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DE20310592U1 - Sitzverankerungsvorrichtung - Google Patents

Sitzverankerungsvorrichtung Download PDF

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DE20310592U1
DE20310592U1 DE20310592U DE20310592U DE20310592U1 DE 20310592 U1 DE20310592 U1 DE 20310592U1 DE 20310592 U DE20310592 U DE 20310592U DE 20310592 U DE20310592 U DE 20310592U DE 20310592 U1 DE20310592 U1 DE 20310592U1
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seat
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roller
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roller chamber
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DE20310592U
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Giant Manufacturing Co Ltd
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Giant Manufacturing Co Ltd
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/08Frames for saddles; Connections between saddle frames and seat pillars; Seat pillars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
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    • B62K19/30Frame parts shaped to receive other cycle parts or accessories
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    • B62K3/00Bicycles
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Abstract

Sitzverankerungsvorrichtung, gekennzeichnet durch: eine Sitztragestange (2), welche ein unteres Ende und ein oberes Ende aufweist, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, wobei die Sitztragestange (2) nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt ist; einen Gleitsockel (3), welcher zur Anbringung eines Sitzes (13) darauf ausgelegt ist, wobei der Gleitsockel (3) eine Seite aufweist, die verschiebbar mit der Sitztragestange (2) gekoppelt ist, so dass der Gleitsockel (3) auf der Sitztragestange (2) entlang der Längsrichtung verschiebbar ist, wobei die Seite des Gleitsockels (3) mit einer Walzenkammer (331) ausgebildet ist, die sich entlang der Längsrichtung erstreckt, wobei die Walzenkammer (331) eine Bodenwand, erste und zweite Enden (3311, 3313), die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe aufweist, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende (3311) zum zweiten Ende (3313)ansteigt, wodurch die Walzenkammer (331) mit einem schmaleren Abschnitt (3312) nahe dem ersten Ende (3311) und einem tieferen Abschnitt (3314) zwischen dem schmaleren Abschnitt (3312) und dem zweiten Ende (3313) ausgebildet ist; ein Walzenelement (4), welches in der Walzenkammer (331) angeordnet ist und in rollendem Kontakt mit der Sitztragestange (2) und der Bodenwand der Walzenkammer (331) steht, wobei das Walzenelement (4) in der Walzenkammer (331) entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt (3312, 3314) bewegbar ist, wobei das Walzenelement (4) die Gleitbewegung des Gleitsockels (3) in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange (2) unterbindet, wenn es im schmaleren Abschnitt (3312) der Walzenkammer (331) angeordnet ist, und die Gleitbewegung des Gleitsockels (3) entlang der Sitztragestange (2) zulässt, wenn es im tieferen Abschnitt (3314) der Walzenkammer (331) angeordnet ist; ein Vorspannelement (6), welches in der Walzenkammer (331) angeordnet ist und das Walzenelement (4) in Richtung des schmaleren Abschnitts (3312) der Walzenkammer (331) vorspannt; und einen Lösemechanismus, welcher an dem Gleitsockel (3) angebracht und so betätigbar ist, um sich in die Walzenkammer (331) hineinzuschieben und das Walzenelement (4) aus dem schmaleren Abschnitt (3312) in den tieferen Abschnitt (3314) der Walzenkammer (331) gegen die vorspannende Wirkung des Vorspannelements (6) zu schieben.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verankerungsvorrichtung, insbesondere eine Sitzverankerungsvorrichtung zum Verankern eines Fahrradsitzes an einem Fahrradrahmen.
  • Ein herkömmlicher Fahrradsitz wird üblicherweise auf einer aufrecht stehenden Sitzstange verankert, welche eine Anpassung der Höhe des Fahrradsitzes aber nicht des Abstandes zwischen dem Fahrradsitz und dem Lenker erlaubt. Darüber hinaus kann die Sitzstange während der Höhenanpassungstätigkeit, wenn der Benutzer nicht absteigt, auf Grund des Körpergewichts des Benutzers nur nach unten verschoben werden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sitzverankerungsvorrichtung bereitzustellen, welche die zuvor erwähnten Nachteile des Stands der Technik überwinden kann.
  • Dementsprechend umfasst die Sitzverankerungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung:
    • eine Sitztragestange, welche ein unteres Ende und ein oberes Ende aufweist, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, wobei die Sitztragestange nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt ist;
    • einen Gleitsockel, welcher zur Anbringung eines Sitzes darauf ausgelegt ist, wobei der Gleitsockel eine Seite aufweist, die verschiebbar mit der Sitztragestange gekoppelt ist, so dass der Gleitsockel auf der Sitztragestange entlang der Längsrichtung verschiebbar ist, wobei die Seite des Gleitsockels mit einer Walzenkammer ausgebildet ist, die sich entlang der Längsrichtung erstreckt, wobei die Walzenkammer eine Bodenwand, erste und zweite Enden, die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe aufweist, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende zum zweiten Ende ansteigt, wodurch die Walzenkammer mit einem schmaleren Abschnitt nahe dem ersten Ende und einem tieferen Abschnitt zwischen dem schmaleren Abschnitt und dem zweiten Ende ausgebildet ist;
    • ein Walzenelement, welches in der Walzenkammer angeordnet ist und in rollendem Kontakt mit der Sitztragestange und der Bodenwand der Walzenkammer steht, wobei das Walzenelement in der Walzenkammer entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt bewegbar ist, wobei das Walzenelement die Gleitbewegung des Gleitsockels in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange unterbindet, wenn es im schmaleren Abschnitt der Walzenkammer angeordnet ist, und die Gleitbewegung des Gleitsockels entlang der Sitztragestange zulässt, wenn es im tieferen Abschnitt der Walzenkammer angeordnet ist;
    • ein Vorspannelement, welches in der Walzenkammer angeordnet ist und das Walzenelement in Richtung des schmaleren Abschnitts der Walzenkammer vorspannt; und
    • einen Lösemechanismus, welcher an dem Gleitsockel angebracht und so betätigbar ist, um sich in die Walzenkammer hineinzuschieben und das Walzenelement aus dem schmaleren Abschnitt in den tieferen Abschnitt der Walzenkammer gegen die vorspannende Wirkung des Vorspannelements zu schieben.
  • Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen offensichtlich, wobei:
  • 1 eine schematische Seitenansicht eines Fahrrads ist, welches mit der bevorzugten Ausführungsform einer Sitzverankerungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist;
  • 2 eine auseinander gezogene, perspektivische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform ist;
  • 3 eine schematische Schnittansicht ist, um die Verbindung zwischen einem Gleitsockel und einer Sitztragestange der bevorzugten Ausführungsform darzustellen;
  • 4 eine schematische geschnittene Teilansicht der bevorzugten Ausführungsform ist, die darstellt, wie die Gleitbewegung des Gleitsockels auf der Sitztragestange verhindert wird; und
  • 5 eine andere schematische, geschnittene Teilansicht der Sitzeinheit der bevorzugten Ausführungsform ist, die darstellt, wie die Gleitbewegung des Gleitsockels auf der Sitzhaltestange ermöglicht wird.
  • Mit Bezugnahme auf 1 wird die bevorzugte Ausführungsform der Sitzverankerungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, wie sie in einem Fahrrad 1 eingesetzt wird. Das Fahrrad 1 umfasst einen Fahrradrahmen 11, einen Lenkermechanismus 12, der am vorderen Ende des Fahrradrahmens 11 angebracht ist, und einen Fahrradsitz 13, der an dem Fahrradrahmen 11 mittels der Sitzverankerungsvorrichtung gemäß dieser Erfindung verankert ist. Der Fahrradsitz 13 umfasst eine Grundplatte 131, einen allgemein L-förmigen Sitzrahmen 132, der auf der Grundplatte 131 angebracht ist, und ein Sitzkissen 133 und ein Rückenlehnenkissen 134, die auf dem Sitzrahmen 132 befestigt sind. Mit weiterer Bezugnahme auf 2 und 3 umfasst die Sitzverankerungsvorrichtung eine Sitztragestange 2, einen Gleitsockel 3, ein Walzenelement 4, ein Vorspannelement 6 und einen Lösemechanismus.
  • Die Sitztragestange 2 weist ein unteres Ende und ein oberes Ende auf, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, und ist nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt. Die Sitztragestange 2 weist des Weiteren eine Oberseite 21 auf, die mit einem parallelen Paar von Verschiebenuten 22 ausgebildet ist, die sich in der Längsrichtung erstrecken.
  • Der Gleitsockel 3 umfasst ein paralleles Paar von seitlichen Platten 31, eine Querplatte 32, ein Blockelement 33 und eine Mehrzahl von Rollen 34.
  • Die seitlichen Platten 31 sind voneinander in einer Querrichtung quer zur Längsrichtung beabstandet. Jede der Seitenplatten 31 weist eine erste Kante, um darauf die Grundplatte 131 des Sitzes 13 anzubringen, sowie eine zweite Kante auf, die sich geneigt von der ersten Kante weg erstreckt.
  • Die Querplatte 32 verbindet die zweiten Kanten der seitlichen Platten 31, ist mit einem Durchgangsloch 321 ausgebildet, welches eines Achse (x) definiert, und ist des Weiteren mit einem Paar von Gleitschienen 323 ausgebildet, die sich in der Längsrichtung erstrecken und die in gleitendem Eingriff mit den jeweiligen Gleitnuten 22 stehen. Dementsprechend ist der Gleitsockel 3 auf der Sitztragestange 2 entlang der Längsrichtung verschiebbar.
  • Das Blockelement 33 ist auf der Querplatte 32 angebracht und zwischen den seitlichen Platten 31 angeordnet. Eine Walzenkammer 331 ist im Blockelement 33 ausgebildet, ist durch das Durchgangsloch 321 in der Querplatte 32 zugänglich und erstreckt sich in der Längsrichtung. Die Walzenkammer 331 besitzt eine Bodenwand, erste und zweite Enden 3311, 3313, die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende 3311 zum zweiten Ende 3313 ansteigt, wodurch die Walzenkammer 331 mit einem schmaleren Abschnitt 3312 nahe dem ersten Ende 3311 und einem tieferen Abschnitt 3314 zwischen dem schmaleren Abschnitt 3312 und dem zweiten Ende 3313 ausgebildet ist.
  • Die Rollen 34 sind drehbar auf den Gleitschienen 323 angebracht, um den gleitenden Eingriff zwischen der Sitztragestange 2 und dem Gleitsockel 3 abzufedern.
  • Mit Bezugnahme auf 2 und 4 hat das Walzenelement 4 die Form eines Zylinders, ist in der Walzenkammer 331 angeordnet, steht in rollendem Kontakt mit der Bodenwand der Walzenkammer 331 und erstreckt sich durch das Durchgangsloch 321 in der Querplatte 32, um durch Rollen mit der Oberseite 21 der Sitztragestange 2 in Kontakt zu stehen. Das Walzenelement 4 ist in der Walzenkammer 331 entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt 3312, 3314 so bewegbar, dass das Walzenelement 4 die Gleitbewegung des Gleitsockels 3 in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange 2 aufhält, wenn es im schmaleren Abschnitt 3312 der Walzenkammer 331 angeordnet ist, wie am besten in 4 gezeigt, und die Gleitbewegung des Gleitsockels 3 entlang der Sitztragestange 2 zulässt, wenn es im tieferen Abschnitt 3314 der Walzenkammer 331 angeordnet ist, wie am besten in 5 gezeigt.
  • Das Vorspannelement 6 umfasst einen Verankerungsblock 61, ein Paar von Schubstiften 62 und ein Paar von gewickelten Druckfedern 63. Der Verankerungsblock 61 ist fest in der Walzenkammer 331 nahe dem zweiten Ende 3313 angebracht und mit einem Paar von Löchern für Federn 611 ausgebildet. Jeder der Schubstifte 62 umfasst einen Stiftkopf 621, der gegen das Walzenelement 4 anstößt, und eine Schubstange 622, die mit einem entsprechenden Federloch 611 fluchtet. Bei jeder der Druckfedern 63 ist ein Ende auf der Schubstange 622 des jeweils entsprechenden Schubstifts 62 aufgeschoben und ein gegenüber liegendes Ende in einem entsprechend zugeordneten Federloch 611 aufgenommen. Die gegenüber liegenden Enden der Druckfedern 63 wirken daher auf das Walzenelement 4 beziehungsweise das zweite Ende 3313 der Walzenkammer 331, um so das Walzenelement 4 in Richtung des schmaleren Abschnitts 3312 der Walzenkammer 331 vorzuspannen.
  • Der Lösemechanismus umfasst ein unter Federspannung stehendes Betätigungselement 5 und einen Betätigungshebel 7.
  • Das unter Federspannung stehende Betätigungselement 5 umfasst eine Schubstange 51 und eine Vorspannfeder 52. Die Schubstange 51 umfasst einen Schubkopf 512, der an einer Seite des Blockelements 33 gegenüber der Walzenkammer 331 angeordnet ist, und einen Schaftabschnitt 511, der sich vom Schubkopf 512 entlang der Achse (x) erstreckt und in den schmaleren Abschnitt 3312 der Walzenkammer 331 zum Verschieben des Walzenelements 4 vom schmaleren Abschnitt 3312 in den tieferen Abschnitt 3313 der Walzenkammer 331 hineingedrückt werden kann, wie am besten in 5 gezeigt. Die Vorspannfeder 52 ist eine gewickelte Druckfeder, die auf den Schaftabschnitt 511 aufgeschoben ist und die gegenüberliegende Enden aufweist, die auf das Blockelement 33 beziehungsweise den Schubkopf 512 wirken.
  • Der Betätigungshebel 7 weist einen Drehabschnitt 71, der drehbar zwischen den seitlichen Platten 31 des Gleitsockels 3 angebracht ist, und einen Hangriffabschnitt 73 und einen Druckabschnitt 72 auf, die sich jeweils von gegenüberliegenden Seiten des Drehabschnitts 71 erstrecken. Der Druckabschnitt 72 weist ein Ende 721 auf, das sich entsprechend in Richtung des federvorgespannten Betätigungselements 5 erstreckt und das mit einem Kontaktteil 722 ausgebildet ist, der gegen den Schubkopf 512 des federvorgespannten Betätigungselements 5 stößt. Der Handgriffabschnitt 73 erstreckt sich aus dem Gleitsockel 3 hinaus und ist unter dem Fahrradsitz 13 angeordnet. Der Handgriffabschnitt 73 ist betätigbar, um den Betätigungshebel 7 um den Drehabschnitt 71 zu drehen und so den Kontaktteil 722 des Druckabschnitts 72 zu veranlassen, das federvorgespannte Betätigungselement 5 zu zwingen, sich in den schmaleren Abschnitt 3312 der Walzenkammer 331 zum Verschieben des Walzenelements 4 vom schmaleren Abschnitt 3312 in den tieferen Abschnitt 3313 der Walzenkammer 331 hineinzudrücken (siehe 5).
  • Mit Bezugnahme auf 4 schieben unter normalen Bedingungen auf Grund der vorspannenden Wirkung der Druckfedern 63 des Vorspannelements 6 die Schubstifte 62 das Walzenelement 4 in Richtung des ersten Endes 3311 der Walzenkammer 331, so dass das Walzenelement 4 im schmaleren Abschnitt 3312 angeordnet ist und halten die Gleitbewegung des Gleitsockels 3 in Richtung des unteren Endes der Sitztragestange 2 auf, wodurch der Fahrradsitz 13 auf der Sitztragestange 2 verankert ist. Zu diesem Zeitpunkt wird, obwohl der Gleitsockel 3 das Gewicht des Benutzers trägt und daher die Tendenz besitzt, sich nach unten zu bewegen, die Haltekraft des Walzenelements 4 im schmaleren Abschnitt 3312 erhöht, da die Tiefe der Walzenkammer 331 so gestaltet ist, um in der Längsrichtung vom zweiten Ende 3313 zum ersten Ende 3311 hin abzunehmen, wodurch der Fahrradsitz 13 auf der Sitztragestange 2 verankert wird.
  • Mit Bezugnahme auf 5 schiebt, wenn der Handgriffabschnitt 73 des Betätigungshebels 7 betätigt wird, der Betätigungshebel 7 die Schubstange 51 des federvorgespannten Betätigungselements 5 durch den Kontaktteil 722 des Druckabschnitts 72 vor, wodurch der Schaftabschnitt 511 in die Walzenkammer 331 gegen die Ausrichtkraft der Ausrichtfeder 52 hineingedrückt wird und so das Walzenelement 4 in Richtung des zweiten Endes 3313 der Walzenkammer 331 und in den tieferen Abschnitt 3314 hinein drückt. Da das Walzenelement 4 sich im tieferen Abschnitt 3314 frei drehen kann, kann der Gleitsockel 3 leicht entlang der Gleitnuten 22 der Sitztragestange 2 mittels der Rollen 34 verschoben werden, bis der Handgriffabschnitt 73 losgelassen wird. Wenn der Handgriffabschnitt 73 losgelassen wird, stellen die rückstellenden Wirkungen des Vorspannelements 6 und des federvorgespannten Betätigungselements 5 sicher, dass der Gleitsockel 3 wiederum an einem bestimmten Punkt auf der Sitztragestange 2 verankert wird. Wie in 1 gezeigt, wird, da die Sitztragestange 2 nach hinten und oben geneigt ist, abgesehen von der Höhenanpassung des Fahrradsitzes 13 auf dem Gleitsockel 3 auch der Abstand des Fahrradsitzes 13 vom Lenkermechanismus 12 in einem angepasst, wenn der Gleitsockel 3 entlang der Sitztragestange 2 verschoben wird.
  • Dadurch konnte gezeigt werden, dass die Sitzverankerungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung bequem zu benutzen ist, da sie lediglich einfache Hebelbetätigungen umfasst und nicht das Absteigen des Benützers erfordert.

Claims (9)

  1. Sitzverankerungsvorrichtung, gekennzeichnet durch: eine Sitztragestange (2), welche ein unteres Ende und ein oberes Ende aufweist, das gegenüber dem unteren Ende in einer Längsrichtung liegt, wobei die Sitztragestange (2) nach hinten und oben vom unteren Ende zum oberen Ende hin geneigt ist; einen Gleitsockel (3), welcher zur Anbringung eines Sitzes (13) darauf ausgelegt ist, wobei der Gleitsockel (3) eine Seite aufweist, die verschiebbar mit der Sitztragestange (2) gekoppelt ist, so dass der Gleitsockel (3) auf der Sitztragestange (2) entlang der Längsrichtung verschiebbar ist, wobei die Seite des Gleitsockels (3) mit einer Walzenkammer (331) ausgebildet ist, die sich entlang der Längsrichtung erstreckt, wobei die Walzenkammer (331) eine Bodenwand, erste und zweite Enden (3311, 3313), die einander in der Längsrichtung gegenüber liegen, und eine Tiefe aufweist, die allmählich in der Längsrichtung vom ersten Ende (3311) zum zweiten Ende (3313)ansteigt, wodurch die Walzenkammer (331) mit einem schmaleren Abschnitt (3312) nahe dem ersten Ende (3311) und einem tieferen Abschnitt (3314) zwischen dem schmaleren Abschnitt (3312) und dem zweiten Ende (3313) ausgebildet ist; ein Walzenelement (4), welches in der Walzenkammer (331) angeordnet ist und in rollendem Kontakt mit der Sitztragestange (2) und der Bodenwand der Walzenkammer (331) steht, wobei das Walzenelement (4) in der Walzenkammer (331) entlang der Längsrichtung zwischen dem schmaleren und dem tieferen Abschnitt (3312, 3314) bewegbar ist, wobei das Walzenelement (4) die Gleitbewegung des Gleitsockels (3) in der Längsrichtung zum unteren Ende der Sitztragestange (2) unterbindet, wenn es im schmaleren Abschnitt (3312) der Walzenkammer (331) angeordnet ist, und die Gleitbewegung des Gleitsockels (3) entlang der Sitztragestange (2) zulässt, wenn es im tieferen Abschnitt (3314) der Walzenkammer (331) angeordnet ist; ein Vorspannelement (6), welches in der Walzenkammer (331) angeordnet ist und das Walzenelement (4) in Richtung des schmaleren Abschnitts (3312) der Walzenkammer (331) vorspannt; und einen Lösemechanismus, welcher an dem Gleitsockel (3) angebracht und so betätigbar ist, um sich in die Walzenkammer (331) hineinzuschieben und das Walzenelement (4) aus dem schmaleren Abschnitt (3312) in den tieferen Abschnitt (3314) der Walzenkammer (331) gegen die vorspannende Wirkung des Vorspannelements (6) zu schieben.
  2. Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitsockel (3) umfasst: ein Paar von seitlichen Platten (31), welche voneinander in einer Querrichtung quer zur Längsrichtung beabstandet sind, wobei jede der seitlichen Platten (31) eine erste Kante zum Anbringen des Sitzes (13) darauf und eine zweite Kante aufweist, die sich geneigt von der ersten Kante weg erstreckt; eine Querplatte (32), welche die zweiten Kanten der seitlichen Platten (31) verbindet und die eine Seite des Gleitsockels (3) definiert; und ein Blockelement (33), welches auf der Querplatte (32) angebracht und zwischen den seitlichen Platten (31) angeordnet ist; wobei die Walzenkammer (331) im Blockelement (33) ausgebildet ist; wobei die Querplatte (32) mit einem Durchgangsloch (321) ausgebildet ist, welches es zulässt, dass das Walzenelement (4) in rollender Weise mit der Bodenwand der Walzenkammer (331) und der Sitztragestange (2) in Kontakt tritt.
  3. Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch des Weiteren gekennzeichnet, dass entweder die Sitztragestange (2) oder die Querplatte (32) des Gleitsockels (3) mit einer Gleitnut (22) ausgebildet ist, die sich in die Längsrichtung erstreckt, wobei die jeweils andere aus der Gruppe der Sitztragestange (2) und der Querplatte (32) des Gleitsockels (3) mit einer Gleitschiene (323) ausgebildet ist, die sich in die Längsrichtung erstreckt und die in verschiebbarem Eingriff mit der Gleitnut (22) steht.
  4. Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch des Weiteren gekennzeichnet, dass die Gleitschiene (323) eine Rolle (34) aufweist, die darauf drehbar angebracht ist, um den gleitenden Eingriff zwischen der Sitztragestange (2) und dem Gleitsockel (3) abzufedern.
  5. Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorspannelement (6) eine gewickelte Druckfeder (63) umfasst, die gegenüberliegende Enden aufweist, die auf das Walzenelement (4) beziehungsweise auf das zweite Ende (3313) der Walzenkammer (331) wirken.
  6. Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lösemechanismus ein unter Federspannung stehendes Betätigungselement (5) umfasst, das auf dem Gleitsockel (3) angebracht und so betätigbar ist, um sich in den schmaleren Abschnitt (3312) der Walzenkammer (331) zum Verschieben des Walzenelements (4) vom schmaleren Abschnitt (3312) in den tieferen Abschnitt (3314) der Walzenkammer (331) hineinzudrücken.
  7. Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lösemechanismus des Weiteren einen Betätigungshebel (7) umfasst, der auf dem Gleitsockel (3) drehbar angebracht und so betätigbar ist, um ein unter Federspannung stehendes Betätigungselement (5) zu zwingen, sich in den schmaleren Abschnitt (3312) der Walzenkammer (331) hineinzudrücken.
  8. Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, des Weiteren dadurch gekennzeichnet, dass der Lösemechanismus ein unter Federspannung stehendes Betätigungselement (5) umfasst, das auf dem Gleitsockel (3) angebracht und so betätigbar ist, um sich in den schmaleren Abschnitt (3312) der Walzenkammer (331) zum Verschieben des Walzenelements (4) vom schmaleren Abschnitt (3312) in den tieferen Abschnitt (3314) der Walzenkammer (331) hineinzudrücken.
  9. Sitzverankerungsvorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lösemechanismus des Weiteren einen Betätigungshebel (7) umfasst, welcher einen Drehabschnitt (71), der drehbar zwischen den seitlichen Platten (31) des Gleitsockels (3) angebracht ist, und einen Hangriffabschnitt (73) und einen Druckabschnitt (72) aufweist, die sich jeweils von gegenüberliegenden Seiten des Drehabschnitts (71) erstrecken, wobei der Druckabschnitt (72) sich in Richtung des federvorgespannten Betätigungselements (5) erstreckt und gegen dieses stößt, wobei der Handgriffabschnitt (73) so betätigbar ist, um den Betätigungshebel (7) um den Drehabschnitt (71) zu drehen und so den Druckabschnitt (72) zu veranlassen, das federvorgespannte Betätigungselement (5) zu zwingen, sich in den schmaleren Abschnitt (3312) der Walzenkammer (331) hineinzudrücken.
DE20310592U 2003-03-28 2003-07-09 Sitzverankerungsvorrichtung Expired - Lifetime DE20310592U1 (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE20310592U1 (de)
NL (1) NL1023893C2 (de)
TW (1) TW569999U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005082701A1 (en) * 2004-02-27 2005-09-09 Andries Gaastra Bicycle with a spring-mounted saddle
EP2479089A1 (de) * 2011-01-22 2012-07-25 Andries Gaastra Fahrrad mit Sattel für den Sattelständer

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NL1023893C2 (nl) 2004-10-01
TW569999U (en) 2004-01-01
JP3098775U (ja) 2004-03-11

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