DE20310592U1 - Sitzverankerungsvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Sitzverankerungsvorrichtung, gekennzeichnet durch: eine Sitztragestange (2), welche ein unteres Ende und ein oberes Ende aufweist, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, wobei die Sitztragestange (2) nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt ist; einen Gleitsockel (3), welcher zur Anbringung eines Sitzes (13) darauf ausgelegt ist, wobei der Gleitsockel (3) eine Seite aufweist, die verschiebbar mit der Sitztragestange (2) gekoppelt ist, so dass der Gleitsockel (3) auf der Sitztragestange (2) entlang der Längsrichtung verschiebbar ist, wobei die Seite des Gleitsockels (3) mit einer Walzenkammer (331) ausgebildet ist, die sich entlang der Längsrichtung erstreckt, wobei die Walzenkammer (331) eine Bodenwand, erste und zweite Enden (3311, 3313), die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe aufweist, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende (3311) zum zweiten Ende (3313)ansteigt, wodurch die Walzenkammer (331) mit einem schmaleren Abschnitt (3312) nahe dem ersten Ende (3311) und einem tieferen Abschnitt (3314) zwischen dem schmaleren Abschnitt (3312) und dem zweiten Ende (3313) ausgebildet ist; ein Walzenelement (4), welches in der Walzenkammer (331) angeordnet ist und in rollendem Kontakt mit der Sitztragestange (2) und der Bodenwand der Walzenkammer (331) steht, wobei das Walzenelement (4) in der Walzenkammer (331) entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt (3312, 3314) bewegbar ist, wobei das Walzenelement (4) die Gleitbewegung des Gleitsockels (3) in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange (2) unterbindet, wenn es im schmaleren Abschnitt (3312) der Walzenkammer (331) angeordnet ist, und die Gleitbewegung des Gleitsockels (3) entlang der Sitztragestange (2) zulässt, wenn es im tieferen Abschnitt (3314) der Walzenkammer (331) angeordnet ist; ein Vorspannelement (6), welches in der Walzenkammer (331) angeordnet ist und das Walzenelement (4) in Richtung des schmaleren Abschnitts (3312) der Walzenkammer (331) vorspannt; und einen Lösemechanismus, welcher an dem Gleitsockel (3) angebracht und so betätigbar ist, um sich in die Walzenkammer (331) hineinzuschieben und das Walzenelement (4) aus dem schmaleren Abschnitt (3312) in den tieferen Abschnitt (3314) der Walzenkammer (331) gegen die vorspannende Wirkung des Vorspannelements (6) zu schieben.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Verankerungsvorrichtung, insbesondere eine Sitzverankerungsvorrichtung zum Verankern eines Fahrradsitzes an einem Fahrradrahmen.
- Ein herkömmlicher Fahrradsitz wird üblicherweise auf einer aufrecht stehenden Sitzstange verankert, welche eine Anpassung der Höhe des Fahrradsitzes aber nicht des Abstandes zwischen dem Fahrradsitz und dem Lenker erlaubt. Darüber hinaus kann die Sitzstange während der Höhenanpassungstätigkeit, wenn der Benutzer nicht absteigt, auf Grund des Körpergewichts des Benutzers nur nach unten verschoben werden.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sitzverankerungsvorrichtung bereitzustellen, welche die zuvor erwähnten Nachteile des Stands der Technik überwinden kann.
- Dementsprechend umfasst die Sitzverankerungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung:
-
- eine Sitztragestange, welche ein unteres Ende und ein oberes Ende aufweist, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, wobei die Sitztragestange nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt ist;
- einen Gleitsockel, welcher zur Anbringung eines Sitzes darauf ausgelegt ist, wobei der Gleitsockel eine Seite aufweist, die verschiebbar mit der Sitztragestange gekoppelt ist, so dass der Gleitsockel auf der Sitztragestange entlang der Längsrichtung verschiebbar ist, wobei die Seite des Gleitsockels mit einer Walzenkammer ausgebildet ist, die sich entlang der Längsrichtung erstreckt, wobei die Walzenkammer eine Bodenwand, erste und zweite Enden, die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe aufweist, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende zum zweiten Ende ansteigt, wodurch die Walzenkammer mit einem schmaleren Abschnitt nahe dem ersten Ende und einem tieferen Abschnitt zwischen dem schmaleren Abschnitt und dem zweiten Ende ausgebildet ist;
- ein Walzenelement, welches in der Walzenkammer angeordnet ist und in rollendem Kontakt mit der Sitztragestange und der Bodenwand der Walzenkammer steht, wobei das Walzenelement in der Walzenkammer entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt bewegbar ist, wobei das Walzenelement die Gleitbewegung des Gleitsockels in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange unterbindet, wenn es im schmaleren Abschnitt der Walzenkammer angeordnet ist, und die Gleitbewegung des Gleitsockels entlang der Sitztragestange zulässt, wenn es im tieferen Abschnitt der Walzenkammer angeordnet ist;
- ein Vorspannelement, welches in der Walzenkammer angeordnet ist und das Walzenelement in Richtung des schmaleren Abschnitts der Walzenkammer vorspannt; und
- einen Lösemechanismus, welcher an dem Gleitsockel angebracht und so betätigbar ist, um sich in die Walzenkammer hineinzuschieben und das Walzenelement aus dem schmaleren Abschnitt in den tieferen Abschnitt der Walzenkammer gegen die vorspannende Wirkung des Vorspannelements zu schieben.
- Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen offensichtlich, wobei:
-
1 eine schematische Seitenansicht eines Fahrrads ist, welches mit der bevorzugten Ausführungsform einer Sitzverankerungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist; -
2 eine auseinander gezogene, perspektivische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform ist; -
3 eine schematische Schnittansicht ist, um die Verbindung zwischen einem Gleitsockel und einer Sitztragestange der bevorzugten Ausführungsform darzustellen; -
4 eine schematische geschnittene Teilansicht der bevorzugten Ausführungsform ist, die darstellt, wie die Gleitbewegung des Gleitsockels auf der Sitztragestange verhindert wird; und -
5 eine andere schematische, geschnittene Teilansicht der Sitzeinheit der bevorzugten Ausführungsform ist, die darstellt, wie die Gleitbewegung des Gleitsockels auf der Sitzhaltestange ermöglicht wird. - Mit Bezugnahme auf
1 wird die bevorzugte Ausführungsform der Sitzverankerungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, wie sie in einem Fahrrad1 eingesetzt wird. Das Fahrrad1 umfasst einen Fahrradrahmen11 , einen Lenkermechanismus12 , der am vorderen Ende des Fahrradrahmens11 angebracht ist, und einen Fahrradsitz13 , der an dem Fahrradrahmen11 mittels der Sitzverankerungsvorrichtung gemäß dieser Erfindung verankert ist. Der Fahrradsitz13 umfasst eine Grundplatte131 , einen allgemein L-förmigen Sitzrahmen132 , der auf der Grundplatte131 angebracht ist, und ein Sitzkissen133 und ein Rückenlehnenkissen134 , die auf dem Sitzrahmen132 befestigt sind. Mit weiterer Bezugnahme auf2 und3 umfasst die Sitzverankerungsvorrichtung eine Sitztragestange2 , einen Gleitsockel3 , ein Walzenelement4 , ein Vorspannelement6 und einen Lösemechanismus. - Die Sitztragestange
2 weist ein unteres Ende und ein oberes Ende auf, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, und ist nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt. Die Sitztragestange2 weist des Weiteren eine Oberseite21 auf, die mit einem parallelen Paar von Verschiebenuten22 ausgebildet ist, die sich in der Längsrichtung erstrecken. - Der Gleitsockel
3 umfasst ein paralleles Paar von seitlichen Platten31 , eine Querplatte32 , ein Blockelement33 und eine Mehrzahl von Rollen34 . - Die seitlichen Platten
31 sind voneinander in einer Querrichtung quer zur Längsrichtung beabstandet. Jede der Seitenplatten31 weist eine erste Kante, um darauf die Grundplatte131 des Sitzes13 anzubringen, sowie eine zweite Kante auf, die sich geneigt von der ersten Kante weg erstreckt. - Die Querplatte
32 verbindet die zweiten Kanten der seitlichen Platten31 , ist mit einem Durchgangsloch321 ausgebildet, welches eines Achse (x ) definiert, und ist des Weiteren mit einem Paar von Gleitschienen323 ausgebildet, die sich in der Längsrichtung erstrecken und die in gleitendem Eingriff mit den jeweiligen Gleitnuten22 stehen. Dementsprechend ist der Gleitsockel3 auf der Sitztragestange2 entlang der Längsrichtung verschiebbar. - Das Blockelement
33 ist auf der Querplatte32 angebracht und zwischen den seitlichen Platten31 angeordnet. Eine Walzenkammer331 ist im Blockelement33 ausgebildet, ist durch das Durchgangsloch321 in der Querplatte32 zugänglich und erstreckt sich in der Längsrichtung. Die Walzenkammer331 besitzt eine Bodenwand, erste und zweite Enden3311 ,3313 , die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende3311 zum zweiten Ende3313 ansteigt, wodurch die Walzenkammer331 mit einem schmaleren Abschnitt3312 nahe dem ersten Ende3311 und einem tieferen Abschnitt3314 zwischen dem schmaleren Abschnitt3312 und dem zweiten Ende3313 ausgebildet ist. - Die Rollen
34 sind drehbar auf den Gleitschienen323 angebracht, um den gleitenden Eingriff zwischen der Sitztragestange2 und dem Gleitsockel3 abzufedern. - Mit Bezugnahme auf
2 und4 hat das Walzenelement4 die Form eines Zylinders, ist in der Walzenkammer331 angeordnet, steht in rollendem Kontakt mit der Bodenwand der Walzenkammer331 und erstreckt sich durch das Durchgangsloch321 in der Querplatte32 , um durch Rollen mit der Oberseite21 der Sitztragestange2 in Kontakt zu stehen. Das Walzenelement4 ist in der Walzenkammer331 entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt3312 ,3314 so bewegbar, dass das Walzenelement4 die Gleitbewegung des Gleitsockels3 in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange2 aufhält, wenn es im schmaleren Abschnitt3312 der Walzenkammer331 angeordnet ist, wie am besten in4 gezeigt, und die Gleitbewegung des Gleitsockels3 entlang der Sitztragestange2 zulässt, wenn es im tieferen Abschnitt3314 der Walzenkammer331 angeordnet ist, wie am besten in5 gezeigt. - Das Vorspannelement
6 umfasst einen Verankerungsblock61 , ein Paar von Schubstiften62 und ein Paar von gewickelten Druckfedern63 . Der Verankerungsblock61 ist fest in der Walzenkammer331 nahe dem zweiten Ende3313 angebracht und mit einem Paar von Löchern für Federn611 ausgebildet. Jeder der Schubstifte62 umfasst einen Stiftkopf621 , der gegen das Walzenelement4 anstößt, und eine Schubstange622 , die mit einem entsprechenden Federloch611 fluchtet. Bei jeder der Druckfedern63 ist ein Ende auf der Schubstange622 des jeweils entsprechenden Schubstifts62 aufgeschoben und ein gegenüber liegendes Ende in einem entsprechend zugeordneten Federloch611 aufgenommen. Die gegenüber liegenden Enden der Druckfedern63 wirken daher auf das Walzenelement4 beziehungsweise das zweite Ende3313 der Walzenkammer331 , um so das Walzenelement4 in Richtung des schmaleren Abschnitts3312 der Walzenkammer331 vorzuspannen. - Der Lösemechanismus umfasst ein unter Federspannung stehendes Betätigungselement
5 und einen Betätigungshebel7 . - Das unter Federspannung stehende Betätigungselement
5 umfasst eine Schubstange51 und eine Vorspannfeder52 . Die Schubstange51 umfasst einen Schubkopf512 , der an einer Seite des Blockelements33 gegenüber der Walzenkammer331 angeordnet ist, und einen Schaftabschnitt511 , der sich vom Schubkopf512 entlang der Achse (x ) erstreckt und in den schmaleren Abschnitt3312 der Walzenkammer331 zum Verschieben des Walzenelements4 vom schmaleren Abschnitt3312 in den tieferen Abschnitt3313 der Walzenkammer331 hineingedrückt werden kann, wie am besten in5 gezeigt. Die Vorspannfeder52 ist eine gewickelte Druckfeder, die auf den Schaftabschnitt511 aufgeschoben ist und die gegenüberliegende Enden aufweist, die auf das Blockelement33 beziehungsweise den Schubkopf512 wirken. - Der Betätigungshebel
7 weist einen Drehabschnitt71 , der drehbar zwischen den seitlichen Platten31 des Gleitsockels3 angebracht ist, und einen Hangriffabschnitt73 und einen Druckabschnitt72 auf, die sich jeweils von gegenüberliegenden Seiten des Drehabschnitts71 erstrecken. Der Druckabschnitt72 weist ein Ende721 auf, das sich entsprechend in Richtung des federvorgespannten Betätigungselements5 erstreckt und das mit einem Kontaktteil722 ausgebildet ist, der gegen den Schubkopf512 des federvorgespannten Betätigungselements5 stößt. Der Handgriffabschnitt73 erstreckt sich aus dem Gleitsockel3 hinaus und ist unter dem Fahrradsitz13 angeordnet. Der Handgriffabschnitt73 ist betätigbar, um den Betätigungshebel7 um den Drehabschnitt71 zu drehen und so den Kontaktteil722 des Druckabschnitts72 zu veranlassen, das federvorgespannte Betätigungselement5 zu zwingen, sich in den schmaleren Abschnitt3312 der Walzenkammer331 zum Verschieben des Walzenelements4 vom schmaleren Abschnitt3312 in den tieferen Abschnitt3313 der Walzenkammer331 hineinzudrücken (siehe5 ). - Mit Bezugnahme auf
4 schieben unter normalen Bedingungen auf Grund der vorspannenden Wirkung der Druckfedern63 des Vorspannelements6 die Schubstifte62 das Walzenelement4 in Richtung des ersten Endes3311 der Walzenkammer331 , so dass das Walzenelement4 im schmaleren Abschnitt3312 angeordnet ist und halten die Gleitbewegung des Gleitsockels3 in Richtung des unteren Endes der Sitztragestange2 auf, wodurch der Fahrradsitz13 auf der Sitztragestange2 verankert ist. Zu diesem Zeitpunkt wird, obwohl der Gleitsockel3 das Gewicht des Benutzers trägt und daher die Tendenz besitzt, sich nach unten zu bewegen, die Haltekraft des Walzenelements4 im schmaleren Abschnitt3312 erhöht, da die Tiefe der Walzenkammer331 so gestaltet ist, um in der Längsrichtung vom zweiten Ende3313 zum ersten Ende3311 hin abzunehmen, wodurch der Fahrradsitz13 auf der Sitztragestange2 verankert wird. - Mit Bezugnahme auf
5 schiebt, wenn der Handgriffabschnitt73 des Betätigungshebels7 betätigt wird, der Betätigungshebel7 die Schubstange51 des federvorgespannten Betätigungselements5 durch den Kontaktteil722 des Druckabschnitts72 vor, wodurch der Schaftabschnitt511 in die Walzenkammer331 gegen die Ausrichtkraft der Ausrichtfeder52 hineingedrückt wird und so das Walzenelement4 in Richtung des zweiten Endes3313 der Walzenkammer331 und in den tieferen Abschnitt3314 hinein drückt. Da das Walzenelement4 sich im tieferen Abschnitt3314 frei drehen kann, kann der Gleitsockel3 leicht entlang der Gleitnuten22 der Sitztragestange2 mittels der Rollen34 verschoben werden, bis der Handgriffabschnitt73 losgelassen wird. Wenn der Handgriffabschnitt73 losgelassen wird, stellen die rückstellenden Wirkungen des Vorspannelements6 und des federvorgespannten Betätigungselements5 sicher, dass der Gleitsockel3 wiederum an einem bestimmten Punkt auf der Sitztragestange2 verankert wird. Wie in1 gezeigt, wird, da die Sitztragestange2 nach hinten und oben geneigt ist, abgesehen von der Höhenanpassung des Fahrradsitzes13 auf dem Gleitsockel3 auch der Abstand des Fahrradsitzes13 vom Lenkermechanismus12 in einem angepasst, wenn der Gleitsockel3 entlang der Sitztragestange2 verschoben wird. - Dadurch konnte gezeigt werden, dass die Sitzverankerungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung bequem zu benutzen ist, da sie lediglich einfache Hebelbetätigungen umfasst und nicht das Absteigen des Benützers erfordert.
Claims (9)
- Sitzverankerungsvorrichtung, gekennzeichnet durch: eine Sitztragestange (
2 ), welche ein unteres Ende und ein oberes Ende aufweist, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, wobei die Sitztragestange (2 ) nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt ist; einen Gleitsockel (3 ), welcher zur Anbringung eines Sitzes (13 ) darauf ausgelegt ist, wobei der Gleitsockel (3 ) eine Seite aufweist, die verschiebbar mit der Sitztragestange (2 ) gekoppelt ist, so dass der Gleitsockel (3 ) auf der Sitztragestange (2 ) entlang der Längsrichtung verschiebbar ist, wobei die Seite des Gleitsockels (3 ) mit einer Walzenkammer (331 ) ausgebildet ist, die sich entlang der Längsrichtung erstreckt, wobei die Walzenkammer (331 ) eine Bodenwand, erste und zweite Enden (3311 ,3313 ), die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe aufweist, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende (3311 ) zum zweiten Ende (3313 )ansteigt, wodurch die Walzenkammer (331 ) mit einem schmaleren Abschnitt (3312 ) nahe dem ersten Ende (3311 ) und einem tieferen Abschnitt (3314 ) zwischen dem schmaleren Abschnitt (3312 ) und dem zweiten Ende (3313 ) ausgebildet ist; ein Walzenelement (4 ), welches in der Walzenkammer (331 ) angeordnet ist und in rollendem Kontakt mit der Sitztragestange (2 ) und der Bodenwand der Walzenkammer (331 ) steht, wobei das Walzenelement (4 ) in der Walzenkammer (331 ) entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt (3312 ,3314 ) bewegbar ist, wobei das Walzenelement (4 ) die Gleitbewegung des Gleitsockels (3 ) in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange (2 ) unterbindet, wenn es im schmaleren Abschnitt (3312 ) der Walzenkammer (331 ) angeordnet ist, und die Gleitbewegung des Gleitsockels (3 ) entlang der Sitztragestange (2 ) zulässt, wenn es im tieferen Abschnitt (3314 ) der Walzenkammer (331 ) angeordnet ist; ein Vorspannelement (6 ), welches in der Walzenkammer (331 ) angeordnet ist und das Walzenelement (4 ) in Richtung des schmaleren Abschnitts (3312 ) der Walzenkammer (331 ) vorspannt; und einen Lösemechanismus, welcher an dem Gleitsockel (3 ) angebracht und so betätigbar ist, um sich in die Walzenkammer (331 ) hineinzuschieben und das Walzenelement (4 ) aus dem schmaleren Abschnitt (3312 ) in den tieferen Abschnitt (3314 ) der Walzenkammer (331 ) gegen die vorspannende Wirkung des Vorspannelements (6 ) zu schieben. - Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitsockel (
3 ) umfasst: ein Paar von seitlichen Platten (31 ), welche voneinander in einer Querrichtung quer zur Längsrichtung beabstandet sind, wobei jede der seitlichen Platten (31 ) eine erste Kante zum Anbringen des Sitzes (13 ) darauf und eine zweite Kante aufweist, die sich geneigt von der ersten Kante weg erstreckt; eine Querplatte (32 ), welche die zweiten Kanten der seitlichen Platten (31 ) verbindet und die eine Seite des Gleitsockels (3 ) definiert; und ein Blockelement (33 ), welches auf der Querplatte (32 ) angebracht und zwischen den seitlichen Platten (31 ) angeordnet ist; wobei die Walzenkammer (331 ) im Blockelement (33 ) ausgebildet ist; wobei die Querplatte (32 ) mit einem Durchgangsloch (321 ) ausgebildet ist, welches es zulässt, dass das Walzenelement (4 ) in rollender Weise mit der Bodenwand der Walzenkammer (331 ) und der Sitztragestange (2 ) in Kontakt tritt. - Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch des Weiteren gekennzeichnet, dass entweder die Sitztragestange (
2 ) oder die Querplatte (32 ) des Gleitsockels (3 ) mit einer Gleitnut (22 ) ausgebildet ist, die sich in die Längsrichtung erstreckt, wobei die jeweils andere aus der Gruppe der Sitztragestange (2 ) und der Querplatte (32 ) des Gleitsockels (3 ) mit einer Gleitschiene (323 ) ausgebildet ist, die sich in die Längsrichtung erstreckt und die in verschiebbarem Eingriff mit der Gleitnut (22 ) steht. - Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch des Weiteren gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (
323 ) eine Rolle (34 ) aufweist, die darauf drehbar angebracht ist, um den gleitenden Eingriff zwischen der Sitztragestange (2 ) und dem Gleitsockel (3 ) abzufedern. - Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorspannelement (
6 ) eine gewickelte Druckfeder (63 ) umfasst, die gegenüberliegende Enden aufweist, die auf das Walzenelement (4 ) beziehungsweise auf das zweite Ende (3313 ) der Walzenkammer (331 ) wirken. - Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lösemechanismus ein unter Federspannung stehendes Betätigungselement (
5 ) umfasst, das auf dem Gleitsockel (3 ) angebracht und so betätigbar ist, um sich in den schmaleren Abschnitt (3312 ) der Walzenkammer (331 ) zum Verschieben des Walzenelements (4 ) vom schmaleren Abschnitt (3312 ) in den tieferen Abschnitt (3314 ) der Walzenkammer (331 ) hineinzudrücken. - Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lösemechanismus des Weiteren einen Betätigungshebel (
7 ) umfasst, der auf dem Gleitsockel (3 ) drehbar angebracht und so betätigbar ist, um ein unter Federspannung stehendes Betätigungselement (5 ) zu zwingen, sich in den schmaleren Abschnitt (3312 ) der Walzenkammer (331 ) hineinzudrücken. - Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, des Weiteren dadurch gekennzeichnet, dass der Lösemechanismus ein unter Federspannung stehendes Betätigungselement (
5 ) umfasst, das auf dem Gleitsockel (3 ) angebracht und so betätigbar ist, um sich in den schmaleren Abschnitt (3312 ) der Walzenkammer (331 ) zum Verschieben des Walzenelements (4 ) vom schmaleren Abschnitt (3312 ) in den tieferen Abschnitt (3314 ) der Walzenkammer (331 ) hineinzudrücken. - Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lösemechanismus des Weiteren einen Betätigungshebel (
7 ) umfasst, welcher einen Drehabschnitt (71 ), der drehbar zwischen den seitlichen Platten (31 ) des Gleitsockels (3 ) angebracht ist, und einen Hangriffabschnitt (73 ) und einen Druckabschnitt (72 ) aufweist, die sich jeweils von gegenüberliegenden Seiten des Drehabschnitts (71 ) erstrecken, wobei der Druckabschnitt (72 ) sich in Richtung des federvorgespannten Betätigungselements (5 ) erstreckt und gegen dieses stößt, wobei der Handgriffabschnitt (73 ) so betätigbar ist, um den Betätigungshebel (7 ) um den Drehabschnitt (71 ) zu drehen und so den Druckabschnitt (72 ) zu veranlassen, das federvorgespannte Betätigungselement (5 ) zu zwingen, sich in den schmaleren Abschnitt (3312 ) der Walzenkammer (331 ) hineinzudrücken.
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| EP2479089A1 (de) * | 2011-01-22 | 2012-07-25 | Andries Gaastra | Fahrrad mit Sattel für den Sattelständer |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20040115 |
|
| R150 | Term of protection extended to 6 years |
Effective date: 20060919 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20100202 |