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DE20305477U1 - Durchgangssperre - Google Patents

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DE20305477U1
DE20305477U1 DE20305477U DE20305477U DE20305477U1 DE 20305477 U1 DE20305477 U1 DE 20305477U1 DE 20305477 U DE20305477 U DE 20305477U DE 20305477 U DE20305477 U DE 20305477U DE 20305477 U1 DE20305477 U1 DE 20305477U1
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Germany
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swivel
passage barrier
barrier according
locking
stationary
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DE20305477U
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Brueder Siegel & Co KG Draht- und Metallwarenfabrik GmbH
Siegel Geb Co KG GmbH
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Brueder Siegel & Co KG Draht- und Metallwarenfabrik GmbH
Siegel Geb Co KG GmbH
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Priority to PCT/EP2004/002788 priority patent/WO2004088050A1/de
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B11/00Means for allowing passage through fences, barriers or the like, e.g. stiles
    • E06B11/08Turnstiles; Gates for control of entry or exit of persons, e.g. in supermarkets
    • E06B11/085Turnstiles; Gates for control of entry or exit of persons, e.g. in supermarkets non-rotary or with a limited angle of rotation, e.g. 90°

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
  • Gates (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Durchgangssperre, insbesondere Personendurchgangssperre, umfassend ein ortsfestes Tragteil (1), ein um dieses drehbares Schwenkteil (3), an das über mindestens ein Verbindungsteil (21) ein Türflügel (20) angeschlagen ist, ein ebenfalls relativ zum Tragteil (1) drehbares Zwischenglied, eine zwischen dem Zwischenglied einerseits und dem Schwenkteil oder dem Tragteil andererseits wirkende Paniksicherung und ein zwischen dem Zwischenglied einerseits und dem Tragteil oder dem Schwenkteil andererseits wirkendes Sperrglied, welches Teil einer Verriegelungseinrichtung und in Richtung der Schwenkachse (8) zwischen zwei Stellungen, in deren einer das Schwenkteil (3) blockiert und in deren anderer das Schwenkteil verschwenkbar ist, verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung ein ortsfestes, sich an einem ortsfesten Halter abstützendes Betätigungselement (16) umfaßt, welches über eine Koppeleinrichtung auf das Sperrglied einwirkt, um dieses längs der Schwenkachse (8) zu verschieben.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Durchgangssperre, insbesondere Personendurchgangssperre, umfassend ein ortsfestes Tragteil, ein um dieses drehbares Schwenkteil, an welchem über mindestens ein Verbindungsteil ein Türflügel angeschlagen ist, ein ebenfalls relativ zum Tragteil drehbares Zwischenglied, eine zwischen dem Zwischenglied einerseits und dem Schwenkteil oder dem Tragteil andererseits wirkende Paniksicherung und ein zwischen dem Zwischenglied einerseits und dem Tragteil oder dem Schwenkteil andererseits wirkendes Sperrglied, welches Teil einer Verriegelungseinrichtung und in Richtung der Schwenkachse zwischen zwei Stellungen, in deren einer das Schwenkteil blockiert und in deren anderer das Schwenkteil verschwenkbar ist, verschiebbar ist.
  • Durchgangssperren der hier in Rede stehenden Art kommen insbesondere in Supermärkten zum Einsatz. Sie dienen dort dazu, im Kassenbereich die Durchgänge an nicht besetzten Kassen zu verschließen. Die integrierte Paniksicherung gestattet dabei, daß der Türflügel unabhängig von der Stellung der Verriegelungseinrichtung bzw. des Sperrglieds im Notfall ohne weiteres, allein durch Überschreiten eines vorgegebenen Mindestmoments geöffnet werden kann. In diesem Sinne ist im Rahmen der vorliegenden Anmeldung die Angabe, wonach das Schwenkteil blockiert ist, dahingehend zu verstehen, daß sich bei der entsprechenden Stellung des Sperrglieds das Schwenkteil mit dem daran angeschlagenen Türflügel durch Auslösen der Paniksicherung durchaus um die Schwenkachse drehen läßt.
  • Eine Durchgangssperre der vorstehend angegebenen Art ist aus der DE 19857611 A1 bekannt. Diese Durchgangssperre zeichnet sich dadurch aus, daß zur Betätigung des Sperrglieds dergestalt, daß das Schwenkteil entweder blockiert oder aber verschwenkbar ist, ein Betätigungselement in Form eines oben aus dem Standrohr herausragenden Knaufs dient. Ferner ist diese Durchgangssperre abschließbar. Hierzu ist der Verriegelungseinrichtung ein Schloß zugeordnet. Ist dieses Schloß entsperrt, läßt sich durch Betätigen des Knaufs die Stellung des Sperrglieds verändern; ist indessen das Schloß gesperrt, so ist eine Veränderung der Stellung des Sperrglieds nicht möglich. Das genannte Schloß ist hierzu in einem unmittelbar oder mittelbar mit dem Tragteil verbundenen Lagerteil aufgenommen und wirkt auf ein den Knauf mit dem Sperrglied verbindendes Gestänge.
  • Weitere abschließbare Kassensperren mit im wesentlichen vergleichbarer Funktion sind aus dem deutschen Gebrauchsmuster 7713093 sowie der Europäischen Patentanmeldung 0849432 bekannt. Bei der Durchgangssperre nach dem deutschen Gebrauchsmuster 7713093 ist das Schloß in einem Griffstück untergebracht, welches seitwärts von dem rohrförmigen Schwenkteil absteht und fest mit einer Hülse verbunden ist, welche in dem Ringraum zwischen dem rohrförmigen Tragteil und dem dieses umgebenden Schwenkrohr angeordnet ist. Über das Griffstück läßt sich, sofern das Schloß entsperrt ist, die Hülse längs der Schwenkachse verschieben, um, je nach der Stellung der Hülse, das Schwenkteil entweder zu blockieren oder aber die Blockierung aufzuheben. Bei der Durchgangssperre nach der Europäischen Patentanmeldung 0849432 ist das entsprechende Schloß in einer Kappe montiert, welche in dem oberen Ende des als Schwenkrohr ausgebildeten Schwenkteils längs dessen Achse verschiebbar aufgenommen ist. Mit jener längs der Schwenkachse verschiebbaren Kappe ist eine Hülse verbunden, welche Teil der Sperrvorrichtung ist und im gesperrten Zustand das Schwenkrohr und das Zwischenglied drehfest miteinander verbindet.
  • Übereinstimmend weisen alle drei vorstehend gewürdigten Durchgangssperren den Nachteil auf, daß diese sich kaum oder gar nicht zur Einhausung der das Tragteil und das Schwenkteil umfassenden Baugruppe eignen; denn das der Veränderung der Stellung des Sperrglieds dienende Element, sei es ein Knauf (vgl. DE 19857611 A1 ), ein Griffstück (vgl. DE 7713093 U1 ) oder eine Kappe (vgl. EP 0849432 A1 ) muß, damit die Bedienperson es betätigen kann, frei zugänglich bleiben. Im übrigen genügt die Handhabung bekannter Durchgangssperren nicht uneingeschränkt den Anforderungen der Praxis insoweit, als es z.T. relativ umständlich bzw. aufwendig ist, bei einer Kassensperre mit gesperrtem Schloß die Stellung des Türflügels zu verändern. Zunächst muß hierzu nämlich das Schloß entsperrt werden; und erst in einem zweiten Schritt läßt sich über eine Einflußnahme auf ein entsprechendes Betätigungsglied die Blockade des Schwenkteils aufheben.
  • Vor dem Hintergrund des vorstehend aufgezeigten Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Durchgangssperre der gattungsgemäßen Art zu schaffen, welche sich in besonderer Weise zur Einhausung der das Tragteil und das Schwenkteil umfassenden Baugruppe eignet und sich besonders bedienungsfreundlich ausführen läßt.
  • Gelöst wird diese Aufgabenstellung gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch, daß die Verriegelungseinrichtung ein ortsfestes, sich an einem ortsfesten Halter abstützendes Betätigungselement umfaßt, welches über eine Koppeleinrichtung auf das Sperrglied einwirkt, um dieses längs der Schwenkachse zu verschieben. Für die erfindungsgemäße Durchgangssperre kommt es, mit anderen Worten, wesentlich darauf an, daß jenes Betätigungselement, welches auf das Sperrglied einwirkt, um durch Veränderung von dessen Lage den Zustand der Verriegelungseinrichtung zu verändern, nicht in irgendeiner Weise selbst verschiebbar und/oder verschwenkbar, sondern vielmehr ortsfest angeordnet ist. Der der Abstützung des Betätigungselements dienende ortsfeste Halter nimmt dabei Reaktionskräfte und ggf. Reaktionsmomente auf, die bei der Veränderung der Stellung des Sperrgliedes durch das Betätigungselement entstehen. Um die Stellung des Türflügels zu blockieren bzw. die Blockierung aufzuheben, braucht bei der Durchgangssperre nach der vorliegenden Erfindung somit kein wie auch immer geartetes, parallel zur Schwenkachse verschiebbares Betätigungselement frei zugänglich zu sein. Vielmehr ist das nach der vorliegenden Erfindung vorgesehene Betätigungselement ortsfest, so daß es eine Einhausung der das Tragteil und das Schwenkteil umfassenden Baugruppe nicht behindert. Die Abstützung des Betätigungselements an einem ortsfesten Halter gestattet im übrigen, wie weiter unten im Detail aufgeführt wird, die Betätigung der Verriegelungseinrichtung beispelsweise über elektro-mechanische Aggregate, was im Hinblick auf den Bedienungskomfort besonders günstig ist.
  • Gemäß einer ersten bevorzugten Weiterbildung der Erfindung umfaßt die Koppeleinrichtung ein Schiebeelement, auf welches das ortsfeste Betätigungselement einwirkt und welches in Richtung der Schwenkachse verschiebbar geführt ist. Jenes Schiebeelement kann dabei insbesondere als Hülse ausgeführt sein, welche auf dem Tragteil, insbesondere einem Tragrohr, verschiebbar geführt ist, und zwar gemäß einer besonders bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung außerhalb jenes Bereichs, in welchem das Schwenkteil das Tragteil umgibt, angeordnet. Dies ermöglicht die Einwirkung des ortsfesten Betätigungselements auf die Schiebehülse bei minimalem baulichen Aufwand namentlich im Falle der Einhausung der das Tragteil und das Schwenkteil umfassenden Baugruppe.
  • Gemäß einer anderen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß eine sich in einer zur Schwenkachse parallelen Ebene erstreckende Montageplatte mit zwei konsolenartigen Haltern vorgesehen ist, an welchen das Tragteil im Bereich seiner beiden Enden abgestützt ist. Insbesondere kann sich das ortsfeste Betätigungselement dabei ebenfalls an der Montageplatte bzw. einem dieser zugeordneten konsolenartigen Halter abstützen. Auch diese Weiterbildung ist, namentlich im Hinblick auf den Montageaufwand, von besonderem Vorteil im Falle der Einhausung der das Tragteil und das Schwenkteil umfassenden Baugruppe.
  • Vor demselben Hintergrund erweist es sich als besonders günstig, wenn das mindestens eine Verbindungsteil, über das der eine Türflügel an dem Schwenkteil angeschlagen ist, dergestalt abgewinkelt ist, daß die Schwenkachse gegenüber der Ebene des Türflügels einen vorgegebenen Abstand einhält.
  • Was die Ausführung des ortsfesten Betätigungselements angeht, bestehen hierfür je nach den Anforderungen mehrere Möglichkeiten. Gemäß einer insoweit besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung umfaßt das Betätigungselement ein Zylinderschloß mit nachgeschaltetem Exzenter, welcher beispielsweise auf die weiter oben erwähnte Schiebehülse wirkt. Die Betätigung des Sperrglieds erfolgt in diesem Falle direkt über das Schloß. Besonders günstig wirkt sich dies auf die Handhabung aus; denn das Entsperren des Schlosses und das Aufheben der Blockierung des Schwenkteils bilden in diesem Falle, anders als dies für den Stand der Technik nach der DE 19857611 A1 und der DE 7713093 U1 gilt, einen einzigen Vorgang. Bei minimalem Aufwand sind bei dieser Weiterbildung Manipulationen an der Durchgangssperre durch Unbefugte zuverlässig ausgeschlossen.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist keineswegs zwingend, daß das ortsfeste Betätigungselement selbst für die Bedienpersonen zugänglich sein muß. Vielmehr ist beispielsweise denkbar, daß ein elektromechanisch ausgeführtes ortsfestes Betätigungselement, welches namentlich einen Elektromagneten umfassen kann, nicht ohne weiteres zugänglich ist. Die Blockierung des Schwenkteils kann in diesem Falle durch entsprechende Beaufschlagung des elektromechanischen Betätigungselements aufgehoben werden, beispielsweise indem der betreffende Elektromagnet an die Elektronik der Registrierkasse, welcher die Durchgangssperre zugeordnet ist, angeschlossen ist. Wird die Kasse eingeschaltet, betätigt der Elektromagnet das Sperrglied selbsttätig dergestalt, daß sich die Durchgangssperre ohne weiteres öffnen läßt.
  • Andere besonders vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Durchgangssperre zeichnen sich dadurch aus, daß die Paniksicherung zwischen dem Zwischenteil und dem Schwenkteil wirkt und/oder daß die Koppeleinrichtung ein im Inneren des Tragteils angeordnetes Gestänge umfaßt. Beide Merkmale sind günstig im Hinblick auf eine besonders kompakte Ausführung der das Tragteil und das Schwenkteil umfassenden Baugruppe, was deren Einhausung bei geringem Platzbedarf begünstigt.
  • Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines in der Zeichnung in perspektivischer Ansicht veranschaulichten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Die das Tragteil 1 in Form eines Tragrohres 2 und ein Schwenkteil 3 in Form eines Schwenkrohres 4 umfassende Baugruppe 5 ist hinsichtlich ihrer maßgeblichen konstruktiven Merkmale im wesentlichen mit der Durchgangssperre nach der DE 19857611 A1 übereinstimmend aufgebaut. Insoweit wird zum Verständnis der in der Zeichnung dargestellten Durchgangssperre auf diese Druckschrift verwiesen, soweit sich nicht aus der nachfolgenden Erläuterung der Unterschiede etwas anderes ergibt.
  • Die das Tragrohr 2 und das Schwenkrohr 4 umfassende Baugruppe 5 ist zu ihrer Montage an einer vertikalen Wand 6 in einer spezifischen Halterung 7 gelagert. Diese umfaßt eine zur Schwenkachse 8 des Schwenkrohres 4 parallele Montageplatte 9 mit drei konsolenartigen Hal tern 10, 11, 12. In einem oberen Halter 10 und einem unteren Halter 11 ist das Tragrohr 2 mit seinem oberen Ende 13 und seinem unteren Ende 14 gelagert.
  • Der dritte Halter 12 steht seitwärts von der Montageplatte 9 ab. In ihm ist ein Schloß 15, welches ein Betätigungselement 16 für die Verriegelungseinrichtung bildet, ortsfest gelagert. Das Schloß 15 wirkt über einen Exzenter 17 auf eine Schiebehülse 18, die in jenem Bereich, in dem das Tragrohr 2 nicht von dem Schwenkrohr 4 umgeben ist, auf dem Tragrohr parallel zur Schwenkachse 8 des Schwenkrohres verschiebbar gelagert ist. Die Schiebehülse 18 steht über ein – im Tragrohr angeordnetes – Gestänge (vgl. DE 19857611 A1 ) mit dem Sperrglied der Verriegelungseinrichtung in Verbindung; hierzu sind in dem Tragrohr zwei Langlöcher 19 angeordnet für den Durchtritt der die Schiebehülse 18 mit jenem Gestänge verbindenden Verbindungsstifte. Der der ortsfesten Abstützung des Schlosses 15 dienende Halter 12 nimmt bei der Betätigung des Schlosses Reaktionskräfte auf, die sich aus dem Aufbau der Verriegelungseinrichtung ergeben.
  • Mit dem Schloß 15 wird gleichzeitig die Verriegelungseinrichtung entsperrt und betätigt. Hierzu wird, um bei blockiertem Schwenkteil 3 die Blockierung aufzuheben, der zum Schloß gehörende Schlüssel um 90° gedreht, wodurch das Sperrglied aus seiner Rastposition austritt und sich der Türflügel 20 in die gewünschte Richtung verschwenken läßt. Bereits nach einem Teil der Schwenkbewegung kann der Schlüssel zurückgedreht und abgezogen werden. Ist die Schwenkbewegung abgeschlossen, rastet das Sperrglied in der neuen Stellung des Schwenkrohres 4 aufgrund seiner Beaufschlagung durch eine Vorspannfe der (vgl. DE 1985761 A1 ) in eine zweite Raststellung ein und blockiert in dieser Stellung das Schwenkrohr 4 samt Türflügel 20. Alternativ zu der Vorspannung mittels einer Feder kommt bei einer entsprechend modifizierten Konstruktion ein allein durch die Schwerkraft bedingtes Einrasten des Sperrglieds in den beiden Endstellungen des Türflügels 20 in Betracht. Bei Bedarf kann ein Einrasten des Sperrglieds auch auf eine Stellung des Türflügels, namentlich dessen einen Durchgang versperrende Stellung beschränkt sein.
  • Die beiden Verbindungsteile 21, über die der Türflügel 20 an das Schwenkrohr 4 angeschlagen ist, sind dergestalt abgewinkelt ausgeführt, daß die Schwenkachse 8 gegenüber der Ebene des Türflügels 20 einen vorgegebenen Abstand einhält.

Claims (11)

  1. Durchgangssperre, insbesondere Personendurchgangssperre, umfassend ein ortsfestes Tragteil (1), ein um dieses drehbares Schwenkteil (3), an das über mindestens ein Verbindungsteil (21) ein Türflügel (20) angeschlagen ist, ein ebenfalls relativ zum Tragteil (1) drehbares Zwischenglied, eine zwischen dem Zwischenglied einerseits und dem Schwenkteil oder dem Tragteil andererseits wirkende Paniksicherung und ein zwischen dem Zwischenglied einerseits und dem Tragteil oder dem Schwenkteil andererseits wirkendes Sperrglied, welches Teil einer Verriegelungseinrichtung und in Richtung der Schwenkachse (8) zwischen zwei Stellungen, in deren einer das Schwenkteil (3) blockiert und in deren anderer das Schwenkteil verschwenkbar ist, verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung ein ortsfestes, sich an einem ortsfesten Halter abstützendes Betätigungselement (16) umfaßt, welches über eine Koppeleinrichtung auf das Sperrglied einwirkt, um dieses längs der Schwenkachse (8) zu verschieben.
  2. Durchgangssperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeleinrichtung ein Schiebeelement umfaßt, auf welches das ortsfeste Betätigungselement (16) einwirkt und welches in Richtung der Schwenkachse (8) verschiebbar geführt ist.
  3. Durchgangssperre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebeelement als Schiebehülse (18) ausgeführt ist, welche außerhalb jenes Bereichs angeordnet ist, in welchem das Schwenkteil (3) das Tragteil (1) umgibt.
  4. Durchgangssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Montageplatte (9) vorgesehen ist, welche sich in einer zur Schwenkachse (8) parallelen Ebene erstreckt und an welcher das Tragteil (1) im Bereich seiner beiden Enden (13, 14) abgestützt ist.
  5. Durchgangssperre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (16) sich an einem an der Montageplatte (9) angeordneten Halter (12) abstützt.
  6. Durchgangssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Verbindungsteil (21), über das der Türflügel (20) an dem Schwenkteil (3) angeschlagen ist, dergestalt abgewinkelt ist, daß die Schwenkachse (8) gegenüber der Ebene des Türflügels (20) einen vorgegebenen Abstand einhält.
  7. Durchgangssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (16) ein Zylinderschloß (15) mit nachgeschaltetem Exzenter (17) umfaßt.
  8. Durchgangssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Paniksicherung zwischen dem Zwischenteil und dem Schwenkteil (3) wirkt.
  9. Durchgangssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeleinrichtung ein im Inneren des Tragteils (1) angeordnetes Gestänge umfaßt.
  10. Durchgangssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied über ein Federelement und/ oder über die Schwerkraft in mindestens eine das Schwenkteil (3) blockierende Raststellung vorgespannt ist.
  11. Durchgangssperre nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (16) elektromechanisch ausgeführt ist.
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