DE2949765A1 - Weberschiffchenfreier webstuhl - Google Patents
Weberschiffchenfreier webstuhlInfo
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- DE2949765A1 DE2949765A1 DE19792949765 DE2949765A DE2949765A1 DE 2949765 A1 DE2949765 A1 DE 2949765A1 DE 19792949765 DE19792949765 DE 19792949765 DE 2949765 A DE2949765 A DE 2949765A DE 2949765 A1 DE2949765 A1 DE 2949765A1
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
- D03D51/18—Automatic stop motions
- D03D51/34—Weft stop motions
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
- D03D47/27—Drive or guide mechanisms for weft inserting
- D03D47/277—Guide mechanisms
- D03D47/278—Guide mechanisms for pneumatic looms
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- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
HOFFMA NN · KITIJO <V PART. NlSK 2949765
DR. ING. E. HOFFMANN (19301976) . DM'l.-l N C. W. E ITlE · I)R. RtK. NAI. K. HOFFMANN . D I PL.-1 N G. W. IE H N
DIPl.-ING. K. FOCHSlE · DR. REk. NAT. D. HANSEN
ARABEUASTRASSE 4 (STERNHAUS) ■ D- 8000 MO N C H E N 81 · TE IE FO N (0C9) 911087 . TE LE X 05-29619 (PATH E)
- 4 - 32 849 p/ho
KABUSHIKI KAISHA TOYODA JIDOSHOKKI SEISAKUSHO
1, Toyoda-cho 2-chome, Kariya/Japan
Weberschiffchenfreier Webstuhl
Die Erfindung bezieht sich auf einen Webstuhl und insbesondere auf einen Schußfadendetektor bei einem webschiffchenfreien
Webstuhl.
Verschiedene Schußfadendetekt-Einrichtungen wurden bereits
vorgesehen, um festzustellen, ob ein Schußf aden-Einführappa-rat
seinen Schußfaden-Einführvorgang für jeden Schußfaden·
in einem weberschiffchenfreien Webstuhl, welcher beispielsweise
mit einem Luftstrahl arbeitet, vollendet hat.
Ebenso ist ein mit einem Luftstrahl arbeitender Webstuhl bekannt, bei dem in jedem Zahn eine Nut ausgebildet ist, in
der sich ein Riet befindet, so daß der Schußfaden-Durchgangsrauni
im Riet ausgebildet ist. Um festzustellen, daß der Schußfaden in den vom Riet gebildeten Durchgangsraum eingeführt
ist, war es bekannt, am Riet selbst zwischen einer Webkante und einer Ausschußwebkante einen Schußfadendetektor anzuordnen,
welcher eine photoelektrische Detektoreinheit umfaßt, die einen Lichtstrahl aussendet und empfängt, welcher den
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Schußfnden-.Hurchgangsraum kreuzt. Dieser Detektor ist so angeordnet,
daß er auf dem Zahn oder den Zähnen reitet, der oder die innerhalb eines Bereichs liegt oder liegen, welcher
im wesentlichen dem Einfluß des Luftstrahls ausgesetzt ist,
welcher von einer Lufstrahldüse ausgeht, der sich in enger
Nachbarschaft der Webkante befindet. Dadurch werden Schwingungen eines Teils des eingeführten Schußfadens in diesem
Zahn oder den Zähnen verursacht, auf dein oder denen der Detektor reitet, um die Feststellung des Schußfadens mittels
der Detektoreinheit zu erleichtern.
Solch ein Detektor wäre jedoch nicht vorteilhaft auf einen mit einem Luftstrahl arbeitenden Webstuhl anwendbar, beispielsweise
auf einen Webstuhl entsprechend den US-Patentschriften 4 o85 777 und 4 15o 699, bei denen ein Schußfaden
durch einen Fadendurchgangsraum eingeführt wird, welcher in einer Reihe von Führungslamellen vorgesehen ist, die sich
vor dem Riet befinden. Ein derartiger Webstuhl erfordert das Beseitigen des eingeführten Schußfadens aus dem Durchgangsraum,
während der zuvor beschriebene Webstuhl, bei dem der Schußfaden durch den im Riet ausgebildeten Durchgangsraum
eingeführt wird, nicht aus dem Durchgangsraum entfernt werden muß, da der Schußanschlag ausgeführt wird, wenn der
Schußfaden in einer festen Stellung im Durchgangsraum gehalten wird.
Die DE-PS 2 1o5 559 und die US-Patentschriften 4 o85 777
und 4 15o 699 offenbaren einen Scliußf adendetektor zur AnwFTuliincf
auf einivn mit einoro Luftstrcihi arbeitenden Webstuhl
der vorgenannten Art, bei dem der Schußfaden durch den Fadendurchgangsraum eingeführt wird, der in den Führungslamellen
ausgebildet ist und aus diesem wieder entfernt werden muß. Jeder dieser Detektoren ist mit einer Detektoreinheit
vorsehen, die in den Führungslaraollen selbst so angeordnet und ausgebildet sind, daß ein von der Detektoreinheit
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ausgestrahlter Lichtstrahl den schmalen Ausgangsschlitz kreuzt, welcher von der zugeordneten Führungslamelle gebildet
wird. Daraus ergibt sich, daß diese bekannten Detektoren durch Schwingungen der Führungslamellen, in denen der Detektor
angeordnet ist, ungünstig beeinflußt wird. Eine Anzahl von Führungslamellen, von denen jede eine Detektoreinheit umfaßt,
muß vorgesehen werden, damit eine Veränderung der Webwarenbreite vorgenommen werden kann. Weiterhin ist es erforderlich,
daß jede Führungslamelle mit der Detektoreinheit eine relativ große Dicke aufweist, um die Detektoreinheit
aufzunehmen, woraus sich zusätzliche Nachteile ergeben.
Daher besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen Schußfadendetektor
für einen weberschiffchenfreien Webstuhl zu schaffen, bei dem die vorgenannten Nachteile vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die sich aus den
Patentansprüchen ergebenden Merkmale gelöst. Um festzustellen, ob der Schußfaden in das Webfach eingeführt wurde oder
nicht, ist der Schußfadendetektor mit einer photoelektrischen
Detektoreinheit versehen, welche sich zwischen den benachbarten Führungslamellen befindet und zwischen diesen bewegbar
ist. Die Detektoreinheit sendet und empfängt einen Lichtstrahl, welcher entlang einem Verlauf fortschreitet,
der sich zwischen den benachbarten Führungslamellen und quer über einen Verlauf des Schußfadens erstreckt, entlang
dem sich dieser relativ zu den Führungslamellen bewegt, nachdem dieser den Fadendurchgangsraum durchlaufen hat.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in den
Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispielc. Es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht
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eines den Schußfaden einführenden Apparats, welcher einen Schußfaden-Detektor entsprechend der Erfindung
beinhaltet,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Schußfaden-Detektor gemäß Fig. 1, welcher auf einem den Schußfaden einführenden
Apparat befestigt ist/
Fig. 3 eine Seitenansicht auf den Schußfaden-Detektor in
vergrößertem Maßstab, und zwar bei Betrachtung des Detektors gemäß Fig. 2 von links entsprechend dem
Pfeil A,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Detektors in vergrößertem Maßstab bei Betrachtung in Fig. 2 in Richtung des
Pfeils B,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Schußfaden-Detektor in vergrößertem
Maßstab und
Fig. 6 eine Darstellung des Verlaufs des Lichtstrahls des Schußfadendetektors.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 umfaßt der den Schußfaden einführende Apparat eine Lade 1, welche auf bekannte Weise
durch eine Schwenkbewegung von einem Tuch weg und auf dieses zu bewegbar ist. In Fig. 1 ist dieser Apparat auf der Seite
des Tuchs dargestellt. Die Lade 1 umfaßt ein Riet 2, welches nach oben von der Lade wegsteht und aus einer Vielzahl von
Kammzähnen besteht. Eine Reihe von Führungsplatten oder -lamellen 3 sind neben und entlang dem Riet 2 angeordnet und
weisen zueinander ausgerichtete Durchlässe 3a auf, die den Schußfaden-Durchgangsrauni bilden.
Obwohl jeder Durchlaß 3a gemäß dieser Ausführungsform auf der
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Seite der lVmelle 3 angeordnet ist, die auf das Riet 2 gerichtet
ist, kann der Durchlaß auch auf der Seite der Lamelle angeordnet sein, die vom Riet 2 abgewandt ist.
Obwohl dies nicht dargestellt ist, befindet sich auf der Lade 1 eine geeignete Anzahl von zusätzlichen Blasdüsen sowie
eine Einrichtung zur Zuführung eines Strömungsmittels, wie beispielsweise Druckluft, um das Einführen des Schußfadens
in den Durchgangsraum zu unterstützen.
Wenn einerseits die Lade 1 in Fig. 1 nach links verschwenkt wird, gelangt der im wesentlichen im oberen Abschnitt jeder
Lamelle 3 ausgebildete Durchlaß 3a in das Webfach zwischen dem oberen und unteren Kettfaden 4, um den Schußfaden zu
führen, wenn er den Durchgangsraum durchläuft. Andererseits wird jede Lamelle 3 aus dem Webfach bewegt, damit das Riet 2
den Schußanschlag durchführen kann, wenn die Lade 1 in die in Fig. 1 dargestellte Stellung nach rechts verschwenkt wird.
Jeder Durchlaß 3a ist so ausgebildet, daß vor dem Schußanschlag der in das Webfach eingeführte Schußfaden den Durchlaß
3a verlassen und dann durch einen Zwischenraum zwischen dem Riet 2 und dem äußersten Ende einer Oberkante 3b verlaufen
kann, die den Durchlaß 3a bildet. Dieser Vorgang erfolgt nach dem Versetzen der Lamelle 3 in die vorbestimmte Stellung
unterhalb des Webfachs, und zwar in Übereinstimmung mit der Aufwärtsbewegung der unteren Kettfäden.Wenn die Lade 1 im Gegenuhrzeigersinn
in die Stellung gemäß Fig. 1 verschwenkt wird, gelangt jeder Durchlaß 3a außerhalb des Webfachs. Zu
dicccir. Zeitpunkt verursacht der Durchlaß 3a den Cchußfadcn
zum Verlassen des Durchlasses, während er dabei die Oberkante 3b des Durchlasses 3a berührt. Wenn jedoch der Schußfaden
entlang einem Verlauf neben den Schußfaden-Auslaßöffnungen der Durchlässe durch die Durchlässe gelangt, kann der Schußfaden
die Durchlässe verlassen, ohne die Oberkante 3b derselben zu berühren, obwohl ein derartiger Fall ziemlich ungewöhn-
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lieh ist- In allen Pällen bewegt sich die Vorderseite des
Riets 2 an der Seite des Tuchs dann in Richtung auf das Tuch,
wenn der Schußfaden die Durchlasse 3a verlassen hat, so da®
das Riet den Schußanschlag durchführen kamm, d. 2a. an den
Rand der Webware anschlagen kamm.
Um feststellen zu können, ob der Schußfaden durch «Sen zurcesr !beschriebenen Apparat vollständig eingeführt wurde, befindet
sich auf der Lade 1 ein Schußfadendetektor 8, welcher so auf der Lade 1 befestigt ist, daß er sich mit dieser bewegt, wobei
die Schußfaden-Detektoreinheit 7 zwischen der Hebkante und einer Ausschußwebkante 6 (Fig. 2) angeordnet ist.
Die Einzelheiten des Schußfadendetektors 8 sind in Fig. 3 bis 5 dargestellt. Der Detektor 8 umfaßt ein Befestigungsteil
9 im wesentlichen in Form eines umgekehrten U, welches an der Außenseite der Ausschußwebkante 6 (Fig. 2) über den
Lamellen 3 angeordnet ist. Schenkel 9a und 9b des "U" verlaufen
so nach unten, daß sie die außerhalb der Ausschußwebkante befindlichen Lamellen 3 umfaßt (Fig. 1). Die Befestigung
des Schußfadendetektors 8 an der Lade 1 kann dadurch
erfolgen, daß zwischen dem Schenkel 9b und den Lamellen außerhalb der Ausschußwebkante 6 eine Abstandsplatte 11 angeordnet
und dann gegen einen Schaftabschnitt 3c der Lamelle 3 unter Verwendung von durch den Schenkel 9b verlaufende
Schrauben 12 gedrückt wird. Außerdem befindet sich zwischen dem Schenkel 9a und den Lamellen 3 ein Stützteil 1o des Befestigungsteils
9, um die Lamellen 3 seitlich abzustützen. <^oT_r*Vi & η rt0 ^'"»^rdmin^ ο "1T-IOo licht Gin FostisciGn dos Schußf a—
dendetektors 8 im Verhältnis zum Schaftabschnitt 3c der
Führungsplatten und entsprechend dor Lade. Dadurch werden die Schaftabschnitte 3c weniger in Schwingungen versetzt.
Dadurch kann ein Fehler hinsichtlich des Einführens des Schußfadens
vermieden werden, welcher möglicherweise auftreten könnte, wenn dor Detektor vibrieren würde.
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Sowohl das Stützteil 1o als auch die Abstandsplatte 1 haben in Richtung der Schußfadeneinführung eine ausreichende Länge,
um an einer geeigneten Anzahl von Lamellen 3 außerhalb der Ausschußwebkante fest anzuliegen. Wenn es gewünscht wird, die
Breite der Webware zu verändern, kann der Detektor 8 leicht entlang dem Riet versetzt und durch Lösen der Schrauben 12
an eine gewünschte Stelle gebracht werden.
Vorzugsweise sind die Schenkel 9a und 9b dadurch einstückig ausgebildet, daß sie von einem Steg 9c des "U" verbunden werden.
Jedoch kann auch dieser Steg 9c weggelassen werden« In solch einem Fall ist es wünschenswert, den Schenkel 9a und
das Stützteil 1o in einem derartigen Verhältnis zu dimensionieren, daß der Schenkel 9b gegen das Riet 2 gedrückt werden
kann, wenn die Schrauben 12 festgezogen werden.
Weiterhin sind die Schenkel 9a und 9b mit Verlängerungen 13a
und 13b versehen, die in Richtung auf die Webkante 5 verlaufen, um eine Beeinträchtigung der Ausschußwebkante 6 durch
die Verlängerungen 13a und 13b zu verhindern, wenn jede Lamelle
3 sich in der Betriebsstellung, d. h. in der Schußfaden-Einführstellung, befinden, sind jeweils in den Verlängerungen
13a und 13b zur Aufnahme der Ausschußwebkante 6 Schlitze 14a und 14b einer vorbestimmten Tiefe und Breite
vorgesehen (Fig. 2) .
An den innersten Enden der Verlängerungen 13a und 13b ist
eine phptoelektrische Schußfaden-Detektoreinheit 7 eingearbeitet.
Diese Dctektoreinheit 7 befindet sich zwischen der Webkante 5 und der Ausschußwebkante 6 und umfaßt einen Lichtsender
7a und einen Lichtempfänger 7b, d. h. eine an gegenüberliegenden Seiten der Lamelle 3 angeordnete Photozelle.
Sowohl der Lichtsender 7a als auch der Lichtempfänger 7b
kann in einer der Verlängerungen ausgebildet sein. In die-
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sem Fn]Ie i,-ü in der anderen Verlängerung ein Lichtreflektor
vorgesehen.
Ein vom Lichtsender 7a abgegebener Lichtstrahl gelangt entlang
einem Verlauf in den Lichtempfänger 7b, welcher zwischen
benachbarten Lamellen 3 liegt, wie dies in den strichpunktierten Linien in Fig. 2 dargestellt ist. Dieser Lichtstrahl liegt
vorzugsweise auf einem Niveau, welches im wesentlichen dem der Oberkante 3b jeder Lamelle 3 entspricht (siehe unterbrochene
Linien in Fig. 6). Entsprechend der vorstehenden Beschreibung wird, wenn die Durchlässe 3a sich im zwischen
den oberen und unteren Kettfaden ausgebildeten Webfach befinden, der Schußfaden durch den Fadendurchgangsraum eingeführt,
welcher von den Durchlässen 3a gebildet wird. Dabei nimmt der Schußfaden einen Verlauf, dessen Lage sich innerhalb
des Fadendurchgangsraums im wesentlichen mit jedem Schußfaden-Einführvorgang verändert. Danach wird jede Lamelle
3 in Richtung des in Fig. 6 dargestellten Pfeils zusammen mit der Lade 1 verschwenkt, wodurch jeder Durchlaß 3a aus
dem Webfach bewegt wird. Zu diesem Zeitpunkt kann der durch die Durchlässe 3a der Lamellen geführte Schußfaden die Durchlässe
3a verlassen, während sie entlang der Oberkante 3b jeden Durchlasses in Richtung auf das äußerste Ende derselben
gleitet. Da der Lichtsender 7a und der Lichtempfänger 7b hinsichtlich der Vertikalrichtung so angeordnet sind, daß
der Verlauf des Lichtstrahls sich im wesentlichen auf dem Niveau befindet, welches dem der Oberkante 3b entspricht,
passiert der Schußfaden immer den Lichtstrahl, wenn er durch die Durchlässe 3a eingeführt werden ict. So kann der Schußfadendetektor
8 feststellen, ob der Einführvorgang des Schußfadens vollendet ist oder nicht.
Obwohl gemäß Fig. 6 der Verlauf des Lichtstrahls sich auf dem Niveau befindet, welches im wesentlichen der Höhe der
Oberkante des Durchlasses entspricht, ist das Niveau nicht
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auf diese Lage begrenzt. Es ist wesentlich für die Erfindung, daß der Lichtstrahl den Verlauf des Schußfadens kreuzen kann,
welcher vom Faden bis zum Schußanschlag eingenommen wird und nachdem er durch den Fadendurchgangsraum geführt wurde. Beispielsweise
kann der Lichtstrahl den Schußfadenverlauf an einer Stelle kreuzen, wie beispielsweise oberhalb der Oberkante
3b des Durchlasses, oder in einer Ebene mit dem obersten Ende der Oberkante des Durchlasses. Die Ausführungsform
gemäß Fig. 6 stellt ein frühes und genaues Feststellen des Schußfadens sicher, da der Schußfaden vom Detektor erfaßt
werden kann, während er entlang der Oberkante des Durchlasses gleitet, d. h. bevor er den Durchlaß verläßt. Ein genaues
Feststellen des Schußfadens kann also für den Fall sichergestellt werden, daß der Lichtstrahl eine Linie kreuzen kann,
die die äußersten Enden der Oberkanten der benachbarten Durchlässe verbindet, weil der Schußfaden sich immer noch
unter Kontrolle der Oberkante des Durchlasses befindet.
Weiterhin muß der von der Schußfaden-Detektoreinheit 7 ausgesandte
Lichtstrahl einen Zwischenraum 15 durchlaufen, welcher
zwischen benachbarten Lamellen liegt. Da dieser Zwischenraum 15 jedoch relativ schmal ist, um sicherzustellen, daß
der von den Durchlässen der Lamellen gebildete Durchgangsraum eine gute Führungsfunktion des Schußfadens gewährleistet,
kann es notwendig sein, den Schußfadendetektor 8 so auszubilden, daß der vom Lichtsender ausgesandte Lichtstrahl den
Lichtempfänger 7b erreichen kann, ohne von der benachbarten Lamelle ungünstig beeinflußt zu werden, die den Lichtstrahl
vorrückt. Für diesen Zweck ist eine Stoßeinrichtuny 16 vorgesehen,
um die benachbarten Lamellen auseinanderzustoßen. Diese Stoßeinrichtung 16 ist in der Verlängerung 13b des
Schußfadendetektors 8 vorgesehen, um die Breite des Zwischenraums zu vergrößern, wie dies bei 15' in Fig. 2 dargestellt
ist. Beispielsweise umfaßt die Stoßeinrichtung 16 eine Einstellschraube,
die in Linie mit dem Lichtsender 7a angeordnet
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ist. Die Stoßeinrichtung 16 kann keilförmig ausgebildet sein.
Während die Ausführungsform unter Bezugnahme auf einen Bctriebsablauf
beschrieben v/urde, gemäß dem der die Durchlässe
durchlaufende Schußfaden sich in Richtung auf die Schußfaden-Auslaßöffnung
bev.'egt, während dieser die Oberkante jeden Durchlasses berührt, muß festgestellt v/erden, daß ein Fall vorliegen
kann, wenn auch selten, gemäß dem der Schußfaden entlang einem Verlauf eingeführt ist, der neben der Schußfaden-Auslaßöffnung
des Fadendurchgangsraums liegt. In diesem Fall kann der Schußfaden den Fadendurchgangsraum verlassen, ohne
die Oberkante jeden Durchlasses zu berühren. Entsprechend der Erfindung jedoch kann die Schußfaden-Detektoreinheit den
Schußfaden sogar für den vorgenannten Fall erfassen bzw. feststellen, da der Lichtsender und der Lichtempfänger der Schußfaden-Detektoreinheit
so liegen, daß der vom Sender ausgesandte Lichtstrahl genau den Schußfadenverlauf kreuzt, entlang
dem der Schußfaden relativ zum Durchgangsraum bewegt wird, nachdem dieser den Fadendurchgangsraum durchlaufen hat.
Die Erfindung ist auf vielerlei Arten von weberschiffchenfreien
Webstühlen anwendbar, wie beispielsweise den mit Greifern oder einem Schläger (Harpune) arbeitenden,oder aber mit einem Luftstrahl
betriebene Webstühle.
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L e e r s e i t e
Claims (8)
1. Weberschiffchenfreier Webstuhl mit einem Riet, einer
Vielzahl von Führung f. lame Ilen, die im Abstand entlang dem
Riet angeordnet und zur Ausbildung eines Fadendurchgangsraums mit zueinander ausgerichteten Durchlässen versehen
sind, mit einer das Riet und die Führungslamellen haltenden Lade, die schwenkbar gelagert ist, um alternativ die Führungslamellen
in eine Betriebsstellung zu bringen, in die sie sich im von den Kettfaden gebildeten Webfach befinden
und in der der Schußfaden durch den Fadendurchgangsraum gelangt, und in eine Außer-Detrieb-Stellung, in der sie
außerhalb des Webfachs liegen, so daß durch das Riet der Schußannchiag erfolgen kann, und mit einer Einrichtung zum
Feststellen, ob der Schußfaden in der Betriebsstellung in
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ORIGINAL INSPECTED
den von den Führungsplatten gebildeten Durchgangsraum eingeführt
wurde oder nicht, wobei dieser Detektor zusanmicn mit den Führungslamellen bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Detektor (8) eine einen Lichtstrahl
aussendende Detektoreinheit (7) umfaßt, deren Lichtstrahl einem Verlauf folgt, welcher zwischen benachbarten Führungslamellen
(3) hinsichtlich der Richtung des Schußfadens liegt und den Weg kreuzt, den der Schußfaden relativ zum Fadendurchgangsraum
bis zum Schußanschlag nimmt, nachdem er den Fadendurchgangsraum passiert hat.
2. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Verlauf des Lichtstrahls den
Schußfadenweg an einer Stelle oberhalb einer Oberkante (3b) der Durchlässe (3a) der Führungslamellen (3) kreuzt.
3. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Lichtstrahlverlauf eine Linie
kreuzt, welche die äußersten Enden der Oberkanten (3b) der Durchlässe (3a) der benachbarten Führungslamellen (3) vorbindet.
4. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Lichtstrahlverlauf in einer Ebene
liegt, welche die Oberkanten (3b) der Durchlässe (3a) der benachbarten Führungslamellen (3) umfaßt.
5. Webstuhl nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekenn ζ ei chnet , daß der Detektor
(8) weiterhin eine Einrichtung zum Befestigen der Detektoreinheit (7) hinsichtlich einer Bewegung in Richtung des
Schußfadens umfaßt.
6. Webstuhl nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß der Detektor (8)
weiterhin eine Einrichtung (16) zum Auseinander^toßen der
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benachbarten Führungslamellen (3) umfaßt, um einen vergrößerten Zwischenraum zwischen den benachbarten Führungslamellen
(3) vorzusehen.
7. Webstuhl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungseinrichtung ein Befestigungsteil
(9) in Form eines umgekehrten U umfaßt, welches über einigen der Führungslamellen (3) angeordnet ist
und mit einem Paar von Schenkeln (9a, 9b) versehen ist, zwischen denen die Schaftabschnitte (3c) einiger der Führungslamellen (3) angeordnet sind und daß die Befestigungseinrichtung
eine Schraube (12) umfaßt, welche durch einen der Schenkel (9b) verläuft, um das Befestigungsteil (9) an den
Schaftabschnitten einiger Führungslamellen (3) zu befestigen.
8. Webstuhl nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Detektoreinheit (7) einen Lichtsender
(7a) und einen Lichtempfänger (7b) umfaßt, daß die Schenkel (9a, 9b) Verlängerungen (13a, 13b) aufweisen, in
denen der Lichtsender (7a) und der Lichtempfänger (7b) angeordnet sind und die mit Schlitzen (14a, 14b) vorbestimmter
Dimension versehen sind, um eine Ausschußwebkante (6) aufzunehmen, wenn sich die Führungslamellen (3) in der Betriebsstellung
befinden.
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Applications Claiming Priority (3)
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