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DE20305352U1 - Aus mindestens zwei miteinander abdichtend verbundenen Rohrabschnitten bestehendes Brunnenausbaurohr - Google Patents

Aus mindestens zwei miteinander abdichtend verbundenen Rohrabschnitten bestehendes Brunnenausbaurohr Download PDF

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DE20305352U1
DE20305352U1 DE20305352U DE20305352U DE20305352U1 DE 20305352 U1 DE20305352 U1 DE 20305352U1 DE 20305352 U DE20305352 U DE 20305352U DE 20305352 U DE20305352 U DE 20305352U DE 20305352 U1 DE20305352 U1 DE 20305352U1
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STUEWA KONRAD STUEKERJUERGEN G
Stuewa Konrad Stuekerjuergen GmbH
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L15/00Screw-threaded joints; Forms of screw-threads for such joints
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
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    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/035Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings placed around the spigot end before connection

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Abstract

Aus mindestens zwei miteinander abdichtend verbundenen Rohrabschnitten (2, 3) bestehendes Brunnenausbaurohr (1) aus Stahl oder aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrabschnitte (2, 3) untereinander durch wasserquellfähige Dichtringe (6), Dichtbänder oder eine wassergellfähige Dichtmasse (10) gegeneinander abgedichtet sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein aus mindestens zwei miteinander abdichtend verbundenen Rohrabschnitten bestehendes Brunnenausbaurohr aus Stahl oder aus Kunststoff.
  • Brunnenausbaurohre der gattungsgemäßen Art sind an sich bekannt und werden in eine entsprechend tiefe Erdbohrung eingebracht, um aus entsprechend tiefen Grundwasserschichten sauberes Grundwasser fördern zu können.
  • Ein derartiges Brunnenausbaurohr durchtritt dabei verschiedene geologische Schichten und gegebenenfalls auch verschiedene Grundwasserstockwerke.
  • Da die der Erdoberfläche naheliegenden Grundwasserstockwerke in der Regel weniger sauberes Wasser führen, ist es wichtig, dass ein Eindringen von Grundwasser aus diesen höher gelegenen Grundwasserschichten sowohl in den Grundbereich der Erdlochbohrung wie auch in das Innere eines Brunnenausbaurohres verhindert wird.
  • Die bislang angewendeten Maßnahmen zur Abdichtung der einzelnen Rohrabschnitte im gegenseitigen Verbindungsbereich können trotz großer Sorgfalt bei der Montage das Risiko von kleinen Undichtigkeiten nicht gänzlich ausschließen, so daß unter unglücklichen Umständen weniger sauberes Grundwasser durch das Innere des Brunnenausbaurohres in den Grundbereich der Erdlochbohrung eindringen kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Brunnenausbaurohr der gattungsgemäßen Art aufzuzeigen, bei dem die Dichtigkeit im Verbindungsbereich der einzelnen Rohrabschnitte zueinander erheblich verbessert ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rohrabschnitte untereinander durch wasserquellfähige Dichtringe, Dichtbänder oder eine wasserquellfähige Dichtmasse gegeneinander abgedichtet sind.
  • Durch diese Art der Abdichtung wird das unerwünschte Eindringen von Grundwasser in das Innere des Brunnenausbaurohres weitestgehend zuverlässig verhindert, da die Dichtmittel bei Kontakt mit von außen angreifendem Grundwasser aufquellen und die Dichtwirkung erhöhen.
  • Bevorzugt werden Dichtringe oder Dichtbänder aus Poly-Chloropren verwendet.
  • Sofern eine wasserquellfähige Dichtmasse zum Einsatz kommt, besteht diese vorteilhafterweise aus Polyuretan.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Teildarstellung eines erfindungsgemäßen Brunnenausbaurohres im Verbindungsbereich zweier Rohrabschnitte, teilweise im Schnitt;
  • 2 eine vergrößerte Teildarstellung der in 1 mit II bezeichneten Einzelheit;
  • 3 eine der 2 entsprechende Darstellung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 4 einen vergrößert dargestellten Teilschnitt durch den Verbindungsbereich zweier Rohrabschnitte eines erfindungsgemäßen Brunnenausbaurohres nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung und
  • 5 einen der 4 entsprechenden Teilschnitt durch ein Brunnenausbaurohr nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • In 1 ist mit dem Bezugszeichen insgesamt ein Brunnenausbaurohr bezeichnet, welches aus mehreren, miteinander abdichtend verbundenen Rohrabschnitten besteht, wobei in 1 zwei derartige Rohrabschnitte dargestellt sind, die mit den Bezugszeichen 2 und 3 versehen sind.
  • Ein derartiges Brunnenausbaurohr 1, welches in der Praxis aus einer Vielzahl von miteinander verbundenen Rohrabschnitten besteht, wird in ein erdseitig vorbereitetes Bohrloch eingebracht, wobei der Durchmesser des Bohrloches größer ist als der Außendurchmesser des Brunnenausbaurohres 1.
  • Nach dem ordnungsgemäßen Einbringen des Brunnenausbaurohres 1 in ein Bohrloch ist es erforderlich, den Ringspalt zwischen dem Brunnenausbaurohr 1 einerseits und dem Bohrloch andererseits abdichtend auszufüllen, so dass relativ unreines Grundwasser in Grundwasserschichten, die der Erdoberfläche relativ nahe liegen, nicht in tiefer liegende, sauberes Grundwasser führende Grundwasserschichten fließen kann.
  • Diese abdichtende Ausfüllung wird in der Praxis durchgeführt durch das Einbringen von Verfüllmassen in den besagten Ringspalt, wobei das Ziel besteht, diese Verfüllmassen möglichst dicht mit dem Brunnenausbaurohr 1 zu verbinden, um auch das Durchsickern von verunreinigtem oder weniger gutem Grundwasser zwischen unmittelbarer Außenmantelfläche des Brunnenausbaurohres 1 und der Verfüllmasse selbst zu verhindern.
  • Um diesen angestrebten dichten Verbund sicher erreichen zu können, sind die Rohrabschnitte 2 und 3 (und alle weiteren Rohrabschnitte eines Brunnenausbaurohres 1) im Bereich ihrer Außenmantelfläche mit einer durch Sandstrahlung oder dergleichen mechanischen Aufrauhung 4 (siehe 2) und/oder mit einer aus Sand- und Bindemitteln bestehenden Masse 5 beschichtet (siehe 3).
  • Durch die mechanische Aufrauhung und/oder die Beschichtung mit einer Masse 5 aus Sand und Bindemitteln ist die Außenmantelfläche der Rohrabschnitte 2, 3 ideal aufbereitet für eine innige Verbindung mit einer Verfüllmasse zwischen erdseitigem Bohrloch und Brunnenausbaurohr 1, da die Außenmantelfläche durch die beschriebenen Maßnahmen gegenüber einem glatten Rohr erheblich vergrößert und auch weitestgehend zerklüftet ist, so dass sich ein inniger Verbund zwischen dieser aufgerauhten Außenmantelfläche und einer entsprechenden Verfüllmasse ergibt.
  • Bevorzugt wird bei einer Beschichtung mit einer Masse 5 aus Sand und Bindemitteln ein Bindemittel auf der Basis eines Epoxidharzes oder eines Epoxidharzgemisches verwendet, da sich hierdurch einerseits eine gute Anhaftung der Masse 5 an der Außenmantelfläche eines Rohrabschnittes 2 oder 3 ergibt und darüber hinaus ein Bindemittel auf Epoxidharz-Basis die Qualität des Grundwassers nicht beeinträchtigt.
  • Um das unerwünschte Eindringen von Grundwasser ins Innere des Brunnenausbaurohres 1 zu verhindern, ist es erforderlich, die einzelnen Rohrabschnitte 2 und 3 in ihrem jeweiligen Verbindungsbereich zueinander auch einwandfrei abzudichten.
  • Zu diesem Zweck ist beim Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß 4 ein Dichtring 6 aus einem wasserquellfähigen Material vorgesehen. Dieser Dichtring 6 ist in eine Ringnut 7 des einen Rohrabschnittes 2 eingelegt und wird von einem umlaufenden Randsteg 8 des anderen Rohrabschnittes 3 überdeckt. Die beiden Rohrabschnitte 2 und 3 sind im Verbindungsbereich mit einem Gewinde 9 versehen und miteinander verschraubt.
  • Der Dichtring 6 ist bevorzugt aus Poly-Chloropren gefertigt, einem gummiartigen Kunststoff, der bei Kontakt mit Wasser um einen bestimmten Betrag aufquillt und somit eine einwandfreie Abdichtung zwischen den beiden Rohrabschnitten 2 und 3 bewirkt.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß 5 ist der zwischen den beiden Rohrabschnitten 2 und 3 vorgesehene Bereich des Gewindes 9 mit einer Dichtmasse 10 aus wasserquellfähigem Material bestrichen, die bevorzugt aus Polyurethan besteht. Diese Dichtmasse 10 kann über den gesamten Bereich des Gewindes 9 aufgetragen sein, so dass sich hier eine sehr große Dichtstrecke ergibt. Es ist aber auch möglich, nur einige Gewindegänge des Gewindes 9 mit einer derartigen Dichtmasse 10 zu bestreichen, um eine ausreichende Abdichtung der beiden Rohrabschnitte 2 und 3 zueinander zu gewährleisten.
  • Durch die beschriebenen Maßnahmen wird auf einfache Art und Weise sichergestellt, dass weder an der Außenseite des Brunnenausbaurohres 1 noch durch dessen Inneres Grundwasser aus höher liegenden Grundwasserschichten nach unten in den Förderbereich des Brunnenausbaurohres 1 eindringen kann.
  • Abweichend von den dargestellten Ausführungsbeispielen können einzelne Rohrabschnitte eines Brunnenausbaurohres 1 auch über Zugfeste-Steckmuffen-Verbindungen (kurz ZSM-Verbindungen) miteinander verbunden sein. Auch hier können dann mit entsprechendem Vorteil wasserquellfähige Dichtringe, Dichtbänder oder Dichtmassen Verwendung finden.
  • Eine weitere Variante zu den dargestellten Ausführungsbeispielen kann darin bestehen, daß ein Dichtring 6 in den muffenartigen Bereich eines Rohrabschnittes eingelegt wird und abdichtend auf dem glattwandigen Bereich des schaftartig in die Muffe eingreifenden Bereichs des anderen Rohrabschnittes aufliegt.

Claims (9)

  1. Aus mindestens zwei miteinander abdichtend verbundenen Rohrabschnitten (2, 3) bestehendes Brunnenausbaurohr (1) aus Stahl oder aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrabschnitte (2, 3) untereinander durch wasserquellfähige Dichtringe (6), Dichtbänder oder eine wassergellfähige Dichtmasse (10) gegeneinander abgedichtet sind.
  2. Brunnenausbaurohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtringe (6) oder die Dichtbänder aus Poly-Chloropren bestehen.
  3. Brunnenausbaurohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtmasse (10) aus Polyuretan besteht.
  4. Brunnenausbaurohr nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrabschnitte (2, 3) im gegenseitigen Verbindungsbereich mit Gewinde (9) versehen und miteinander verschraubt sind.
  5. Brunnenausbaurohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtringe (6) in eine umlaufende Ringnut (7) des einen Rohrabschnittes (2) eingelegt und von einem umlaufenden Randsteg (8) des anderen Rohrabschnittes (3) überdeckt sind.
  6. Brunnenausbaurohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtringe (6) in eine umlaufende Ringnut eines muffenartig ausgebildeten Endes eines Rohrabschnittes eingelegt sind und auf einem zylindrischen Abschnitt des in den muffenartigen Bereich hineinragenden Endes des anderen Rohrabschnittes abdichtend aufliegen.
  7. Aus mindestens zwei miteinander abdichtend verbundenen Rohrabschnitten (2, 3) bestehendes Brunnenausbaurohr (1) aus Stahl oder aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenmantelflächen der Rohrabschnitte (2, 3) durch Sandstrahlung oder dergleichen mechanisch aufgerauht und/oder mit einer aus Sand- und Bindemitteln bestehenden Masse (5) beschichtet sind.
  8. Brunnenausbaurohr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel ein Epoxidharz oder Epoxidharzgemisch ist.
  9. Brunnenausbaurohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrabschnitte (2, 3) im gegenseitigen Verbindungsbereich durch eine Zugfeste-Steckmuffen-Verbindung miteinander verbunden sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103835359A (zh) * 2014-03-21 2014-06-04 高建国 多功能节水座便器

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN103835359A (zh) * 2014-03-21 2014-06-04 高建国 多功能节水座便器

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R071 Expiry of right
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