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DE20308822U1 - Klettergriff für eine Kletterwand - Google Patents

Klettergriff für eine Kletterwand

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DE20308822U1
DE20308822U1 DE20308822U DE20308822U DE20308822U1 DE 20308822 U1 DE20308822 U1 DE 20308822U1 DE 20308822 U DE20308822 U DE 20308822U DE 20308822 U DE20308822 U DE 20308822U DE 20308822 U1 DE20308822 U1 DE 20308822U1
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climbing
grip
recess
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holder
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DE20308822U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/0048Training appliances or apparatus for special sports for mountaineering, e.g. climbing-walls, grip elements for climbing-walls

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

Beschreibung: G 03 044
Johannes Dahm 53229 Bonn
Klettergriff für eine Kletterwand
Die Erfindung betrifft einen Klettergriff für eine Kletterwand, wobei die Kletterwand mit Ausnehmungen ausgebildet ist, in die der Klettergriff einsetzbar und dort lösbar befestigbar ist.
Beim Klettern an künstlichen Kletterwänden werden die Kletterwege mit Griffelementen bzw. Klettergriffen gestaltet. Man unterscheidet zwischen Klettergriffen, die auf der Oberfläche der Kletterwand lösbar befestigt werden (sogenannte Außengriffe) und Klettergriffen, die in Ausnehmungen in der Kletterwand lösbar befestigt werden (sogenannte Innengriffe). Bei den Außengriffen ist der Klettergriff entweder am Befestigungspunkt vorhanden, dann kann er benutzt werden, oder er fehlt, dann bietet diese Stelle der Kletterwand keine Haltemöglichkeit für den Kletterer. Nachteilig bei den Außengriffen ist es, daß diese über die Oberfläche der Kletterwand hervorstehen, was zum einen der realistischen Nachbildung eines natürlichen Kletterweges abträglich ist und zum anderen auch Verletzungsgefahren hervorruft.
Bei den sogenannten Innengriffen gilt ebenfalls, daß der Klettergriff entweder am Befestigungspunkt vorhanden ist, so daß er benutzt werden kann, oder aber er fehlt, um keine Haltemöglichkeit für den Kletterer zu bieten. Bei den Innengriffen bedeutet jedoch das Fehlen des Klettergriffes stets, daß der Kletterer die Ausnehmung in der Kletterwand als Haltemöglichkeit benutzen kann. Aus diesem Grund muß, immer wenn eine Ausnehmung keine Haltemöglichkeit für den
Kletterer bieten soll, ein Verschlußdeckel in die Ausnehmung eingesetzt und dort befestigt werden. Dies ist organisatorisch aufwendig, da der Klettergriff zunächst einmal entfernt und abtransportiert werden muß, wobei zu bedenken ist, daß sich die Griffe in 20 m Höhe in der Kletterwand an schwer zugänglichen Stellen befinden können. Sodann muß ein Deckel an diese Stelle gebracht und zum Verschluß der Ausnehmung eingebaut werden. In umgekehrter Reihenfolge ist zu verfahren, wenn an der betreffenden Stelle eine Haltemöglichkeit geschaffen werden soll. Dies alles ist sehr aufwendig. Besonders störend ist dies, wenn die Änderung nur temporär erforderlich ist, z. B. bei Wettkämpfen, oder wenn durch das Entfernen der Haltemöglichkeit ein Bekletterschutz der Kletterwand erreicht werden soll. Indem nämlich einige beim Beklettern der Kletterwand zuerst zu nutzende Haltepunkte entfernt werden, kann bereits zuverlässig ein Beklettern der Kletterwand z. B. durch unbeaufsichtigte Personen in Sporthallen etc. vermieden werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Klettergriff für eine Kletterwand vorzuschlagen, der als sogenannter Innengriff in eine Ausnehmung der Kletterwand einsetzbar ist, wobei die Schaffung bzw. Verhinderung einer Haltemöglichkeit in der Kletterwand auf einfache Weise vereinfacht werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung die Ausbildung eines Klettergriffs gemäß den Merkmalen des Schutzanspruches 1 vor. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung sieht vor, daß der Klettergriff in zwei voneinander verschiedenen Orientierungen in die Ausnehmung einsetzbar ist, wobei in einer Orientierung der Klettergriff eine Haltemöglichkeit für einen Kletterer ausbildet und in der anderen Orientierung der Klettergriff die Ausnehmung ohne Haltemöglichkeit für den Kletterer verschließt.
Erfindungsgemäß wird somit ein Klettergriff vorgeschlagen, der so gestaltet ist, daß er in einer Orientierung zum Klettern benutzt werden kann, da er dann eine Haltemöglichkeit für den Kletterer ausbildet. In der anderen Orientierung ist der
Klettergriff jedoch so gestaltet, daß er als Verschluß für die Ausnehmung in der Kletterwand benutzt werden kann. Hierdurch werden folgende Vorteile erreicht:
1. Es werden keine Deckel mehr zum Abdecken der nicht benötigten Ausnehmungen in der Kletterwand benötigt.
2. Der An- und Abtransport von Griffen und Deckeln zu den einzelnen Ausnehmungen der Kletterwand wird überflüssig.
3. Durch das einfache Wechseln der Orientierung des Klettergriffes kann der Kletterroutenbau ohne weiteres wieder rekonstruiert werden, was z. B. bei Wettkämpfen und einem Bekletterschutz der Kletterwand von großer Wichtigkeit ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Klettergriff einen Korpus mit Vorderseite und Rückseite umfaßt, und in den Korpus eine die Haltemöglichkeit für den Kletterer ausbildende Griffausnehmung eingeformt ist, die von der Vorderseite her zugänglich ist und die Rückseite glattflächig ausgebildet ist. Die beiden erfindungsgemäß vorgeschlagenen Orientierungen des Klettergriffes werden von daher erreicht, indem der Klettergriff entweder so in die Ausnehmung eingesetzt wird, daß seine Vorderseite mit der Haltemöglichkeit zugänglich und dem Kletterer zugewandt ist, oder durch einfaches Umdrehen so in der Ausnehmung eingesetzt wird, daß die glattflächige Rückseite, welche die Ausnehmung in der Kletterwand verschließt, dem Kletternden zugewandt ist.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Klettergriff ferner eine topfförmige Griffaufnahme umfaßt, die auf der Rückseite der Kletterwand mit der Ausnehmung fluchtend befestigbar ist, dergestalt, daß die Griffaufnahme und die Ausnehmung gemeinsam einen Aufnahmeraum umgeben, in welchen der Klettergriff einsetzbar und dort befestigbar ist.
Vorteilhaft ist der Klettergriff in beiden Orientierungen mit der Griffaufnahme verschraubbar, so daß die gewünschte lösbare Befestigung in beiden Orien-
• ·
tierungen schnell und einfach herstellbar und zwecks Herstellung der jeweils anderen Orientierung auch schnell veränderbar ist.
Bevorzugt weist der Klettergriff hierzu eine Durchgangsbohrung auf, durch die in beiden Orientierungen des Klettergriffes eine Schraube zum Befestigen desselben hindurchführbar ist. Diese Schraube kann gleichermaßen zur Befestigung des Klettergriffes in beiden Orientierungen verwendet werden, so daß zum Wechsel der Orientierung des Klettergriffes lediglich noch ein zur Betätigung der Schraube passendes Werkzeug mitgeführt werden muß.
Zur Vermeidung von Verletzungsgefahren bei gleichzeitig ausreichender Haltemöglichkeit sowie zum zuverlässigen Verschluß der Ausnehmung ohne jegliche Haltemöglichkeit ist der in die Ausnehmung eingesetzte Klettergriff bevorzugt in beiden Orientierungen bündig mit der Vorderseite der Kletterwand abschließend ausgebildet.
Der Klettergriff kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung einen Korpus mit zylindrischem Umriß aufweisen.
Ferner kann der Klettergriff und/oder die Griffaufnahme bevorzugt aus einem duroplastischen Kunststoff hergestellt sein, hierzu kommen beispielsweise Kunststoffe auf Basis eines Polyester/Epoxydharzgemisches, gegebenenfalls sandgefüllt oder ähnliche geeignete Werkstoffe in Frage.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen Schnitt durch eine mit einem Klettergriff ausgerüstete
Kletterwand,
30
Figur 2 den der Figur 1 entsprechenden Schnitt durch die Kletterwand mit in
umgekehrter Orientierung eingesetztem Klettergriff,
-5- ! J &iacgr;'&iacgr;&iacgr;&idigr;&iacgr;'&iacgr;&iacgr;.&iacgr;
Figur 3 die Aufsicht auf eine Griffaufnahme des erfindungsgemäßen Klettergriffes,
Figur 4 einen weiteren Schnitt durch die mit dem erfindungsgemäßen
Klettergriff ausgebildete Kletterwand.
Die Figur 1 zeigt einen Schnitt durch eine Kletterwand 3, wobei ihre Vorderseite mit Bezugsziffer 30 und ihre Rückseite mit Bezugsziffer 31 gekennzeichnet ist. Entlang der Vorderseite 30 der Kletterwand 3 wird diese von Kletterern beklettert, wobei Haltegriffe 1 Haltemöglichkeiten für den Kletterer ausbilden.
Zu diesem Zweck weist die Kletterwand 3 eine Vielzahl von Ausnehmungen 32 auf, in welche die Klettergriffe 1 einsetzbar und dort befestigbar sind. Die Figuren zeigen beispielhaft lediglich eine einzige solche Ausnehmung 32.
15
Der in die Kletterwand 3 eingesetzte Klettergriff 1 ist beispielsweise aus einem duroplastischen Kunststoff hergestellt und weist einen Korpus 10 mit Vorderseite 12 und Rückseite 13 auf.
Zur Befestigung des Klettergriffes 1 in der Kletterwand 3 ist eine Griffaufnahme 2 von topfförmiger Gestalt vorgesehen, die in näheren Einzelheiten auch aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich ist. Die topfförmige Griffaufnahme 2 wird auf der Rückseite 31 der Kletterwand 3 in der Weise aufgesetzt, daß sie mit der Ausnehmung 32 in der Kletterwand 3 fluchtet. Entlang des Außenumfanges der Griffaufnahme 2 sind Ausnehmungen 21 vorgesehen, die an ihrem der Kletterwand 3 zugewandten unteren Ende jeweils eine Zentrierspitze 21a aufweisen. Geführt durch diese Zentrierspitzen 21a sind in den Ausnehmungen 21 Befestigungsschrauben 5 für eine Verschraubung der Griffaufnahme 2 mit der Rückseite 31 der Kletterwand 3 einbringbar, so daß die Griffaufnahme 2 ortsfest und dauerhaft in der in den Figuren dargestellten Ausrichtung, in welcher sie mit der Ausnehmung 32 in der Kletterwand 3 fluchtet, an dieser befestigbar ist.
Sodann bilden der Innenraum der topfförmigen Griffaufnahme 2 gemeinsam mit der Ausnehmung 32 einen Aufnahmeraum 20 aus, in welchen der Klettergriff 1 mit seinem in der entsprechenden Größe ausgebildeten Korpus 10 einsetzbar ist.
Der in die Ausnehmung 20 einsetzbare Klettergriff 1 weist parallel verlaufende Vorder- und Rückseiten 12, 13 auf. In den Korpus 10 des Klettergriffes 1 eingeformt ist eine Griffausnehmung 14 vorgesehen, die über eine entsprechende Öffnung in der Vorderseite 12 des Korpus 10 zugänglich ist, während die Griffausnehmung 14 über die glattflächig ausgebildete Rückseite 13 nicht zugänglich ist.
Ausgehend von der Griffausnehmung 14 zur Rückseite 13 ist ferner koaxial zur Mittelachse M des Klettergriffes 1 eine abgestuft ausgebildete Durchgangsbohrung 15 vorgesehen, die mit einer ebenfalls koaxial zur Mittelachse M in der Griffaufnahme 2 angeordneten Gewindebohrung 22 kommuniziert. Diese Gewindebohrung 22 in der Griffaufnahme kann beispielsweise von einer Einschlagmutter oder dergleichen gebildet sein und dient in nachfolgend noch näher beschriebener Weise gemeinsam mit der abgestuften Durchgangsbohrung 15 der Befestigung des Klettergriffes 1 im Aufnahmeraum 20.
Wie aus der Figur 1 ersichtlich, kann somit das Griffelement 1 in einer ersten Orientierung in den Aufnahmeraum 20 von Griffaufnahme 2 und Ausnehmung 32 der Kletterwand 3 eingesetzt werden, wobei die Vorderseite 12 des Klettergriffes 1 bündig mit der Vorderseite 30 der Kletterwand 3 abschließt und die Griffausnehmung 14 über die Öffnung in der Vorderseite 12 des Klettergriffes 1 zugänglich ist, so daß der Klettergriff 1 in dieser Orientierung eine Haltemöglichkeit für einen Kletterer ausbildet.
Die Befestigung des Klettergriffes 1 in dieser in der Figur 1 dargestellten Orientierung erfolgt durch eine in die abgestufte Durchgangsbohrung 15 eingesetzte Befestigungsschraube 4, die in die Gewindebohrung 22 der Griffaufnahme 2 eingeschraubt ist, wobei ihr Schraubenkopf 40 in einer Kopfaufnahme 15a der abgestuften Bohrung 15 zum Liegen kommt und an einem Anschlagvorsprung 16a anliegt. Der Gewindeschaft 41 der Schraube 4 ist
nachfolgend über einen Durchgangsabschnitt 17 und weitere mit Bezugsziffern 16b, 15b der abgestuften Durchgangsbohrung 15 bezeichnete Bereiche in die Gewindebohrung 22 der Griffaufnahme 2 eingeschraubt.
Soll die in der Figur 1 dargestellte Haltemöglichkeit für den Kletterer verschlossen werden, wird die Befestigungsschraube 4 durch ein über die Öffnung in der Vorderseite 12 und die Griffausnehmung 14 eingeführtes Werkzeug aus der abgestuften Durchgangsbohrung 15 und dem Gewinde 22 herausgeschraubt, so daß der Klettergriff 1 aus dem Aufnahmeraum 20 herausgenommen werden kann. Sodann wird der Klettergriff umgedreht, so daß nunmehr die Rückseite 13 bündig mit der Vorderseite 30 der Kletterwand 3 abschließt, während die Vorderseite 12 des Klettergriffes 1 der Griffaufnahme 2 zugewandt ist. Nunmehr wird die Befestigungsschraube 4 in umgekehrter Richtung, d. h. ausgehend von der Rückseite 13 in die abgestufte Durchgangsbohrung 15 eingesteckt, wo sie mit ihrem Schraubenkopf 40 in dem mit 15b gekennzeichneten Bereich zum Liegen kommt und an einem Anschlagvorsprung 16b anliegt. Man erkennt, daß die abgestufte Durchgangsbohrung 15 zu einer in der Figur 2 eingezeichneten Achse X spiegelsymmetrisch aufgebaut ist und ausgehend von ihrem Durchgangsabschnitt 17 jeweils einen Anschlagvorsprung 16a bzw. 16b und eine Ausnehmung 15a bzw. 15b für den Schraubenkopf ausbildet, die jeweils wechselweise entsprechend der jeweiligen Orientierung des Griffelementes 1 verwendet werden.
Die solchermaßen in den Klettergriff 1 eingesetzte Befestigungsschraube 4 tritt sodann aus der abgestuften Durchgangsbohrung 15 in die nunmehr nicht zugängliche Griffausnehmung 14 aus und wird sodann in der Gewindebohrung 22 der Griffaufnahme 2 verschraubt, so daß auch in dieser Orientierung der Klettergriff 1 fest verankert ist.
Da auch in der in der Figur 2 dargestellten Orientierung ein bündiger Abschluß des Klettergriffes 1, hier mit seiner Rückseite 13 an der Vorderseite 30 der Kletterwand 3 erzielt ist, wird die der Aufnahme des Klettergriffes 1 dienende Ausnehmung 32 in der Kletterwand zuverlässig verschlossen und bietet einem Kletterer in dieser Orientierung keinerlei Haltemöglichkeit.
-8-
Somit kann wahlweise eine Haltemöglichkeit in der Kletterwand 3 durch Anordnen des Klettergriffes 1 in der in der Figur 1 dargestellten Orientierung gegeben werden oder durch Lösen der Befestigung, Herausnehmen und Umdrehen sowie erneutes Befestigen des Klettergriffes in der in der Figur 2 dargestellten Orientierung diese Haltemöglichkeit dem Kletternden genommen werden.
Für diese Veränderung an der Kletterwand 3 ist es lediglich erforderlich, ein Werkzeug für die Betätigung der Befestigungsschraube 4 mitzuführen, weitere Teile sind nicht erforderlich. Die Umbauten lassen sich in kürzester Zeit vornehmen und jederzeit exakt rückgängig machen, was z. B. für die Reproduzierbarkeit einer Kletterroute bei Wettkämpfen von großer Bedeutung ist.
Eine mit derartigen Klettergriffen ausgebildete Kletterwand 3 kann beispielsweise auch in bereits vorhandenen Sporteinrichtungen, wie Turnhallen, ohne großen Aufwand installiert werden, wobei die Kletterwand 3 bei Nichtgebrauch beispielsweise die Funktion einer Prallschutzwand in der Turnhalle mit gemäß Figur 2 orientierten Griffelementen 1 übernimmt, wobei durch die fehlenden Haltemöglichkeiten gleichzeitig ein zuverlässiger Bekletterschutz erreicht ist.
Soll eine solche Prallwand bedarfsweise zu einer Kletterwand umfunktioniert werden, so werden die Klettergriffe 1 aus der in der Figur 2 dargestellten Orientierung in die in der Figur 1 dargestellte Orientierung in kürzester Zeit überführt, so daß die Kletterwand hergestellt ist.

Claims (9)

1. Klettergriff (1) für eine Kletterwand (3), wobei die Kletterwand (3) mit Ausnehmungen (32) ausgebildet ist, in die der Klettergriff (1) einsetzbar und dort lösbar befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Klettergriff (1) in zwei voneinander verschiedenen Orientierungen in die Ausnehmung (32) einsetzbar ist, wobei in einer Orientierung der Klettergriff (1) eine Haltemöglichkeit für einen Kletterer ausbildet und in der anderen Orientierung der Klettergriff (1) die Ausnehmung (32) ohne Haltemöglichkeit für einen Kletterer verschließt.
2. Klettergriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klettergriff (1) einen Korpus (10) mit Vorderseite (12) und Rückseite (13) umfaßt und in den Korpus (10) eine die Haltemöglichkeit für den Kletterer ausbildende Griffausnehmung (14) eingeformt ist, die von der Vorderseite (12) her zugänglich ist und die Rückseite (13) glattflächig ausgebildet ist.
3. Klettergriff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er eine topfförmige Griffaufnahme (2) umfaßt, die auf der Rückseite (31) der Kletterwand mit der Ausnehmung (32) fluchtend befestigbar ist, dergestalt, daß die Griffaufnahme (2) und die Ausnehmung (32) gemeinsam einen Aufnahmeraum (20) umgeben, in welchen der Klettergriff (1) einsetzbar und dort befestigbar ist.
4. Klettergriff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß er in beiden Orientierungen mit der Griffaufnahme (2) verschraubbar ist.
5. Klettergriff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Durchgangsbohrung (15) aufweist, durch die in beiden Orientierungen des Klettergriffes (1) eine Schraube (4) zum Befestigen des Klettergriffes (1) hindurchführbar ist.
6. Klettergriff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Ausnehmung (32) eingesetzte Klettergriff (1) in beiden Orientierungen bündig mit der Vorderseite (30) der Kletterwand (3) abschließt.
7. Klettergriff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen Korpus (10) mit zylindrischem Umfang.
8. Klettergriff nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffaufnahme (2) mit der Kletterwand (3) verschraubbar ist.
9. Klettergriff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Klettergriff (1) und/oder die Griffaufnahme (2) aus einem duroplastischen Kunststoff hergestellt sind.
DE20308822U 2003-06-05 2003-06-05 Klettergriff für eine Kletterwand Expired - Lifetime DE20308822U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1949940A1 (de) 2007-01-26 2008-07-30 Franz J. Müller Einrichtung zum Klettern
WO2024194677A1 (ru) * 2023-03-23 2024-09-26 Александр Козлов Скалолазный зацеп

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