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Fangvorrichtungen
sind aus der Praxis in verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Eine bekannte
Variante arbeitet mit einem separaten Treibseil, dass mit der Aufzugkabine über einen Schwenkhebel
verbunden ist und das mit der Fahrgeschwindigkeit des Aufzugs umläuft. Das
Treibseil ist über
eine drehbare Rolle mit einer Nockenscheibe und einer Fliehkraftsperre
geführt,
die das Seil bei Überschreiten
einer eingestellten Geschwindigkeitsschwelle blockieren. Die gegenüber dem
blockierten Treibseil weiterbewegte Aufzugkabine betätigt durch die
Relativbewegung den Schwenkhebel, welche wiederum einen Fangmechanismus
auslöst.
Die bekannte Konstruktion ist bau- und konstruktionsaufwändig. Sie
braucht ein zusätzliches
Treibseil und außerdem
einen seitlichen Anbaubereich an den Führungsschienen des Aufzugs.
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Die
DE 101 54 578 A1 betrifft
eine Vorrichtung für
die Aufzugsnotbremsung, die im Fall eines Abreißens der Tragseile einfallen
soll. Die Vorrichtung funktioniert nach dem Prinzip des Watt'schen Kraftreglers.
Der Fliehkraftregler besteht aus einem kabinenfesten Keil und einem
federnd aufgehängten Keil
mit einem zusätzlichen
Gewicht. Die Federkonsole ist kabinenfest. Im Falle des Tragseilabrisses wird
die statische Komponente der Gegenkraft der Federaufhängung des
Gewichtes zu Null, wobei die Feder die Keilbremsvorrichtung auslöst und dem
beweglichen Keil in Kontakt mit der Leitschiene bringt.
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Die
DE 101 47 629 A1 zeigt
einen Aufzug mit einer Fangvorrichtung zur Geschwindigkeitsbegrenzung
des Fahrkorbs. Die Bremsfangvorrichtung wird über einen Pendel-Geschwindigkeitsbegrenzer
mittels einer Kette betätigt.
Der Begrenzer ist mit einem Antriebsrad ausgestattet, welches zugleich
eine Führungsrolle
darstellt und an einer Führungsschiene abläuft. Das
Antriebsrad ist über
einer Rutschkupplung mit einem Nocken-Hakenrad verbunden, welches
auf einer Welle des Antriebsrades gleitgelagert ist und mit einem
ebenfalls auf der Welle gelagerten Pendel zusammenwirkt. Bei Überschreiten
einer Grenzgeschwindigkeit bewirkt eine besondere Nockenbahn ein
Abheben einer am Pendel angebrachten Nockenfolgerolle und ein Eingreifen
von Sperrhaken zum Sperren des Nocken-Hakenrads. Hierdurch wird über eine
Bewegung der Kette die Bremsfangvorrichtung aktiviert.
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Aus
der US-A-5,052,523 ist eine Fangvorrichtung für einen Aufzug bekannt, die
einen als Laufrolle und mit der Führungsschiene in Eingriff stehenden
Abnehmer aufweist. In der Laufrolle ist ein Fliehkraftmechanismus
mit Fliehkraftgewichten und einer Zahnradeinrichtung vorhanden,
der bei Überschreiten
einer Grenzgeschwindigkeit die Aufzugbremsen mittels eines Kabelzugs
betätigt.
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Die
US-A-4,662,481 zeigt eine ähnliche Fangvorrichtung
mit einem an der Führungsschiene in
Eingriff stehenden Laufrad. Auch hier ist im Laufrad ein Fliehkraftmechanismus
mit Fliehkraftgewichten untergebracht, der bei Überschreiten einer Grenzgeschwindigkeit
die Drehbewegung der Laufrolle sperrt und über deren Reibungsmitnahme
dann einen Kabelzug zur Bremsbetätigung
aktiviert.
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Die
DE 87 14 860 U1 betrifft
einen Bausatz für
Aufzugfangvorrichtungen und befasst sich mit der Anordnung von Bremsteilen
und deren Ausbildung als Doppelkeile.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Fangtechnik zu verbessern.
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Die
Erfindung löst
diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
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Der
Auslöser
für die
Fangvorrichtung besitzt eine Übertragungseinrichtung, über die
der Abnehmer für
die Aufzugbewegung mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer und mit einem
Bremsbetätiger
verbunden sein kann. Die Übertragungseinrichtung
besitzt ein Differenzialgetriebe, welches bei Unterschieden in den
Drehgeschwindigkeiten zwischen Abnehmer und Geschwindigkeitsbegrenzer
eine Auslösebewegung
für den
Bremsbetätiger
erzeugt. Dies ist eine besonders einfache und sichere Konstruktion. Die
Ausgestaltung hat eigenständigen
Charakter und lässt
sich mit Erfolg auch bei anderen Übertragungseinrichtungen für konventionelle
Fangvorrichtungen und andere Arten von Abnehmern einsetzen.
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Die Übertragungseinrichtung
ist beidseitig bei Auf- und Abwärtsfahrt
des Aufzugs wirksam. Die entsprechend beidseitige Bewegung des Getriebegehäuses kann über ein
Lenkergetriebe mit einem Doppelkeil vorteilhafter Weise und gleichermaßen gut
bei Aufwärts-
wie Abwärtsfahrt
des Aufzugs eingesetzt werden.
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Der
mit einer Führungsschiene
des Aufzugs im Eingriff stehende und vorzugsweise als frei drehbare
Laufrolle ausgebildete Abnehmer hat den Vorteil einer einfachen
und platzsparenden Konstruktion. Auf eine aufwändige Treibseilanordnung kann
verzichtet werden. Die Fangvorrichtung mit dem Abnehmer kann zudem
direkt an der Aufzugkabine, z.B. am Tragrahmen oder am Kabinendach
angebracht werden und verlangt keinen zusätzlichen und freizumachenden
Bauraum.
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Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Die
Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch
dargestellt. Im Einzelnen zeigen:
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1: eine Fangvorrichtung
an einem abgebrochen dargestellten Aufzug in Seitenansicht,
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2: eine geklappte Draufsicht
auf die Fangvorrichtung von 1 gemäß Pfeil
II und
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3: eine teilweise aufgebrochene
Draufsicht auf die Fangvorrichtung gemäß Pfeil III von 2.
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1 zeigt einen Aufzug, von
dem die Aufzugkabine (1) und eine Führungsschiene (3)
abgebrochen und schematisch dargestellt sind. Die anderen Aufzugkomponenten
sind der Übersicht
halber nicht gezeigt. Der Aufzug kann eine beliebige Konstruktion
und Gestaltung haben. Statt einer Führungs- oder Laufschiene (3)
für die
Aufzugkabine (1) kann ein beliebig anderes geeignetes stationäres Führungs- oder Gestellelement
des Aufzugs vorhanden sein.
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Der
Aufzug besitzt eine Fangvorrichtung (2), mit der die Bewegung
der Aufzugskabine (1) zumindest bei Abwärtsfahrt und vorzugsweise auch
bei Aufwärtsfahrt
bei Überschreiten
einer voreingestellten Geschwindigkeitsschwelle in beliebig geeigneter Weise
gebremst und angehalten werden kann. Die Fangvorrichtung (2)
kann insbesondere in Notfällen, z.B.
bei einem Riss oder einer anderweitigen Beschädigung der Aufzugsseile, betätigt werden.
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Die
Fangvorrichtung (2) besitzt einen Abnehmer (4)
für die
Aufzugbewegung bzw. die Fahrgeschwindigkeit der Aufzugkabine (1)
und eine Bremse (5) mit einem geschwindigkeitsabhängigen Auslöser (6).
Die Bremse (5) kann von beliebiger Art und Funktion sein
und z.B. als Backenbremse oder als Klemmvorrichtung oder dgl. ausgestaltet
sein.
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Der
Abnehmer (4) ist als frei drehbare Laufrolle ausgebildet,
die mit der Führungsschiene
(3) im Eingriff steht. Unter der Führungsschiene (3)
wird hierbei sowohl die Lauf- und Führungsschiene für die Aufzugkabine
(1), als auch jedes andere geeignete stationäre Abnahme-
oder Führungselement
des Aufzugs verstanden, an dem die Fahrgeschwindigkeit der Aufzugkabine
(1) abgegriffen werden kann. Dies kann z.B. auch ein Lochband
oder ein Zahnriemen sein.
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Die
Fangvorrichtung (2) besitzt ein Gestell (7), welches
an geeigneter Stelle der Aufzugkabine (1), z.B. am Tragrahmen
oder am Kabinenboden oder -dach, montiert ist. Am Gestell (2)
ist die Laufrolle (4) gelagert. Sie bewegt sich dadurch
mit der Aufzugkabine (1) auf und ab. Die Laufrolle (4)
steht in der bevorzugten Ausführungsform
mit dem vorstehenden Führungsflansch
der Führungsschiene
(3) in reibschlüssigen
Eingriff. Alternativ kann über
eine Verzahnung auch ein formschlüssiger Eingriff in der Art
von Zahnstange und Ritzel vorhanden sein. Der Eingriff zwischen
der Laufrolle (4) und der Führungsschiene (3)
kann in beliebig geeigneter Weise sichergestellt werden. In der
gezeigten Ausführungsform
ist auf der gegenüber
liegenden Flanschseite eine frei drehbare Gegenrolle (8)
angeordnet, die mittels einer Andrückvorrichtung (9)
mit dem Gestell (7) verbunden ist. Die Andrückvorrichtung
(9) kann z.B. eine vorgespannte Feder sein. Durch die Kraft
der Andrückvorrichtung
(9) wird der Reibschluss und die Bewegungsübertragung
zwischen Laufrolle (4) und Führungsschiene (3)
sichergestellt. Außerdem
wird bei Auftreten von Rollenverschleiß oder anderen Abnutzungen
der Klemmschluss der Führungsschiene (3)
zwischen den Rollen (4,8) sichergestellt. Das
Gestell (7) kann hierfür
eine begrenzte Querbeweglichkeit gegenüber der Führungsschiene (3)
haben.
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Der
Auslöser
(6) besitzt eine Übertragungseinrichtung
(10), die mit dem Abnehmer (4), einem Geschwindigkeitsbegrenzer
(11) und mit einem Bremsbetätiger (19) für die Bremse
(5) verbunden ist. Durch die Übertragungseinrichtung (10)
wird die vom Abnehmer (4) aufgenommene Kabinengeschwindigkeit
auf ihr Verhältnis
zu einer vorgegebenen und einstellbar vorgegebenen Grenzgeschwindigkeit überwacht
und bei deren Überschreiten
der Bremsvorgang ausgelöst.
Die Übertragungseinrichtung
(10) besitzt hierfür
ein Differenzialgetriebe (12), welches in 3 näher
dargestellt ist. Das Differenzialgetriebe (12) hat eigenständige erfinderische
Bedeutung und kann auch bei anderen Arten von Fangvorrichtungen
eingesetzt werden.
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Der
Abnehmer bzw. die Laufrolle (4) ist mit einem Antriebsrad
(14) des Differenzialgetriebes (12) verbunden.
Hierbei ist die Laufrolle (4) über ein Lager (17)
am Gestell (7) gelagert. Das Antriebsrad (14)
ist als Kegelrad ausgebildet und befindet sich im Innenraum des
Getriebegehäuses
(13).
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Das
Differenzialgetriebe (12) besitzt ferner ein Zwischenrad
(15) mit quer zum Antriebsrad (14) ausgerichteter
Achse, welches am Getriebegehäuse (12)
frei drehbar gelagert ist. Das ebenfalls kegelförmige Zwischenrad (15)
kämmt auf
der einen Seite mit dem Antriebsrad (14) und auf der anderen
Seite mit einem kegeligen Abtriebsrad (16), welches mit
seiner Achse fluchtend und gegenüberliegend
zum Antriebsrad (14) angeordnet ist. Das Abtriebsrad (16)
ist seinerseits über
ein Lager (17) frei drehbar am Gestell (7) gelagert.
Das Getriebegehäuse
(13) ist über Lager
(18) auf den Wellen von Antriebs- und Abtriebsrad (14,16)
drehbar gelagert.
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Das
Abtriebsrad (16) ist mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer
(11) verbunden, der außerhalb
des Getriebegehäuses
(13) angeordnet ist. Der Geschwindigkeitsbegrenzer (11)
und die Laufrolle (4) können
in platzsparender Weise das Getriebegehäuse (13) außenseitig
partiell umschließen.
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Im
Normalbetrieb dreht die Laufrolle (4) bei Aufwärts- und
Abwärtsfahrt
der Aufzugkabine (1) und überträgt ihre Drehbewegung durch
das Zwischenrad (15) auf das Abtriebsrad (16)
mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer (11). Solange die am
Geschwindigkeitsbegrenzer (11) einzustellende Grenzgeschwindigkeit
nicht überschritten
wird, entsteht im Getriebe kein nennenswerter Widerstand, so dass Antriebs-
und Abtriebsrad (14,16) mit gleicher Drehzahl
rotieren. Das Getriebegehäuse
(13) mit dem darin gelagerten Zwischenrad (15)
ist in diesem Fall in Ruhe.
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Der
Geschwindigkeitsbegrenzer (11) bewirkt bei Überschreitung
der Grenzgeschwindigkeit eine Bremsung des Abtriebsrades (16).
Hierbei kann z.B. der Geschwindigkeitsbegrenzer als Fliehkraftbremse ausgebildet
sein, deren Bremselemente, z.B. Bremsbacken, bei Überschreiten
der Bremsgeschwindigkeit an eine Bremstrommel angepresst werden.
Alternativ kann der Geschwindigkeitsbegrenzer (11) als Wirbelstrombremse
oder in beliebiger anderer Weise ausgebildet sein.
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Ein
Bremsen des Geschwindigkeitsbegrenzers (11) führt zu einem
Bremsen des Abtriebsrades (16) gegenüber dem Antriebsrad (14).
Die Geschwindigkeitsdifferenz wird über das Zwischenrad (15)
und eine Drehbewegung des Getriebegehäuses (13) ausgeglichen.
Sobald das Abtriebsrad (16) langsamer läuft als das Antriebsrad (14),
wälzt das
Zwischenrad (15) auf dem Abtriebsrad (16) ab und
klettert je nach Drehrichtung des Antriebsrads (14) nach
oben oder unten und nimmt dabei das Getriebegehäuse (13) mit.
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Das
Getriebegehäuse
(13) ist mit dem Bremsbetätiger (19) in geeigneter
Weise verbunden, so dass die vorerwähnte Drehbewegung des Getriebegehäuses (13)
zum Auslösen
der Bremse (5) führt. Das
Getriebegehäuse
(13) hat hierfür
beispielsweise ein Stellelement (20) in Form eines seitlich
wegragenden Stellhebels oder dergleichen. Der Bremsbetätiger (19)
besitzt im gezeigten Ausführungsbeispiel ein
Lenkergetriebe (21), welches auf der einen Seite gelenkig
mit dem Stellhebel (20) und auf der anderen Seite gelenkig
mit einem Bremselement (22), z.B. einem Bremskeil, verbunden
ist. Das Lenkergetriebe (21) besitzt in der gezeigten Ausführungsform
zwei miteinander drehbar verbundene Lenkerhebel, von denen der untere
querliegende über
einen Lagerzapfen drehbar am Gestell (7) der Fangvorrichtung
(2) abgestützt
ist. Eine Drehbewegung des Getriebegehäuses (13) und des
Stellhebels (20) in 2 nach unten
sorgt für
ein Anheben des Bremskeils (22). Eine Stellhebelbewegung
nach oben bewirkt ein Senken des Bremskeils (22). Durch
eine entsprechende Auslegung des Lenkergetriebes (21) können hierbei
auch die Weg- und Kraftübersetzungen
verändert
und auf den gewünschten
Wert eingestellt werden.
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Die
Bremse (5) kann in beliebig geeigneter Weise ausgebildet
sein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
besitzt sie ein Bremsgehäuse
(23), welches den Führungsflansch
der Führungsschiene
(3) umgibt. Auf der einen, dem Flansch zugewandten Innenseite
ist das Bremsgehäuse
(23) mit einem Reibbelag versehen. Auf der anderen Flanschseite
besitzt das Bremsgehäuse
(23) eine Aufnahmeöffnung
für den Bremskeil
(22), der im gezeigten Ausführungsbeispiel als selbstverstärkender
Doppelkeil ausgebildet ist. Die Aufnahmeöffnung hat eine entsprechende keilförmige Kontur.
Der Doppelkeil (22) wirkt dadurch sowohl bei einer Hebe- wie auch bei einer
Senkbewegung und wird durch die keilförmige Gehäuseöffnung bremsend an den Führungsflansch
der Führungsschiene
(3) gedrückt.
An der Kontaktseite besitzt der Bremskeil (22) eine entsprechende
Reibfläche.
In der Mittelstellung des Bremskeils (22) im Bremsgehäuse (23)
ist kein Bremskontakt vorhanden.
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Wenn
im Sicherungsfall die Fangvorrichtung (2) einfällt und
die Aufzugkabine (1) zum Stillstand bringt, können die
Bremse (5) und die Fangvorrichtung (2) anschließend wieder
durch eine Fahrbewegung in Gegenrichtung oder durch einen manuell oder
maschinell bedienbaren Bremslöser
geöffnet werden.
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Abwandlungen
der gezeigten Ausführungsformen
sind in verschiedener Weise möglich.
Der Abnehmer (4) kann statt als frei drehbare Laufrolle
mit glattem oder verzahntem Umfang auch in beliebiger anderer Weise
ausgebildet sein. Es ist jegliches Bauelement geeignet, welches
die translatorische Fahrbewegung der Aufzugkabine (1) in
eine rotatorische Bewegung umsetzt. Auch die Anstellung des Abnehmers
(4) an die Führungsschiene
(3) kann in anderer Weise als durch die Gegenrolle (8)
im gezeigten Ausführungsbeispiel
geschaffen werden.
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Variabel
sind ferner die Ausgestaltung des Auslösers (6) und der Übertragungseinrichtung
(10). Der Abnehmer (4) kann beispielsweise direkt
mit einem Geschwindigkeitsbegrenzer gekoppelt sein, der seinerseits über einen
Bremsbetätiger
auf die Bremse einwirkt. Bei der gezeigten Ausführungsform mit dem Differenzialgetriebe
(12) können
ferner die Gehäusebewegungen über eine
andere Art von Bremsbetätiger
(19) auf die Fangbremse (5) übertragen werden. Die Fangbremse
(5) kann seinerseits in beliebiger anderer Weise ausgebildet
sein.
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Die
Fangvorrichtung (2) ist in der gezeigten Ausführungsform
mit allen ihren Komponenten vorzugsweise an der Aufzugkabine (1)
angeordnet. Auch die Bremse (5) befindet sich an der Aufzugkabine
(1). In Abwandlung der gezeigten Ausführungsform kann die Bremse
(5) an anderer Stelle und z.B. extern angeordnet sein.
Die Signale des Geschwindigkeitsbegrenzers (11) und speziell
die diesbezüglichen
Gehäusebewegungen
des Differenzialgetriebes (12) können auf entsprechende andere
Weise an die Bremse übertragen
werden. Bei Bremsbedarf kann z.B. das Getriebegehäuse (13)
den Stellhebel (20) derart drehen und nach außen stellen,
dass er in Schalt- oder
Berührungskontakt
mit stationären
und externen Bremsbetätigern
gelangt, die dann eine Seilbremse oder dergleichen auslösen.
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- 1
- Aufzug,
Aufzugkabine
- 2
- Fangvorrichtung
- 3
- Führungsschiene,
Laufschiene
- 4
- Abnehmer,
Laufrolle
- 5
- Bremse
- 6
- Auslöser
- 7
- Gestell
- 8
- Gegenrolle
- 9
- Andrückvorrichtung,
Feder
- 10
- Übertragungseinrichtung
- 11
- Geschwindigkeitsbegrenzer
- 12
- Differenzialgetriebe
- 13
- Getriebegehäuse
- 14
- Zahnrad,
Antriebsrad
- 15
- Zahnrad,
Zwischenrad
- 16
- Zahnrad,
Abtriebsrad
- 17
- Lager
Zahnrad
- 18
- Lager
Gehäuse
- 19
- Bremsbetätiger
- 20
- Stellelement,
Stellhebel
- 21
- Lenkergetriebe
- 22
- Bremselement,
Bremskeil
- 23
- Bremsgehäuse