[go: up one dir, main page]

DE2030372A1 - Elektrophotographisches Färb verfahren - Google Patents

Elektrophotographisches Färb verfahren

Info

Publication number
DE2030372A1
DE2030372A1 DE19702030372 DE2030372A DE2030372A1 DE 2030372 A1 DE2030372 A1 DE 2030372A1 DE 19702030372 DE19702030372 DE 19702030372 DE 2030372 A DE2030372 A DE 2030372A DE 2030372 A1 DE2030372 A1 DE 2030372A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
color
toner
photoconductive
image
development
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702030372
Other languages
English (en)
Inventor
Mivatuka Hajime Honjo Satoru. Matsumoto Seiji Taimai Yasuo Asaka City Saitama Sato Masamichi (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Ltd
Original Assignee
Rank Xerox Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rank Xerox Ltd filed Critical Rank Xerox Ltd
Publication of DE2030372A1 publication Critical patent/DE2030372A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G9/00Developers
    • G03G9/08Developers with toner particles
    • G03G9/12Developers with toner particles in liquid developer mixtures
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/01Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies
    • G03G13/013Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies characterised by the developing step, e.g. the properties of the colour developers
    • G03G13/0131Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies characterised by the developing step, e.g. the properties of the colour developers developing using a step for liquid development, e.g. plural liquid color developers
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G13/00Electrographic processes using a charge pattern
    • G03G13/01Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies
    • G03G13/013Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies characterised by the developing step, e.g. the properties of the colour developers
    • G03G13/0133Electrographic processes using a charge pattern for multicoloured copies characterised by the developing step, e.g. the properties of the colour developers developing using a step for deposition of subtractive colorant developing compositions, e.g. cyan, magenta and yellow

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description

Patentanwälte B München 27, Möhlitr. 22
Sch/Gl F/825 (FX/553)
Bank Xerox.Limited, London N.W. T / England .
Elektrophotographisches Farbvier fahr en
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Farbverfahren von der Art der "gespeicherten Entwicklung" ("registered development").
. ' ■.■■.■■' ■■■·.'■ -■
Die Farbelektrophotographie von der Art der gespeicherten Entwicklung wird.beispielsweise in der folgenden Weise durchgeführt: Ein Blatt aus einem weissen Elektrofax-Papier, das praktisch gegenüber dem ganzen sichtbaren Bereich em-Vpfindllch ist. wird elektrisch gleiohmässig im Dunkeln be-., laden, duiich ein Grünfilter mit Licht bestrahlt, das durch/ ein !Farbbild geschickt wird, wobei ein elektrostatisches latentes Bild gebildet wird, und anschliessend mit einem
009882/1968 Winal inspected
-. ρ —
purpurgefärbten Toner unter Entwicklung eines purpurnen Bildes entwickelt. Dieses Blatt aus Elektrofax-Papier wird erneut gleichmässig elektrisch im Dunkeln aufgeladen, durch ein Eot-r·. filter mit Licht durchlas zuvor erwähnte Farbbild bestrahlt, so dass das gebildete latente Bild zusammen mit dem zuvor erwähnten purpurfarbenen Bild aufgezeichnet wird, und anschliessend mit einem blau-grünen Toner entwickelt. In ähnlicher Weise wird das Blatt aus Elektrofax-Papier elektrisch im Dunkeln beladen, durch ein Blaufilter mit Licht, welches durch das gleiche Bild geschickt wird, bestrahlt und mit einem Gelbtoner entwickelt. Auf diese Weise erhält man ein Farbbild. ;
Das Verfahren zur Reproduzierung des Farbbildes gemäss vorstehender Methode wird als "Verfahren des gespeicherten Entwicklungstyps" ("registered development type") bezeichnet. In dem vorstehenden Beispiel ist die Farbfolge der Bestrahlung grün, rot und blau. Die Farbelektrophotographie des gespeicherten Entwicklungstyps, wie er vorstehend geschildert worden ist, leidet jedoch an einigen Nachteilen, auf die nachstehend näher eingegangen wird. Wird das Blatt aus Elektrofaxpapier, auf welchem das Tonerbild der ersten Farbe bereits gebildet worden ist, in dem zweiten Verfahrenszyklus gleichmässig elektrisch beladen, mit Licht, welches durch das Bild geschickt wird, bestrahlt und anschliessend' mit dem Toner der zweiten Farbe entwickelt, dann wird die Fläche, an welcher sich das Tonerbild der ersten Farbe gebildet hat, stärker beladen als die Fläche,· die kein Tonerbild trägt. Wird das B3.att der Einwirkung der gleichen Lichtmenge ausgesetzt, dann wird die elektrische Ladung an den Stellen, die kein Tonerbild tragen, neutralisiert, während die elektrische Ladung an den Stellen, an denen das Tonerbild ruht, nicht neutralisiert bleibt, so..dass Restspannungen zurückbleiben. Diese Restspannungen schwanken gewöhnlich von einigen Volt bis einigen 10 Volt, Diese Restspannung wird der;iErsche'inung
0098 8 2/19 68
■ - 3 - ν - ■ ' .■.'■■■■.
zuiesöhriebehij dass diejenigen Ionen, die an der Tone rs chi cht absorbiert sind, bei der Bestrahlung mit Mcht nicht-neutral!-, j siert'werdenv Da Toner im allgemeinen isolierend wirken, sind . Ionen, die an. einer Tonerschicht adsorbiert sind, schwierig zu neutralisieren. Bei den Ionen handelt es sich beispielsweise um Eoroiiaionen. Sind jedoch die Töner stromleitend, dann kann eine Fläche, die Toner enthält, in ihrer Gesamtheit nicht elektrisch beladen werden. Daher können derartige Toner nicht zur Durchführung der Farbelektrophotographie des gespeicherten .Entwicklertyps verwendet werden. In zweckmässiger Weise sind Toner entweder halbleitend oder photoleitend. Toner sollten praktisch die gleichen Eigenschaften wie die photoleitende Schicht des Elektrofax-Papiers besitzen,. In der Praxis ist diese Bedingung jedoch kaum zu erfüllen.
Da die elektrische Ladung in der Tonerschicht nicht vollständig neutralisiert wird, scheidet sich eine kleine Menge des Toners der zweiten Farbe auf dem Tonerbild der ersten jp'arbe ab, wo eine derartige Abscheidung nicht erfolgen soll. Folglich scheint eine Farbvermischung einzutreten. Diese Erscheinung tritt ebenfalls bei der Aufbringung der dritten Farbe auf» wobei jedoch das Tonerbild der ersten Farbe die schwerwiegendste Wirkung aus-· übt. Diese Neigung verläuft proportional zu dem Anstieg der Dichte, des Tonerbildes (reflektierte optische Dichte).
Bei der bisherigen Besehreibung wurde die Entwicklung einer positiv/positiv-Kombination berücksichtigt.
Es ist schwierig, ein Farbbild mit guter Bildqualität durch die gespeicherte Entwicklung zu erhalten, sofern nicht die vorstehend geschilderte Erscheinung beseitigt werden kann.'
Ein Verfahren zur Beseitigung dieser Schwierigkeit ist bereits'
» ■ ■■'.-■■
009882/1968
bekannt. Es. ist Gegenstand der US-Patentschrift 3 060 020. Bei der Durchführung dieser Methode wird ein Toner verwendet,. der als Hauptbestandteil photoleitende Zinkoxydteilchen ent- ■ i hält, so, dass das Tonerbild photoleitend wird.
Die Figur 1 zeigt einen Querschnitt des Toners, welcher g'emäss der erwähnten US-Methode verwendet wird. Der Toner 10 besteht aus dem Kern 11 aus einem stromleitenden Zinkoxydteilchen und der gefärbten Harzschicht 13, welche den Kern bedeckt. Die Färbung der Harzschicht 13 kann durch das Dispersionspigment gemäss Figur 1 oder durch Färben des Harzes mit einem Farbstoff bewirkt werden. Das Harz 13 muss derart beschaffen sein, dass es beim Erhitzen schmilzt. Der Schmelzpunkt muss zwischen 90 und 250°0 liegen. Ferner muss das Harz stark isjpjlierend wirken und darf sich nicht durch Reiben aufladen (es darf sich eher positiv aufladen, wenn das latente Bild negativ geladen ist). Beim Schmelzen unter der Einwirkung von Wärme muss das Harz 13 derartig viskos werden, dass es von der Oberfläche der Zinkoxyd teilchen, welche als Kern wirken, wegfliesst. Die gewünschte Viskosität schwankt zwischen 45 und 10 000 Gps. Der Toner ist ein trockenes Pulver, so dass man auf eine trockene Entwicklungsmethode zurückgreift.
Die Figuren 2-A und 2-B zeigen die Methode unter Verwendung des Toners der erwähnten US-Patentschrift. Aus der Figur 2-A ist zu ersehen, dass sich der Toner 10 auf der Oberfläche des latenten Bildes 22 abscheidet, wodurch das Tonerbild 21 gebildet wird. Da die Harzschicht 13, welche die Tonerkerne 11 bedeckt, sehr stark isolierend wirkt, wird die Tonerschicht nicht photoleitend, wenn di^e Toner lediglich elektrostatisch anhaften, so wie dies aus Figur 2 hervorgeht. Wird das Tonerbild duroh Einwirkenlassen von Wärme geschmolzen, dann schauen Zinköxyd-
009882/1968
teilchen, welche als Kerne dienen, in der in Figur 2-B gezeigten Weise aus der Oberfläche heraus, während das Harz 13 zusammen nit dem Pigment 12 auf der Oberfläche des Eleikitrofax-Papierrs fliesst. Im Zustand gemäss Figur 2-B sind praktisch alle Zinkoxydteilchen 11 freigelegt. Folglich zeigt die Tonerschicht 21', die geschmolzen und abgeschieden worden ist·, ein gewisses Ausmaß" an Photoleitvermögen.
Das in der genannten US-Patentschrift beschriebene Verfahren leidet an folgenden Nachteilen: ·
1. Zum Auflösen des Tonerbildes ist die Einwirkung vontWärme (90 - 2500C) erforderlich. Folglich wird das Elektrofaxpapier ' durch die Wärme ausgedehnt, was die Bildung von Bildern zur Folge hat, deren G-rösse mit den Farben nicht übereinstimmt. Es ist daher nicht möglich, dass die Farben genau auf .den Stellen abgeschieden werden, an'welche sie hingehören. Es werden daher keine guten Bilder erzeugt. Diese Erscheinung fällt vor allem dann ins Gewicht, wenn die Unterlage aus Papier besteht.
2. Nach dem Aufbringen des Tonerbildes durch Schmelzen sind praktisch alle weissen Zinkoxydteilchen freigelegt, wodurch die Erzeugung von glänzenden Farben verhindert wird. Es werden vielmehr weissIiehe Farben erhalten. Werden drei Farben aufeinander aufgebracht, dann gibt sich diese Erscheinung durch die Bildung von unreinen Farben zu erkennen, die ausserdem eine unzureichende Dichte besitzen.
3. DaB Harz, welches die Zinkoxydteilchen bedeckt, ist beim •Erhitzen schmelzbar und besitzt beim Schmelzen 'eine Viskosität innerhalb eines begrenzten Bereichs, Folglich sind die einsetzbaren Harze begrenzt. Da man jedoch ausserdem noch auf ,
009882/1968
— ο —
das Auftreten von Reibungselektrizität achten muss; ist die Auswahl der Harze noch weiter beschränkt.
4. Das Harz, welches die Zinkoxydteilchen "bedeckt, muss eine gute Isolationswirkung "besitzen. Dieses Erfordernis schränkt die Auswahl der Harze noch weiter ein.
5. Da ein trockenes Entwicklungsmittel verwendet wird, kann der Toner nicht in ausreichendem Maße beseitigt werden. Daher lässt sich keine zufriedenstellende Gradation erzielen, so wie dies bei einer flüssigen Entwicklung der lall ist, und zwar auch nicht bei Verwendung, eines stark auflösenden !Pulvers,, Der loner, wie er durch Figur 1 wiedergegeben v/ird, ist als- ideal zu betrachten. [Tatsächlich aggregieren jedoch in vielen Fällen einige bis einige 10 Zinkoxydteilchen unter Bildung eines Tonerteilchens.
Me Nachteile gemäss Ziffer 5 sind auf das trockene Verfahren zurückzuführen und können daher bei Durchführung eines Nassentwicklungsverfahrens beseitigt werden. Jedoch werfen Versuche, ein flüssiges Entwicklungsmittel zu entwickeln (vergleiche die erwähnte US-Patentschrift) neue Probleme auf.
Zusätzlich zu den Nachteilen der Ziffern 1 - 4 kommt noch als weiterer Nachteil hinzu,·dass das Harz, welches zum Beschichten der Zinkoxydteilchen dient, eine Beständigkeit gegenüber Lo- " sungsmitteln besitzen muss. Folglich erleidet die Auswahl der, Harze noch eine weitere Einschränkung« Löst sich das abdeckende Harz in,einem Lösungsmittel (der Trägerflüssigkeit für das flüssige Entwicklungsmittel), dann tritt die unerwünschte Wirkung auf j dass 3»Le Zinkoxydteilchen freigelegt werden.
Wird die gespeicherte Entwicklung einer positiv/positiv-Kombination unter Verwendung von drei Tonerarten, die nicht photo-
009882/1968
leitend sind, durchgeführt, dann zeigen die allgemein verfügbaren Farbmaterialien die unerwünschte Erscheinung, dass sie abweichend von der Hauptabsorptionszone gegen die kürzeren Wellenlängen hin absorbieren. Auf diese Weise wird in nachteiliger Weise die Farbreproduktion in dem fertigen Bild beeinflusst. Unter Berücksichtigung einer derartigen spektroskopischen Absorption der Farbmaterialien wird die Farbent-Wicklung im allgemeinen in der Reihenfolge gelb —^ purpur —^ blau-grün durchgeführt. Es wurde jedoch auf experimentellem Wege festgestellt, dass der Gelbtoner, welcher zur Durchführung des ersten Entwicklungszyklus verwendet wird, im Vergleich zu den Tonerbiidern von purpur und blau-grün leicht geladen wird. Die zuletzt genannten Bilder nehmen im allgemeinen schwieriger eine elektrische Spannung an. Die Folge davon ist, dass die anderen Toner während der anschliessenden En twicklungs zyfclen zum Anhaften neigen, und zwar-an der Fläche, an der ein reines Gelb erzeugt werden sollte.
Durch die vorliegende Erfindung wird ein elektrophotographisches Farbverfahren zur Verfügung gestellt, dem nicht mehr die vorstehend erwähnten Nachteile anhaften, und das in einfacher Weise durchgeführt werden kann.
Die Erfindung betrifft ein elektrophotographisches Färb- . verfahren des gespeicherten Entwicklungstyps unter Verwendung eines empfindlichen Materials, das über den ganzen sichtbaren Bereich hinweg lichtempfindlich ist. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die erste Farbentwicklung unter Verwendung eines flüssigen Entwicklers durchgeführt j wird, welcher in der Weise hergestellt wird, dass in einer . 'gut isolierenden Flüssigkeit entweder photoleitende Cadmium-·' Bulfidteilchen, die gegebenenfalls durch Pigmente sensibili-Biert worden sind, so dass sie*gegenüber allen Farben empfind-
009882/1966
lieh sind, suspendiert werden, oder eine Mischung aus nichtphotoleitenden gelben Pigmentteilchen mit spektroskopischen Reflexionseigenschaften ähnlich den Eigenschaften der zuvor erwähnten photoleitenden Cadmiumsulfidteilchen suspendiert ' · wird. Es, handelt sich daher um ein elektrophotographisches Verfahren, das sich für die Methode eignet,, nach der das gelbe Bild während des ersten Entwicklungszyklus erzeugt wird, Werden solche Methoden durchgeführt, wie beispielsweise das Remakku-Farbeehtverfahren, bei dessen Durchführung die Zinkoxydschicht, die nur in dem UV-Bereich empfindlich ist, mit der Abtrennung eines positiven Originals eines Silberbildes kombiniert wird, da die spektroskopische Ansprechzone der empfindlichen Schicht nur in der UV-Zone liegt, dann lässt sich eine Farbreproduktion dadurch erleichtern, dass bei einem späteren Zyklus ein Farbmaterial verwendet wird, das in dem ' UV-Bereich absorbiert. Es ist daher ziemlich mühsam, ein gelbes Bild in dem ersten Entwicklungszyklus zu erzeugen. Daher ist es unvorteilhaft, das erfindungsgemasse Verfahren auf derartige Methoden anzuwenden.
Wie zuvor erwähnt, liegt das wesentliche Merkmal der vorliegenden Erfindung in der Tatsache, dass die erste Farbentwicklung in der Weise durchgeführt wird, dass ein gelber Toner verwendet wird, der als Hauptbestandteil photoleitende Cadmiumsulfidteilchen besitzt.
Der "gelbe Toner, der als Hauptbestandteil photoleitende Cadmiumsulfidteliehen" enthält, ist entweder ein photoleitendes Cadmiumsulfid oder eine Mischung aus photoleitendem Cadmiumsulfid, dem ein gelbes Pigment zugesetzt worden ist, um •das spektroskopische Reflexionsvermögen zu erhöhen, Unter ♦'photoleitendem Cadmiumsulfid" sind entweder reines Cadmiumsulfid oder Mischkristalle mit beispielsweise Zinksulfid «u verstehen.
009882/1968
■ - rf
Da Cadmiumsulfid ein gutes Stromleitungsvermögen besitzt, ver- . mag es in sehr wirksamer Weise das Tonerbild daran zu hindern, elektrisch "beladen zu werden, wenn es als Toner der ersten Farbe bei der Farbelektrophotographie des gespeicherten Entwicklungstyps verwendet wird. lerner ist das spektroskopische Reflexions- vermögen im Falle des gelben Toners erwünscht. In dieser Beziehung ist Cadmiumsulfid von Vorteil, da es dieser Eigenschaft nahekommt. Ist das spektroskopischeReflexionsvermögen von Cad- ' miumsulfid selbst unzureichend, dann ist es möglich, diese Substanz mit anderen Gelbpigmenten zu vermischen. Beispielsweise '"] kann man zum Vermischen Benzidingelb, Chromgelb, Hansagelb oder dergleichen verwenden. ·
Bei dem in der genannten US-Patentschrift beschriebenen Verfahren ist das Tonerbild, das lediglich entwickelt wird, isolierend und wird nur dann photoleitend, wenn das Harz, das den Toner bedeckt, thermisch geschmolzen wird. Im Falle der vorliegenden Erfindung ist das Tonerbild, das lediglich der Entwicklung unterzogen worden ist, bereits photoleitend. Dies ist darauf zurück- J zuführen, dass der erste Farbtoner, der erfindungsgemäss eingesetzt wird, in einer dünnen Schicht auf einem .photoleitenden !Pigment ein Harz in adsorbierter Form trägt ojdjer mit einer kleinen A Menge eines nicht-photoleitenden gelben Pigments vermischt ist, J-Dies bedeutet, dass dieser Toner von dem in Figur T gezeigten r Toner verschieden ist, da dort die photoleitenden Teilchen mit einer dicken Schicht aus dem isolierenden Harz bedeckt sind.
Bis zu dieser Stelle wurde von der Voraussetzung ausgegangen, dass ein gelber photoleitender Toner als erstem Farbtoner ver- J -wendet wird» Es ist jedoch in ähnlicher ¥eise zv/eckmässig, wenn der aweite Farbtoner ein Photoleitvermögen besitzt. Tatsächlich gibt es jedoch kein© purpurfarbenen oder blau-grünen Pigmente,, äie sowohl ein ausgezeichnetes spektroskopisches Reflexions,*--'
0 0 98 82/1988
- ίο -
vermögen als auch eine gute Photoleitfähigkeit besitzt. Daher kann man von derartigen Pigmenten nicht erwarten, dass sie die gleiche Wirkung wie Cadmiumsulfid besitzen. In der Praxis ist es deshalb zweckmässig, die erste Farbentwicklung mit dem !Toner durchzuführen, der als Hauptbestandteil photoleitende Cadmiumsulfidteilchen besitzt, und die zweite Farbentwicklung mit dem Toner durchzuführen, der als Hauptbestand.-. teilY gemischte Teilchen enthält, die aus durch Pigmente sen-' sibilisierten photoleitenden Zinkoxydteilchen und blau-grünen oder purpurnen Pigmentteilchen bestehen.
Wird das Farbbild direkt von einem Farboriginal erhalten und wird die erste Farbentwieklung unter Verwendung eines gelben Toners durchgeführt, dann werden das zxveite und das dritte Farbbild durch ein Rot- oder örünfilter projiziert. Daher muss der gelbe Toner gegenüber rotem und grünem Licht photoleitend sein. In ähnlicher Weise muss der zweite Farbtoner gegenüber dem dritten projezierten Farbbild photoleitend sein«, Das photo· leitende Cadmiumsulfid besitzt gegenüber rotem Licht nur eine geringe Photoleitfähigkeit„ seine Photoleitfähigkeit gegenüber blauem und grünem Licht ist jedoch gut. Daher ist es zweckmassig, das photoleitende Cadmiumsulfid mit einem blauen, grünen oder blau-grünen Pigment zn sensibilisieren, um die Rotempfindlichkeit zu erzielen. Wird der purpurne Toner als .. ί zweiter Farbtoner verwende tj, dann wird er bei der Bestrahlung } mit dem dritten Farbbild mit rotem Licht "bestrahlt·.. Um dem · | purpurgefärbtön Toner eine Rotempfindlichkeit zu verleihens : ] ist es zweckmässig, mit -ihm ein photoleitendes·-5 Ziaieoxyd zuvermischen, das mit einem "bläuen-,, grünen oder blau-grünen Pigment sensibilisiert ist. Wird die aweit© Farben Wicklung mit dem "blau-grünen" loner durchgeführtρ dami wird grünes Licht für die Projektion des dritten..Farbbildes verwendete U»- . mit der purpurne Toner grUnenrpfisiälioh νίτ&9 ist es sweck-
8 8
- 11 - ■.■■·..■ .
massig, den Toner mit einem photoleitenden Zinkoxyd zu vermischen, das 'mit einem "blauen, roten oder purpurnen Pigment sensibilisiert ist. ·
Zusammenfassend ist festzustellen, dass der erste Farbtoner gegenüber dem projizierten zweiten und dritten Licht photoleitend sein sollte. Desgleichen sollte der zweite Farbtoner gegenüber dem dritten Licht photoleitend sein.
Wird die Ansprechzone von Cadmiumsulfid durch Zugabe eines Pigments ausgedehnt, dann wird der Farbton als natürliche Folge gräulich. Die rein gelbe Farbe kann jedoch zurückgewonnen werden, und.zwar durch Durchführung einer Entfärbungsbehandlung bei der abschliessenden Stufe. Im Falle einer empfindlichen Schicht aus Zinkoxyd, das durch ein Pigment sensibilisiert ist, kann die empfindliche Schicht gleichzeitig entfärbt werden.
Beispiel 1
Ein Bogen aus Elektrofax-Papier, das mit einem Pigment in einer solchen Weise sensibilisiert worden ist, dass es über den ganzen sichtbaren Bereich hinweg empfindlich ist, wird gleichmässig mittels einer negativen Koronaentladung beladen. Dann wird das Farbbild eines Originals auf den Bogen durch ein Blaufilter projiziert . Dabei bildet sich ein elektrostatisches latentes Bild. Das latente Bild wird in der Weise entwickelt, dass das Papier in eine Entwicklerflüssigkeit eingetaucht wird, welohe die nachstehend angegebene Zusammensetzung besitzt. Die folgenden Bestandteile werden in der Entwieklerflüssigkeit unter Anwendung von Ultraschallwellen (29 Kilohertz, Ausgangsleistung 150 W) während einer Zeitspanne von 10 Minuten dispergiert.
009882/1968
Gewicht s te ile
Photoleitendes Cadmiumsulfid, an dem
Patentblau adsorbiert ist 0,4 .
Mit Styrol behandelter Alkydharzlack 0,5
Leinsamenöl
Gyclohexan 81OO
Kerosin 200
Das Elektrofax-Papier, welches das latente Bild enthält, wird. in Kerosin während einer Zeitspanne von einigen Sekunden eingetaucht und dann in die vorstehend erwähnte Entwicklerflüssigkeit eingetaucht. In dieser Flüssigkeit wird es 1 Minute bewegungslos behandelt, wobei eine-Metallplatte in einer Entfernung von 2 nmr von der Oberfläche des latenten Bildes entfernt gehalten wird. Diese Platte dient als Entwicklerelektrode. Anschliessend wird das Elektrofax-Papier in AISOBAA E (hergestellt von der Esso Standard Oil) eingetaucht, Lim die Entwicklerflüssigkeit abzuwaschen, die an der Oberfläche anhaftet. Dann wird getrocknet. Das auf diese Weise erhaltene gelbe Bild ist in hohem Maße photoleitend. Nach der zweiten Farbentwicklung wird keine unerwünschte Tonerabseheidung festgestellt.
Beispiel 2
Nach der in Beispiel 1 beschriebenen Weise wird eine Entwicklung durchgeführt, wobei anstelle der Entwicklerflüssigkeit von Beispiel 1 eine Entwicklerflüssigkeit verwendet wird, in der die nachstehend angegebenen Beatandteile durch Ultraschallwellen (29 Kilohertz, Ausgangsleistung 150 W) während einer Zeitspanne von 10 Minuten dispergiert worden sind. Man erhält ein !Tonerbild, das frei von unerwünschten lonerabscheidungen ist.
0 09882/1968
.;■■- 13 -
Gewiehtsteile
Photoleitendes Cadmiumsulfid, ' . ·
an dem Methylenblau adsorbiert ist . 0,2
Benzidingelb 0,2
Lack · 0,5
Leinsamenöl 0,1
Cyclohexan . 800 Kerosin 200 !
Die Farbe des Methylenblau wird dann entfernt, wenn das entwickelte Bild, mit Methanol gewaschen wird, das 1 $ Oxalsäure enthält. Gleichzeitig wird das in der Zinkoxydschicht vorliegende sensibilisierende Pigment von seiner Farbe befreijt. ]·
Beispiel 3
Nach der Durchführung der ersten Farbentwicklung in.der in Beispiel 1 beschriebenen Weise wird das Elektrofax-Papier getrocknet und anschliessend gleichmässig mit einer Koronaentladung im Dunkeln beladeno Dann wird das Farbbild des Originals durch ein Grünfilter auf das Papier projiziert, und zwa£· in einer derartigen Weise, dass eine völlige Übereinstimmung mit dem Gelbbild erfolgt. Es bildet sich ein latentes elektrostatisches Bild.
Die zweite Farbentwicklung v/ird unter Verwendung einer Ent\fiek~ lerflüssigkeit durchgeführt, in der die folgenden Bestandteile du'zch Ultrasehallwellen (29 Kilohertz, Ausgangsleistung 150 W) während einer Zeitspanne von 10 Minuten dispergiert worden sind.
0098 82/196 8
Gewichts teile
. Photoleitendes Zinkoxyd, an dem
ein saurer blauer Farbstoff (Color Index Nr. 9) adsorbiert ist 0,2
lack, der durch Erhitzen einer Mischung aus Kolophonium-modifiziertem Phenolformaldehyd-Harz mit leinsamenöl erhalten worden ist 0,5
Brilliant Garmine 6B 0,2
leinsamen.öl 0,1
Oyclohexan . ■ 800
Kerosin 200
Bs wird die in Beispiel -1 beschriebene Entwicklermethode durchgeführt. Die auf diese Weise erhaltenen gelben und purpurfarbenen Bilder besitzen jeweils· ein gutes Photoleitvermögen und weisen keinerlei Farbtrübungen infolge einer unerwünschten Tonerabscheidung auf. Nachfolgend werden die Methoden .-..·■ angegeben, nach denen die vorliegende Erfindung durchgeführt werden kann:
1. Es wird das erfindungsgemässe elektrophotographische Färb- * verfahren durchgeführt, wobei die zweite Farbentwicklung in j der Weise ausgeführt wird,, dass eine Entwicklerflüssigkeit vevh wendet wird, die durch Pigmente sensibilisierte photoleitende-. Zinkoxydteilchen und blau-grüne oder purpurne Pigmentteilchen 9.
suspendiert in einer stark isolierenden Flüssigkeit9 enthält, ]
2, Es wird das erfindungsgemässe elektrophotographische Farbverfahren durchgeführt«, wobei die Stufe der Entfernung von sensibilisiereBcLe» Pigmenten» die is den ptiötoleitendeii Cadmiumsulfldtei-lchen enthalten sind;, oder der Befreiung der sensi'bll.l sierenden Pigmente von ihrer Farfa® n$,Gh Beesidigung dar Entwic'c · .lungsbehandlung durchgeführt

Claims (1)

  1. 203037?
    Patentanspruch
    Elektrophotographisehes Farbverfahren des gespeicherten Entwicklungstyps unter Verwendung eines über praktisch den ganzen sichtbaren Bereich hinweg lichtempfindlichen Materials, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Farbentwicklung unter Verwendung eines flüssigen Entwicklers durchgeführt wird, welcher in der Weise hergestellt wird, dass in einer stark isolierenden Flüssigkeit entweder photoleitende Cadmiumsulfidteilchen, die gegebenenfalls durch Pigmente sensibalisiert sind, | um ihnen ein universelles Farbansprechvermögen zu verleihen, oder eine Mischung aus nicht-photoleitenden gelben Pigmentteilchen mit einem solchen spektroskopischen Reflexionsvermögen, welches demjenigen der Cadmiumsulfidteilchen hinsieht-" lieh seines Ausmaßes ähnlich ist, mit den zuvor erwähnten photoleitenden Cadmiumsulfidteilchen suspendiert wird.
    009882/1968
    1ft
    Leers e i te
DE19702030372 1969-06-20 1970-06-19 Elektrophotographisches Färb verfahren Pending DE2030372A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP44048295A JPS4821053B1 (de) 1969-06-20 1969-06-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2030372A1 true DE2030372A1 (de) 1971-01-07

Family

ID=12799433

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702030372 Pending DE2030372A1 (de) 1969-06-20 1970-06-19 Elektrophotographisches Färb verfahren

Country Status (6)

Country Link
JP (1) JPS4821053B1 (de)
BE (1) BE752327A (de)
DE (1) DE2030372A1 (de)
FR (1) FR2046940B1 (de)
GB (1) GB1319851A (de)
NL (1) NL7008854A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL7008854A (de) 1970-12-22
BE752327A (fr) 1970-12-01
GB1319851A (en) 1973-06-13
FR2046940A1 (de) 1971-03-12
FR2046940B1 (de) 1973-01-12
JPS4821053B1 (de) 1973-06-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3138999C2 (de)
DE1089265B (de) Entwicklerpulver fuer elektrostatische Kopierverfahren
DE1299226B (de) Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial fuer mehrfarbige Bilder
DE2826583A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur elektrophotographischen bilderzeugung
DE2528339B2 (de) Elektrophotographischer Suspensionsentwickler
DE1802988A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrophoretischen Bilderzeugung
DE2142804A1 (de) Elektrostatografisches Abbildever fahren
DE1811872A1 (de) Farbkopierverfahren
DE1572388A1 (de) Elektrophoretisches Abbildungsverfahren
DE1955001A1 (de) Neue Chinacridone
DE2033972C3 (de) Elektrophotographisches Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Kopien
DE2005268A1 (de) Verfahren zur Entwicklung von elektrostatischen latenten Bildern und hierfür verwendete flüssige Entwickler
DE2154145A1 (de) Elektrophotographisches Verfahren
DE2030372A1 (de) Elektrophotographisches Färb verfahren
DE2103045C3 (de) Elektrophotographischer Suspensionsentwickler
DE2428809C3 (de) Elektrographischer Suspensionsentwickler
DE3243869A1 (de) Elektrophotographisches aufzeichnungsverfahren
DE1797353C2 (de) Verfahren der Farbsensibilisierung elektrofotographischer Teilfarbenbilder
DE2032652A1 (de) Stoffzusammensetzung zur Verbesse rung der elektrischen Eigenschaften eines fur elektrophotographische Zwecke benutzten Photoleiters sowie hierfür dienendes Verfahren
AT302043B (de) Photoelektrophoretisches Abbildungsverfahren
DE1947333A1 (de) Elektrophoretisches Bilderzeugungsverfahren
AT326480B (de) Photoelektrophoretisches abbildungsverfahren
DE1811031A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines fluessigen Entwicklers
DE2048380C3 (de) Bildteilchen für photoelektrophoretische Abbildungsverfahren
DE2339810C3 (de) Elektrophotographisches Aufzeichnungsmaterial und photolettfähiges Gemisch