DE8714860U1 - Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen - Google Patents
Bausatz für AufzugfangvorrichtungenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/18—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
- B66B5/22—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces by means of linearly-movable wedges
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Description
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Volker
ReiHHöld G* Kasteniiüber
Die Erfindimg betrifft einen Bausatz fvir Aüfzugfangvorrichtungen
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Aufzüge müssen neben elektronischen Sicherungen mechanische Sicherheitseinrichtungen aufweisen, die ein
Herabstürzen oder aber auch ein durch die Gegengewichte verursachtes Heraufschleudern verhindern.
Dabei ist es von großer Wichtigkeit, die Fahrstuhlkabine schon bei einer bestimmten Geschwindigkeit abzubremsen,
um nicht in einen Bereich zu gelangen, in den» kritische
Kräfte auftreten.
Die Auslösegeschwindigkeit muß dabei zur Aüfschleudereicherung
niedriger gewählt werden, als bei der Absturzsicherung, da das die Kabine nach oben ziehende Gegengewicht
, das sich hierbei abwärts bewegt. , eine größere Gewichtskraft aufweist , als die Fahrstuhlkabine selbst
und somit zueinander unproportionale Kräfte auftreten.
Die bekannten Fangvorrichtungen weisen im wesentlichen öie Nachteile auf. daß sie eine Bremswirkung in nur einer
Richtung ermöglichen, somit also stets doppelt ausgebildet eein müssen, um die Auf- und Abwärtsbremsung zu ermöglichen.
Desweiteren sind die verwendeten Einzelteile derart ausgebildet, daß sie zur LaufQualität bearbeitet werden
müssen und erweisen sich somit als sehr kostenintensiv.
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Insbesondere bei Verwendung von Führungsschienen, deren
Laufflächen in beschriebener Weise bearbeitet werden müssen,verursachen hohe Herstellungskosten.
Im Prüf- oder Störungsfall werden die bisherigen Führungsschiene oftmals erheblich verformt, da die auftretenden Fallkräfte
aufgrund der konstruktiven Beschaffenheit der Fangvorrichtung horizontal verteilt werden und die Führungsschienen
verbiegen.
Meist sind die Führungsschienen nicht mehr oder nur mit sehr hohem Aufwand reperabel.
Ein weiterei* Nachteil der bekannten Anlage besteht darin, daß die Fahrstuhlschachttiefe relativ groß gewählt werden
muß, um diese Anlagen einzubauen. Dies hat einerseits größere Baukosten andererseits aber eine kleinere Fahrstuhlkabine
zur Folge.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zrugrunde^ einen Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen bereitzustellen,
die eine beidseitig, senkrechte, also nach oben und unten wirkende Bremseinrichtung aufweist, und
dabei in einer Führungsschiene verfahrbar angeordnet ist,
deren Flächen nicht nachträglich bearbeitet werden müssen und deren Einzel- und Verschleißteile kostengünstig
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herstellbar und montierbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen dadurch gekenns?lehnst
ist-
daß der Bausatz aus je einem Senkrecht im Fährstuhlschacht
mittels Schleifenhalter angeordneten Führungas*hinenpaar
mit je zv/ei Aufnahmekörpern mit Verschleißteilen, je
einem in zwei Richtungen, senkrecht wirkender Bremskeil und einein über ein Hebelgelenk auf die die Bremskeile winkenden
für zwei unterschiedliche AuslÖsegeschwindigkeiten einstellbaren Geschwindigkeitsbegrenzer besteht.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsiorm ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper vorzugsweise zylindrisch ausgebildet ist und den Aufnahmekörpei zur
Mitte verjüngenden, beidseitig angeordneten, im Querschnitt dreieckig ausgebildeten und den Bremskeil aufnehmende
Einschnitte aufweist, daß der Aufnahmekörper zylindrisch ausgebildet ist.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskeil derart ausgebildet
ist, daß er einerseits der Lauffläche ":\.c Führungsschiene
angepaßt ist, andererseits die Formgebung des
Einschnittes des Aufnahmekörpers aufweist.
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Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsforro besteht
darin, dai? die Führungsschiene vorzugsweise aus einem Stahlwinkelprofil geschaffen ist.
.Sine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform ist
dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgelenk in ein, den Bremskeil haltendes Verbindungsstück eingeführt ist.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausfiih rungs for in
besteht darin, daß der für zwei unterschiedliche Auslösegeschwindigkeiten einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer mit zwei Nockenräßern und zwei gegensinnig angeordneten Fangpendeln ausgestattet ist.
besteht darin, daß der für zwei unterschiedliche Auslösegeschwindigkeiten einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer mit zwei Nockenräßern und zwei gegensinnig angeordneten Fangpendeln ausgestattet ist.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Fangpendel vorzugsweise
bogenförmig mit einer innenliegenden radial verlaufenden Ablauffläche ausgebildet sind,
daß die Verschleißteile als Halbschalen ausgebildet sind.
daß die Verschleißteile als Halbschalen ausgebildet sind.
Anhand der beigefügten Zeichnungen, die ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen,
wird diese nun näher erläutert.
Dabei zeigen:
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Figur 1 eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Bausatzes,
hier der obere Aufnahmekörper;
Figur 2 einen Schnitt entlang der in Figur 1 angedeuteten Linie A-A;
Figur 5 eine Draiifsieht des erfindungsgemäßen Bausatzes,
hier der untere Aufnahmekörper;
Figur 4 einen Schnitt entlang der in Figur 3 angedeuteten Linie B-B;
Figur 5 ein Ausfnhrungsbeispiel des Geschwindigkeitsbegrenzers;
Figur 6 einen Schnitt durch einen Fahrstuhlschacht;
Figur 7 eine Draufsicht des montierten erfindungsgemäßen
Bausatzes im Schacht.
Figur 1 zeigt eine Draufsicht des «rfindungsgemäßen
Bausätzes.
Die Führungsschiene 1 ist mittels Schi«nenhälter 3 im
Fahrstuhl schacht montiert. Als Fi'ihrungagehiene 1 dient
ein handelstfbliehfit" Winkelstahl, der um 45° verdreht
an der Schachtwand angeordnet iöt«
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Zwischen den Winkel schenkein ist der Aufnahmekörper 2
mit Verschleißteil 3 und Bremskeil &aacgr; senkrecht verfahrbar
angeordnet.
Figur 2 stellt einen Schnitt entlang der in Figur 1 angedeuteten
Linie A-A dar.
In dieser Schnittdarstellung wird die Formgebung des Aufnahmekörpers 2 ersichtlich.
Er weist vorzugsweise zwei im Querschnitt dreieckig ausgebildete
Einschnitte 7 auf, die den Aufnahmskörper 2 eur Mitte /erjungen. In einem dieser Einschnitte 7 ist
der Bremskeil 4 senkrecht, nach unten und nach oben verfahrbar angeordnet.
Das Hebe]gelenk 5 wird über einen Geschwindigkeitsbegrenzer
6 (siehe Figur 5) aktiviert und bewegt über ein Verbindungsstück 9 den Bremskeil <i Each oben bzw. nach
unten in senkrechter Richtung A. In unbewegter Stellung sitzt der Bremskeil 4 so im Einschnitt 7 des Aufnahmekörpers,
daß ein senkrechtes Verfahren innerhalb der Führungsschiene stets gewährleistet ist.
Wird die Auölb'segeschwindigkeit erreicht, wird der Erems·
keil 4 über das Hebelgelenk senkrecht nach oben oder nach Unten verfahren (gestrichelte Linien). Durch diese
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konstruktive Beschaffenheit des Brem.skeilee 4 wird die
Bremswirkung in beide senkrechte Richtungen erzielt und die Krafteinleitung auf die Führungsschiene erfolgt in
statisch günstiger Position, so daß eine Verformung der Führungsschienen ausgeschlossen wird.
Besonderes Merkmal der Erfindung ist es, daß i>a Verschleii?-
falle der Aufnahmekörper 2 und/oder das Verschleißteil 3
um 180° gedreht wird und somit sofort v/ieder verwendbar
eind.
Die Figur 3 zeigt eine Draufsicht des erfindungsgeinäßen
Eausatzes.
Figur 4 zeigt einen Schnitt entlang der in Figur 3 angedeuteten Linie B-B.
Der Aufnahmekörper 2a, wie hier dargestellt, weist keine
Einschnitte auf und dient zur Führung entlang der Schienen. Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung
des Geschwindigkeitsreglers £. Er besteht unter anderem aus zwei No^änrädern 1ü, 11 und zwei
gegensinnig angeordneten Fangptfndeln 12, 13* Die Auslösegeschwindigkeit, d.h. die Geschwindigkeit,
bei der die Fangpendel 12, 13 in die Nocken I5 der
Nockenräder 10, 11 einrasten, ist über die Einstellschrauben
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Bei Abwärtsbewegung der Fahrstuhlkabine drehen sich
die ilodkenräder 10, 11 nach "k", bei Aufwilr tsbewegung
nach "y".
Da die Auslbsegeschv/indigkeiten der Auf- und Abwärtsbewegungen
differieren, Bind die Nocken mit einer innenliegenden radial verlaufenden Ablauffläche 14 ausgebildet,
so daß sie in einer Drehrichtung nicht in die Nocken 15 einrasten können*
Figur 6 und Figur 7 zeigen einen Querschnitt durch einen Fährstuhlschacht.
Die Fahrstuhlkabine 18 ist in einem Fangkorb 19 eingehängt .
Die erfindungsgemäßei Führungsschienen 1 sind beidseitig
der Fahrstuhlkabine 18 an den Schachtwänden 20 montiert.
Die mit dem Fangkorb verbundenen Aufnahmekörper 2, 2a !
sind senkrecht in den Führungsschienen 1 verfahrbar angeordnet.
Über die Hebelgeienke 5 überträgt der am Schachtkopf
angeordnete Geschwindigkeitsbegrenzer 6 die Auf- bzw. Abwärtsbewegung auf die Bremskeile 4.
Die Erfindung stellt einen Bausatz dar, der in neue
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sowie auch alte Aufzuganlagen montiprt Werden kann und
besteht dätiei aus Einzelteilenfdi- keiner nadrträeÜdisii Bearbeitung
bedürfen, so daß bei geringerem Kostenaufwand eine in zwei Richtungen, senkrecht wirkende Bretnseinheit bereitgestellt
v/erden kann.
Claims (9)
1. Eausatz für Aufzugfangvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bausatz aus je einem senkrecht im Fahrstuhlschacht
mittels Schienenhalter (3) angeordneten Rihrungssehienenpaar
(1) mit je zwei Aufnabmekörpern (2, 2a)
mit Verschleißteilen (3), Öe einem in zwei Richtungen,
senkrecht wirkender Bremskeil (4) und einem über ein Hebelgelenk (5) auf die die Bremskeile (4) wirkenden, für
zwei unterschiedliche Auslösegeschwindigkeiten einstellbare? Geschwindigkeitsbegrenzer (6) besteht.
2. Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
da£ der Aufnahmekörper (2) vorzugsweise zylindrisch ausgebildet
ist und den Aufnahmekörper (2) zur Nitte verjüngend»
beidseitig angeordneten, im Querschnitt drii- «ckig ausgebildeten und den Bremskeil (4) aufnehmende
Einschnitte (7) aufweist.
3. Bausatz für Aufzugfangvorrichtunger nach Anspruch 1 - ?,
dadurch gekennzeichnet,
daß dar Aufnähmekbrper (2a) zylindrisch ausgebildet ist.
4. Sausatz für Aufzugfangvorrichtunger. nach Anspruch 1 - J,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskeil (4) derart ausgebildet ist, daß er
einerseits der Lauffläche der Führungsschiene (1) angepaßt ist, andererseits die Formgebung cjes Einschnittes
(7) des Aufnahmekörpers (2) aufweist.
5. Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen nach Anspruch 1 - &aacgr;,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene vorzugsweise aus einem Stahlwinkelprofil
geschaffen ist.
6. Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hebelgelenk (5) in ein, den Bremskeil (4)
haltendes Verbindungsstück (9) eingeführt ist.
7. Bausatz für Aufzugfangroi:.fichtungen nach
Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß der für zwei unter schiedlich«? AiASlbeegeschwinÖigkeiten
einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer (6) mit awei
Nockenrädern (10, 11) und zwei ge^enöinnig angeordneten
läfigpeKdelK (12, 13) ausgestattet ist«
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8* Bausatz für Aufzugfangvorrichttingen nach
dadurch gekennzeichnet
daß die Fangpendel (12j 15) vorzugsweise· bogenförmig mit
einer innenliegenden radial verlaufenden Ablatiffläche
(14) ausgebildet sind,
9. Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen nach Anspruch 1 - $,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschleißteile als Halbschalen ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8714860U DE8714860U1 (de) | 1987-11-07 | 1987-11-07 | Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8714860U DE8714860U1 (de) | 1987-11-07 | 1987-11-07 | Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8714860U1 true DE8714860U1 (de) | 1987-12-23 |
Family
ID=6813891
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8714860U Expired DE8714860U1 (de) | 1987-11-07 | 1987-11-07 | Bausatz für Aufzugfangvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8714860U1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0440839A1 (de) * | 1990-02-06 | 1991-08-14 | Thyssen Aufzüge Gmbh | Vorrichtung zur Verhinderung unkontrollierter Bewegungen von Aufzügen |
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| EP0543154A1 (de) * | 1991-11-18 | 1993-05-26 | Inventio Ag | Vorrichtung zum Auslösen von Sicherheitseinrichtungen |
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| DE29614516U1 (de) * | 1996-08-21 | 1998-01-02 | C. Haushahn Gmbh & Co, 70469 Stuttgart | Fangvorrichtung |
| DE20314938U1 (de) * | 2003-09-30 | 2005-02-10 | Berchtenbreiter Gmbh | Fangvorrichtung für einen Aufzug |
-
1987
- 1987-11-07 DE DE8714860U patent/DE8714860U1/de not_active Expired
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