[go: up one dir, main page]

DE20306702U1 - Zaumzeug - Google Patents

Zaumzeug

Info

Publication number
DE20306702U1
DE20306702U1 DE20306702U DE20306702U DE20306702U1 DE 20306702 U1 DE20306702 U1 DE 20306702U1 DE 20306702 U DE20306702 U DE 20306702U DE 20306702 U DE20306702 U DE 20306702U DE 20306702 U1 DE20306702 U1 DE 20306702U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strap
bridle
headpiece
piece
ears
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20306702U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20306702U priority Critical patent/DE20306702U1/de
Publication of DE20306702U1 publication Critical patent/DE20306702U1/de
Priority to DE102004020596A priority patent/DE102004020596B8/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B1/00Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
    • B68B1/04Bridles; Reins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Adornments (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Zaumzeug
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Zaumzeug für ein Pferd mit einem Genickstück, das hinter den Ohren am Kopf des Pferdes anliegt und das zumindest einen Kehlriemen und/oder wenigstens einen Gebissriemen hält.
Derartige Zaumzeuge oder Trensen sind in unterschiedlichen Ausführungen und für unterschiedliche Verwendungszwecke bekannt. Allen Zaumzeugen gemeinsam ist das sogenannte Genickstück, an dem ein oder mehrere Riemen befestigt sind, um das Pferd mittels Zügel oder Longierleinen zu reiten oder zu führen.
Bei einer Reittrense werden zum Beispiel drei Riemen benötigt. Der Reithalfterriemen ist mit einem Nasenriemen verbunden, der unter dem Unterkopf des Pferdes verschlossen wird. Der Gebissriemen trägt das Gebissstück, an dem auch die Zügel befestigt werden können. Der um die Kehle des Pferdes geführte Kehlriemen hält die Trense sicher am Kopf des Pferdes. Der Reithalfterriemen ist dabei als separater schmaler Riemen ausgebildet, der lose unterhalb des Genickstücks verläuft. Dies ist für das Pferd unbequem zu tragen.
0 Das Genickstück ist als gerader Riemen ausgebildet, dessen vordere Stirnkante gegen die empfindlichen Ohrhöcker drückt. Auch dies ist für das Pferd äußerst unangenehm und kann zudem bei einer zu fest angelegten Trense Schmerzen verursachen. Weiterhin wird die Bewegungsfreiheit der Ohren eingeschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zaumzeug der eingangs geschilderten Art so auszubilden, dass ein bequemeres Tragen desselben durch das Pferd ermöglicht wird.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, dass das Genickstück relativ breit und insbesondere breiter als herkömmliche Genickstücke ausgebildet ist und dass sich im Bereich der Riemenverbindung wenigstens drei Riemen einstückig nebeneinander liegend an das Genickstück anschließen. Dies hat den Vorteil, dass auf den separaten Riemen für den sonst üblichen Reithalfterriemen unterhalb des Genickstücks verzichtet werden kann. Am Hinterkopf des Pferdes liegt daher nur ein breiteres Genickstück vollflächig an. Der Tragekomfort für dass Pferd wird somit erhöht.
Wie das Zaumzeug ausgebildet ist oder für welche Zwecke es benutzt wird, ist grundsätzlich beliebig. Das Zaumzeug kann als Reittrense mit Kehlriemen, Reithalfterriemen und Gebissriemen ausgebildet sein. Bei einer Reittrense schließen sich an das Genickstück der Kehlriemen und der Reithalfterriemen und der Gebissriemen einstückig nebeneinander an. Es kann aber auch vorgesehen werden, dass das Zaumzeug als Kappzaum mit Kehlriemen und Nasenriemen ausgebildet ist. Hier schließen sich an das Genickstück der Kehlriemen und der Nasenriemen einstückig nebeneinander an.
Bei einem Kandarenzaum umfasst das Zaumzeug Kehlriemen, Reithalfterriemen und zwei Gebissriemen. Hier werden sich an das Genickstück der Kehlriemen, der Reithalfterriemen und wenigstens ein oder beide Gebissriemen einstückig nebeneinander anschließen.
Gemäß einer weitergehenden Ausführungsform der Erfindung umfasst das Genickstück auf seiner den Ohren des Pferdes zugewandten Seite Aussparungen. Dadurch wird erreicht, dass das Genickstück nicht mehr scharfkantig an die Ohren oder Ohrhöckern anstößt, sondern großflächig auf den Bereich hinter den Höckern aufliegt. Das Tragen des Zaumzeugs wird somit für das Pferd wesentlich angenehmer.
Wie die Aussparungen ausgebildet sind, ist grundsätzlich beliebig. Es kann vorgesehen werden, dass eine Aussparung für beide Ohren vorhanden ist, und dass sich das Genickstück seitlich neben den Ohren wieder erweitert. Zweckmäßig ist es aber insbesondere, wenn jedem Ohr eine separate Aussparung zugeordnet ist. Dann kann sich das Genickstück sicher zwischen den Ohren abstützen, ohne an die Ohrhöcker anzustoßen. Dabei ist es günstig, wenn die Aussparungen jeweils bogenförmig und in Richtung auf das Ohr konkav ausgebildet sind. Das Genickstück liegt dann 0 besonders gut und ohne scharfe Kanten an.
Alle sich an das Genickstück anschließende Riemen können in der Länge über herkömmliche Schnallenverschlüsse verändert werden. Ein Anpassen an unterschiedliche Pferdegrößen und/oder Kopfformen ist daher ohne weiteres möglich. Die Riemen und das Genickstück des Zaumzeugs bestehen vorzugsweise aus Leder.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen 0 Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht auf eine herkömmliche Reittrense,
Fig. 2 die Einzelheit X in Fig. 1, jedoch gemäß der Erfindung und
Fig. 3 die Einzelheit Y in Fig. 1, jedoch gemäß der Erfindung.
Das in der Zeichnung dargestellte Zaumzeug weist ein Genickstück 11 auf, das hinter den Ohren 12 des Pferdes verläuft. An den seitlichen Anlenkungsbereichen 13 teilt sich das Genickstück in einen Kehlriemen 14 und einen Gebissriemen 15 auf. An dem Gebissriemen sind über Gebissringe die Zügel befestigt. Weiterhin umfasst die Reittrense einen Reithalfterriemen 16, dessen vorderer Bereich mit dem Nasenriemen 17 verbunden ist, der unter dem Unterkopf des Pferdes verschließbar ist. An dem Nasenriemen 17 kann auch ein Sperrriemen 23 vorhanden sein. Der hintere Bereich 18 des Reithalfterriemens verläuft lose unter dem Genickstück 11. Weiterhin ist ein quer verlaufender Stirnriemen 19 angenäht, der über die 0 Stirn des Pferdes verläuft. Insoweit entspricht das in Fig. 1 dargestellte Zaumzeug einer herkömmlichen Reittrense und bedarf keiner weiteren Erläuterung.
Fig. 2 zeigt den seitlichen Anlenkungsberexch 13 in einer vergrößerten Darstellungsform und in einer anderen Ausführung. Hier ist das Genickstück 11 breiter als herkömmliche Genickstücke ausgebildet. Die Breite ist so gewählt, dass sich wenigstens drei Riemen 24, 25, 26 nebeneinander einstückig an das Genickstück anschließen.
0 Der Riemen 24 ist dem Kehlriemen 14, der Riemen 25 dem
Gebissriemen 15 und der Riemen 26 dem Reithalfterriemen 16 zugeordnet. Ein separater Riemen unterhalb des Genickstücks für das Reithalfter ist nicht mehr erforderlich.
35
Im Bereich des Anschlusses der Riemen 24, 25, 26 an das Genickstück können Verstärkungsnähte vorgesehen werden, die ein Einreißen verhindern. Alternativ oder zusätzlich können zwischen den einzelnen Riemen 24, 25, 26 im Bereich des Anschlusses an das Genickstück 11 runde Ausstanzungen 27 vorgesehen werden. Auch hierdurch wird ein Einreißen verhindert.
Fig. 3 zeigt den oberen Bereich des Genickstücks 11 im Bereich der Ohren 12, jedoch in einer anderen Ausfuhrungsform. Das Genickstück 11 weist auf seiner den Ohren zugekehrten Stirnkante 2 0 im Bereich der Ohren 12 jeweils eine konkave Aussparung 21 auf, die jeweils teilweise um einen Ohrhöcker 22 herum verläuft. Das Genickstück stößt daher nicht mehr an die empfindlichen Ohren oder Ohrhöcker an. Vielmehr kann sich das Genickstück großflächig am Hinterkopf abstützen. Die für die Orientierung des Pferdes zwingend erforderliche Bewegungsfreiheit der Ohren 12 bleibt erhalten.

Claims (9)

1. Zaumzeug für ein Pferd mit einem Genickstück, das hinter den Ohren am Kopf des Pferdes anliegt und das zumindest einen Kehlriemen (14) und/oder wenigstens einen Gebissriemen (15) hält, dadurch gekennzeichnet, das Genickstück (11) relativ breit ausgebildet ist und dass sich im Bereich der Riemenverbindung wenigstens drei Riemen (24, 25, 26) einstückig nebeneinander liegend an das Genickstück anschließen.
2. Zaumzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Reittrense mit Kehlriemen (14), Reithalfterriemen (16) und Gebissriemen (15) ausgebildet ist.
3. Zaumzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich an das Genickstück der Kehlriemen und der Reithalfterriemen und der Gebissriemen einstückig nebeneinander anschließen.
4. Zaumzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Kandarenzaum Kehlriemen, Reithalfterriemen und zwei Gebissriemen ausgebildet ist.
5. Zaumzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich an das Genickstück der Kehlriemen, der Reithalfterriemen und wenigstens ein oder beide Gebissriemen einstückig nebeneinander anschließen.
6. Zaumzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im Bereich der Anschlusses der Riemen (24, 25, 26) an das Genickstück (11) Verstärkungsnähte vorhanden sind.
7. Zaumzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Genickstück (11) auf seiner den Ohren (12) des Pferdes zugewandten Seite wenigstens eine den Ohren zugeordnete Aussparung (12) aufweist.
8. Zaumzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Ohr (12) eine Aussparung (12) vorgesehen ist.
9. Zaumzeug nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (21) bogenförmig an dem Ohrhöcker anliegen.
DE20306702U 2003-04-29 2003-04-29 Zaumzeug Expired - Lifetime DE20306702U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20306702U DE20306702U1 (de) 2003-04-29 2003-04-29 Zaumzeug
DE102004020596A DE102004020596B8 (de) 2003-04-29 2004-04-27 Zaumzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20306702U DE20306702U1 (de) 2003-04-29 2003-04-29 Zaumzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20306702U1 true DE20306702U1 (de) 2003-09-04

Family

ID=27816368

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20306702U Expired - Lifetime DE20306702U1 (de) 2003-04-29 2003-04-29 Zaumzeug
DE102004020596A Expired - Fee Related DE102004020596B8 (de) 2003-04-29 2004-04-27 Zaumzeug

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102004020596A Expired - Fee Related DE102004020596B8 (de) 2003-04-29 2004-04-27 Zaumzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE20306702U1 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3981124A (en) 1975-09-10 1976-09-21 Kibler Charles E Concho
DE19647338C2 (de) 1996-11-15 2000-05-25 Ulrich Conrad Pferdetrensengebiß

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1359115A1 (de) * 2002-05-02 2003-11-05 Mondial Industries LLC Federndes Halfter und Zaumzeug

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3981124A (en) 1975-09-10 1976-09-21 Kibler Charles E Concho
DE19647338C2 (de) 1996-11-15 2000-05-25 Ulrich Conrad Pferdetrensengebiß

Also Published As

Publication number Publication date
DE102004020596A1 (de) 2004-11-18
DE102004020596B4 (de) 2009-11-12
DE102004020596B8 (de) 2010-05-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0094069B1 (de) Reithalfter
EP3511291B1 (de) Riemen für ein zaum- oder sattelzeug sowie zaumzeug mit einem solchen riemen
DE102004020597B4 (de) Zaumzeug für Pferde
DE102011119275A1 (de) Hilfszügel
DE20306702U1 (de) Zaumzeug
DE2008527A1 (de) Zaumzeug
DE202015106088U1 (de) Stufenlos anpassbares, modulares Pferdezaumzeug
EP1675801B1 (de) Reit-/fahrhalfter
DE102008063763A1 (de) Zaumzeug
DE202009017477U1 (de) Zaumzeug
DE102016212102A1 (de) Halfter für Reit- und Zugtiere mit Nasenriemen
DE19938042C1 (de) Fahrradsattel
DE202020107226U1 (de) Sattelgurt für den Pferdesport
DE102007036290B4 (de) Zaumzeug
DE202006019714U1 (de) Zaumzeug
EP3617135B1 (de) Mehrteiliger zaum- oder sattelzeugriemen
DE102004020594A1 (de) Longiergurt
DE29502763U1 (de) Zaum
DE10331521A1 (de) Stufenlos größenverstellbares, gebissloses Pferdezaumzeug
EP4600201A1 (de) Nasenriemen, reithalfter und zaumzeug mit einem solchen reithalfter
DE202005004344U1 (de) Gebisslose Zäumung
DE27210C (de) Verstellbares Kummet für Zugthiere
DE29911823U1 (de) Scheiben-Gebiß (Pferdesport)
EP4382473A1 (de) Zäumung
EP4265564A1 (de) Kappzaum

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20031009

R163 Identified publications notified

Effective date: 20040323

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20060705

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20090703

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20110630

R071 Expiry of right
R071 Expiry of right