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DE2030634A1 - Lichtempfindliche, mit einer Diazo verbindung sensibilisierte Flachdruckplatte - Google Patents

Lichtempfindliche, mit einer Diazo verbindung sensibilisierte Flachdruckplatte

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Publication number
DE2030634A1
DE2030634A1 DE19702030634 DE2030634A DE2030634A1 DE 2030634 A1 DE2030634 A1 DE 2030634A1 DE 19702030634 DE19702030634 DE 19702030634 DE 2030634 A DE2030634 A DE 2030634A DE 2030634 A1 DE2030634 A1 DE 2030634A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
planographic printing
printing plate
photosensitive
diazo
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702030634
Other languages
English (en)
Inventor
Paulus Chnstiaan Joseph. Venlo Leermakers. (Niederlande)
Original Assignee
Van der Grinten N.V., Venlo (Nieder lande)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Van der Grinten N.V., Venlo (Nieder lande) filed Critical Van der Grinten N.V., Venlo (Nieder lande)
Publication of DE2030634A1 publication Critical patent/DE2030634A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/12Printing plates or foils; Materials therefor non-metallic other than stone, e.g. printing plates or foils comprising inorganic materials in an organic matrix
    • B41N1/14Lithographic printing foils
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N3/00Preparing for use and conserving printing surfaces
    • B41N3/03Chemical or electrical pretreatment
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/016Diazonium salts or compounds
    • G03F7/021Macromolecular diazonium compounds; Macromolecular additives, e.g. binders
    • G03F7/0212Macromolecular diazonium compounds; Macromolecular additives, e.g. binders characterised by the polymeric binder or the macromolecular additives other than the diazo resins or the polymeric diazonium compounds
    • G03F7/0215Natural gums; Proteins, e.g. gelatins; Macromolecular carbohydrates, e.g. cellulose; Polyvinyl alcohol and derivatives thereof, e.g. polyvinylacetals

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  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
dr. W.Schalk· dipl.-ing. P, Wirth · dipl.-ing. G. Dannenberg
DR. V. SCHMIED-KOWARZIK · DR. P. WEI NHOLD -DR. D. GUDEL
6 FRANKFURT AM MAIN
CR. ESCHENHEIMER STRASSE 39
VAN DER GRIlTiEElT N.V.
St. Urbanusweg 102 j
Venlo / Holland
Eichtempfindliche, mit einer Diazoverbindung sensibilisierte Flachdruckplatte
Die Erfindung bezieht sich auf eine lichtempfindliche, negativ arbeitende Flachdruckplatte, welche aufeinanderfolgend aus einem Polyesterträger, einer Haftschicht und einer Flachdruckschicht, di^mit einem Diazoharz sensibilisiert ist, besteht. . %
Kunststoffolien besitzen Eigenschaften, die sie" in hohem Maße zur Verwendung als Träger für Plachdruckformen geeignet machen.
Verglichen mit Papierträgern für Druckplatten, besitzen Kunststoffolien eine größere mechanische Festigkeit und Diraensionsbeständigkeit, höhere Wasserbeständigkeit sowie eine glattere Oberfläche. Gegenüber Alurainiumträgern bieten Kunststoffolien den Vorteil einer besseren Biegsamkeit, Knitterbeständigkeit und niedrigeres Gewicht. Besonders
009884/14 96
BAD ORIGINAL
zeichnen sich die im Handel erhältlichen Polyesterfolien in dieser Hinsicht aus.
In der holländischen Patentanmeldung 60 11937 wird ein Folienmaterial beschrieben, das für die Umwandlung in eine Flachdruckplatte geeignet ist. Dieses Material umfaßt eine mit einem halogenhaltigen Phenol und/oder einer halogenhaltigen niederen Fettsäure behandelte Polyesterfolie. Auf der auf diese' Weise empfänglich gemachten Oberfläche wird eine W Flachdruckplatte durch eine Haftschicht verankert, welche aus einem Polymerisat eines der folgenden Gruppen besteht:
a) Vinylchlorid/Vinylacetat-Mischpolymerisate und teilweise hydrolysierte Vinylchlorid/Yinylacetat-Mischpolymerisate
b) Vinylidenehlorid/Acrylnitril-Mischpoiymerisate und Mischpolymerisate von Vinylidenchlorid mit Acrylsäure- und Methacrylsäureestern
c) Polyvinylhalogenaeetate und Mischpolymerisate von Vinylhalogenacetaten
d) Phenol-Formaldehyd-, Harnstoff-Formaldehyd- und Melamin-Fonna1dehyd-Harze
e) Cellulosenitrat" und Celluloseacetatbutyrat
f) Polymerisate der Acrylsäure und Methacrylsäure und Ester dieser Säuren und Mischpolymerisate dieser Säuren und Ester mit anderen Vinylmonomeren.
Dieses Folienmaterial kann in eine Flachdruckform umgewandelt werden u.a. durch Sensibilisieren mit einer Diazoverbindung, wonach man belichtet und in bekannter Weise entv/ickelt.
009884/U96 bad
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer neuen negativ arbeitenden Flachdruckplatte, die mit einem Diazoharz eensibilisiert ist, einen Polyesterträger besitzt und G?imtliche Anforderungen, die an eine solche Platte gestellt werden, erfüllt. Aufgrund der Tatsache, daß eine speziell gewählte Haftschicht angewendet wird, kann die Druckplatte in eine Flachdruckform umgewandelt werden, die scharfe, tönungsfreie Drucke ergibt.
Die erfindungsgemäße·, lichtempfindliche, negativ arbeitende * Flochdruckplatte besteht aufeinanderfolgend aus einem Polyesterträger, der für Überzüge aufnahmefähig gemacht ,ist, einer Haftschicht und einer Flachdruckschicht, die mit einem Diazoharz sensibilisiert worden ist, während die Haftschicht ein Polyvinylbutyral mit etwa 10 - 30 # freie Vinylalkohol-Einheiten enthält, und die Flachdruckschicht aus einem wasserunlöslich gemachten hydrophilen Polyvinylalkohol sowie aus einem oder mehreren anorganischen Füllstoff (en) besteht. ■■■■'■
Flachdruckplatten der obigen Zusammensetzung verbinden die Polyesterträgern innewohnenden guten Festigkeitseigenschaften g mit den guten Druckeigenschaften der Polyvinylalkoholschicht, wobei die Polyvinylbutyralschicht eine gute Haftung bewirkt zwischen dem vorbehandelten Träger und der Flachdruckschicht, ohne nachteilige Wirkung auf Lagerungsfähigkeit, Wasserführung und Antitoneigenschaften auszuüben.
Als Trägermaterial sind besonders Polyesterfolien auf der Basis von Polyethylenterephthalat sehr geeignet. lieben einer geringen Feuchtigkeitsabsorption besitzen diese Folien nämlich ausgezeichnete mechanische Eigenschaften, wie niedrige Elastizität, hohe Anfangszerreißfestigkeit, Biegsamkeit und Knitterbeständigkeit. Besonders die hohe Anfangszerreißfestigkeit und Dimensionsbeständigkeit in einer feuchten
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BAD
Atmosphäre sind sehr wichtig für Verwendung zum Flachdruck, denn die Kanten der Flachdruckplatten werden meistens durchlöchert, damit sie in der Einspannvorrichtung der Offsetpresse befestigt werden können. Durch das Einspannen in die Offsetpresse würde ein Material mit geringerer Anfangszerreißfestigkeit leicht reißen..
Die Diraen'sionsbeständigkeit in einer feuchten Atmosphäre ist besonders wichtig bei Registerdruck (Mehrfarbendruck, Systemdruck). Abhängig von der beabsichtigten Anwendung kann die Dicke des Polyäthylenterephthalats stark variieren. Für Verfahren in üblichen Offsetpressen sind 0,076 bis 0,152 mm dicke Folien sehr geeignet. Die Haftung anderer Polymerisate auf der Oberfläche dee Polyäthylenterephtha« lates ist oft ungenügend. Dies kann jedoch bedeutend verbessert werden, wenn die Polyäthylenterephthalatfolie mit einer halogenhaltigen niederen Fettsäure und/oder einem halogenhaltigen Phenol vorbehandelt wird. Auf in solcher' Weise vorbehandelten Folien haften auch Polyvinylbutyrale mit der definierten Menge freier Vinylalkoholeinheiten sehr gut.
Polyvinylbutyrale mit etwa 10 - 30 % freien Vinylalkohol-Einheiten sind im Handel erhältlich. Die Verarbeitungseigenschaften hängen sowohl von dem Polymerisationsgrad wie vom Verhältnis Butyral/Alkoholgruppen ab. Der Polymerisationsgrad ist nur insoweit wichtig als das Polymerisat leicht zu verarbeiten sein sollte. Die Löslichkeit in üblichen Lösungsmitteln ist allgemein gut« - ,
Zu dem hier "beschriebenen Zweck können kleine Mengen anderer Polymerisate zugegeben werden, um Härte, Haftvermögen und Vassersbsorptionsfähigkeit zu beeinflussen. Die Polyvinylbutyralschicht kann auch ein anorganisches Füllmittel zur Verbesserung der Hsfteigenschaften enthalten. Die im Handel
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lÄÖ ORIGINAL
erhältlichen Polyvinylbutyrale enthalten meistens auch etwa 1 - 2 $> Vinylacetatgruppen.
Die Flaehdrucksehicht enthält einen Polyvinylalkohol, der einen Hydrolysegrad von etwa 98 % überschreitet. Es hat sich gezeigt, daß diese Polyvinylalkohole sich durch ihre hervorragende Wasserführung und geringe Tonneigung nach Vernetzung, sowie durch ihre Eignung auszeichnen, mit wässrigen lösungen von Diazoharzen sensihilisiert zu werden. Die Polyvinylalkohole können mit für diesen Zweck im Handel erhältliehen Vernetzungsmitteln vernetzt werden, wobei u.a. mit Glyoxal und Formaldehyd gute Ergebnisse erhalten werden.
Viele anorganische "Füllmittel für Flachdruckschichten sind aus der "Fachliteratur bekannt. Titanoxyd, Bariumsulfat, Antimontrioxyd, Kaliumcarbonat» Lithopone, Aluminiumoxyd, Siliziumoxyd, Kaolin, Bentonit, Aluminiumsilikat, Diatomeenerde und !Tone sind einige Beispiele von geeigneten Füllmitteln. Mischungen von anorganischen Füllstoffen werden in der Flachdruckschicht bevorzugt angewendet» Der Grund dafür ist, spezielle Eigenschaften von bestimmten Füllstoffen zu vereinen. So können Mischungen yon Füllstoffen mit unterschiedlichen feilchengrößen vorteilhaft verwendet werden. Durch Variieren des Verhältnisses zwischen gröberen leuchen (!Peilchengröße > 150 ta Ai) und kleineren Hellenen «50 m^u) wird es unter Verwendung einer gegebenen Füllstoffmenge möglich, eine bessere Aufnahmefähigkeit für maschinengeschriebene oder handschriftliche Eintragungen und eine starke Haftung der lichtempfindlichen Schicht nach der Belichtung, ohne nachteiligen Einfluß auf den hydrophilen Charakter, ö.h» die Fähigkeit*einen kontinuierlichen ¥asserflim au bilden, au erreichen» Beispiele von Füllstoffen mit einer vön"<50 m/ü sint Wasserglas» kolloidales kolloidales Alutainiumoxyd, finsol lint sehr feinea fita&iloxytL Bevorzugt wird fitaaäioxyd mit einer
BAD
Teilchengröße von etv/a 200 m/U als gröberer Füllstoff verwendet. Mit diesem Füllstoff wird eine ausgezeichnete Detailwiedergabe erhalten, sogar in den feinsten Rasterpartien.
Als lichtempfindliche Diazoverbindungen werden polymere Diazoverbindungen, die p-Diazo-diphenylarain oder deren Derivate im Molekül enthalten, verwendet. Solche Diazopolymerisate können zum Beispiel durch Kondensation von p-Diazodiphenylamin oder deren Derivatefriit Formaldehyd in einem stark sauren Medium hergestellt werden. Bei Belichtung werden die Diazoverbindungen in wasserunlösliche Produkte umgewandelt, die die Eigenschaft besitzen, lithographische Farbe anzunehmen. Die mit solchen Diazoharzen sensibilisierten Flachdruckplatten werden in Druckformen umgewandelt, indem sie durch ein Negativ belichtet werden und danach das Diazoharz von den nicht-belichteten Flächen weggewaschen wird. Bei den im Handel erhältlichen Flachdruckplatten erfolgt dieses Waschen mit speziellen Flüssigkeiten fDesensibilisierungsmittel"). Diese Desensibilisierungsmittel sind ziemlich aggressive Flüssigkeiten, die nicht nur zur Entfernung von nicht-belichteter Diazoverbindung dienen, sondern auch die befreiten Flächen der Platte hydrophiler machen. Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Flachdruckplatten ist es, daß sie nach der Belichtung mit.Wasser ausgewaschen werden können und eine tonfreie, viele Drucke liefernde Platte ergeben.
Beispiel 1
Eine Polyäthylenterephthalatfolie mit einer Dicke von 0,075 mm wurde durch ein Trichloressigsäure enthaltendes Bad geführt und getrocknet. Jede Seite der Folie wurde durch Behandlung mit einer Lösung unten genannter 2usamta»nsetsung Überzogen:
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BAD ORiSJNAL
100 β Polyvinylbutyral mit 18-21 % freien Vinylalkoholeinheiten <
1 OOO ml Lösungsmittel aus einer Mischung von Butanol und Äthanol (1:1).
Die üb er auflösung wurde in einer solchen Menge aufgetragen, daß sich nach dem Trocknen das Gewicht der Folie auf 10 g/m erhöht hatte. Auf dieser wurde eine Flachdruckschicht von
10 g/ra aufgetragen, und zwar durch Behandlung mit einer Lösung, die auf je 30 1 wäßriger Lösung ■
9 leg Titandioxyd
0,5 kg kolloidales Siliziumoxyd
1 kg Polyvinylalkohol mit einem Hydrolysegrad über 98 5*
1,5 1 einer 40 jSigen Glyoxallösung in Wasser
10 ml netzmittel
enthielt.
Nun wurde die Platte mit dem Zinkchlorid-Doppelsalz einer Diazoverbindung, die durch Kondensation von p-Diazo-diphenylamin und Formaldehyd im sauren lledium erhalten worden war, sensibilisiert. Nach Belichtung durch ein Negativ wurde die | Platte mit Wasser gewaschen. In einer Offsetpresse wurden 7 000 Abzüge'guter Qualität hergestellt. Die Platte zeigte noch keine Zeichen der Abnutzung.
Beispiel 2
Eine Polyäthylenterephthalatfolie mit einer Dicke von etwa 0,125 mm wurde nit p-Chlorphenol behandelt und getrocknet. Auf beiden Seiten wurde eine Haftschicht mit einem Gesamtgewicht von H g/m von einer Überzugslösung mit folgender Zusammensetzung aufgetragen:
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BAD ORlQlNAL
10Og Polyvinylbutyral mit 24 » 27 /» freien Alkoholeinheiten
50 g kristallines Siliziumoxyd
1 000 ml Lösungsmittel aus einer Mischung von
Methylenchlorid und Methylglykol (1:1)»
Die Plachdruckschicht wurde mit einer Zusammensetzung, die je 10 1 wäßriger Dispersion
350 g Polyvinylalkohol mit einem Hydrolysegrad von 99 9 8 fo
1 700 g Titandioxyd
15 ml Wasserglas
800 ml einer 40 ^igen Glyoxallösung 200 ml Isopropanol
enthielt, hergestellt.
Die Platte wurde mit einem Kondensationsprodukt von p-Diazodiphenylamin und Formaldehyd„ das in einem sauren Medium erhalten worden war, sensibilisiert«, Sie wurde belichtet und entwickelt wie in Beispiel 1 beschrieben«, Danach wurde die Platte zusätzlich mit einem lithographischen Lack behandelt und so das Bild sichtbarer gemacht. Mit der Platte wurden 10 000 Abzüge guter Qualität hergestellt.
Auf die in den Beispielen "beschriebenen Platten können nach der Entwicklung zusätzliche Texte getippt9 geschrieben oder gezeichnet werden. Der Druck solcher maschinegeschriebener oder geschriebener Schriftbilder ist mit den gleich guten Ergebnissen möglich wie jene Bilder, die von der lichtempfindlichen Schicht gebildet "wurden«,
009884/149S'
BAD ORIGINAL

Claims (6)

Paten t a η s ρ r ü ο h e
1.) Lichtempfindliche, negativ arbeitende Flachdruckplatte bestehend aufeinanderfolgend aus einem Polyesterträger, einer Haftschicht und einer Flachdruckschicht, welche mit einem Diazoharz sensibilisiert worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftschicht ein Polyvinylbutyral mit etwa 10 - 30 $> freien Vinylalkohol-Einheiten enthält λ
und daß die Flachdruckschicht aus einem hydrophilen. <je****.c*re«.
wasserunloslJeefawi^Polyvinylalkohol und einem oder mehreren anorganischen Füllstoffen besteht.
2. Lichtempfindliche, negativ arbeitende Flachdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Auftragen der Flachdruckschicht verwendete Polyvinylalkohol einen Hydrolysegrad größer als etwa 98 # besitzt.
3. Lichtempfindliche, negativ arbeitende Flachdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff in der Flachdruckschicht Titandioxyd ist.
4. Lichtempfindliche, negativ arbeitende Flachdruckplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachdruckschicht Wasserglas, kolloidales Siliziumoxyd, kolloidales Alurainiumoxyd oder Tinsol enthält.
5. Lichtempfindliche, negativ arbeitende Flachdruckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Diazoharz eine polymere Diazoniumverbindung ist, die im Molekül p-Diazo-diphenylamin oder dessen Derivate enthält.
6. Lichtempfindliche Flachdruckplatte nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger eine mit Triehloressigsäure behandelte Polyäthylenterephthalatfolie ist,
ÖÖ9884/U96
die Haftschicht ein Polyvinylbutyral mit etwa 10 - 30 freien Vinylalkoholeinheiten enthält, die J?lachdruekschicht im wesentlichen aus einer Mischung von Titandioxyd, kolloidalem Siliziumoxyd und einem Polyvinylalkohol mit einem Hydrolysegrad größer als etwa 98 # besteht, der durch Vernetzung wasserunlöslich gemacht worden ist, und die lichtempfindliche Diazoverbindung ein Kondensationsprodukt von p-Diazo-diphenylamin und Formaldehyd ist.
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DE19702030634 1969-06-23 1970-06-22 Lichtempfindliche, mit einer Diazo verbindung sensibilisierte Flachdruckplatte Pending DE2030634A1 (de)

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FR (1) FR2047030B1 (de)
GB (1) GB1312078A (de)
NL (1) NL6909592A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5443937A (en) * 1990-07-30 1995-08-22 E. I. Du Pont De Nemours And Company Aqueous developable precolored diazo imaging element
EP0743560A1 (de) 1995-05-16 1996-11-20 Agfa-Gevaert N.V. Druckleistung einer lithographischen Druckplatte, die aus einem aus Diazo-Harz bestehenden Aufzeichnungselement erhalten wird
EP0768172A1 (de) 1995-10-11 1997-04-16 Agfa-Gevaert N.V. Druckpressentwicklung von lithographischen Diazodruckplatten
EP0771645A1 (de) 1995-10-31 1997-05-07 Agfa-Gevaert N.V. Auf der Druckpressentwicklung von lithographischen Druckplatten bestehend aus lichtempfindlichem Schichten mit Aryldiazosulphonatharzen

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EP0768172A1 (de) 1995-10-11 1997-04-16 Agfa-Gevaert N.V. Druckpressentwicklung von lithographischen Diazodruckplatten
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FR2047030B1 (de) 1973-01-12
NL6909592A (de) 1970-12-28
FR2047030A1 (de) 1971-03-12
GB1312078A (en) 1973-04-04

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