DE20302343U1 - Empfänger zur effizienten Detektion der Kennung eines empfangenen Signals - Google Patents
Empfänger zur effizienten Detektion der Kennung eines empfangenen SignalsInfo
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Description
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EMPFÄNGER ZUR EFFIZIENTEN DETEKTION DER KENNUNG EINES
EMPFANGENEN SIGNALS
GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der drahtlosen Kommunikation. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung auf ein System zur effizienten Identifizierung von Informationen auf einem konkreten Steuerkanal aus einer Vielzahl von Steuerkanälen gerichtet.
HINTERGRUND
Eines der Ziele bei der Konstruktion von drahtlosen mobilen Einheiten ist die Maximierung der Lebensdauer der Batterie. Eine wesentlich längere Lebensdauer der Batterie erhöht den Komfort für den Benutzer in hohem Maße. Ein wesentlicher Faktor, der die Lebensdauer der Batterie beschränkt, ist die Verarbeitungsleistung, die von einer mobilen Einheit gefordert wird. Wenn die Verarbeitungsanforderungen minimiert werden, ist die Lebensdauer der Batterie höher; erhöhen sich hingegen die Verarbeitungsanforderungen, sinkt die Lebensdauer der Batterie. Bei der Konstruktion eines drahtlosen Systems muss abgewogen werden: ein System, das eine bessere Leistung hat, aber eine geringere Batterielebensdauer gegenüber einem System, das keine so gute Leistung erbringt, aber eine verlängerte Lebensdauer der Batterie aufweist.
Bei drahtlosen Systemen ist einer der Prozesse, die einen hohen Prozentsatz an Verarbeitungsressourcen verbrauchen, der Detektionsprozess. Dementsprechend gibt es einen Anreiz, einen hoch effizienten Detektionsprozess zu entwerfen, der ein Minimum an Verarbeitungsressourcen während der vorläufigen Detektionsphase erfordert, insbesondere bei Systemen mit gemeinsamen Kanälen. Die vorläufige Detektionsphase nimmt einen Großteil des Detektionsprozesses in Anspruch, da dies die Phase ist, in der der Empfänger kontinuierlich oder intermittierend einen oder mehrere Kanäle überwacht, um zu bestimmen, ob es Daten gibt, die für die mobile Einheit bestimmt sind. Wenn es Daten gibt, die für die mobile Einheit bestimmt sind, enthält einer der Kanäle eine Art von Meldung oder Nachricht, dass Daten verfügbar sind. Die für die
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Daten gibt, die für die mobile Einheit bestimmt sind, enthält einer der Kanäle eine Art von Meldung oder Nachricht, dass Daten verfügbar sind. Die für die mobile Einheit bestimmten Daten können dann auf diesem Kanal übertragen werden, oder die Meldung kann die Adresse eines anderen Kanals umfassen, auf den sich die mobile Einheit einstellen sollte, um die Daten zu empfangen.
Eine Lösung zur Unterstützung der Datenkommunikation ist die Zuteilung eines fest geschalteten Kanals zu jeder drahtlosen mobilen Einheit. Dies führt jedoch zu einer extrem ineffizienten Ausnutzung der Bandbreite, da diese Kanäle oft für lange Zeit ungenutzt bleiben.
Eine Alternative zur Verwendung von fest geschalteten Kanälen für jede mobile Einheit ist die Verwendung von gemeinsamen Datenkanälen und das Paketieren von Daten. Bei diesem Verfahren wird eine Vielzahl von Kanälen zwischen einer Vielzahl von mobilen Einheiten geteilt. Diese mobilen Einheiten, die über Daten zur Übertragung oder zum Empfang verfügen, werden dynamisch einem der gemeinsamen Datenkanäle zugewiesen. Dies fuhrt zu einer sehr viel effizienteren Ausnutzung des Spektrums.
Systeme mit gemeinsamen Kanälen teilen oft eine kleine Anzahl von Kanälen (z. B. 4 - 6 Kanäle) unter einer großen Anzahl von mobilen Einheiten (zum Beispiel bis zu 100 mobile Einheiten). Obwohl die mobile Einheit kontinuierlich oder intermittierend einen oder mehrere Kanäle während der vorläufigen Detektionsphase überwacht, ist dementsprechend die Meldung oder Nachricht selten tatsächlich für diese konkrete mobile Einheit bestimmt, und der weitaus größte Teil der während dieser Zeitperiode erforderlichen Verarbeitungsleistung wird für Daten verschwendet, die nicht für diese konkrete mobile Einheit bestimmt sind. Wenn mehrere Kanäle von einer mobilen Einheit überwacht werden, könnte nur ein Kanal Daten haben, die für die konkrete mobile Einheit bestimmt sind. Die meiste Zeit hat jedoch keiner der Kanäle Daten, die für eine konkrete mobile Einheit bestimmt sind. Es wäre wünschenswert, wenn die mobile Einheit nur eine eingehende Suche nach Daten innerhalb des interessierenden Kanals durchführen und dabei ein geringeres Maß an Leistung- und Berechnungsressourcen verbrauchen würde.
Ein spezifisches Beispiel für ein solches Kommunikationssystem, das mit geteilten Kanälen arbeitet, ist ein Kommunikationssystem des Partnerschaftsprojektes der 3. Generation (Third Generation Partnership Project, 3GPP). In einem 3GPP-System, das die Hochgeschwindigkeits-Daten-Paket-Architektur (High Speed Data Packet Architecture, HSDPA) verwendet, rechnet eine mobile Einheit damit, dass Daten an sie gesendet werden, weiß aber nicht genau, wann oder auf welchem Kanal. Dieser Prozess wird in Figur IA - IC gezeigt. In Figur IA wird ein zugehöriger physischer Kanal für die Abwärtsrichtung (DPCH = Downlink Dedicated Physical Channel) von einer Basisstation (oder einer Node B) an jede mobile Einheit übertragen. Die mobile Einheit überwacht den DPCH und auch die gemeinsam genutzten Steuerkanäle (HS-SCCH). Wenn keine Daten von der Basisstation an die mobile Einheit übertragen werden, geht die mobile Einheit in einen Standby-Modus, wobei sie in regelmäßigen Abständen "aufwacht", um zu versuchen, sowohl den DPCH als auch die HS-SCCHs zu überwachen. Der Standby-Modus erlaubt der mobilen Einheit, Verarbeitungs- und Batterieressourcen zu schonen.
Wenn Daten an der Basisstation für die Übertragung an die mobile Einheit bereit sind, wird ein Hochgeschwindigkeits-Downlink Shared Channel (HS-DSCH)-Kennung auf dem DPCH übertragen. Die Kennung hat eine Länge von &eegr; Bits, die auf eine der 2n HS-SCCHs zeigt, die in Figur IB dargestellt sind. Zum Beispiel kann eine 2-Bit-Kennung auf 4 SCCH-HSs zeigen (d. h. 00, 01, 10 oder 11).
Bei dem in Figur IA dargestellten Beispiel lautet die Kennung (l,0)und zeigt auf den dritten Kanal, dargestellt in Figur IB. Wenn die mobile Einheit auf den durch die Kennung identifizierten Steuerkanal zugreift, leitet dieser konkrete HS-SCCH die mobile Einheit zu dem geeigneten HS-DSCH, welcher der mobilen Einheit für den Empfang der Daten zugeteilt wurde. Wie beispielsweise in Figur IC dargestellt, stellt sich die mobile Einheit auf den HS-DSCH (001) ein, der durch den HS-SCCH (1,0) identifiziert wurde. Die mobile Einheit empfängt dann die für sie vorgesehenen Daten über den HS-DSCH (001). Es ist anzumerken, dass die grafische Darstellung in den Figuren IA - IC dazu dient, den Prozess der Zuweisung von HS-DSCHs zu illustrieren, und die Konfiguration und Verwendung von Kanälen geringfügig von der tatsächlichen Implementierung der HSDPA-Normen abweichen kann.
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Obwohl der unter Bezugnahme auf die Figuren IA-IC beschriebene Prozess ein effizientes Verfahren zur Zuweisung gemeinsamer Datenkanäle für die Übertragung von Daten vorsieht, erfordert er die Verwendung eines separaten fest geschalteten Steuerkanals, um die Kennung zu übertragen, was nicht erwünscht ist.
Das zuvor erwähnte Beispiel kann auch verallgemeinert werden und ist auf andere Kommunikationssysteme übertragbar, bei denen eine Vielzahl von Kanälen verwendet wird, um Daten, die für einzelne von mehreren Empfängern vorgesehen sind, bereitzustellen.
Da die für eine konkrete mobile Einheit bestimmte Information typischerweise in einem konkreten Steuerkanal aus einer Vielzahl von Steuerkanälen enthalten ist, wäre es vorteilhaft, wenn eine mobile Einheit rasch den konkreten Steuerkanal bestimmen könnte, um auf die für sie bestimmten Informationen zugreifen zu können.
ZUSAMMENFAS SUNG
Die vorliegende Erfindung ist ein Empfänger in einer drahtlosen Sende- / Empfangseinheit (WTRU = wireless transmit / receive unit), der effizient bestimmt, wann eine Nachricht für ihn vorgesehen ist. Der Empfänger ist so konfiguriert, dass er Kommunikationen auf mehreren Kommunikationskanälen empfängt. Informationen können von einer Basisstation auf zumindest einem der Anzahl von Kommunikationskanälen erhalten werden. Der Empfänger empfängt und verarbeitet die auf der Anzahl von Kommunikationskanälen eingehenden Signale in der physikalischen Schicht, um zu melden, welcher der Anzahl von Kommunikationskanälen gegebenenfalls für den Empfänger vorgesehen ist. Wenn die Meldung mit einer erwarteten Meldung für diese mobile Einheit übereinstimmt, greift die mobile Einheit auf diesen konkreten Kommunikationskanal zu und verarbeitet die darin gesendeten Informationen.
In einer konkreten Konfiguration können die Kommunikationskanäle als Steuerkanäle vorgesehen sein, und die Analyse der Signale ist ausreichend, um ein Muster zu erhalten, das eine Meldung der Steuerinformationen für die konkrete mobile Einheit liefert.
-5-KURZE
BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG(EN)
BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG(EN)
Figur IA ist ein Blockschaltbild, das die Verwendung der Zuweisung von gemeinsamen Datenkanälen in Abwärtsrichtung (= Shared Downlink Data Channels) zeigt.
Figur IB ist ein Blockschaltbild, das eine Vielzahl von Steuerkanälen illustriert. Figur IC ist ein Blockschaltbild, das eine Vielzahl von Datenkanälen illustriert.
Figur 2 zeigt eine Universal Mobile Telecommunications System (UMTS)-Netzarchitektur, die erfindungsgemäß verwendet wird.
Figur 3 ist ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäß hergestellten Senders. Figur 4 ist ein Blockschaltbild eines Präambelgenerators. Figur 5 ist ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäß hergestellten Empfängers. Figur 6 ist ein Blockschaltbild eines Präambelprozessors.
Figur 7 ist eine alternative Ausführungsform eines Präambelgenerators, der eine Reed-Muller-Kodierung verwendet.
Figur 8 ist eine alternative Ausführungsform eines Präambelprozessors, der eine Reed-Muller-Kodierung verwendet.
Figur 9 ist eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäß hergestellten Präambelprozessors.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM(EN)
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Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungsfiguren beschrieben, wobei gleiche Bezugsziffern durchgehend gleiche Elemente darstellen. Es ist anzumerken, dass, obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf ein 3GPP System beschrieben wird, die darin gelehrten Prinzipien auf jedes Kommunikationssystem mit einer Vielzahl von Kommunikationskanälen anwendbar sind, in welchen ein Empfänger Informationen erkennen muss, die über einen beliebigen der Kommunikationskanäle an ihn gesendet werden.
Unter Bezugnahme auf Figur 2, umfasst eine Universal Mobile Telecommunications System (UMTS)-Netzwerkarchitektur wie sie in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ein Kernnetz (CN), ein terrestrisches UMTS-Funk-Zugangs-Netz (UTRAN = UMTS Terrestrial Radio Access Network), und eine drahtlose Sende/Empfangseinheit (WTRU). Die zwei allgemeinen Schnittstellen sind die Iu-Schnittstelle zwischen dem UTRAN und dem Kernnetz, sowie die Funk-Schnittstelle Uu zwischen dem UTRAN und der WTRU. Das UTRAN besteht aus mehreren Funknetz-Sub systemen (RNSs = Radio Network Subsystems). Diese können über die Iur-Schnittstelle miteinander verbunden sein. Diese Verbindung ermöglicht vom Kernnetz unabhängige Prozesse zwischen unterschiedlichen RNSs. Das RNS ist des Weiteren in das Funknetz-Steuergerät (Radio Network Controller, RNC) und mehrere Basisstationen (Nodes B) unterteilt. Die Node-Bs sind über die Iub-Schnittstelle mit dem RNC verbunden. Ein Node-B kann eine oder mehrere Zellen versorgen und versorgt typischerweise eine Vielzahl von WTRUs. Das UTRAN unterstützt sowohl den FDD-Modus als auch den TDD-Modus auf der Funk-Schnittstelle. Für beide Modi werden dieselbe Netzarchitektur und dieselben Protokolle verwendet. Nur die physikalische Schicht und die Luft - Schnittstelle Uu werden gesondert spezifiziert.
In Figur 3 wird ein erfindungsgemäß hergestellter Sender 10 dargestellt. Der Sender 10 umfasst einen Präambelgenerator 12, einen Steuernachricht-Generator 14, einen Kombinator 16, einen RF-Sendeumsetzer und Sender 18 und eine Antenne 20. Der Steuernachricht-Generator 14 erzeugt eine Steuernachricht 22 mit x-Bits. In gleicher Weise erzeugt der Präambelgenerator 12 eine Präambel 24. Die Präambel 24 und die Steuernachricht 22 werden in dem Kombinator 16 kombiniert, um eine Übertragungsnachricht 26 mit einer Präambel 24, die der Steuernachricht 22 vorausgeht,
zu erzeugen. Die Übertragungsnachricht 26 wird dann vom Sendeumsetzer und vom Sender 18 aufwärts gemischt und übertragen und von der Antenne 20 ausgestrahlt.
In Figur 4 wird der Präambelgenerator 12 in größerem Detail dargestellt. Der Präambelgenerator 12 ist in der Lage, eine Vielzahl von parallelen Kanälen C 1, C2, C3 ... CN zu verarbeiten. Der Präambelgenerator 12 nimmt N parallele Steuerkanäle CCl, CC2, CC3 ... CCN entgegen, wobei jeder Steuerkanal CCl-CCN eine WTRU-Kennung (WTRUID) mit M Bits umfasst. Der Präambelgenerator 12 führt die Kodierung über zumindest einen Kodierer 13 durch, indem er eine WTRUID auf eine K-Bit-Präambel abbildet. Wie der Fachmann erkennen wird, kann jedes aus einer großen Anzahl von Kodierungsschemata für die vorliegende Erfindung verwendet werden. Zum Beispiel können Kodierungsschemata wie Reed-Muller, Reed-Solomon, Hamming, Bose-Chaudhura-Hocquenghem (DCH) und Golay verwendet werden. Natürlich könnten auch andere Codes verwendet werden, welche die überragenden Qualitäten der zuvor genannten Codes aufweisen. Solche Qualitäten sind z. B. die einfache Implementierung und ein großer Abstand zwischen zwei beliebigen Code-Wörtern. Zum Beispiel entspricht für einen Blockcode der Hamming-Abstand zwischen zwei Worten die Anzahl der Positionen, in denen sich die zwei Worte unterscheiden. Ein guter Code besitzt einen hohen Wert für seinen minimalen Hamming-Abstand.
Eine Vielzahl von Präambeln Pl, P2, P3 ... PN wird von dem zumindest einen Kodierer 13 als Ergebnis des Kodierungsprozesses erzeugt. Wie oben unter Bezugnahme auf Figur 3 erwähnt, wird jede der Präambeln Pl-PN mit einer entsprechenden Steuernachricht 22 kombiniert, um eine Übertragungsnachricht 26 für die Übertragung zu erzeugen.
In Figur 5 wird ein erfindungsgemäßer Empfänger 40 dargestellt. Der Empfänger 40 umfasst eine Antenne 42, einen RF-Empfangsumsetzer 44, einen Präambelprozessor 46 und einen Steuernachricht-Prozessor 48. Sobald die Übertragungsnachricht 26 an der Antenne 42 empfangen wird, wird sie durch den RF-Empfangsumsetzer 44 abwärts gemischt und an den Präambelprozessor 46 weitergeleitet. Wie hier noch ausfuhrlicher beschrieben wird, nimmt der Präambelprozessor 46 die WTRUID der konkreten WTRU entgegen und verarbeitet die Vielzahl von Präambeln Pl-PN, um zu bestimmen, ob irgendeine der Präambeln mit der WTRUID der konkreten WTRU übereinstimmt. Nur
eine Übertragungsnachricht 26 mit einer Präambel Pl-PN, die mit der WTRUID übereinstimmt, wird an den Steuernachricht-Prozessor 48 zur weiteren Verarbeitung der Steuernachricht 22 weitergeleitet.
In Figur 6 wird der Präambelprozessor 46 detaillierter dargestellt. Der Präambelprozessor 46 umfasst eine Präambel-Dekodiereinheit 50 und einen Komparator 52. Die Präambel-Dekodiereinheit 50 nimmt die Übertragungsnachricht 26, welche die Präambel 24 und die Steuernachricht 26 umfasst, entgegen und dekodiert die Präambel zu einer M-Bit-Kennung (ID). Im Grunde fuhrt die Präambel-Dekodiereinheit 50 einen umgekehrten Prozess zu dem von dem Präambelgenerator 12 durchgeführten Prozess, der in Figur 4 dargestellt ist, aus. Die M-Bit-ID wird dann in dem Komparator 52 mit der WTRUID verglichen. Wenn es keine Übereinstimmung gibt, werden die Präambel 24 und die Steuernachricht 26 nicht weiterverarbeitet. Gibt es eine Übereinstimmung, wird die Präambel 24 angenommen und die Steuernachricht an den Steuernachricht-Prozessor 48 zur weiteren Verarbeitung weitergeleitet. Obwohl Figur 6 aus Gründen der Einfachheit lediglich einen einzelnen Kanal zeigt, kann der Präambelprozessor 46 tatsächlich eine Vielzahl von Kanälen Cl-CN verarbeiten, wie das unter Bezugnahme auf den Präambelgenerator 12 in Figur 4 gezeigt und beschrieben wurde.
Obwohl die vorliegende Erfindung auf jeden beliebigen Typ von Kommunikationssystemen angewendet werden kann, die viele verschiedene Arten von Kodierverfahren verwenden, wird in den Figuren 7 und 8 unter Bezugnahme auf ein 3GPP-System ein konkretes Beispiel gezeigt.
In Figur 7 wird eine Code-Abbildung innerhalb eines jeden Kodierers 13 in dem Präambelgenerator 12 durchgeführt. In dieser Ausführungsform wird dies mit 10 Bit-WTRUIDs erreicht, die unter Verwendung der Reed-Muller-Kodierung zu einem 32-Bit Muster kodiert werden. Die Reed-Muller-Kodierung ist eine bekannte Technik, die ein effizientes und zuverlässiges Verfahren zur Übertragung von bis zu 10 Bits langen Steuerinformationen ermöglicht. Dieses Muster wird dann als Präambel an die Steuernachricht 22 angefügt, und die Übertragungsnachricht 26 wird dann übertragen. In diesem Beispiel wird die WTRU vier Steuerkanälen zur Überwachung zugewiesen, und die vorgesehene Nachricht kann auf einem beliebigen dieser Kanäle gesendet werden.
In Figur 8 umfasst der Präambelprozessor 46 auf der Empfangseite eine Reed-Muller-Präambel-Dekodiereinheit 51, die im Wesentlichen die umgekehrte Operation des in Figur 7 dargestellten Kodierers ausführt. Der Ausgang der Reed-Muller-Präambel-Kodiereinheit 51 wird dann ähnlich verarbeitet, wie unter Bezugnahme auf Figur 6 für die allgemeine Anwendung gezeigt und beschrieben wurde.
Wie dem Fachmann bekannt ist, sind mit dem Dekodierverfahren viele Implementierungen möglich, und die vorliegende Erfindung ist nicht auf die hier beschriebenen Einzelbeispiele beschränkt. Das vorliegende Beispiel einer M-Bit-ID stellt jedoch 2M mögliche ID-Hypothesen dar (im vorliegenden Beispiel etwa resultiert eine 10-Bit-ID in 210 = 1024 Hypothesen).
In einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung korreliert das Dekodierverfahren innerhalb der Präambel-Dekodiereinheit 51 die empfangenen Rohbits mit dem erwarteten 32-Bit-Muster für jede der 1024 Hypothesen und wählt für jeden der vier (4) Kanäle die Hypothese mit der stärksten Korrelation. Diese vier (4) Hypothesen werden ihrerseits in dem Komparator 52 mit dem zu der WTRUID gehörigen 32 Bit-Muster korreliert. Der Komparator 52 nimmt dann den Kanal mit der besten Übereinstimmung an.
In Figur 9 wird eine alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäß hergestellten Präambel-Prozessors 70 dargestellt, bei der die Detektion auf einer "besten Übereinstimmung" mit einer konkreten WTRUID in einem Komparator 76 basiert. In diesem Fall wird ein Signalmuster 72, das der konkreten WTRUID (d. h. der ID der "eigenen" WTRU) entspricht, für den Vergleich verwendet. Während die N Kanäle 74 an der physikalische Schicht empfangen werden, wird ein Vergleich an dem Komparator 76 durchgeführt. Dieser Vergleich umfasst im Wesentlichen eine angepasste Filterungs-Operation oder eine Korrelation. Das eingehende Signalmuster, das am engsten mit dem Signalmuster 72 der konkreten WTRUID korreliert, wird als eine "beste Übereinstimmung" bestimmt. Diese Alternative bietet eine viel höhere Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Auswahl und erfordert auch viel weniger Verarbeitungsleistung. In dem Beispiel mit 4 Kanälen erfordert dies 4 Korrelationen an Stelle von 4 * 1024
Korrelationen. Diese Alternative ermöglicht eine Meldung, dass Informationen, die über einen der vier (4) Kanäle empfangen werden, an die WTRU adressiert sind.
In einer optionalen Ausfuhrungsform kann die "beste Übereinstimmung" des Weiteren einem vorbestimmten Schwellenwert unterworfen werden, wobei nur "beste Übereinstimmungen", die den Schwellenwert übersteigen, als eine Übereinstimmung mit der WTRUID betrachtet werden.
Die vorliegende Erfindung kann darüber hinaus verbessert werden, indem eine allgemeine Signatur des physikalischen Signals verwendet wird. Anstatt jede übertragene Steuernachricht-Präambel zu verarbeiten, um zu bestimmen, ob eine von ihnen genau mit ihrer ID übereinstimmt, kann die WTRU eine Bestimmung durchführen, welche der Anzahl von Übertragungen am besten mit ihrer ID übereinstimmt. Die WTRU führt dann eine vollständige Verarbeitung dieser einen Übertragung durch. Dies wird erreicht, indem bestimmt wird, welche Übertragung am besten mit ihrer ID übereinstimmt, und dann eine vollständige Verarbeitung dieser einen erfolgt. Dies verringert erheblich die Wahrscheinlichkeit, dass ihr ID nicht detektiert wird, zum Preis der Verarbeitung von nur einer der vollständigen Steuernachrichten. Dies stellt eine bedeutende Einsparung gegenüber der vollständigen Verarbeitung aller Steuernachrichten dar.
Claims (7)
1. Drahtlose Sende/Empfangseinheit (WTRU = wireless transmit/receive unit), die mit einer Basisstation über eine Vielzahl von Kommunikationskanälen kommuniziert, wobei die Basisstation eine Vielzahl von Nachrichten aussendet und jede Nachricht eine kodierte Präambel besitzt, die Drahtlose Sende/Empfangseinheit umfassend:
einen RF-Empfangsumsetzer;
einem Präambelprozessor, der die Präambel in der physikalischen Schicht verarbeitet und bestimmt, ob die Präambel mit der Kennung (ID) der Drahtlose Sende/Empfangseinheit übereinstimmt; und
einen Steuernachricht-Prozessor, der die Steuernachricht nur dann verarbeitet, wenn die Bestimmung positiv ist.
einen RF-Empfangsumsetzer;
einem Präambelprozessor, der die Präambel in der physikalischen Schicht verarbeitet und bestimmt, ob die Präambel mit der Kennung (ID) der Drahtlose Sende/Empfangseinheit übereinstimmt; und
einen Steuernachricht-Prozessor, der die Steuernachricht nur dann verarbeitet, wenn die Bestimmung positiv ist.
2. Drahtlose Sende/Empfangseinheit nach Anspruch 1, wobei der Präambel- Prozessor des Weiteren eine Präambel-Dekodierungseinheit umfasst, welche die Präambeln in der physikalischen Schicht dekodiert.
3. Drahtlose Sende/Empfangseinheit nach Anspruch 2, wobei der genannte Präambel-Prozessor des Weiteren einen Komparator umfasst, der die dekodierten Präambeln mit der Kennung vergleicht.
4. Drahtlose Sende/Empfangseinheit nach Anspruch 1, wobei der Präambel- Prozessor jede Präambel mit der Kennung korreliert.
5. Drahtlose Sendeßmpfangseinheit nach Anspruch 4, wobei der Präambel- Prozessor des Weiteren bestimmt, welche der Präambeln am besten korreliert.
6. Drahtlose Sendeßmpfangseinheit nach Anspruch 5, wobei der Präambel- Prozessor derart ausgestaltet ist, um die Präambel, die am besten korreliert, mit einem Schwellenwert zu vergleichen, um zu bestimmen, dass die Kennung der Drahtlose Sende/Empfangseinheit detektiert wird, wenn der Schwellenwert überschritten wird.
7. Drahtlose Sende/Empfangseinheit nach Anspruch 1, wobei der Präambel- Prozessor derart ausgestaltet ist, um die Kennung der Drahtlose Sende/Empfangseinheit mit jeder Präambel zu korrelieren und die Präambel zu bestimmen, welche am besten mit der Kennung korreliert.
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