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DE20312837U1 - Walze mit einem Rotationsantrieb - Google Patents

Walze mit einem Rotationsantrieb

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Publication number
DE20312837U1
DE20312837U1 DE20312837U DE20312837U DE20312837U1 DE 20312837 U1 DE20312837 U1 DE 20312837U1 DE 20312837 U DE20312837 U DE 20312837U DE 20312837 U DE20312837 U DE 20312837U DE 20312837 U1 DE20312837 U1 DE 20312837U1
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DE
Germany
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bar
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Expired - Lifetime
Application number
DE20312837U
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English (en)
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NEUMEISTER GEB GmbH
Original Assignee
NEUMEISTER GEB GmbH
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Publication date
Application filed by NEUMEISTER GEB GmbH filed Critical NEUMEISTER GEB GmbH
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Publication of DE20312837U1 publication Critical patent/DE20312837U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/20Exposure; Apparatus therefor
    • G03F7/24Curved surfaces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

MAUCHER, BÖRJES & KOLLEGEN
PATENT- UND RECHTSANWALTSSOZIETÄT
Patentanwalt Dipl.-Ing. W. Maucher · Patent- und Rechtsanwalt H. Börjes-Pestalozza
Brüder Neumeister GmbH Dreikönigstraße 13
Gottlieb-Daimler-Str. 15 D-79102 Freiburg i. Br.
7 7 933 Lahr Telefon (07 61)79 174 0
Telefax (07 61)79 174 30
Unsere Akte - Bitte stets angeben
G 03 327 M
/ Mr/Li/sb/sk
Walze mit einem Rotationsantrieb
Die Erfindung betrifft eine Walze mit einem Rotationsantrieb für eine Vorrichtung zum Belichten von photopolymeren Druckplatten mittels Laser, wobei die Walze mindestens einen An-Schluss für eine Unterdruckquelle oder Vakuumpumpe und an ihrer Außenseite Vertiefungen aufweist, die mit der Unterdruckquelle oder Vakuumpumpe in Verbindung stehen, so dass an der Außenseite der Walze anliegende Druckplatten durch Unterdruck beaufschlagbar sind.
Derartige Vorrichtungen sind bekannt und haben sich zum Belichten von solchen Druckplatten bewährt, bei denen das Trägermaterial aus Kunststoff besteht. Allerdings weisen derartige Druckplatten den Nachteil auf, dass sie sich später beim Druck-5 Vorgang weniger gut an der Walze befestigen lassen, insbesondere resultieren hieraus Einschränkungen im Hinblick auf die Genauigkeit der Festlegung und damit verbunden der Qualität des Druckergebnisses. Überdies machen die Anforderungen an die Haftung der Druckplatte an der Walze die Verwendung eines beidseitig klebenden Bandes an der der Walze zugewandten Unterseite
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der Druckplatte notwendig.
Wesentlich genauere Befestigungen erlauben solche Druckplatten, bei denen das Trägermaterial ferromagnetisch, also beispielsweise aus einem Stahlblech ausgebildet, ist. Bei derartigen Druckplatten können dann nämlich Druckzylinder benutzt werden, darüber hinaus können diese Druckplatten auch Registerlochungen zur genaueren Positionierung haben.
0 Die zuletzt erwähnten Druckplatten mit stählernem Trägermaterial können jedoch bei einer Belichtung an der rotierenden Walze nicht mittels eines Vakuums gehalten werden, da die durch die Rotation verursachten Fliehkräfte die Haltekräfte übersteigen. Auch die bei den aus einem Kunststoff ausgelegten 5 Druckplatten bekannten Befestigungen mittels Klebebändern würde hierbei nicht ausreichen, um solche Druckplatten zu halten, zumal der ferromagnetische Werkstoff die Neigung aufweist, sich gegenüber der relativ engen Krümmung der Haltewalze aufgrund seiner Materialelastizität von dieser weg zu verformen.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen , mit welcher auch Druckplatten belichtet werden können, deren Trägermaterial aus ferromagnetischem Werkstoff bzw. aus Stahlblech besteht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist es vorgesehen, dass die zum Halten der Druckplatte während der Belichtung dienende Walze zusätzlich zu den mit dem Unterdruck in Verbindung stehenden Vertiefungen an ihrer Außenseite mit Haltemagneten versehen ist.
Somit kann auch eine Druckplatte gehalten werden, die ein ferromagnetisches oder eisenhaltiges Trägermaterial aufweist, denn
diese kann durch die Haltemagnete und wahlweise zusätzlich durch das Vakuum oder den Unterdruck festgelegt werden. Hierdurch erübrigt sich die Verwendung weiterer Halte- bzw. Befestigungsmittel bzw. -vorrichtungen für die Druckplatte, beispielsweise in Form applizierter Klebestreifen zwischen Druckplatte und Walze.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Walze zeichnet sich dadurch aus, dass die Walze im wesentlichen aus einem hohlzylindrischen Grundkörper gebildet ist, an dem verschiedene Anschlüsse zur Verbindung mit einem Rotationsantrieb anbringbar sind. So können an der Walze beispielsweise stirnseitig Endstücke angeordnet sein, die entweder Durchgriffe für eine Welle oder einen Wellenzapfen zur Verbindung mit dem jeweiligen Antrieb aufweisen. Denkbar ist aber auch ein Angriff des Antriebs zum Beispiel an den stirnseitigen Enden der Walze selbst, an Außen- oder Innenwänden oder die im wesentlichen massive Ausbildung der Walze.
Besonders günstig und flexibel ist dabei eine Walze einsetzbar, deren Grundkörper auf einen, insbesondere angetriebenen, zylindrischen Träger aufbringbar und mit diesem abgedichtet verbunden ist. Der Grundkörper wird in diesem Fall auf einen passenden, eventuell schon vorhandenen Träger quasi aufgezogen oder gestülpt, an diesem drehfest festgelegt und mit diesem zur Erzeugung des Unterdrucks bzw. Vakuums abgedichtet, so dass die Walze als antreibbare Einheit aus Träger und Grundkörper entsteht.
Zweckmäßigerweise sind bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Walze die Haltemagnete Permanentmagnete mit oder ohne Polleiste. Auf diese Weise ist die Walze zur Festlegung
unterschiedlicher Modelle oder Formate von Druckplatten vorbereitet und bietet der jeweils gewünschten Form durch eine entsprechende Verteilung von Haltepunkten, -linien oder -flächen in Oberflächennähe an der Außenseite der Walze optimalen Halt.
5
Bei einer Weiterbildung der Walze sind die mit dem Unterdruck in Verbindung stehenden Vertiefungen wenigstens teilweise als an dem Umfang der Walze umlaufende Nuten ausgebildet. Diese sind mit fertigungstechnisch geringem Aufwand in den Walzenkörper einbringbar und umlaufen den Walzenkörper, wobei die Verbindung zu dem Unterdruck durch in das Innere des Walzenkörpers führende Öffnungen herzustellen ist.
Besonders bevorzugt sind die am Umfang angeordneten Vertiefun-5 gen über die gesamte Oberfläche der Walze verteilt und laufen insbesondere parallel zueinander am Umfang. Dabei können die Vertiefungen also im Prinzip beliebig an der Oberfläche der Walze angeordnet sein, beispielsweise also auch spiralförmig und erlauben so eine Beaufschlagung der anzubringenden Druckplatte an praktisch jedem Punkt der Oberfläche der Walze. Hierbei ist es allerdings besonders günstig, die Vertiefungen nebeneinander in einem bestimmten Abstand verlaufend anzuordnen, so dass sie eine kreisförmige Bahn auf der Oberfläche der Walze beschreiben und durch diese Anordnung eine regelmäßige Struktur an der Oberfläche der Walze entsteht.
Um die verschiedenen Arten von Befestigungen problemlos miteinander kombinieren zu können, sind bei einer weiteren Ausführungsform der Walze die Haltemagnete zwischen den Vertiefungen angeordnet und/oder weisen selbst an ihrer Oberseite derartige Vertiefungen auf. Auf diese Weise findet die Beaufschlagung der Walze mit einem Unterdruck entweder von den Magneten ungehindert statt, oder aber diese werden als Teil des
Unterdrucksystems mit den entsprechenden Vertiefungen versehen und fügen sich dadurch in die Vertiefungsstruktur der Walze ein.
Bei einer bevorzugten Ausbildung der Walze ist diese im wesentlichen durch einen Rohrzylinder gebildet, der axial gefräste Taschen zur Aufnahme der Magnete oder Magnetbahnen hat, die insbesondere aus Permanentmagneten und Polleisten gebildet sind. Durch Vorsehen der entsprechend geformten Gegenstücke zu der Form der Magnete bzw. Leisten können diese einfach in die Form des Rohrzylinders integriert werden. Hierdurch kann die Zylinderform der Walze trotz deren Bestückung mit Haltemagneten erhalten bleiben, so dass in der Folge bei der Anbringung der Druckplatten oder anderer zu belichtender Medien ein optimaler Sitz derselben an der Walze gewährleistet werden kann.
Der im Inneren der Walze anliegende Unterdruck muss zu seinem Einsatz an die Vertiefungen an der Umfangsoberflache der Walze geführt werden. Hierzu ist es bei einer Ausführungsform der Walze vorgesehen, dass diese radiale Bohrungen von ihrem Inneren zu den außen angeordneten Vertiefungen hat, wodurch die Vertiefungen mit dem Anschluss an eine Saugquelle oder Vakuumpumpe verbunden sind. Diese Bohrungen können beispielsweise jeweils in bestimmten regelmäßigen Abständen in einer Querschnittsebene des Rohrzylinder angeordnet sein, wobei sich bei ebenfalls regelmäßig beabstandeten, umlaufenden Vertiefungen eine insgesamt regelmäßige Struktur der Verbindungen der Vertiefungen mit dem Innern der Walze ergibt.
Um eine zu belichtende Druckplatte lagegenau und definiert an der Walze anbringen zu können, zeichnet sich einer bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Walze dadurch aus, dass an ihr wenigstens eine Registerleiste entlang einer Mantellinie
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verlaufend achsparallel angeordnet ist und in radialer Richtung über die Oberfläche der Registerleiste und der Walze überstehende Registerstifte aufweist, welche in Registeröffnungen der jeweiligen Druckplatten eingreifen können. Die Registerleiste ist dabei über ihre Länge beispielsweise in einer vorgesehenen Vertiefung der Walze praktisch vollständig versenkt und somit in die Walze integriert. Gleiches gilt für die der Registerleiste zugeordneten Befestigungsmittel, die etwa als Senkschrauben ausgebildet sind und somit keinen radialen Überstand gegenüber der Registerleiste aufweisen. Demgegenüber ragen die an der Registerleiste angeordneten Registerstifte in radialer Richtung nach außen und stehen über die Oberfläche von Walze und Leiste. Grundsätzlich ist die Anordnung einer derartigen Registerleiste auch an Druckwalzen -oder sätteln 5 denkbar.
Als besonders zweckmäßig erweist sich dabei eine Ausführungsform der Walze, bei der die Registerleiste mit mindestens einem Haltemagneten versehen ist. Mit diesem ist auch eine Fixierung der Druckplatte an der Registerleiste mit Magnetkraft möglich, so dass auch in diesem Bereich der Walze gegebenenfalls ganz auf den Einsatz weiterer Festlegemittel verzichtet werden kann.
Besonders günstig und gut handhabbar ist eine Weiterbildung der Walze, bei der der Haltemagnet (4') sich im wesentlichen achsparallel an der Registerleiste (7) zwischen zwei Registerstiften (8) erstreckt, da hierbei durch die Anordnung von mehreren Haltemagneten jeweils zwischen den Registerstiften die Magnetkraft über die gesamte Länge der Registerleiste auf die Druckplatte aufgebracht werden kann.
Das Arbeiten mit unterschiedlichen Modellen und Formaten wird erheblich erleichtert, wenn bei einer weiteren Ausführungsform der Walze die Registerstifte versenkbar sind und/oder die Registerleiste austauschbar ist. Durch das Versenken der Registerstifte, so dass diese vollständig in der Registerleiste aufgenommen werden, bzw. den schnellen Austausch der gesamten Registerleiste ist die Walze ohne größeren Aufwand umrüstbar und damit an verschiedene Anforderungen anzupassen.
Eine weitere Erhöhung der Flexibilität bei der Verwendung der Walze wird erreicht, wenn bei einer weiteren Ausführungsform die axial verlaufende Registerleiste in Längsrichtung we-5 nigstens einmal unterteilt und aus zwei in Längsrichtung sich ergänzenden Leistenstücken zusammengesetzt ist. Eine ein- oder mehrfache Unterteilung bietet sich deswegen an, weil damit eine präzisere Fertigung und Montage möglich ist. Die Leistenstücke können dabei die gleiche oder aber auch unterschiedliche Längen aufweisen und ergänzen sich derart, dass sie sich mit ihren zusammengesetzten Längen im Wesentlichen über die Gesamtlänge der Walze achsparallel erstrecken. Hierdurch sind dann auch einzelne Leistenstücke separat austauschbar, so etwa um auf einem Teil der Länge der Walze eine Registerleiste mit anders beabstandeten und/oder bemessenen Registerstiften zu verwenden und somit Zugang zu unterschiedlichen Registersystemen von Druckregistern zu haben oder auch um Verschleißerscheinungen Rechnung zu tragen.
Eine Erfassung von Druckplatten unterschiedlichster Abmessungen gelingt mit einer Ausführungsform der Walze, bei der wenigstens zwei achsparallel verlaufende, gegebenenfalls in Längsrichtung unterteilte Registerleisten am Umfang der Walze relativ zuein-
ander versetzt, insbesondere um 180° gegeneinander versetzt oder gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Es können auf unterschiedlichen Höhen der Walze beispielsweise aber auch unterschiedliche Anzahlen von Registerleisten am Umfang angeordnet sein, so dass verschiedene Bereiche der Walze durch mittels der Registerleistenstücke über den Umfang unterschiedlich unterteilbar sind. Insgesamt ergibt sich hiermit eine sehr hohe Flexibilität hinsichtlich der Erstellung von Druckplatten.
0 Zweckmäßigerweise lässt sich der radiale Überstand der Registerstifte bei einer Ausführungsform bei Nichtgebrauch dadurch verhindern, dass die Registerstifte zum Versenken ein Außengewinde haben, welches zu einem in die Registerleiste eingearbeiteten, insbesondere radial angeordneten Innengewinde passt, und dass der Registerstift durch Verdrehen in vertikaler Richtung gegenüber der Oberfläche der Registerleiste und/oder der Walze verstellbar ist. Ein Verdrehen der Registerstifte mittels eines geeigneten Werkzeugs führt dann zu einem Hereinoder Herausdrehen des Registerstiftes in bzw. aus der Registerleiste, wobei der Registerstift in seiner vollständig eingefahrenen Position ganz in der Registerleiste verschwindet. Das in der Registerleiste vorgesehene Innengewinde kann beispielsweise auch in einer bezüglich der Radialrichtung einen Winkel einschließend verlaufen, wodurch sich dann auch eine Abweichung von der Vertikalrichtung beim Verdrehen des Stiftes ergibt.
Bei einer Weiterbildung der Walze hat der Gewindebereich gegenüber dem gegebenenfalls an der Oberfläche überstehenden Stiftbereich einen vergrößerten Durchmesser und dieser Bereich des vergrößerten Durchmesser bildet in der radial am weitesten nach außen verstellten Lage einen innenseitigen Anschlag für den Registerstift. Damit lässt sich zum einen der Registerstift gegen Verlieren sichern, zum anderen ist durch einen beispiels-
weise für alle Registerstifte gleichen Anschlag eine definierte Überstandshöhe der Registerstifte über die Leiste bzw. die Walze vorgebbar.
Damit der beim Abdecken der beim Halten einer Druckplatte nicht bedeckten Vakuumöffnungen bislang übliche, erhebliche Aufwand reduziert oder ganz vermieden werden kann, ist es bei einer weiteren Ausführungsform vorgesehen, dass der Walze Abdeckungen aus ferromagnetischem Werkstoff, insbesondere aus Eisen- oder Stahlblech zugehören, womit von einer Druckplatte in Gebrauchsstellung nicht überdeckte Bereiche der Walze abdeckbar sind. Diese Abdeckungen können aufgrund der Permanentmagnete auf den nicht von der Druckplatte eingenommenen Bereichen der Walze gehalten werden, so dass ein Abkleben der von Druckplatten 5 nicht bedeckten Vakuumöffnungen und Vakuumkanäle mittels Klebeband vermieden wird oder nur noch in geringem Umfang notwendig ist. Dabei können diese Abdeckungen der Oberflächenform der Walze etwa angepasst vorgekrümmt sein oder sie können bei einer Überkrümmung durch ein leichtes Aufweiten an die Oberflächenkrümmung der Walze angepasst werden.
Nachstehend werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen in zum Teil
schematisierter Darstellung:
25
Fig.1 eine perspektivische Seitenansicht einer an einem Wellenzapfen gelagerten, erfindungsgemäßen Walze mit Vertiefungen und einer axial angeordneten Registerleiste,
30
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht der Walze aus Fig. 1 mit an deren Umfang angeordneter, an der Registerleiste befestigter, zu belichtender Druckplatte,
10
Fig. 3 eine perspektivische Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Walze mit an dieser in einem Bereich angeordneter, auf einen Folienträger aufgebrachter Druckplatte, während in einem nicht zur Belichtung
verwendeten Bereich der Walze eine Abdeckung angeordnet ist,
Fig.3a eine Schnittdarstellung der Walze aus Fig.3 entlang der Linie IIIA-IIIA,
Fig.3b eine Schnittdarstellung der Walze aus Fig.3 entlang der Linie IIIB-IIIB,
Fig.4 einen Endabschnitt einer weiteren Ausführungsform der Walze mit Vertiefungen und Bohrungen sowie einer Registerleiste,
Fig.4a eine Schnittdarstellung der Walze aus Fig.4 entlang der Linie IVA-IVA,
Fig. 5 einen Querschnitt durch den in Fig.4 dargestellten Endabschnitt der Walze mit vergrößerter Detaildarstellung einer Bohrung,
25
Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Endabschnitt der Walze aus Fig.4,
Fig.7 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Walze mit an deren unterteilter Registerleiste fest
gelegten Druckplatten unterschiedlicher Breite,
Fig. 8 einen Ausschnitt einer Walzenoberfläche mit
1 1
unterteilter Registerleiste und daran befestigten Druckplatten unterschiedlicher Breite,
Fig.8a einen Längsschnitt durch die Registerleiste der Fig.8
5
Fig.8b eine Vergrößerung des markierten Ausschnitts der Registerleiste aus Fig.8a und
Fig.9 einen Ausschnitt einer Seitenansicht der teilweise längsgeschnittenen Walze als hohlzylindrischem
Grundkörper
In der Fig.1 ist eine zylinderförmige Walze 1 zu erkennen, die an in Wellenzapfen 3 fortgesetzten, scheibenförmigen, kreisrun-5 den, stirnseitig an den Enden der Walze 1 festgelegten Endstücken 2 drehbar zu lagern und mit einem nicht weiter dargestellten Rotationsantrieb zur Bewegung der Walze 1 verbunden ist. Über die Endöffnungen der Wellenzapfen 3 ist das Innere der Walze 1 mit einem Unterdruck bzw. einem Vakuum beaufschlag-0 bar. Am Umfang der zylinderförmigen Walze 1 sind Magnete 4 in Form axialer Leisten angeordnet, die sich über die Länge der Walze 1 erstrecken und von den jeweils benachbarten Leisten durch eine Vertiefung 5 getrennt beabstandet sind. In radialer Richtung am Umfang der Walze 1 laufen, die Leisten einschneidend, Nuten 6 als Luftkanäle um. Weiterhin ist am Umfang der Walze 1 achsparallel über die Länge der Walze 1 verlaufend eine an einer Nahtstelle 16 einfach unterteilte Registerleiste 7 mit Registerstiften 8 und Befestigungsmitteln 9 in die Walze 1 eingelassen.
An der Walze 1 aus der Fig.1 ist in der Fig. 2 im Bereich von derem linken Ende eine zu belichtende stählerne Druckplatte 10 angeordnet, die mit ihrer Innenfläche auf der Oberfläche der
Walze 1 anliegt. Zur exakten Anordnung der Druckplatte 10 an der Walze ist die erstere mittels zweier zu der Registerleiste 7 gehörender Registerstifte 8 positioniert. Nicht sichtbar ist in diesem Fall die Abdeckung von nicht benötigten, in das Innere der Walze 1 führenden Bohrungen, die die Verbindung mit der nicht sichtbaren Unterdruckquelle herstellen. In den Fign. 1 und 2 ist also eine Walze 1 mit einem Rotationsantrieb für eine Vorrichtung zum Belichten von photopolymeren Druckplatten 10 mittels Laser erkennbar, wobei die Walze 1 mindestens einen 0 Anschluss für eine Unterdruckquelle oder Vakuumpumpe und an ihrer Außenseite Vertiefungen 5 aufweist, die mit dem Unterdruck in Verbindung stehen, so dass an der Außenseite der Walze 1 anliegende Druckplatten 10 durch Unterdruck beaufschlagbar sind. Die Walze 1 ist zusätzlich zu den mit dem 5 Unterdruck in Verbindung stehenden Vertiefungen 5 an ihrer Außenseite mit Haltemagneten 4 versehen.
In der Fig.3 ist erneut die Walze 1 erkennbar, an der in diesem Fall eine auf einen Folienträger aufgebrachte Druckplatte 10 in Form eines zu belichtenden Films im linken Bereich der Walze 1 an deren Außenumfang angeordnet ist. Die Druckplatte 10 ist durch den im Innern der Walze 1 herrschenden Unterdruck an der Walze 1 gehalten. Darüber hinaus wird der Film bzw. die Druckplatte 1 0 zusätzlich mit einem Klebeband 11 rundum gegen eine Verschiebung an der Walze 1 gesichert, wie sich auch aus der Fig.3a ergibt.
Dort ist die Sicherung der beiden schmalen Endseiten der Druckplatte 10 mittels des Klebebandes 11 dargestellt, welches in seinem mittleren Bereich an der Walze 1 anliegt, während seine beiden Enden die beiden sich gegenüberliegenden Enden der Druckplatte 10 übergreifen und an die Walze 10 drücken. Überdies sind, um einen genügend starken Unterdruck zu erzeugen,
nicht in Verwendung befindliche Vertiefungen 5 in Form von Luftkanälen durch zusätzliche Filmsicherungen abgedichtet, was im Detail nicht weiter dargestellt ist. Der nicht von der Druckplatte 10 überdeckte Bereich der Walze 1 wird von einer Abdeckung 12 in Form eines Blechstreifens abgedeckt, der durch die als Leisten angeordneten Magnete 4 an der Walze 1 gehalten ist und sich an dieser im wesentlichen von dem nach rechts gewandten Ende der Druckplatte 10 bis zum rechten Ende der Walze 1 erstreckt.
Die Schnittdarstellung der Fig.3b zeigt in diesem Zusammenhang den Bereich der Walze 1, in dem die Druckplatte 10 und die Abdeckung 12 benachbart sind. An der Walze der Fig.3 sind die als Kanäle ausgebildeten Vertiefungen 5 erkennbar, wobei in einer achsparallelen Vertiefung 5 der Schnitt der Fig.3b verläuft. In dieser sind die als Nuten 6 um die Walze 1 umlaufenden Kanäle zu sehen, die im linken Bereich durch die Druckplatte 10 und das Klebeband 1 1 und im rechten Bereich durch die Abdeckung 12 überdeckt werden, wodurch die Aufrechterhaltung des Unterdrucks gewährleistet wird.
Die Fig.4 zeigt in gegenüber den vorhergehenden Fign. leicht vergrößerter Darstellung den Bereich eines Endes der Walze 1 mit scheibenförmigem Endstück 2 und Wellenzapfen 3. Im oberen Bereich der Walze 1 ist ein Teil einer mit einer Senkschraube als Befestigungsmittel 9 befestigte Registerleiste 7 mit einem Registerstift 8 erkennbar, wobei aufgrund der Perspektive die um 180° versetzt angeordnete zweite Registerleiste nicht sichtbar ist. Von dem Endstück 2 nach rechts verlaufend erstrecken 0 sich an dem Außenumfang der Walze 1 Magnete 4 in Form von Leisten, die seitlich durch Vertiefungen 5 beabstandet sind. Die zwischen den Leisten verlaufenden Vertiefungen 5 sowie die Leisten selbst sind radial am Umfang der Walze umlaufend von
Vertiefungen in der Art von radialen Luftkanälen durchzogen, die als Nuten 6 ausgebildet sind. Darüber hinaus ist in der Fig.4 und deutlicher in der Schnittdarstellung der Fig.4a zu erkennen, dass in bestimmten zwischen den Leisten befindlichen Vertiefungen 5 Bohrungen 13 vorgesehen sind, die die Verbindung mit dem Unterdruck im Innern der Walze herstellen. Diese Bohrungen 13 befinden sich jeweils an den Schnittpunkten der zwischen den Leisten befindlichen Vertiefungen 5 mit den Nuten 6 und sind entlang einer achsparallelen Linie am Umfang der Walze 1 angeordnet.
Bei der gezeigten Walze 1 ist sind pro radialem Luftkanal sechs Bohrungen 13 vorgesehen, was deutlicher aus der Fig.5 hervorgeht, die einen Querschnitt durch die Walze 1 zeigt. Neben den 5 am Umfang der Walze angeordneten leistenförmigen Magneten 4 und zwei um 180° versetzten Registerleisten 7 sind hier deutlich die sechs in der Querschnittebene liegenden, in das Innere der Walze 1 führenden Bohrungen 13 erkennbar, die an ihrem der Außenseite zugeordneten Ende in die quer zu ihnen verlaufenden Luftkanäle münden, wie sich aus der Detailvergrößerung der Fig. 5 ergibt. Die im Inneren der Walze dargestellten Pfeile deuten schematisch die Luftbewegung bei Beaufschlagung der Außenseite der Walze 1 mit einem Unterdruck seitens einer entsprechenden Quelle an.
Ebenfalls zur Verdeutlichung dieser Tatsache dient die Darstellung des Längsschnitts eines Endbereichs der Walze 1 in der Fig. 6, wobei die Luft durch Anlegen des Unterdrucks in Richtung des zylinderförmigen Auslasses 14 im Innern des Wellenzapfens 3 strömt, an dessen Ende sich nicht weiter dargestellt die Unterdruckquelle befindet. Die Innenwand der Walze weist die Enden der Bohrungen 13 auf, die den Unterdruck an die Luftkanäle am Außenumfang der Walze 1 leiten. Ebenso sind am
oberen und unteren Ende des Längsschnitts Teile der beiden um 180° versetzten Registerleisten 7 der Walze 1 erkennbar, die jeweils mit einem Registerstift 8 und einem Führungsstift 15 versehen und mittels eines Befestigungsmittels 9 in Form einer Schraube an der Walze 1 festgelegt sind.
Die Fig.7 zeigt eine Seitenansicht der schon bekannten Walze 1 mit Magneten 4, Vertiefungen 5, Nuten 6 und einer Registerleiste 7, wobei hier mittels der Registerleiste 7 verschiedene Formate von Druckplatten 10 an der Walze 1 angebracht sind. Dies ist zum einen möglich, weil die Registerleiste 7 an der Nahtstelle 16 unterteilt ist, und daher unterschiedliche Registersysteme gleichzeitig an der Walze 1 einsetzbar sind, zum anderen, weil die an der Registerleiste 7 befindlichen Registerstifte 8 vollständig in der Registerleiste 7 versenkbar sind, und daher die gerade nicht benötigten Registerstifte 7 den gleichzeitigen Einsatz mehrerer Formate an der Walze 1 nicht behindern. Damit ist beispielsweise die dargestellte Konfiguration mit von links nach rechts größer werdenden Formaten von Druckplatten 10, die durch Unterdruckbeauschlagung und die Magnete 4 an der Walze 1 gehalten werden, möglich.
Den Ausschnitt einer Walzenoberfläche mit einem Teil einer Registerleiste 7 an der zwei Druckplatten 1 0 unterschiedlichen Formats angeordnet sind zeigt die Fig.8. Die Positionierung der beiden durch Magnet- und Unterdruckkraft gehaltenen Druckplatten 10 erfolgt hierbei mit jeweils zwei Registerstiften 8. Im Längsschnitt der Fig.8a ist erkennbar, dass die rechts angeordnete, größere der beiden Druckplatten 10 zwei Register überdeckt, weswegen die beiden mittleren Registerstifte 8, da sie nicht gebraucht wurden, in der Registerleiste 7 versenkt wurden. Darüber hinaus ist auch die Festlegung der Registerleiste 7 an der Walze 1 mittels eines Befestigungsmittels 9 in
Art einer Senkschraube und die Positionierung der Registerleiste 7 anhand von Führungsstiften zu erkennen. Jenseits der Nahtstelle 16 folgt nach rechts verlaufen ein weiteres Leistenstück der Registerleiste 7, der unabhängig vom ersten, dargestellten Stück ein ganz anderes Register enthalten kann.
In der Fig.8b ist der eingerahmte Ausschnitt der Fig.8a in größerer Detailgenauigkeit dargestellt. In der Mitte erkennt man eine Senkschraube 17, die am Boden der für die Aufnahme der 0 Registerleiste 7 vorgesehenen Ausnehmung der Walze 1 in ein Gewinde eingreift und derart die Registerleiste 7 an der Walze 1 festlegt. Die nach außen gewandte, für den Kopf der Senkschraube 17 vorgesehene Öffnung 18 nimmt diesen dabei vollständig auf, so dass kein radialer Überstand nach außen entsteht. Zu beiden Seiten der Senkschraube 17 ist jeweils ein Registerstift 8 angeordnet. Diese Registerstifte 8 durchgreifen die Registerleiste 7, wobei sie jeweils mit einem Außengewinde 19 in ein in einer Öffnung der Registerleiste 7 befindliches Innengewinde 20 eingreifen. Der dem jeweiligen Registerstift 8 zugeordnete Gewindebereich ist breiter vorgesehen, als der aus der Registerleiste 7 vorragende eigentliche Stiftbereich.
Der rechte der beiden Registerstifte 8 ist im eingefahrenen Zustand gezeigt, in dem er vollständig in der Registerleiste 7 versenkt ist. Das dem Boden der Walzenausnehmung zugewandte Ende des Gewindebereichs berührt dabei diesen Boden, während am anderen Ende des Registerstiftes die diesem zugeordnete Öffnung von der auf einem Träger befindlichen Druckplatte 10 überdeckt wird und der Registerstift 8 in seiner Öffnung vollständig versenkt ist. Der linke der beiden Registerstifte 8 ist ausgefahren und durchgreift eine Öffnung an dem Träger der Druckplatte 10, wodurch diese wiederum in ihrer Lage fixiert wird. Damit der Stiftbereich des Registerstiftes um ein definiertes
Längenmaß in radialer Richtung von der Walze 1 absteht, ist in dem Gewindebereich durch die Tatsache, dass der Stiftbereich einen gegenüber dem Gewindebereich verjüngten Querschnitt aufweist, an der Registerleiste 7 ein Flansch 21 gebildet, an dem der Gewindebereich bei Herausdrehen des Registerstiftes in seiner Extremposition anschlägt. Hierdurch bildet das Innengewinde 20 einen innenseitigen Anschlag für den Registerstift 8. Die oberhalb der beiden Registerstifte 8 eingezeichneten Pfeile geben die durch ein Verdrehen erzeugten Bewegungsrichtungen der 0 Registerstifte 8 vertikal zur Oberfläche der Registerleiste 7 und/oder Walze 1 und damit deren Verstellbarkeit wieder.
In der Fig.9 ist schließlich ein auf einen nicht weiter dargestellten Träger aufbringbarer Grundkörper 22 einer Walze 1 dargestellt. Im vom Betrachter aus gesehen linken Endbereich der Walze 1 ist daher kein Endstück 2 angeordnet, so dass der Grundkörper 22 der Walze 1 zum Beispiel von seiner linken Stirnseite her auf den Träger geschoben werden und nachfolgend mit dem Träger zusammen abgedichtet werden kann. An dem ansonsten im wesentlichen den schon beschriebenen Walzen 1 entsprechenden Grundkörper 2 2 sind erneut die Permanentmagneten 4 in Form axial verlaufender Leisten, zwischen denen sich die Vertiefungen 5 erstrecken sowie die Registerleiste 7 mit den Registerstiften 8 zu erkennen. Im Unterschied zu den vorbeschriebenen Walzen 1 sind an der gezeigten Registerleiste 7 Haltemagnete 41 angeordnet, die sich leistenförmig achsparallel jeweils zwischen zwei Registerstiften 8 erstrecken und derart zusätzlich im Bereich der Registerleiste 7 bei der Festlegung einer nicht dargestellten Druckplatte 1 0 an der Walze 1 zur Fixierung beitragen.
Die anhand der Zeichnungen genauer beschriebene Erfindung bezieht sich also auf eine Walze 1 mit einem Rotationsantrieb
für eine Vorrichtung zum Belichten von photopolymeren Druckplatten 10 mittels Laser, wobei die Walze 1 mindestens einen Anschluss für eine Unterdruckquelle oder Vakuumpumpe und an ihrer Außenseite Vertiefungen 5 aufweist, die mit der Unterdruckquelle oder Vakuumpumpe in Verbindung stehen, so dass an der Außenseite der Walze 1 anliegende Druckplatten 10 durch Unterdruck beaufschlagbar sind. Zur Verbesserung der Haftung der Druckplatten 1 0 ist die Walze 1 zusätzlich zu den mit dem Unterdruck in Verbindung stehenden Vertiefungen 5 an ihrer Außenseite mit Haltemagneten 4 versehen.
/Ansprüche

Claims (19)

1. Walze (1) mit einem Rotationsantrieb für eine Vorrichtung zum Belichten von photopolymeren Druckplatten (10) mittels Laser, wobei die Walze (1) mindestens einen Anschluss für eine Unterdruckquelle oder Vakuumpumpe und an ihrer Außenseite Vertiefungen (5) aufweist, die mit der Unterdruckquelle oder Vakuumpumpe in Verbindung stehen, so dass an der Außenseite der Walze (1) anliegende Druckplatten durch Unterdruck beaufschlagbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (1) zusätzlich zu den mit dem Unterdruck in Verbindung stehenden Vertiefungen (5) an ihrer Außenseite mit Haltemagneten (4) versehen ist.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (1) im wesentlichen aus einem hohlzylindrischen Grundkörper (22) gebildet ist, an dem verschiedene Anschlüsse zur Verbindung mit einem Rotationsantrieb anbringbar sind.
3. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper auf einen, insbesondere angetriebenen, zylindrischen Träger aufbringbar und mit diesem abgedichtet verbunden ist.
4. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemagnete (4) Permanentmagnete mit oder ohne Polleiste sind.
5. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Unterdruck in Verbindung stehenden Vertiefungen (5) wenigstens teilweise als an dem Umfang der Walze (1) umlaufende Nuten (6) ausgebildet sind.
6. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die am Umfang angeordneten Vertiefungen (5) über die gesamte Oberfläche der Walze (1) verteilt und insbesondere parallel zueinander am Umfang umlaufen.
7. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemagnete (4) zwischen den Vertiefungen (5) angeordnet sind und/oder selbst an ihrer Oberseite derartige Vertiefungen (5) aufweisen.
8. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass diese im wesentlichen durch einen Rohrzylinder gebildet ist, der axial gefräste Taschen zur Aufnahme der Magnete (4) oder Magnetbahnen hat, die insbesondere aus Permanentmagneten und Polleisten gebildet sind.
9. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass diese radiale Bohrungen (13) von ihrem Inneren zu den außen angeordneten Vertiefungen (5) hat, wodurch die Vertiefungen (5) mit dem Anschluss an eine Saugquelle oder Vakuumpumpe verbunden sind.
10. Walze nach einem vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an ihr wenigstens eine Registerleiste (7) entlang einer Mantellinie verlaufend achsparallel angeordnet ist und in radialer Richtung über die Oberfläche der Registerleiste (7) und der Walze (1) überstehende Registerstifte (8) aufweist.
11. Walze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Registerleiste (7) mit mindestens einem Haltemagneten (4') versehen ist.
12. Walze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltemagnet (4') sich im wesentlichen achsparallel an der Registerleiste (7) zwischen zwei Registerstiften (8) erstreckt.
13. Walze nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Registerstifte (8) versenkbar und/oder die Registerleiste (7) austauschbar sind.
14. Walze nach einem der Anspruch 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die axial verlaufende Registerleiste (7) in Längsrichtung wenigstens einmal unterteilt und aus zwei in Längsrichtung sich ergänzenden Leistenstücken zusammengesetzt ist.
15. Walze nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei achsparallel verlaufende, gegebenenfalls in Längsrichtung unterteilte Registerleisten (7) am Umfang der Walze (1) relativ zueinander versetzt, insbesondere um 180° gegeneinander versetzt oder gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
16. Walze nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Registerstifte (8) zum Versenken ein Außengewinde (19) haben, welches zu einem in die Registerleiste (7) eingearbeiteten, insbesondere radial angeordneten Innengewinde (20) passt, und dass der Registerstift (8) durch Verdrehen in vertikaler Richtung gegenüber der Oberfläche der Registerleiste (7) und/oder der Walze (1) verstellbar ist.
17. Walze nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindebereich gegenüber einem gegebenenfalls an der Oberfläche überstehenden Stiftbereich einen vergrößerten Durchmesser hat und dieser Bereich des vergrößerten Durchmesser in der radial am weitesten nach außen verstellten Lage einen innenseitigen Anschlag für den Registerstift (8) bildet.
18. Walze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Abdeckungen (12) aus ferromagnetischem Werkstoff, insbesondere aus Eisen- oder Stahlblech zugehören, womit von einer Druckplatte (10) in Gebrauchsstellung nicht überdeckte Bereiche der Walze (1) abdeckbar sind.
19. Walze nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckungen (12) eine Vorkrümmung aufweisen, die in etwa der Oberflächenkrümmung der Walze (1) entspricht, oder dieser gegenüber leicht überkrümmt ist.
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