DE3324334A1 - Oeffnungsvorrichtung fuer eine bohrstange einer bohranlage mit verlaengerbarer bohrstange - Google Patents
Oeffnungsvorrichtung fuer eine bohrstange einer bohranlage mit verlaengerbarer bohrstangeInfo
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Description
Jipl.-Ing. W. JacW.fch/- -„- \ ·..··..· 332433A
M.nzelttr. 40, 7000 Stuttgart 1
Oy Tampella Ab A 37 693/fro
Lapintie 1 5> Jul±
SF-33100 Tampere 10
Öffnungsvorrichtung für eine Bohrstange einer Bohranlage mit
verlängerbarer Bohrstange
Die Erfindung betrifft eine öffnungsvorrichtung für eine
Bohrstange einer Bohranlage mit verlängerbarer Bohrstange nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Beim Bohren mit verlängerter Bohrstange werden zum Zusammenfügen und Abtrennen der einzelnen Bohrstangenteile besondere
Öffnungsvorrichtungen verwendet, die mit sogenannten
Halterführungen zusammenwirken. Die Öffnungsvorrichtung hat die Aufgabe, die in die Bohrspindel geschraubte
Bohrstange an der Bohrspindel undrehbar zu verschließen bzw. zu halten, wenn das der Bohrspindel gegenüberliegende
Ende der Bohrstange aus der von der Halterführung festgehaltenen nächsten Bohrstange mittels einer
Drehbewegung der Bohrspindel gelöst und von der Bohrstange abgekuppelt werden muß, oder wenn das der Bohrspindel zugewandte
Ende der Bohrstange mittels einer Drehbewegung der Bohrspindel von ihr abgeschraubt oder an sie angeschraubt
werden muß.
Aus der US-PS 38 51 714 ist eine Öffnungsvorrichtung bekannt,
bei der in einer axialen Bohrung, die an dem der Bohrmaschine zugewandten Ende der Bohrspindel vorgesehen
ist, ein Kolben montiert ist, aus dem ein Kuppelzapfen in
Richtung auf das freie, vordere Ende der Bohrspindel ragt. Der Außenfläche des Kuppelzapfens weist längs-verlaufende
Nuten auf und gleitet in einer in der Bohrung der Bohrspindel fest montierten Steuerhülse, deren Innenfläche
entsprechende Nuten aufweist. Der Kolben läßt sich mittels eines Druckmediums gegen Federkraft derart verschieben,
daß der Kuppelzapfen in der Steuerhülse zwischen einer vorgeschobenen Verschlußlage und einer zurückgezogenen
Löselage gleitet. Das vordere Ende der Bohrspindel weist ein Gewinde für das Aufschrauben der Bohrstange auf, deren
Ende mit einer axialen Bohrung versehen ist, deren Innenfläche den Nuten des Kuppelzapfens ähnliche Nuten aufweist.
Wenn die Bohrstange gegenüber der Bohrspindel drehfest angeordnet werden soll, wird der Kuppelzapfen in seine
Verschlußlage verschoben, in der seine Nuten mit den Nuten der Bohrstange in Eingriff sind. Damit die Bohrstange
relativ zur Bohrspindel drehen kann, wird der Kuppelzapfen in seine Löselage zurückgeschoben.
Bei dieser bekannten Ausführung wird davon ausgegangen, eine Verdrehung zwischen Bohrstange und Bohrspindel dadurch
zu verhindern, daß die Bohrstange drehfest an ein Kuppelstück angeschlossen wird, das seinerseits drehfest
an der Bohrspindel befestigt ist. Eine derartige Öffnungsvorrichtung weist jedoch einige erhebliche Nachteile auf.
Der Kuppelzapfen mit Kolben und Feder muß ständig mit der Bohrspindel umlaufen, was energieaufwendig ist. Im Ende
der Bohrstange müssen Nuten für den Kuppelzapfen vorgesehen werden, wozu ein erheblicher Herstellungsaufwand
notwendig ist. Der Kuppelzapfen läßt sich darüber hinaus nicht zuverlässig in seine Verschlußlage verschieben, weil
die Nuten der Bohrstange genau gegenüber den Nuten des Kuppelzapfens ausgerichtet, sein müssen. Dies setzt eine
exakte Drehlage der Bohrstange in bezug auf die Bohrspindel voraus. Beim Arbeiten mit der Bohrmaschine anfallender
Schmutz kann außerdem die Verschließfunktion des Kuppelzapfens
beeinträchtigen. Schließlich wird die Spülung erschwert, weil der Kuppelzapfen die zentrale Bohrung in
der Bohrstange blockiert. Eine solche öffnungsvorrichtung
ist auch nicht für eine Schlagbohrmaschine geeignet.
Aus der GB-PS 13 02 109 ist eine öffnungsvorrichtung bekannt,
die einen zylindrischen Kuppelrahmen aufweist, der eine Durchgangsöffnung für die Bohrstange aufweist und der
an einer mit der Bohrspindel umlaufenden ringförmigen Achse starr befestigt ist. Der Kuppelrahmen weist drei mit
gleichen Abständen um die Durchgangsöffnung am Rahmen verteilt angeordnete Exzenterräder auf, die relativ zum
Kuppelrahmen um Achszapfen frei drehbar sind, die parallel zur Achse der Durchgangsöffnung liegen. Die Exzenterräder
ragen in einer Verschlußlage, in der sie die Bohrstange am Drehen gegenüber dem Kuppelrahmen und der Bohrspindel
hindern, in die Durchgangsöffnung. Das Drehen der Exzenterräder zwischen der Verschlußlage und einer Löselage erfolgt
durch eine auf die Exzenterräder wirkende Trägheitskraft, wenn der Kupplungsrahmen zusammen mit der Bohrspindel
gedreht wird. Die Exzenterräder weisen nach außen ragende Nocken auf, die in der Verschlußlage in Umfangsrichtung
der Bohrstange gegen deren Außenseite gedrückt werden und ein Drehen der Bohrstange relativ zum Kuppelrahmen und
somit relativ zur Bohrspindel verhindern.
Auch bei dieser öffriungsvorrichtunq wird davon ausgegangen,
daß die Bohrspindel und die Bohrstange dadurch drehfest miteinander verbunden werden können, daß die Bohrstange
drehfest an ein Kuppelstück angeschlossen wird, daß seinerseits drehfest mit der Bohrspindel verbunden ist. Wie
schon oben dargelegt, muß bei einer solchen öffnungsvorrichtung
der Kuppelrahraen mit den Exzenterrädern ständig zusammen mit der Bohrspindel gedreht werden. Beim Arbeiten
anfallender Schmutz, Verschleiß der Exzenterräder und größere Kompliziertheit des Steuerungssystems beeinträchtigen
die Verschließsicherheit der nach dem Massenträgheitsgrundsatz arbeitenden Exzenterräder.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine öffnungsvorrichtung
zu schaffen, die nach einem anderen Funktionsprinzip arbeitet und die erwähnten Nachteile vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen öffnungsvorrichtung wird von der
Überlegung ausgegangen, daß die Bohrstange und die Bohrspindel miteinander verschraubt sind und ein Drehen der
Bohrstange gegenüber der Bohrspindel somit immer auch eine axiale Bewegung der Bohrstange relativ zur Bohrspindel
voraussetzt. Die Erfindung macht sich diesen Umstand zunutze: die Bohrstange und die Bohrspindel werden erfindungsgemäß
dadurch drehfest miteinander verbunden, daß die axiale Bewegung der Bohrstange gegenüber der Bohrspindel
verhindert wird. Daher braucht der Kuppelrahmen der Öffnungsvorrichtung nicht drehfest in bezug auf die Bohrspindel,
das heißt ständig mit ihr drehend, montiert zu werden, sondern er kann so angeordnet werden, daß er trotz
der Rotation der Bohrspindel unbeweglich bleibt, wenn die Öffnungsvorrichtung ihre Löselage einnimmt. Die Öffnungsvorrichtung
braucht daher nicht unnötig gedreht zu werden. Da die Greiforgane so angeordnet sLnd, daß sie die Bohrstange
axial unbeweglich mit dem Kuppelrahmen verbinden, ist es möglich, die Greiforgane in einfacher Weise kraft-
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betätigt auszubilden, wodurch sie zwangläufig und sicher verstellt werden können.
Die Greiforgane können an sich bekannte Exzenterräder sein,
die drehbar am Kuppelrahmen gelagert und in Eingriff mit Verschiebeteilen sind, mit denen die Exzenterräder zwischen
der Verschlußlage und der Löselage gedreht werden können.
Dabei ist vorzuziehen, daß die Achsen der Exzenterräder senkrecht zu einer Ebene bzw. zu Ebenen liegen, welche die
Drehachse des KuppeIrahmens enthält bzw. enthalten. Die
Lage der Achsen der Exzenterräder senkrecht zur Drehachse des Kuppelrahmens gestattet eine Konstruktion mit kleineren
Außenabmessungen, als wenn die Achsen parallel zur Drehachse liegen. Der Umfang der Exzenterräder kann je nach der
Querschnittsform der Bohrstange ausgebildet werden, wodurch das Haftvermögen, die Verschleißfestigkeit und die Betriebssicherheit
der Exzenterräder erhöht werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und in schema-
tischer Darstellung eine mit einer erfindungsgemäßen Öffnungsvorrichtung
ausgerüstete Bohranlage, deren Bohrstange in zwei verschiedenen Löselagen dargestellt
ist,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung und
teilweise im Axialschnitt eine
vorteilhafte Ausführungsform der Öffnungsvorrichtung,
Fig. 4 die Öffnungsvorrichtung in Vor
deransicht,
Fig. 5 in Seitenansicht einen für die
Öffnungsvorrichtung vorgesehenen vorderen Deckel der Bohrmaschine,
Fig. 6 die Öffnungsvorrichtung und den
vorderen Deckel der Bohrmaschine in zusammengesetzter Lage und in Verschlußlage der Greiforgane.
Die Bohranlage 6 hat eine auf einem Schlitten 2 montierte Bohrmaschine 1, die mittels des Schlittens längs einer
Führung 3 verschiebbar ist (Figuren 1 und 2). Ein vorderer Deckel 4 der Bohrmaschine 1 trägt eine erfindungsgemäße
Öffnungsvorrichtung 5. Die Bohranlage 6 weist hintereinander
angeordnete und zusammengeschraubte Bohrstangen 6a, 6b auf, von denen die Bohrstange 6a in eine rotierende
Bohrspindel 7 der Bohrmaschine 1 geschraubt ist. Am entgegengesetzten Ende der Führung 3 ist eine Halterführung
8 für die Bohrstange vorgesehen.
Die Öffnungsvorrichtung 5 hat einen zylindrischen Kuppelrahmen
9 mit einer zentralen Durchgangsöffnung 10 und einem zur Achse A dieser öffnung koaxialen Lagergehäuse
für ein Gleitlager 12 (Fig. 3). Am Kuppelrahmen 9 sind an diametral einander gegenüberliegenden Seiten der Durchgangsöffnung
10 zwei Exzenterräder 13 auf Achszapfen 14 drehbar gelagert, die senkrecht zu einer die Achse A des
Kuppelrahmens 9 enthaltenden Ebene liegen.
- 10 -
Im Kuppelrahmen 9 sind im Bereich außerhalb der Exzenterräder 13 zur Achse A parallele Bohrungen 15 vorgesehen, in
denen Schubstangen 16 gleitbar gelagert sind. Am einen
Ende weisen die Schubstangen 16 Zahnstangen 17 auf, die
mit an den Exzenterrädern 13 vorgesehenen Verzahnungen 18
in Eingriff sind. Das andere Ende der Schubstangen 16 ist
an einem Stützring 19 befestigt, der an einem zum Kuppelrahmen 9 koaxialen Verschiebering 20 drehbar gelagert ist.
Der untere Teil des Verschieberinges 20 weist einen Schieber 21 auf, der längs Führungen 2 2 am Schlitten 2 gleiten kann.
Der Schieber 21 ist an einer Kolbenstange 24 eines am Schlitten vorgesehenen Hydraulikzylinders 23 befestigt.
Fig. 5 zeigt den an sich bekannten vorderen Deckel 4 der Bohrmaschine 1 (Flansch des Spülgehäuses), der aber an die
Öffnungsvorrichtung angepasst ist. Er weist einen zylindrischen Tragteil 25 auf, in dessen zentrale Durchgangsöffnung
26 die Bohrspindel 7 der Bohrmaschine 1 ragt, wenn der Deckel 4 fest am Rahmen der Bohrmaschine 1 montiert
ist. Die Außenseite des Tragteils 25 bildet eine Lagerfläche 27, die so dimensioniert ist, daß auf ihr das
Gleitlager 12 der öffnungsvorrichtung 5 liegt, wenn der
Kuppelrahmen 9 auf den Deckel geschoben wird.
Am freien Ende des Tragteiles 25 ist mit Bolzen 28 ein ringförmiger Halteflansch 29 befestigt, der gegen die
Stirnseite des Gleitlagers 12 gedrückt wird und ein axiales Gleiten des Kuppelrahmens 9 auf dem Tragteil 25 verhindert.
Der Kuppelrahmen 9 der Öffnungsvorrichtung 5 ist drehbar,
aber axial unbeweglich auf dem vorderen Deckel 4 der Bohrmaschine 1 montiert und wird von ihm getragen. Die Bohrstange
6a erstreckt sich durch den Kuppelrahmen 9 und ist an die Bohrspindel 7 angeschraubt. Sie ist in bekannter
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Weise axial unbeweglich gegenüber dem vorderen Deckel 4, ausgenommen das bei einer Schlagbohrmaschine erforderliche
kleine axiale Spiel, jedoch mittels eines (nicht dargestellten) Drehantriebes rotierend antreibbar. Der Deckel 4
ist am Rahmen der Bohrmaschine 1 befestigt, der axial unbeweglich und drehfest am Schlitten 2 befestigt ist.
Wenn der Schieber 21 mittels der Kolbenstange 24 in Richtung auf den Hydraulikzylinder 23 verschoben wird, zieht der
Schieber über den Verschiebering 20 den Stützring 19 vom Kuppelrahmen 9. Die Schubstangen 16 gleiten dabei in ihren
Bohrungen 15, wobei ihre Zahnstangen 17 die Exzenterräder 13 entgegen dem Uhrzeigersinn in die in Fig. 6 dargestellte
Verriegelungs-bzw. Verschlußlage drehen. In dieser Lage
ragen sie in die Durchgangsöffnung 10 des Kuppelrahmens 9
und ergreifen die dort angeordnete Bohrstange 6a, die dadurch axial unbeweglich und drehfest am Kuppelrahmen verklemmt
bzw. verkeilt wird. Diese Verkeilung zwischen den Exzenterrädern 13 und der Bohrstange. 6a wird noch verstärkt,
wenn auf die Bohrstange eine axial nach außen gerichtete Kraft wirkt, welche die Bohrstange aus dem Kuppelrahmen
9 zu ziehen versucht.
Wenn die Bohrspindel 7 in einer Richtung gedreht wird, in der die. Bohrstange aus der Bohrspindel geschraubt wird,
dann wird ein Lösen dadurch verhindert, daß das Gleitlager 12 des Kuppelrahmens 9 gegen den Halteflansch 29 des vorderen
Deckels 4 drückt und eine Axialbewegung des Kuppelrahmens 9 gegenüber dem Deckel 4 und somit auch gegenüber
der Bohrspindel verhindert. Dadurch ist die Bohrstange drehfest an die Bohrspindel angeschlossen. Dieser Verschluß
wird dazu benutzt, die Bohrstange 6a aus der Bohrstange 6b herauszuschrauben, die ihrerseits mit Hilfe der Halterführung
8 drehfest gehalten wird (Fig. 1).
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Wenn die Bohrstange 6a in die Bohrspindel 7 gedreht oder
aus ihr herausgedreht werden soll, wird die Bohrstange mittels der Halterführung 8 gegen Drehen gesichert. Die
Exzenterräder 13 der Öffnungsvorrichtung 5 werden in der
Lösestellung gehalten. Der Kuppelrahmen 9 bleibt stationär und undrehbar, indem die Bohrspindel rotiert. (Fig. 2). Die
Situation ist dieselbe während des Bohrens, wobei die Halterführung lediglich die Bohrstange 6a führt.
Die Zeichnungen und die Beschreibung dienen nur zur Veranschaulichung
der Erfindung. Die Vorrichtung kann sich in ihren Einzelheiten im Rahmen der Patentansprüche erheblich
vom dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel unterscheiden. Statt der verzahnten Schubstangen
können Hebel-, Ketten-und Keilmechanismen und dergleichen oder Zahnriemen, sich beim Zusammendrücken ausdehnende
Stücke und dergleichen verwendet werden. Anstelle der Exzenterräder können auch Greiforgane anderer Art eingesetzt
werden, zum Beispiel Keile, Backen oder dergleichen. Anstelle des ringförmigen Gleitlagers kann ein anderes
geeignetes Lager vorgesehen werden.
Leerseite
Claims (8)
1. öffnungsvorrichtung für eine Bohrstange einer Bohranlage
mit verlängerbarer Bohrstange, mit einem an eine Bohrmaschine der Bohranlage anzuschließenden Kuppelrahmen,
der eine Durchgangsöffnung für eine in eine Bohrspindel der Bohrmaschine zu schraubende Bohrstange
aufweist, und mit am Kuppelrahmen angeordneten Greif-Organen, die zwischen einer Verschlußlage, in der sie
in die Durchgangsöffnung des Kuppelrahmens ragen und die Bohrstange mit dem Kuppelrahmen verbinden, und einer
Löselage verstellbar sind, in der die Greiforgane eine Bewegung der Bohrstange relativ zum Kuppelrahmen zulassen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppelrahmen (9) drehbar und im wesentlichen axial unbeweglich relativ zur Bohrspindel (7) an die
Bohrmaschine (1) anschließbar ist, und daß die Greiforgane (13) in der Verschlußlage die Bohrstange (6a)
axial.unbeweglich mit dem Kuppelrahmen verbinden.
2.'Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kuppelrahmen (9) ein koaxial zur Durchgangsöffnung (10) liegendes innenseitiges ringförmiges Lager
(12) aufweist,, mit dem der Kuppelrahmen drehbar und
axial unbeweglich an einem vorderen Deckel (4) der Bohrmaschine (1) lagerbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiforgane (13) Exzonterräder sind,
die am Kuppelrahiaen (9) drehbar gelagert und in Eingriff
mit Verschiebeteilen (16) sind, mit denen die Exzenterräder zwischen der Verschlußlage und der Löselage drehbar
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achsen (14) der Exzenterräder (13) senkrecht zu einer Ebene bzw. zu Ebenen liegen, welche die Drehachse
(A) des Kuppelrahmens (9) enthält bzw. enthalten.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeteile (16) Zahnstangen (17)
aufweisen, die am Kuppelrahmen (9) in Richtung der Drehachse (A) des Rahmens gleitbar sind, daß die Zahnstangen
mit einem Antrieb (23, 24) zur Axialbewegung verbunden sind, und daß die Exzenterräder (13) Verzahnungen
(18) aufweisen, die in Eingriff mit den Zahnstangen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangen (17) an einem zur Drehachse (A) des
Kuppelrahmens (9) senkrecht liegenden Stützring (19)
befestigt sind, der an einem relativ zum Kuppelrahmen axial beweglichen Verschiebering (20) drehbar gelagert
ist, der an einem Schlitten (2) drehfest und axial beweglich montiert ist, und daß der Antrieb (23, 24) am
Schlitten befestigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß am Kuppelrahmen (9) zwei Exzenterräder (13) an diametral einander gegenüberliegenden
Seiten der Durchgangsöffnung (10) gelagert sind.
8. Vorderer Deckel der Bohrmaschine für die Öffnungsvor-
richtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Deckel (4) einen zylindrischen Tragteil
(25) aufweist, dessen Außenmantel eine Lagerfläche (27) für das ringförmige Lager (12) des Kuppelrahmens (9)
bildet, und daß der Tragteil einen ringförmigen Halteflansch (29) aufweist, gegen den das Lager des Kuppelrahmens
zur Sicherung gegen Axialverschieben axial drückbar ist.
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