DE20307229U1 - Grillvorrichtung - Google Patents
GrillvorrichtungInfo
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- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J37/00—Baking; Roasting; Grilling; Frying
- A47J37/06—Roasters; Grills; Sandwich grills
- A47J37/0611—Roasters; Grills; Sandwich grills the food being cooked between two heating plates, e.g. waffle-irons
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Description
Die Erfindung betrifft eine Grillvorrichtung zur Zubereitung von Grillgut, insbesondere einen Kontaktgrill, der in erster Linie für den Einsatz im privaten Haushalt besonders geeignet ist.
Bekannte Kontaktgrills weisen in der Regel zwei zum wärmeübertragenden Kontakt mit dem zuzubereitenden Grillgut mit einem Heizelement versehene, aneinander schwenkbar angelenkte Kontaktplatten auf, die im Betriebszustand in eine zusammengeklappte Position zum flächigen Kontakt der Kontaktplatten mit dem dazwischen angeordneten Grillgut aufeinander zu geschwenkt werden. Die zusammengeklappte Position dient auch zum Verstauen und zu Transportzwecken. Zur Zuführung bzw. Entnahme des Grillgutes sowie zu Reinigungszwecken wird die eine (obere) Kontaktplatte in eine entsprechend aufgeklappte Position aufgeschwenkt.
Hierbei ist es insbesondere bekannt, den Verschwenkwinkel zwischen den Kontaktplatten in einer Zwischenposition, bei der die Kontaktplatten einen stumpfen Winkel zueinander einnehmen, durch einen Anschlag zu begrenzen, um so insbesondere auch bei begrenztem Platzangebot eine stabile aufgeklappte Einstellung zu schaffen. Hierzu werden die beiden Kontaktplatten über eine Scharniereinrichtung aneinander angelenkt, die wahlweise entweder eine Anschlagbegrenzung in der Zwischenposition schafft oder ein Auseinanderschwenken der beiden Kontaktplatten bis zum Erreichen einer vollständig auseinandergeklappten Stellung (d. h. einer Relativposition der Kontaktplatten von im Wesentlichen 180°) ermöglicht.
Hierbei ist es bekannt, das Scharnierlager in Form einer vertikal zur Grillebene verlängerten, länglichen Führung auszubilden, wobei zum vollständigen Auseinanderklappen der beiden Kontaktplatten die Scharnierstifte an der oberen Kontaktplatte in dem jeweils zugehörigen verlängerten Scharnierlager an der unteren Kontaktplatte außerhalb des Bereichs der Anschlagbegrenzung bewegt werden. Durch die vertikale Verlängerung der an der unteren Kontaktplatte vorgesehenen Scharnierlager wird zudem auch im (zusammengeklappten) Betriebszustand der Grillvorrichtung eine Abstandsverstellbarkeit zur Anpassung an unterschiedliche Dicken des jeweiligen Grillgutes erreicht.
Die bekannten Grillvorrichtungen weisen jedoch im Gebrauch diverse Nachteile auf. So ist häufig die Verlängerung des Scharnierlagers nur im Bereich der unteren Kontaktplatte vorgesehen, so dass der erzielte Bereich der Abstandsverstellbarkeit gering ist. Ferner ist im Falle einer betriebsbedingten Abnutzung bzw. einer versehentlichen Beschädigung der Scharniereinrichtung eine Reparatur (wenn überhaupt) nur unter großem Aufwand möglich, da Scharnierlager und -stift mit der jeweiligen Kontaktplatte einstückig ausgebildet sind und daher ggf. ein Austausch zumindest der betreffenden Grilleinheit erforderlich ist.
Es sind ferner auch durch klammerartige Anbringung an der unteren Kontaktplatte auswechselbare und über den Bereich der oberen Kontaktplatte wesentlich hervorstehende Scharnierlager bekannt, die jedoch ein platzsparendes Verstauen der Vorrichtung im Nichtgebrauchszustand behindern.
Im vollständig auseinandergeklappten Zustand kann außerdem häufig eine Verlagerung des Kontaktgrills bis hin zu dessen
Umkippen erfolgen, insbesondere dann, wenn die obere Kontaktplatte nicht auf der Auflagefläche zu liegen kommt, sondern über den Rand der Arbeitsfläche hinüberragt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine
Grillvorrichtung zu schaffen, welche bei Gewährleistung einer möglichst großen Abstandsverstellbarkeit der Grilleinheiten bzw. Kontaktplatten eine platzsparende und stabile Aufstellung ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst.
Hierzu weist eine Grillvorrichtung eine erste, wenigstens einen Trägersockel aufweisende Grilleinheit zur Aufnahme von Grillgut und eine zweite Grilleinheit, die an der ersten Grilleinheit über eine Scharniereinrichtung schwenkbar angelenkt ist, auf, wobei die Scharniereinrichtung an die erste Grilleinheit gekuppelte Scharnierlager und in diesen längsverschieblich gelagerte, an die zweite Grilleinheit gekuppelte Scharnierstifte aufweist, wobei die Scharnierlager an dem Trägersockel befestigt sind und wobei die Scharnierstifte an der oberen Grilleinheit über jeweils ein den Scharnierstift endseitig tragendes und im zusammengeklappten Zustand bis in den Bereich der unteren Grilleinheit L-förmig abgewinkeltes Trägerelement festgelegt sind.
Infolge der Anordnung der Scharnierstifte an jeweils einem sich bis in den Bereich der unteren Grilleinheit erstreckenden, L-förmig abgewinkelten Trägerelement wird zum einen ein relativ großer Verstellweg der Scharnierstifte und damit ein weiter Bereich der Abstandsverstellbarkeit der
beiden Kontaktplatten erreicht, ohne dass hierzu eine vergrößerte Bauhöhe der Grillvorrichtung erforderlich ist, so dass die Grillvorrichtung sowohl im Betrieb als auch zum Verstauen und zur Transportzwecken platzsparend aufgestellt bzw. untergebracht werden kann.
Die Befestigung der Scharnierlager an dem Trägersockel sorgt dabei für einen stabilen Halt der Vorrichtung insbesondere in der auseinandergeschwenkten Position der Kontaktplatten, da der Schwerpunkt der gesamten Grillvorrichtung in den Bereich der unteren Grilleinheit verlegt wird. Damit ist die Gefahr einer seitlichen Verlagerung der Grillvorrichtung im auseinandergeschwenkten Zustand, insbesondere bei seitlichem Überstand der oberen Grilleinheit über die Arbeitsfläche, wesentlich reduziert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist zur Befestigung der Scharnierlager an dem jeweiligen Trägersockel ein an der unteren Grilleinheit befestigtes Verbindungselement vorgesehen. Das Verbindungselement weist vorzugsweise auf der dem Trägerfuß zugewandten Seite wenigstens einen stufenförmigen Absatz auf, der auf hierzu korrespondierenden stufenförmigen Absätzen des Trägerfußes form- und kraftschlüssig aufsitzt. Auf diese Weise wird durch jeweils ein Paar aus Verbindungselement und Trägersockel ein kompakter, stabilen Halt gewährender Trägerfuß gebildet.
Die Scharnierstifte sind vorzugsweise an dem jeweiligen Trägerelement lösbar befestigt und können so bei Verschleiß einfach und kostengünstig ausgetauscht werden.
Gemäß einer bevorzugen Ausführungsform sind die Scharnierlager vertikal zur Grillebene soweit verlängert,
dass sie im zusammengeklappten Zustand der Grillvorrichtung im Wesentlichen mit der zweiten Grilleinheit fluchten,
wodurch eine optimale Verstellbarkeit ohne Vergrößerung der Bauhöhe der Grillvorrichtung erreicht wird. Insbesondere wir hierdurch auch eine platzsparende seitliche bzw. vertikale Verstauung der Grilleinheit im Nichtgebrauchszustand
ermöglicht.
wodurch eine optimale Verstellbarkeit ohne Vergrößerung der Bauhöhe der Grillvorrichtung erreicht wird. Insbesondere wir hierdurch auch eine platzsparende seitliche bzw. vertikale Verstauung der Grilleinheit im Nichtgebrauchszustand
ermöglicht.
Vorzugsweise sind die Scharnierstifte aus gehärtetem Stahl hergestellt, so dass diese Bauteile im Vergleich etwa zu
herkömmlichen Bauteilen (z.B. aus Kunststoff, Aluminium etc.) eine erheblich verbesserte Verschleißfestigkeit aufweisen.
Die beiden Grilleinheiten weisen vorzugsweise in der
vollständig auseinandergeschwenkten Position bezüglich der Scharniereinrichtung eine im Wesentlichen ausgeglichene
Gewichtsverteilung auf, so dass eine stabile Aufstellung
ermöglicht und eine seitliche Verlagerung insbesondere bei seitlichem Überstand der oberen Grilleinheit über die
Arbeitsfläche wirksam verhindert wird.
vollständig auseinandergeschwenkten Position bezüglich der Scharniereinrichtung eine im Wesentlichen ausgeglichene
Gewichtsverteilung auf, so dass eine stabile Aufstellung
ermöglicht und eine seitliche Verlagerung insbesondere bei seitlichem Überstand der oberen Grilleinheit über die
Arbeitsfläche wirksam verhindert wird.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung sowie den ünteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den
beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1-4 perspektivische schematische Ansichten einer
erfindungsgemäßen Grillvorrichtung im
erfindungsgemäßen Grillvorrichtung im
zusammengeklappten (Fig. 1, 2) bzw. im teilweise (Fig. 3) und vollständig (Fig. 4)
auseinandergeschwenkten Zustand;
auseinandergeschwenkten Zustand;
Fig. 5 eine schematische Rückansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Grillvorrichtung; und
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Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Kontaktplatte der erfindungsgemäßen Grillvorrichtung in Draufsicht gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung.
Gemäß Fig. 1 weist eine erfindungsgemäße Grillvorrichtung 1 eine erste, untere Grilleinheit 2 und eine zweite, obere Grilleinheit 3 auf, die an der unteren Grilleinheit 2 über eine Scharniereinrichtung 4 schwenkbar angelenkt ist. Jede Grilleinheit 2, 3 weist in bekannter Weise jeweils eine in einer Haube vorgesehene Kontaktplatte 5, 6 zum wärmeübertragenden Kontakt mit dem zuzubereitenden Grillgut auf, wobei die beiden Kontaktplatten 5, 6 in der Stellung gemäß Fig. la, b in der Grillebene flächig aufeinanderliegen. Die untere Kontaktplatte 5 weist gemäß Fig. 2 an einer Längsseite eine integral angeformte Ölauslaufrinne 5a auf. In der unteren und der oberen Kontaktplatte ist jeweils ein (in Fig. 1-5 nicht dargestelltes) elektrisch beheizbares Heizelement vorgesehen.
Die untere Grilleinheit 2 weist an zwei längsseitig gegenüberliegenden Endabschnitten jeweils einen Trägerfuß 7, 8 zum Aufstellen der Grillvorrichtung 1 auf einer Arbeitsfläche auf, sowie an der gegenüberliegenden Längsseite ein mittig angebrachtes Tragegriffelement 9 aus hitzebeständigem Material, welches zusammen mit einem entsprechenden, an der oberen Grilleinheit 3 ausgebildeten Tragegriffelement 10 als im zusammengeklappten Zustand einhändig umgreifbarer Tragegriff dient. Wie aus Fig. 1
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ersichtlich, weisen die Tragegriffelemente 9, 10 einen umlaufenden, in Bezug auf die jeweilige Abdeckhaube vorstehenden Stützkragen auf und dienen so zusätzlich auch zum Abstützen der Grillvorrichtung 1 an deren den Trägerfüßen 7, 8 gegenüberliegender Längsseite.
Die Scharniereinrichtung 4 umfasst zwei an der ersten Grilleinheit an längsseitig gegenüberliegenden Endabschnitten angeordnete Scharnierlager 11, 12 sowie in diesen längsverschieblich geführte Scharnierstifte 13, 14, wobei die Scharnierstifte 13, 14 vorzugsweise aus gehärtetem Stahl hergestellt sind. Die Scharnierlager 11, 12 sind gemäß dem dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiel jeweils unter Ausbildung einer länglichen Führung für die Scharnierstifte 13, 14 vertikal zur Grillebene so weit verlängert, dass sie im zusammengeklapptem Zustand der Grillvorrichtung 1 im Wesentlichen die gleiche Höhe wie die zweite (obere) Grilleinheit 3 aufweisen, d. h. mit dieser fluchten.
Die Scharnierstifte 13, 14 sind jeweils in einem im Wesentlichen L-förmig abgewinkelten und an der oberen Grilleinheit 3 angebrachten Trägerelement 15, 16 lösbar befestigt. Hierbei erstreckt sich der eine Schenkel des L-förmigen Trägerelementes 15, 16 in der zur oberen Kontaktplatte 6 parallelen Ebene und der andere Schenkel des L-förmigen Trägerelementes 15, 16 erstreckt sich in der hierzu senkrechten Ebene. Das (am besten aus Fig. 2 erkennbare) Trägerelement 15, 16 ist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit der Kontaktplatte 6 der oberen Grilleinheit 3 integral ausgebildet, vorzugsweise an diese angegossen, kann jedoch grundsätzlich auch anderweitig und insbesondere lösbar an der oberen Kontaktplatte 6 befestigt sein.
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Die Scharnierlager 11, 12 sind an der unteren Grilleinheit 2 über ein vorzugsweise mit der unteren Kontaktplatte 5 einstückig ausgebildetes, insbesondere an diese angegossenes Verbindungselement 17, 18 lösbar befestigt, gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel über Schraubverbindungen 19, 20.
Infolge der L-förmig in Richtung zur unteren Grilleinheit 2 abgewinkelten Ausgestaltung der den Scharnierstift 13, 14 tragenden Trägerelemente 15, 16 der oberen Kontaktplatte 6 kann die längliche Führung des jeweiligen Scharnierlagers 11, 12, wie aus Fig. 1 ersichtlich, über einen wesentlichen Anteil im Bereich der unteren Grilleinheit 2 angeordnet sein. Infolgedessen kann bereits mittels Verschiebung des jeweiligen Scharnierstiftes 13, 14 innerhalb der Führung des Scharnierlagers 11, 12 in dessen im Bereich der unteren Grilleinheit 2 liegendem Abschnitt ein je nach Erfordernissen zur Anpassung an die Grillgutdicke relativ großer Abstand der beiden Kontaktplatten 5, 6 erreicht werden.
Die L-förmigen Trägerelemente 15, 16 weisen ferner ein (nicht dargestelltes) Anschlagelement auf, welches vorzugsweise integral an dem jeweiligen Trägerelement 15, 16 ausgebildet (z.B. angegossen) und so angeordnet ist, dass es in der in Fig. 3 gezeigten Position, in der beide Grilleinheiten 2 und 3 einen stumpfen Winkel von etwas mehr als 90° zueinander einnehmen, gegen eine entsprechend an dem betreffenden Verbindungselement 17, 18 an der unteren Grilleinheit 2 vorgesehene Anschlagfläche anschlägt. Zum vollständigen Auseinanderklappen der beiden Kontaktplatten 5, 6 in die in Fig. 4 gezeigte Position wird die obere Grilleinheit 3 anschließend durch leichtes Anheben mit den Scharnierstiften
13 und 14 in dem jeweils zugehörigen Scharnierlager 11, 12 an der unteren Grilleinheit 2 außerhalb des Bereichs der Anschlagbegrenzung bewegt.
Die gesamte, zur Grillebene vertikale Ausdehnung der Scharnierlager 11, 12 ist gemäß Fig. 1 so gewählt, dass diese im zusammengeklappten Zustand im Wesentlichen die Höhe der oberen Abdeckhaube der oberen Grilleinheit 3 aufweisen. Auf diese Weise wird sowohl bei vertikaler als auch bei horizontaler Lagerung im Nichtgebrauchszustand eine geringe Bauhöhe erreicht, was platzsparende Aufstellung der erfindungsgemäßen Grillvorrichtung 1 ermöglicht.
Zur Erhöhung der Standfestigkeit und Stabilität der Grillvorrichtung 1 im aufgeklappten (Fig. 3) bzw. vollständig auseinandergeklappten (Fig. 4) Zustand sind die Verbindungselemente 17, 18 der unteren Kontaktplatte mit jeweils einem der Trägerfüße 7, 8 in solcher Weise fest verbunden (z.B. verklebt oder verschraubt), dass durch jeweils ein Paar aus Verbindungselement 17, 18 und Trägerfuß 7, 8 ein gemeinsamer kompakter Tragesockel gebildet wird. Insbesondere kann hierzu das Verbindungselement 17, 18 auf der dem Trägerfuß 7, 8 zugewandten Seite, wie in Fig. 5 schematisch dargestellt ist, einen oder mehrere stufenförmige Absätze aufweisen, die auf hierzu korrespondierenden stufenförmigen Absätzen des Trägerfußes 7, 8 formschlüssig aufsitzen und dort zur Ausbildung einer kraftschlüssigen Verbindung vorzugsweise festgeklebt oder festgeschraubt sein können.
In Fig. 6 ist eine Kontaktplatte 5 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Grillvorrichtung 1 dargestellt. Hierbei ist die zugehörige Haube, die gemeinsam
mit der Kontaktplatte 5 im montierten Zustand die untere Grilleinheit 2 bildet, nicht in Fig. 6 dargestellt, damit die Anordnung des Heizelementes in der Grilleinheit 2 erkennbar ist. Insbesondere können beide Kontaktplatten 5 und 6 den in Fig. 6 dargestellten bevorzugten Aufbau aufweisen.
Die Ausgestaltung der Kontaktplatte 5 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel so gewählt, daß sich eine möglichst gleichmäßige Temperaturverteilung im Betrieb der Grillvorrichtung 1 und damit eine über die Grillfläche gleichmäßige Wärmeübertragung auf das Grillgut ergibt. Hierzu ist das in der Kontaktplatte 5 in einer daran angeordneten Aufnahmerille 21 vorgesehene Heizelement 22 gemäß der aus Fig. 6 ersichtlichen Geometrie angeordnet, insbesondere eingepresst.
Gemäß Fig. 6 weist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel das Heizelement 22 zwei jeweils entlang der einander gegenüberliegenden Längsseiten der Kontaktplatte 5 sich parallel hierzu sowie zueinander erstreckende Heizelementabschnitte auf, die jeweils in abgerundete Abschnitte übergehen. Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß sich hierbei die beiden Endabschnitte 22a und 22b des Heizelements 22 in Längsrichtung der Grilleinheit 2 einander teilweise überlappen, wobei die beiden zugehörigen Endabschnitte der Aufnahmerille 21 in diesem Überlappungsbereich unmittelbar benachbart zueinander angeordnet sind. Ferner weist die zur Aufnahme des Heizelements 22 dienende Aufnahmerille 21 in den vier Ecken der Kontaktplatte 5 angeordnete Fortsätze 23 zur Unterstützung der Wärmeleitung in den jeweiligen Eckbereich der Kontaktplatte 5 auf.
Optional kann die Grillvorrichtung 1 auch in einer oder beiden Grilleinheiten 2, 3 eine wärmereflektierende Platte aufweisen, die insbesondere an einem hierfür vorgesehen Aufset&zgr;sockel zur Erhöhung der Wärmeübertragungseffizienz auf die jeweilige Kontaktplatte 5, 6 vorgesehen sein kann.
Durch die o.g. bevorzugte Anordnung des jeweiligen Heizelementes wird eine besonders gleichmäßige Wärmeverteilung in der jeweiligen Kontaktplatte erreicht.
14 Bezugszeichenliste
1 Grillvorrichtung
2 untere Grilleinheit 3 obere Grilleinheit
4 Scharniereinrichtung
5 untere Kontaktplatte 5a Ölauslaufrinne
6 obere Kontaktplatte 7 Trägerfuß
8 Trägerfuß
9 Traggriffelement
10 Traggriffelement
11 Scharnierlager 12 Scharnierlager
13 Scharnierstift
14 Scharnierstift
15 Trägerelement
16 Trägerelement
17 Verbindungselement
18 Verbindungselement
19 Schraubverbindung
20 Schraubverbindung
21 Aufnahmerille 22 Heizelement
22a, b Endabschnitte
23 Fortsätze
Claims (8)
1. Grillvorrichtung, mit
- einer ersten, wenigstens einen Trägersockel (7, 8) aufweisenden Grilleinheit (2) zur Aufnahme von Grillgut, und einer zweiten Grilleinheit (3), die an der ersten Grilleinheit (2) über eine Scharniereinrichtung (4) schwenkbar angelenkt ist, wobei die Scharniereinrichtung (4) an die erste Grilleinheit (2) gekuppelte Scharnierlager (11, 12) und in diesen längsverschieblich gelagerte, an die zweite Grilleinheit (3) gekuppelte Scharnierstifte (13, 14) aufweist,
- wobei die Scharnierlager (11, 12) an dem Trägersockel (7, 8) befestigt sind, und wobei die Scharnierstifte (13, 14) an der oberen Grilleinheit (3) über jeweils ein den Scharnierstift (13, 14) endseitig tragendes und im zusammengeklappten Zustand bis in den Bereich der unteren Grilleinheit (2) L-förmig abgewinkeltes Trägerelement (15, 16) festgelegt sind.
2. Grillvorrichtung nach Anspruch 1, wobei zur lösbaren Befestigung der Scharnierlager (11, 12) an dem jeweiligen Trägersockel (7, 8) ein an der unteren Grilleinheit (2) befestigtes Verbindungselement (17, 18) vorgesehen ist.
3. Grillvorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Verbindungselement (17, 18) auf der dem Trägerfuß (7, 8) zugewandten Seite wenigstens einen stufenförmigen Absatz aufweist, der auf hierzu korrespondierenden stufenförmigen Absätzen des Trägerfußes (7, 8) form- und kraftschlüssig aufsitzt.
4. Grillvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Scharnierstifte (13, 14) an dem jeweiligen Trägerelement (15, 16) lösbar befestigt sind.
5. Grillvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens eines der Trägerelemente (15, 16) einen integrierten Anschlag zum Blockieren der Verschwenkbewegung der oberen Grilleinheit (3) in einer vorbestimmten Position aufweist.
6. Grillvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Scharnierlager (11, 12) vertikal zur Grillebene soweit verlängert sind, dass sie im zusammengeklappten Zustand der Grillvorrichtung im Wesentlichen mit der zweiten Grilleinheit (3) zur Begrenzung des Stauvolumens der Grillvorrichtung im Nichtgebrauchszustand fluchten.
7. Grillvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Scharnierstifte (13, 14) aus gehärtetem Stahl hergestellt sind.
8. Grillvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die beiden Grilleinheiten (2, 3) in der vollständig auseinandergeschwenkten Position bezüglich der Scharniereinrichtung (4) eine im Wesentlichen ausgeglichene Gewichtsverteilung aufweisen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20307229U DE20307229U1 (de) | 2003-05-08 | 2003-05-08 | Grillvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20307229U DE20307229U1 (de) | 2003-05-08 | 2003-05-08 | Grillvorrichtung |
Publications (1)
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| DE20307229U1 true DE20307229U1 (de) | 2003-09-04 |
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ID=27816389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20307229U Expired - Lifetime DE20307229U1 (de) | 2003-05-08 | 2003-05-08 | Grillvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20307229U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1677653A4 (de) * | 2003-10-16 | 2007-11-21 | Breville R & D Pty Ltd | Sandwich-presse und -grill |
| CN108309078A (zh) * | 2017-12-27 | 2018-07-24 | 浙江苏泊尔家电制造有限公司 | 煎烤机 |
-
2003
- 2003-05-08 DE DE20307229U patent/DE20307229U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP2225979A1 (de) * | 2003-10-16 | 2010-09-08 | Breville Pty Ltd. | Sandwichpresse und -grill |
| EP2364626A2 (de) | 2003-10-16 | 2011-09-14 | Breville Pty Ltd. | Verbesserte Sandwichpresse und Grill |
| EP2364626A3 (de) * | 2003-10-16 | 2011-12-28 | Breville Pty Ltd. | Verbesserte Sandwichpresse und Grill |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20031009 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060619 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20090623 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years | ||
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20111112 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |