U-förmig ausgebildet. Die gerundete Basis 6 des etwa U-förmigen Ergänzungsteiles 4 umfasst die Drehtraverse 1 über einen Teil ihres Umfangs. Dabei sind die Schenkel 7,8 des Ergänzungsteils 4 in ihrer Größe und Form den Stanzteilen 2,3 angepasst, so dass die Stanzteile 2,3 an die Schenkel 7,8 fluchtend anlegbar sind.
  • Wie insbesondere aus den 1 und 2 ersichtlich, sind an den Schenkeln 7,8 des Ergänzungsteils 4 und an den Stanzteilen 2,3 an ihren einander zugewandten Seitenflächen Positionierungshilfen in Form von Vorsprüngen 9 und dazu passenden Lochungen 10 ausgebildet. Derartige Positionierungshilfen ermöglichen ein schnelles und einfaches Zusammenführen der einzelnen Teile und erleichtern somit erheblich die lagerichtige Positionierung beim Verschweißen mit der Drehtraverse 1. zudem verbessern sie den Zusammenhalt und damit die Stabilität der Antriebsklaue insgesamt.
  • Weiter ist aus den Figuren ersichtlich, dass an den Stanzteilen 2,3 und an dem Ergänzungsteil 4 ein abragender Bereich, der einen Angriff für einen Antrieb bildet, ausgebildet ist. Der abragende Bereich ist im Ausführungsbeispiel durch einen Mitnahmevorsprung 11 für einen Antrieb gebildet und an den Schenkeln der Stanzteile 2,3 und des Ergänzungsteiles 4 angeordnet.
  • Wie insbesondere aus 1 und 3 ersichtlich ist, sind an dem den Mitnahmevorsprung 11 bildenden Bereich der Schenkel der Stanzteile 2,3 und des Ergänzungsteiles 4 Positionierungshilfen in Form von Vorsprüngen 12 und dazu passenden Lochungen 13 ausgebildet. Auch diese Positionierungshilfen ermöglichen ein schnelles und einfaches und insbesondere lagerichtiges Vorpositionieren der Stanzteile 2,3 und des Ergänzungsteiles 4. Hierdurch werden Montagefehler und daraus resultierende Funktionsstörungen weitestgehend vermieden. Auch entsteht durch das Ineinanderführen der Vorsprünge in dazu passende Lochungen ein Formschluss, so dass eine gleichmäßige Druckverteilung der vom Stellantrieb ausgeübten Kräfte gewährleistet ist und die Antriebsklaue und das Ergänzungsteil über lange Zeitdauer funktionstüchtig bei bestimmungsgemäßer Benutzung bleibt.
  • Wie insbesondere aus 3 ersichtlich, sind die beiden Stanzteile 2,3 und das dazwischen angeordnete Ergänzungsteil 4 mit der Drehtraverse 1 an der durch den Antrieb stark belasteten Randkante durchgehend bei 5 und an der anderen Randkante nur in einem Bereich 14, in dem die Teile aneinander liegen, verschweißt.
  • Bei der in den 1 bis 4 gezeigten Anordnung entstehen durch den Antrieb, der üblicherweise durch eine in den Figuren nicht gezeigte Antriebsspindel, welche im Bereich des Mitnahmevorsprungs 11 angeordnet ist, bei 5 hohe Zugkräfte und bei 14 weniger hohe Druckkräfte.
  • Im Ausführungsbeispiel ist die Drehtraverse 1 durch ein dünnwandiges Rohr mit einer Wandstärke von etwa 2mm gebildet.
  • Durch die große Auflagefläche zwischen dem Rohr und den Stanzteilen 2,3 und dem dazwischen angeordneten Ergänzungsteil 4 und die dadurch ermöglichte lange Schweißverbindung 5 wird eine ausgezeichnete Druckverteilung bei der bestimmungsgemäßen Benutzung gewährleistet und somit die Verwendung von dünnwandigen Rohren ermöglicht. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird eine besonders leicht und lagerichtig zu montierende Beschlagausbildung zur Verfügung gestellt, die über lange Zeit funktionstüchtig ist und aufgrund der Druckverteilung bei der bestimmungsgemäßen Benutzung äußerst haltbar ist und die Verwendung dünnwandiger Rohre ermöglicht.
  • Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
  • Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (9)

  1. Beschlag für Sitz- und/oder Liegemöbel mit einer am Korpus angeordneten Drehtraverse (1) aus Stahl, an der eine Antriebsklaue aus Stahl angeschweißt ist, bestehend aus zwei flachen Stanzteilen (2,3), die parallel zueinander und mit Abstand voneinander angeordnet sind und die die Drehtraverse (1) in einem Teilbereich umfassen, wobei die beiden Stanzteile (2,3) an ihren den Teilbereich der Drehtraverse (1) umfassenden Enden durch parallel zur Drehachse der Drehtraverse (1) verlaufende Schweißnähte mit dieser schweißverbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Stanzteilen (2,3) ein Ergänzungsteil (4) in Form eines Stanz-Biege-Teils angeordnet ist, an dem die beiden zueinander gerichteten Seiten der Stanzteile (2,3) anliegen und mittels dessen die drei Teile lagerichtig positioniert und voneinander beabstandet sind, wobei die Teile in dieser Position eine gemeinsame parallel zur Drehachse gerichtete Schweißkante (5) mindestens an einer Randkante ihres die Drehtraverse (1) umfassenden Bereiches aufweisen, die vorzugsweise über im Wesentlichen ihre gesamte Länge mit der Drehtraverse (1) verschweißt ist.
  2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ergänzungsteil (4) etwa U-förmig ausgebildet ist, wobei dessen gerundete Basis (6) die Drehtraverse (1) über einen Teil ihres Umfangs umfasst und die Schenkel (7,8) in ihrer Größe und Form den Stanzteilen (2,3) angepasst sind, sodass die Stanzteile (2,3) an die Schenkel (7,8) fluchtend anlegbar sind.
  3. Beschlag nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (7,8) des Ergänzungsteils (4) und/oder die Stanzteile (2,3) an ihren einander zugewandten Seitenflächen Positionierungshilfen, z.B. Vorsprünge (9) und dazu passende Lochungen (10), aufweisen.
  4. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stanzteilen (2,3) und an dem Ergänzungsteil (4) ein abragender Bereich ausgebildet ist, der einen Angriff für einen Antrieb bildet.
  5. Beschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der abragende Bereich durch einen Mitnahmevorsprung (11) für einen Antrieb gebildet ist, der an den Schenkeln der Stanzteile (2,3) und des Ergänzungsteils (4) angeordnet ist.
  6. Beschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem den Mitnahmevorsprung (11) bildenden Bereich der Schenkel der Stanzteile (2,3) und des Ergänzungsteiles (4) Positionierungshilfen, z.B. Vorsprünge (12) und dazu passende Lochungen (13), ausgebildet sind.
  7. Beschlag nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stanzteile (2,3) und das dazwischen angeordnete Ergänzungsteil (4) mit der Drehtraverse (1) an der durch den Antrieb stark belasteten Randkante durchgehend (bei 5) und an der anderen Randkante nur in einem Bereich, indem die Teile aneinander liegen (bei 14), verschweißt sind.
  8. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehtraverse (1) durch ein dünnwandiges Rohr gebildet ist.
  9. Beschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehtraverse (1) durch ein dünnwandiges Rohr mit einer Wandstärke von etwa 2mm gebildet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE212007000027U1 (de) 2006-02-17 2008-12-11 Linak A/S Möbelstück wie Bett, Stuhl oder Sessel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE212007000027U1 (de) 2006-02-17 2008-12-11 Linak A/S Möbelstück wie Bett, Stuhl oder Sessel
US8500202B2 (en) 2006-02-17 2013-08-06 Linak A/S Piece of furniture such as a bed or a chair

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