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Hintergrund der Erfindung
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I. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf drahtlose Telekommunikationssysteme.
Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein neues
und verbessertes Verfahren und Vorrichtung zum Pagen bzw. Funkrufen
eines zellularen Telefons oder eines drahtlosen Kommunikationsgeräts unter
Verwendung eines Schnell-Paging-Kanals (quick paging channel) und
eines Voll-Paging-Kanals
(full paging channel).
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II. Beschreibung verwandter
Techniken
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Der
IS-95-Zellulartelefonstandard und die Nachfolgeversion hiervon,
wie zum Beispiel IS-95A und ANSI J-STD-008, worauf im Folgenden
allgemein als IS-95
Bezug genommen wird, verwenden weiterentwickelte Signalverarbeitungstechniken,
um einen effizienten zellularen Telefondienst mit hoher Qualität vorzusehen.
Zum Beispiel verwendet ein zellulares Telefonsystem, das konform
ist mit dem IS-95 Decodierung, Fehlerdetektierung, Vorwärtsfehlerkorrektur
(FER = forward error correction), Interleaving und Spreizspektrummodulation
um eine effizientere Nutzung der zur Verfügung stehenden HF-Bandbreite vorzusehen
und um robustere Verbindungen vorzusehen. Im Allgemeinen findet
man unter den Vorteilen des IS-95 längere Gesprächszeiten, weniger fallen gelassene
Anrufe, im Vergleich zu anderen Arten von zellularen Telefonsystemen.
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Um
Kommunikationen auf geordnete Art und Weise durchzuführen, sieht
der IS-95-Standard einen Satz von in hohem Maße codierten Kanälen vor, über die
Daten mit unterschiedlichen Funktionen gesendet werden. Diese im
hohen Maße
codierten Kanäle
beinhalten einen Paging- bzw. Funkrufkanal, der Paging-Nachrichten
trägt,
um zellulare Telefone oder andere Arten von drahtlosen Endgeräten zu benachrichtigen,
dass eine ankommende Anfrage zum Kommunizieren vorliegt. Gemäß dem IS-95-Standard
werden Paging- Nachrichten
mit niedrigen bis mittleren Datenraten während Zeitschlitzen, die Gruppen
von zellularen Telefonen vorzugewiesen sind, gesendet. Diese Paging-Kanal-Zeitschlitze
haben typischerweise eine Dauer von achtzig Millisekunden. Jeder
Achtzig-Millisekunden-Zeitschlitz besteht aus vier Paging-Kanal-Nachrichtenrahmen,
von denen jeder zwanzig Millisekunden lang ist. Tabelle I sieht
die Daten, die in einer Allgemeinen Paging-Nachricht enthalten sind,
vor, und zwar als ein Beispiel einer typischen Paging-Nachricht,
die im Wesentlichen gemäß dem IS-95A-Standard
generiert wird.
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Tabelle
I Allgemeine
Page-Nachricht (General
Page Message)
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Null
oder mehr Vorkommnisse des folgenden Page-Datensatzes:
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In
der Allgemeinen Page-Nachricht entspricht das MSG_TYPE-Feld dem
Nachrichtentyp und wird auf '00010001' gesetzt; das CONFIG_MSG_SEQ-Feld entspricht einer
Konfigurationsnachrichtensequenzzahl, die auf CON-FIG_SEQ gesetzt wird,
wie es in Abschnitt 7.6.2.2 von IS-95A spezifiziert ist; das ACC_MSG_SEQ-Feld
entspricht einer Zugriffsparameternachrichtensequenzzahl, die auf ACC_CONFIG_SEQ,
wie es in Abschnitt 7.6.2.2 von IS-95A spezifiziert ist, gesetzt wird;
das CLASS_0_DONE-Feld zeigt an ob Class-0-Pages (wie es im IS-95A
beschrieben wird) durchgeführt
werden; das CLASS_1_DONE-Feld zeigt an, ob Class-1-Pages (wie es
im IS-95A beschrieben wird) durchgeführt werden; das erste RESERVED-Feld
enthält
reservierte Bits, die auf '00' gesetzt sind; das BROADCAST_DONE-Feld
zeigt an, ob Broadcast-Pages ausgeführt werden; das zweite RESERVED-Feld beinhaltet
reservierte Bits, die auf '0000' gesetzt sind; das
ADD_LENGTH-Feld zeigt die Anzahl von Acht-Bit-Zeichen bzw. Oktetts
in den Page-Nachrichten-spezifischen
Feldern an; und das ADD_PFIELD wird für beliebige zusätzliche
Page-Nachrichten-spezifische Felder verwendet. Die Basisstation
fügt ein
Vorkommnis des geeigneten Page-Klassendatensatzes für jede Mobilstation,
die in der Nachricht gepaged wird, ein. Page-Datensätze, in
denen die PAGE_CLASS gleich '11' gesetzt ist und
bei denen PAGE_SUBCLASS gleich '00' gesetzt ist, werden
verwendet, um Broadcast-Nachrichten, die auf dem Paging-Kanal gesendet
werden, anzukündigen.
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Um
Paging-Nachrichten zu detektieren, überwacht ein zellulares Telefon
periodisch den Paging-Kanal während
des zugewiesenen Paging-Schlitzes. Weiterhin aktiviert das zellulare
Telefon periodisch HF- und Digitalsignalverarbeitungsschaltungen,
und zwar solange, wie es nötig
ist, um die Paging-Nachricht
zu verarbeiten. Da die typische Paging-Nachricht relativ lang ist,
sich möglicherweise über mehrere
Paging-Kanal-Rahmen erstreckt, und mittels eines in hohem Maße codierten
Kanal mit niedriger bis mittlerer Rate gesendet wird, benötigt die
hierzu zugeordnete Verarbeitung während eines jeden Paging-Schlitzes
einen signifikanten Zeitbetrag und Signalverarbeitungsressourcen.
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Es
ist oft der Fall, dass zellulare Telefone der Überwachung vorbestimmter Paging-Kanal-Schlitze
zugewiesen sind, und dass keine Paging-Nachrichten für die bestimmte
Mobilstation vorgesehen sind. Dementsprechend hat die Mobilstation
Batterieleistung bei der Signalverarbeitung von Information für die Dauer
des Schlitzes verbraucht, obwohl entweder die Nachricht nicht für die Mobilstation
bestimmt war oder es keine Nachricht gibt. Die unnötige Verarbeitung
reduziert den Zeitbetrag bzw. Zeitdauer, für die ein zellulares Telefon, das
kompatibel ist mit IS-95 im Standby-Modus verbleiben kann, ohne
dabei seine Batterie zu verbrauchen. Es wäre wünschenswert, ein System vorzusehen,
das die Zeitdauer erhöht,
mit der ein Telefon im Standby-Modus verbleiben kann, wobei es gleichzeitig
sichergestellt ist, dass alle Pages bzw. Funkrufe, die an das Telefon gesendet
werden, korrekt empfangen werden.
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Paging-Schemata,
die in der US-Patentanmeldung Seriennummer 08/890,355, eingereicht
am 9. Juli 1997, betitelt "Dual
Event Slotted Paging",
mittlerweile US-Patent Nr. 6,393,295, erteilt am 21. Mai 2002, und in
der US-Patentanmeldung
Seriennummer 08/865,650, eingereicht am 30. Mai 1997, mittlerweile
US-Patent Nr. 6,111,865, erteilt am 29. August 2000 mit dem gleichen
Titel, offenbart sind, stellen die Grundimplementierung eines Voll-Paging-Kanals in
Kombination mit einem Schnell-Paging-Kanal zum Vorsehen eines Endgerät-Pagens
dar.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein mobiles Funkkommunikationssystem,
das eine Basisstation, eine Vielzahl von Endgeräten, einen Voll-Paging-Kanal mit
Paging-Schlitzen zum Senden von Paging-Information zu den Endgeräten und
einen Schnell-Paging-Kanal, der endgerätspezifische Paging-Indikatoren
enthält,
beinhaltet. Die Indikatoren, die innerhalb eines Schnell-Paging-Schlitzes
vorgesehen werden, instruieren spezifische Endgeräte den Paging-Kanal
zu überwachen.
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Die
vorliegende Erfindung beinhaltet außerdem ein Verfahren zum Bestimmen
von Paging-Information von einem Pilotsignal, das über einen
Pilotkanal empfangen wird. In diesem Verfahren wird ein Pilotsignalwert aus
dem empfangenen Pilotsignal bestimmt und die Paging-Information
wird dann gemäß dem Pilotsignalwert bestimmt.
Das System beinhaltet optional ein An-Aus-Keying- bzw. -Tastungs-Signal innerhalb des Schnell-Paging-Kanals
um ein Endgerät
zu instruieren, den Paging-Kanal zu überwachen.
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Ein
Telefon-Paging-System gemäß der vorliegenden
Erfindung kann außerdem
Informationspakete innerhalb des Schnell-Paging-Kanals enthalten.
Die Informationspakete sind Endgeräten zugeordnet und dienen zum
Instruieren der zugeordneten Endgeräte den Paging-Kanal zu überwachen.
Reservierte Informationspakete werden vorgesehen um eine Vielzahl
von Endgeräten
zu instruieren, Telefonoperationen auszuführen und um eine Vielzahl von
Endgeräten
zu instruieren, nicht Telefonoperationen auszuführen. Die Informationspakete
können
ein Bit besitzen um anzuzeigen, dass ein nachfolgendes Informationspaket
ein weiteres Bit zum Instruieren eines Endgerätes besitzt den Paging-Kanal
zu überwachen.
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Der
Schnell-Paging-Kanal in einem beispielhaften Ausführungsbeispiel
ist ein uncodiertes, An-Aus-abgetatetes (OOK = on-off keying) moduliertes
Direktsequenzspreizspektrumsignal, das von Mobilstationen verwendet
wird, die innerhalb der Versorgungsbereiche der Basisstation operieren.
Die Basisstation verwendet den Schnell-Paging-Kanal um Mobilstationen,
die in dem geschlitzten Modus während
des Idle- bzw. Ruhezustandes operieren, zu informieren, ob sie Informationen
auf einem Paging-Kanal oder anderen zugewiesenen Kanälen empfangen
sollen oder nicht. Das vorliegende offenbarte Verfahren und Vorrichtung sieht
eine verbesserte Robustheit für
Paging-Schemata vor, die einen Paging-Kanal im geschlitzten Modus und
einen Schnell-Paging-Kanal
verwenden.
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Weiterhin
wird auf das Dokument EP-A-0 687 978 aufmerksam gemacht, das sich
auf ein Verfahren zum Senden von Paketdaten an ein zellulares System bezieht.
Die Anzahl von Zeitschlitzen in einem CDMA-Rahmen, die für die Paketübertragung
zugewiesen sind, variiert gemäß Übertragungsanforderungen
und jeder logische Kanal bestehend aus entsprechenden Zeitschlitzen
in aufeinander folgenden TDMA-Rahmen ist unabhängig von den anderen logischen
Kanälen.
Ein Datenpaket wird in einem Informationskanalrahmen bestehend aus
N – 1
Informationsbursts codiert und zwischen den Rahmen kann es einen
Bestätigungs-/Neuübertragungsanforderungs-Burst
(ARQ) geben, mit dem berichtet wird, dass ein empfangener Rahmen
fehlerfrei war oder ein erneutes Senden beantragt wird. Somit besteht
der Informationskanal aus wiederholten Sequenzen von N Bursts. Weiterhin
wird die Struktur eines Paket-Paging-Bursts (PP) eines Paket-Random-Access-Bursts
(PRA), eines Paket-Access-Grant-Bursts (PAG), eines Bestätigungs-/Neuübertragungsanforderungs-Bursts
(ARQ) sowie die Verwendung von Bursts beim Beginn und bei der Unterhaltung
von Übertragungen
offenbart.
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Weiterhin
wird auf das Dokument EP-A-0 629 095 aufmerksam gemacht, das ein
zellulares Mobilfunksystem offenbart, das angeordnet ist, um gemäß einem
Paketreservierungsmehrfachzugriffsprotokoll zu operieren, wobei
zumindest einige Rahmen auf einem Downlink (Basisstation zu Mobilstation)
einen Schnell-Paging-Schlitz (FP-Schlitz) beinhalten, der reserviert
ist für
Information, die einem Mobiltelefon die Informationsschlitze anzeigt,
denen für
den Empfang von Information zugehört werden soll, und wobei zumindest
einige Rahmen auf einem Uplink (Mobilstation zu Basisstation) angeordnet
sind, um ein FP-Bestätigungssignal
zu enthalten, und zwar mittels dem eine Mobilstation den Empfang
von FP-Information bestätigt.
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Zu
guter Letzt wird auf das Dokument WO-98/54919 aufmerksam gemacht.
Das Dokument beansprucht eine Priorität, die älter ist als diejenige der
vorliegenden Anmeldung, jedoch wurde das Dokument nach dem Prioritätsdatum
der vorliegenden Anmeldung veröffentlicht.
Das Dokument offenbart ein Verfahren und Vorrichtung zum Pagen eines
drahtlosen Endgeräts
in einem drahtlosen Telekommunikationssystem um den Standby-Modus-Leistungsverbrauch
zu reduzieren. Ein minimal codierter Schnell-Paging- Kanal wird aufgebaut, über den
kurze Schnell-Paging-Nachrichten während eines Satzes von Schnell-Paging-Schlitzen
gesendet werden. Die Schnell-Paging-Nachricht
zeigt an, dass eine Kommunikationsanfrage empfangen wurde, und dass
die empfangenen Kommunikationsendgeräte einen höher codierten Voll-Paging-Kanal
verarbeiten sollen, über
den detailliertere Voll-Page-Nachrichten
während
des nächsten
Voll-Paging-Schlitzes gesendet werden. Ein Endgerät überwacht
den Voll-Paging-Kanal nur, nachdem eine Schnell-Paging-Nachricht
auf dem Schnell-Paging-Kanal empfangen wurde.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Schnell-Paging-System gemäß Anspruch 1, eine Basisstation
gemäß Anspruch
22, ein Endgerät
gemäß Anspruch
23 und ein Verfahren zum Paging eines Endgeräts gemäß Anspruch 24 vorgesehen. Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnung
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Die
Merkmale, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus
der detaillierten unten angeführten
Beschreibung noch offensichtlicher, wenn diese zusammen mit den
Zeichnungen gesehen wird, in denen gleiche Bezugszeichen ähnliche
Merkmale entsprechend durchgängig
identifizieren:
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1 ist
ein Blockdiagramm eines zellularen Telefonsystems, das verwendet
wird, um das Schnell-Paging-System der vorliegenden Erfindung zu
implementieren;
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2 ist
ein Timing-Diagramm, das das Timing von Schlitzen in einem Schnell-Paging-Kanal
und einem Voll-Paging-Kanal gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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3 ist
eine schematische Darstellung des Schnell-Paging-Pakets der vorliegenden
Erfindung;
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4 ist
ein Flussdiagramm, das die Schritte, die während des Pagings eines drahtlosen
Endgeräts ausgeführt werden,
darstellt, und zwar gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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5 ist
ein Blockdiagramm, das die Codierung darstellt, die auf dem Voll-Paging-Kanal und
auf dem Schnell-Paging-Kanal ausgeführt wird, und zwar gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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6 ist
ein Flussdiagramm, das die Schritte darstellt, die gemäß der vorliegenden
Erfindung durch ein drahtloses Endgerät während des Standby-Modus ausgeführt werden;
und
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7 ist
ein Blockdiagramm eines Empfängers,
der verwendet wird um Pages bzw. Funkrufe gemäß der vorliegenden Erfindung
zu empfangen.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
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Ein
Verfahren und eine Vorrichtung wird beschrieben zum Minimieren von
Aufwachzeiten eines zellularen Telefons oder anderen drahtlosen
Endgeräten,
die einen zeitgeschlitzten Paging-Kanal für Nachrichten, die für Endgeräte bestimmt
sind, überwachen,
um Standby-Modus-Leistungsverbrauch zu senken. Die Erfindung wird
in dem Zusammenhang eines zellularen Telefonsystems des Direktsequenzspreizspektrumtyps
mit Codemultiplex-Vielfachzugriff
(CDMA = code division multiple access) angeführt, wobei das System im Wesentlichen
gemäß dem IS-95-Standard
und hiervon abgeleiteten Varianten betrieben wird. Während die
Erfindung besonders für
den Betrieb in einer solchen Umgebung geeignet ist, können viele
andere digitale Kommunikationssysteme von der Verwendung der vorliegenden
Erfindung einen Vorteil ziehen, inklusive TDMA-basierte drahtlose
Kommunikationssysteme, satellitengestützte Kommunikationssysteme
und drahtgebundene Systeme, über
die codierte Signalisierung gesendet wird.
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1 ist
ein Blockdiagramm eines vereinfachten zellularen Telefonsystems,
das verwendet werden kann, um das Schnell-Paging-System der vorliegenden
Erfindung zu implementieren. Entfernte Stationen, wie zum Beispiel
drahtlose Endgeräte 10 (typischerweise
zellulare Telefone) befinden sich zwischen den Basisstationen 12.
Die drahtlosen Endgeräte 10a und 10b befinden
sich in einem aktiven Modus und bilden daher eine Schnittstelle
mit einer oder mehreren Basisstationen 12 unter Verwendung
von Funkfrequenz-(HF = Hochfre quenz)-Signalen, die gemäß der CDMA-Signalverarbeitungstechniken
des IS-95-Standards
moduliert werden. Ein System und Verfahren zum Modulieren von HF-Signalen
gemäß der CDMA-Modulation
wird in dem US-Patent Nr. 5,103,459, betitelt "System and Method for Generating Signal
Waveforms in a CDMA Cellular Telephone System", das dem Rechtsnachfolger der vorliegenden
Erfindung zugewiesen ist, beschrieben. Andere drahtlose Endgeräte 10 sind
im Standby-Modus und überwachen
daher einen Paging-Kanal hinsichtlich von Paging-Nachrichten, die
eine Anfrage zum Kommunizieren anzeigen.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
generiert jede Basisstation 12 Vorwärtsverbindungssignale bestehend
aus einem Satz von Vorwärtsverbindungskanälen. Die
Kanäle
werden mittels eines Satzes von orthogonalen 64-Chip-Walsh-Codes aufgebaut. Ein Walsh-Code
wird verwendet um die Daten, die einem bestimmten Kanal zugewiesen
sind, zu modulieren. Die Kanäle
werden hinsichtlich der Funktion kategorisiert und beinhalten einen
Pilotkanal, über
den ein Phasenversatzmuster wiederholt gesendet wird, einen Sync-Kanal, über den
Synchronisationsdaten gesendet werden, inklusive der absoluten Systemzeit
und dem Phasenversatz des zugeordneten Pilotkanals, und Verkehrskanäle, über die
Daten, die sich an die Endgeräte 10 richten, gesendet
werden. Die Verkehrskanäle
werden normalerweise für
ein bestimmtes drahtloses Endgerät 10 für die Dauer
des Interfaces mit der bestimmten Basisstation dem Senden von Daten
zugeordnet. Es sei offensichtlich, dass andere Arten von Codes oder
Codelängen
zusammen mit anderen Steuerkanälen
in ähnlichen Systemen
verwendet werden könnten.
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Zusätzlich wird
gemäß einem
Ausführungsbeispiel,
einer oder mehrere der Walsh-Kanäle
als ein Schnell-Paging-Kanal (quick paging channel) zugewiesen und
einer oder mehrere der Walsh-Kanäle
wird als ein Voll-Paging-Kanal (full paging channel) zugewiesen.
Die Zuweisung und Betrieb des Voll-Paging-Kanals wird bevorzugter Weise
gemäß dem Paging-Kanal,
wie er in dem IS-95-Standard spezifiziert ist, ausgeführt. Einige
Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausführen des Pagings bzw. Funkrufs
gemäß dem IS-95-Standard ist in dem
US-Patent Nr. 5,392,287 (das '287-Patent),
betitelt "Appa ratus
And Method For Reducing Power Consumption In A Mobile Communications
Receiver" und in
dem US-Patent Nr. 5,509,015 (das '015-Patent) betitelt "Method And Apparatus
For Scheduling Communications Between Transceivers", die beide dem Rechtsnachfolger
der vorliegenden Erfindung zugewiesen sind, beschrieben.
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Wie
es in den '287-
und '015-Patenten
beschrieben ist, und wie es in dem IS-95-Standard spezifiziert ist, ist der
Voll-Paging-Kanal in Zeitschlitze geteilt. Die Zeitschlitze sind
Gruppen von drahtlosen Endgeräten 10 zugewiesen.
Die Zuweisung wird basierend auf der internationalen Mobilteilnehmerkennung
ID (IMSI = international mobile subscriber ID) ausgeführt, die
einmalig für
jedes drahtlose Endgerät 10 ist
oder basierend auf anderer Endgerätidentifikationsinformation,
wie zum Beispiel eine oder mehrere Mobilidentifikationsnummern (MIN
= mobile identification number). In alternativen Ausführungsbeispielen
kann andere Identifikationsinformation ebenfalls verwendet werden,
und zwar inklusive der elektronischen Seriennummer (ESN = electronic
serial ID (TMSI). Die verschiedenen Arten von Identifikationsinformation,
die verwendet werden können, werden
im Folgenden kollektiv als Mobilkennung bzw. Mobil-ID bezeichnet. Die
Schnell-Paging-Kanäle
werden ebenfalls in Zeitschlitze unterteilt.
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2 ist
ein Timingdiagramm, das die Zeitschlitze eines Voll-Paging-Kanals
und eines Schnell-Paging-Kanals gemäß der vorliegenden Erfindung
darstellt. Der Schnell-Paging-Kanal ist in Schnell-Paging-Schlitze 30 und
der Voll-Paging-Kanal
ist in Voll-Paging-Schlitze 32, die bevorzugter Weise von
der Dauer her länger
sind als die Schnell-Paging-Schlitze, unterteilt. Die Schnell-Paging-Schlitze 30 bestehen
aus Paging-Indikatoren bzw. -Anzeigern, entsprechend zu bestimmten
drahtlosen Endgeräten 10.
Die Indikatoren werden bevorzugter Weise gemäß einer Hash-Funktion angewendet
auf die ID des drahtlosen Endgeräts 10 generiert.
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Um
ein bestimmtes drahtloses Endgerät 10 zu
Pagen, wird ein Schnell-Page-Indikator
oder -Nachricht während
des Schnell-Paging-Schlitzes gesendet und eine Voll-Page-Nachricht
wird während
des Voll-Paging-Schlitzes, der dem drahtlosen Endgerät 10 zugewiesen
ist, gesendet. Der Schnell-Paging-Schlitz und die Voll-Paging-Schlitze
treten auf eine sich periodisch wiederholende Art und Weise auf,
was sicherstellt, dass ein Schlitz, der einem bestimmten Endgerät 10 zugewiesen
bzw. zugeordnet ist, nach einer ausreichenden Zeitperiode auftritt.
Wie es in 2 dargestellt ist, wird jeder
Voll-Paging-Schlitz 32 gesendet,
wenn die zugeordneten Schnell-Paging-Schlitze 30 gesendet
werden. Innerhalb eines jeden Schnell-Paging-Schlitzes 30 sind
die Indikatoren bevorzugter Weise für die Übertragung angeordnet, um es
dem drahtlosen Endgerät 10 zu
ermöglichen,
die Schnell-Paging-Nachricht zu verarbeiten und zusätzliche
Decodierungsschaltungen zu aktivieren bevor der nächste Voll-Page-Schlitz,
der dem drahtlosen Endgerät
zugeordnet ist, auftritt.
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2 ist
ein Timing- bzw. Zeitablaufsdiagramm, das einen Schnell-Paging-Kanal und einen Voll-Paging-Kanal
darstellt. Der Schnell-Paging-Kanal wird bevorzugter Weise unter
Verwendung eines 64-stelligen (64-ary) Walsh-Codes gesendet. Der Index des Walsh-Codes
wird über
den Paging-Kanal gesendet bzw. übertragen.
Der Schnell-Paging-Kanal enthält
Einzelbitnachrichten, um drahtlose Endgeräte 10 im geschlitzten
Modus anzuweisen, ihren zugewiesenen Schlitz auf dem Paging-Kanal
zu überwachen.
Die Schnell-Paging-Kanal-Datenrate
beträgt
typischerweise 9600 bps. Er kann jedoch entweder mit Rate 1 (9600
bps), Rate 1/2 (4800 bps) oder Rate 1/4 (2400 bps) betrieben werden.
Die Schnell-Paging-Kanal-Rate wird typischerweise auf den Paging-Kanal
spezifiziert.
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Die
Modulation wird An-Aus-getastet (OOK = on-off keying), wobei eine
logische Eins die drahtlosen Endgeräte 10 instruiert,
den Paging-Kanal zu überwachen
und eine logische Null die drahtlosen Endgeräte 10 instruiert,
wieder in den Schlaf- oder Standyby-Modus zurückzukehren. Ein OOK-Symbol
wird in jeder 128-PN-Chip-Symbolperiode gesendet. Ein Bit wird unter
Verwendung von einem, zwei oder vier Symbolen gesendet, und zwar
in Abhängigkeit
davon, ob die Schnell-Paging-Kanal-Datenrate 1, 1/2 oder 1/4 ist.
Das gesendete Ec/Ior ist
beim Senden eines logischen einzelnen Bits typischerweise 3 dB unter
dem Pilotkanal Ec/Ior
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Jede
Einzelbitnachricht wird zweimal pro Achtzig-Millisekunden-Schlitz
gesendet, und zwar zuerst zu Beginn bei Symbolposition R1, und dann
wiederum zu Beginn bei Symbolposition R2, wobei die Positionen von
einer Nullposition ab nummeriert sind. Der Satz von möglichen
Symbolpositionen, über
den der Schnell-Paging-Kanal definiert ist, beginnt achtzig Millisekunden
vor dem zugeordneten Schlitz auf dem Paging-Kanal. Diese Startposition
kann als Zeit t definiert werden, wobei t in Rahmeneinheiten vorliegt,
so dass
wobei T = 2
t die
Schlitzzykluslänge
in Einheiten von 1,28 Sekunden ist und t der Schlitzzyklusindex
ist.
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In
der 2 sind die Schnell-Paging-Schlitze 30 des
Schnell-Paging-Kanals in eine Vielzahl von Unterschlitzen 94, 96, 98 aufgeteilt.
Unterschlitze 94, 96 sind in Zeitpositionen 100 aufgeteilt,
auf die ebenfalls als Bit- oder Indikatorpositionen Bezug genommen
werden kann. Indikatoren bzw. Anzeiger 102, 104 werden
innerhalb der Schnell-Paging-Schlitze 30 auf eine Art und
Weise gesendet, die ähnlich
ist zu der Übertragung von
Schnell-Paging-Nachrichten, wie es zuvor beschrieben wurde. Somit
instruiert das Vorliegen eines Indikators, wie zum Beispiel Indikatoren 102, 104 ein
drahtloses Endgerät 10,
das den Schnell-Paging-Schlitz 30, der den bzw. die Indikatoren
enthält,
den Paging-Kanal zu überwachen.
Das drahtlose Endgerät 10 kann
unter Verwendung der Indikatoren 102, 104 instruiert
werden nach beliebiger Paging-Information
Ausschau zu halten, die mittels eines Kanals innerhalb des Telefonsystems
gesendet wird. Es sei anzumerken, dass ein einzelner Indikator 102, 104 gesendet
werden kann, um eine Schnell-Paging-Nachricht zu signalisieren,
wenn das Verfahren der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung werden jedoch zwei Indikatoren 102, 104 gesendet,
und zwar ein Indikator 102 in dem Unterschlitz 94 und
ein Indikator 104 in dem Unterschlitz 96. Das
Senden von zwei Indikatoren 102, 104 im Gegensatz
zu einem sieht eine erhöhte
Zuverlässigkeit
vor. Signale in dem Schnell-Paging-Kanal können unter Verwendung herkömmlicher
Walsh-Codes gesendet werden. Keine Indikatoren 102, 104 befinden
sich in dem Unterschlitz 98, um einen minimalen Zeitbetrag
zwischen Indikatoren 102, 104 und jeglicher Paging-Nachrichten
vorzusehen, die in dem nächsten
Voll-Paging-Schlitz 32 vorliegen könnten. Die kombinierte Zeitdauer
von Zeitschlitzen 94, 96, 98 kann eine
Periode von achtzig Millisekunden Länge sein. Typischerweise sind
Unterschlitz 94 und 96 jeweils fünfunddreißig Millisekunden
lang, während
der Schlitz 98 typischerweise zehn Millisekunden beträgt. Der
Sinn des Unterschlitzes 98 ist es, nach der Übertragung
des zweiten Indikators 104 eine Zeit vorzusehen, um es
dem Endgerät 10 zu
ermöglichen,
sich auf das Empfangen der Paging-Kanal-Nachricht vorzubereiten. In
alternativen Ausführungsbeispielen
kann der erste Teilschlitz eine Dauer von vierzig Millisekunden
besitzen, während
jeder der zwei nachfolgenden Teilschlitze 20 Millisekunden
von der Dauer her betragen kann.
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Die
Zeitwerte werden bevorzugter Weise entweder zu einem Bit R1 oder zu zwei Bits R1 und
R2 pro Schnell-Paging-Schlitz 30 gehasht.
Jede Hashing-Operation
verteilt die Position der Ein-Bit-Indikatoren 102, 104 zufällig über 336,
168 oder 84 sich nicht überlappende
Bitpositionen, und zwar in Abhängigkeit
davon, ob die Datenrate entweder 1 (9600 bps), 1/2 (4800 bps) oder
1/4 (2400 bps) ist. Dekorrelationswerte werden wie folgt definiert,
so dass sie periodisch aktualisiert werden, damit Kollisionen zwischen
drahtlosen Endgeräten 10 verhindert
werden.
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Zum
Beispiel:
wobei t eine Zeiteinheit
ist, die in sequentiellen Rahmen ausgedrückt wird, wobei die Zeit zu
Beginn des Teilschlitzes
94 beginnt abzulaufen und kontinuierlich
bis zu dem Ende des Teilschlitzes
96 läuft. Die Positionen R
1 und R
2, in denen
sich Indikatoren
102,
104 befinden, können wie
folgt bestimmt werden, wobei N die Anzahl von Symbolpositionen,
zum Beispiel 336 ist, was 28 Leistungssteuerungsgruppen entspricht,
wobei L die Bits 0–15
der Ergebnisse einer Hash-Operation sind, die auf MIN oder der ISMI
ausgeführt
wird, und wobei N die Bits 16–31
der Ergebnisse der selben Hash-Operation sind.
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In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung kann die Modulation der Indikatoren 102, 104 innerhalb
der Zeitposition 100 unter Verwendung einer An-Aus-Tastungsmodulation
ausgeführt
werden. In dem An-Aus-Tastungs-
bzw. On-Off-Keying-Verfahren werden die drahtlosen Endgeräte 10 instruiert,
den Schnell-Paging-Kanal nach dem Vorliegen von Indikatoren 102, 104 in
ausgewählten
Positionen 100 eines entsprechenden Schnell-Paging-Schlitzes 30 zu überwachen.
Die drahtlosen Endgeräte 10 überwachen
das bzw. die Indikatorbit(s), so dass in bestimmten Fällen zwei
Indikatorbits ver wendet werden, um eine Robustheit gegenüber möglichen
Hash-Wert-Kollisionen
und kanalinduzierten Fehlern vorzusehen.
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Ein
beispielhaftes Schema für
das Überwachen
hinsichtlich der Indikatoren läuft
wie folgt ab. Wenn die erste Zeitposition 100 innerhalb
des Teilschlitzes bzw. Unterschlitzes 94 eine logische
Null ist, dann interpretiert das drahtlose Endgerät 10 dieses
Ereignis, so dass es in dem Standby-Modus verbleiben soll und nicht
den Voll-Paging-Kanal-Schlitz überwachen
soll. Wenn irgendetwas anderes als eine logische Null in der ersten Zeitposition 100 innerhalb
des Unterschlitzes 94 vorliegt, wie zum Beispiel eine logische
Eins oder eine Löschung,
wird die zweite Zeitposition 100 in dem Unterschlitz 96 evaluiert.
Zum Beispiel zeigt eine logische Eins in der ersten Zeitposition 100 innerhalb
des Unterschlitzes 94 an, dass die zweite Zeitposition 100 in
dem Unterschlitz 96 nach dem Vorhandensein eines Indikators 104 überwacht
werden soll. Wenn die Indikatoren 102, 104 beide
Einsen sind, dann überwacht
das drahtlose Endgerät 10 den
entsprechenden Voll-Paging-Kanal-Schlitz. Wenn der zweite Indikator 104 jedoch
eine logische Null ist, dann interpretiert das drahtlose Endgerät 10 es
so, dass es in dem Standby-Modus verbleiben soll und nicht den Voll-Paging-Kanal-Schlitz überwachen
soll. Ähnlich
verlangt eine Löschung
in der ersten Zeitposition 100 innerhalb des Unterschlitzes 94 ebenfalls,
dass das drahtlose Endgerät 10 die
zweite Zeitposition in dem Unterschlitz 96 überwacht.
Wenn der zweite Indikator 104 eine Eins ist, dann überwacht
das drahtlose Endgerät 10 den
Voll-Paging-Kanal-Schlitz, wobei jedoch der Paging-Kanal-Schlitz
nicht überwacht
wird, wenn der zweite Indikator eine Null ist. Wenn jedoch beide,
die ersten und zweiten Indikatoren 102, 104 Löschungen
sind, dann überwacht
das drahtlose Endgerät 10 aus
Sicherheitsgründen
den Voll-Paging-Kanal-Schlitz.
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Beim
Detektieren von Bits in dem Schnell-Paging-Kanal und in den Voll-Paging-Kanälen, kann
das drahtlose Endgerät 10 den
Signalpegel in dem Kanal mit einem Schwellenwert vergleichen. Somit
kann in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, jeder Indikator 102, 104, der in
einer Zeitposition 100 gesendet wird, mit einem Energiepegel
3 dB unterhalb (oder der Hälfte)
des Pegels eines Pilotsignals, das in dem Pilotkanal des drahtlosen
Endgeräts 10 gesendet
wird, gesendet werden. Da das Pilotsignal und die Indikatoren 102, 104 in
den Schnell-Paging- und Voll-Paging-Kanälen im Wesentlichen ähnlichen Übertragungsbedingungen
ausgesetzt sind, ist die Dämpfung
des Pilotsignals eine gute Schätzung
für die
Dämpfung
der Paging-Kanäle. Somit
kann ein Pegel von der Hälfte
des Pilotsignals als ein Schwellenwert verwendet werden für die Detektierung
von Bits in den anderen Kanälen,
wie zum Beispiel Indikatoren 102, 104.
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Um
somit das Vorliegen von Indikatoren 102, 104 zu
bestimmen, kann der Pegel des Pilotsignals bestimmt werden und ein
Schwellenwert kann von diesem Pegel erhalten werden. Die Zuverlässigkeit
der Detektierung der Indikatoren 102, 104 kann
jedoch optional gemessen werden durch Durchführen einer weiteren Bestimmung
basierend auf dem Pilotsignalpegel. Wenn ein Signal, wie das der
Indikatoren 102, 104 als vorliegend bestimmt wird
und wenn der Energiepegel des Pilotkanals über einem Minimalbetrag liegt,
können
die drahtlosen Endgeräte 10 zuverlässig instruiert
werden, den Voll-Paging-Kanal zu überwachen. Wenn der Energiepegel
des Pilotkanals unter dem Minimalpegel liegt, wird der bestimmte
Bitwert von Indikatoren 102, 104 gelöscht und
der Voll-Paging-Kanal wird nicht überwacht. Das drahtlose Endgerät 10 kann
dann eine Suche hinsichtlich des nächsten Schlitzes 30,
der dem nächsten
entsprechenden Paging-Kanal-Schlitz für Indikatoren 102, 104 zugeordnet
ist, ausführen.
Wenn bestimmt wird, dass Indikatoren 102, 104 vorliegen,
wird eine weitere Bestimmung des Energiepegels des Pilotsignals
durchgeführt.
Wenn wiederum bestimmt wird, dass das Pilotsignal unter dem Minimalpegel
(aber über
Null) liegt, wird der Voll-Paging-Kanal dann überwacht.
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Bezug
nehmend auf 3 wird hier ein Schnell-Paging-Paket 120 gemäß der vorliegenden
Erfindung gezeigt. Das Schnell-Paging-Paket 120 kann innerhalb
von Schlitzen 30 eines Schnell-Paging-Kanals gesendet werden
um drahtlosen Endgeräten 10 zu
signalisieren, den Voll-Paging-Kanal zu überwachen. In diesem Ausführungsbeispiel
können
die unterschiedlichen möglichen
Bitkonfigurationen innerhalb des Schnell-Paging-Pakets 120 den
verschiede nen drahtlosen Endgeräten 10 zugeordnet
werden. Schnell-Paging-Paket 10 kann n Bits besitzen, und
kann somit 2n drahtlose Endgeräte 10 voneinander
unterscheiden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat n einen
Wert von neun. In diesem Ausführungsbeispiel
instruiert das Vorliegen eines ausgewählten Bitmusters innerhalb
des Schnell-Paging-Pakets 120, dass mittels des Schnell-Paging-Kanals
gesendet wird, das zugeordnete drahtlose Endgerät 10 den Voll-Paging-Kanal
zu überwachen.
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Gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel
kann eines oder mehrere der möglichen
Bitmuster des Schnell-Paging-Pakets 120 reserviert sein,
mehrere drahtlose Endgeräte 10 zu
instruieren, Telefonoperationen auszuführen, anstatt dass es einem
bestimmten drahtlosen Endgerät 10 zugeordnet
ist. Zum Beispiel kann ein reserviertes Bitmuster des Informationspakets 120 alle
drahtlosen Endgeräte 10 instruieren,
den Voll-Paging-Kanal zu überwachen.
In einem Fall kann ein einzelnes Bit in einer reservierten Position
verwendet werden. Dies kann zum Beispiel bei der Konfiguration des
zellularen Telefonsystems nützlich
sein. Ein weiteres reserviertes Muster innerhalb des Schnell-Paging-Pakets kann
alle drahtlosen Endgeräte 10 instruieren,
nicht den Voll-Paging-Kanal
zu überwachen.
Die reservierten Bitmuster innerhalb des Schnell-Paging-Pakets 10 können ebenfalls
dazu verwendet werden, Gruppen von drahtlosen Endgeräten 10 zu
signalisieren, nicht den Voll-Paging-Kanal zu überwachen.
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4 ist
ein Blockdiagramm der Schritte, die von dem Basisstationssteuerelement
(BSC = base station controller) 14 während des Paging-Prozesses
der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden. Der Paging-Prozess
beginnt bei Schritt 36 und bei Schritt 38, wo
bestimmt wird, ob eine Anfrage zum Kommunizieren von dem BSC empfangen
wurde. Wenn eine Anfrage zum Kommunizieren empfangen wurde, werden
der Voll-Paging-Schlitz und der Schnell-Paging-Schlitz, die dem
drahtlosen Endgerät 10,
auf das sich die Kommunikationsanfrage bezieht, zugeordnet sind,
im Schritt 40 basierend auf der Mobiltelefon-ID oder anderer
Identifikationsinformation des drahtlosen Endgeräts 10 berechnet. BSC 14 führt bevorzugter
Weise die nötige
Verarbei tung unter Verwendung von einem oder mehreren Mikroprozessoren
aus, die Software, die im Speicher (nicht dargestellt) gespeichert
ist, ausführen.
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Der
Voll-Paging-Schlitz wird bevorzugter Weise in Schritt 40 gemäß der oben
zitierten '287-
und '015-Patente
bestimmt und der Schnell-Paging-Schlitz wird durch Anwendung einer
Hashing- bzw. Hash-Funktion auf die Mobiltelefon-ID bestimmt, obwohl
andere Verfahren zum Zuweisen von Paging-Schlitzen an drahtlose
Endgeräte 10 im
Einklang mit der Verwendung der vorliegenden Erfindung stehen. Wenn
die Mobiltelefon-ID nicht direkt innerhalb der Anfrage zum Kommunizieren
enthalten ist, kann sie über
eine Nachschlagetabelle in einer Datenbank unter Verwendung beliebiger
anderer Identifikationsinformation, die in der Anfrage enthalten
ist, wie zum Beispiel Telefonnummer oder Mobiltelefonidentifikationsnummer
(MIN = mobile identification number) des drahtlosen Endgeräts 10 erhalten
werden.
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Sobald
der Schnell-Paging-Schlitz und der Voll-Paging-Schlitz bestimmt
sind, weist BSC 14 eine oder mehrere Basisstationen 12 an,
eine Schnell-Paging-Nachricht
bei Schritt 42 in dem geeigneten Schlitz des Schnell-Paging-Kanals
und eine Voll-Paging-Nachricht in dem Schritt 44 in dem
geeigneten bzw. richtigen Schlitz auf dem Voll-Paging-Kanal an ein
bestimmungsmäßiges drahtloses
Empfängerendgerät 10 zu
senden. Die Basisstationen 12 codieren und modulieren die
Paging-Nachrichten und in Schritt 46 fordert das BSC 14 zu
einer Antwort durch das bestimmungsgemäße Empfängerendgerät 10 auf. Wenn eine
Antwort empfangen wurde (Schritt 48), beginnt eine Kommunikation
(zum Beispiel eine Sprachkommunikationssitzung) im Schritt 50 zwischen
dem Empfängerendgerät 10 und
einer oder mehreren Basisstationen 12 gemäß der Parameter, die
in der Voll-Paging-Nachricht enthalten sind.
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Wenn
keine Antwort nach einer Zeitablaufperiode empfangen wurde, weist
das BSC 14 eine oder mehrere Basisstationen 12 an,
eine zweite Schnell-Paging-Nachricht
zu senden, die im Schritt 52 in dem geeigneten Schlitz
auf dem Schnell-Paging-Kanal gesendet wird und eine zweite Voll-Paging-Nachricht (Schritt 54)
in dem geeigneten Schlitz auf dem Voll-Paging-Kanal zu dem bestimmungsgemäßen drahtlosen
Empfängerendgerät 10 zu
senden. Im Schritt 56 fordert bzw. wartet das BSC 14 wiederum
auf eine Antwort von dem drahtlosen Endgerät 10 und bestimmt
im Schritt 58, ob eine Antwort empfangen wurde. Wenn eine
Antwort empfangen wurde, beginnt die Kommunikation im Schritt 50.
Wenn im Schritt 58 bestimmt wurde, dass keine Antwort empfangen
wurde, war das Pagen bei Schritt 60 nicht erfolgreich.
In einem alternativen Ausführungsbeispiel
werden zwei Schnell-Paging-Nachrichten und zwei entsprechende Voll-Paging-Nachrichten
für jeden Page
generiert. Die zweite Schnell-Paging-Nachricht und die Voll-Paging-Nachricht
erhöhen
die Wahrscheinlichkeit, dass der Page empfangen wird, ohne dabei
die Verzögerung,
die nötig
ist um zu bestimmen, ob eine Bestätigungsnachricht von dem drahtlosen
Endgerät 10 empfangen
wurde, einzuführen.
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In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung besteht die Schnell-Paging-Nachricht aus einem ankommenden
Page-Bit. Ein ankommendes Page-Bit in einem ersten Zustand (wie
zum Beispiel einem logischen Hochzustand) in einem gegebenen Schnell-Paging-Schlitz
zeigt an, dass eine Kommunikationsanfrage für das drahtlose Endgerät bzw. drahtlose
Endgeräte 10,
das bzw. die dem Schnell-Paging-Schlitz zugeordnet ist bzw. sind
empfangen wurde, und dass solch ein drahtloses Endgerät bzw. Endgeräte 10 den
Voll-Paging-Kanal
während
des nächsten
Voll-Paging-Schlitzes, der solch drahtlosen Endgeräten 10 zugeordnet
ist, verarbeitet werden sollte. Ein ankommendes Page-Bit in einem
zweiten Zustand (wie zum Beispiel einem logischen Niedrigzustand)
in einem gegebenen Schnell-Paging-Schlitz zeigt an, dass keine Kommunikationsanfrage
für das
bzw. die drahtlosen Endgeräte 10,
die dem Schnell-Paging-Schlitz zugeordnet sind, empfangen wurde
und dass daher der Voll-Paging-Kanal von solchen drahtlosen Endgeräten bzw.
Endgerät 10 nicht
während
des nächsten
Voll-Paging-Schlitzes verarbeitet werden sollte. Da der Page in
der Schnell-Paging-Nachricht durch ein einzelnes oder zwei Bits
repräsentiert
wird, im Gegensatz zu einer Wesentlich höheren Anzahl von Bits, kann
die Schnell-Paging-Nachricht mit weniger Ressourcen als bei der
Voll-Paging-Nachricht verarbeitet werden.
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In
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung enthält
jede Voll-Paging-Nachricht,
die in dem Voll-Paging-Kanal gesendet wird, die Information, die
in dem IS-95-Standard für
eine Allgemeine Paging-Nachricht spezifiziert ist. Ein Beispiel
für eine
Allgemeine Paging-Nachricht (General Paging Message) die gemäß dem IS-95A-Standard
generiert wird, ist in der Tabelle I oben angegeben. Wie in der
Tabelle I dargestellt wird, enthält
die Allgemeine Paging-Nachricht wesentlich mehr Information als
die Schnell-Paging-Nachricht,
die bevorzugter Weise aus einem einzelnen Bit besteht. Daher kann
die Schnell-Paging-Nachricht einfacher durch jedes drahtlose Endgerät 10,
und mit weniger Leistung, verarbeitet werden als eine Voll-Paging-Nachricht.
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Zusätzlich zum
Senden von weniger Information in einer Schnell-Paging-Nachricht als in
einer Voll-Paging-Nachricht beinhaltet das bevorzugte Ausführungsbeispiel
ein minimales Codierungsschema für
den Schnell-Paging-Kanal
im Vergleich zu dem Voll-Paging-Kanal. 5 sieht
eine Darstellung der Codierungsschemata, die für den Voll-Paging-Kanal und
den Schnell-Paging-Kanal
gemäß einem
Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung eingesetzt werden, vor. Wie in der 5 gezeigt
ist, werden Daten, die über
den Voll-Paging-Kanal gesendet werden, faltungscodiert mittels des
Faltungscodierers 60 und die resultierenden Codesymbole
werden durch Symbolwiederholer 61 wiederholt um Symbole
mit einer vorbestimmten Rate zu generieren. Die wiederholten Codesymbole
werden dann blockverschachtelt bzw. interleaved durch Blockinterleaver 62.
Die Daten vom Blockinterleaver werden verwürfelt unter Verwendung eines
Exklusiv-ODER mit einem dezimierten Langcode, der vom Langcodegenerator 64 und
Dezimator 66 generiert wird. Der Langcode ist ein binärer Code,
der auf eine vorbestimmte Art und Weise als eine Funktion von einer
Seed-Nummer generiert wird und mit demselben Walsh-Code moduliert
wird. Im Gegensatz hierzu ist die Verarbeitung, die dem Übersenden
von Information über
den Schnell-Paging-Kanal zugeordnet ist, wesentlich geringer als
die Verarbeitung, die dem Voll-Paging-Kanal zugeordnet ist. Daher
ist der Verarbeitungsbetrag in dem Schnell-Paging-Kanal wesentlich
geringer, und benötigt
daher weniger Energie, als die Verarbei tung, die für den Voll-Paging-Kanal
nötig ist.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel
könnte
der Schnell-Paging-Kanal unter Verwendung des Langcodes verwürfelt werden,
wie es bei dem Voll-Paging-Kanal ausgeführt wird.
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In
einem alternativen Ausführungsbeispiel
der Erfindung werden Mehrbit-Schnell-Page-Nachrichten
in dem Schnell-Paging-Kanal verwendet im Gegensatz zu Einzelbit-Schnell-Paging-Nachrichten.
Diese Mehrbit-Schnell-Paging-Nachrichten
werden verwendet, um zusätzliche
Information zusätzlich
zu dem einfachen Anzeigen, dass das bestimmungsgemäße drahtlose
Endgerät 10 den
Voll-Paging-Kanal während
des nächsten
zugewiesenen Voll-Paging-Schlitzes 32 überwachen
sollte, zu codieren und zu übermitteln.
Zum Beispiel könnte
die Mehrbit-Schnell-Page-Nachricht verwendet werden, um anzuzeigen,
welches drahtlose Endgerät 10 von
einem Teilsatz von drahtlosen Endgeräten 10, die einem
entsprechenden Schnell-Paging-Schlitz 30 zugewiesen sind,
gepaged wird. Die Mehrbit-Schnell-Paging-Nachricht könnte ebenfalls
verwendet werden, um anzuzeigen, dass der Voll-Paging-Kanal für eine längere Dauer überwacht
werden sollte, so dass Systemparameterveränderungen an alle drahtlosen
Endgeräte 10 ausgestrahlt
werden könnten.
Der Fachmann wird verschiedene nützliche
Informationsarten erkennen, die unter Verwendung einer Mehrbit-Schnell-Page-Nachricht gesendet
werden könnte.
In einem anderen alternativen Ausführungsbeispiel könnte eine
reduzierte Vorwärtsfehlerkorrekturcodierung
unter Verwendung von Mehrbit-Schnell-Paging-Nachrichten, die auf dem Schnell-Paging-Kanal
gesendet werden, ausgeführt
werden.
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6 ist
ein Flussdiagramm der Verarbeitung, die durch ein drahtloses Endgerät 10 im
Standby-Modus ausgeführt
wird. Die Verarbeitung wird bevorzugter Weise unter Verwendung eines
Mikroprozessors ausgeführt,
der mittels Softwareinstruktionen gesteuert, die in einem Speicher
gekoppelt mit anderen integrierten Schaltungen und Systemen, wie
sie auf dem Fachgebiet bekannt sind (nicht dargestellt), gekoppelt
ist, gespeichert sind. Die Verarbeitung beginnt im Schritt 80 und
im Schritt 84, wo das drahtlose Endgerät 10 bestimmt, ob
die Schnell-Paging-Nachricht in dem Schnell-Paging-Schlitz, der
dem End gerät
zugewiesen ist, angekommen ist. Wenn eine Schnell-Page-Nachricht
in dem Schnell-Paging-Schlitz, der dem Endgerät zugewiesen ist, angekommen
ist, verarbeitet das drahtlose Endgerät 10 die Schnell-Paging-Nachricht
in dem zugewiesenen Schlitz im Schritt 86. Bevorzugterweise
wird die Verarbeitung unter Verwendung eines signifikant kleineren Teilsatzes
der Signalverarbeitungsschaltung, die in dem drahtlosen Endgerät 10 enthalten
ist, ausgeführt,
im Vergleich zu der Schaltung bzw. Schaltungen, die für die Verarbeitung
der Voll-Paging-Nachrichten verwendet wird. Gemäß der Sendeverarbeitung, die
in dem Schnell-Paging-Kanal, gezeigt in der 5, ausgeführt wird, besteht
die Empfangsverarbeitungsschaltung für den Schnell-Paging-Kanal
bevorzugterweise aus Schaltung bzw. Schaltungen zur Abwärtsumsetzung
der empfangenen HF-Energie und der Demodulation des empfangenen
Signals mit dem zugewiesenen Walsh-Code. Die resultierenden Soft-Decisions
bzw. Weichenentscheidungsdaten werden direkt verarbeitet um den
Logikpegel, der in dem Schnell-Paging-Schlitz, der dem Endgerät zugewiesen
ist, gesendet wird, zu bestimmen.
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Im
Schritt 88 bestimmt das Endgerät 10, ob eine Schnell-Paging-Nachricht
im Schritt 86 empfangen wurde, und zwar basierend auf dem
Logikpegel der detektierten Daten. Wenn eine Schnell-Paging-Nachricht detektiert
wurde, führt
die Verarbeitung bei Schritt 90, wie unten beschrieben,
fort. Wenn eine Schnell-Paging-Nachricht nicht detektiert wurde,
wird im Schritt 89 weiterhin bestimmt, ob die Signalqualität während der Verarbeitung
des Schnell-Paging-Kanals
akzeptabel war. Wenn dies der Fall war, kehrt das drahtlose Endgerät 10 zu
Schritt 84 zurück.
Wenn die Signalqualität
nicht akzeptabel war, fährt
die Verarbeitung bei Schritt 90 wie unten beschrieben fort.
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Die
empfangene Signalqualität
kann im Schritt 90 durch verschiedene bekannte Verfahren
bestimmt werden, inklusive der Bestimmung, wann die empfangene Leistung
des Signals auf dem Schnell-Paging-Kanal unter eine Schwelle fällt oder
durch Bestimmen, wann das Signal-zu-Rausch-Verhältnis eines Pilotkanals unter eine
vorbestimmte Schwelle fällt.
Durch Überwachen
hinsichtlich einer Voll-Page-Nachricht, wenn die empfangene Signalqualität nicht
akzeptabel ist, minimiert die vorliegende Erfindung die Anzahl von
nichtempfangenen bzw. verpassten Voll-Page-Nachrichten aufgrund
von nicht detektierten Schnell-Page-Nachrichten resultierend von
unakzeptabler Signalqualität
auf dem Schnell-Paging-Kanal.
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Wenn
eine Schnell-Page-Nachricht im Schritt 88 detektiert wurde,
oder wenn die empfangene Signalqualität im Schritt 89 nicht
akzeptabel war, verlässt
das drahtlose Endgerät 10 seinen
Standby-Modus durch Aktivieren zusätzlicher Decodierungsschaltung
im Schritt 90 und, im Schritt 92, verarbeitet
es den Voll-Paging-Kanal während
des zugewiesenen Voll-Paging-Schlitzes unter Verwendung der aktivierten
Schaltung. Die Zeit zwischen dem Schnell-Paging-Schlitz und dem Voll-Paging-Schlitz,
der einem bestimmten Endgerät
zugewiesen ist, muss ausreichend sein, um die Aktivierung der zusätzlichen
Decodierungsschaltung innerhalb des drahtlosen Endgeräts 10 nach
Detektierung der Schnell-Paging-Nachricht zu ermöglichen, und zwar vor dem Auftreten
des Voll-Page-Schlitzes.
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Im
Schritt 94 bestimmt das drahtlose Endgerät 10,
ob die Voll-Page-Nachricht verarbeitet im Schritt 92, an
sie gerichtet war, und zwar basierend auf der Adresse, die in der
Nachricht enthalten ist, und wenn dies nicht der Fall war, wird
die Decodierungsschaltung innerhalb des drahtlosen Endgeräts 10 im
Schritt 82 deaktiviert (wodurch das drahtlose Endgerät in seinen
Standby-Modus zurückkehrt)
und Schritt 84 wird erneut durchgeführt. Wenn die Voll-Page-Nachricht an das
Endgerät 10 gerichtet
war, beginnt die Verarbeitung für
die entsprechende Kommunikation innerhalb des drahtlosen Endgeräts 10 bei
Schritt 96.
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7 ist
ein Blockdiagramm, das eine vereinfachte Darstellung des drahtlosen
Endgeräts 10 konfiguriert
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, zeigt. Digitaldemodulator 302,
Blockinterleaver 304, Trellisdecodierer 306 und
Steuersystem 308 sind über
einen digitalen Bus gekoppelt und HF-Empfänger 300 ist mit Digitaldemodulator 302 gekoppelt.
Während
des Standby-Modus aktiviert das Steuersystem 308 periodisch
den HF- Empfänger 200 und
Digitaldemodutor 302 um die Pilot- und Schnell-Paging-Kanäle zu verarbeiten.
HF-Empfänger 300 führt eine
Abwärtsumsetzung
und Digitalisierung der HF-Signale durch und Digitaldemodulator 302 führt die
Digitaldemodulation für
eine erste Dauer aus zur Generierung von Soft-Decision-Daten für die Kanäle, die verarbeitet werden.
Steuersystem 308 untersucht die Pilotkanal-Soft-Decision-Daten
um die Qualität
des Signals zu bestimmen und untersucht den Schnell-Paging-Kanal
um zu bestimmen, ob eine Schnell-Paging-Nachricht empfangen wurde.
Wenn eine Schnell-Paging-Nachricht
empfangen wurde, oder wenn das Signal mit einer schlechten Qualität empfangen
wurde, aktiviert Steuersystem 308 den Blockdeinterleaver 304 und
Trellisdecodierer 306, um die Verarbeitung des Voll-Paging-Kanals
für eine
zweite Dauer, die länger
ist als die erste Dauer, zu beginnen. Steuersystem 308 überwacht
dann die Daten, die über den
Voll-Paging-Kanal empfangen werden hinsichtlich einer Voll-Paging-Nachricht,
die sich auf es bezieht, und wenn keine detektiert wird, deaktiviert
es den Blockdeinterleaver 304 und Trellisdecodierer 306 und
kehrt in den Standby-Modus zurück.
Wenn eine Voll-Page-Nachricht detektiert wird, initiiert Steuersystem 308 eine Kommunikation
(Schritt 96 in 5) zwischen drahtlosem Endgerät 10 und
einer oder mehreren Basisstationen.
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Es
ist offensichtlich von der oben vorgesehenen Beschreibung, dass
es die vorliegende Erfindung einem drahtlosen Endgerät 10 erlaubt,
weniger Leistung zu verbrauchen, wenn hinsichtlich Page-Nachrichten während des
Standby-Modus unter Verwendung einer Schnell-Paging-Nachricht überwacht
wird. Der Verbrauch von weniger Leistung in dem Standby-Modus erlaubt
es dem drahtlosen Endgerät 10,
länger
mit einer Batterieladung zu operieren und verlängert somit die Standby-Zeit
des drahtlosen Endgeräts 10.
Da drahtlose Endgeräte 10 typischerweise
in der mobilen Telekommunikation verwendet werden, ist es oft nötig, längere Zeitperioden
ohne erneutes Aufladen oder Austauschen der Batterie eines drahtlosen
Endgerätes 10 auszukommen.
Daher ist es in hohem Maße
wünschenswert,
die Standby-Zeit bei einer gegebenen Batteriegröße zu verlängern, um die Handhabung angenehmer
zu gestal ten und die Wahrscheinlichkeit von verpassten Page-Nachrichten
aufgrund von einer leeren Batterie zu reduzieren.
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Die
vorhergehende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele wird vorgesehen,
um es dem Fachmann zu ermöglichen,
die vorliegende Erfindung herzustellen oder zu verwenden. Die verschiedenen
Modifikationen dieser Ausführungsbeispiele
werden dem Fachmann schnell offensichtlich und die Grundprinzipien
die hierin definiert sind können
auf andere Ausführungsbeispiele
angewendet werden, ohne dabei erfinderisch tätig zu werden. Somit soll die
vorliegende Erfindung nicht als beschränkt auf die hierin beschriebenen
Ausführungsbeispiele
angesehen werden sondern vielmehr sollte der vorliegenden Erfindung
der größtmögliche Schutzumfang,
der im Einklang mit den Prinzipien und neuen Merkmalen ist, wie
sie hierin offenbart sind, zugewiesen werden.