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DE20310590U1 - Fahrrad mit einstellbarer Lenkereinheit und Sitzeinheit - Google Patents

Fahrrad mit einstellbarer Lenkereinheit und Sitzeinheit Download PDF

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DE20310590U1
DE20310590U1 DE20310590U DE20310590U DE20310590U1 DE 20310590 U1 DE20310590 U1 DE 20310590U1 DE 20310590 U DE20310590 U DE 20310590U DE 20310590 U DE20310590 U DE 20310590U DE 20310590 U1 DE20310590 U1 DE 20310590U1
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DE20310590U
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Giant Manufacturing Co Ltd
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Giant Manufacturing Co Ltd
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
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    • B62K21/00Steering devices
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    • B62K21/22Connections between forks and handlebars or handlebar stems adjustable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Abstract

Fahrrad, umfassend:
einen Fahrradrahmen (20),der ein vorderes und ein hinteres Ende aufweist,
einen Laufradsatz (30), der ein Vorderrad und ein Hinterrad(31, 32) umfasst, die jeweils entsprechend am vorderen und am hinteren Ende des Fahrradrahmens (20) angeordnet sind,
eine Treteinheit (40), die an dem Fahrradrahmen (20) angebracht ist, um die Tretkraft auf den Laufradsatz (30) zu übertragen,
eine Lenkereinheit (50), die auf dem Fahrradrahmen (20) angebracht und mit dem Vorderrad (31) verbunden ist, um das Lenken des Vorderrads (31) zu ermöglichen, und
eine Sitzeinheit (60), die einstellbar auf dem Fahrradrahmen (20) angebracht ist, um die Höhenanpassung derselben relativ zur Lenkereinheit (50) zuzulassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkereinheit (50) in Richtung zum hinteren Ende des Fahrradrahmens (20) hin und weg von diesem drehbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fahrrad, insbesondere ein Fahrrad mit einstellbaren Lenker- und Sitzeinheiten.
  • Ein herkömmliches Fahrrad umfasst einen Fahrradrahmen, einen Laufradsatz, der seinerseits ein Vorderrad und ein Hinterrad umfasst, die jeweils entsprechend am vorderen beziehungsweise am hinteren Ende des Fahrradrahmens angeordnet sind, eine Treteinheit, die an dem Fahrradrahmen zum Übertragen der Tretkraft auf den Laufradsatz angebracht ist, eine Sitzeinheit, die auf dem Fahrradrahmen angebracht ist, und eine Lenkereinheit, die auf dem Fahrradrahmen angebracht und mit dem Vorderrad verbunden ist, um das Lenken des Vorderrads zu ermöglichen.
  • Im herkömmlichen Fahrrad ist die Höhe der Sitzeinheit zum Boden einstellbar. Jedoch ist der Abstand der Sitzeinheit von der Lenkereinheit nicht einstellbar. Darüber hinaus sind die Höhe und die Neigung der Lenkereinheit ebenfalls nicht einstellbar. Es ist daher für den Benutzer schwierig, eine bequeme Sitzposition beim Fahren einzunehmen, die nicht in Rückenschmerzen oder schmerzenden Armen nach über einen langen Zeitraum ausgeführtem Fahrradfahren mündet.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fahrrad mit einstellbaren Lenker- und Sitzeinheiten bereitzustellen, das die zuvor erwähnten Nachteile, die mit dem Stand der Technik einhergehen, überwindet.
  • Dementsprechend umfasst das Fahrrad dieser Erfindung einen Fahrradrahmen, einen Laufradsatz, eine Treteinheit, eine Lenkereinheit und eine Sitzeinheit. Der Fahrradrahmen weist ein vorderes und ein hinteres Ende auf. Der Laufradsatz umfasst ein Vorderrad und ein Hinterrad, die jeweils entsprechend am vorderen und am hinteren Ende des Fahrradrahmens angeordnet sind. Die Treteinheit ist an dem Fahrradrahmen angebracht und wird so betrieben, dass die Tretkraft auf den Laufradsatz übertragen wird. Die Lenkereinheit ist an dem Fahrradrahmen angebracht und mit dem Vorderrad verbunden, um das Lenken des Vorderrads zu ermöglichen. Die Lenkereinheit ist in Richtung zum hinteren Ende des Fahrradrahmens und weg von diesem drehbar. Die Sitzeinheit ist einstellbar auf dem Fahrradrahmen angebracht, um die Höhenanpassung derselben relativ zur Lenkereinheit zuzulassen.
  • Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen offensichtlich, wobei:
  • 1 eine schematische Zeichnung ist, welche die bevorzugte Ausführungsform eines Fahrrads gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 2 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht ist, die eine Lenkereinheit der bevorzugten Ausführungsform darstellt;
  • 3 eine Schnittansicht der bevorzugten Ausführungsform ist, um einen festen Zustand einer lösbaren Befestigungseinheit der Lenkereinheit darzustellen;
  • 4 eine andere Schnittansicht der bevorzugten Ausführungsform ist, um einen Freigabezustand der lösbaren Befestigungseinheit der Lenkereinheit darzustellen;
  • 5 eine schematische, teilweise geschnittene Ansicht ist, um darzustellen, wie der Lenkerabstand in der bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung eingestellt werden kann;
  • 6 eine schematische, teilweise geschnittene Ansicht ist, um darzustellen, wie die Lenkerhöhe in der bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung eingestellt werden kann;
  • 7 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht ist, die eine Sitzeinheit der bevorzugten Ausführungsform darstellt;
  • 8 eine schematische Schnittansicht der bevorzugten Ausführungsform ist, um die Verbindung zwischen einem Gleitsockel und einer Sitztragestange der Sitzeinheit darzustellenn;
  • 9 eine schematische, geschnittene Teilansicht der Sitzeinheit der bevorzugten Ausführungsform ist, die darstellt, wie die Gleitbewegung des Gleitsockels auf der Sitzhaltestange fixiert wird;
  • 10 eine andere schematische, geschnittene Teilansicht der Sitzeinheit der bevorzugten Ausführungsform ist, die darstellt, wie die Gleitbewegung des Gleitsockels auf der Sitzhaltestange ermöglicht wird;
  • 11 ist eine schematische Zeichnung, welche die bevorzugte Ausführungsform darstellt, wenn sie für den Gebrauch durch eine größere Person eingestellt ist; und
  • 12 ist eine schematische Zeichnung, welche die bevorzugte Ausführungsform darstellt, wenn sie für den Gebrauch durch eine kleinere Person eingestellt ist.
  • Mit Bezugnahme auf 1 wird die bevorzugte Ausführungsform eines Fahrrads gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, dass sie einen Fahrradrahmen 20, einen Laufradsatz 30, eine Treteinheit 40, eine Lenkereinheit 50 und eine Sitzeinheit 60 umfasst.
  • Der Fahrradrahmen 20 umfasst ein vorderes Rahmenelement 21, ein oberes Rahmenelement 22, das sich nach hinten erstreckt und nach oben vom vorderen Rahmenelement 21 weg ansteigt, einen Lenkstangenschaft 23, der am vorderen Ende des vorderen Rahmenelements 21 angebracht ist, eine Vordergabel 24, die drehbar mit dem Lenkstangenschaft 23 verbunden ist, und eine hintere Gabel 25, die sich nach hinten vom vorderen Rahmenelement 21 weg erstreckt.
  • Der Laufradsatz 30 umfasst ein vorderes und ein hinteres Laufrad 31, 32, die drehbar und jeweils entsprechend an der Vordergabel beziehungsweise Hintergabel 24, 25 des Fahrradrahmens 20 angebracht sind.
  • Die Treteinheit 40 umfasst ein Paar Pedale 41, die an den seitlichen Seiten des vorderen Rahmenelements 21 des Fahrradrahmens 20 angebracht sind, und einen Übertragungsmechanismus (nicht gezeigt), so dass die Tretkraft auf die Pedale 41 auf das Hinterrad 32 des Laufradsatzes 30 übertragen werden kann, um so die Vorwärtsbewegung des Fahrrads zuwege zu bringen.
  • Mit Bezugnahme auf 1 und 2 umfasst die Lenkereinheit 50 ein Rahmenbefestigungselement 51, ein längliches vorderes Schwenkelement 52, ein längliches hinteres Schwenkelement 53, eine lösbare Befestigungseinheit 55 und einen Lenker 56.
  • Das Rahmenbefestigungselement 51, welches am oberen Ende des Lenkstangenschafts 23 des Fahrradrahmens 20 angeordnet ist, umfasst einen Grundabschnitt 511, der mit einer vorderen Tragaufnahmeeinheit 512 und einer hinteren Tragaufnahmeeinheit 513, die einander in einer ersten Richtung gegenüber liegen, ausgebildet ist. Ein oberes Ende 241 der Vordergabel 24 des Fahrradrahmens 20 erstreckt sich durch den Lenkstangenschaft 23 und ist an der Unterseite des Grundabschnitts 511 fest befestigt, um so das Lenken des Vorderrads 31 auf der Vordergabel 24 zu ermöglichen.
  • Das vordere Schwenkelement 52 erstreckt sich in eine zweite Richtung und umfasst ein äußeres Rohr 521 und ein inneres Rohr 522, welches sich verschiebbar in das äußere Rohr 521 erstreckt. Das innere Rohr 522 ist mit einem vorderen oberen Abschnitt 528 des vorderen Schwenkelements 52 ausgebildet. Der Lenker 56 ist mit dem vorderen oberen Abschnitt 528 verbunden. Das äußere Rohr 521 ist mit einem vorderen unteren Abschnitt 529 des vorderen Schwenkelements 52, der in der zweiten Richtung gegenüber dem vorderen oberen Abschnitt 528 liegt, und einem Kupplungsteil 54 zwischen dem vorderen unteren Abschnitt 529 und dem vorderen oberen Abschnitt 528 ausgebildet. Der vordere untere Abschnitt 529 ist mit der vorderen Tragaufnahmeeinheit 512 durch einen vorderen Drehbolzen 57, der eine erste Drehachse quer zur ersten Richtung definiert, drehbar verbunden, so dass der vordere untere Abschnitt 529 eben darum drehbar ist.
  • Das äußere Rohr 521 umfasst einen Rohrkörper 523, der mit einem Schlitz 527, der sich in die zweite Richtung erstreckt, und einem Paar von Kupplungsnasen 526 ausgebildet ist, die an gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes 527 angeordnet sind, die gemeinsam zwischen sich eine Nuteinkerbung 525 ausbilden und als Kupplungsteil 54 des vorderen Schwenkelements 52 dienen. In dieser Ausführungsform ist der Kupplungsteil 54 des vorderen Schwenkelements 52 mit einer Schlitzeinheit ausgebildet, die ein Paar Schlitze 542 umfasst, von denen jeder in einer jeweiligen der Kupplungsnasen 526 ausgebildet ist und sich entlang der Länge des Kupplungsteils 54 des vorderen Schwenkelements 52 erstreckt.
  • In der bevorzugten Ausführungsform umfasst das vordere Schwenkelement 52 des Weiteren ein Mittel 520 zum Unterbinden einer relativen Drehung zwischen dem äußeren und dem inneren Rohr 521, 522. In dieser Ausführungsform umfasst das Feststellmittel 520 einen sich axial erstreckenden Keil 5201, der entlang des inneren Rohres 522 ausgebildet ist, und eine sich axial erstreckende Keilnut 5202, die entlang des äußeren Rohrs 521 ausgebildet ist, um verschiebbar den Keil 5201 in Eingriff zu halten, wodurch die relative Drehung zwischen dem äußeren und dem inneren Rohr 521, 522 verhindert wird, während die Verschiebebewegung des inneren Rohrs 522 in die zweite Richtung relativ zum äußeren Rohr 521 zugelassen wird. Es sollte hierbei beachtet werden, dass die Positionen des Keils 5201 und der Keilnut 5202 vertauscht werden können, ohne das beabsichtigte Ergebnis zu beeinflussen.
  • Das hintere Schwenkelement 53 erstreckt sich in eine dritte Richtung und weist einen hinteren unteren Abschnitt 538 und einen hinteren oberen Abschnitt 537 auf, die einander in einer dritten Richtung gegenüber liegen. Der hintere untere Abschnitt 538 ist mit der hinteren Tragaufnahmeeinheit 513 drehbar um einen hinteren Drehbolzen 58 verbunden und ist daher um eine zweite Drehachse drehbar, die parallel zur ersten Drehachse ist, die ihrerseits durch den vorderen Drehbolzen 57 definiert ist. Der hintere obere Abschnitt 537 des hinteren Schwenkelements 53 ist mit einem Paar von Flügelplatten 531 ausgebildet, die mittels einer Verbindungsplatte 532 verbunden sind. Die Flügelplatten 531 umfassen die Kupplungsnasen 526 des Kupplungsteils 54 des vorderen Schwenkelements 52 zwischen sich. Der hintere obere Abschnitt 537 des hinteren Schwenkelements 53 ist mit einer Locheinheit ausgebildet, die ein Lochpaar 541 umfasst, von denen jedes in einer entsprechenden Flügelplatte 531 ausgebildet ist, und die eine Lochachse aufweist, die parallel zur ersten und zur zweiten Drehachse liegt. Es sollte hierbei beachtet werden, dass die Positionen der Locheinheit und der Schlitzeinheit im hinteren oberen Abschnitt 537 des hinteren Schwenkelements 53 und des Kupplungsteils 54 des vorderen Schwenkelements 52 ebenfalls vertauscht werden können, ohne das beabsichtigte Ergebnis zu beeinflussen.
  • Die lösbare Befestigungseinheit 55 erstreckt sich durch die Locheinheit und die Schlitzeinheit und wird betätigt, um den Kupplungsteil 54 des vorderen Schwenkelements 52 und den hinteren oberen Abschnitt 537 des hinteren Schwenkelements 53 fest aneinander zu pressen, wodurch das hintere Schwenkelement 53 in die Lage versetzt wird, das vordere Schwenkelement 52 in der gewünschten Neigung relativ zum. Rahmenbefestigungselement 51 zu halten. Die lösbare Befestigungseinheit 55 umfasst eine Verbindungsstange 551, eine Kappe 552, ein Andruckelement 553, einen Drehzapfen 554 und einen Hebel 555.
  • Die Verbindungsstange 551 geht durch die Löcher 541 in den Flügelplatten 531, durch die Schlitze 542 in den Kupplungsnasen 526 und die Nuteinkerbung 525 zwischen den Kupplungsnasen 526 und weist ein erstes und ein zweites Ende 5511, 5512 auf.
  • Die Kappe 552 ist auf dem ersten Ende 5511 der Verbindungsstange 551 angebracht und drückt gegen die äußere Plattenoberfläche der einen der Flügelplatten 531.
  • Durch das Andruckelement 553 geht das zweite Ende 5512 der Verbindungsstange 551 hindurch und es ist benachbart zu einer äußeren Plattenoberfläche der anderen Flügelplatte 531 angeordnet.
  • Der Drehzapfen 554 ist mit einem Drehzapfenloch 5541 mit Innengewinde zum Anbringen auf dem zweiten Ende 5512 der Verbindungsstange 551 ausgebildet und definiert eine dritte Drehachse quer zur Verbindungsstange 551.
  • Der Hebel 555 ist mit einem Drehzapfenloch 5551 zum Verbinden mit dem Drehzapfen 554 ausgebildet und ist um die dritte Drehachse so drehbar, um das Andruckelement 553 in Richtung der Kappe 552 zum festen Zusammenpressen des Kupplungsteils 54 des vorderen Schwenkelements 52 und des hinteren oberen Abschnitts 537 des hinteren Schwenkelements 53 zu zwingen, wie am besten in 3 gezeigt.
  • Vorzugsweise werden zwei Unterlegscheiben 59 auf die Verbindungsstange 551 aufgeschoben und zwischen einer jeweils entsprechenden Kupplungsnase 526 und einer jeweils. entsprechenden Flügelplatte 531 angeordnet.
  • Mit Bezugnahme auf 1 bis 3 wird, wenn der Hebel 555 betätigt wird, um so das Andruckelement 553 in Richtung der Kappe 552 zum festen Zusammenpressen des Kupplungsteils 54 des vorderen Schwenkelements 52 und des hinteren oberen Abschnitts 537 des hinteren Schwenkelements 53 zu zwingen, der Schlitz 527 geschlossen, um das äußere Rohr 521 in die Lage zu versetzen, in festen Eingriff mit dem inneren Rohr 522 zu gelangen. Folglich wird der Lenker 56 auf dem vorderen oberen Abschnitt 528 des vorderen Schwenkelements 52 in einer gewünschten Höhe relativ zum Rahmenbefestigungselement 51 zu diesem Zeitpunkt festgehalten.
  • Mit Bezugnahme auf 1, 2 und 4 werden, wenn der Hebel 555 betätigt wird, so dass das Andruckelement 553 sich leicht weg von der Kappe 552 bewegt, der Kupplungsteil 54 der vorderen Schwenkelements 52 und der hintere obere Abschnitt 537 des hinteren Schwenkelements 53 nicht fest aneinander gepresst und der Schlitz 527 ist geöffnet, um das äußere Rohr 521 nur lose mit dem inneren Rohr 522 in Eingriff stehen zu lassen. Folglich kann das innere Rohr 522 in die zweite Richtung bewegt werden, um den vorderen oberen Abschnitt 528 des vorderen oberen Schwenkelements 52 in einer gewünschten Höhe relativ zum Rahmenbefestigungselement 51 anzuordnen, um die Höhe des Lenkers 56 relativ zur Sitzeinheit 60 auf dem Fahrradrahmen 20 dementsprechend anzupassen, wie am besten in 6 gezeigt. Zum selben Zeitpunkt können das hintere Schwenkelement 53 und das vordere Schwenkelement 52 jeweils entsprechend um die zweite und die erste Drehachse gedreht werden, um so den Abstand zwischen dem Lenker 56 und der Sitzeinheit 60 anzupassen, wie am besten in 5 gezeigt. Nach dem Anpassen des Lenkers 56 auf die gewünschte Höhe und den gewünschten Abstand kann die lösbare Befestigungseinheit 55 betätigt werden, um den Kupplungsteil 54 des vorderen Schwenkelements 52 und den hinteren oberen Abschnitt 537 des hinteren Schwenkelements 53 wiederum fest gegeneinander zu pressen.
  • Mit Bezugnahme auf 1, 7 und 8 umfasst die Sitzeinheit 60 eine Sitztragestange 61, einen Gleitsockel 62, ein Sitzelement und eine lösbare Positioniereinheit 70.
  • Das Sitzelement umfasst eine Verbindungseinheit in der Form einer Verbindungsplatte 63, einen allgemein L-förmigen Sitzrahmen 64, der auf der Verbindungsplatte 63 angebracht ist, und ein Sitzkissen 65 und ein Rückenlehnenkissen 66, die auf einem sich horizontal erstreckenden Befestigungsabschnitt für das Sitzkissen 641 beziehungsweise auf einem sich vertikal erstreckenden Befestigungsabschnitt für das Rückenlehnenkissen 642 des Sitzrahmens 64 angebracht sind.
  • Die Sitztragestange 61 weist ein unteres Ende, das auf dem oberen Rahmenelement 22 des Fahrradrahmens 20 angebracht ist, und ein oberes Ende auf, das in einer Längsrichtung gegenüber dem unteren Ende liegt, und sie ist nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt. Die Sitztragestange 61 weist des Weiteren eine Oberseite 611 auf, die mit einem Paar von Verschiebenuten 612 ausgebildet ist, die sich in die Längsrichtung erstrecken.
  • Der Gleitsockel 62 umfasst ein Paar von Seitenplatten 621, eine Querplatte 623, ein Blockelement 71 und eine Mehrzahl von Rollen 625.
  • Die Seitenplatten 621 sind voneinander in einer Querrichtung quer zur Längsrichtung beabstandet. Jede der Seitenplatten 621 weist eine erste Kante, um darauf die Querplatte 631 des Sitzelements anzubringen, und eine zweite Kante auf, die sich geneigt von der ersten Kante weg erstreckt.
  • Die Querplatte 623 verbindet die zweiten Kanten der seitlichen Platten 621, ist mit einem Durchgangsloch 622 ausgeführt, welches eine Achse (X) definiert, und ist des Weiteren mit einem Paar von Gleitschienen 624 ausgebildet, die sich in der Längsrichtung erstrecken und die in gleitendem Eingriff mit den jeweiligen Gleitnuten 612 stehen. Dementsprechend ist der Gleitsockel 62 auf der Sitztragestange 61 entlang der Längsrichtung verschiebbar.
  • Das Blockelement 71 ist auf der Querplatte 623 angebracht und zwischen den seitlichen Platten 621 angeordnet. Eine Walzenkammer 712 ist im Blockelement 71 ausgebildet, ist durch das Durchgangsloch 622 in der Querplatte 623 zugänglich und erstreckt sich in der Längsrichtung. Die Walzenkammer 712 besitzt eine Bodenwand, erste und zweite Enden 7121, 7123, die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende 7121 zum zweiten Ende 7123 ansteigt, wodurch die Walzenkammer 712 mit einem schmaleren Abschnitt 7122 nahe dem ersten Ende 7121 und einem tieferen Abschnitt 7124 zwischen dem schmaleren Abschnitt 7122 und dem zweiten Ende 7123 ausgebildet ist.
  • Die Rollen 625 sind drehbar auf der ersten Gleitschiene 624 angebracht, um den gleitenden Eingriff zwischen der Sitztragestange 61 und dem Gleitsockel 62 abzufedern.
  • Da die Verbindungsplatte 63 auf den seitlichen Platten 621 angebracht ist, kann das Sitzelement auf der Sitzeinheit 60 gemeinsam mit dem Gleitsockel 62 entlang der Sitztragestange 61 verschoben werden, um so die Positionen des Sitzkissens 65 und des Rückenlehnenkissens 66 relativ zur Lenkereinheit 50 anzupassen.
  • Wie in 7 und 9 gezeigt, umfasst die lösbare Positioniereinheit 70 ein Walzenelement 72, ein Vorspannelement 74 und einen Lösemechanismus.
  • Das Walzenelement 72 hat die Form eines Zylinders und ist in der Walzenkammer 712 angeordnet, steht in rollendem Kontakt mit der Bodenwand der Walzenkammer 712 und erstreckt sich durch das Durchgangsloch 622 in der Querplatte 623, um durch Rollen mit der Oberseite 611 der Sitztragestange 61 in Kontakt zu stehen. Das Walzenelement 72 ist in der Walzenkammer 712 entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt 7122, 7124 so bewegbar, dass das Walzenelement 72 die Gleitbewegung des Gleitsockels 62 in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange 61 aufhält, wenn es im schmaleren Abschnitt 7122 der Walzenkammer 712 angeordnet ist, wie am besten in 9 gezeigt, und die Gleitbewegung des Gleitsockels 62 entlang der Sitztragestange 61 zulässt, wenn es im tieferen Abschnitt 7124 der Walzenkammer 712 angeordnet ist, wie am besten in 10 gezeigt.
  • Das Vorspannelement 74 umfasst einen Verankerungsblock 741, ein Paar von Schubstiften 743 und ein Paar von gewickelten Druckfedern 745. Der Verankerungsblock 741 ist fest in der Walzenkammer 712 nahe dem zweiten Ende 7123 angebracht und mit einem Paar von Löchern für Federn 742 ausgebildet. Jeder der Schubstifte 743 umfasst einen Stiftkopf 744 zum Anstoßen an dem Walzenelement 72 und fluchtet mit einem entsprechenden Federloch 742. Jede der Druckfedern 745 ist mit einem Ende auf einem jeweils entsprechenden Schubstift 743 aufgeschoben und ein gegenüber liegendes Ende ist in einem entsprechend zugeordneten Federloch 742. Die gegenüber liegenden Enden der Druckfedern 745 wirken daher auf das Walzenelement 72 beziehungsweise das zweite Ende 7123 der Walzenkammer 712, um so das Walzenelement 72 in Richtung des schmaleren Abschnitts 7122 der Walzenkammer 712 vorzuspannen.
  • Der Lösemechanismus umfasst ein unter Federspannung stehendes Betätigungselement 73 und einen Betätigungshebel 75.
  • Das unter Federspannung stehende Betätigungselement 73 umfasst eine Schubstange 730 und eine Vorspannfeder 76. Die Schubstange 730 umfasst einen Schubkopf 733, der an einer Seite des Blockelements 71 gegenüber der Walzenkammer 712 angeordnet ist, und einen Schaftabschnitt 731, der sich vom Schubkopf 733 entlang der Achse (x) erstreckt und in den schmaleren Abschnitt 7122 der Walzenkammer 712 zum Verschieben des Walzenelements 72 vom schmaleren Abschnitt 7122 in den tieferen Abschnitt 7123 der Walzenkammer 712 hineingedrückt werden kann, wie am besten in 10 gezeigt. Die Vorspannfeder 76 ist eine gewickelte Druckfeder, die auf den Schaftabschnitt 731 aufgeschoben ist und die gegenüberliegende Enden aufweist, die auf das Blockelement 71 beziehungsweise den Schubkopf 733 wirken.
  • Der Betätigungshebel 75 weist einen Drehabschnitt 751, der drehbar zwischen den seitlichen Platten 621 des Gleitsockels 62 mittels eines Drehstifts 77 angebracht ist, und einen Hangriffabschnitt 752 und einen Druckabschnitt 753 auf, die sich jeweils auf gegenüberliegenden Seiten des Drehabschnitts 751 erstrecken. Der Druckabschnitt 753 erstreckt sich in Richtung des federvorgespannten Betätigungselements 73 und stößt gegen den Schubkopf 733 des federvorgespannten Betätigungselements 73. Der Handgriffabschnitt 752 erstreckt sich aus dem Gleitsockel 62 hinaus und ist unter dem Sitzrahmen 64 angeordnet. Der Handgriffabschnitt 752 ist betätigbar, um den Betätigungshebel 7 um den Drehstift 77 zu drehen und so den Druckabschnitt 753 zu veranlassen, das federvorgespannte Betätigungselement 73 zu zwingen, sich in den schmaleren Abschnitt 7122 der Walzenkammer 712 zum Verschieben des Walzenelements 72 vom schmaleren Abschnitt 7122 in den tieferen Abschnitt 7124 der Walzenkammer 712 hineinzudrücken (siehe 10).
  • Mit Bezugnahme auf 9 schieben unter normalen Bedingungen auf Grund der vorspannenden Wirkung der Druckfedern 745 des Ausrichtelements 74 die Schubstifte 743 das Walzenelement 72 in Richtung des ersten Endes 7121 der Walzenkammer 712, so dass das Walzenelement 72 im schmaleren Abschnitt 7122 angeordnet ist und halten die Gleitbewegung des Gleitsockels 62 in Richtung des unteren Endes der Sitztragestange 61 auf, wodurch der Sitzrahmen 64 auf der Sitztragestange 61 verankert ist.
  • Mit Bezugnahme auf 10 schiebt, wenn der Handgriffabschnitt 752 des ?Betätigungshebels 75 betätigt wird, der Betätigungshebel 75 die Schubstange 730 des federvorgespannten Betätigungselements 73 durch den Druckabschnitt 753 vor, wodurch der Schaftabschnitt 731 in die Walzenkammer 712 gegen die Vorspannkraft des Vorspannelements 76 hineingedrückt wird und das Walzenelement 72 in Richtung des zweiten Endes 7123 der Walzenkammer 712 und in den tieferen Abschnitt 7124 hinein drückt. Da das Walzenelement 72 sich im tieferen Abschnitt 7124 frei drehen kann, kann der Gleitsockel 62 leicht entlang der Gleitnuten 612 der Sitztragestange 61 mittels der Rollen 625 verschoben werden, bis der Handgriffabschnitt 752 losgelassen wird. Wenn der Handgriffabschnitt 752 losgelassen wird, stellen die rückstellenden Wirkungen des Vorspannelements 74 und des federvorgespannten Betätigungselements 73 sicher, dass der Gleitsockel 62 wiederum an einem bestimmten Punkt auf der Sitztragestange 61 verankert wird. Wie in 1 gezeigt, wird, da die Sitztragestange 61 nach hinten und oben geneigt ist, abgesehen von der Höhenanpassung des Sitzelements auf dem Gleitsockel 62 auch der Abstand des Sitzelementss von der Lenkereinheit 50 in einem angepasst, wenn der Gleitsockel 62 entlang der Sitztragestange 61 gleitet.
  • Wie in 11 und 12 gezeigt, ist das Fahrrad angesichts der anpassbaren Anordnungsmöglichkeiten der Lenkereinheit 50 und der Sitzeinheit 60 des Fahrrads gemäß dieser Erfindung für den Gebrauch durch sowohl größere als auch kleinere Personen 80, 81 geeignet. Bei Anpassung der Lenkereinheit als auch der Sitzeinheit 50, 60 kann der Rücken des Benützers 80, 81 durch die Sitzeinheit 60 in geeigneter Weise gestützt werden, der Lenker 56 kann durch den Benützer 80, 81 bequem erfasst werden und beide Füße des Benützers 80, 81 können den Boden sicher berühren, wenn er vom Fahrrad absteigt.

Claims (8)

  1. Fahrrad, umfassend: einen Fahrradrahmen (20),der ein vorderes und ein hinteres Ende aufweist, einen Laufradsatz (30), der ein Vorderrad und ein Hinterrad(31, 32) umfasst, die jeweils entsprechend am vorderen und am hinteren Ende des Fahrradrahmens (20) angeordnet sind, eine Treteinheit (40), die an dem Fahrradrahmen (20) angebracht ist, um die Tretkraft auf den Laufradsatz (30) zu übertragen, eine Lenkereinheit (50), die auf dem Fahrradrahmen (20) angebracht und mit dem Vorderrad (31) verbunden ist, um das Lenken des Vorderrads (31) zu ermöglichen, und eine Sitzeinheit (60), die einstellbar auf dem Fahrradrahmen (20) angebracht ist, um die Höhenanpassung derselben relativ zur Lenkereinheit (50) zuzulassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkereinheit (50) in Richtung zum hinteren Ende des Fahrradrahmens (20) hin und weg von diesem drehbar ist.
  2. Fahrrad gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkereinheit (50) umfasst: einen Lenker (56); ein Rahmenbefestigungselement (51), welches am Fahrradrahmen (20) angebracht ist, verbunden mit dem Vorderrad (31) und mit einer vorderen Tragaufnahmeeinheit (512) und einer hinteren Tragaufnahmeeinheit (513), die einander in einer ersten Richtung gegenüber liegen, ausgebildet ist; ein längliches vorderes Schwenkelement (52), das sich in eine zweite Richtung erstreckt und einen vorderen unteren Abschnitt (529) und einen vorderen oberen Abschnitt (528) aufweist, die einander in der zweiten Richtung gegenüber liegen, wobei der vordere untere Abschnitt (529) drehbar mit der vorderen Tragaufnahmeeinheit (512) verbunden ist und um eine erste Drehachse quer zur ersten Richtung drehbar ist, der vordere obere Abschnitt (528) mit dem Lenker (56) verbunden ist, wobei das vordere Schwenkelement (52) des Weiteren einen Kupplungsteil (54) zwischen dem vorderen unteren Abschnitt (529) und dem vorderen oberen Abschnitt (528) aufweist; ein längliches hinteres Schwenkelement (53), das sich in eine dritte Richtung erstreckt und einen hinteren unteren Abschnitt (538) und einen hinteren oberen Abschnitt (537) aufweist, die einander in einer dritten Richtung gegenüber liegen, wobei der hintere untere Abschnitt (538) mit der hinteren Tragaufnahmeeinheit (513) drehbar verbunden ist und um eine zweite Drehachse drehbar ist, die parallel zur ersten Drehachse liegt; wobei das Kupplungsteil (54) des vorderen Schwenkelements (52) oder der hintere obere Abschnitt (537) des hinteren Schwenkelements (53) mit einer Locheinheit (541) ausgebildet sind, die eine Lochachse aufweist, die parallel zur ersten und zweiten Drehachse liegt; das andere Bauteil aus der Gruppe des Kupplungsteils (54) des vorderen Schwenkelements (52) und des hinteren oberen Abschnitts (537) des hinteren Schwenkelements (53) mit einer Schlitzeinheit (542) ausgebildet ist, die sich entlang der Länge des anderen Bauteils aus der Gruppe des Kupplungsteils (54) des vorderen Schwenkelements (52) und des hinteren oberen Abschnitts (537) des hinteren Schwenkelements (53) erstreckt; und eine lösbare Befestigungseinheit (55), die sich durch die Locheinheit (541) und die Schlitzeinheit (542) erstreckt und betätigt wird, um den Kupplungsteil (54) des vorderen Schwenkelements (52) und den hinteren oberen Abschnitt (537) des hinteren Schwenkelements (53) fest aneinander zu pressen, wodurch das hintere Schwenkelement (53) in die Lage versetzt wird, das vordere Schwenkelement (52) in einer gewünschten Neigung relativ zum Rahmenbefestigungselement (51) zu halten.
  3. Fahrrad gemäß Anspruch 2, des Weiteren dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Schwenkelement (52) ein äußeres Rohr (521), das mit dem vorderen unteren Abschnitt (529) und dem Kupplungsteil (54) ausgebildet ist, und ein inneres Rohr (522) umfasst, das sich verschiebbar in das äußere Rohr (521) erstreckt und mit einem vorderen oberen Abschnitt (528) ausgebildet ist.
  4. Fahrrad gemäß Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Mittel (520) zum Unterbinden einer relativen Drehung zwischen dem äußeren und dem inneren Rohr (521, 522).
  5. Fahrrad gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eines, entweder das äußere oder das innere Rohr (521, 522), mit einem sich axial erstreckenden Keil (5201) an sich entlang ausgebildet ist und das andere von äußerem und innerem Rohr (521, 522) mit einer sich axial erstreckenden Keilnut (5202) an sich entlang ausgebildet ist, um verschiebbar den Keil (5201) in Eingriff zu halten und um die relative Drehung zwischen dem äußeren und dem inneren Rohr (521, 522) zu verhindern, während die Verschiebebewegung des inneren Rohrs (522) in die zweite Richtung relativ zum äußeren Rohr (521) zugelassen wird.
  6. Fahrrad gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (55) umfasst: eine Verbindungsstange (551), welche durch die Locheinheit (541) und durch die Schlitzeinheit (542) geht, wobei die Verbindungsstange (551) ein erstes und ein zweites Ende (5511, 5512) aufweist; eine Kappe (552), welche auf dem ersten Ende (5511) der Verbindungsstange (551) angebracht ist; ein Andruckelement (553), durch welches das zweite Ende (5512) der Verbindungsstange (551) hindurch geht; einen Drehzapfen (554), welcher auf dem zweiten Ende (5512) der Verbindungsstange (551) angebracht ist und eine dritte Drehachse quer zur Verbindungsstange (551) definiert; und einen Hebel (555), welcher mit dem Drehzapfen (554) verbunden und um die dritte Drehachse so drehbar ist, um das Andruckelement (553) in Richtung der Kappe (552) zum festen Zusammenpressen des Kupplungsteils (54) des vorderen Schwenkelements (52) und des hinteren oberen Abschnitts (537) des hinteren Schwenkelements (53) zu zwingen.
  7. Fahrrad gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzeinheit (60) umfasst: eine Sitztragestange (61), welche ein unteres Ende, das an dem Fahrradrahmen (20) angebracht ist, und ein oberes Ende aufweist, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, wobei die Sitztragestange (61) nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt ist; einen Gleitsockel (62), welcher eine Seite verschiebbar mit der Sitztragestange (61) gekoppelt hat, so dass der Gleitsockel (62) auf der Sitztragestange (61) entlang der Längsrichtung verschiebbar ist; ein Sitzelement, welches einen Sitzrahmen (64) mit einem Befestigungsabschnitt für das Sitzkissen (641), der mit einem Sitzkissen (65) versehen ist, und einem Befestigungsabschnitt für das Rückenlehnenkissen (642), der mit einem Rückenlehnenkissen (66) versehen ist, umfasst, wobei das Sitzelement des Weiteren eine Verbindungseinheit (63) zum Verbinden des Sitzrahmens (64) mit dem Gleitsockel (62) umfasst; und eine lösbare Positioniereinheit (70), welche zwischen dem Gleitsockel (62) und der Sitztragestange (61) angebracht und so betätigbar ist, um den Gleitsockel (62) an einer erwünschten Position auf der Sitztragestange (61) lösbar zu verankern.
  8. Fahrrad gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzeinheit (60) umfasst: ein Sitzelement; eine Sitztragestange (61), welche ein unteres Ende, das an dem Fahrradrahmen (20) angebracht ist, und ein oberes Ende aufweist, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, wobei die Sitztragestange (61) nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt ist; einen Gleitsockel (62), welcher das Sitzelement auf sich befestigt hat, wobei der Gleitsockel (62) eine Seite verschiebbar mit der Sitztragestange (61) gekoppelt hat, so dass der Gleitsockel (62) auf der Sitztragestange (61) entlang der Längsrichtung verschiebbar ist, wobei die eine Seite des Gleitsockels (62) mit einer Walzenkammer (712) ausgebildet ist, die sich entlang der Längsrichtung erstreckt, wobei die Walzenkammer (712) eine Bodenwand, erste und zweite Enden (7121, 7123), die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe umfasst, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende (7121) zum zweiten Ende (7123) ansteigt, wodurch die Walzenkammer (712) mit einem schmaleren Abschnitt (7122) nahe dem ersten Ende (7121) und einem tieferen Abschnitt (7124) zwischen dem schmaleren Abschnitt (7122) und dem zweiten Ende (7123) ausgebildet ist; und eine lösbare Positioniereinheit (70), umfassend: ein Walzenelement (72), welches in der Walzenkammer (712) angeordnet ist und in rollendem Kontakt mit der Sitztragestange (61) und der Bodenwand der Walzenkammer (712) steht, wobei das Walzenelement (72) in der Walzenkammer (712) entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt (7122, 7124) bewegbar ist, wobei das Walzenelement (72) die Gleitbewegung des Gleitsockels (62) in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange (61) unterbindet, wenn es im schmaleren Abschnitt (7122) der Walzenkammer (712) angeordnet ist, und die Gleitbewegung des Gleitsockels (62) entlang der Sitztragestange (61) zulässt, wenn es im tieferen Abschritt (7124) der Walzenkammer (712) angeordnet ist, ein Vorspannelement (74), welches in der Walzenkammer (712) angeordnet ist und das Walzenelement (72) in Richtung des schmaleren Abschnitts (7122) der Walzenkammer (712) vorspannt, und einen Lösemechanismus, welcher auf dem Gleitsockel (62) angebracht ist und so betätigbar ist, um sich in die Walzenkammer (712) hineinzuschieben und das Walzenelement (72) aus dem schmaleren Abschnitt (7122) in den tieferen Abschnitt (7124) der Walzenkammer (712) gegen die vorspannende Wirkung des Vorspannelements (74) zu schieben.
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