DE3141046A1 - Fahrrad-traininigsgeraet - Google Patents
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- A63B69/00—Training appliances or apparatus for special sports
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Description
Fahrrad-Trainingsgerät
Gegenstand der Erfindung ist ein Fahrrad-Trainingsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein solches Fahrrad-Trainingsgerät ist in der Ausführung bekannt geworden, daß ein komplettes, straßentaugliches
Fahrrad mit seinen Vorder- und Hinterrädern auf einem am Boden abgestützten Fahrrad-Ständer befestigt wird.
Der vordere Teil des Fahrrades ist aber in ungünstiger Weise derart gelagert, daß das Vorderrad an dfer Gabel
fest montiert bleibt und der Reifen des Vorderrades in einer muldenförmigen, nach oben geöffneten U-förmig
profilierten Vertiefung steht, die mit dem Bodenständer
verbunden ist.
Die Vordergabel ist durch fest angebrachte, seitliche Abstützungen mit dem Bodenstativ verbunden. Nachteil dieser Abstützung ist, daß die festen Verbindungen zwischen der Vordergabel und dem Fahrradständer, die z.B. als Schraubverbindungen mit Klemmschellen ausgebildet sind, zu einer Beschädigung des Fahrrades führen. Außerdem stört das unschöne Aussehen. Weiterer Nachteil dieser bekannten Ausführungsform ist, daß der sogenannte Wiegeschritt, wie er von einem in den Pedalen stehenden Fahrrad-Fahrer, der z.B. den Berg hinauffährt, nicht durchgeführt werden kann. Nachdem das Fahrrad starr mit dem Fahrradständer verbunden ist, neigt das Fahrrad bei Ausführung des Wiegeschrittes zum Kippen und die Trainingsperson hat ein unsicheres Gefühl. Weil die Verstrebungen zwischen dem Vorderteil des Fahrrades und dem Fahrradständer in der Regel am Rahmen und/oder an der Vordergabel ansetzen, besteht darüberhinaus der Nachteil, daß der Lenker des Fahrrades nicht straff eingespannt ist, sondern sich unter Spiel verdrehen lässt.
Die Vordergabel ist durch fest angebrachte, seitliche Abstützungen mit dem Bodenstativ verbunden. Nachteil dieser Abstützung ist, daß die festen Verbindungen zwischen der Vordergabel und dem Fahrradständer, die z.B. als Schraubverbindungen mit Klemmschellen ausgebildet sind, zu einer Beschädigung des Fahrrades führen. Außerdem stört das unschöne Aussehen. Weiterer Nachteil dieser bekannten Ausführungsform ist, daß der sogenannte Wiegeschritt, wie er von einem in den Pedalen stehenden Fahrrad-Fahrer, der z.B. den Berg hinauffährt, nicht durchgeführt werden kann. Nachdem das Fahrrad starr mit dem Fahrradständer verbunden ist, neigt das Fahrrad bei Ausführung des Wiegeschrittes zum Kippen und die Trainingsperson hat ein unsicheres Gefühl. Weil die Verstrebungen zwischen dem Vorderteil des Fahrrades und dem Fahrradständer in der Regel am Rahmen und/oder an der Vordergabel ansetzen, besteht darüberhinaus der Nachteil, daß der Lenker des Fahrrades nicht straff eingespannt ist, sondern sich unter Spiel verdrehen lässt.
-A-
Auch aufgrund dieser Tatsache erhält die Trainingsperson ein unsicheres Gefühl,und bekannte Fahrrad-Trainingsgeräte
nach der vorbeschriebenen Art wurden vom Markt nur schwer aufgenommen.
Die vorliegende Erfindung hat sich ausgehend von einem Fahrrad-Trainingsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruches
1 die Aufgabe gestellt/ ein solches so weiterzubilden, daß eine Beschädigung des Fahrrad-Rahmens oder anderer
Fahrradteile bei der Befestigung am Fahrradständer vermieden wird.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die im Anspruch 1 gegebene, technische Lehre gekennzeichnet.
Mit der gegebenen technischen Lehre wird der wesentliche
Vorteil erzielt, daß das Fahrrad ohne Beschädigung mit dem Fahrradständer verbunden werden kann.
Hierzu ist es erforderlich, das Vorderrad des Fahrrades, das bei höherwertigenAusführungen mit einer Schnellspannachse
in der Vordergabel gelagert ist, zu entfernen.
Die Vordergabel wird dann mit ihren Achsaufnahmeschlitzen
auf die mit dem Fahrrad-Ständer verbundene Schnellspannachse aufgesteckt und die Schnellspannachse wird festgezogen. Das Vorderteil der Gabel des Fahrrades ist also
in der Schnellspannachse befestigt, während das Hinterteil des Fahrrades mit den Hinterrädern auf den drehbar im
Fahrradständer gelagerten Rollen ruht. Es besteht also kein Angriffspunkt eines Fahrradständers unmittelbar
mit Rahmenteilen des Fahrrades, so daß es hierdurch auch zu keinen Beschädigungen am Fahrrad-Rahmen oder an sonstigen
Teilen des Fahrrades kommt. Es gibt auch keine am Rahmen ansetzende Klemm- oder Schraubverschlüsse.
3U1Ö46
Bei der Arbeit mit dem genannten Fahrrad-Trainingsgerät erhält die Trainingsperson ein sicheres und stabiles
Fahrgefühl/ denn die Vordergabel des Fahrrades ist starr in die mit dem Fahrradständer verbundene Schnellspannachse
eingespannt. Der Fahrradlenker ist damit spielfrei und fest mit dem Fahrradständer verbunden, so daß die Trainingsperson sich gut mit den Händen am Lenker abstützen kann,
und auch hohe Zugkräfte auf den Lenker aufbringen kann, ohne daß es zu einem Spiel oder zu einer Verdrehung am
Lenker kommt.
In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es nach dem Gegenstand des Anspruches 2 vorgesehen, daß
die Strebe in ihrer bodenseitigen Befestigung mit dem Fahrradständer kipp- oder seitlich neigbar gelagert ist.
Mit dieser technischen Lehre ist die Ausführung des sogenannten Wiegeschrittes möglich. Die seitliche Neigbarkeit
der Strebe kann in verschiedenen Ausführungsformen
durchgeführt werden. Nach dem Gegenstand des Anspruches ist es hierzu vorgesehen, daß zwischen Fahrradständer und
Strebe ein Gummilager angeordnet ist. Dieses Gummilager ist bevorzugt nur in seitlicher Richtung beweglich,
während es in Richtung der Längsachse des Fahrradständers
starr ist. Eine andere Ausführungsform sieht nach dem
Gegenstand des Anspruches 4 vor, daß die Strebe mit einem seitlich neigbarem Kippgelenk am vorderen Teil des Fahrradständers
gelagert ist, und seitlich über einerseits an der Strebe, sowie andererseits an seitlichen Auslegern des
Fahrradständers ansetzenden, elastischen Federelementen gegenüber dem Fahrradständer abgestützt ist. Die elastischen
Federelemente, die z.B. als Federstreben ausgebildet sein
können, können zusätzlich mit einem Gasdruck-Stoßdämpfer versehen werden.
Um das Fahrrad-Trainingsgerät leicht transportabel 2u
machen, ist es nach dem Gegenstand des Anspruches 7 vorgesehen, daß die Strebe schwenkbar (einklappbar) an der
Mittelstrebe des Fahrradständers angeordnet ist. Hierdurch kann die Strebe in Richtung der Längsachse des Fahrradständers
nach hinten geklappt werden, wodurch sich eine geringe Transporthöhe für den Fahrradständer ergibt.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt
sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentan-Sprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche
Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem
Stand der Technik neu sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnung näher erläutert.
Hierbei gehen aus der Zeichnung und ihrer Be-Schreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und
Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 perspektivische Seitenansicht eines Fahrrad-Trainingsgerätes
nach der Erfindung;
Fig. 2 perspektivische Draufsicht auf den Fahrrad-Ständer
nach Figur 1;
Fig. 3 Vorderansicht des Fahrrad-Ständers nach den Figuren 1 und 2;
Fig. 4 schematisiert gezeichnete Kräfteverhältnisse bei Ausführung eines WiegeSchrittes an einem Fahrrad;
Fig. 5 schematisiert gezeichnete , bodenseitige Befestigung der Strebe am Fahrrad-Ständer in zwei verschiedenen
Ausführungsformen.
In Figur list ein Fahrrad 1 gezeigt, das mit seiner Vordergabel
2 auf der vorderen Strebe 3 eines Fahrradständers befestigt ist. Das Hinterrad 5 des Fahrrades 1 ruht auf
zwei drehbar gelagerten Rollen 6 und 7, die in einem gabelförmigen, rundumlaufenden Rahmen 8 des Fahrradständers
4 ruhen. Der gegenseitige, axiale Abstand zwischen den Rollen 6 und 7 kann dadurch geändert werden, daß entsprechende
, bogenförmige Ausnehmungen 9 in dem Rahmen 8 vorhanden sind, so daß die Achsen 10 umgesetzt werden können,
und in den Ausnehmungen 9 drehbar gelagert sind.
Eine andere, nicht näher dargestellte Ausführungsform sieht vor, daß der gegenseitige, axiale Abstand zwischen
den Achsen 10 der Rollen 6 und 7 durch einen Bowdenzug verändert wird. Hierzu ist es vorgesehen, daß den bogenförmigen
Ausnehmungen 9 vertikal darüberliegend eine Schiene mit einer horizontalen Nut gegenüberliegt, so daß die
Achsen 10 in dieser Nut verschoben werden können, sofern sie aus den Ausnehmungen 9 abgehoben werden,
was durch den Bowdenzug erfolgt. Sie können dann in horizontaler Ebene verschoben werden, um nach erfolgter Einstellung
wieder in anderen Ausnehmungen 9 einzuklinken.
Eine weitere, nicht näher dargestellte Ausführungsform sieht vor, daß z.B. die hintere Rolle 7 fest in einer
Ausnehmung 9 liegt, und die vordere Rolle 6 in einer hierzu horizontalen, sich in Richtung der Längsachse des
Fahrradständers 4 erstreckenden Längsnut verschiebbar ist. Die Achse 10 der Rolle 6 ist gegenüber der Achse 10 der
Rolle 7 unter Federkraft vorgespannt, so daß die Rolle 6 ■ stets unter Federkraft zu der Rolle 7 hingezogen wird.
Diese Federkraft der Rolle 6 in Richtung zur Rolle 7 wird durch einen Bowdenzug gesteuert, der die Rolle 6
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entgegen der Federkraft belastet und nach vorne zieht. Auf diese Weise kann durch Einstellung des Bowdenzuges
stufenlos der Abstand zwischen den Rollen 6 und 7 eingestellt werden.
für Es ist vorgesehen, daß der Fahrradständer 4/verschiedene Rahmengrößen konzipiert ist.Bei der vorliegenden Ausführungsform wird die Rahmengröße dadurch berücksichtigt, daß die
Rollen 6 und 7 in verschiedene Ausnehmungen 9 in den Rahmen 8 eingelegt werden können.
Sobald man aber eine gegenseitige, axiale Einstellung der Rollen 6 und 7 zueinander vorsieht, muß eine andere Anpassung
des Fahrradständers 4 an unterschiedliche Rahmengrößen vorgesehen sein. Hierzu ist es vorgesehen, daß
der Rahmen 8 mit einer Schrauben-Bolzen-Verbindung 11
in einem in Längsrichtung sich erstreckenden Langloch der Mittelstrebe 12 des Fahrradständers 4 befestigt ist.
Durch Verstellen dieser Schraubenverbindung 11 können
dann stufenlos verschiedene Abstände zwischen dem gabelförmigen Rahmen 8 am hinteren Ende und den vorderen,
horizontalen Auslegern 13 und 14 des Fahrradständers 4
eingestellt werden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die mittlere Strebe 3 aus zwei einen gegenseitigen Abstand aufweisenden Vierkantprofilen
ausgebildet, die an ihren oberen, freien Enden durch ein die beiden Enden verbindendes Distanzrohr 15
verbunden sind. Das Distanzrohr 15 ist beispielsweise durch Verschweissen mit den Vierkant-Profilen der Strebe
verbunden. Das Distanzrohr 15 wird durch eine Schnellspannachse 16 durchgriffen, an deren einem Ende sich eine Hutmutter
18 befindet, und an deren anderem Ende ein Spannhebel
17 vorhanden ist.
Wesentlich hierbei ist, daß das Distanzrohr 15 verschieden-
3H104S
artige Fabrikate von Schnellspannachsen 16 auswechselbar
aufnehmen kann, weil zum Auswechseln einfach die Hutmutter 18 gelöst wird und die Sehne11spannachse 16 dann zusammen
mit dem Spannhebel 17 aus dem Distanzrohr 15 herausgezogen werden kann.
Das untere, bodenseitige Ende der Strebe 3 ist mit Hilfe einer Schraubverbindung 19 mit den horizontalen Auslegern
13 und 14 verbunden.
Figur 4 zeigt schematisiert die Lage eines Fahrrades 1,
bei Ausführung eines Wiegeschrittes.
Das Fahrrad 1 mit seinem Rahmen 20 bildet hierbei einen Winkel 21 zur Vertikalen 22, wobei der Fahrer selbst
aufrecht im Sattel steht und die Körperlängsachse etwa parallel zur Vertikalen 22 gerichtet ist. Der Fahrradrahmen
wird also bei dem sogenannten Wiegeschritt unter dem parallel zur Vertikalen 22 stehenden Fahrer hin- und
hergeworfen, wobei die Kräfteinleitung in Richtung des
Pfeiles 23. vom Fuß des Fahrers auf die Pedale im wesentlichen in vertikaler Richtung erfolgt.
Will man diesen Wiegeschritt auf einem Fahrrad-Trainer nach der vorliegenden Erfindung nachvollziehen, dann ist
es erforderlich, daß die Strebe 3 seitenneigbar in bezug zu den horizontalen Auslegern 13,14 ausgebildet ist.
Hierzu sieht das Ausführungsbeispiel nach der Figur 5
zwei verschiedene Ausführungsformen vor. Zunächst ist gezeigt, daß die Strebe 3 über ein Gummilager 24 und
eine Schrauben-Bolzen-Verbindung 25 mit den horizontalen Auslegern 13,14 verbunden ist, so daß eine Neigung der
Strebe in Richtung des Pfeiles 26 möglich ist.
Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß das Gummilager
24 entfällt, und die Strebe 3 fest mit den horizontalen Auslegern 13,14 verbunden sind, die aber selbst als Federungselemente
(Blattfedern) ausgebildet sind, so daß sie in den Richtungen 13', 14' federnd ausweichen, und damit
ebenfalls eine Neigung der Strebe 3 in Richtung des Pfeiles 26 gestatten.
Eine dritte, nicht naher dargestellte Ausführungsform sieht vor, daß die Strebe 3 gelenkig mit den horizontalen
Auslegern 13,14 im Bereich der Mittelstrebe 12 verbunden ist, wobei ein solches Kipplager lediglich eine Bewegung
der Strebe in den Pfeilrichtungen 26 erlaubt, während in senkrechter Ebene hierzu eine starre Verbindung besteht.
Die Abstützung zu den Auslegern 13 und 14 erfolgt über Schrauben-Druckfedern, und/oder Gasdruckdämpfer, die sich
seitlich etwa im Winkel von 45° zwischen den Auslegern 13,14 und der Strebe 3 erstrecken.
Wichtig bei allen Befestigungen ist es, daß der Fahrradständer 4 nur eine einzige Verbindung mit dem Fahrrad
1 hat, nämlbh im Bereich der Schnellspannachse 16 und daß alle anderen Punkte frei bewegbar sind.
Es ergibt sich hiermit der Vorteil, daß der sogenannte Wiegeschritt möglich ist, und daß eine schnelle Montage
des Fahrrades auf dem Fahrradständer 4 gewährleistet ist, wobei Beschädigungen des Fahrrad-Rahmens mit Sicherheit
vermieden werden.
Durch Veränderung des Abstandes der Rollen 6,7 kann der
Tret-Widerstand verändert werden, wodurch dann ein Bergauffahren
in verschiedenen Schwierigkeitsgraden nachvollzielibar
ist. Durch Verwendung eines vorher beschriebenen Bowdenzuges kann die Veränderung des Tret-Widerstandes vom Armaturenbrett
des Fahrrades aus vorgenommen werden.
Zusätzlich ist vorgesehen, daß am vorderen Teil des Fahrradständers eine Halterung mit einem Armaturenbrett
(nicht gezeigt) angebracht ist, an dem verschiedene Anzeigeinstrumente vorhanden sind. Es wird die Drehzahl
des Hinterrades dadurch angezeigt, daß ein Tacho-Generator an den Rollen 6,7 angesetzt ist. Ferner kann dieDrehzahl
der Tretkurbel angezeigt werden, ebenso wie die Pulsfrequenz des Fahrers, der Blutdruck oder andere interessierende
physiologische Größen.
In einer anderen Ausführung ist eine der Rollen 6,7 abbremsbar ausgebildet. Hierzu ist am Gehäuse eine Bremstrommel
angebracht, deren Bremsbeläge auf die Rollenachsen wirken und über einen am Armaturenbrett angebrachten
Hebel mit Bowdenzug betätigbar sind. Auf diese Weise kann stufenlos ein Bergauffahren simuliert werden.
Das Gerät nach der Erfindung hat den Vorteil, daß es besonders
klein ist, und relativ kostengünstig herzustellen ist. Zur weiteren Verminderung des Raumbedarfes beim
Transport oder bei der Aufbewahrung ist es vorgesehen, daß die Strebe 3 über Klappgelenke gelenkig mit den horizontalen
Auslegern 13,14 verbunden ist, und im eingeklappten Zustand parallel zu der Mittelstrebe 12 des Fahrradständers
auf dieser Mittelstrebe liegt.
Claims (1)
- 3U.104BDR.-ING. G. RIEBLING DR.-ING. P. RIEBLINGDipl.-lng., Ing. (grad.) Dipl.-lng.Zugelassene Vertreter beim Europäischen PatentamtProfessional Representatives before European Patent Off iceMandataires agries pres !'Office europeen des brevetsMein ZeichenSch 38 7-31-kuBitte in der Antwort wiederholenl_ Jihr zeichen ihre Nachricht vom D-8990 Lindau (Bodensee)Rennerle 10 · Postfach 31606.Oktober 1981BetrefftAnmelder: Firma Feinwerktechnik Schleicher & Co., Postfach 122o, 7778 MarkdorfPatentansprüche'1J Fahrrad-Trainigsgerät , bestehend aus einem straßeng| 5 tauglichen und lösbar mit einem am Boden abgestützten JI Fahrradständer verbundenen Fahrrad, dessen Hinterräder § reibschlüssig auf drehbar im Fahrradständer gelagerten Rollen aufsitzen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrradständer (4) im Bereich der Vorderachsedes Fahrrades (1) eine mit dem Fahrradständer'einseitig verbundene Strebe (3) aufweist, an deren freien, der Vorderachse benachbarten Ende eine Schnellspannachse (16) angeordnet ist, die lösbar mit der Vorderachse des Fahrrades (1) verbindbar ist.2. Fahrrad-Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe(3) in ihrer bodenseitigen Befestigung mit dem Fahrradständer(4) kipp- oder seitlich neigbar gelagert ist.Fernsprecher: Fernschreiber: Tetegramm-Adresse: Bankkonten: Postscheckkonto Lindau (08382) 054374(pat-d) patrl-llndau Bayer. Vereinsbank Lindau (B) Nr. 1208578 (BLZ 73520074) München 29525-809 9025 und 5026 Hypo-Bank Lindau (B) Nr. 6670-278920 (BLZ 73520642) 3. Fahrrad-Trainingsgerät nach Anspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, daß zwischen Fahrradständer (4) und Strebe (3) ein Gummilager (24) angeordnet ist.4. Fahrrad-Trainingsgerät nach Anspruch 2, da durch gekennzeichnet, daß die Strebe (3) mit einem seitlich neigbaren Kippgelenk am vorderen Teil des Fahrradständers (4) gelagert ist und seitlich über einerseits an der Strebe (3), sowie andererseits an seitlichen Auslegern (13,14) des Fahrradständers (4) ansetzenden elastischen Federelementen gegenüber dem Fahrradständer (4) abgestützt ist.5. Fahrrad-Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung an verschiedene Rahmengrößen der gegenseitige Abstand zwischen den beiden Rollen (6,7) einstellbar ist.6. Fahrrad-Trainingsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (6,7) in den Seitenteilen eines in sich geschlossenen, umlaufenden Rahmens (8) drehbar gelagert sind und daß der Rahmen (8) längeneinstellbar an der Mittelstrebe (12) des Fahrradständers (4) befestigt ist.7. Fahrräd-Trainingsgerät nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (3) schwenkbar(einklappbar) an der Mittelstrebe (12) des Fahrradständers (4) angeordnet ist.
Priority Applications (3)
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| DE19813141046 DE3141046A1 (de) | 1981-10-15 | 1981-10-15 | Fahrrad-traininigsgeraet |
| NL8105693A NL8105693A (nl) | 1981-10-15 | 1981-12-17 | Fietstrainingapparaat. |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813141046 DE3141046A1 (de) | 1981-10-15 | 1981-10-15 | Fahrrad-traininigsgeraet |
Publications (1)
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