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DE1583370C - Vorrichtung zur direkten Widerstandserwärmung von Metallbändern - Google Patents

Vorrichtung zur direkten Widerstandserwärmung von Metallbändern

Info

Publication number
DE1583370C
DE1583370C DE1583370C DE 1583370 C DE1583370 C DE 1583370C DE 1583370 C DE1583370 C DE 1583370C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
stand
pairs
tape
electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jozef; Goczal Jan; Golek Jan; Jerzierski Karol; Kus Leslaw; Markiewicz Kazimierz; Gleiwitz Dudek (Polen)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Instytut Metalurgii Zelaza
Original Assignee
Instytut Metalurgii Zelaza
Publication date

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Description

•Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur unmittelbaren Erwärmung von bewegten Metallbändern zwischen zwei Elektroden durch Widerstanderhitzung in einer Fertigungsstraße, bei der das Band zwischen zwei in Abstand voneinander befindlichen Paaren von mit Stromanschlüssen versehenen Elektroden hindurchgezogen wird..
Die bisher bekannten Vorrichtungen zur unmittelbaren Erwärmung von Bändern sehen die Erwärmung der Bänder in Stoß- oder Tieföfen vor, was z. B. bei Verwendung in einer Fertigungsstraße bei Zwischenglühungen eine besondere Förderung der Zwischenprodukte von der Vorrichtung zum Ofen und zurück verlangt. Diese Vorrichtungen lösen das Problem der Vorwärmung der Bänder für das Walzwerk zwecks Erniedrigung der Walzkraft bzw. zwecks Anlassen oder einer anderen Bearbeitungsart nach . deren Durchlauf durch das Walzwerk, kann jedoch nicht durch die Vorrichtung zur Erwärmung von Bändern gemäß der polnischen Patentschrift 46 881 gelöst werden, die die Übersättigung von ferritischen und austenitischen Bändern und die Erwärmung von Bändern für andere Bearbeitungszwecke betrifft, wofür separate Arbeitsschritte notwendig sind, die nicht in einer Fertigungsstraße durchgeführt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs beschriebene Vorrichtung derart auszubilden, daß diese bei weitgehend einfacher und leicht bedienbarer Konstruktion mit geringstmöglichem Arbeits- und Zeitaufwand an eine bestimmte Stelle der Fertigungsstraße verschiebbar und die Elektroden unter Berücksichtigung der geforderten Temperatur und der jeweiligen Bandstärke mit dem notwendigen Elektrodenabstand und der jeweils erforderlichen Andrückkraft an das Band ansetzbar sind. Dabei soll der Elektrodenabstand und der Andruck mit weitgehend geringem Aufwand stufenlos verstellbar sein.
Diese Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit folgenden Merkmalen gelöst:
a) vier paarweise einander gegenüberstehende und an der Ober- und Unterseite des Bandes jeweils gegenüberstehende Kontaktbürsten, welche in Führungshülsen geführt werden, die paarweise an je einem etwa senkrecht zum Band angeordneten Elektrodenhaltcteil angeordnet sind,
b) je zwei an jeder Kontaktbürste angreifende Zug- und Druckarmpaare,
c) einen an je einem Zug- und Druckarmpaar angelenkten, doppelarmigen Schwenkhebel, auf dessen einem Hebelarm ein Gewicht zur Einstellung des Anpreßdruckes verschiebbar ist,
d) eine für beide Elektrodenpaare gemeinsame Basis des Elektrodenhalteteils, die mit Rädern versehen ist und aus einem Ständer, einer Mutter für die Höhenregulierung des Ständers und einem Träger, der drehbar auf dem Ständer angeordnet ist und die Elektroden trägt, besteht.
Eine derartige vorteilhafte Elektrodenhaltung ermöglicht die einfache Anordnung wenigstens einer Stützrolle für das Band an dem Elektrodenständer.
An einem der Elektrodenständer können außerdem mit Vorteil Düsen zum Abschrecken des erwärmten Bandes angeordnet sein.
Außerdem lassen sich die beiden jeweils für eine Elektrode vorgesehenen, gleich ausgebildeten Elektrodenständer unabhängig voneinander auf besonders einfache Weise auf einem Tragarm in einen beliebi« gewählten Abstand voneinander bringen, wobei der Tragarm etwa parallel zum Band ausgerichtet ist und sich an einem höhenverstellbaren sowie verfahrbaren Rahmen befindet.
Hierbei lassen sich mit Vorteil die erforderlichen Isolierungen auf besonders einfache Weise zwischen dem Elektrodenständer und dem Tragarm anordnen.
Der Gegenstand' der Erfindung wird nachstehend in den F i g. 1 und 2 der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße Vorrichtung näher erläutert. Es zeigt
F i g. I die Vorderansicht der Vorrichtung und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig.l.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Paaren von wassergekühlten, in Führungshülsen 2 gelagerten, auf dem Band b aufliegenden Kontakt- bzw. Metallbürsten I und biegsamen, an den Gehäusen der Bürsten 1 angeklemmten Stromleitungen 3, welche eine Bewegung der Bürsten in der zur Bandebene senkrechten Richtung zulassen und mit Hauptstromzuleitungen 4 verbunden sind. Durch Zug- und Druckarmpaare 5 werden die Bürsten in den Führungshülsen 2 mittels Gewichten 7 an Schwenkhebeln 6 verstellt. Stützrollen 8 halten das Band zwischen den Metallbürsten in einer horizontalen Ebene. Verschiebbare Ständer'-) mit Kulissen sind mittels Isolierplatten 10 von dem Träger 11 elektrisch getrennt. Der Träger 11 besitzt einen angeschweißten Bolzen 12, der in einem, ein Gewinde aufweisenden Ständer 13 gelagert ist, der mittels der Mutter 14 höhenverstellbar ist. Der Ständer 13 ist auf dem auf Rädern 16 fahrbaren Gestell 15 angeordnet.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende:
Zu den flachen Metallbürsten 1 fließt elektrischer Strom vorgewählter Stärke über zwei Anschlüsse an den Seiten der beiden Bandebenen von einem Speisetransformator α über die elektrischen Hauptstromleitungen 4 und die biegsamen Stromleitungen 3 zu dem Band b, welches eine kontinuierliche Bewegung ausführt.
Für die Kühlung des Bandes werden vor den auf der Bandabnahmeseite angeordneten Metallbürsten 1 zusätzliche Kühldüsen vorgesehen. Zum Aufsetzen der Metallbürsten 1 auf das Band wird der Schwenkhebel 6 nach oben geschwenkt, so daß sich die Metallbürsten 1 auf den verlangten Abstand bewegen. Danach wird der Ständer 13 der Vorrichtung auf die erforderliche Höhe eingestellt, in horizontale Lage gebracht und unter das Band b gefahren, wobei das Band b zwischen die Metallbürsten 1 zu liegen kommt. Die Metallbürsten 1 werden durch die Zug- und Druckarmpaare 5 an das Band b angepreßt, so daß auch bei Betriebsverschleiß der Bürsten ein unveränderlicher Anpreßdruck auf beide Seiten des Bandes gewährleistet wird. In der zur Bandebene senkrechten Richtung wird das Band durch die Führungshülsen 2 geführt. Um das Band in der horizontalen Ebene zu halten, sind die Stützrollen 8 vorgesehen. Da die Metallbürsten 1, Führungshülsen 2, Schwenkhebel 6, Zug- und Druckarmpaare 5 und Stützrollen 8 auf dem gemeinsamen Ständer 9 angeordnet sind, ist es möglich, den horizontalen Abstand zwischen den Bürstenpaaren einzustellen.
Die Einstellbarkeit des Trägers in beliebiger Winkellage und die Fahrbarkeit des Gestells ergeben eine universell einsetzbare Vorrichtung, die unmittelbar in
einer Fertigungsstraße verwendet werden kann, in der Übersättigung und Härtung des Bandes durchgeführt werden soll.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur unmittelbaren Erwärmung von bewegten Metallbändern zwischen zwei Elektroden durch Widerstanderhitzung in einer Fertigungsstraße, bei der das Band zwischen zwei in Abstand voneinander befindlichen Paaren von mit Stromanschlüsseri' versehenen Elektroden hindurchgezogen wird, gekennzeichnet durch:
a) vier paarweise einander gegenüberstehende und an der Ober- und Unterseite des Bandes jeweils gegenüberstehende Kontaktbürsten (1), welche in Führungshülsen (2) geführt werden, die paarweise an je einem etwa senkrecht zum Band (b) angeordneten Elektrodenhalteteil angeordnet sind; ·
b) je zwei an jeder Kontaktbürste (I) angreifende Zug- und Druckarmpaare (5);
c) einen an je einem Zug- und Druckarmpaar (5) angelenkten, doppelarmigen Schwenkhebel (6), auf dessen einem Hebelarm ein Gewicht (7) zur Einstellung des Anpreßdruckes verschiebbar ist;
d) eine für beide Eletrodenpaare gemeinsame
Basis des Elektrodenhalteteils, die mit Rädern (16) versehen ist und aus einem Ständer (13), einer Mutter (14) für die Höherregulierung des Ständers (13) und einem Träger (11), der drehbar auf dem Ständer (13) angeordnet ist und die Elektroden trägt, besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektrodenständer (9) mit wenigstens einer Stützrolle (8) für das Band (b) . versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektrodenständer
(9) Düsen zum Abschrecken des erwärmten Bandes (b) trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei jeweils eine Elektrode tragenden Elektrodenständer (9) unabhängig voneinander auf einem an einem gegenüber dem Band (b) verfahrbaren und höhenverstellbaren Rahmen (12 bis 16) angeordneten Tragarm (11) etwa parallel zur Längserstreckung des Bandes verschieblich gehalten sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen den Elektrodenständern (9) und dem Tragarm Isolierungen
(10) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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