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DE202006011831U1 - Mundfunktionsübungsgerät - Google Patents

Mundfunktionsübungsgerät Download PDF

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DE202006011831U1
DE202006011831U1 DE200620011831 DE202006011831U DE202006011831U1 DE 202006011831 U1 DE202006011831 U1 DE 202006011831U1 DE 200620011831 DE200620011831 DE 200620011831 DE 202006011831 U DE202006011831 U DE 202006011831U DE 202006011831 U1 DE202006011831 U1 DE 202006011831U1
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oral
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Engelke Wilfried Prof Drdrmed
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B23/00Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body
    • A63B23/025Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for the head or the neck
    • A63B23/03Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for the head or the neck for face muscles
    • A63B23/032Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for the head or the neck for face muscles for insertion in the mouth

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  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur Unterstützung von Mundfunktionen insbesondere zur gezielten Nutzung von Unterdruck im Mund bestehend aus einem elastischen flachen schildartigen bogenförmigen Grundkörper zur Anordnung im Mundvorhof, verschiedenen medizinischen Instrumenten, insbesondere Druckmessystemen oder flüssigkeitsleitenden Systemen und Zahnschienen dadurch gekennzeichnet, dass sie im vorderen zur Lippe gewandten Abschnitt eine dünne Wandstärke mit zur Lippe gerichteter konvexer Krümmung aufweist, im hinteren, den Wangen anliegenden Abschnitt hingegen eine größere Dicke des Grundkörpers mit der Möglichkeit zur Verankerung an Zahnschienen sowie der Verbindung zu medizinischen Geräten.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Durch Einführung eines Übungsgerätes für Zunge und Mundim Jahre 2003 wurde es möglich, bestimmte Funktionen des Mundsystems durch Messung des so genannten interokklusalen Druckes, d.h. des Gas- bzw. Flüssifeitsdruckes im Raum um die Zahnreihen herum zu objektivieren und gezielt zu trainieren. Das Manöver zur Erzielung einer therapeutisch erwünschten Zungenlage am Gaumen wurde als Zungenrepositionsmanöver bezeichnet und basiert auf der Bildung eines negativen Druckes im Bereich des Kauschlauches. Hierzu wurde von Ch. Engelke ein Übungsgerät für Zunge und Mund entwickelt und beschrieben ( Dt. Gebrauchsmuster 203 10 769.4 ).
  • Die Theorie der Funktionen des Mund-Gesicht-Rachen-Systems (Orofaziales System) wurde inzwischen weiter entwickelt und in ein Modell überführt (7), das insbesondere bei der Behandlung des Schnarchens klinisch praktisch angewendet werden kann. Die Strukturen des Mundes werden dabei in 8 Funktionskomponenten (7b) und 4 Funktionsräume (7c, d) unterteilt.
  • Nach dem Funktionsmodell (7) ist es ersichtlich, dass die miteinander in Verbindung stehenden Funktionsräume (7c, d) im Mund zur Beurteilung und Beeinflussung des Systemzustandes herangezogen werden können, d. h. insbesondere zur diagnostischen Aussage, ob sich der Mundraum in einem stabilen, d. h. geschlossenen Zustand als hydraulisches physikalisches System mit negativem Innendruck befindet (7d) oder in einem instabilen Zustand als potentiell offenes aerodynamisches System (7c). In 7c. sind alle Funktionsräume miteinander kommunizierend, es liegt atmosphärischer Druck vor. In der 7d hingegen ist die Bildung eines geschlossenen Systems der Funktionsräume (Kauschlauch einschließlich subpalatinaler Raum) dargestellt. Im geschlossenen Zustand ist durch die Anlagerung des Gaumensegels an die Zunge und der Zunge an den harten Gaumen der Luftweg stabilisiert. Um diesen Zustand gezielt einzunehmen und zu üben wurden bisher die im Dt. Gebrauchsmuster 203 10 769.4 niedergelegten Vorrichtungen verwendet. Bei kritischer Würdigung stellt sich allerdings heraus, dass die dort beschriebene Vorrichtungen ungelöste Probleme aufwiesen:
    • 1.) Der Anschluß für die Druckmessung erfolgte bisher im Bereich der Mundöffnung. Dies hatte zur Folge, dass das Gerät im Bereich des Ansatzes der Anschlüsse hermetisch abschließen mußte, wodurch Form und Volumen des Gerätes sowie dessen Herstellung erschwert wurden ohne dass wesentliche Vorteile ersichtlich wären. Die bisher erforderliche relativ starke Wanddicke und die unerwünschte Öffnung der Lippen durch Anschlüsse bzw. Verbindungen führten zur Verminderung des Tragekomforts und bedurften der konstruktiven Verbesserung und Vereinfachung.
    • 2.) Es besteht Bedarf für die sichere Verankerung des Gerätes zur Unterstützung und Sicherung des Mundschlusses während der Nacht, eine einfache ungesicherte Lage im Mundvorhof zieht häufig ein nächtliches Verlieren nach sich und beeinträchtigt die Funktion. Dabei muß gleichzeitig auf Sicherheitsaspekte beim Tragen geachtet werden (leichte Entfernbarkeit).
    • 3.) In der im GM 203 10 769.4 beschriebenen Vorrichtung war eine elektronische Datenübertragungsanlage vorgesehen, die in einen Verschlußstopfen für das Lippenschild integriert ist. Aufgrund weitergehender Überlegungen hat sich diese Version als wenig hilfreich herausgestellt, da sie im Bereich der Lippen gelegen ist und somit die Lippenfunktion selbst stört. Es besteht deshalb Bedarf für eine elektronische Variante des Gerätes auf der Basis einer drahtlosen Datenfernübertragung, bei der die Komponenten in einer funktionsneutralen Region angeordnet sind, statt den normalen Lippenschluß zu stören.
    • 4.) Die Form des Übungsgerätes sollte aufgrund konstruktiver Änderungen besser an die anatomischen Gegebenheiten angepasst werden.
    • 5.) Durch genormte Steckverindungen soll der Anschluß an Medizingeräte unterstützt werden
  • Beschreibung der Erfindung
  • In der 1 ist das Mundfunktionsübungsgerät (MFG) in der Ansicht von anterior dargestellt: Es handelt sich um eine aus elastischem bioverträglichem Material hergestellte schildartige Vorrichtung zum Tragen im gesamten Mundvorhof (1), nicht nur im Lippenbereich. Der anteriore Abschnitt (2) ist im Vergleich zum posterioren Abschnitt vertikal höher konstruiert, es sind Aussparungen für die Lippenbändchen vorgesehen, das MFG hat eine dem Zahnbogen nachempfundene Krümmung, es kann in mehreren Konfektionsgrößen hergestellt werden. In seinen seitlichen Abschnitten (3) sind Perforationen (5, 6, 7) vorgesehen, durch die die Verbindung zum interokklusalen Raum mit dem Ziel des Anschlußes von medizinischen Geräten oder Halteelemente (wie z. B. Fäden, Drähte, Gummizüge) sowie zur Befestigung an einer Zahnschiene geführt werden können. Diese Perforationen können wenn erforderlich mit geeigneten Stopfen verschlossen werden oder als Halteelemente für Funktionsmodule dienen. Die Verbindung von Meß- und Therapiegeräten mit dem interokklusalen Raum im Seitenzahnbereich hat im Vergleich zum Anschluß im Bereich der Front den Vorteil, dass die Verbindung in einem geschlossenen Funktionsraum und nicht in der offenen Zone der Mundhöhle erfolgt. Unter der Funktion wird in der posterioren Region ein hermetischer Abschluß natürlicherweise durch Anlagerung der Wangenweichteile gewährleistet. Demgegenüber wirkt der anteriore Abschnitt des MFG im Sinne einer Verstärkung des Mundschlusses (funktionelle Verlängerung der Lippe). Zur Einlagerung von Gummihalteelementen, die zu einer Zahnschiene geführt werden, kann eine Aussparung an der Aussenseite des MFG vorgesehen sein (10).
  • Die 2 und 3 führen die Konstruktionsmerkmale des Gerätes weiter aus: Der Querschnitt im anterioren Bereich (8) ist vorzugsweise konvex und die Dicke geringer als im posterioren Bereich (9). Auf diese Weise wird eine optimale Anlagerung an den Frontzahnbereich gewährleistet, ohne dass dort eine nennenswerte elastische Deformierung des MFG erforderlich wäre. Im posterioren Bereich sind vorzugsweise die Perforationen angeordnet (11, 12), die für den Anschluß von Messgeräten und Halteelementen erforderlich sind. Erforderlichenfalls können seitlich an die posterioren Abschnitte verschiedene Module im funktionsarmen Wangenraum durch Einstecken angekoppelt werden.
  • Die Verankerung des MFG im Mund erfolgt über die Verbindungen zu einer konventionellen Zahnschiene (13). Die Zahnschiene wird individuell gefertigt und kann das elastische MFG in situ halten, wobei die elastische reversible Anlagerung des MFG unter der Funktion mit gleichzeitiger Anlagerung der Wangenweichteile an seine Außenseite erfolgt.
  • Als Alternative zu Halteelementen, die durch Perforationen geführt sind, können (elastische) Gewebe (17) in das MFG integriert sein, die eine Verbindung (z. B. Verklebung) zu einer Zahnschiene (13) erlauben. Im einfachsten Fall wird die Verbindung zur Zahnschiene (13) über Gummiringe (16) hergestellt, die über nach dorsal und ventral offene Haken (14) an der Zahnschiene (13) befestigt werden. Diese Befestigung des MFG an der Zahnschiene erfolgt in der Regel symmetrisch in den funktionsarmen seitlichen Räumen „Wangentaschen. Durch die Auswahl der Gummis kann gesteuert werden, wie leicht es im Notfall durch Fingerzug aus dem Mund zu entfernen ist.
  • In der 3 ist eine elektronische Variante des MFG dargestellt. Hier sorgt ein mit dem MFG seitlich kraft- und formschlüssig reversibel verbindbares, d. h. i. d. R. einsteckbares oder einschraubbares telemetrisches Modul dafür, dass der Druck im interokklusalen Raum gemessen und an ein außerhalb der Mundhöhle befindliches Gerät übertragen werden kann. Das Modul hat einen offenen Zugang zum interokklusalen Raum, der gleichzeitig als Steckverbindung dienen kann (24). Die Steckverbindung kann so gestaltet werden, dass ein Lösen während der Funktion ausgeschlossen ist. Das telemetrische Modul besteht mindestens aus den folgenden Komponenten: Energiequelle (z. B. induktiv aufladbar) mit Sender (Datenfernübertragungsgerät, 21) einem Druckaufnehmer (22) und einem Mikroprozessor (23) mit Datenspeicher. Hierdurch wird eine kontinuierliche Messung der Druckverhältnisse im interokklusalen Raum gewährleistet, die für diagnostische und therapeutische Zwecke nutzbar ist.
  • Die 4 zeigt eine Vorrichtung, mit der der Druck im interokklusalen Raum auf einfache Weise an ein Anzeigegerät außerhalb des Mundes übermittelt werden kann, ohne eine Zahnschiene, eine Mundvorhofplatte oder ein Mundstück zu verwenden. Diese einfache Form des MFG besteht aus einer oder mehreren Pelotten (25), die mit einem reversiblen bioverträglichen Haftmittel gefüllt an die Zahnreihe (19) geklebt werden. Dazwischen befindet sich ein offener Raum, in den eine Schlauchverbindung (27) mündet, die mit einem Messgerät außerhalb der Mundhöhle oder mit jedem beliebigen medizinischen Gerät (z. B. Infusionssystem) verbunden werden kann. Insofern kann das Gerät auch zur kontinuierlichen Mundbefeuchtung in der Intensivmedizin verwendet werden.
  • In der 5 sind Verbindung des MFG zu Therapiegeräten vorgestellt, die medizinische Norm-Verbindung (Luer-Loc oder Rekord) aufweisen. Die medizinischen Norm-Verbindungen (28) können entweder direkt in einen Abschnitt des MFG (2, 3) integriert sein oder aber an einer Schlauchverbindung (26) angebracht sein. Sie erlauben einen sicheren Anschluß an verschiedenste medizinische Geräte (Infusomaten, Druckmessysteme, Spritzen etc.).
  • 6 zeigt die Möglichkeit verschiedener Steckverbindungen. Im distalen Abschnitt kann durch eine schräg geführte Perforation die Einsteckrichtung der Schlauchverbindung günstig gestaltet werden, dabei kann der Stecker (29) nach vestibulär konvex flach gestaltet sein, damit beim Erzeugen von Unterdruck keine Druckstellen entstehen. Für andere therapeutische Zwecke, bei denen eine mechanische Koppelung von MFG und Therapiesystem analog zur Membrantrichterplatate sinnvoll ist, kann eine Steckverbindung (30) aus härterem Material mit einer tellerartigen Retention (32) in den elastischen Grundkörper des MFG eingelassen sein, so dass eine sichere Verankerung resultiert. Für den posterioren Bereich kann die Steckverbindung schräg geführt werden, im anterioren Bereich rechtwinkelig abragen.
  • 8 zeigt Möglichkeiten der Durchsteckverbindung (33, 34) zum Anschluß (26) an verschiedene medizinische Geräte. Die Stecker sind vorzugsweise konisch und weisen einen Knopf auf, der an der zur Zahnreihe gelegenen Seite des MFG orientiert wird. Durch Einstecken in den elastischen Grundkörper des MFG durch eine im Vergleich zum Durchmessers des Steckers kleinerem Lumen und Verwendung einer elastischen schlauchartigen Verbindung (26) zum medizinischen Gerät wird ein angemessen abdichender Effekt erzielt, durch abgewinkelte Form des Steckers (34) kann im Seitenzahnbereich eine einfache Verankerung der Verbindung zum medizinischen Gerät erzielt werden.
  • Abbildungsverzeichnis
  • 1 Mundfunktionsübungsgerät in der Ansicht von anterior
  • 2 Mundfunktionsübungsgerät in der Ansicht von okklusal
  • 3 Mundfunktionsübungsgerät als elektronische Variante
  • 4 Mundfunktionsübungsgerät zum Anheften an die Zahnreihe
  • 5 Mundfunktionsübungsgerät mit Standard – Luer-Loc Verbindung
  • 6 Mundfunktionsübungsgerät-Verbindungselemente
  • 7a–d Modellhafte Vorstellung vom Konzept der Systemfunktionsbehandlung
  • 8 Knopfartige Durchsteckanschlüsse für Schlauchverbindungen
  • 1
    Mundfunktionsstherapiegerät, Ansicht von vorn
    2
    mittlerer Abschnitt mit Aussparungen für Lippenbändchen
    3
    Seitlicher Abschnitt mit Perforationen
    4
    Geschlossener Abschnitt im Bereich der Lippenöffnung
    5
    Perforation für Anschluß von Druckmessystemen
    6
    Perforationen für Verankerung
    7
    schräg durch das Gerät verlaufende Perforation
    8
    Querschnitt im anterioren Bereich
    9
    Querschnitt im posterioren Bereich
    10
    Aussparung für Halteelement
    11
    Perforationen des Gerätes für Halteelemente
    12
    Perforationen für Anschluß von Mess- und Therapiegeräten
    13
    Zahnschiene
    14
    Klammer/Haken
    16
    Gummizug
    17
    Gewebe zum Anheften an Zahnschiene
    18
    Interokklualer Raum
    19
    Zahnreihe
    20
    Elektronisches Gerät gekapselt
    21
    Induktiv aufladbare Energiequelle
    22
    Druckaufnehmer
    23
    Prozessor/Datenspeicher
    24
    Steckverbindung mit Zugang zum interokklusalen Raum
    25
    Pelotte zum Befestigen an der Zahnreihe
    26
    Verbindung zum Therpie/Druckmessgerät
    27
    offene Verbindung zum interokklusalen Raum
    28
    Luer-Loc-Verbindung
    29
    Funktionell günstige Steckverbindung für Verbindungen zum Interokklusalen Raum
    30
    Integrierter Stecker mit Retention zum Anschluß von Therapie- und Meßgeräten
    31
    Stecker (hohl) zum Anschluß an den interokklusalen Raum
    32
    Retention (tellerartig) zum Integrieren in das SFT-Gerät
    33
    Knopfartige Durchsteckanschlüsse gerade
    34
    Knopfartige Durchsteckanschlüsse abgewinkelt

Claims (13)

  1. Vorrichtung zur Unterstützung von Mundfunktionen insbesondere zur gezielten Nutzung von Unterdruck im Mund bestehend aus einem elastischen flachen schildartigen bogenförmigen Grundkörper zur Anordnung im Mundvorhof, verschiedenen medizinischen Instrumenten, insbesondere Druckmessystemen oder flüssigkeitsleitenden Systemen und Zahnschienen dadurch gekennzeichnet, dass sie im vorderen zur Lippe gewandten Abschnitt eine dünne Wandstärke mit zur Lippe gerichteter konvexer Krümmung aufweist, im hinteren, den Wangen anliegenden Abschnitt hingegen eine größere Dicke des Grundkörpers mit der Möglichkeit zur Verankerung an Zahnschienen sowie der Verbindung zu medizinischen Geräten.
  2. Vorrichtung nach (1) dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise im seitlichen Abschnitt Halteelemente in Richtung auf die Zahnreihe angeordnet sind, die eine Verankerung des Übungsgerätes an einer Zahnschiene unterstützen.
  3. Halteelemente nach (2) bestehend aus Gummizügen und Klammern an einer Zahnschiene dadurch gekennzeichnet, dass die Gummizüge durch Perforationen der Vorrichtung nach (1) geführt werden
  4. Haltelemente nach (2) bestehend aus einem elastischen Gewebe dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Gewebe in den Grundkörper der Vorrichtung nach (1) integriert ist und in aRichtung auf die Zahnreihe herausragt, so daß es mit einer Zahnschiene oder der Zahnreihe verbunden werden kann.
  5. Mit dem interokklusalen Raum kommunizierende flüssigkeitsdichte Leitung dadurch gekennzeichnet, dass sie von einem medizinischen Therapiegerät in den Grundkörper führt und in den Grundkörper der Vorrichtung nach (1) und (2) ein- oder durch- Steck- oder schraubbar gestaltet ist.
  6. Verbindung nach (5) dadurch gekennzeichnet, dass ein Stecker im nach anterior spitzen Winkel durch den Grundkörper geführt wird und wangenwärts mit einer flachen Kappe versehen ist.
  7. Stecker für druckleitende Verbindung durch den Grundkörper vom interokklusalen Raum zu einem Messgerät oder Therapiegerät dadurch gekennzeichnet, dass er eine tellerartige Retention aufweist, mit der seine Verankerung im Grundkörper des Übungsgerätes herstellungstechnisch vereinfacht wird.
  8. Flüssigkeitsleitende schlauchartige Verbindungselemente vom interokklusalen Raum durch den Grundkörper des Übungsgerätes zu Meß- oder Therapiegeräten dadurch gekennzeichnet, dass sie einer medizinische Normverbindung (z. B. Luer-Loc, bzw. Rekord- Konus) Steck- bzw. Steck-Schraubverbindungen) entsprechen
  9. Fixationshilfe für druckleitende Schlauchverbindungen vom interokklusalen Raume zu einem Meß- oder Therapiegerät bestehend aus einem oder mehreren, vorzugsweise zwei pelottenartigen Körpern dadurch gekennzeichnet, das die Pelotten kraft- und formschlüssig mit dem Schlauchsystem verbunden sind, so dass durch Füllen der Pelotten mit einem reversiblen bioverträglichen Klebstoff und Anlagerung an die Zahnreihe eine temporäre Befestigung der Schlauchverbindung am Zahnsystem unterstützt wird.
  10. Modulares elektronisches Meßsystem für die Analyse und therapeutische Beeinflussung von Mundfunktionen durch Druckmessung im interokklusalen Raum bestehend aus einer Energiequelle (induktiv aufladbar), einem Datenfernübertragungsmodul, mindestens einem Druckaufnehmer mindestens einem Mikroprozessor mit Datenspeicher zur Befestigung an einer Vorrichtung nach (1) bzw. (9) oder einer beliebigen Zahnschiene dadurch gekennzeichnet, dass der Drucksensor des Gerätes eine Verbindung zum interokklusalen Raum aufweist und seitlich der Vorrichtung im wangenseitigen Vestibulum angeordnet ist, von wo Meßdaten an ein außerhalb der Mundhöhle befindliches Aufnahmegerät übertragen werden.
  11. Vorrichtung nach (10) dadurch gekennzeichnet, dass es sich um ein flüssigkeitsdicht gekapseltes ca. münzgroßes Meßinstrument handelt, dass im seitlichen Bereich der Vorrichtung nach (1) über eine oder mehrere kraft- und formschlüssigen Verbindungen im Wangenraum angeordnet ist.
  12. Headset mit Druckanzeige und Verbindung zum Gerät nach (1) (8) (9) (10) dadurch gekennzeichnet, dass eine Druckanzeige im Gesichtsfeld des Patienten angeordnet ist, die eine Beobachtung des interokklusalen Druckes erlaubt.
  13. Steckverbindungen zum Anschluß von medizinischen Geräten an die Vorrichtung nach (1) dadurch gekennzeichnet, dass sie knopfartige Retentionen zur Zahnreihe gerichtet aufweisen, durch Perforationen des Grundkörpers gesteckt werden und für die Seitenzahnbereiche abgewinkelte Form haben, wodurch die Leitung der Schlauchverbindung aus der Mundhöhle erleichtert wird.
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