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DE20312859U1 - Liegebuchtenanordnung für Rinder - Google Patents

Liegebuchtenanordnung für Rinder Download PDF

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DE20312859U1
DE20312859U1 DE20312859U DE20312859U DE20312859U1 DE 20312859 U1 DE20312859 U1 DE 20312859U1 DE 20312859 U DE20312859 U DE 20312859U DE 20312859 U DE20312859 U DE 20312859U DE 20312859 U1 DE20312859 U1 DE 20312859U1
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DE
Germany
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longitudinal element
arrangement according
limits
lounger
boundary
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Application number
DE20312859U
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English (en)
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Rudolf Hoermann GmbH and Co KG
Original Assignee
Rudolf Hoermann GmbH and Co KG
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0005Stable partitions
    • A01K1/0011Cubicle partitions

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Abstract

Liegebuchtenanordnung für Rinder mit seitlichen Begrenzungen (5), die je zwei nebeneinanderliegende Buchten abteilen und von Standrohren (10, 11) getragen werden und die durch wenigstens ein Längselement (21, 22) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen (5) über Gelenkverbindungen (23) mit dem Längselement (21, 22) verbunden sind und die Standrohre umfassende Lager (12) aufweisen, die auch eine axiale Verschiebung des Längselements (21, 22) gestatten, und dass die Lager und die Gelenkverbindungen eine gemeinsame Verschwenkung der Begrenzungen und des Längselements zulassen, bis sie eine gefaltete Position (29) erreicht haben, in der die Begrenzungen (5) dicht nebeneinander liegen.

Description

  • Bereich der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Liegebuchtenanordnung für Rinder mit seitlichen Begrenzungen, die je zwei nebeneinanderliegende Buchten abteilen und von Standrohren getragen werden und die durch wenigstens ein Längselement miteinander verbunden sind.
  • Stand der Technik
  • Durch die DE-OS 25 18 643 ist eine Anordnung nebeneinanderliegender Rinderbuchten bekannt, bei der seitlich benachbarte Buchten je zwei äußere Begrenzungen aufweisen, die ortsfest angeordnet sind und zwischen denen sich eine innere Begrenzung befindet, die in der Höhe unterteilt ist und deren Teile einzeln verschwenkbar angeordnet sind. Diese zueinander parallelen Teilabgrenzungen weisen trogseitig Lagermuffen auf, die zusammen mit im Stallboden verankerten Haltepfosten Scharniere bilden, um welche die Seitenwände innerhalb der starren äußeren Begrenzungen in gleichen oder entgegengesetzten Richtungen seitlich verschenkt werden können. Die Teilabgrenzungen können in der verschwenkten Stellung handbetätigt verriegelt und entriegelt werden. Hierdurch ist es möglich, nach Bedarf seitlich neben den Tieren einen freien geschützten Raum für einen Zugang zu den Tieren, insbesondere zum Melken zu schaffen.
  • Es ist auch bekannt, Liegebuchtenanordnungen so auszubilden, dass Trennbügel, die die Buchten seitlich begrenzen, um vertikale Achsen gegen Federkraft hochgeschwenkt werden können, um die Tiere vor Verletzungen zu schützen ( EP 0 447 822 A2 ).
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Durch die Erfindung wird eine Liegebuchtenanordnung geschaffen, bei der die Reinigung und Aufbereitung der Stand-und Liegeflächen erleichtert und in hohem Maße einer mechanischen Bearbeitung zugänglich gemacht wird.
  • Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen definiert ist, sieht vor, dass die Begrenzungen der Liegebuchten über Gelenkverbindungen mit wenigstens einem die Buchten übergreifenden Längselement verbunden sind, wobei die Gelenkverbindungen auch eine axiale Verschiebung des Längselements gestatten. Die Begrenzungen sind an Standrohren in der Weise verschwenkbar gelagert, dass die Lagerung und die Gelenkverbindungen eine gemeinsame Verschwenkung der Begrenzungen und des Längselements gestatten, bis die Liegebuchten eine gefaltete Position erreicht haben. In dieser Position kommen die Begrenzungen dicht nebeneinder zu liegen, und die Stand- und Liegeflächen sind frei zugänglich.
  • In dieser verschwenkten Stellung der Liegebuchtenanordnung können die Stand- und Liegeflächen ungehindert mit Geräten befahren und maschinell bearbeitet werden. So ist es möglich, Geräte zur Entfernung der alten Einstreu und zur Reinigung der Stand- und Liegeflächen 32 einzusetzen. Ebenso kann die neue Einstreu maschinell zugeführt, verteilt, geglättet und verfestigt werden. Nach Beendigung dieser Arbeiten werden die Begrenzungen zurück in ihre Arbeitsstellung geschwenkt und erneut verriegelt.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemäß ausgebildeten seitlichen Begrenzung einer zweireihigen Liegebuchtenanordnung;
  • 2 eine Draufsicht auf die Liegebuchtenanordnung nach 1 in Arbeitsstellung und in gefalteter Stellung;
  • 3 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten seitlichen Begrenzung einer einreihigen Liegebuchtenanordnung;
  • 4 eine Draufsicht auf die Liegebuchtenanordnung nach 3 in Arbeitsstellung und in gefalteter Stellung;
  • 5 ein Stützelement, wie es in den Liegebuchtenanordnungen von 1 und 3 zur Abstützung der Begrenzungen verwendbar ist;
  • 6 eine Sicherung der Verbindungsbügel in der Liegebuchtenanordnungen von 1; und
  • 7 eine Gelenkverbindung, wie sie in den Liegebuchtenanordnungen von 1 und 3 zur Kopplung der Begrenzungen mit als Bänder ausgebildeten Längselementen verwendbar ist;
  • 8 eine Schnittdarstellung der Gelenkverbindung von 7;
  • 9 eine Gelenkverbindung, wie sie in den Liegebuchtenanordnungen von 1 und 3 zu Kopplung der Begrenzungen mit einem weiteren Längselement verwendbar ist;
  • 10 eine Feststelleinrichtung, die zur Feststellung der Begrenzungen in den Liegebuchtenanordnungen von 1 und 3 verwendbar ist;
  • 11 eine Gelenk/Schiebeverbindung für eine alternative Ausführung in Form eines die Buchten übergreifenden Nackriegelrohres, wie es in den Liegebuchtenanordnungen von 1 und 3 verwendbar ist; und
  • 12 eine Schnittdarstellung der Anordnung von 11.
  • Detaillierte Beschreibung der dargestellten Ausführungsbeispiele
  • Die in 1 dargestellte Liegebuchtenanordnung weist zwei einander gegenüberliegende Reihen Liegebuchten 3 und 4 auf. Zwischen je zwei benachbarten Liegebuchten 3, 4 befinden sich gemeinsame Begrenzungen 5, die als Rohrgitter ausgebildet sind und einen oberen Begrenzungsholm 6 sowie einen geschwungenen unteren Begrenzungsholm 7 umfassen. Jede der Begrenzungen 5 ist an einem Standrohr 10, 11 schwenkbar gelagert. Hierzu weisen die Begrenzungen 5 Hülsen 12 auf, die mit den Holmen 6 und 7 verbunden sind und die Standrohre 10, 11 umfassen. Unterhalb der Hülsen 12 sind Stützringe 13 höhenverstellbar an den Standrohren 10, 11 befestigt, auf denen sich die Begrenzungen 5 abstützen. Je zwei einander gegenüberliegende Standrohre 10, 11 sind durch einen Rohrbügel 14 miteinander verbunden, dessen Enden in die Standrohre 10, 11 eingreifen und in diesen durch Schraubenbolzen 15 gesichert sind. Mittig an den Rohrbügeln 14 von wenigstens einem Teil der nebeneinander liegenden Buchten ist ein Nasenrohr 16 an nach unten ragenden Auslegern 17 befestigt, das sich etwa in Kopfhöhe der Tiere über die gesamte Buchtenreihe erstreckt und den Tieren den Durchtritt in die gegenüberliegende Bucht versperrt. Auf den oberen Begrenzungsholmen 6 verlaufen über jede der beiden Buchtenreihen annähernd rechtwinklig zu den Begrenzungen 5 in Ösen 20 geführte Bänder 21, 22, die beispielsweise aus Gummi bestehen und als flexible Nackenriegel dienen. Die Bänder 21, 22 sind in den Ösen 20 axial verschiebbar. Jede der Ösen 20 ist am oberen Begrenzungsholm 6 durch eine Gelenkverbindung 23 drehbar angeordnet. Der untere Holm 7 einer jeden Begrenzung 5 weist an seinem vom Standrohr 10,11 entfernten Ende eine Verlängerung 24 nach oben auf, an der ein Aufsprunghinderungsrohr 25 und 26 durch eine Gelenkverbindung 27 angeordnet ist.
  • Die Standrohre 10, 11 sind in Stallboden 30 einbetoniert. Vor den Standrohren 10, 11 befindet sich ein für beide Buchtenreihen gemeinsamer Futterbarren 31. Hinter den Standrohren 10, 11 und zwischen den Begrenzungen 5 befinden sich die Stand- und Liegeflächen 32, auf die eine Einstreu 33 aufgebracht ist, die durch Barrieren 34 von Spaltenböden 35 getrennt wird. Die verschwenkbaren Begrenzungen 5 werden durch Feststelleinrichtungen 36, 37 in ihrer Normal- oder Arbeitsstellung gehalten, wie in 1 dargestellt ist. Über die Länge der beiden Buchtenreihen sind mehrere der Feststelleinrichtungen 36, 37 vorgesehen, beispielsweise eine Feststelleinrichtungen 36, 37 an jeder dritten Bucht einer jeden Reihe.
  • Wenn die Stand- und Liegeflächen 32 gereinigt und die Einstreu 33 erneuert werden sollen, werden die Feststelleinrichtungen 36, 37 gelöst und die Begrenzungen 5 nach der Seite aus dem Bereich der Stand- und Liegeflächen 32 geschwenkt. An dieser Schwenkbewegung nehmen die Bänder 21, 22 und das Aufsprunghinderungsrohr 25 bzw. 26 teil. Die Gelenkverbindungen 23 und 27 gestatten dabei eine Verdrehung der Begrenzungen 5 gegenüber der Richtung, in der die Bänder 21, 22 geführt sind, sowie gegenüber den Rohren 25, 26. Die gemeinsame Verschwenkung der Begrenzungen und des Längselements erfolgt um einen Winkel bis zu annähernd 90 Grad. Nach der Verschwenkung befinden sich die Begrenzungen 5 und die Elemente 21,22 und 25, 26 in einer gefalteten Stellung 29, in der die Begrenzungen 5 dicht nebeneinander liegen, wie es die strichlierte Darstellung in 2 zeigt.
  • In dieser Stellung können Geräte zur maschinellen Bearbeitung der Stand- und Liegeflächen 32 eingesetzt werden. So können Geräte zur Reinigung der Stand- und Liegeflächen sowie zur Einbringung, Festigung und Glättung von neuem Einstreumaterial 33 den Bereich der Stand- und Liegeflächen 32 ungehindert befahren und bearbeiten.
  • Die 3 zeigt die Seitenansicht einer einreihigen Liegebuchtenanordnung, bei der benachbarte Liegebuchten 40 durch Begrenzungen 41 getrennt sind. Die Begrenzungen 41 entsprechen in ihrem Aufbau und in ihrer Anordnung den Begrenzungen 5 von 1. Sie sind über eine Hülse 42 an einem alleinstehenden Standrohr 43 schwenkbar gelagert. Die Hülse 42 ist durch einen Stützring 44 höhenverstellbar am Standrohr 43 angeordnet und durch eine Feststelleinrichtung 45 in der dargestellten Position gesichert. Die übrigen nicht dargestellten Begrenzungen der Liegebuchtenanordnung von 3 sind ebenso ausgebildet, wobei die Feststelleinrichtung 45 nur an jeder dritten Begrenzung 41 in der Buchtenreihe angeordnet ist.
  • Wie die Begrenzungen 5 sind auch die Begrenzungen 41 über Gelenkverbindungen 46 und 47 mit einem als Nackenriegel dienenden und vorzugsweise aus Gummi bestehenden Band 48 und mit einem hochgestellten Aufsprungverhinderungsrohr 49 verbunden. Die Gelenkverbindungen 46 sind so ausgebildet, dass sie auch eine axiale Verschiebung des Bandes 48 gestatten.
  • Das Band 48 ist Die Begrenzungen 41 sind nach Lösen der Feststelleinrichtungen 45 zusammen mit dem Band 48 und dem Rohr 49 verschwenkbar, bis sie dicht nebeneinander liegen, wie es die strichlierte Darstellung in 4 zeigt. In dieser gefalteten Position 50 sind die Stand- und Liegeflächen 51 frei zugänglich und können durch geeignete Räumgeräte, wie Schaufelbagger, Kehrgeräte und Festigungs- und Glättungsgeräte gereinigt mit neuem Einstreumaterial versörgt werden.
  • Die 5 bis 9 zeigen Ausführungsbeispiele von einzelnen Elementen der Anordnungen nach den 1 bis 4 in detaillierterer Darstellung.
  • Die 5 zeigt eine Ausführungsform der Stützringe 13 und 44, die unterhalb der Hülsen 12 und 42 die Standrohre 10, 11 oder 43 umfassen und höhenverstellbar an diesen angeordnet sind. Hierzu dient jeweils ein Schraubenbolzen 52, der in eines von mehreren in den Standrohren 10, 11 oder 43 übereinander angeordneten Durchgangslöchern 53 eingesetzt wird.
  • Die 6 zeigt den Schraubenbolzen 15 zur Sicherung der Rohrbügel 14 in einander gegenüberliegenden Standrohren 10, 11 in der Anordnung von 1. Der Schraubenbolzen 15 wird durch Bohrungen am Ende des Standrohres 10 oder 11 und in dem in dieses eingreifenden Teil 54 des Rohrbügels 14 geführt und festgeschraubt.
  • Die 7 und 8 zeigen eine Ausführungsform der Gelenkverbindung 23, die in den Liegebuchtenanordnungen nach den 1 und 3 zur Kopplung der Begrenzungen 5 und 41 mit den Bändern 21, 22 und 48 dient. Die Gelenkverbindung 23 weist eine längliche oder ovale Öse 20 auf, deren Längsausdehnung parallel zum oberen Begrenzungsholm, z.B. 6, der Begrenzungen 5 und 41 verlaufen und die zur längsverschieblichen Aufnahme und Führung der Bänder 21, 22 oder 48 dienen. Die Gelenkverbindung 23 weist des weiteren einen Gewindebolzen 55 auf, der mit der Öse 20 verbunden ist und nach unten ragt und der mit Spiel in einer Bohrung des oberen Holms 6 der Begrenzungen 5 oder im oberen Holm der Begrenzungen 41 angeordnet und durch Muttern gesichert ist. Während der Verschwenkung der Begrenzungen 5 und 41 findet eine Verdrehung der Ösenführung 20 gegenüber den Begrenzungen 5 und 41 statt, so dass die Bänder 21, 22 oder 48 diese Verschwenkung nicht behindern, sondern an dieser teilnehmen.
  • Die 9 zeigt eine Ausführungsform der Gelenkverbindungen 27 und 47, die in den Liegebuchtenanordnungen von 1 und 3 zur Kopplung der Begrenzungen 5 und 41 mit dem Aufsprunghinderungsrohr 25, 26 oder 49 dienen. Die Gelenkverbindung 27, 47 weist eine Drehhülse 60 auf, die nach Art eines Scharniers drehbar auf einem Rohrstück 61 gelagert ist, das in das nach oben ragende Ende der Begrenzungen 5 und 41, wie die freien Enden 24 der Holme 7 in 1, eingesetzt wird und dort durch eine Schraube 63 befestigt wird. Das Rohrstück 61 hat einen Bund, der die Hülse 60 nach oben sichert. Mit der Drehhülse 60 ist eine weitere Hülse 64 verbunden, deren Achse rechtwinklig und annähernd horizontal verläuft und in der das Aufsprunghinderungsrohr 25, 26 oder 49 angeordnet ist. Die Hülse 64 wird durch Schrauben 65 mit dem Rohr 25, 26 oder 49 fest verbunden. Während der Verschwenkung der Begrenzungen 5 und 41 findet eine Verdrehung der Hülse 60 auf dem Rohrstück 61 statt, so dass das Rohr 25, 26 oder 49 diese Verschwenkung nicht behindert, sondern an dieser teilnehmen kann.
  • Die 10 zeigt eine Ausführungsform einer Feststelleinrichtung 36, 37 oder 45, die zur Feststellung der Begrenzungen 5 und 41 in ihrer Normal- oder Arbeitsstellung dienen. Die Feststelleinrichtung 36, 37 oder 45 weist einen Steckbolzen 66 mit Handgriff 67 auf. Der Steckbolzen 66 greift durch fluchtende Bohrungen in den Standrohren 10, 11 oder 43 und in der auf diesen schwenkbar gelagerten Hülsen, wie die Hülse 12, und verhindert so eine Verschwenkung der Begrenzungen 5 oder 41. Am Ende des Steckbolzens 66 ist eine bekannten Riegelklappe 68 angeordnet, die zum Herausnehmen des Steckbolzens 66 hochgeklappt wird.
  • Während die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben wurde, können Abwandlungen dieser Ausführungsformen und andere Ausführungsformen realisiert werden, ohne dass dadurch der Bereich der Erfindung, wie er durch die Ansprüche definiert ist, verlassen wird. So können z.B anstelle der Bänder 21, 22 oder 48 starre Nackenriegelrohre 70 mit Gelenkverbindungen verwendet werden, die Hülsen 71 aufweisen, in denen die Nackenriegelrohre 70 verschiebbar gelagert sind (11 und 12). Jede der Hülsen 71 ist wie die Ösen 20 mit einen Gewindebolzen 72 verbunden, der nach unten ragt und im oberen Holm 6 der Begrenzungen 5 oder im entsprechenden oberen Holm der Begrenzungen 41 drehbar angeordnet und gesichert ist. Desgleichen können weitere Änderungen vorgenommen werden, wie z.B. ein anderer Aufbau der Begrenzungen.

Claims (14)

  1. Liegebuchtenanordnung für Rinder mit seitlichen Begrenzungen (5), die je zwei nebeneinanderliegende Buchten abteilen und von Standrohren (10, 11) getragen werden und die durch wenigstens ein Längselement (21, 22) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen (5) über Gelenkverbindungen (23) mit dem Längselement (21, 22) verbunden sind und die Standrohre umfassende Lager (12) aufweisen, die auch eine axiale Verschiebung des Längselements (21, 22) gestatten, und dass die Lager und die Gelenkverbindungen eine gemeinsame Verschwenkung der Begrenzungen und des Längselements zulassen, bis sie eine gefaltete Position (29) erreicht haben, in der die Begrenzungen (5) dicht nebeneinander liegen.
  2. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager (12) und die Gelenkverbindungen (23) eine gemeinsame Verschwenkung der Begrenzungen und des Längselements um annähernd 90 Grad gestatten.
  3. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungen (5) Hülsen (12) aufweisen, die die Standrohre umfassen (10, 11) und als Lager der Begrenzungen dienen, und dass ein Stützelement (13) unterhalb einer jeden Hülse (12) am Standrohr befestigt ist, auf dem sich die Begrenzung abstützt.
  4. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (13) höhenverstellbar am Standrohr angeordnet ist.
  5. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung (23) ein an der Begrenzung angeordnetes Lager aufweist, das eine Drehbewegung zwischen der Begrenzung (5) und dem Längselement (21) gestattet, und dass die Gelenkverbindung das Längselement durch eine Schiebeverbindung (20) umfasst, die eine Verschiebung des Längselements gegenüber der Begrenzung zulässt.
  6. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeverbindung eine Führung (20) aufweist, in der das Längselement (21) frei verschiebbar ist, und dass die Führung auf einem oberen Begrenzungsholm der Begrenzung (5, 40) drehbar gelagert ist.
  7. Liegebuchtenanordnung nach Anspruche 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (20) einen vertikalen Bolzen (55) aufweist, der in den oberen Querholm der Begrenzung (5, 40) eingreift in diesem verdrehbar und gegen Herausheben gesichert gelagert ist.
  8. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Längselement (21) ein elastisches Band ist, und dass die Führung (20) eine ovale Öse aufweist, in der das Band längsverschiebbar ist.
  9. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Längselement ein Rohr (70) ist, und dass die Führung eine Hülse (71) aufweist, in der das Rohr längsverschiebbar gelagert ist.
  10. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Längselement (21, 70) als Nackenriegel dient.
  11. Liegebuchtenanordnung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkverbindung (27) eine erste Hülse (60) aufweist, die an einem aufrechten Holm (24) der Begrenzungen (5, 40) nach Art eines Scharniers drehbar gelagert ist und die mit einer zweiten Hülse (64) verbunden ist, deren Achse quer zur Achse der ersten Hülse verläuft und die mit einem Längselement (25) fest verbunden ist.
  12. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Längselement (25, 26, 49) als Aufsprunghinderungsrohr dient.
  13. Liegebuchtenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, mit einander gegenüberliegenden Reihen von Doppelbuchten, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Standrohre (10, 11) einer jeden Doppelbucht durch einen Rohrbügel (14) miteinander verbunden sind, dessen Enden oberhalb der Hülsen (12) in die Standrohre eingreifen und an diesen befestigt sind.
  14. Liegebuchtenanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an den Bügeln (14) der Doppelbuchten ein weiteres Längselement (16) angeordnet ist, das durch Ausleger (17) tiefgesetzt ist und mit diesen starr verbunden ist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1607209B (de) * Alfa Laval AB, Tumba (Schweden) Stalleinnchtunw, die eine gesonderte Melkstand Anlage einspart
DE1632995B2 (de) * 1951-01-28 1974-05-09 Helmut 3101 Grossmoor Schultz

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