DE20311787U1 - Schiebetüranlage mit wenigstens einem Türblatt - Google Patents
Schiebetüranlage mit wenigstens einem TürblattInfo
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- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/06—Suspension arrangements for wings for wings sliding horizontally more or less in their own plane
- E05D15/0621—Details, e.g. suspension or supporting guides
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- E05F15/00—Power-operated mechanisms for wings
- E05F15/60—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators
- E05F15/603—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors
- E05F15/632—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for horizontally-sliding wings
- E05F15/643—Power-operated mechanisms for wings using electrical actuators using rotary electromotors for horizontally-sliding wings operated by flexible elongated pulling elements, e.g. belts, chains or cables
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- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
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- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
Beschreibung
Schiebetüranlage mit wenigstens einem Türblatt
Die Erfindung betrifft Schiebetüranlagen mit wenigstens einem Türblatt, das an einem Profilkörper über mit dem Türblatt verbundenen Rollenlaufwagen geführt ist.
Steuerungsvorrichtungen sind unter anderem durch die DE 196 39 500 Al (Steuerungsvorrichtung für den motorischen Antrieb eines Flügels, einer Tür, eines Fensters oder dergleichen) bekannt. Dabei weist die Türsteuerung zusätzlich einen wiederbeschreibbaren sogenannten Flash-Memory auf, indem das Ablaufprogramm gespeichert ist. Dadurch kann das Ablaufprogramm auch nachträglich abgeändert werden oder vor Ort gespeichert werden. Zum Einsatz kommt ein Antrieb für einen und mehrere Flügel.
In der DE 196 07 918 Al (Steuerungseinrichtung für einen motorischen Antrieb einer Türoder Fensteranlage) ist die Steuerungseinrichtung mit einem Temperatursensor zusammengeschaltet, so dass die motorischen Antriebe entsprechend der Jahreszeit Winter oder Sommer gesteuert wird.
Eine Antriebsvorrichtung für eine automatische Schiebetüranlage ist durch die DE 196 07 Al (Antriebsvorrichtung für einen Flügel eines Fensters, einer Tür oder dergleichen) bekannt. Als Antriebsvorrichtung wird dabei ein translatorischer wirkender Antrieb für den Flügel, das Fenster oder die Tür eingesetzt. Das ist insbesondere ein piezoelektrischer Motor oder ein Ultraschallwanderwellen-Motor.
Bei diesen Lösungen wird ein gesteuerter Antrieb angewandt. In einem Störfall zum Beispiel entweder zwischen Antrieb und Steuerung oder in der Steuerung kann ein automatisches Öffnen des Flügels oder der Tür nicht gewährleistet werden.
Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schiebetüranlage mit einer möglichst schmalen Antriebseinrichtung und im Störfall mit der Gewähr-
leistung einer sicheren Öffnung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
Die Schiebetüranlagen mit wenigstens einem Türblatt, das an einem Profilkörper über mit dem Türblatt verbundenen Rollenlaufwagen geführt ist, zeichnen sich insbesondere durch ihre schmale Antriebseinrichtung aus. Dazu befinden sich in dem Profilkörper als Träger beabstandet zwei Antriebe, deren Abtriebe gleichzeitig Bestandteile eines Zugmittelgetriebes sind. Gleichzeitig ist eine Oberfläche des Trägers die Lauffläche für geführte Rollenlaufwagen. Rollenlaufwagen sind weiterhin mit dem Zugmittel so verbunden, das das Türblatt während der Bewegung des Zugmittels analog bewegt wird. Mit dem Einsatz zweier Antriebe können vorteilhafterweise in ihrer Leistung und damit Bauweise kleinere Antriebe in Form von Elektromotore eingesetzt werden. Vorteilhafterweise ist jeder der Antriebe mit einer Antriebssteuerung verbunden, die weiterhin mit einer Türsteuerung zusammengeschaltet sind. Im Normalbetrieb ist einer der Antriebe als erster Antrieb mit der Antriebssteuerung entsprechend des Weges des Türblattes zum Öffnen und Schließen der Master. Der Bewegungsablauf des anderen Antriebs wird auf den des ersten Antriebs abgestimmt und synchronisiert. Damit ist vorteilhafterweise eine ruckfreie Bewegung des Türblattes zum Öffnen und zum Schließen vorhanden.
Im Störfall, dass heißt bei Unterbrechung einer der Verbindungen zwischen Türsteuerung und Antriebssteuerung oder dem Ausfall der Türsteuerung und/oder einer der Antriebssteuerungen werden über die wenigstens eine Antriebssteuerung und dem damit verbundenen Antrieb das Türblatt geöffnet. Grundlage dafür ist der interne Takt der Antriebssteuerung. Damit ist eine Notöffnung des Türblattes jederzeit gewährleistet. Dadurch kann die Schiebetüranlage auch in Flucht- oder Rettungswege integriert werden.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Schiebetüranlage besteht darin, dass eine Modulbauweise vorhanden ist. Die Module sind
- die Antriebe, zum Beispiel als Getriebemotore mit Elektromotoren,
- das Zugmittel,
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- der Träger,
- das Türblatt mit den Rollenlaufwagen,
- die Antriebssteuerungen an den Antrieben und
- die Türsteuerung.
Damit ist eine einfache Realisierung und ein universeller Einsatz der Schiebetüranlage gegeben. Damit kann die Schiebetüranlage auch leicht in bestehende Gebäude integriert werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Schutzansprüchen 2 bis 12 angegeben.
Ein günstige Realisierung ist durch die Weiterbildung des Schutzanspruchs 2 gegeben, wobei der Profilkörper als Träger eine U-Form besitzt und die Rollenlaufwagen, die Antriebe, die Antriebssteuerungen und das Zugmittelgetriebe zwischen dem ersten Schenkel und dem zweiten Schenkel des Tragprofils angeordnet sind. Diese Profilform gewährleistet eine große Festigkeit. Gleichzeitig dient der durch die Schenkel begrenzte Raum vorteilhafterweise gleichzeitig zur Platzierung der mechanischen Funktionseinheiten einschließlich der Antriebssteuerungen. Damit ist eine kompakte Realisierung vorhanden.
Mit einer Anordnung der Rollenlaufwagen an einer Stirnfläche des oberen Türprofils des Türblattes nach der Weiterbildung des Schutzanspruchs 3 ist vorteilhafterweise eine minimale Größe der Schiebetüranlage gegeben.
Die Weiterbildung des Schutzanspruchs 4 fuhrt dazu, dass die Position des wenigstens einen Türblattes gegenüber dem Träger und damit gegenüber der Grundfläche über das nachstellbare oder justierbare Element einstellbar ist. Toleranzen sind dadurch einfach ausgleichbar.
Die Weiterbildung des Schutzanspruchs 5 führt vorteilhafterweise dazu, dass insbesondere zwei mit dem Zugmittel gekoppelte Türblätter während einer Bewegung des Zugmittels entweder aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden.
Günstige Zugmittel sind nach der Weiterbildung des Schutzanspruchs 6 als Bestandteil eines
Zugmittelgetriebes mit Formpaarung oder Kraftpaarung Zahnriemen oder Keilriemen. Besonders durch die Verwendung eines Zahnriemens sind wesentliche Vorteile wie kleine Masse, hohe Umfangsgeschwindigkeit, Geräuscharmut, Wartungsfreiheit, Schlupffreiheit und geringe Vorspannung gegeben. Die Umfangskraft wird durch die Formpaarung übertragen, wobei die Riemenzähne in die Zahnlücken von Scheiben als Abtriebselemente der Antriebe eingreifen.
Die Höhe des Profilkörpers als Tragprofil kann vorteilhafterweise nach der Weiterbildung des Schutzanspruchs 7 kleiner/gleich 65 mm sein.
Die Weiterbildung des Schutzanspruchs 8 fuhrt vorteilhafterweise zu einer Synchronisation der Antriebe, so dass während der Bewegungen „Auf oder „Zu" des Türblattes ruckfreie Bewegungen vorhanden sind.
Die Weiterbildung des Schutzanspruchs 9 sichert vorteilhafterweise über die getakteten Antriebssteuerungen ein Öffnen des Türblattes bei einem Störfall, so dass Flucht- und Rettungswege nicht verschlossen sind. Vorteilhafterweise sind die Antriebssteuerungen mit einem Sekundärelement versehen, so dass eine Stromversorgung für die Antriebssteuerung auch bei unterbrochener externer Stromversorgung vorhanden ist.
Die Antriebssteuerungen sind vorteilhafterweise nach der Weiterbildung des Schutzanspruchs 10 über einen Bus miteinander verbunden, der der Datenübertragung zwischen den Antriebssteuerungen dient. Das kann sowohl ein paralleler oder ein serieller Bus sein.
An die nach der Weiterbildung des Schutzanspruchs 11 wenigstens eine mit der Antriebssteuerung zusammengeschaltete Schnittstelle als Ausgabe- und Eingabeeinheit können die unterschiedlichsten Einrichtungen angeschlossen werden, so dass Kommandos zur Steuerung des Ablaufes gegeben und Zustandsergebnisse ausgegeben werden können.
Die Türsteuerung ist vorteilhafterweise nach der Weiterbildung des Schutzanspruchs 12 mit Bedienungselementen, wenigstens einer Anzeigeeinrichtung und einer mindestens einer
• ·
Schnittstelle verbunden. Über die Anzeigeeinrichtung können die unterschiedlichsten Zustände oder Abläufe der Schiebetüranlage dargestellt werden. An Schnittstellen der Türsteuerung können vorteilhafterweise die unterschiedlichsten Sensoren oder Aktoren zur Bedienung und Ablaufsteuerung der Schiebetüranlage angeschlossen werden.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen jeweils prinzipiell dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Schiebetüranlage,
Fig. 2 ein Profilkörper als Querschnitt und
Fig. 3 eine Steuerung einer Schiebetüranlage.
Eine Schiebetüranlage mit zwei Türblättern 1, die an einem Profilkörper 2 über mit den Türblättern 1 verbundenen Rollenlaufwagen 3 gefuhrt sind, besteht im wesentlichen aus den Türblättern 1, einem Profilkörper 2 als Träger, Rollenlaufwagen 3, Antrieben 4 und einem Zugmittel 5. Dabei sind die Rollenlaufwagen 3, die Antriebe 4 und das Zugmittel 5 zwischen den Schenkeln des U-förmig ausgebildeten Profilkörpers 2 oder an dem Profilkörper 2 angeordnet. Die Fig. 1 zeigt prinzipiell eine derartige Schiebetüranlage.
Der gegenüber der Grundfläche untere erste Schenkel des Profilkörpers 2 als Träger ist die Rollenführung für die Türblätter 1. Dazu ist ein Bereich als geführte Lauffläche für wenigstens einen Rollkörper der Rollenlaufwagen 3 im Querschnitt wenigstens teilweise bogen- oder kreisförmig ausgebildet. Die Fig. 2 zeigt einen Profilkörper 2 in einem Querschnitt. Die Lauffläche ist dabei ein Oberflächenbereich eines im unteren Schenkel teilweise eingebetteten Zylinderkörpers 7. Die Höhe des Profilkörpers 2 als Träger ist kleiner/gleich 65 mm. Die Läufer von zwei beabstandeten Antrieben 4 für die Türblätter 1 sind in einer Ebene parallel zum und über dem ersten Schenkel des Profilkörpers 2 angeordnet und sind weiterhin mit Scheiben 6 versehen. Die Antriebe 4 sind Getriebemotore mit Elektromotoren. Die Scheiben 6 und ein Zugmittel 5 als Zahnriemen sind Bestandteile eines Zugmittelgetriebes im Profilkörper 2. Dabei wird die Umfangskraft durch die Formpaarung zwischen Zugmittel 5 und Scheiben 6 übertragen, wobei die Riemenzähne in die Zahnlücken der Scheiben 6 als Abtriebselemente der
Antriebe 4 eingreifen.
Die Rollenlaufwagen 3 sind mit dem Zugmittel 5 so verbunden, dass die Türblätter 1 während der Bewegung des Zugmittels 5 entweder aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden. Gleichzeitig sind jeweils mindestens zwei Rollenlaufwagen 3 an einer Stirnfläche des oberen Türprofils eines Türblattes 1 angeordnet. Damit kann die gesamte Schiebetüranlage in ihrer Höhe wesentlich minimiert werden. Wenigstens einer der Rollenlaufwagen 3 ist über wenigstens ein nachstellbares oder justierbares Element in Form zum Beispiel eines Exzenters oder mehrerer versetzt zueinander angeordneter Gewindestifte mit dem oberen Türprofil des Türblattes 1 verbunden.
Jeder der Antriebe 4 ist mit jeweils einer Antriebssteuerung 8 und die Antriebssteuerungen 8 mit einer Türsteuerung 9 zusammengeschaltet. Die Antriebssteuerungen 8 und die Türsteuerung sind selbst getaktet. Die Türsteuerung 9 synchronisiert die Bewegungen der Türblätter 1. Dazu werden bei der Inbetriebnahme, nach einer Störung oder nach Wartungsarbeiten die Wege der Bewegungen „Auf und „Zu" der Türblätter 1 einschließlich der Beschleunigung bis zur Verfahrgeschwindigkeit und der Verzögerung bis zum Stillstand einer der Antriebe 4a mit dessen Antriebssteuerung 8a als Masterfunktion gemessen. Die daraus sich ergebenden Daten werden in dieser Antriebssteuerung 8a gespeichert. Danach erfolgt die Messung der Wege der Bewegungen „Auf und „Zu" der Türblätter 1 einschließlich einer Beschleunigung bis zur Verfahrgeschwindigkeit und einer Verzögerung bis zum Stillstand des zweiten Antriebs 4b bei abgeschalteten ersten Antrieb 4a. In der Türsteuerung 9 werden die Bewegungen synchronisiert, wobei die Bewegungen des zweiten Antriebs 4b entsprechend des Weges über dessen Antriebssteuerung 8b an die Bewegungen des ersten Antriebs 4a angepasst werden. Danach erfolgt die Speicherung dieser angepassten Daten in der Antriebssteuerung 8b des zweiten Antriebs 4b, so dass der zweite Antrieb 4b entsprechend dieser gespeicherten Daten angesteuert wird. Ein Bestandteil der Antriebssteuerungen 8 ist jeweils ein Akkumulator als Sekundärelement.
Bei einer Störung und einem sich daraus ergebenden Fehlerbetrieb öffnet der erste Antrieb 4a mit der Antriebssteuerung 8a und/oder der zweite Antrieb 4b mit der Antriebssteuerung 8b jeweils die Türblätter 1.
Über die Türsteuerung 9 werden alle Funktionsabläufe der Schiebetüranlage gesteuert. Dazu sind bekannterweise Sensoren, weitere Aktoren, Bedienungselemente und/oder Anzeigeein-
richtung mit der Türsteuerung 9 über Schnittstellen zusammengeschaltet, so dass alle vorgegebenen Funktionen gewährleistet sind.
In einer Ausfuhrungsform des Ausfuhrungsbeispiels können auch die Antriebssteuerung 8 über einen Bus miteinander verbunden sein. Dadurch kann auch ein Datenaustausch zwischen den Antriebssteuerungen 8 erfolgen, so dass insbesondere im Störfall die Türblätter 1 geöffnet werden.
Claims (12)
1. Schiebetüranlage mit wenigstens einem Türblatt, das an einem Profilkörper über mit dem Türblatt verbundenen Rollenlaufwagen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilkörper (2) als Träger eine U- oder eine L-Form besitzt, dass der gegenüber der Grundfläche untere Schenkel des Trägers die Rollenführung für das Türblatt (1) ist, wobei ein Bereich als geführte Lauffläche für wenigstens einen Rollkörper der Rollenlaufwagen (3) im Querschnitt wenigstens teilweise bogen- oder kreisförmig ausgebildet ist, dass die Läufer von zwei beabstandeten Antrieben (4) für das Türblatt (1) in einer Ebene parallel zum und über dem unterem Schenkel angeordnet sind, dass die Antriebe (1) die Bestandteile eines Zugmittelgetriebes sind, dass Rollenlaufwagen (3) mit dem Zugmittel (5) verbunden sind, dass die Antriebe (4) mit jeweils einer Antriebssteuerung (8) und die Antriebssteuerungen (8) mit einer Türsteuerung (9) so zusammengeschaltet sind, dass im Normalbetrieb ein erster Antrieb (4a) mit der Antriebssteuerung (8a) entsprechend der Wege zwischen den Zuständen Auf und Zu des Türblattes (1) für entweder die Türsteuerung (9) oder die Antriebssteuerungen (8) der Master für beide miteinander synchronisierten Antriebe (4) mit deren Antriebssteuerungen (8) zum Öffnen und Schließen des Türblattes (1) ist und dass im Fehlerbetrieb der erste Antrieb (4a) mit der Antriebssteuerung (8a) und/oder der zweite Antrieb (4b) mit der Antriebssteuerung (8b) jeweils Master zum Öffnen des Türblattes (1) sind.
2. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger eine U- Form besitzt und dass die Rollenlaufwagen (3), die Antriebe (4), die Antriebssteuerungen (8) und das Zugmittelgetriebe zwischen dem ersten Schenkel und dem zweiten Schenkel des Trägers angeordnet sind.
3. Schiebetüranlage nach einem der Schutzansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenlaufwagen (3) an einer Oberfläche des oberen Türprofils des Türblattes (1) angeordnet sind.
4. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Rollenlaufwagen (3) über wenigstens ein nachstellbares oder justierbares Element mit dem oberen Türprofil des Türblattes (1) verbunden ist.
5. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Rollenlaufwagen (3) mit dem Zugmittel (5) so verbunden sind, dass mehrere Türblätter (1) während der Bewegung des Zugmittels (5) entweder aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden.
6. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel (5) Bestandteil eines Zugmittelgetriebes mit Formpaarung oder Kraftpaarung ist.
7. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Profilkörpers (2) als Träger kleiner/gleich 65 mm ist.
8. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Türsteuerung (9) eine die Bewegungen der Türblätter (1) über die Antriebssteuerungen (8) so synchronisierende Türsteuerung ist, dass die Wege der Bewegungen "Auf" und "Zu" einschließlich einer Beschleunigung bis zur Verfahrgeschwindigkeit und einer Verzögerung bis zum Stillstand des ersten Antriebs (4a) mit einer Antriebssteuerung (8a) die Masterfunktion ist, wobei die sich daraus ergebenden Daten in dieser Antriebssteuerung (8a) gespeichert werden, dass die Wege der Bewegungen "Auf" und "Zu" einschließlich einer Beschleunigung bis zur Verfahrgeschwindigkeit und einer Verzögerung bis zum Stillstand des zweiten Antriebs (4b) gemessen werden, dass die Bewegungen des zweiten Antriebs (4b) entsprechend des Weges über dessen Antriebssteuerung (8b) an die Bewegungen des ersten Antriebs (4a) angepasst werden, dass die dieser Ansteuerung entsprechenden Daten in der Antriebssteuerung (8b) des zweiten Antriebs (4b) gespeichert werden und dass der zweite Antrieb (4b) entsprechend dieser gespeicherten Daten angesteuert wird.
9. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebssteuerungen (8) der Antriebe (4) getaktet sind, so dass bei einer Störung im Fehlerbetrieb der erste Antrieb (4a) mit der Antriebssteuerung (8a) und/oder der zweite Antrieb (4b) mit der Antriebssteuerung (8b) das Türblatt (1) öffnet.
10. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebssteuerungen (8) über einen Bus miteinander verbunden sind.
11. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebssteuerung (8) mit wenigstens einer Schnittstelle zusammengeschaltet ist.
12. Schiebetüranlage nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Türsteuerung (9) weiterhin mit Bedienungselementen, wenigstens einer Anzeigeeinrichtung und/oder mindestens einer Schnittstelle zusammengeschaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20311787U DE20311787U1 (de) | 2003-07-25 | 2003-07-25 | Schiebetüranlage mit wenigstens einem Türblatt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20311787U DE20311787U1 (de) | 2003-07-25 | 2003-07-25 | Schiebetüranlage mit wenigstens einem Türblatt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20311787U1 true DE20311787U1 (de) | 2003-10-02 |
Family
ID=28799338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20311787U Expired - Lifetime DE20311787U1 (de) | 2003-07-25 | 2003-07-25 | Schiebetüranlage mit wenigstens einem Türblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20311787U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108096855A (zh) * | 2017-12-11 | 2018-06-01 | 方特欢乐世界(芜湖)经营管理有限公司 | 一种舞台表演用组合道具门 |
-
2003
- 2003-07-25 DE DE20311787U patent/DE20311787U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108096855A (zh) * | 2017-12-11 | 2018-06-01 | 方特欢乐世界(芜湖)经营管理有限公司 | 一种舞台表演用组合道具门 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20031106 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20061005 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20100202 |