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DE20308341U1 - Behältnis für ein Getränk, insbesondere für Spirituosen, mit einem Verschluss mit Aufnahmefach - Google Patents

Behältnis für ein Getränk, insbesondere für Spirituosen, mit einem Verschluss mit Aufnahmefach

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DE20308341U1
DE20308341U1 DE20308341U DE20308341U DE20308341U1 DE 20308341 U1 DE20308341 U1 DE 20308341U1 DE 20308341 U DE20308341 U DE 20308341U DE 20308341 U DE20308341 U DE 20308341U DE 20308341 U1 DE20308341 U1 DE 20308341U1
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DE
Germany
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container
closure
receiving compartment
cap
chambers
Prior art date
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DE20308341U
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English (en)
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Edelmetall Service & Co K GmbH
Original Assignee
Edelmetall Service & Co K GmbH
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Publication date
Application filed by Edelmetall Service & Co K GmbH filed Critical Edelmetall Service & Co K GmbH
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Publication of DE20308341U1 publication Critical patent/DE20308341U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/24Closures not otherwise provided for combined or co-operating with auxiliary devices for non-closing purposes
    • B65D51/28Closures not otherwise provided for combined or co-operating with auxiliary devices for non-closing purposes with auxiliary containers for additional articles or materials

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Specialized In Special Use (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

2003.0030G DE .&Ggr;. .I..·..·".." \.: \." 26.05.2003
Edelmetall-Service GmbfTVco. KG
- 1 Beschreibung
Behältnis für ein Getränk, insbesondere für Spirituosen,
mit einem Verschluss mit Aufnahmefach
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein Behältnis für Getränke, insbesondere Spirituosen, welches einen Verschluss mit einem Aufnahmefach für einen Zusatzstoff aufweist. Dieser Zusatzstoff wird getrennt von dem in dem ESehältnis enthaltenen Flüssigkeit bis zum Zeitpunkt des Verzehrs aufbewahrt.
Stand der Technik
Es ist bekannt, einen Flaschenverschluss mit einem Aufnahmefach für Zusatzstoffe auf Flaschen anzubringen, um unmittelbar vor dem Verzehr eine bestimmte Zubereitung bereit zu stellen.
Es ist weiterhin bekannt, dieses Zumischen so durchzuführen, dass ein Sicherungsmittel vom Verschluss entfernt wird, woraufhin der Verschluss so betätig bar ist, dass das in dem Verschluss angeordnete Aufnahmefach geöffnet wird und sich der Inhalt des Aufnahmefachs in das Innere des Behältnisses ergießt.
Nachteilig hierbei ist, dass stets eine Zumischung des Zusatzstoffes in das im Inneren des Behältnisses befindliche Getränk erfolgt, dass also eine getrennte Darreichung nicht möglich ist.
Die Erfindung verfolgt das Ziel, auf einfache Weise ein in einem Behältnis enthaltenes Getränk bereit zu stellen, wobei Zusatzstoffe, die zusammen mit dem Getränk verkostet werden, jedoch nicht dem Getränk zugemischt werden.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein Behältnis für eine bestimmte Darreichungsform geeignet auszubilden, so dass zusätzliche Geräte zur Zubereitung entbehrlich werden.
Darstellung der Erfindung
Mit den in Anspruch 1 wiedergegebenen Merkmalen der Erfindung wird ein benutzerfreundliches Gebinde bereit gestellt, bei dem ein getrenntes Verköstigen möglich ist.
Vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Dabei wird insbesondere eine einfache und kostengünstig Herstellung und Befüllung in der Serienproduktion erreicht und gleichzeitig ein zeitgerechtes Erscheinungsbild ermöglicht. Darüber hinaus ist die Handhabung einfach und sieher.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. la-c: verschiedene Behältnisse mit verschiedenen Verschlüssen gemäß der Erfindung, die
Fig. 2a-c: eine Einzelansicht verschiedener Verschlüsse mit einem Aufnahmefach, die
Fig. 3a-c: verschiedene Verschlüsse mit einem zwei Kammern aufweisenden Aufnahmefach, die
Fig. 4a,b: einen weiteren Verschluss mit zwei Kammern
nebeneinander,
Fig. 5a-d: verschiedene Verschlüsse mit einer oder mehreren konzentrischen Kammern des Aufnahmefachs, die
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Edelmetall-Service GmbH & Co. KG
Fig. 6a-c: ein Behältnis mit einer Einschnürung zu Aufnahme eines Zusatzstoffes, welcher in einem Verschluss untergebracht ist, die
Fig. 7: ein zweigeteiltes Behältnis gemäß einer weiteren Erfindung und die
Fig. 8 eine Aufsteckkappe gemäß einer weiteren Erfindung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung
In den Fig. la-c sind drei verschiedene Ausführungsbeispie-Ie der Erfindung gezeigt, bei dem jeweils ein Behältnis 1 mit einem Verschluss 2 versehen ist. Der Verschluss 2 verschließt zum einen die Befüll- und Entnahmeöffnung 3 des Behältnisses 1, weist aber darüber hinaus ein Aufnahmefach 4 auf, welches einen eigenständigen Verschluss 5 besitzt.
Das Aufnahmefach 4 ist einstückig mit dem Verschluss 2 des Behältnisses 1 ausgebildet, wobei der Verschluss 5 des Aufnahmefachs 4 unabhängig vom Verschluss 2 des Behältnisses zu öffnen ist.
In dem Behältnis 1 sind Freizeitgetränke oder Genussgetränke mit kleinem Füllvolumen enthalten, beispielsweise Tequila, Sambuca, Wodka oder Absinth, also insbesondere alkoholhaltige Getränke, die als Spirituosen bezeichnet werden.
In dem Aufnahmefach 4 lassen sich Zusatzprodukte getrennt von dem Inhalt des Behältnisses aufbewahren. Als Zusatzprodukt bekommen insbesondere ergänzende Zutaten für das Getränk in Frage, beispielsweise Zitronensaft, Salz, Kaffeebohnen, Brause oder Zuckerwürfel, die in einem kausalen Zusammenhang mit dem Inhalt des Behältnisses stehen.
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2003.0030G DE
Edelmetall-Service GmbH & Co. KG
Das Behältnis mit dem Verschluss bietet ein einheitliches Erscheinungsbild von Behältnis mit dem Füllstoff, Flaschenaufsatz mit Verschluss und Aufnahmefach.
Wesentlich für ein derartiges Gesamterzeugnis ist die Möglichkeit, dass das im Aufnahmefach 4 enthaltene Zusatzprodukt 6 bei verschlossenem Behältnis 1 durch Öffnen des Verschlusses 5 zugänglich ist.
Zu diesem Zweck ist eine Befüll- und Entnahmeöffnung 7 des Aufnahmefachs 4 so angeordnet, dass sie von der Außenseite des Behältnisses 1 her zugänglich angeordnet ist.
In den Fig. 2a, b sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Verschlusses 2 gezeigt, wobei jeweils ein erster Bereich 21 vorhanden ist, mittels welchem der Verschluss 2 an dem Behältnis befestigt wird und die Entnahmeöffnung des Behältnisses dicht verschließt. Die Ausgestaltung dieses Bereichs 21 erfolgt gemäß den üblichen Ausgestaltungen von derartigen Verschlüssen, wie sie im Stand der Technik hinreichend bekannt sind.
Darüber hinaus weist der Verschluss 2 einen Fortsatz 22 auf, der sich von dem eigentlichen Verschlussbereich 21 weg erstreckt und Aufnahmefach 4 ausbildet, dabei entsteht eine mit einer Befüll- und Entnahmeöffnung 7 versehene Kammer. Diese Befüll- und Entnahmeöffnung 7 ist über einen eigenständigen Verschluss 23 mit dem Fortsatz 22 lösbar verbunden. In Fig. 2a ist der Verschluss 23 wie auch der Verschluss 2 als Schraubverbindung ausgestaltet. In Fig. 2b ist das Aufnahmefach 4 mit einem Klemmdeckel versehen. Darüber hinaus kann auch eine Aufreisfolie vorgesehen sein.
In Fig. 2c ist eine andere Ausführung des Verschlusses 2 gezeigt, bei dem das Aufnahmefach 4 durch eine Verschlussklappe verschlossen ist, welche über ein Scharnier 26 mit
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dem Fortsatz verbunden ist. In einem derartigen Aufbewahrungsfach 4 lassen sich beispielsweise Kaffeebohnen unterbringen, um eine Verkostung mit Sambuca zu ermöglichen. Es ist aber auch möglich, das Aufnahmefach 4 mit Brause zu befüllen, um diese zusammen mit dem Behältnis befindlichen Wodka zu verkosten. Schließlich lassen sich auch größere Gegenstände wie ein Zuckerwürfel vorsehen, um diesen mit Absinth zu verkosten.
Grundsätzlich sind auch Anwendungen im medizinischen Bereich möglich, in dem Behältnis mit Wasser befüllt wird und in dem Aufnahmefach ein Medikament untergebracht ist, welches mit dem Wasser zusammen einzunehmen ist.
In Fig. 3a ist das Aufnahmefach 4 mit einem Verschluss 31 versehen, welcher wiederum ein Aufnahmefach 32 aufweist, dass mit einem weiteren Verschluss 33, hier als Aufreisverschluss ausgebildet, versehen ist. In dem Aufnahmefach 4 befindet sich beispielsweise Zitronensaft, in dem Aufnahmefach 32 Salz und in dem Behältnis selbst Tequila. Durch die getrennte Aufbewahrung der 3 Nahrungsmittel ist es möglich, übliche Verkostungen ohne zusätzliche Gerätschaften durchzuführen, in dem durch Aufreisen des Verschlusses 33 zunächst das Salz verkostet wird, dann nach Abschrauben des Verschlusses 2 das Getränk, hier Tequila, und anschließend durch Abschrauben des Verschlusses 31 der Zitronensaft.
In Fig. 3b ist der Verschluss aus Fig. 2c derart weitergebildet, dass das Aufnahmefach 4 einen eigenständigen Verschluss 34 aufweist, der als Aufreisverschluss ausgebildet ist und dass in dem Klappdeckel 35 eine zweite Kammer 36 gebildet ist, welche wiederum durch einen Verschluss 37 verschlossen ist. Auch hier sind die Verschlüsse 34, 37 zum einen unabhängig voneinander zu öffnen, zum anderen unabhängig von dem Verschlussteil 21 des Behältnisses. Die Aus-
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führungen gemäß Fig. 3a,b lassen sich so beschreiben, dass zwei Kammern axial übereinanderliegend angeordnet sind, jeweils bezogen auf die Längsachse des Behältnisses.
Eine andere Variante ist in Fig. 4a,b beschrieben, bei der das Aufnahmefach 4 in zwei nebeneinander liegende Kammern 41, 42 unterteilt ist. In der Seitenansicht gemäß Fig. 4b wird deutlich, dass der Verschluss 2 einen Fortsatz 22 aufweist, der durch eine Innenwand 43 in zwei Kammern 41, 42 unterteilt wird. Die Innenwand 43 muss dabei nicht zwangsläufig vom Boden des Aufnahmefachs 4 bis zu dem gegenüberliegenden Ende verlaufen, die Innenwand 43 kann vielmehr auch quer dazu verlaufen, angedeutet durch die Linie 43' so dass die Kammer 42 gegenüber der Kammer 41 in ihrem Füllvolumen deutlich kleiner ausgestaltet ist.
Beide Kammern 41, 42 sind durch unabhängig von einander zu betätigende Verschlüsse 44, 45 verschlossen, die hier als Klappdeckel ausgebildet sind, welche an einem Scharnier 46 befestigt und um dieses verschwenkbar sind gemäß der angegebenen Pfeile.
Dadurch, dass das Aufnahmefach in mindestens zwei Kammern unterteilt ist, wobei jede Kammer einen eigenen Verschluss aufweist, der von dem Verschluss der anderen Kammer und von dem Verschluss des Behältnisses unabhängig zu öffnen ist, lässt sich die getrennte Verkostung von mehreren Nahrungsmitteln erreichen.
Obwohl in den Fig. 3a, b eine Unterteilung des Aufnahmefachs in mehrere Kammern eigentlich nicht stattfindet, wird doch zusätzlich zu dem Aufnahmefach 4 ein weiteres Aufnahmefach 32, 36 bereit gestellt, so dass auch hier das Prinzip der mehreren Kammern, nämlich zwei, verwirklicht ist.
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In Fig. 5a ist eine koaxiale Anordnuncf des Aufnahmefachs 4 innerhalb des Verschlusses 2 vorgesehen, wobei das Aufnahmefach 4 sich ein Stück weit in das Innere des Behältnisses
1 hinein ragt und sogar so lang ausgeführt sein kann, dass es in die im Behältnis 1 befindliche Flüssigkeit hinein ragt. Das Aufnahmefach 4 ist einstückig mit dem Verschluss
2 verbunden und weist einen Verschluss 51 auf, der unabhängig von dem Verschluss 2 zu öffnen ist. Das Aufnahmefach kann über die Oberseite des Verschlusses 2 hinausstehen, etwa um den Verschluss 51 anzubringen oder ergreifen zu können.
Wenn das Behältnis 1 einen lichtdurchlässigen Bereich 52 aufweist, kann das in das Behältnis hinein ragende Aufnahmefach von außen sichtbar sein. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich, dass der lichtdurchlässige Bereich 52 entsprechend am Behältnis 1 platziert ist. Besteht auch die Begrenzungswand des Aufnahmefachs 4 aus lichtdurchlässigem Material, so kann der Inhalt des Aufnahmefachs betrachtet werden.
In Fig. 5b ist ein Aufnahmefach mit zwei Kammern dargestellt, die zu einander koaxial angeordnet sind, wobei nun die Kammer 53 über den Verschlussbereich 22 hinaus ragt und so ein Stück weit in das Behältnis eingreift. In Fig. 5c hingegen endet die Kammer 53 zusammen mit dem übrigen Aufnahmefach 4 am Boden des Aufnahmefachs 4. Dieser Boden ist gleichzeitig Bestandteil des Verschlussbereichs 22 zum Verschließen der Entnahmeöffnung des Behältnisses. Die Kammer 53 ist wiederum mit einem Verschluss 54 versehen, der beispielsweise als Aufreisdeckel ausgebildet sein kann. Das Aufnahmefach 4 ist ebenfalls mit einem Verschluss 55 versehen, wobei beide Verschlüsse 54, 55 getrennt von einander geöffnet werden können.
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In Fig. 5d ist eine Draufsicht auf den Verschluss 2 gemäß Fig. 5b, c gezeigt, aus der die koaxiale Anordnung der Kammer 53 im Aufnahmefach 4 ersichtlich ist.
Grundsätzlich kann das Behältnis als Trinkgefäss ausgebildet sein, wobei in diesem Fall die Öffnung zum Entleeren des Behältnisses mindestens so groß ist wie das für die Darreichung des Getränks übliche kleinste Trinkgefäss bzw. dessen Öffnung. Dadurch ist es möglich, auch mit der Ware selbst eine Art der Verkostung bereitzustellen, wie sie einer Zubereitung in einer Gaststätte entspricht, ohne dass jedoch zusätzliche Gerätschaften erforderlich sind. Die Verpackung der Ware wird voll umfänglich zur Darreichung der darin verpackten Erzeugnisse verwendet.
In den Fig. 6a-c ist ein Behältnis 61 gezeigt, welches im Bereich der Entnahmeöffnung 3 eine Einschnürung 62 aufweist. Diese Einschnürung 62 ist. so ausgebildet, dass die lichte Weite des Behältnisses 61 derart eingeschränkt ist, dass ein in die Entnahmeöffnung 3 eingelegter Gegenstand mit einer gewissen Mindestgröße zurückgehalten ist und somit nicht in die in dem Behältnis 61 enthaltene Füllung hinein fällt. Im vorliegenden Fall ist in dem Verschluss 2 des Behältnisses 61 ein Aufnahmefach 4 vorhanden, in welchem ein Gegenstand in Form eines Zuckerwürfels untergebracht ist. Das Aufnahmefach 4 ist mit einem Verschluss 5 verschlossen, Fig. 6a. In Fig. 6b ist dies im Detail dargestellt, wobei der Verschluss 2 von dem Behältnis 1 abgeschraubt wurde. Anstelle eines Gewindes als Gegenstück zum Flaschengewinde kann auch eine Klemmverbindung vorgesehen werden, beispielsweise durch Brellen des Verschlusses über einen an dem Behältnis vorgesehenen Wulst (nicht dargestellt) . Die Verkostung geschieht wie folgt: Zunächst wird der Verschluss 5 geöffnet und der Gegenstand 6 wird
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entnommen. Danach wird der Verschluss 2 von dem Behältnis 61 entfernt und der Gegenstand 6 wird in die Entnahmeöffnung 3 eingelegt. Hier wird der Gegenstand 3 durch infolge der Einschnürung 62 bereitgestellte Schultern 63 zurückgehalten, so dass der Gegenstand 6 nicht in das Innere des Behältnisses 61 gelangen kann. Die im Bereich der Entnahmeöffnung 3 gebildete Kammer kann durch Aufsetzen des Verschlusses 2 wieder verschlossen werden, woraufhin durch Umdrehen des Behältnisses der Inhalt des Behältnisses mit dem Gegenstand 6 in Verbindung gebracht werden kann. Im Fall einer Kombination von Absinth mit Zucker würde der Zucker hier nur kurz mit dem alkoholhaltigen Absinth getränkt werden, um dann nach Entfernen des Verschlusses 2 den mit Alkohol getränkten Zucker zu flambieren. Dabei kann der geschmolzene Zucker durch den Bereich der Einschnürung 62 hindurch in das Innere des Behältnisses 61 gelangen. Anschließend kann das im Behältnis 61 befindliche Gut verköstigt werden.
An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass zwischen dem Aufnahmefach 4 und dem eigentlichen Verschlussteil 21 eine Wand angeordnet ist, welche das Oberteil des Verschlusses einerseits und der Boden des Aufnahmefachs 4 andererseits ist, mit Ausnahme der konzentrischen Anordnung gemäß Fig. 5a, b.
Als Verschluss für das Aufnahmefach bzw. die Kammern kommen alle Arten von Verschluss in Betracht, insbesondere Schraubverschluss, Klappdeckel, Abziehfolien und ähnliches.
Gemäß einer in Fig. 7 dargestellten weiteren Erfindung ist ein Behältnis 70 zur Aufnahme eines Gietränkes vorgesehen, welches mindestens 2 Kammern 71, 72 aufweist, wobei jede Kammer mit einem separat zu öffnenden Verschluss 73, 74 ausgestattet ist. Als Getränk kommen insbesondere Spirituo-
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sen in Betracht, deren Menge so bemessen ist, dass sie für die augenblickliche Verkostung geeignet ist. Ein Aufbrauchen des in dem Behältnis vorhandenen Getränks über einen längeren Zeitraum hin, also etwa mehrere Tage oder Monate, ist hier nicht vorgesehen. In dem Behältnis ist eine Trennwand 75 vorgesehen, welche den Innenraum des Behältnisses 70 in die Kammern 71, 72 unterteilt. Selbstverständlich ist auch hier eine konzentrische Anordnung von zwei Kammern gemäß Fig. 5b-d vorstellbar, solange die einzelnen Kammern jeweils von einander unabhängig zu betätigende Verschlüsse aufweisen.
Noch ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist in Fig. 8 dargestellt. Es handelt sich hier um eine Aufsteckkappe 80 auf ein Behältnis 81, welches einen Verschluss 82 aufweist. Die Aufsteckkappe 80 ist so ausgebildet, dass sie beispielsweise mittels den Verschluss 82 übergreifenden Vorspringungen 83 an dem Behältnis 81 befestigt ist und an ihrem anderen Ende ein Aufnahmefach 84 aufweist, welches mit einem Verschluss 85 verschlossen ist. In dem Aufnahmefach kann insbesondere ein Zusatzstoff für das im Behältnis 81 befindliche Getränk vorgesehen sein.
Die Aufsteckkappe 81 weist im Bereich der Vorsprünge 83 einen Anschlussquerschnitt an das Behältnis auf, welches den Außenmaßen eines Standard-Schraubverschlusses 82 entspricht. Dadurch ist sichergestellt, das eine derartige Aufsteckkappe ohne weiteres auf beliebigen, bereits im Handel befindlichen Flaschen aufsteckbar ist. Vorteilhafterweise ist der Fortsatz 83 mit Rastvorsprüngen 84 versehen, wobei die Fortsätze 83 und Vorsprünge 84 als Rastmittel bezeichnet werden. Die Rastvorsprünge 84 greifen in einen Befestigungsvorsprung am Behältnis ein, der beispielsweise durch den unteren Rand des Verschlusses 82 gebildet ist.
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Als Standard-Verschluss ist auch ein Kronenkorken anzusehen, wobei die Aufsteckkappe über damit korrespondierende Befestigungsmittel verfügt.
Das Aufnahmefach 84 kann außer einer einzigen Kammer auch mehrere Kammern aufweisen, wie dies in den vorherigen Ausführungsbeispielen für einen Verschluss eines Behältnisses bereits beschrieben ist, wobei die Entnahmeöffnung einer Kammer mit einem ausschließlich diese Kammer verschließenden Verschluss ausgestattet ist. Bezugnehmend auf die koaxiale Anordnung der Kammern mit einem in das Behältnis hineinragenden inneren Aufnahmefach lässt als wichtiger Vorteil feststellen, dass ein derarticjer Verschluss insgesamt eine geringe Bauhöhe aufweist.

Claims (15)

1. Behältnis (1) für Getränke, insbesondere für Spirituosen, umfassend einen an der Öffnung zum Befüllen und Entlehren angeordneten Verschluss (2), wobei der Verschluss (2) mit einem Aufnahmefach für Zusatzprodukte (6) insbesondere für ergänzende Zutaten für das Getränk, aufweist und wobei das Aufnahmefach (4) einen vom Verschluss (2) gesondert ausgebildeten Verschluss (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmefach (4) einstückig mit dem Verschluss (2) des Behältnisses (1) ausgebildet ist und dass der Verschluss (5) des Aufnahmefachs (4) unabhängig vom Verschluss (2) des Behältnisses zu öffnen ist.
2. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befüll- und Entnahmeöffnung des Aufnahmefachs von der Außenseite des Behältnisses (1) her zugänglich angeordnet ist.
3. Behältnis nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmefach (4) in mindestens zwei Kammern (41, 42) unterteilt ist, wobei jede Kammer (41, 42) einen eigenen Verschluss (44, 45) aufweist, der von dem Verschluss der anderen Kammern (41, 42) und von dem Verschluss (2) des Behältnisses (1) unabhängig zu öffnen ist.
4. Behältnis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern (41, 42) übereinander, nebeneinander oder koaxial zu einander angeordnet sind.
5. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmefach (4) derart ausgebildet ist, dass es zumindest ein Stück weit über den Verschluss (2) hervorstehend in das Behältnis (1) hinein ragt.
6. Behältnis nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (1) zumindest stückweise lichtdurchlässig ausgebildet ist, wobei der lichtdurchlässige Bereich (52) des Behältnisses (1) derart angeordnet ist, dass das in das Behältnis (1) hineinragende Aufnahmefach (4) von außen sichtbar ist.
7. Behältnis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmefach (4) aus lichtdurchlässigem Material besteht.
8. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis als Trinkgefäss ausgebildet ist, wobei die Öffnung zum Entleeren des Behältnisses mindestens so groß ist wie das für die Darreichung des Getränks übliche kleinste Trinkgefäss.
9. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (61) im Bereich der Entnahmeöffnung eine Einschnürung (62) aufweist derart, dass die lichte Weite des Behältnisses so eingeschränkt ist, dass ein in die Entnahmeöffnung (3) eingelegter Gegenstand (6), insbesondere ein Nahrungsmittel, welches eine Mindestgröße aufweist, zurückgehalten ist, wobei der Gegenstand (6) in dem Aufnahmefach aufbewahrt ist.
10. Aufsteckkappe für ein Behältnis, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufsteckkappe (80) ein Aufnahmefach zur Aufnahme eines Zusatzstoffes, insbesondere für ein Getränk vorgesehen ist.
11. Aufsteckkappe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsteckkappe einen Anschlussquerschnitt an das Behältnis aufweist, welches den Außenmaßen eines Standard-Verschlusses (82) entspricht.
12. Aufsteckkappe nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsteckkappe über Rastmittel verfügt, die einen entsprechenden Befestigungsvorsprung am Behältnis hingreifen können.
13. Aufsteckkappe nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmefach mindestens eine Kammer aufweist, deren Entnahmeöffnung mit einem ausschließlich diese Kammer verschließenden Verschluss ausgestattet ist.
14. Aufsteckkappe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kammer vorgesehen sind.
15. Behältnis (70) zur Aufnahme eines Getränkes, insbesondere einer Spirituose, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (70) mindestens zwei Kammern (71, 72) aufweist und dass jede Kammer mit einem separat zu öffnenden Verschluss (73, 74) ausgestattet ist.
DE20308341U 2003-05-26 2003-05-26 Behältnis für ein Getränk, insbesondere für Spirituosen, mit einem Verschluss mit Aufnahmefach Expired - Lifetime DE20308341U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005047133A1 (en) * 2003-11-14 2005-05-26 Mario Tabri Dispenser for storing and dispensing doses of food product of multiple components
DE102011106130A1 (de) * 2011-06-10 2012-12-13 Frank Patro Flaschenverschluss mit Aufnahmekammer

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