DE2031241C - Vorrichtung zum Bestücken von elektrischen Bauteileträgern - Google Patents
Vorrichtung zum Bestücken von elektrischen BauteileträgernInfo
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- DE2031241C DE2031241C DE2031241C DE 2031241 C DE2031241 C DE 2031241C DE 2031241 C DE2031241 C DE 2031241C
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sieb auf eine Vorrichtung mit den Leiterbahnen des Bauteiletrligers zu kontak-"pum
Bestücken von elektrischen Biuiteiletrllgem, ins- tierenden Ansehlußelemente der Bauteile ein Verbesondere
von gelochten Leiterplatten mit frei biegen derselben während dom Transport der Bauragende
Anschlußelemento aufweisenden elektrischen teile bzw, wilhrend dem Einsetzvorgang völlig aus-Bauteilen
bei Verwendung von zwischen Bauteil und S geschaltet werden kann.
Träger liegenden Zwischenträgern, durch deren trieb- Diese Aufgabe wird erfindungsgemUß daiJurch_ geierartig
sich erweiternde Zentrierlöcher hindurch die löst, daß mittels an dem Bauteil und/oder an einer
Ansehlußelemente in die entsprechenden Löcher des Trichterplatte angebrachton Halleelementen das Bau-Trägers
einsieekbar sind, teil an der Trichterplatio in einer Zwischonstellung
Für das Bestücken von Bauieiletriigern mit frei io l'ixierbur und zur Kontaktierung der Ansehluß-
ragende Ansehlußelemente oder Anschlußstifte auf- elemente mit den Kontaktbahnen des Trägers in Ricli-
wcisenden elektrischen Bauteilen, insbesondere für lung der frei ragenden Anschlußelemenle relativ
das maschinelle Einsetzen dieser Bauteile in den mit gegenüber der Trichterplatlc in eine Endstellung ver-
Aufnahmelöchern für die Ansehlußelemente der Bau- schiebbar ist.
teile versehenen Bauteileträgern ist es erforderlich. 15 Gegenüber den bekannten, vorbeschriebenen Vor-
daß die Abstände zwischen den verschiedenen An- richtungen hat die erl'indungsgemüße Vorrichtung den
schlußelemenlen oder Anschlußsliften eines Bauteils Vorteil, daß die Trichterplatte, unabhängig von der
mit der Lage der entsprechenden Löcher des Bau- Länge der Anschlußelemente, direkt auf die freien
teileträgers übereinstimmen. Insbesondere während Enden dieser Ansehlußelemente aufgesetzt und dort
des Transportes der Bauteile bzw. während des 20 mittels der Halteelemente fixiert werden kann, so daß
eigentlichen Bestückungsverfahrens werden diese An- ein freies Herausragen der Anschlußelemente über
sehlußelemenle häufig so weit verbogen, daß die rieh- eine Begrenzungsfläche der Trichterplatte vermieden
tigen Abstände zwischen diesen Anschlußelementen werden kann, womit auch ein Verbiegen dieser An-
durch zusätzliche, manuelle Maßnahmen wieder her- schlußelemenle unmöglich gemacht wird. Es sind
gestellt werden müssen, was viel Zeit erfordert und 25 also die lindan der Ansehlußelemente bis zum end-
wodureh ein maschineller Ablauf zumindest unter- gültigen Hinstecken in die Löcher der Leiterplatte
brachen ist. bzw. des Bauleileträgers in den Zentrierlöchern der
Dm derartige Abweichungen von den Sollabstän- Trichterplalle geführt und gehalten. Damit schützt
den der Ansehlußelemente zu eliminieren und ein die Tricliterplattc die Anschlußstifte vor äußeren
weiteres Verbiegen der Anschlußstifte zu erschweren, 3u Einflüssen und verhindert insbesondere das einzelne
ist es bekannt, Zwischenträger zu verwenden, welche Verbiegen der Ansehlußelemente während der vormit
auf einer Seite trichterartig auslaufenden Zen- hergehenden Transport- und Arbeitsvorgänge. Beim
trierlöchern versehen sind, die sieh mit den ent- Einstecken der Ansehlußelemente in die entsprechensprechenden
Löchern auf dem Bauteileträger decken. den Löcher des Bauteileträgers werden zunächst die
Derartige, in der deutschen Auslegesehrifl 1 268 240 35 Löcher der Trichterplatte mit denen des Bauteilesowie
in dem deutschen Gebrauchsmuster 1 950 256 trägers zur Deckung gebracht, worauf die Anschlußoffenbarle
Zwischenträger dienen außerdem noch der elemente durch die Trichlerplalte hindurch in die
festen Halterung der mit den Leiterbahnen eines Löcher des Bauteileträgers eingesteckt werden, wo
Bauteileträgers zu kontaktierenden elektrischen Bau- sie z. B. durch Löten zu kontaktieren sind,
teile, in dem diese Zwischenträger mit der äußeren 40 Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der ErForm der Bauteile entsprechenden Aufnuhmcräumcn findung sind die freien Enden der Anschlußelemente versehen sind, in welche die Bauteile bis in eine end- in den Zentrierlöchern verklemmt. Dadurch können gültige Stellung eingeführt werden und darin arretiert die Ansehlußelemente in einfacher Weise in den sind. Die freien Enden der Anschlußelemenle dieser Zcntrierlöchcrn gehalten und gegenüber deir Trichter-Bauteile sind durch die trichterartig sich erweitern- Ί5 platte fixiert werden.
teile, in dem diese Zwischenträger mit der äußeren 40 Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der ErForm der Bauteile entsprechenden Aufnuhmcräumcn findung sind die freien Enden der Anschlußelemente versehen sind, in welche die Bauteile bis in eine end- in den Zentrierlöchern verklemmt. Dadurch können gültige Stellung eingeführt werden und darin arretiert die Ansehlußelemente in einfacher Weise in den sind. Die freien Enden der Anschlußelemenle dieser Zcntrierlöchcrn gehalten und gegenüber deir Trichter-Bauteile sind durch die trichterartig sich erweitern- Ί5 platte fixiert werden.
den Zentrierlöcher dieser Zwischenträger hindurch- Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
geführt und ragen auf der freien Begrenzungskanle weisen die Zentrierlöcher von den Anschlußelcmendes
jeweiligen Zwischenträgers mehr oder weniger ten durchstechbare Häutchen auf, welche sich lappenweit
frei heraus. Diese Ansehlußelemente werden ins- artig an die Zentrierstifte anlegen und diese einklembesonderc
dann weit herausragen, wenn die ent- 50 men, wodurch eine besonders wirksame Fixierung
sprechenden Mauteile vorgesehen sind für sehr dick- erreicht wird.
wandige Leiterplatten oder für aus mehreren Schieb- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die
ten von Leiterplatten bestehenden Mehrlagcn Schal- lichte Weite der Zentrierlöcher etwas kleiner als die
tungsträgcrn. In all den Fällen, bei denen die meist klemmende Breite der entsprechenden Anschlußstiflc,
sehr dünnen Anschlußelemenle, mehr oder weniger 55 wodurch diese in den Zentrierlöchern in einfacher
weil frei aus dem Zwischenträger herausragen, be- Weise verklemmt werden können, wobei durch Versteht
nach wie vor die Gefahr einer Verbiegung dieser fingerling der Berührungsfläche /.. B. bei lappen- oder
Anschlußelemente beispielsweise beim Transport langlochailigcr Ausbildung des Zcntricrlochqucr-
oder aber, während dem Beslückungsvorgang. Hin schnittes die elastische Nachgiebigkeit und die
cinwandrcics Hinführen dieser Ansehlußelemente in 6° Klemmwirkung verbessert werden können,
die meist sehr eng tolerierten Löcher des Bauteile- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung tier Erfinträgeis ist somit, insbesondere bei maschineller oder dung sind die Halteelemente als federnde Rasl-μ:ιι· automatischer Verfahrensweise, nicht mit Sicher- elemente ausgebildet, welche in entsprechende z. B. heil gewährlcislel. federnde Gcgenrastclemcnte am Bauteil bzw. an der
die meist sehr eng tolerierten Löcher des Bauteile- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung tier Erfinträgeis ist somit, insbesondere bei maschineller oder dung sind die Halteelemente als federnde Rasl-μ:ιι· automatischer Verfahrensweise, nicht mit Sicher- elemente ausgebildet, welche in entsprechende z. B. heil gewährlcislel. federnde Gcgenrastclemcnte am Bauteil bzw. an der
Der Erfindim}· ist daher die Aufgabe gestellt, eine 65 Trichlerplalte eingreifen, wodurch eine besonders
Vorrichtung zum Bestücken von elektrischen Hau- sichere gegenseitige Fixierung erreicht wird,
lcilctriigeni mit elektrischen Bauteilen derart aus/.u- Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
bilden,daß unabhängig von der jeweiligen Länge der sind die federnden Rastcleincnle und federnden
üogciiraslelomeMe In sich selbst elastisch, wodurch
deren Nachgiebigkeil in einfacher Welse gegeben Ist,
Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Rusiolcmontc und/oder die Gegenrastclemente als
Rastfinger ausgebildet. Die Riisifinger haben infolge
ihres geringen Querschnittes eine besonders gute Biegsamkeit und einen geringen Raumbedarf.
GemlilJ einer Weilerbildung dor Erfindung sind die
Rastolemonlo als dünnwandige sieh vorzugsweise seitlich des Bauteiles in Einsteckrichtung erstreckende
Fortsetze ausgebildet, wodurch die gesamte Baueinheit
und insbesondere die Ansehlußstifto weitgehend umhüllt und gegen äußere Einflüsse geschützt
werden.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Rastelemente und/oder die entsprechenden
Gegcnraslclemente fest mit dem Bauteil bzw. der Trichterplatte verbunden, was eine konstruktiv
einfache Gestaltung der Teile ermöglicht.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die dem Bauteil bzw. der Trichterplatte zugeordneten
Raslelenientc lösbar mit diesen verbunden, wodurch eine Wiederverwendung der Rastelemente möglich
ist.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Raslelcmente Bestandteile eines Montagebleches,
welches U-förmig das Bauteil umschließt und lösbar in sich fixiert. Dadurch wird erreicht, daß das Bauteil
und die Trichterplatle in einem einzigen Teil gehalten und gegeneinander fixiert sind.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind zur Fixierung des Bauteiles im Montageblech an diesen
frei gearbeitete federnde Lappen vorgesehen, welche das Bauteil kraft- oder formschlüssig halten, wodurch
eine einfache Ausbildung der Fixierungsmittel und leichte Lösbarkeit des Montagebleches gegeben sind.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die federnden Lappen und die Rastelementc
in den Seitenschenkeln des U-förmigen Montagebuches angebracht, wodurch in einfacher Weise das
Bauteil und die Trichterplatte in dem Montageblech gehalten werden.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Rastelcmente für die Entriegelung der kraft-
oder formschlüssigen Halterung vorgesehen, was die Entfernung des Montagebleches nach dem vollendeten
Bestückungsvorgang erleichtert.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung halten die durch das Aufstecken des Bauteiles auf den Bauteileträger
aus ihren Gegenrastelementen herausgedrückten Rastelemente die Seitenschenkel des Montagebleches
mit den federnden Lappen aus deren kraft- oder formschlüssigen Halterung heraus. Dadurch
wird das Montageblech von dem Bauteil völlig gelöst und kann auch von der Trichterplatte z. B. durch
Kippen oder seitliches Abziehen leicht entfernt werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind an der Trichterplatte Zcnlrierstiftc angebracht, welche in
entsprechende Löcher in dem Bauteileträger einsteckbar sind, wodurch eine genaue Übereinstimmung der
Zentrierlöcher der Trichterplatte mit den entsprechenden Löchern des Bauteilcträgers ermöglicht
wird.
. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Zentrierstifte gegeneinander federnd verschiebbar,
wodurch ein Toleranzausgleich zwischen den SliftttbsUlndun und den entsprechenden Lochabsllliulon
möglich ist.
Naeli einer weiteren Ausgestaltung dar Erfindung
sind die verschiebbaren Zentrierstiflf an in Richtung
des Gegenzentrierstiftcs vorbiegburen Haltefingern befestigt, was dio Versehlobbarkcit in einfachster
Weise ermöglicht.
Weitere Einzelheilen der Erfindung ergeben sich aus den in den Zeichnungen dargestellten und nach-
lu stehend beschriebenen Ausfuhrungsbeispielen, Es
zeigen
Fig. I bis 3 perspektivische Darstellungen einer
Trichleiplaltc und eines elektrischen Bauteiles gcrnUß
der Erfindung und einer Leiterplatte in verschiedenen ' Phasen der Bestückung,
F i g. 4 eine Seilenansicht einer Trichterplatte und
eines Bauteiles mit erfindungsgcmlißen Rastfingern
und einer Leiterplatte wilhrend und nach dem Bestükkungsvoigang,
so F i g. 5 eine Draufsicht auf einen Teil der Trichterplatte
nach Fi g. 4,
F i g. ό bis 8 perspektivische Ansichten einer weiteren Trichterplatle und eines Bauteiles mit Rastfingern
gemäß der Erfindung und einer Leiterplatte in verschiedenen Bestückungsphasen,
Fig. 9 bis 11 perspektivische Darstellungen einer
weiteren Trichterplatle und eines weiteren Bauteiles gemäß der Erfindung mit einer Leiterplatte in verschiedenen
Bestückungsphasen,
Fig. 12 bis 14 perspektivische Ansichten einer Trichterplalte, eines Bauteiles und eines Montagebuches
gemäß der Erfindung in verschiedenen Bestückungsphasen.
Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines
z. B. als Leiterplatte 1 ausgebildeten Bauteileträgers und einer Trichterplatte 2 mit einem elektrischen
Bauteil 3 nach der Erfindung vor dem Zusammenbau. Die Leiterplatte I ist mit Löchern 4 für die Aufnahme
von Anschlußstiften 5 des Bauteiles 3 und Zentrierstiften 6 der Trichterplatte 2 versehen. Die
Trichterplatte enthält zum Bauteil hin sich erweiternde trichterförmige Zentrierlöcher 7, welche von
Häutchen 8 verschlossen und unterteilt sind.
F i g. 2 zeigt eine perspektivische Darstellung der Teile nach Fig. 1 während der Bestückung. Die Anschlußstifte
5 des Bauteiles 3 haben mit ihren freien Enden die Häutchen 8 in den Zentrierlöchern 7 der
Trichterplatle 2 durchstoßen. Die Häutchen 8 legen sich nun lappenartig so eng an die freien Enden der
Anschlußstifte 5 an, daß sie diese einklemmen und somit die zur lösbaren gegenseitigen Fixierung der
mit den Zentrierlöchern 7 auf den freien Enden der Anschlußstifte 5 aufgesetzten Trichterplatte 2 vorgesehenen
Halteelmente darstellen. Die erforderliche Klemmwirkung kann anstatt durch die Häutchen 8
auch dadurch erzielt werden, daß der engste Querschnitt der Zentrierlöcher 7 etwas kleiner gehalten ist,
als der Querschnitt der entsprechenden Anschlußstifle. Durch die sich in Einsteckrichtung verengcnden
Zentrierlöcher sind bereits eventuell ursprünglich vorhanden gewesene Abstandsabweichungen zwischen
den Anschlußstellen eliminiert, wobei ein erneutes gegenseitiges Verbiegen der Anschlußstifte 5
unmöglich geworden ist. Die Trichterplatte 2 ist hier
bereits auf die Leiterplatte 1 aufgesetzt, wobei durch ihre in entsprechende Löcher 4 der Trichterplatte eingesteckten
Zentrierstifte 6 die Zentrierlöcher 7 der Trichterplatte 2 mit den entsprechenden Löchern 4
Claims (21)
- der Leiterplatte 1 zur Deckung gebracht sind. Damit Leiterplatte 21 wurden die Gegcnrastfinger 29 aus befinden sich aber auch die Anschlußstifte 5 in lage- den Ausfornrungen 30 (F i g. 6) herausgedrückt, wogerechter Übereinstimmung mit den entsprechenden durch die gegenseitige Fixierung von Trichterplattc Löchern 4 der Leiterplatte 1. 22 und Bauteil 23 gelöst wurde.Fig. 3 zeigt die Teile nach Fig. 1 und 2 nach voll- 5 Fig. 9 zeigt eine Leiterplatte 31 und eine Trichlcrendeter Bestückung, wobei das Bauteil 3 voll auf- platte 32 sowie ein Bauteil 33 gemäß der Erfindung gesetzt ist und die Anschlußstifte 5 durch die zugehö- in gleicher Darstellung und Konfiguration wie in rigen Löcher4 der Leiterplatte 1 hindurchgesteckt Fig. 1. Die Rastelemente38 sind hier ebenso wie die sind, wo sie z. B. durch Löten befestigt und an- entsprechenden Gegenrastelemente 39 fest mit der geschlossen werden können. io Trichterpiaitc 32 bzw. dem Bauteil 33 verbunden, Fig. 4 ist eine Seitendarstcllung einer Trichter- wobei die Rastelemente 38als dünnwandige,sich seitplatte 12 und eines Bauteiles 13 gemäß der Erfindung lieh der Trichterplatte 32 bzw. des Bauteiles 33 in mit einer Leiterplatte 11, wobei die schraffierten Einslcckrichtung erstreckende Fortsätze und die Gc-Flächen einem Schnitt entlang der Linie A-A in genrastclemcnte 39 hier als einfache Ausformungen Fig. 5 entsprechen. Die Teile befinden sich auf der 15 des Bauteiles33 ausgebildet sind,
linken Seite der Zeichnung in der gleichen Bestük- Fig. 10 und 11 zeigen die Teile nach Fig. 9 in kungsphase wie in F i g. 2 auf der rechten Seite der gleicher Darstellung und gleichen Bestückungsphasen Zeichnung in der gleichen Stellung wie in F i g. 3. Die wie in F i g. 2 und 3 bzw. F i g. 7 und 8.
Halleelemente 18,19 sind hier als federnde Rast- Fig. 12 ist ähnlich wie Fig. 1 eine pcrpektivische elemente 18 ausgebildet, welche wechselweise am 20 Darstellung eines Montageblechcs 40, einer Leiter-Bauteil 13 oder der Trichterplatte 12 angebracht sein platte 41, einer Trichterplatte 42 und eines Bauteiles können und in entsprechende z. B. federnde Gegen- 43 gemäß der Erfindung. Das Montageblech 40 entraslelemente 19 am Bauteil 13 bzw. der Trichter- hält federnde Lappen 50 und Rastelcmcnte 48, welplatte 12 eingreifen, was durch die gestrichelte Dar- ehe sich ähnlich wie in den Fi g. 9 bis 11 seitlich des stellung des Rastelementcs 18 veranschaulicht wird. 25 Bauteiles 43 und der Trichterplatte 42 erstrecken. Die Die federnden Rastelemente 18 und die z. B. federn- Gegenrastelemente 49 sind als einfache Ausforden Gegenrastelemente 19 sind hier in sich selbst ela- mungen der Trichterplatte 42 ausgebildet,
stisch und als Rastfinger 18 bzw. Gcgenrastfinger 19 Fig. 13 zeigt die Teile nach Fig. 12 in gleicher ausgebildet, welche sich in Einsteckrichtung erstrek- Darstellung, jedoch in einer späteren Arbeitsphase, ken. Im linken Teil der Zeichnung sind das Bauteil 30 Die hier z. B. dem Bauteil 43 zugeordneten Rastele-13 und die Trichterplatte 12 mit Hilfe der Rastfinger mcntc 48 sind lösbar mit diesem verbunden und Be-18 bzw. Gegenrastfinger 19 entsprechend der Stellung standteil des Montagebleches 40, welches das Baudes gestrichelt dargestellten Rastfingers 18 gegenein- teil 43 U-förmig umschließt und lösbar in sich fixiert, ander fixiert, wobei sich die Anschlußstifte 15 des Die Fixierung des Bauteiles 43 im Montageblech 40 Bauteiles 13 in Höhe der Zentrierlöcher 17 der 35 erfolgt mit Hilfe von an diesem frei gearbeiteten Trichterpiaitc 12 befinden. Die Trichterplatte 12 ist federnden Lappen 50, welche das Bauteil kraft- oder hier bereits auf die Leiterplatte 11 aufgesetzt, wobei formschlüssig halten. Die Rastelemente 48 greifen in Zentrierstifte 16 in entsprechende Löcher 14 der Lei- die Gegenrastelemente 49 der Trichterplatte ein und terplatte eingesteckt sind. halten damit die Trichterplatte 42 gegenüber dem F i g. 5 zeigt eine Draufsicht auf einen Teil der 40 Bauteil 43 auf Abstand. Die gesamte Einheit kann Trichterplatte 12 nach F i g. 4 mit einem der Zentrier- nun in diesem Zustand transportiert werden und ist stifte 16, den Zentrierlöchern 17 und den Rast- hier bereits auf die Leiterplatte 41 aufgesetzt,
fingern 18. Eine Verschiebbarkeit der Zentrierstifte Fig. 14 zeigt die Teile nach Fig. 13 in gleicher 16 gegeneinander wird hier dadurch erreicht, daß sie Darstellung, jedoch nach dem vollständigen Zusaman in. Richtung eines z. B. festen Gegenzcntrierstiftes 45 mcnbau. Die Rastelementc 48 und die federnder verbiegbaren Haltefingern befestigt sind. Lappen 50 sind in den Seitenschenkeln des U-förmi-In Fig. 6 sind eine Leiterplatte21. eine Trichter- gen Montagebleches40 untergebracht. Die Rastele platte 22 und ein Bauteil 23 gemäß der Erfindung in mente 48 dienen damit gleichzeitig der Entriegelunj gleicherweise und Konfiguration wie in Fig. 1 darge- der kraft- oder formschlüssigen Halterung des Bau stellt, wobei sich die z. B. am Bauteil 23 angebrach- 50 teiles 43 im Montageblech 40. Mit dem Absenken dei ten Rastfinger 28 in Einsteckrichtung und ent- Montageblechcs 40 und damit auch des Bauteiles 4^ sprechende Gegcnrastfinger 29 der Trichterplatte 22 wurden die Rastelemente 48 aus den Gegenrastele senkrecht zur Einsteckrichtung erstrecken. menten 49 der Trichterplatte 42 herausgedrückt unt F i g. 7 zeigt die Teile nach F i g. 6 in der gleichen auseinandergespreizt, wodurch die Seitenschenkel de: Phase wie in F i g. 2, wobei die Gegenrastfinger 29 55 Montagebleches 40 mit den federnden Lappen au federnd in entsprechende Ausformungen 30 (Fig. 6) deren form- oder kraftschlüssigen Halterung heraus der Rastfinger 28 eingreifen und somit die Trichter- gehalten werden, worauf das Montageblech 40 leich platte 22 und das Bauteil 23 gegeneinander fixieren. entfernt werden kann.
Eine besonders hohe elastische Nachgiebigkeit derGegcnrastfinger 29 wird hier dadurch erreicht, daß 60 Patentansprüche:
der sich in Einsteck richtung erstreckende Rastfinger28 zwischen z.B. zwei Gegenrastfingern 29 ver- 1. Vorrichtung zum Bestücken von elektrischeklemmt und vcrrastct ist. Umgekehrt kann auch ein Bauteileträgern, insbesondere von gelochten LeiGegcnrastfinger 29 zwischen z. B. zwei Rastfingern terplatten mit frei ragende Anschlußelemente aul\crrastcn. 65 weisenden elektrischen Bauteilen bei VerwerIn F i p. 8 sind die TciJc nach F i g. 7 in ihrer End- dung von zwischen Bauteil und Träger liegendestellung wie in Fig. 3 dargestellt. Beim vorangehen- Zwischenträgern, durch deren trichtcrartig sieden Verschicben des Bauteiles 23 in Richtung der erweiternde Zentrierlöcher hindurch die Arioschlußelemcnte in die entsprechenden Löcher des Trägers cinsteckbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß mittels an dem Bauteil (3,13, 23, 33, 43) und/oder an einer Trichterplatte (z. B. 2,12, 22) angebrachten Helteelementen (8; 18. 19; 28, 29; 38, 39; 48, 49) das Bauteil an der Trichterplatte in einer Zwischenstellung fixierbar und zur Kontaktierung der Anschlußelementc (5, 15) mit den Kontaktbahnen des Trägers (1,11, 21, 31) in Richtung der frei ragenden Anschlußelemente relativ gegenüber der Trichterplatte in eine Endstellung verschiebbar ist. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Anschlußstifte (5) in den Zentrierlöchern (7) verklemmt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zenlrierlöchcr (7) von den Anschlußstiften (5) durchstechbare Häulchen (8) aufweisen, welche sich lappenartig an die Anschlußstiftc (S) anlegen und diese einklemmen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite der Zentrier-; löcher (7) etwas kleiner ist als die klemmende Breite der entsprechenden Anschlußstifte (5).
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltcclemente (18, 19; 28, 29; 38, 39; 48,49) als federnde Rastelemente (18, 28,38,48) ausgebildet sind, welche in entsprechende z. B. federnde Gegenrastclemente (19, 29, 39, 49) am Bauteil (13, 23, 33, 43) bzw. an der Trichtcrplatte (12, 22, 32, 42) eingreifen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Rastelemente (18,28,38,48) und federnden Gegenrastelemente (19, 29) in sich selbst elastisch sind.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (18, 28) und/oder die Gegenrastelemente (19, 29) als Rastfinger (18, 19; 28, 29) ausgebildet sind.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die 'Rastfinger (18, 28) und Gcgenrastfingcr (19) in Einsteckrichtung erstrecken.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gegenrastfinger (29) senkrecht zur ninsteckrichtung erstrecken und federnd in entsprechende Ausformungen des sich in Einsteckrichtung erstreckenden Rastfingers (28) eingreifen.
- 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Raslfinger (18, 28) zwischen Gegenrastfingern (19,29) oder der Gegenrastfinger (19, 29) zwischen Rastfingern (18, 28) verklemmt und verrastet ist.
- 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6,dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (38,48) als dünnwandige sich vorzugsweise seitlich des Bauteiles (33, 43) in Einsteck richtung erstreckende Fortsätze ausgebildet sind.
- 12. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastclemente (8,18, 28, 38) und/oder die Gegenrastelemente (19, 29, 39,49) fest mit dem Bauteil (13, 23, 33) bzw. der Trichterplatte (2, 12, 22, 32, 42) verbunden sind.
- 13. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Bauteil (43) bzw. der Trichterplatte zugeordneten Rastelemente (48) lösbar mit diesen verbunden sind.
- 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (48) Bestandteile eines Montagebleches (40) sind, welches U-förmig das Bauteil (43) umschließt und lösbar in sich fixiert.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fixierung des Bauteiles (43) im Montageblech (40) an diesem freigearbeitete federnde Lappen (50) vorgesehen sind, welche das Bauteil (43) kraft- oder formschlüssig halten.
- 16. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Lappen (50) und die Rastelemente (48) in den Seitenschenkeln des U-förmigcn Montagebleches (40) angebracht sind.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (48) für die Entriegelung der kraft- oder formschlüssigen Halterung vorgesehen sind.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurcl· gekennzeichnet, daß die durch das Aufstecker des Bauteiles (43) auf den Bauteileträger (41) au« ihren Gegenrastclemcnten (49) herausgedrückter Rastelcmente (48) die Seitenschenkel des Montagebleches (40) mit den federnden Lappen (50' aus deren kraft- oder formschlüssigen Halterung heraushalten.
- 19. Vorrichtung nach den vorhergehenden An Sprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß an dei Trichtcrplalte (2, 12, 22, 32, 42) Zentrierstifte (( 16) angebracht sind, welche in entsprechende Löcher (4,14) im Bauteileträger (1, 11) einsteck bar sind.
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurd gekennzeichnet, daß die Zentrierstifte (16) gegen einander federnd verschiebbar sind.
- 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurcl gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Zentrier stifte (16) an in Richtung eines Gegenzentrier stifles verbiegbaren Haltcfingcrn (20) befestig sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 209 627/261
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