DE20310770U1 - Feuerzeug mit zugeordneter Abschneideeinrichtung - Google Patents
Feuerzeug mit zugeordneter AbschneideeinrichtungInfo
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Description
Michael Beutlhauser
Jagerweg 5
Jagerweg 5
D-94121 Salzweg
MBU 1157 U
14. Juli 2003
14. Juli 2003
Feuerzeug mit zugeordneter Abschneideeinrichtung
Die Erfindung betrifft ein Feuerzeug mit zugeordneter Abschneideeinrichtung für Zigaretten, die mit einem beweglichen und entgegen einer Schneidebewegung angefederten Werkzeug zum Durchschneiden der Zigarette ausgeführt ist.
Feuerzeuge mit einer zugeordneten Abschneideeinrichtung für Zigaretten oder Zigarren sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt. So ist aus der deutschen Patentschrift Nr. 236 061 ein Springdeckelfeuerzeug mit einem Zigarrenabschneider bekannt, bei dem der Zigarrenabschneider von einem in das Gehäuse des Feuerzeugs eingelassenen drehbaren Einsatz gebildet wird, welcher das oder die Messer zum Abschneiden der Zigarrenspitze und die Feder zum Feststellen des Deckels in der Verschlusslage trägt. Des Weiteren ist eine Feder angeordnet, welche ständig bestrebt ist, den Einsatz nach außen zu drücken, so dass beim Aufspringen des Deckels gleichzeitig der Einsatz nach außen gedrückt und dadurch die Öffnung zum Einführen der Zigarren freigegeben wird, während andererseits in der geschlossenen Stellung des Feuerzeugs die Feder den Verschluss sichert.
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Nachteilig hierbei ist jedoch, dass vor der Betätigung der Abschneideeinrichtung zunächst der Deckel des Springdeckelfeuerzeugs geöffnet werden muss, was die Handhabung der Abschneideeinrichtung erschwert.
Aus der deutschen Patentschrift Nr. 238 048 ist eine Schaltvorrichtung für Springdeckelfeuerzeuge bekannt, bei welcher an einer Anschlussplatte eines Reibrädchens ein Ansatz angebracht ist, welcher durch einen Hebel mit einem Deckel des Springdeckelfeuerzeuges verbunden ist. Der Ansatz ist als Messer ausgebildet, so dass er beim Schließen des Deckels als Zigarrenabschneider Verwendung findet.
Nachteilig dabei ist jedoch, dass dieser bekannte Mechanismus konstruktiv aufwändig ist und hohe Fertigungskosten verursacht. Des Weiteren ist von Nachteil, dass beim Schneidevorgang anfallendes Schnittgut unerwünschterweise in dem zum Abführen des Schnittgutes vorgesehenen Kanals hängen bleibt, so dass die Funktion der Abschneideeinrichtung bereits nach einigen Schneidevorgängen stark beeinträchtigt sein kann.
Die US 4,897,033 offenbart ein Feuerzeug mit einer Zigarettenlöscheinrichtung zum Abschneiden und Löschen einer brennenden Zigarette. Die Zigarettenlöscheinrichtung umfasst ein oberes Schneideelement, eine Torsionsfeder, eine Zunge, ein unteres Schneideelement und einen Drehstift. Die beiden Schneideelemente sind über den Drehstift miteinander verbunden, wobei eines der Schneideelemente in Bezug auf das andere Schneideele-
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ment verschwenkbar ausgeführt ist. Wird das beweglich ausgeführte Schneideelement auf das andere Schneideelement zubewegt und befindet sich zwischen den beiden Schneideelementen eine brennende Zigarette, wird die Zigarette von den beiden Schneideelementen durchtrennt und der zwischen den beiden Schneideelementen angeordnete und abgeschnittene Teil der Zigarette fällt in einen Aufnahmeraum, welcher von den beiden Schneideelementen begrenzt wird.
Aus der US 5,181,528 ist eine Vorrichtung zum Löschen einer brennenden Zigarette bekannt, die einen äußeren hohlen Sitz und einen Lagerbehälter umfasst, wobei der Lagerbehälter in den Sitz montiert ist. Zum Abschneiden und Löschen einer Glut einer brennenden Zigarette ist eine Kombination aus einer ersten Klinge und einer zweiten L-förmig ausgeführten Klinge in dem Sitz vorgesehen. Beide Klingen sind aus sogenannten Shape Memory Alloy-Materialien mit verschiedenen Temperaturreaktionsgradienten gebildet. Wird die Glut der Zigarette durch eine Öffnung derart in den Sitz eingeführt, dass die Glut mit der Klinge in Kontakt kommt, verformt sich die Klinge und schneidet den brennenden Bereich von der Zigarette ab und löscht die Glut dadurch, dass die Klinge die Glut gegen die L-förmig ausgebildete Klinge drückt. Dabei verformt sich die L-förmig ausgeführte Klinge derart, dass sie eine Öffnung zu dem Lagerbehälter freigibt und die Asche in diesen fällt.
Wenn sich die L-förmig ausgeführte Platte wieder abgekühlt hat, nimmt sie wieder ihre der Raumtemperatur
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entsprechende Form und Position ein, in der sie den Lagerbehälter abdeckt.
Diese bekannte Vorrichtung zum Löschen von brennenden Zigaretten weist jedoch den Nachteil auf, dass die eingesetzten Shape Memory Alloy-Materialien sehr teuer sind, wodurch bei der Herstellung der bekannten Vorrichtung hohe Kosten entstehen.
Des Weiteren liegt den in der US 5,181,528 und den in der US 4,897,033 offenbarten Lösungen jeweils der Nachteil zugrunde, dass eine Zigarette beim Löschen und Abschneiden eines brennenden Bereiches im Schnittbereich derart stark deformiert wird, dass einerseits keine glatte Schnittkante erreicht wird und andererseits die abgeschnittene Zigarette nur schwer oder überhaupt nicht mehr in eine Zigarettenschachtel zurückgesteckt werden kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Feuerzeug mit einer zugeordneten Abschneideeinrichtung für Zigaretten zur Verfügung zu stellen, die einen einfachen konstruktiven Aufbau aufweist, kostengünstig herstellbar ist und mit der eine glatte Schnittkante erreichbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einem Feuerzeug mit zugeordneter Abschneideeinrichtung gemäß den Merkmalen des Schutzanspruches 1 gelöst.
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Bei der erfindungsgemäßen Abschneideeinrichtung für Zigaretten ist ein Innendurchmesser einer Durch-
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gangsöffnung vorteilhafterweise wenigstens abschnittsweise in einem Schnittbereich der Durchgangsöffnung für eine Zigarette derart an einen Außendurchmesser einer Zigarette angepasst, dass die Zigarette beim Durchschneiden in ihrem Schnittbereich durchgangsöffnungsseitig abgestützt und gegen Verformung gesichert ist.
Dadurch ist gewährleistet, dass das Werkzeug zum Durchschneiden der Zigarette beim Schneidevorgang durch die Zigarette geführt wird ohne sie dabei zu verformen, was vorteilhafterweise zu einer glatten Schnittfläche der Zigarette führt. Zudem ist eine nicht deformierte, mit dem Werkzeug bearbeitete bzw. abgeschnittene Zigarette auf einfache Art und Weise in eine Zigarettenschachtel einsteckbar.
Des Weiteren ist eine abgeschnittene bzw. durchgeschnittene Zigarette mit derselben ästhetischen Form ausgeführt wie eine unbenutzte Zigarette, so dass einem Raucher nach dem Abschneidevorgang eine bereits angezündete Zigarette mit einem angenehmen ästhetischen Aussehen zur Verfügung steht, die sich in ihrem ästhetischen Gesamteindruck von einer unbenutzten Zigarette lediglich durch die verkürzte Länge unterscheidet.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprüche.
Die Durchgangsöffnung der Abschneideeinrichtung für Zigaretten ist im Schnittbereich der Zigarette mit einem Innendurchmesser von 8 mm bis 10 mm ausgeführt, um die Zigarette beim Durchschneiden in ihrem Schnitt-
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bereich durchgangsöffnungsseitig in geeigneter Art und Weise abstützen zu können und gegen Verformungen beim Schneidevorgang zu sichern.
Des Weiteren kann die Durchgangsöffnung als Stufenbohrung ausgeführt sein, wobei wenigstens ein Bereich der Stufenbohrung, welcher als Auswurfbereich für Schnittgut vorgesehen ist, mit einem größeren Durchmesser ausgebildet ist als der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung im Schnittbereich. Dadurch wird erreicht, dass Schnittgut auf einfache Art und Weise ohne weitere Hilfemittel, wie beispielsweise spezielle Reinigungswerkzeuge oder dergleichen, aus der Durchgangsöffnung ausgebracht werden kann.
Darüber hinaus kann der Auswurfbereich kegelförmig, d. h. ausgehend vom Schnittbereich der Durchgangsöffnung in Richtung des Ausgangs der Durchgangsöffnung mit einem sich stetig vergrößernden Durchmesser, ausgeführt sein, wodurch gewährleistet ist, dass das Schnittgut an den schrägen Seitenwänden des Auswurfbereiches ohne weitere Maßnahmen einer Bedienperson abgleitet und aus der Durchgangsöffnung selbsttätig ausfällt.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung ist es vorgesehen, dass ein Bereich der Stufenbohrung, welcher als Einsteckbereich für eine zu bearbeitende bzw. abzuschneidende Zigarette vorgesehen ist, mit einem größeren Durchmesser ausgebildet als der Innendurchmesser des Schnittbereichs der Durchgangsöffnung. Dadurch ist vorteilhafterweise ge-
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währleistet, dass ein Einstecken einer abzuschneidenden Zigarette, insbesondere einer brennenden Zigarette, in die Durchgangsöffnung der Abschneideeinrichtung wesentlich vereinfacht ist. Hierbei kann es zusätzlich vorgesehen sein, dass der Einsteckbereich kegelförmig ausgeführt ist und eine brennende und in die Durchgangsöffnung einzuführende Zigarette an den schrägen Seitenwänden des Einsteckbereiches sanft entlang gleitend in die Durchgangsöffnung eingeführt wird.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausbildung des Gegenstandes der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Schnittbereich, d. h. der Bereich der Durchgangsöffnung dessen Innendurchmesser erfindungsgemäß an den Außendurchmesser einer Zigarette angepasst ist, in axialer Richtung der Durchgangsöffnung mit einer derartigen Breite ausgeführt ist, dass beim Durchschneiden der Zigarette ein Kippen der Zigarette im Schnittbereich unterbleibt. Damit werden auf einfache Art und Weise zusätzlich Verformungen einer Zigarette während des Schneidevorganges vermieden.
Die Abschneideeinrichtung nach der Erfindung kann mit einer separaten Betätigungseinrichtung ausgeführt sein, mittels der das Werkzeug von einer Bedienperson manuell aktivierbar ist. Da die Betätigungseinrichtung von einer Funktionalität des Feuerzeuges getrennt ausgeführt ist, ist eine Handhabung der Abschneideeinrichtung von einer Handhabung des Feuerzeuges lösgelöst, wodurch eine Betätigung der erfindungsgemäßen Abschneideeinrichtung im Vergleich zu aus dem Stand der Technik bekannten Abschneideeinrichtungen vereinfacht ist.
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Zusätzlich ist eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Abschneideeinrichtung mit einem den Verstellweg des Werkzeugs begrenzenden Anschlag ausgeführt, der bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung derart mit einem Hebelelement der Betätigungseinrichtung zusammenwirkt, dass eine Berührung zwischen einer Schneide des Werkzeugs und einem Gehäuse der Abschneideeinrichtung während des Schneidevorgangs unterbleibt. Dadurch bleibt eine Schneidefähigkeit des Werkzeugs auf einfache Art und Weise erhalten.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes nach der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Schutzansprüchen und dem nachfolgend anhand der Zeichnung näher beschriebenen Ausführungsbeispiel .
Es zeigt:
Fig. 1 eine stark schematisierte Darstellung einer erfindungsgemäßen Abschneideeinrichtung, die in ein Gehäuse eines Mehrwegfeuerzeuges integriert ist;
Fig. 2 eine Rückansicht des Feuerzeuges gemäß Fig. 1;
Fig. 3 den in Fig. 2 gekennzeichneten Bereich X in einer vergrößerten Einzeldarstellungfund
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Fig. 4 das Werkzeug zum Durchschneiden der Zigarette in einer Einzeldarstellung.
Bezug nehmend auf Fig. 1 ist ein Feuerzeug 1 mit einer zugeordneten Abschneideeinrichtung 2 in einer stark schematisierten Seitenansicht gezeigt. Die Abschneideeinrichtung ist in ein Gehäuse 3 des Feuerzeuges integriert, wobei das Gehäuse 3 gleichzeitig ein Brennmittelreservoir für Gas des als Mehrwegfeuerzeug ausgeführten Feuerzeuges 1 darstellt.
Die Abschneideeinrichtung 2 ist mit einer Betätigungseinrichtung 4, einem entgegen einer Schneidebewegung angefederten Werkzeug 5 und einer Durchgangsöffnung 6 ausgebildet, wobei das Werkzeug 5 in Fig. 1 in seiner Ruheposition dargestellt ist und von einer Feder 7 in dieser gehalten wird.
Fig. 2 zeigt das Feuerzeug gemäß Fig. 1 in einer Rückansicht, wobei die als Stufenbohrung ausgeführte Durchgangsöffnung 6 in ihrer axialen Erstreckung in einer Teilschnittansicht näher gezeigt ist.
Die Durchgangsöffnung 6 ist mit einem Einsteckbereich 8, einem Schnittbereich 9 und einem Auswurfbereich 10 für Schnittgut ausgeführt. Der Auswurfbereich 10 ist vorliegend kegelförmig ausgeführt, damit der von einer Zigarette abgeschnittene Bereich auf einfache Art und Weise aus der Durchgangsöffnung 6 nach Beendigung eines Schneidevorganges ausbringbar ist bzw. selbsttätig aus dieser ausfällt.
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Der Schnittbereich 9 der Durchgangsöffnung 6 ist mit einem Innendurchmesser ausgeführt, der derart an einen Außendurchmesser herkömmlicher Zigaretten angepasst ist, dass eine in der Durchgangsöffnung 6 befindliche Zigarette während eines Schneidevorgangs im Schnittbereich vollumfänglich druchgangsöffnungsseitig abgestützt ist. Dadurch werden Verformungen durch Verquetschen oder dergl. vorteilhafterweise vermieden. Vorliegend ist die Durchgangsöffnung der Abschneideeinrichtung für Zigaretten im Schnittbereich der Zigarette mit einem Innendurchmesser von 8,5 mm ausgeführt.
Bei einer weiteren nicht näher dargestellten und von dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel abweichenden Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gegenstandes ist es vorgesehen, dass der Schnittbereich in Umfangsrichtung lediglich abschnittsweise mit einem an einen Außendurchmesser angepassten Innendurchmesser ausgeführt ist und im restlichen Bereich einen größeren Durchmesser aufweist. Damit wird erreicht, dass zum Einschieben der Zigarette in die Durchgangsöffnung wenigstens bereichsweise ein größeres Spiel zur Verfügung steht, wodurch das Einschieben der Zigarette vereinfacht wird und ein Abknicken der Zigarette vermieden werden kann. Andererseits steht in den angepassten Durchmesserbereichen des Schnittbereiches der Durchgangsöffnung nach wie vor die erforderliche Abstützung zur Verfügung.
Bei dem rungsbeispiel
in der Zeichnung dargestellten Ausfühder Abschneideeinrichtung 2 ist der
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Schnittbereich 9 in axialer Erstreckung der Durchgangsöffnung &bgr; mit einer derartigen Breite ausgeführt, dass ein Kippen einer Zigarette im Schnittbereich 9 während des Schneidevorgangs vermieden wird, so dass der Schneidevorgang nicht negativ beeinflusst wird und eine glatte Schnittkante erreicht wird.
Die Betätigungseinrichtung 4 ist vorliegend mit einem Hebelelement 11 ausgeführt, welches mit dem Werkzeug 5 verbunden ist und an seinem dem Werkzeug abgewandten Ende mit zwei wenigstens annähernd kugelförmig ausgeführten Betätigungsbereichen HA und HB ausgeführt ist. Über die Betätigungsbereiche kann eine Bedienperson das Hebelelement 11 gemeinsam mit dem Werkzeug 5 in Schneiderichtung über die Querschnittsöffnung der Durchgangsöffnung 6 in Längsrichtung des Feuerzeuges 1 führen. Dazu überragen die beiden Betätigungsbereiche HA und HB die Seitenwände des Gehäuses 3 des Feuerzeuges 1.
Der Einsteckbereich 8 ist vorliegend mit demselben Innendurchmesser wie der Schnittbereich 9 der Durchgangsöffnung 6 ausgeführt, wobei es bei einer Weiterbildung der Abschneideeinrichtung 2 nach der Erfindung vorgesehen sein kann, dass der Einsteckbereich 8 in der gleichen Art und Weise wie der Auswurfbereich 10 kegelförmig ausgeführt ist, um ein Einstecken einer Zigarette in die Durchgangsöffnung 6 zu erleichtern.
Fig. 3 zeigt den in Fig. 2 näher bezeichneten Bereich X in einer vergrößerten Einzeldarstellung der Durchgangsöffnung 6, wobei der Schnittbereich 9 der
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Durchgangsöffnung 6 mit einer Führung 12, die in dem Gehäuse 3 des Feuerzeuges 1 vorgesehen ist, für das Werkzeug 5 näher dargestellt ist. Dabei ist erkennbar, dass die Führung 12 an ihrem den Betätigungsbereichen HA und HB abgewandten Ende aus der Durchgangsöffnung 6 bzw. dem Schnittbereich 9 austritt, um ein Durchschneiden einer zu bearbeitenden Zigarette sicher gewährleisten zu können.
Mit dieser Maßnahme ist sichergestellt, dass das in Fig. 4 in einer Einzeldarstellung gezeigte Werkzeug 5 mit seiner Schneide 13 eine durchzuschneidende Zigarette über deren kompletten Durchmesser durchdringt und den abzuschneidenden Teil der Zigarette von dem übrigen Teil der Zigarette vollständig abtrennt. Darüber hinaus ist gewährleistet, dass die Schneide 13 beim Schneidevorgang nicht mit dem Gehäuse 3 des Feuerzeuges 1 in Berührung kommt bzw. an diesem anstößt, wodurch die scharfe Abschneidekante 14 der Schneide 13 nicht beschädigt wird und eine Lebensdauer der Abschneideeinrichtung 2 auf einfache Art und Weise erhöht wird.
Zusätzlich ist die Betätigungseinrichtung 4 mit einem nicht näher dargestellten und den Verstellweg des Werkzeuges derart begrenzenden Anschlag ausgeführt, dass eine Berührung zwischen der Schneide 13 und dem Gehäuse 3 des Feuerzeuges 1 sicher unterbleibt. Dabei kann der Anschlag auf beliebige Art und Weise ausgeführt sein. Vorliegend ist der Anschlag dadurch realisiert, dass die Betätigungsbereiche HA und HB, welche in nicht näher dargestellten Führungsschlitzen im Gehäuse 3 des Feuerzeuges 1 während einer Betätigungsbe-
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wegung geführt sind, am Ende eines Schneidevorganges an Schlitzenden der Führungsschlitze zum Anliegen kommen und die Betätigungsbewegung bzw. der Verstellweg des Werkzeugs 5 dadurch limitiert ist.
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Zum Abschneiden eines brennenden Bereiches einer angezündeten Zigarette wird die Zigarette mit der Glut ausgehend von dem Einstiegbereich 8 der Durchgangsöffnung &bgr; in diese eingeführt. Anschließend wird das Hebelelement 11 über die beiden Betätigungsbereiche HA und HB in Richtung der Durchgangsöffnung 6 bis zum Ende der Führungsschlitze verschoben, wodurch die Glut der Zigarette durch das Werkzeug 5 abgetrennt wird.
Daran anschließend wird das Werkzeug 5 gemeinsam mit dem Hebelelement 11 durch die Feder 7 zurück in die in Fig. 1 dargestellte Ruheposition des Werkzeuges 5 verstellt, wenn die Bedienperson das Hebelelement 11 loslässt. Die nunmehr mit einer glatten Schnittfläche ausgeführte und nicht deformierte Zigarette ist von der Bedienperson aus der Durchgangsöffnung 6 auf einfache Art und Weise entnehmbar und das Schnittgut fällt über den Auswurfbereich 10 aus der Durchgangsöffnung 6 aus dem Gehäuse 3 des Feuerzeuges 1.
In Fig. 4 ist das Werkzeug 5 in zwei Seitenansichten gezeigt. Das Werkzeug 5 ist mit einem ersten Bereich konstanter Dicke und einem zweiten Bereich ausgebildet, der ausgehend von dem ersten Bereich in Richtung der Abschneidekante 14 mit einer sich verjüngenden Breite ausgeführt ist. Diese Ausgestaltung des Werkzeuges 5 führt zu einem guten Schnittergebnis, welches ein
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schönes Abscherbild bzw. eine glatte Schnittfläche einer durchgeschnittenen Zigarette zur Folge hat.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Gegenstandes nach der Erfindung kann es selbstverständlich auch vorgesehen sein, dass die Abschneideeinrichtung mit einem separaten Gehäuse ausgeführt ist, welches über geeignete Befestigungsmaßnahmen mit dem Gehäuse des Feuerzeuges verbunden ist. Dabei kann die Abschneideeinrichtung durch eine geeignete Steckverbindung, eine Schraubverbindung oder andere geeignete Verbindungsarten mit dem Gehäuse eines Feuerzeuges lösbar verbunden sein. Somit besteht für eine Bedienperson die Möglichkeit, das Feuerzeug oder die Abschneideeinrichtung getrennt voneinander bzw. als Kombinationsgerät gemeinsam zu verwenden und mitzuführen oder die Abschneideeinrichtung mit Einwegfeuerzeugen kombinieren zu können.
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| 1 | Feuerzeug |
| 2 | Abschneideeinrichtung |
| 3 | Gehäuse des Feuerzeugs |
| 4 | Betätigungseinrichtung |
| 5 | Werkzeug |
| 6 | Durchgangsöffnung |
| 7 | Feder |
| 8 | Einsteckbereich |
| 9 | Schnittbereich |
| 10 | Auswurfbereich |
| 11 | Hebelelement |
| HA, | HB Betätigungsbereiche |
| 12 | Führung |
| 13 | Schneide |
| 14 | Abschneidekante |
Claims (11)
1. Feuerzeug (1) mit zugeordneter Abschneideeinrichtung (2) für Zigaretten, die mit einem beweglichen und entgegen einer Schneidebewegung angefederten Werkzeug (5) zum Durchschneiden der Zigarette ausgeführt ist, wobei die Zigarette zum Durchschneiden in eine Durchgangsöffnung (6) eines Gehäuses (3) der Abschneideeinrichtung (2) einsteckbar und das Werkzeug (5) zum Durchschneiden einer Zigarette in einer Führung (12) des Gehäuses (3) der Abschneideeinrichtung (2) integriert und translatorisch quer zur Durchgangsöffnung (6) über den Öffnungsquerschnitt der Durchgangsöffnung (6) bewegbar ausgeführt ist, und wobei ein Innendurchmesser der Durchgangsöffnung (6) wenigstens abschnittsweise in einem Schnittbereich (9) für die Zigarette derart an einen Außendurchmesser einer Zigarette angepasst ist, dass die Zigarette beim Durchschneiden im Schnittbereich (9) durchgangsöffnungsseitig abgestützt und gegen Verformungen gesichert ist.
2. Feuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (6) im Schnittbereich (9) einen Innendurchmesser von 8 mm bis 10 mm aufweist.
3. Feuerzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (6) als Stufenbohrung ausgeführt ist, wobei wenigstens ein Bereich der Durchgangsöffnung (6), welcher als Auswurfbereich (10) für Schnittgut vorgesehen ist, mit einem größeren Durchmesser ausgebildet ist als der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung (6) im Schnittbereich (9).
4. Feuerzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswurfbereich (10) kegelförmig ausgeführt ist.
5. Feuerzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bereich der Durchgangsöffnung (6), welcher als Einsteckbereich (8) für eine zu bearbeitende Zigarette vorgesehen ist, vorzugsweise mit einem größeren Durchmesser ausgebildet ist als der Innendurchmesser der Durchgangsöffnung (6) im Schnittbereich (9).
6. Feuerzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteckbereich kegelförmig ausgeführt ist.
7. Feuerzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnittbereich (9) in axialer Richtung der Durchgangsöffnung (6) mit einer derartigen Breite ausgeführt, dass beim Durchschneiden der Zigarette ein Kippen der Zigarette im Schnittbereich (9) unterbleibt.
8. Feuerzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (5) mittels einer Betätigungseinrichtung (4) der Abschneideeinrichtung (2) manuell von einer Bedienperson aktivierbar ist, wobei die Abschneideeinrichtung (2) mit einem den Verstellweg des Werkzeugs (5) begrenzenden Anschlag ausgeführt ist.
9. Feuerzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag derart mit einem Hebelelement (11) der Betätigungseinrichtung (4) zusammenwirkt, dass eine Berührung zwischen einer Schneide (13) des Werkzeugs (5) und dem Gehäuse (3) der Abschneideeinrichtung (2) unterbleibt.
10. Feuerzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschneideeinrichtung (2) in ein Gehäuse (3) des Feuerzeugs (1) integriert ist.
11. Feuerzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschneideeinrichtung an einem Gehäuse des Feuerzeugs lösbar befestigt ist.
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Cited By (2)
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| WO2012128737A1 (en) * | 2011-03-21 | 2012-09-27 | Spurling Iii George Almond | Multi-purpose lighter apparatus |
| WO2017100724A1 (en) * | 2015-12-10 | 2017-06-15 | ClearSite, LLC | Lighter-integrated cigarette cutting device |
-
2003
- 2003-07-14 DE DE20310770U patent/DE20310770U1/de not_active Expired - Lifetime
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|---|---|---|---|---|
| WO2012128737A1 (en) * | 2011-03-21 | 2012-09-27 | Spurling Iii George Almond | Multi-purpose lighter apparatus |
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