DE2030697C3 - Vorrichtung zum Getrennthalten der Schußfäden bei einer Webmaschine mit Steigkasten - Google Patents
Vorrichtung zum Getrennthalten der Schußfäden bei einer Webmaschine mit SteigkastenInfo
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Description
sehen ist welche zum Erzeugen eines gegen die
Sußfäden gerichteten Lufistromes diem.
ηι ch das Zusammenarbeiten der erfindungsgemaß
sehenen zwei Halleglieder und der gegen die VOug«fäden wirkenden Blasdüse wird erreicht, daß die 5
•Ruhe befindlichen Schußfäden 'eher von den Halte
"I- dem erfaßt und nach Bedarf wieder Ireigegebcn
h weiteren Merkmalen der Erfindung sind die ■I H^ltegliedcr entsprechend ihrer unierschiedli- 10
bh Lage und Aufgabe verschieden ausgeführt, indem
der Lade befestigte Halteglied aus übereinander das 1If10n Scheibchen besteht, während das ortsfeste
ffheelied einen kammartigen Bereich umfaßt, dessen
ίλΰ » <7peen die Schußfäden gerichtet sind. Dadurch 15
rf erreich' daß unter der Wirkung der an der Web-Γ!ί
befestigten Blasdüse die Schußfäden je nach Stelder
Lade abwechselnd entweder von beiden Hailiedern oder nur von einem Halleglied gehalten
<egden so daß stets für ein sicheres Auseinanderhalten
Her Schußfäden gesorgt ist.
Der Gegenstand der Erfindung wird nun an Hand
■ es in der Zeichnung dargestellten Auslührungsbei-SeIs
näher erläutert. Es zeigt .
ρ g 1 eine perspektivische Ansicht einer erfm- 2s
,'gemäßen Vorrichtung von vorn gesehen und
Fig 2 eine schematische Ansicht verschiedener ArhpitsDhasen
von oben gesehen.
In beiden Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Be-
In beiden Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Be-
^DaSteigkasten Ii weist vier Schützenkasten 12 auf.
„n denen jeder für je einen Webschützen 13. 14, 15
Z leSgesehen ist. Jeder der Webschützen 13 bis 16
. mit ie einer eine bestimmte Garnsorte tragenden
SuIe versehen. Durch eine Steuerung wird der Steigkasten 11 in solcher Weise auf- und abwärts bewegt,
.n der Webschützen mit der gewünschten Garnsorte
if die Höhe der Weblade 17 gebracht wird, in welcher
sich in der Bereitstellung für einen Eintrag eines &hußfadens befindet. An der Weblade 17 ist ein Weberf"
18 mit den Blattzähnen 19 befestigt. Zwischen den
Rlattzähnen 19 verlaufen Kettfäden 20. Unter dem
Breithalter 21 tritt der gewobene Stoff 22 hervor.
Der Gewebeanschlag 36 (F i g. 2) und der unm.ttelharsich
daran anschließende Teil de- Gewebekante 38 in7n Fi ß 1 durch den Breithalter 21 verdeckt. Von
diesem Teil läuft zu jedem der Webschützen 13. 14 15
und 16 je ein Schußfaden 23. 24, 25 bzw. 26. Auf der
hinteren Seite der Weblade 17 ist eine von der letzteren Sagene Blasdüse 27 vorgesehen, mit welcher ein
nach vorn gerichteter Luftstrom e. zeugt wird Die
Blasdüse 27 hat eine Düsenöffnung, welche von länglicher
Form ist, wobei die Längskanten bzw. -selten 28 der Öffnung quer zu den Schußfäden 23 bis 26 liegen.
Die Blasdüse 27 weist sich gegen die Austr.ttsöffnung hin erweiternde Schmalseiten auf. während die an den
Längskanten 28 endenden Breitseiten parallel zue.nan-Tufdervorderen
Seite der Weblade 17 sind zwei Halteglieder 30 und 31 vorgesehen. Das Halteglied 3*.
Ct auf der Weblade 17 befestigt und mit dieser hin und
her beweglich. Außerdem macht es im Rhythmus der Steigkastenbewegungen mit diesem gleichgerichtete
Auf und Abwärtsbewegungen mit. Der zur Ausfuhrung dieser Bewegungen benötigte Mechanismus besteht
ausschließlich aus heute bekannten Teilen ™*fj£
halb nicht näher beschrieben. Das Halteglied 30 besteh,
...« nebeneinander angeordneten, runden Sche.behen
32. wobei /wischei. je zwei benachbarten Scheibchen
52 ein Zwischenraum vorhanden ist. Der letztere kann durch /wischen den Scheibchen 32 eingefügte Disian-/icrungselemente.
welche ζ B. aus Scheibchen kleineren Durchmessers als der der Scheibchen 32 bestehen,
gebildet werden. Die Scheibchen 32 und die Distan/ierungselemente
sind längs einer /emralen Achse aulgereiht und mittels der Schraube 33 fest gehalten. Das
Halteglied 31 ist an einem ortsfesten Maschinenteil befestigt
und führt keine Bewegung aus. Es ist von flachenhafter
Gestalt und besitzt eine kammartige AusScstaining,
welche gegen die Weblade 17 bzw. Schubladen 2Ϊ bis 26 hin »erichiete Zähne 34 aufweist.
Im Betrieb der Webmaschine wird der Steigkasten 11 in der Weise auf- und abwärts bewegt, daß derjenige
der Webschützen 13 bis 16, welcher den für den Schußeintrag gewünschten Faden trägt, auf die Hohe der
Weblade 17 gelangt und auf dieser durch das Weblach und wieder zurück in den ihm zugeordneten Schut/eiv
kasten 12 geschossen wird. Es sei angenommen, dab
der Webschützen 16 soeben von rechts her wieder in seinen Schützenkasten 12 eingelaufen sei. Der von ihm
dabei ins Webfach eingetragene Schußfaden 2b verlault in diesem Augenblick in gerader Linie vom Weblach
/iini Webschützen 16. wie das aus F 1 g. 1 und I- 1 g- ~a
ersichtlich ist. Daraufhin schwingt die Weblade 17 und mit ihr das Webeblatt zum Gewebeanschlag 3o hin and
schlägt den Schußfaden 26 an. Gleichzeitig findet ein Fachwechsel statt, so daß der Schußfaden 26 eingewoben
wird. öl
Fs sei angenommen, daß sich daraufhin der Steigkasten
11 senkt und z.B. den Webschützen 13 au» die Höhe der Bahn der Weblade 17 bringt. Dadurch Verlängert
sich die Distanz von der Gewebekante 38 zum Webschützen 16. Der Schußfaden 26 ist im Gewebe 22
fest gehalten, so daß ein der größeren Distanz entsprechendes
Fadenstück von der im Webschützen 16 befindlichen Schußfadenspule abgezogen werden muß.
Außerdem führt die Weblade 17 ihre Ladebewegung
aus. durch welche die Distanz zwischen dem Webschützen 16 und der Gewebekante 38 zusätzlich vergrößert
wird Der Zustand nach dem Abschuß des Webschul· /ens 13 ist in F i g. 2d gezeigt. Wenn nach dem durch
den Webschützen 13 ausgeführten Schußfadcne.ntrag beispielsweise der Webschützen 15 zum Fadeneintrag
kommt, so muß der Steigkasen 11 entsprechend angehoben
werden. Damit wird die Entfernung des Webschützens 16 von der Gewebekante 38 wieder kleiner.
Eine weitere Verkleinerung dieser Entfernung ist außerdem durch die Annäherung der Weblade 7 zum
Gcwebcanschlag 36 bedingt. Das zwischen Webschützen 16 und Gewebekante 38 vorhandene Stuck des
Schußfadens 26 wird somit lose. Das Entsprechende gilt für die übrigen Stücke der Schußfäden 23. 24. 25.
Durch die Bewegungen der Weblade 17 und des Steigkastens 11 werden somit die Schußfäden 23 bis 26 um
wechselnde Beträge lose.
Es ist der Zweck der Blasdüse 27 und der HaltegIeder
30 31. zu verhindern, daß sich diese losen Schubladen 23 bis 26 gegenseitig verwickeln. Der sich im Zusammenhang
mit den Elementen 27. 30 31 dabei abspielende Vorgang ist aus F i g. 2 ersichtlich. Beim m
vorher beschriebenen Vorgang des Lmtreffens de Webschützen* 16 waren die Schußfäden 23, 24, 25 mehr
oder weniger lose. Der Schußfaden 26 war gespannt (F ig 2a). Die losen Schußfäden 23, 24. 25 werden
durch den aus der Blasdüse 27 austretender. Luftstrom
dauernd davon abgehalten, nach unten zu hangen. Sie
sind auf verschiedenen, höhen der Haltefeder 30. 31.
/wischen die Scheibchen 32 bzw. /wischen die Zähne 34 hineingeblasen oder hineingelegt worden und bewegen
sich mit der Bewegung des .Steigkastens 11 und des Hallegliedes 30 auf und ab. Durch den Luftstrom bilden
sich l-'adenschlaiifcn 35, so daß die Schußfaden 23. 24.
25 stets eine gewisse Straffheit besitzen. Die Bildung der Fadenschlaufen 35 bewirkt somit eine Längenkompensation
der Schußfäden 23, 24, 25
Aus F i g. 2b ist ersichtlich, daß die Schußfaden 23. 24. ic
25 im Moment des Fadenanschlages aus dem Halte glied 30 ausgetreten sind, jedoch vom Halteglied 31 in
ihrer Höhenlage gehalten sind. Wenn sich nun die Weblade 17 zurückbewegt, so bewegt sich das Halteglied
30 mit der Weblade 17. Auch der immer noch straffe Schußfaden 26 gelangt dabei entsprechend sei
ner Höhenlage zwischen zwei Scheibchen 32 des Hai tegliedes 30. Dadurch ist seine Höhenlage festgelegt.
Die andern Schußfäden, gemäß dem vorher beschriebenen
Vorgang die Schußfäden 23. 24 und 25, gelangen zwischen Scheibchen 32 des Halteglicdes 30. bevor sie
die Zähne 34 des Haltcgliedes 31 verlassen haben. Sie sind als Folge der Fadenschlaufcn 35 beim Hineinbewegen
in die Zwischenräume des Haltegliedes 30 relativ gespannt. Daher erfolgt das Einrastern der Schußfäden
23 bis 26 in dieses Halteglied 30 unter Verhältnissen, in denen die Schußfäden 23 bis 26 in einem gestreckten
und geordneten Zustand sind. Der eben beschriebene Zustand ist in F i g. 2c dargestellt.
Wenn sich die Weblade 17 in maximaler Lntferniing
vom Gcwebeanschlag 36 befindet, so liegt der in F i g. 2d gezeichnete Zustand vor. Dabei sei angenommen,
daß der Webschützen 13 sich auf seinem Schützenflug nach rechis befindet. In dieser Arbeitsphase haben
sich die Schußfäden 24. 25. 26 aus den Zähnen 34 des Haltegliedcs 31 herausbewegt. Sie befinden sich in
einem relativ gestreckten Zustand: denn die Lntlcrnung der Webschützen 14.15. 16 von der Gewebekante
23 ist relativ groß, und zudem sorgt der Luftstrom der
Düse 27 für eine gestreckte Lage der Fadenstückc 24. 25. 26 Bei der erneuten Vorwärtsbewegung der Lade
27 gelangen die Schußfäden 24. 25. 26 wiederum zwischen die Zähne 34 des Haltegliedes 31. Ihr Verlauf
zwischen den Webschützen 14. 15. 16 und der Gewebekante 38 entspricht dem in F i g. 2a gezeigten Zustand.
Nachdem der Webschützen 13 wieder in seinen Schützenkasten 12 des Steigkastens 11 zurückgekehrt ist und
der letztere sich wieder höhenmäßig bewegt hat. ist der Schußfaden 26 relativ lose. Durch die Halteglieder
31 wird es aber gehalten und daran gehindert, daß es sich mit andern Schußfäden verfängt.
Durch die gezeigte Vorrichtung sind die sogenannten
»Einschiepper« vermieden. Die Getrennthaltung der Schußfäden 23 bis 26 ist von viel größerer Zuverlässigkeit als bei den heute bekannten Schußfadentrennvor-
richtungen. Die Schußfäden 23 bis 26 verbleiben wäh rend des Betriebes nicht an den gleichen Stellen der
Haltcglieder 30. 31. sondern wechseln ihre Postion an diesen mit den Bewegungen des Steigkasten M.
Außerdem ist ein dauerndes Wechseln der Halterung von einem Halteglied zum andern vorhanden. Fs ist
wohl möglich, daß diese Merkmale wesentlich zur vorteilhaften Arbeitsweise beitragen. Außerdem erhall
man den Vorteil, daß die Schußfäden 23 bis 26 dauernd aus der Bahn der Webschützen 13 bis 16. d. h. aus dem
sich oberhalb der Weblade 17 befindlichen Bereich her ausgchalien werden. Wenn ein Webschützen, z. B. dei
Webschützen 16. ins Webfach einläuft, so ist es für die
Qualität des herzustellenden Gewebes von Wichtigkeil,
daß der Schußfaden hinter dem Webschützen 16 eine regelmäßige Schlaufe bildet. Dadurch sind Verwicklungen
der Schußfaden unmittelbar .111 der Gewebekante 38. wo ihre große Nähe unvermeidbar ist. vermieden.
Weil der Webschützen 16 beim Durchgang vor der blasdüse 27 deren Luftstrom abhält, befindet sich die
erwiihnte Fadenschlaufc hinter dem Webschützen 16 im Windschatten des Webschützen 16. Sie wird durch
den Luftstrom nicht gestört, und Beobachtungen ergeben, daß wenn dieser Luftstrom überhaupt einen Hinfluß
hat. dieser nur ein vorteilhafter ist.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Wie aus F i g. 2
ersichtlich ist. ist der Luftstrom der Blasdüse 27 gegen den Raum gerichtet, welcher sich zwischen der Gewebekante
38 und dem dieser benachbarten Halteglied 31 oberhalb der Weblade 17 befindet. Statt dessen kann
der Luftstrom aber auch gegen den sich zwischen den Haltcgliedern 30 und 31 befindlichen Raum gerichtet
sein.
Fs können auch beide Halteglieder gemäß dem Hai leglicd 30 oder gemäß dem Halteglied 31 ausgeführt
sein. Fs ist vorteilhaft, wenn die Haltcglieder so angebracht sind, daß die Strecke zwischen dem rechten
Ende des Steigkastens 11 und der Gewebekante 38 durch die Halteglicder 30. 31 in ungefähr drei gleich
lange Teilsirecken unterteilt wird. In Abänderung dieser
Ausführungsform können aber auch mehr als zwei Haltegliedcr in Abständen voneinander zwischen
Steigkasten 12 und Gewebekante 38 vorgesehen sein.
Durch die Erweiterung der Schmalseiten der Blasdü sen 27 gegen die Austrittsöffnung hin erhält man den
Vorteil, daß die Schußfäden 23 bis 26 auseinander, d. h
voneinander weg geblasen werden, sofern der Luftstrom in bezug auf die Schußfäden 23 bis 26 in seiner
Höhenanordnung mindestens ungefähr symmetrisch ist. LIm die Vorrichtung an Garne verschiedener Beschaffenheit,
wie z. B. an feinere und gröbere Garne anpaßbar zu machen, ist es erwünscht, den von der
Blasdüse 27 gelieferten Luftstrom regulieren zu können.
Bei nicht voll ausgenutzter, d. h. relativ schmaler Gewebebreite
verläuft das Gewebe nicht bis zum in F i g. 1 gezeichneten seitlichen Ende des Gewebeblat
tes 18. In diesem Fall kann die Blasdüse 27 so ange
bracht werden, daß der Luftstrom zwischen den Blattzähnen 19 hindurchgeblasen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Getrennthaiten von Schußfäden,
die von der Gewebekante zu den sich im Steigkasten einer Webmaschine befindlichen Webschützen
verlaufen, mit einem zwischen dem Steigkasten, der mehrere Schützenkasten umfaßt, und der Gewebekante
angeordneten, sich quer zu den Schußfäden erstreckenden Halteglied, das an der Weblade
befestigt ist und auf seiner gegen die Schußfäden gerichteten Seite ein geripptes Profil aufweist, da durch
gekennzeichnet, daß zwischen der Gewebekante (38) und diesem ersten Halteglied
(30) ein feststehendes, sich ebenfalls quer zu den Schußfäden (23 bis 26) erstreckendes zweites Halteglied
(31) mit einem gegen die Schußfäden (23 bis 26) gerichteten, gerippten Profil angeordnet ist, und
daß auf der den Haltegliedern (30, 31) abgewandten Seite der Schußfäden (23 bis 26) eine Blasdüse (27)
vorgesehen ist, welche zum Erzeugen eines gegen die Schußfäden (23, 24. 25, 26) gerichteten Luftstromes
dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom gegen den Raum gerichtet
ist, welcher sich zwischen der Gewebekante (38) und dem dieser benachbarten Halteglied (31)
über der Weblade (17) befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnung der Blasdüse (27)
von länglicher Form ist und die Längsseiten (28) der öffnung quer zu den sich zwischen dem Steigkasten
(11) und der Gewebekante (38) erstreckenden Schußfäden (23,24.25,26) stehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schmalseiten der Blasdüse
(27) gegen die Austrittsöffnung der Düse hin erweitern und daß der durch die Düse (27) gebildete Luftstrom
in der Querrichtung der Schußfäden (23 bis 26) zu diesen mindestens ungefähr symmetrisch ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines (30) der Halteglieder
(30,31) aus aneinander aufgereihten Scheibchen (32) gebildet ist, wobei zwischen je zwei benachbarten
Scheibchen (32) ein Zwischenraum vorhanden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines (31) der Halteglieder
(30, 31) einen kammartigen Bereich umfaßt, dessen Zähne (34) gegen die Schußfäden (23 bis 26) hin gerichtet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Steigkasten (II) benachbarte
Halteglied (30) im Rhythmus der Steigkastenbewegung und dieser gleichgerichtet, bewegbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasdüse (27) an der Weblade (17)
befestigt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steigkasten (11) und
der Gewebekante (38) in Abständen voneinander weitere Halteglieder vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Intensität des aus der Blasdüse (27) ausgetretenen Luftstromes veränderbar ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Getrennthaiten
von Schußfäden, die von der Gcwebekan te zu den sich im Steigkasten einer Webmaschine befindlichen
Webschützen verlaufen, mit einem zwischen den. Steigkasten, der mehrere Schützenkasten umfaßt,
und der Gewebekante angeordnete!., sich quer zu der,
Schußfäden erstreckenden Halteglied, das an der Weblade befestigt ist und auf seiner gegen die Schußfäden
gerichteten Seite ein geripptes Profil aufweist, ίο Solche Vorrichtungen, die verhindern sollen, daß sich
die Schußfäden in dem Bereich zwischen Webkante und Steigkasten miteinander verschlingen und so zu
Fehleintragungen von Schüssen führen, sind in sehr un
terschiedlichen Bauarten bekannt.
Bei einer Vorrichtung dieser Art (GBPS 8 11 897) besteht em solches an der Weblade befestigtes Halteglied
aus drehbaren Scheiben, die übereinander und mn Abstand voneinander auf einer Spindel aufgereiht sind
und so im ganzen ein geripptes Profi/ ergeben, (ede
Scheibe hat auf ihrer oberen Fläche ringförmig angeordnete Zähne, die dazu bestimmt sind, die in Ruhe
befindlichen Schußfäden zu ergreifen und sie auseinanderzuhalten. Diese Vorrichtung arbeitet sehr ungenau,
da weder das Einlegen eines Schußfadens zwischen die Scheiben und hinter die Zähne noch das Freigeben der
Faden gesichert ist.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung /um Getrennthalten der Schußfäden (US-PS 29 19 723) hai
man zwischen dem Steigkasten und der Gewebekante ein Gebläse eingebaut, das die Schußfäden der in Ruhe
befindlichen Schützen aus dem Wege des gerade in Tätigkeit gesetzten Schützens bringen soll. Da hierbei
aber keine Halteglieder für die Fäden vorgesehen sind.
wird die Gefahr, daß sich die Schußfäden in dem angegebenen Bereiche gegenseitig verschlingen, nicht vollständig
beseitigt.
Auch bei den mit je einer Saugdüse für jeden Schußfaden arbeitenden Vorrichtungen kann das Verschlingen
der Schußfäden nicht sicher vermieden werden. Solche Saugdüsen sind nach der OE-PS 2 67 432 an
einem Träger zwischen Steigkasten und Gewebekante vorgesehen, der im Sinne der Steigkastenbewegung,
wenn auch in geringerem Maße, aufwärts und abwärts bewegt werden muß, wobei leicht ein Abgleiten der
Schußfäden von den Saugdüsen und ein Verwickeln der Fäden eintreten kann.
Man hat auch schon Vorrichtungen vorgeschlagen, bei denen, wie nach dem DT-Gbm 19 94 685, zwischen
dem Steigkasten und der Webkante drahiförmige Tragglieder vorgesehen sind, zwischen denen die
Schußfäden dauernd in ihrer Wartelage gehalten werden. Aber hier ist die Lage der Schußfäden zwischen
den Traggliedern nicht eindeutig bestimmt, da keine Halteglieder vorgesehen sind. Ein dabei noch angeordnetes
Gebläse soll zwar die Schußfäden auseinandertreiben, die sich aber ohne Halteglieder doch wieder
verschlingen können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei bekannten Vorrichtungen auftretenden
Mangel zu beseitigen. Zu diesem Zwecke ist die eingangs erwähnte Schußfadentrenn und -haltevorrichtung
erfindungsgemäß so ausgebildet, daß zwischen der Gewebekante und dem an der Lade befestigten ersten
Halteglied ein feststehendes, sich ebenfalls quer zu den Schußfäden erstreckendes, zweites Halteglied mit
einem gegen die Schußfäden gerichteten gerippten Profil angeordnet ist, und daß auf der den Haltegliedern
abgewandten Seite der Schußfäden eine Blasdüse
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702030697 DE2030697C3 (de) | 1970-06-22 | Vorrichtung zum Getrennthalten der Schußfäden bei einer Webmaschine mit Steigkasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702030697 DE2030697C3 (de) | 1970-06-22 | Vorrichtung zum Getrennthalten der Schußfäden bei einer Webmaschine mit Steigkasten |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2030697A1 DE2030697A1 (en) | 1971-12-23 |
| DE2030697B2 DE2030697B2 (de) | 1975-09-04 |
| DE2030697C3 true DE2030697C3 (de) | 1976-04-29 |
Family
ID=
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