DE2030276B2 - Schachtabdeckung, bestehend aus einem Deckel und einem in der Höhe verstellbaren Rahmen - Google Patents
Schachtabdeckung, bestehend aus einem Deckel und einem in der Höhe verstellbaren RahmenInfo
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- E02D29/12—Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
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- E02D29/1409—Covers for manholes or the like; Frames for covers adjustable in height or inclination
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schachtabdeckung, beste
hend aus einem Deckel und einem in der Höhe einstellbaren Rahmen, der auf seiner unteren Fläche einen peripheren
Vorsprung aufweist, der sich auf einem Bett aus Sand oder einem ähnlichen granulierten Material
abstützt, wobei das Bett sich in einer auf dem oberen Teil des Schachtes aufliegenden peripheren Rinne befindet.
Derartige Schachtabdeckungen werden insbesondere an den Einstiegschächten von Abwasserkanälen, von
Kanalisationen oder anderen Versorgungsleitungen, die unter den Straßen oder Bürgersteigen verlegt sind,
verwendet. Aus verschiede- ^n Gründen, wie Bodenflächenverschleiß,
Bodensenkung durch Überlastung usw.. müssen diese Schachtabdec.isungen von Zeit zu Zeit
wieder auf die gleiche Höhe wie der Straßen- oder irgendein anderer Belag gebracht werden.
Hierzu ist eine höhenverstellbare Schachtabdeckung bekanntgeworden, bei der der Rahmen der Schachtubdeckung
gegenüber dem Schachtoberteil anhebbar bzw. absenkbar ist und welche darin besteht, daß der
Schachtoberteil in radialer Richtung einen U-iormigen Querschnitt aufweist und der Rahmen der Schachtabdeckung
zwischen den dadurch gebildeten Ringwänden angeordnet ist und wobei in dem Raum zwischen den
Ringwänden ein eine Höhenverstellung bewirkendes Material, insbesondere Sand, einbringbar ist.
Diese vorbekannte Schachtabdeckung neigt jedoch infolge des rechteckigen Querschnitts des Raumes zwischen
den Ringwänden und des eindringenden Schacht-Oberteils zum Verklemmen, was sich insbesondere dann
sehr nachteilig auswirkt, wenn das Schachtoberteil, beispielsweise zum Einstieg in den Schacht oder zur Angleichung
an die Straßendecke, entfernt werden muß.
Die Erfindung geht von einer derartigen bekannten Schachtabdeckung aus, und ihr liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Schachtabdeckung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher nicht nur der Rahmen
leicht anhebbar ist, sondern auch das Sandbett bei jeder gewählten Höhe seitlich nicht verquetscht werden
kann. Ferner soll auch vermieden werden, daß ein Verklemmen des Rahmens, insbesondere während der Belastung
durch den Verkehr, eintritt.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird gemäß der Erfindung eine Schachtabdeckung, bestehend aus
einem Deckel und einem in der Höhe einstellbaren Rahmen, der auf seiner unteren Fläche einen peripheren
Vorsprung aufweist, der sich auf einem Bett aus Sand oder einem ähnlichen granulierten Material abstützt,
wobei das Bett sich in einer auf dem oberen TdI des Schachtes aufliegenden peripheren Rinne befindet,
vorgeschlagen, welche dadurch gekennzeichnet isi. daß der Querschnitt des Vorsprungs und der Querschnitt
der Rinne trapezförmig sind und jeweils mindestens die Außenflächen des Vorsprungs und der Rinne nach unten
und innen geneigt sind.
Die Schachtabdeckung gemäß der Erfindung weist noch den weiteren Vorteil auf, der darin besteht, dal!
infolge der trapezförmigen Ausbildung des Vorsprungs durch ungleichmäßige Höhen des Sandbettes der Rahmen
schräg zur Rinne gelagert werden kann, so daß nicht nur gleichmäßige Veränderungen der Stiaüenhöhe,
sondern auch Änderungen des Straßengefälles leicht ausgeglichen werden können.
Mehrere Ausführungsbeispiele sind zur Erläuterung der Erfindung an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt
F i g. I im Teilschnitt einen einsteilbaren Rahmen,
F i g. 2 im Teilschnitt eine andere Ausführung eines einstellbaren Rahmens,
F i g. 3 im Teüschniil ein weiteres Ausführungsbeispic!
eines einstellbaren Rahmens,
F i g. 4 im Teilschnitt ein weiteres Ausführungsheispiel eines einstellbaren Rahmens und
F i g. 5 eine abgewickelte Teilansicht in Richtung des Pfeiles Fin üer Fi g. 4.
Gemäß der Zeichnung ist ein starrer Rahmen I vorgesehen, der durch Gießen oder ein anderes Verfahren
hergestellt ist und der eine viereckige, runde oder andere Form hat. Dieser Rahmen i ist mit einer zentralen
Öffnung \a versehen, deren Rand mit einer sinnvollen schrägen Fläche hergestellt ist und die das Einsetzen
und die Lagerung des abnehmbaren, nicht dargestellten Deckels der Schachtabdeckung gestattet.
Nach einer ersten Ausführungsart weist der Rahmen 1 unten einen peripheren Vorsprung Ic auf, welcher
hohl und oben offen ist. Der Hohlraum \b wird mit einem Füllgut, wie Beton, gefüllt.
Der periphere Vorsprung Jedes Rahmens liegt beim Einsetzen des Rahmens 1 mit seiner Grundfläche Ic/auf
einem Bett 2 aus Sand oder aus anderem Material mit angepaßter Körnung, das in einer peripheren Rinne 3
verteilt ist, welche am Kopfende des Schachtes 4, der gewöhnlich aus einem Betonstück besteht, eingebracht
ist (F ig. 1 und 3).
Nach einer anderen, in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform stützt sich der starre Rahmen 1 auf ein Bett
aus Sand oder einem anderen angepaßten Material, das in einer Rinne 5 verteilt ist, die sich auf dem Kopfende
des Schachtes 4 abstützt, wobei dieses Kopfende eine Fuge 4a zum Zentrieren der Rinne 5 aufweist.
Nach der in Fig.3 gezeigten Ausführungsform besteht
der periphere Vorsprung des Rahmens J aus zwei konzentrischen Wänden Xf, ig, zwischen welche ein
Füllgut 1 h, wie Beton od. dgl., gegossen ist.
Nach einer anderen, in Fig.4 dargestellten Ausführungsform
bildet der periphere Vorsprung Iceine ringförmige
Kammer Xi, die durch Gießverfahren hergestellt werden kann.
Öffnungen Xj, die in der Innenwand des peripheren Vorsprungs Ic vorgesehen sind, ermöglichen das Herausziehen
des Gießkerns und erleichtern zugleich den Rahmen.
Der Rahmen kann an Stelle eines einzigen umlaufenden peripheren Vorsprungs mit am Umfang verteilten
Ansätzen auf der unteren Seite des Rahmens versehen
Zum Beispiel können bei einem viereckigen Rahmen die Ansätze in den Ecken dieses Rahmens vorgesehen
sein. Nach einem wichtigen Merkmal haben der periphere Vorsprung Ic und die Rinne 3 oder 5 einen trapezförmigen
Querschnitt, wobei die Außenfläche Ie des Vorsprurigs Ic nach innen und unten geneigt ist und
es gestattet, bei Wiederinstandsetzungsarbeiten der Straßen den starren Rahmen I abzunehmen, um ihn
anzuheben oder abzusenken, ohne den umliegenden Straßenbelag 6 zu beschädigen.
Wünscht man ein Einstellen der Schachtabdeckung nach einer Wiederinstandsetzung der Straße oder des
Bürgersteiges auszuführen, so zieht man den Rahmen 1 mit Hilfe eines angepaßten Werkzeuges aus dem Straßenbelag
6 heraus, was durch die periphere schräge Fläche Iedes Vorsprungs !(.'erleichtert wird.
Man berichtigt dann die Höhe des Bettes 2 durch Zuschütten oder Abnehmen des nötigen Sandes, und so
erreicht man eine neue Höhenlage.
Der Rahmen 1 ist wieder in seine Lage eingesetzt, bis der Vorsprung Ic mit dem Sandbett in Berührung tritt.
Es wird darauf hingewiesen, daß der Rahmen 1 in Beziehung auf das Schachtloch automatisch zentriert ist.
Um ein Ablassen von eingesickertem Wasser zu gestatten, sind geneigte Kanäle 7 radial in richtigen Abständen
in dem Beton oder anderem Material angeordnet, welches den oberen Bauteil des Schachtes 4 bildet.
Das obere Ende jedes Kanals 7 mündet in den Boden der Rinne 3 ein, während seine Ablaßöffnung in den
Schacht einmündet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Schachtabdeckung bestehend aus einem Deckel und einem in der Höhe einstellbaren Rahmen, der auf seiner unteren Fläche einen peripheren Vor- j. sprung aufweist, der sich auf einem Bett aus Sand oder einem ähnlichen granulierten Material abstützt, wobei das Bett sich in einer auf dem oberen Teil des Schachtes aufliegenden peripheren Rinne befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Vorsprungs (Ic) und der Querschnitt der Rinne (3 bzw. 5) trapezförmig sind und jeweils mindestens die Außenflächen (Ie) des Vorsprungs (Ic) und der Rinne (3 bzw. 5) nach unten und innen geneigt sind.
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