DE20304109U1 - Fugenbandabschalanordnung - Google Patents
FugenbandabschalanordnungInfo
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Description
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DEGC-81426.6 | |||
| 14. März 2003 | ||||
MSL Mathieu Schalungsstysteme und
Lufttechnische Komponenten GmbH
Lufttechnische Komponenten GmbH
Die Erfindung betrifft eine Fugenbandabschalanordnung mit einem unteren Abschalelement, bestehend aus wenigstens zwei durch im Wesentlichen parallele Längselemente miteinander verbundene Unterteile, von denen jedes ein unteres Querelement und ein oberes Querelement aufweist, die auf ihren Mitten jeweils durch ein Mittelelement verbunden sind, mit einem oberen Abschalelement, bestehend aus wenigstens zwei durch im Wesentlichen parallele Längselemente miteinander verbundene Oberteile, von denen jedes ein unteres Querelement aufweist, mit dessen Enden jeweils ein sich nach unten erstreckendes Außenelement verbunden ist und das an seiner Mitte ein sich nach oben erstreckendes Mittelelement aufweist, mit zwei gegebenenfalls perforierten und/oder profilierten Schalungsblechen, von denen jedes sich in Richtung der Längselemente erstreckend an den Mittelelementen der Unterteile und der Oberteile festgelegt ist, und mit einem Fugenband oder Fugenblech, das zwischen den oberen Querelementen der Unterteile und den unteren Querelementen der Oberteile angeordnet ist, wobei die Außenelemente eines jeden Oberteils das zugehörige Unterteil außenseitig übergreifend angeordnet sind.
Ein solches Verbundabschalsystem für Arbeitsfugen, bestehend aus dem unteren Abschalelement und dem darübergestellten oberen Abschalelement mit dazwischen angeordnetem Fugenband in der Ausführung für eine Abstellung auf einer Bodenplatte als verlorene Schalung in der Baukonstruktion ist aus dem Prospektblatt SBGH der Anmelderin bekannt. Bei diesem System sind die den oberen Querelementen der Unterteile und die den Querelementen der Oberteile zugeordneten Längselemente auf der dem Fugenband oder Fugenblech zugewandten Seite befestigt.
Um dem beim Betonieren entstehenden Druck standzuhalten, müssen die Oberteile des oberen Abschalelements und die Unterteile des unteren Abschalelements separat befestigt und abgestützt werden. Das zwischen den Oberteilen und Unterteilen eingelegte Fugenband wird nicht automatisch fixiert, da der Abstand zwischen ihnen größer als die Fugenbanddicke sein kann.
Um ein optimales Verbinden des Fugenbandes mit dem Beton zu erreichen, muss der flüssige Beton mit einem Rüttler verdichtet werden. Beim Verdichten entweicht Luft aus dem Be-
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ton. Bei der bekannten Abschalanordnung ist ein Entweichen der Luft von unterhalb des Fugenbandes oder Fugenblechs nicht in jedem Fall sichergestellt, da, wenn das obere Abschalelement das Fugenband oder Fugenblech auf die auf den unteren Querelementen befestigen Längselemente drückt, sich zwischen den Längselementen Luftblasen einlagern können. Ferner besteht die Gefahr, dass sich das untere Abschalelement durch den Betondruck in seiner Lage verschiebt. Außerdem können sich die beiden Abschalelemente, insbesondere bei größeren Einbauhöhen, verformen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht deshalb darin, die Fugenbandabschalanordnung der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, dass bei ausreichender Stabilität der Anordnung das Fugenband bzw. das Fugenblech exakt positionierbar ist und seine Position auch beim Ausbetonieren lagegesichert beibehalten wird, wobei gleichzeitig die Arbeitsfuge unter- und oberhalb des Fugenbandes abgeschalt wird.
Diese Aufgabe wird ausgehend von der Fugenbandabschalanordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass jedes Oberteil ein oberes Querelement aufweist, bis zu dessen Mitte sich das Mittelelement des Oberteils erstreckt, dass die Außenelemente jedes Oberteils sich bis zu den Enden seines oberen Querelements erstrecken und mit ihnen verbunden sind, dass die Enden des oberen Querelements und des unteren Querelements jedes Unterteils durch Außenelemente verbunden sind und dass das Fugenband oder Fugenblech zwischen den oberen Querelementen der Unterteile und den unteren Querelementen der Oberteile in Druckkontakt gehalten ist.
Zweckmäßigerweise sind die Außenelemente und die Mittelelemente zueinander im Wesentlichen parallel und erstrecken sich senkrecht zu den Querelementen, und die Längselemente erstrecken sich im Wesentlichen senkrecht zu den von den Unter- und Oberteilen gebildeten Ebenen.
Die erfindungsgemäße Fugenbandabschalanordnung hat den Vorteil, dass die Unterteile und die Oberteile aufgrund ihrer rahmenartigen Ausgestaltung in sich äußerst stabil sind. Die Lagestabilität des unteren Abschalelements ist dadurch gewährleistet, dass es außenseitig von dem oberen Abschalelement nur mit einem die leichte Montage zulassenden Abstand übergriffen wird. Das Fugenband bzw. das Fugenblech ist zwischen den Oberteilen und den Unterteilen durch den Auflagedruck des oberen Abschalelements lagefixiert festgehalten.
Vorteilhafterweise sind wenigstens die den oberen Querelementen der Unterteile zugeordneten Längselemente auf der vom Fugenband oder Fugenblech abgewandten Seite an den
oberen Querelementen befestigt. Dadurch verbleibt zwischen dem Fugenband oder Fugenblech immer ein Freiraum, der durch die Querelement-Materialstärke bestimmt ist und der ein nach oben Entweichen von Luft aus dem Beton beim Rütteln von unterhalb des Fugenbandes oder Fugenblechs auch bei dessen horizontaler Positionierung ermöglicht.
Der Abtransport von beim Rütteln des Betons freigesetzter Luft von unterhalb des Fugenbandes oder Fugenblechs kann dadurch weiter verbessert werden, wenn im Bereich ihrer Mittelelemente jeweils das untere Querelement jedes Oberteils und das obere Querelement jedes Unterteils V-förmig mit einem gleichen stumpfen Scheitelwinkel abgewinkelt sind und das zwischen ihnen angeordnete Fugenband oder Fugenblech dieser V-Form entspricht.
Vorteilhafterweise beträgt der stumpfe Scheitelwinkel 140° bis 160°, vorzugsweise 150°.
Die oberen Querelemente der Oberteile können, beispielsweise durch Rödelung, an einer oberen Bewehrung in einfacher Weise fixiert werden.
Eine gute Fixierung der Oberteile wird dadurch erreicht, dass die freien unteren Enden ihrer Außenelemente durch eine untere Bewehrung hindurchgesteckt werden.
Die Oberteile und Unterteile einschließlich der Längselemente bestehen zweckmäßigerweise aus Baustahl und werden miteinander durch Verschweißung und/oder Rödeldraht verbunden. Vorteilhafterweise ist jedes Unterteil aus einem einzigen Baustahlstück gebogen.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einer Stirnansicht eine erste Ausführungsform einer Fugenbandabschalanordnung,
Fig. 2 ein Unterteil der Fugenbandabschalanordnung von Fig. 1,
Fig. 3 die Fugenbandabschalanordnung von Fig. 1 perspektivisch,
Fig. 4 in einer Ansicht wie Fig. 1 eine modifizierte Ausgestaltung der Fugenbandabschalanordnung,
Fig. 5 in einer Ansicht wie Fig. 2 das modifizierte Unterteil der Fugenbandabschalanordnung von Fig. 4 und
Fig. 6 die Fugenbandabschalanordnung von Fig. 4 perspektivisch.
Die in Fig. 1 und 3 sowie 4 und 6 gezeigte Fugenbandabschalanordnung besteht aus einem unteren und einem oberen Abschalelement. Die Abschalelemente bestehen ihrerseits aus
Unterteilen 10 bzw. Oberteilen 20 aus Baustahl, die an zueinander parallelen Längselementen 42 aus Baustahl jeweils mit gleichen Abständen auf gleicher Höhe befestigt sind, wobei die Befestigung durch Verschweißen oder mittels Rödeldraht erfolgt. Die Abschalelemente werden auf der Baustelle so positioniert, dass das obere Abschalelement das untere Abschalelement außenseitig übergreift und zwischen einer oberen Bewehrung 40 und einer unteren Bewehung 41 eingesetzt ist.
Jedes Unterteil 10 besteht aus einem oberen Querelement 11 und einem unteren Querelement 12, die einstückig auf gegenüberliegenden Seiten durch ein Außenelement 14 bzw. 15 und auf ihren Mitten durch ein Mittelelement 13 verbunden sind. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, kann das Unterteil 10 aus einem Baustahllängenstück ausgehend von seinem einen Ende A in Erstreckung über das Mittelteil 13, die eine Hälfte des unteren Querelements 12, das Außenelement 14, das obere Querelement 11, das andere Außenelement 15 und die andere Hälfte des unteren Querelements 12 gebogen werden, wobei sich das andere Ende B seitlich etwas über den Übergang zwischen Mittelelement 13 und der einen Hälfte des unteren Querelements 12 hinaus erstreckt.
Jedes Oberteil 20 besteht aus einem oberen Querelement 21 und einem unteren Querelement 22, die auf ihren Mitten durch ein Mittelteil 23 verbunden sind und die außenseitig ein Außenelement 24 und ein Außenelement 25 aufweisen, die sich über das untere Querelement 22 soweit hinaus erstrecken, dass sie, wie in Fig. 1 gezeigt ist, das zugeordnete Unterteil 11 außenseitig umgreifend in eine untere Bewehrung 41 steckbar sind.
Die Außenelemente 14, 15, 24, 25 und die Mittelelemente 13, 23 sind zueinander parallel und erstrecken sich senkrecht zu den Querelementen 11, 12, 21, 22. Die Längselemente 42 erstrecken sich senkrecht zu den Ebenen, die von den Ober- und Unterteilen 20, 10 gebildet werden, und sind jeweils auf deren Innenseiten angeordnet, so dass sich beispielsweise zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten der Querelemente 11 und 21 keine Längselemente 42 befinden.
Am Mittelelement 13 jedes Unterteils 10 ist ein Schalungsblech 31 befestigt, das ein gewelltes Profil aufweist und sich in Richtung der Längselemente 42 erstreckt. An dem Mittelelement 23 jedes Oberteils 20 ist ebenfalls ein Schalungsblech 30 mit gewelltem Profil befestigt, das sich in Richtung der Längselemente 42 erstreckt. Fig. 3 zeigt, dass es sich bei den gewellten Schalungsblechen 30 und 31 um Lochbleche handelt
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Zwischen dem unteren Querelement 22 jedes Oberteils 20 und dem oberen Querelement 11 jedes Unterteils 10 ist ein Fugenband oder Fugenblech 32 angeordnet, das gestrichelt eingezeichnet ist und das von den oberen Querelementen 22 aufgrund des Gewichts des oberen Schalelements gegen die oberen Querelemente 11 der Unterteile 10 gedrückt und dadurch lagefixiert gehalten wird.
In Fig. 3 ist die Anordnung der Oberteile 20 und Unterteile 10 bezüglich der Längselemente 42 gezeigt und sind ihre Abstände in Längsrichtung der Längselemente 42 dargestellt. Die Abschalelemente der Fugenbandabschalanordnung werden in Stücken mit vorgegebener Länge gefertigt. Die entsprechenden Längenstücke der oberen und unteren Abschalelemente können aneinandergestellt und stirnseitig aneinander befestigt werden oder durch Vorstehen einzelner Längselemente stirnseitig ineinandergreifend vorgesehen werden.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, liegen die Unterteile 10 auf einer unteren Bewehrung 41 auf und werden außenseitig von den Außenelementen 24 und 25 der Oberteile 20 mit geringem Montageabstand übergriffen, die in die untere Bewehrung 41 gesteckt und dadurch lagefixiert sind. Aufgrund dieser Lagefixierung wird auch die Lage des zwischen ihnen befindlichen unteren Abschalelements gewährleistet. Das Fugenband oder Fugenblech 32 ist zwischen den an ihm anliegenden Oberteilen 20 und den Unterteilen 10 lagefixiert gehalten.
Die Ausgestaltung der Fugenbandabschalanordnung nach den Figuren 4 bis 6 unterscheidet sich von denen der Figuren 1 bis 3 lediglich dadurch, dass die oberen Querelemente 11 der Unterteile 10 und die unteren Querelemente 22 der Oberteile 20 mit einem gleichen stumpfen Winkel &agr; V-förmig ausgestaltet sind, wobei der Scheitel sich im Bereich der Mittelelemente 13 bzw. 23 befindet. Aufgrund dieser Ausgestaltung der Querelemente 11 und 22 nimmt, gesehen im Querschnitt, das Fugenband bzw. Fugenblech 32 die gleiche V-Form an, wodurch seine vorgenommene Positionierung sichergestellt ist und die Luft auch von unterhalb des Fugenbandes oder Fugenblechs 32 beim Rütteln des eingefüllten Betons optimal entweichen kann. Der gezeigte Scheitelwinkel beträgt 150°. Die Schalungsbleche 31 und 32 haben eine trapezförmige Profilierung.
Claims (6)
1. Fugenbandabschalanordnung
- mit einem unteren Abschalelement, bestehend aus wenigstens zwei durch im Wesentlichen parallele Längselemente (42) miteinander verbundene Unterteile (10), von denen jedes ein unteres Querelement (12) und ein oberes Querelement (11) aufweist, die auf ihren Mitten jeweils durch ein Mittelelement (13) verbunden sind,
- mit einem oberen Abschalelement, bestehend aus wenigstens zwei durch im Wesentlichen parallele Längselemente (42) miteinander verbundene Oberteile (20), von denen jedes ein unteres Querelement (22) aufweist, mit dessen Enden jeweils ein sich nach unten erstreckendes Außenelement (24, 25) verbunden ist und das an seiner Mitte ein sich nach oben erstreckendes Mittelelement (23) aufweist,
- mit zwei gegebenenfalls perforierten und/oder profilierten Schalungsblechen (30, 31), von denen jedes sich in Richtung der Längselemente (42) erstreckend an den Mittelelementen (13, 23) der Unterteile (10) und der Oberteile (20) festgelegt ist, und
- mit einem Fugenband oder Fugenblech (32), das zwischen den oberen Querelementen (11) der Unterteile (10) und den unteren Querelementen (22) der Oberteile (20) angeordnet ist,
- wobei die Außenelemente (24, 25) eines jeden Oberteils (20) das zugehörige Unterteil (10) außenseitig übergreifend angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
- dass jedes Oberteil (20) ein oberes Querelement (21) aufweist, bis zu dessen Mitte sich das Mittelelement (23)des Oberteils (20) erstreckt,
- dass die Außenelemente (24, 25) jedes Oberteils (20) sich bis zu den Enden seines oberen Querelements (21) erstrecken und mit ihnen verbunden sind,
- dass die Enden des oberen Querelements (11) und des unteren Querelements (12) jedes Unterteils (10) durch Außenelemente (14, 15) verbunden sind, und
- dass das Fugenband oder Fugenblech (32) zwischen den oberen Querelementen (11) der Unterteile (10) und den unteren Querelementen (22) der Oberteile (20) in Druckkontakt gehalten ist.
2. Fugenbandabschalanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenelemente (14, 15; 24, 25) und die Mittelelemente (13, 23) zueinander im Wesentlichen parallel und sich senkrecht zu den Querelementen (12, 21, 22) erstrecken, und dass sich die Längselemente (42) im Wesentlichen senkrecht zu den von den Unter- und Oberteilen (10, 20) gebildeten Ebenen erstrecken.
3. Fugenbandabschalanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die den oberen Querelementen (11) der Unterteile (10) zugeordneten Längselemente (42) an der vom Fugenband oder Fugenblech (32) abgewandten Seite an den oberen Querelementen (11) der Unterteile (10) befestigt sind.
4. Fugenbandabschalanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich ihrer Mittelelemente (13, 23) jeweils das untere Querelement (22) jedes Oberteils (20) und das obere Querelement (11) jedes Unterteils (10) V-förmig mit einem gleichen stumpfen Scheitelwinkel (α) abgewinkelt sind und das Fugenband oder Fugenblech (32) dieser V-Form angepasst ist.
5. Fugenbandabschalanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der stumpfe Scheitelwinkel (α) 140° bis 160°, vorzugsweise 150° beträgt.
6. Fugenbandabschalanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteile (10), die Oberteile (20) und die Längenelemente (42) aus Baustahl bestehen und jedes Unterteil (10) aus einem einzigen Baustahlstück gebogen ist.
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Publications (1)
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| Country | Link |
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- 2003-03-14 DE DE20304109U patent/DE20304109U1/de not_active Expired - Lifetime
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