DE203144C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K28/00—Welding or cutting not covered by any of the preceding groups, e.g. electrolytic welding
- B23K28/003—Welding in a furnace
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D11/00—Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
- F27D11/02—Ohmic resistance heating
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 203144-KLASSE 21 h. GRUPPE
HUGO HELBERGER in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein elektrischer Lötofen für kleinere Metallgegenstände,
insbesondere Schmuckgegenstände (Bijouterieartikel), welcher gegen die bekannten
Vorrichtungen zur Lötung derartiger Gegenstände große Vorteile aufweist.
Zur Lötung verwendet man jetzt allgemein Gasgebläse, und zwar wird jedes einzelne
Stück durch Handbetrieb einzeln mit Stichflammen gelötet. Diese Lötung vermittels
Stichflamme hat neben vielen Nachteilen, wie Handbetrieb usw., noch den weiteren großen
Übelstand, daß die zusammenzulötenden Stücke vor der Lötung durch Drahtbunde fest zusammengeheftet
werden müssen, damit das Gebläse der Stichflamme die zu verlötenden Teile nicht aus ihrer Lage bringt. Es muß
somit ein großer Aufwand an Zeit und Arbeit aufgewandt werden, um diese Artikel zur
Lötung vorzubereiten. Für die Lötung selbst können natürlich nur ganz geschulte Kräfte
in Verwendung kommen, da das Belassen der Stichflamme auf den Gegenständen genau abgemessen
sein muß, damit keine Fehllötüngen und kein Verbrennen des Materials· stattfindet.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung soll die Übelstände beiseite schaffen und das Löten
von Schmuckgegenständen ohne vorherige zeitraubende Vorbereitungen und ohne jede Fehllötung
gestatten.
Der elektrische Lötofen besteht aus zwei oder mehreren je nach Art der zu lötenden
Artikel gestalteten Metallschienen, die durch den Strom eines sehr fein regulierbaren Schweißtransformators
erhitzt werden und zwecks Regelung der Heizwirkung in ihrer gegenseitigen Lage verstellbar sind.
Zwischen diesen erhitzten Metallschienen wird ein Band ohne Ende, sog. Transportband,
aus geeignetem Material, auf welchem die zu lötenden Gegenstände sich befinden, über zwei Rollen hindurchgeführt.
In Fig. ι ist der Vorgang schematisch dargestellt.
S, S1 sind die Metallschienen, welche an dem einen Ende E mit dem einen Pol des
Sch weiß transformators fest verbunden sind, während das andere Ende E1 vermittels der
Bürste B und Handrad und Schraube H mit dem anderen Pol des Transformators zwecks
Regulierung verschiebbar in Verbindung gebracht werden kann.
Die Primärwicklung des Transformators ist in viele Teile geteilt, so daß vermittels des
Umschalters U jeder beliebige Stromeffekt erzeugt werden kann.·
Die erhitzten Metallschienen werden, um die Wärmeabstrahlung zu verringern, mit
wärmeschlechtleitenden Körpern /, wie Schamotte usw., umkleidet, welche am besten aus
einzelnen Elementen bestehen, die je nach Bedarf um die Metallschienen angebracht wer-.
den (s. Fig. 2, 3 und 4). In Fig. 2 und 3 sind auch Metallschienen verschiedener Form angedeutet.
Um teils flache, teils hohe Gegenstände löten zu können, sind die Metallschienen
gegeneinander verstellbar eingerichtet; es kann
dies erreicht werden durch die Schraube Q in Verbindung mit dem Handrad H1 der Fig. 5
und 6.
Um des weiteren beliebige Hitzeeinwirkungen von oben oder von unten oder von oben
und unten erzielen zu können, ist die Einrichtung getroffen, daß vermittels des flexiblen
Kupferbandes B, welches mit dem Pol des Schweißtransformators in Verbindung steht,
und der Schrauben R entweder beide oder eine Schiene zur Erhitzung gebracht werden kann
Für einfache gleichmäßige Lötungen ist
übrigens eine Verstellbarkeit der Schienen nicht erforderlich; sie können dann, wie Fig. 7,.8
und 9 zeigen, zu ovalen, viereckigen oder runden Metallgebilden vereinigt sein.
Die zu lötenden Gegenstände werden auf ein Band N aus feuerbeständigem Material,
welches über zwei Walzen W, W1 läuft, aufgelegt und durch die Bewegung des Bandes
■ in der Richtung des Pfeiles dem Lötofen zugeführt. Nach Passieren des Lötofens fallen
die Gegenstände, sobald das Band die Walze W1 erreicht, herunter in ein Gefäß V.
Die Walzen W, W1 erhalten einen mechanischen Antrieb durch Uhrwerk, Transmission
o. dgl., derart, daß die Schnelligkeit des Transportbandes auf jede beliebige Geschwindigkeit
eingestellt werden kann. Die Einstellung ist sehr wichtig, um die Zeitdauer der Lötung beliebig wählen zu können.
Die feine Regulierbarkeit dieses Lötofens, erstens durch beliebige Verlängerung oder
Verkürzung der wirksamen Heizschienen mittels des Schleifkontaktes, ferner durch die
Regulierung des Schweißtransformators mittels Veränderung der Primärwicklung und drittens
durch die veränderliche Einstellung der Geschwindigkeit des Transportbandes,, gewährleistet
eine sichere Lötung der Gegenstände ohne Verwendung von geschulten Arbeitern.
■Nach einmaliger Einstellung der Maschineauf bestimmte Gegenstände ist sie leicht zu bedienen,
da nur dafür Sorge zu tragen ist, daß die Gegenstände auf das Transportband gebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum elektrischen Löten von kleineren Metallgegenständen, insbesondere Schmuckgegenständen,gekennzeichnet durch zwei oder mehrere, einzeln oder zugleich mittels Sekundärstromes erhitzbare Metallschienen, die zwecks Regelung der Heizwirkung in ihrer gegenseitigen Lage verstellbar oder auch, wo dies nicht erforderlich, zu einem einzigen Metallkörper geeigneter Gestalt vereinigt sein können und zwischen denen die Gegenstände in an sich bekannter Weise auf einem Band ohne Ende hindurchgeführt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE203144C true DE203144C (de) |
Family
ID=465579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT203144D Active DE203144C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE203144C (de) |
-
0
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