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DE20310769U1 - Übungsgerät für Zunge und Mund - Google Patents

Übungsgerät für Zunge und Mund Download PDF

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DE20310769U1
DE20310769U1 DE20310769U DE20310769U DE20310769U1 DE 20310769 U1 DE20310769 U1 DE 20310769U1 DE 20310769 U DE20310769 U DE 20310769U DE 20310769 U DE20310769 U DE 20310769U DE 20310769 U1 DE20310769 U1 DE 20310769U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B23/00Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body
    • A63B23/025Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for the head or the neck
    • A63B23/03Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for the head or the neck for face muscles
    • A63B23/032Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for the head or the neck for face muscles for insertion in the mouth

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Measuring And Recording Apparatus For Diagnosis (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Abstract

Übungsgerät für die Zunge und die Muskulatur des orofazialen Bereiches zum Erzielen einer stabilen Anlagerung der Zunge an den Gaumen bestehend aus einem Lippenschild mit mindestens einer Perforation und einer nach vestibulär abragenden vorzugsweise elastischen Kammer dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Kammer reversibel form- und kraftschlüssig mit dem Lippenschild verbunden werden kann, in dieser Position mit dem interokklusalen Raum in Verbindung steht und somit die Bildung und Anzeige eines interokklusalen Unterdruckes unterstützt.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die systematische Übung einer physiologischen Zungenlage im Mund bei Störungen der Zungen- und Gesichtsmuskulatur ist eine wichtige Aufgabe bei vielen angeborenen und erworbenen Erkrankungen im Mund-Kiefer- Gesichtsbereich. In neuerer Zeit wurde eine Übungsbehandlung für die orofaziale Muskulatur insbesondere bei obstruktiver Schlafapnoe empfohlen.
  • Ein hierfür kürzlich entwickeltes Gerät ist der Faceformer nach Berndsen. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung zum Trainieren der orofazialen Muskulatur bestehend aus einem vestibulären Schild und einem von dessen Frontseite abragenden Lippenkeil. ( DE 198 31 741 C1 ).
  • Gemäß der o.g. Patentschrift wird behauptet, daß "die Zungenposition positiv beeinflußt wird." Indem die korrekte Ruhelage der Zunge an der Papilla incisiva erreicht wird, fallen der negative Druck der Zunge gegen den Unterkiefer oder zwischen die Zahnreihen ebenso weg wie die unphysiologischen Bewegungen des Unterkiefers".
  • Eine regelmässige Beeinflussung der Zungenbewegung beim Tragen des Faceformers im o.g. Sinne wurde allerdings bisher mit objektiven Untersuchungsverfahren nicht sicher bestätigt. Endoskopische Befunde sprechen dafür, daß unter Aufforderung des Patienten zum Schlucken und „Erzeugung von Unterdruck im Mund" das o. g. Ziel einer physiologischen Ruhelage der Zunge am Gaumen erzielt werden kann. Dabei muß der Verschluß der Lippen ventilartig unterstützt werden, der Lippenkeil des Faceformes hat dabei keine wesentliche Funktion. Durch Auslösen des Schluckvorganges kann der Patient einen angemessenen Unterdruck in der Mundhöhle erzeugen, der ausreicht, eine passive Zungenruheposition am Gaumen reflektorisch auszulösen. Dies erfolgt analog zur ventilartigen Haftung einer Oberkieferprothese am Gaumen. Dem Gaumensegel kommt dabei die Aufgabe eines ventilartigen Abschlusses der Mundhöhle nach dorsal zu, das Lumen der Mundhöhle verkleinert sich zu einem Spaltraum zwischen Zungenoberfläche, Gaumen und Zahnreihe, der Pharynx erweitert sich soweit, daß eine angemessene Luftpassage entsteht und somit eine Obstruktion vermieden wird.
  • Nimmt man nun einen geringfügigen Unterdruck im vestibulooralen Ventilraum, dem so genannten Interokklusalraum als Zielgröße an, so sollte eine Übungsvorrichtung erstens geeignet sein, die Erzielung dieses Unterdruckes zu unterstützen und darüber hinaus eine Anzeigefunktion aufweisen, die eine Kontrolle der Druckverhältnisse, insbesondere die Anzeige eines Unterdruckes im so genannten interokklusalen Spaltraum während der Übungen erlaubt.
  • Aufgabe der Erfindung war es nun, ein Gerät zu entwerfen, das die genannten Funktionen auf einfache Weise erfüllt.
  • Erfindungsgemässe Vorrichtung: Zungenrepositionsgerät (ZRG)
  • Das ZRG besteht aus einem Lippenschild (6) und einer nach anterior abragenden Kammer (5) (1). Die Kammer (5) steht über eine Öffnung (8) mit der Mundhöhle in Verbindung. Ober- und Unterlippe (1,2) liegen dem elastischen Lippenschild (6) fest an und bilden einen Ventilverschluß. Die untersuche Person wird aufgefordert, über dem Schild die Lippen zu schließen (2). Durch Einsetzen des ZRG wird gleichzeitig die Nasenatmung erzwungen.
  • Um nun eine Kontaktposition der Zunge am Gaumen (GKP) zu erzielen, wird die Person aufgefordert, mit den Lippen die elastische Kammer zu komprimieren, alternativ kann die Kammer auch unterstützend manuell komprimiert werden. Anschließend wird die Person zum Schlucken aufgefordert. Durch das Schlucken wird die Mundhöhle entleert und die Zunge (9) nach kranial an den harten Gaumen (9) angelagert (3). Die elastische Kammer des ZRG steht über die Öffnung (8) kontinuierlich in Kommunikation mit dem Interokklusalraum um die Zahnreihe (3,4). Nach dem Schlucken bleibt die elastische Kammer (5) solange komprimiert, wie im interokklusalen Raum , der wiederum mit dem Spaltraum zwischen Zunge (9) und hartem Gaumen (10) kommuniziert, ein Unterdruck besteht. Dabei spielt der Kontakt zwischen weichem Gaumen (11) und Zunge (9) eine wichtige Rolle im Sinne des velolingualen Ventils. Solange dieses Ventil ebenso wie das durch Lippenschild (6) und Lippen (1,2) gebildete zweite Ventil geschlossen sind, wird im interokklusalen Funktionsraum nach Fränkel durch den bestehenden Unterdruck die Zunge vollständig am den Gaumen gehalten. Die Erzeugung des Unterdruckes erfolgt während des Schluckvorganges und wird durch die entleerte elastische Kammer unterstützt. Dieser Vorgang wird zusammenfassend als Zungenrepositionsmanöver (ZRM) bezeichnet.
  • Die elastische Kammer zeigt also im komprimierten Zustand einen Unterdruck im interokklusalen Raum an und physikalischen Gesetzmässigkeiten der kommunizierenden Räume zufolge wird damit eine GKP (Gaumenkontaktposition) sicher angezeigt. Zungenbewegungen zeigen sich als Volumenänderungen der elastischen Kammer, ein Druckverlust im interokklusalen Raum wird durch elastische Rückstellung der Kammer angezeigt und dient als Indikator für eine Öffnung mindestens eines der genannten Ventilsysteme. Eine passive Einnahme der GKP ist in diesem Zustand nicht mehr möglich.
  • Die Erfindung wird an Anwendungsbeispielen beschrieben:
  • 1 zeigt das Zungenrepositionsgerät bestehend aus einem Lippenschild (6) einer elastischen Kammer (5) mit einer oralen Verbindung (8). Ein Stopfen (12) kann mit einer Anzeige(13) versehen und einem Druckaufnehmer (14) in die Kammer einsteckbar (5) vorgesehen sein und kontinuierlich über den Druck in der Kammer (5) informieren.l 2 zeigt die Funktion des Zungenrepositionsgerätes vor dem Schlucken: Durch Druck: von Oberlippe (1) und Unterlippe (2) wird die elastische Kammer (5) komprimiert, sie steht über eine Öffnung (8) mit dem interokklusalen Raum um die Zähne (3, 4) in Verbindung. Das elastische Lippenschild (6) bildet zusammen mit der Schleimhaut der Wange und Lippe ein Ventil.
  • 3 erläutert das so genannte Zungenrepositionsmanöver: Durch Aufforderung zum Schlucken nach Aktivierung des Zungenrepositionsgerätes wird die Zunge (9) reflektorisch in eine Gaumenkontaktposition (GKP) mit dem harten Gaumen (10) gebracht und der weiche Gaumen (11) ebenfalls reflektorisch an den Zungenrücken angelagert. Beim Lösen des Druckes auf die elastische Kammer (5) wird ein Unterdruck in der Mundhöhle erzeugt, der die feste Anlagerung der Zunge (9) an den harten Gaumen (11) verstärkt unter Nutzung des physiologischen Ventilmechanismus nach Fränkel. Die Zunge wird ohne muskuläre Aktivität am Gaumen reponiert gehalten. Bei Verlust des Unterdruckes im interokklusalen Raum nimmt die Kammer ihre ursprüngliche Form wieder an.
  • Weitere Ausführungsbeispiele werden in den 4 und 5 erläutert. Die 4a zeigt ein ZRG, das ausschließlich Anzeigefunktion aufweist . Die elastische Kammer ist nur teilweise verformbar, sie besteht aus einer in den Lippenschild (6) einsteckbaren oder einschraubbaren vorzugsweise trichterförmigen hartwandigen Komponente (15) und einer abnehmbaren , über die Öffnung der Kammer spannbaren elastischen Membran (16). Dies Ausführungsbeispiel zeigt durch elastische Einwärtsverformung der Membran in den Trichter den interokklusalen Unterdruck an. Bei entspannter Membran wird angezeigt, daß kein interokklualer Unterdruck vorliegt. Durch Farbmarkierungen der Membran kann der Grad der Verformung angezeigt werden. Z. B. können bestimmte Bereiche der Membran mit Markierungen versehen werden, die bei geringer Verformung sichtbar, bei stärkerer Einwärtsbewegung im Trichter jedoch nicht mehr sichtbar sind, weil sie in den Trichter hinein verlagert werden. Die Verformung der Membran (16) ist einfach zu beobachten, eventuelle hygienische Probleme bei der Reinigung einer zur Mundhöhle offenen Kammer durch Speichelansammlung werden vermieden, alle Komponenten können separat gereinigt und ausgetauscht werden. 4b zeigt die Verformung der Membran (16) mit eingesetztem ZRG. Das Lippenschild (6) liegt zwischen Ober-und Unterlippe(1,2) einerseits und Zahnreihe (3,4) andererseits. Die Pfeile zeigen die Ausbreitung des atmosphärischen Druckes bei interokklusalem Unterdruck mit Deformation der Membran (16) über die Öffnung (8) an.
  • Die 5 erläutert Ausführungsformen des ZRG zur Erzielung einer Gaumenkontaktposition der Zunge während verschiedener Röntgenuntersuchungen. Dies ist z. B. bei Meßaufnahmen des Pharynx und zur Verbesserung der Qualität von Orthopantomogrammen erforderlich.
  • Bei dieser Ausführungsform weist das elastische Lippenschild (6) neben einer vorzugsweise zentralen Öffnung (8), die zum Einstecken von verschiedenen Aufbißbehelfen (17, 18, 20) genutzt wird mindestens eine weitere Öffnung oder Aufnahme für die druckanzeigene Komponenten (21) auf. Letztere wird zum Einstecken der druckanzeigenden elastischen Kammer bestehend aus trichterförmiger formstabiler Komponente (15) und elastischer Membran (16) verwendet. Somit kann während einer Röntgenaufnahme durch Deformation der Membran (15) kontrolliert werden, ob ein intraokklusaler Unterdruck besteht und ob die Zunge in einer gewünschten Gaumenkontaktposition liegt.
  • Statt der elastischen Kammer kann auch ein elektronischer Druckaufnehmer (23) mit Meßsystem und Anschluß, ggf. auch drahtloser Datenübertragung zum Röntgengerät verwendet werden mit der Option, die Röntgenaufnahme mit dem vom Patienten erzeugten intraoralen Unterdruck zu koordinieren. Somit kann eine Qualitätsverbesserung und Standardisierung von Röntgenaufnahmen des Gesichtsschädels erzielt werden.
  • In 5a ist eine Übersicht über verschiedene in die elastische Mundvorhofplatte (6) einsteckbaren (17, 20) oder durchsteckbaren (18) Aufbißbehelfe dargestellt, die in die Öffnung (8) eingesetzt werden, während die druckanzeigenden Systemen (15 mit 16, 23) in die zweite Öffnung (21) dergestalt eingesetzt werden, daß der auf der Innenseite des Schildes (6) herrschende Unterdruck angezeigt wird.
  • Die 5b zeigt einen durchsteckbaren Aufbißbehelf (18) mit einsteckbarer Verbindung (19) zur Positionierung des Patienten im Röntgengerät.
  • 5c zeigt einen einsteckbaren Aufbißbehelf (20), der eine Positionierung des Unterkiefers (4) in mehreren Positionen insbesondere Protrusion (20) vorgibt. Somit kann z. B. die Pharynxdimension in definierten Unterkieferpositionen bei reponierter Zungen in Gaumenkontaktposition bestimmt werden.
  • Die 6 zeigt ein weiteres Anwendungsbeispiel des ZRG: Das Lippenschild (6) mit der elastischen Kammer (5) steht über eine druckleitende Verbindung (z. B. Schlauch, 26) mit einer dem Kiefer lokal angeformten Druckkammer / Pelotte (25) in Verbindung. Der in der elastischen Kammer (5) herrschende Unterdruck kann separat z.B. über eine Membran (16) angezeigt werden. Durch die Verbindung (26) wird an einer beliebigen Stelle des Kiefers, ein negativer Druck über die Pelotte (25) erzeugt, wodurch z. B. Drainage von Sekret aus einer Wundhöhle oder eine gezielte Gewebshyperplasie im Rahmen von augmentativen Behandlungen auszulösen ist.
  • 7 zeigt eine extraorale Anzeige des interokklusalen Druckes. Die oben beschriebene Anzeige (15,16) ist durch eine druckleitende Verbindung (r) mit einer äußeren Anzeigevorrichtung (28) verbunden. Diese Anzeige (28) kann von der trainierenden Person in der Hand gehalten werden, und versetzt sie in die Lage, direkt ohne Spiegel die Druckänderungen im interokklualen Raum beim Zungenrepositionsmanöver zu beobachten. Im einfachsten Falle wird dabei die Auslenkung einer Membran beobachtet. Es kann eine Graduierung angegeben sein oder anatomische Symbole wie Zunge , Gaumen und Mund verwendet werden, wobei die Zungenposition z. B. als Auslenkung einer Membran (16) in einem Sichtfenster des Anzeigegerätes (28) direkt visuell angezeigt wird.
  • 8 zeigt eine elektronische Version des Zungenübungsgerätes. Dazu ist Stopfen (12) vorgesehen, der in die Öffnung (8) des Lippenschildes (6)einsteckbar gestaltet ist, so daß eine Druckmessung im interokklusalen Raum erfolgen kann. Im Stopfen befindet sich eine Signalerfassung durch einen Druckaufnehmer (23), der an der der Zahnreihe zugewandten Seite des Lippenschildes (6) zu liegen kommt und eine integrierte Signalverarbeitung mit Datenerfassung un -transmission bestehend aus einer Batterie, einem Mikrocomputer und einer drahtlosen Datenübertragungsanlage.
  • Um eine optimale Anpassung des ZRG an die individuellen Verhältnisse im Mund zu erzielen, kann vorgesehen sei, daß das Lippenschild (6) aus thermoplastischem Kunststoff gefertigt wird, der erwärmt in die Mundhöhle gebracht dort die individuelle Form annimmt. Dabei kann jedoch die Gegend der Öffnung aus nicht anformberem Material bestehen, insbesondere die einsteckbaren Komponenten (5, 12, 15 etc.) sollten aus nicht in der MUndhöhle thermoplastisch verformbarem Material gefertigt sein.
  • Abbildungsverzeichnis
  • 1 Übungsgerät zur Zungenreposition
  • 2 Aktivierung des Gerätes
  • 3 Zunge in reponierter Position
  • 4a: Vereinfachtes zusammengesetztes ZRG
  • 4b: Vereinfachtes zusammengesetztes ZRG in situ
  • 5a Verschiedene ZRG für die Röngendiagnostik mit Aufbißbehelfen
  • 5b ZRG mit durchsteckbarem Aufbißbehelf
  • 5c: ZRG mit Aufbißbehelf zur Protrusion
  • 6: ZRG- Verbindung mit Unterdruckkammer
  • 7: ZRG-Verbindung mit extraoraler Druckanzeige
  • 8: Elektronisches Zungenrepositionsgerät
  • 1
    Oberlippe
    2
    Unterlippe
    3
    Oberkieferschneidezahn
    4
    Unterkieferschneidezahn
    5
    elastische Kammer
    6
    Lippenschild
    7
    Aussparung für das Lippenbändchen
    8
    Öffnung
    9
    Zunge
    10
    harter Gaumen
    11
    weicher Gaumen
    12
    Stopfen
    13
    Anzeige
    14
    Druckaufnehmer
    15
    Trichterartige Kammer
    16
    elastische Membran
    17
    einsteckbarer Aufbiß
    18
    durchsteckbarer Aufbiß
    19
    Verbindung zum Röntgengerät
    20
    variabler Aufbiß für Protrusionsversuch
    21
    separate Öffnung für Kammer
    22
    Unterkieferschneidezahn in Protrusion
    23
    elektronischer Druckaufnehmer
    24
    Ventil
    25
    Unterdruckkammer
    26
    druckleitende Verbindung
    27
    Kieferabschnitt
    28
    extraorale Druckanzeige
    29
    Graduierung, anatomische Symbole
    30
    Batterie
    31
    Mikrocomputer
    32
    Mikrosender

Claims (21)

  1. Übungsgerät für die Zunge und die Muskulatur des orofazialen Bereiches zum Erzielen einer stabilen Anlagerung der Zunge an den Gaumen bestehend aus einem Lippenschild mit mindestens einer Perforation und einer nach vestibulär abragenden vorzugsweise elastischen Kammer dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Kammer reversibel form- und kraftschlüssig mit dem Lippenschild verbunden werden kann, in dieser Position mit dem interokklusalen Raum in Verbindung steht und somit die Bildung und Anzeige eines interokklusalen Unterdruckes unterstützt.
  2. Übungsgerät nach (1) dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem bioverträglichen elastischen Material gefertigt ist
  3. Übungsgerät nach (1) und (2) dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Kammer von ihrer Form und Größe geeignet ist, durch Lippendruck komprimiert zu werden.
  4. Übungsgerät nach (1–3) dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Eigenschaften der Kammer geeignet sind, typische Unterdrucke im interokklusalen Raum durch Verformung anzuzeigen.
  5. Übungsgerät nach (1) bis (4) dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Kammer transversal in Höhe der Mundspalte abragt und geeignet ist, den Lippenschild vor Verlagerung zu sichern.
  6. Elastische Kammer des Übungsgerätes nach (1) bis (5) dadurch gekennzeichnet, daß sie eine verschließbare Öffnung nach extraoral aufweist.
  7. Stopfen zum Verschluß einer extraoralen Öffnung des Lippenschildes nach (1) oder ähnlicher Vorrichtungen dadurch gekennzeichnet, daß er nach oral zu eine Vorrichtung zur Registrierung von Druck aufweist und an seiner dem Mund abgewandten Seite eine Anzeige für den registrierten Druck.
  8. Vorrichtung zur Anzeige einer Kontaktposition der Zunge mit dem harten Gaumen nach (1) – (7)bestehend aus einem vorzugsweise elastischen Lippenschild zum Verschluß des Mundes nach aussen, mit mindestens einer Perforation, einem trichterartigen Hohlkörper und einer elastischen Membran dadurch gekennzeichnet, daß der trichterartige Hohlkörper in der Öffnung des Lippenschildes form und kraftschlüssig befestigt eine Verbindung zum interokklusalen Raum herstellt, so daßüber eine Deformation der darüber gespannten Membran der interokklusale Druck angezeigt wird.
  9. Vorrichtung nach (8) dadurch gekennzeichnet, daßüber mindestens eine weitere Perforation des Lippenschildes Aufbißbehelfe zur Orientierung der Zahnreihe form- und kraftschlüssig befestigt werden können.
  10. Vorrichtung nach (9) dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbißbehelf eine starre reversible Verbindung zu einem Röntgengerät aufweist.
  11. Vorrichtung nach (9) und (10), dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbißbehelf eine Anordnung des Unterkiefers in einer mehreren definierten Positionen vorgibt.
  12. Vorrichtung nach (9) bis (11) dadurch gekennzeichnet, daß statt der mechanischen Druckanzeige eine elektronische Druckanzeige, mit Datenübertragung (auch Datenfernübertragung) zu einem Röntgengerät vorgesehen ist.
  13. Elastisches Lippenschild des Zungenrepositionsgerätes nach (1) bis (12) dadurch gekennzeichnet, daß der den Zähnen gegenüberliegende Teil eine größere Dicke und/oder geringere Elastizität aufweist als der dem Zahnfleisch gegenüberliegende periphere Abschnitt.
  14. Elastisches Lippenschild der Vorrichtungen nach (1) bis (13) dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Öffnungen für die druckanzeigenden Systeme an der den Zähnen zugewandten Seite eine umschriebene konkave Form vorgesehen ist.
  15. Signalgebende Membran für die Vorrichtung nach (9) bis (14) dadurch gekennzeichnet, daß eine aussen vorzugsweise mittig angebrachte Farbmarkierung (z. B. Ring o.ä. ) lediglich in entspanntem Zustand der Membran sichtbar , bei höherem Unterdruck hingegen in den Trichter verlagert und für den Beobachter nicht sichtbar ist.
  16. Vorrichtung zur kontrollierten Erzeugung eines Unterdruckes am Kiefer dadurch gekennzeichnet, daß eine am Kiefer angebrachten Pelotte eine druckausgleichende Verbindung mit der elastischen Kammer der Vorrichtung nach (1) aufweist.
  17. Vorrichtung zur extraoralen Anzeige des interokklusalen Unterdruckes dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung nach (1–16) mit einer Verbindung versehen sind, die eine direkte Beobachtung der Membranauslenkung durch die untersuchte Person erlaubt. wobei die Zungenbewegung durch anatomische Symbole visualisiert wird.
  18. Vorrichtung nach (17) o.ä. dadurch gekennzeichnet, daß das Signal interokklusaler Unterdruck in einem anatomisches Diagramm zur visueller Darstellung von Zungenlage zum Gaumen im Mund genutzt wird
  19. Digitale Meßvorrichtung integriert in einen Stopfen für das elastische Lippenschild der Übungsgerät nach (1) bis (18) dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen einen zum interokklusalen Raum angeordneten Drucksensor enthält, der den interokklualen Druck kontinuierlich bestimmt, dessen Signale über einen in den Stopfen integrierten Mikrocomputer registriert und ausgewertet werden.
  20. Digitale Meßvorrichtung nach (19) dadurch gekennzeichnet, daß die Signale über ein in die Vorrichtung eingebautes drahtloses Datenübertragungssystem an ein von der Meßvorrichtung entferntes Registriergerät übertragen werden.
  21. Vorrichtung nach (1) bis (20) dadurch gekennzeichnet, daß das Lippenschild ganz oder in seinen periphieren Abschnitten teilweise aus thermoplastischem, in der Mundhöhle anpaßbaren Kunstoff besteht, wogegen die in die Öffnung des Lippenschildes greifende Steckverbindung nicht thermoplastisch verformbar ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202006011831U1 (de) * 2006-08-02 2007-12-06 Engelke, Christian Mundfunktionsübungsgerät
DE202006011829U1 (de) * 2006-08-02 2007-12-06 Engelke, Wilfried, Prof. Dr.Dr.med. Therapeutisches Spielzeug für die Systemfunktionstherapie
EP2614798A1 (de) * 2012-01-10 2013-07-17 Joachim Weber Therapiegerät zur myofunktionalen Therapie
EP2716275A1 (de) 2012-10-05 2014-04-09 Klaus Richter Vorrichtung zur Aktivierung der Mund- und/oder Lippenmuskulatur
WO2017014646A1 (en) 2015-07-22 2017-01-26 Letsip As A device for training of oral motor musculature and the use thereof

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