DE2030277C - Untergestell fur ein zweiachsiges Schienenfahrzeug - Google Patents
Untergestell fur ein zweiachsiges SchienenfahrzeugInfo
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Description
Laufwerk als auch die Mittelpufferkupplung trägt, so schnitt des mittleren Langträgers zwischen demQuerdaß
sich die Räder des Laufwerkes den in unter- träger des schwenkbaren Rahmens und dem ersten
schiedlicher Höhe verlegten Schienensträngen anpas- Querträger des Untergestelles, der am mittleren Langsen
können und eine einwandfreie Aufnahme der Sei- träger befestigt ist, herangezogen wird. .
tenkräfte erfolgt, die von der Mittelpufferkupplung 5 Bei beiden praktischen Ausführungen ergibt sich
über die Laufwerke und die Spurkränze der Räder auf der Vorteil, daß ein verweindungssteifes Untergestell
die Laufschienen übertragen werden müssen. Da die zum Tragen des Wagenaufbaues benutzt werden kann
Seitenkräfte oberhalb der Schwenkachse des im Un- und daß die Ausgleichsbewegung der Laufwerke an
tergestell «Magerten Rahmens durch die Mittelpuffer- die bei den Laufschienen auftretenden Höhenunterkupplung
aufgebracht werden, rufen sie zwangläufig io schiede durch die Verwendung von Rahmen erfolgt,
eine Erhöhung des1 Raddruckes an demjenigen Rad die verschwenkbar innerhalb des Untergestelles anhervor,
dessen Spurkranz die Seitenkräfte auf die geordnet sind. Diese verschwenkbaren Rahmen, die
Laufschiene zu übertragen hat. Hierdurch ergibt sich jeweils eine Mittelpufferkupplung und ein Laufwerk
ein zusätzlicher Abstützeffekt, durch den die Entglei- tragen, ermöglichen nicht nur eine gute Übertragung
sungssicherhett erhöht und die Laufeigenschaften des 15 der in die Mittelpufferkupplung eingeleiteten Kräfte
Schienenfahrzeuges auch bei Geradeausfahrt verbes- auf die Laufwerke, sondern ergeben eine Erhöhung
sert werden. des Raddruckes des mit seitlichen Kräften belasteten
In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens Rades. Hierdurch wird nicht nur die Entgleisungssiwird
vorgeschlagen, den schwenkbaren Rahmen aus cherheit erhöht, sondern es werden die gesamten Laufeinem
die Mittelpufferkupplung aufnehmenden mitt- 20 eigenschaften des zweiachsigen Schienenfahrzeuges
leren Längsträger, zwei seitlichen Längsträgern und verbessert.
jeweils einem die Enden der Längsträger verbinden- Um den hinbau der Mittelpufferkupplungcn in den
den Kopfträger sowie Querträger zu bilden und den mittleren Längsträger des schwenkbaren Rahmens
Kopfträger sowie den Querträger des schwenkbaren nicht <:u behindern, wird einem weiteren Merkmal der
Rahmens über Schwenkbolzen mit dem stirnseitigen as Erfindung gemäß vorgeschlagen, die Schwenkbolzen
Querträger bzw. mit einem der durchgehenden Quer- an Lagerböcken zu befestigen, die unterhalb des Unträger
des Untergestelles zu verbinden. tergesielles bzw. des schwenkbaren Rahmens an-
Bei dieser praktischen Ausführung ergibt sich ein geordnet sind. Die Schwenkbewegung des schwenkbaseparater
Rahmen, der an einem Ende oder an beiden ren Rahmens kann durch Anschläge und/oder Dämp-Enden
des Untergestelles innerhalb desselben an- 30 fungselemente begrenzt werden. Schließlich können
geordnet ist und die Mittelpufferkupplung sowie das zwischen dem mittleren Längsträger des schwenkba-Laufwerk
trägt. Der mittlere Langträger des Unterge- ren Rahmens und den seitlichen Längsträgern zur
steiles endet hierbei am zusätzlichen Rahmen, der zur Versteifung des Rahmens Diagonalstreben angeord-Fortsetzung
des mittleren Langträgers des Unterge- net sein, die an sich aus dem deutschen Gebrauchsmustelles
einen entsprechenden mittleren Längsträger 35 ster 1918 747 bekannt sind.
besitzt. Bei der Verwendung je eines schwenkbaren In der Zeichnung sind zwei Ausführungen eines
Rahmens für beide Laufwerke ist es vorteilhaft, Stabi- Untergestelles dargestellt, und zwar zeigt
lisatiouselemente zwischen jedem Rahmen und dem Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des ersten AusUntergestell anzuordnen. führungsbeispieles.
lisatiouselemente zwischen jedem Rahmen und dem Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des ersten AusUntergestell anzuordnen. führungsbeispieles.
Obwohl es aus der Patentschrift 26 393 des Amtes 40 F i g. 2 eine Stirnansicht des Untergestelles nach
für Erfindungs- und Patentwesen in Ost-Berlin be- Fig. 1,
kannt ist, einen Untergestellvorbau für Schienenfahr- F i g. 3 einen Längsschnitt durch den schwenkbaren
zeuge mit Mittelpufferkupplung in der Art eines Rah- Rahmen nach den F i g. 1 und 2 und
mens aus einem die Mittelpufferkupp'ung aufnehmen- F ig. 4 eine perspektivische Ansicht des zweiten
mens aus einem die Mittelpufferkupp'ung aufnehmen- F ig. 4 eine perspektivische Ansicht des zweiten
den mittleren Längsträger, zwei seitlichen Längsträ- 45 Ausführungsbeispieles.
gern und jeweils einem die Enden der Längsträger Das Untergestell der Ausführung nach den F i g. 1
verbindenden Kopfträger sowie Querträger zu bilden, bis 3 gemäß setzt sich in bekannter Weise aus einem
kann diese starre Ausführung nicht mit der erfin- mittleren Langträger 1, zwei seitlichen Langträgern 2,
dungsgemäßen Ausbildung des schwenkbaren Rah- zwei stirnseitigen Querträgern 3, zwei durchgehenden
mens verglichen werden, bei welcher der Kopfträger 5° Querträgem 4 und mehreren Querträgersegmenten 5
und der Querträger über Schwenkbolzen mit dem Un- zusammen, die zwischen dem mittleren und jeweils
tergestell beweglich verbunden sind. einem seitlichen Langträger 1 und 2 angeordnet sind.
Einem weiteren Mermkal der Erfindung gemäß In den F i g. 1 und 4 ist jeweils nur ein Ende des Unwird
für eine andere praktische Ausführung vorge- tergestelles erkennbar; das andere Ende ist entschlagen, den mittleren Längsträger des schwenk- 55 sprechend ausgebildet. Im Gegensatz zu den bekannbaren
Rahmens einstückig mit dem mittleren ten Untergestellen erstreckt sich der mittlere Langträ-I.angträger
des Untergestelles auszubilden und ger 1 nicht über die gesamte Länge des Untergestells,
den die seitlichen Langträger des Untergestelles mit- sondern lediglich bis zu den durchgehenden Querträeinander
verbindenden Querträger, der unmittelbar gern 4, mit welchen der mittlere Langträger I starr
neben dem Querträger des schwenkbaren Rahmens 60 verbunden ist.
angeordnet und mit diesem mittels des Schwenkbol- Zwischen dem die seitlichen Langträger 2 an ihren
zens verbunden ist, unter dem durchgehenden mittle- Enden miteinander verbindenden stirnseitigen Querren
Langträger hindurchzuführen. träger 3 und dem durchgehenden Querträger 4 des
Bei dieser Ausführungsform wird die Torsionsfä- Untergestelles ergibt sich im Untergestell ein freier
higkeit des mittleren Langträgers zur Abstützung des 65 Raum, in dem ein gegenüber dem Untergestell
schwenkbaren Rahmens gegenüber dem Untergestell schwenkbarer Rahmen angeordnet ist. Dieser
und zur Erzielung von Rückstellkräften ausgenützt, schwenkbare Rahmen setzt sich aus einem mittleren
wobei als Torsionsstrecke im wesentlichen der Ab- Längsträger 6, zwei seitlichen Längsträgem 7 sowie
einem Kopfträger 8 und einem Querträger 9 zusam- tragen werden muß, gelangt vom mittleren Längsträmen,
die den mittleren und die seitlichen Längsträger ger6 des Rahmens über den Kopfträger 8 und Querdes
Rahmens stirnseitig miteinander verbinden. Zur träger9 in einen seitlichen Längsträger? des Rah-Versteifung
ist zwischen dem mittleren Längsträger 6 mens, von wo er über die Federböcke 12, die Federdcs
Rahmens und jedem seitlichen Längsträger je- 5 schaken 13 und die Tragfeder 14 auf das Achslagergeweils
eine Diagonalstrebe 10 angeordnet. häuse 15 und damit über die Achse 17 auf das Rad 16
Der schwenkbare Rahmen, dessen mittlerer Längs- übertragen wird. Durch die schwenkbare Lagerung
träger 6 zur Aufnahme der auf den Zeichnungen nicht des Rahmens um eine unterhalb der Mittelpufferdargestellten
Mittelpufferkupplung bestimmt und des- kupplung liegende Achse tritt gleichzeitig ein Drehhalb
in seinem Kopfträger 8 mit einer entsprechenden io moment auf, welches den Raddruck des den seitlichen
Aussparung versehen ist, trägt außerdem die Lauf- Anteil der Kraft zu übertragenden Rades 16 erhöht,
werke, wozu er an seinen seillichen Längsträgern 7 je- Dieses Rad 16 kann sich somit infolge der schwenkbaweils
mit zwei Achslagergleitstücken 11 versehen ist. ren Lagerung des Rahmens nicht nur unterschiedli-Diese
sind in Fig. 1 angedeutet. Aus den Fig.2 und chen Höhen der Laufschienen anpassen, sondern un-3
geht hervor, daß die seitlichen Längsträger des 15 tcrliegt zugleich einer erhöhten Andruckkraft, wenn
schwenkbaren Rahmens weiterhin mit Federböcken es Seilenkräfte auf die Laufschiene zu übertragen hat.
12 versehen sind, die über Federschaken 13 mit einer Auf die Mittelpufferkupplung ausgeübte Zugkräfte
Tragfeder 14 verbunden sind. Diese Tragfeder 14 ist werden vom Kopfträger 8 des Rahmens über den
in der Mitte an einem Achslagergehäuse 15 befestigt, stirnseitigen Querträger 3 des Untergestelles auf die
das zwischen den Achslagergleitstücken 11 in der 20 seitlichen Langträger 2 übertragen.
Höhe beweglich geführt ist und die mit Rädern 16 ver- Das in Fig. 4 dargestellte zweite Ausführungsbei-
Höhe beweglich geführt ist und die mit Rädern 16 ver- Das in Fig. 4 dargestellte zweite Ausführungsbei-
sehene Achse 17 aufnimmt. Diese Anordnung ist den spiel des Untergestelles eines zweiachsigen Schienen-Fig.2
und 3 zu entnehmen. fahrzeuges unterscheidet sich von der voranstehend
Die innerhalb des Untergestelles an dessen Enden beschriebenen Ausführung lediglich dadurch, daß der
angeordneten Rahmen sind um Schwenkbolzen 18 25 mittlere Längsträger 6 des schwenkbaren Rahmens
schwenkbai gelagert, die auf der Längsmittclachsc des mit dem mittleren Langträger 1 des Untergestelles
Untergestelles unterhalb des schwenkbaren Rahmens einstückig als durchgehender mittlerer Langträger 23
angeordnet sind. Liner dieser Schwenkbolzen 18 ver- ausgebildet ist und daß der dem Querträger9 des Rahbindet
einen unten am Kopfträger 8 des Rahmens an- mens benachbarte Querträger des Untergestelles nicht
geordneten Lagerbock 19 mit dem herabgezogenen 30 mit dem mittleren Langträger 23 verbunden ist, sonstirnscitigen
Querträger 3 des Untergestelles. Der an- dem unter diesem hindurchgeführt ist. Der herabgcdeie
Schwenkbolzen 18 verbindet zwei Lagerböcke zogenc Querträger 24 verbindet somit lediglich die
19, die an der Unterseite des durchgehenden Querträ- beiden seitlichen Langträger2 des Untergestelles und
gers4 des Untergestelles und des Querträgers 9 des nimmt den Lagerbock 19 für den Schwenkbolzen 18
Rahmens angeordnet sind. 35 auf.
Durch die voranstehend beschriebene Ausbildung Bei dieser Ausbildung, bei der der mittlere Langträ-
und Anordnung des schwenkbaren Rahmens erhält ger 23 sowohl ein Teil des schwenkbaren Rahmens als
dieser eine verschwenkbare Lagerung innerhalb des auch ein Teil des Untergestelles ist, unterliegt der
Untergestelles, wobei bei dem dargestellten Ausfüh- mittlere Langträger 23 bei einer Schwenkbewegung
runpsbcispiel die Schwenkbewegung des Rahmens 4° des Rahmens einer Torsion, und zwar auf demjenigen
durch eine Querstrebe 20 begrenzt ist, die oberhalb Abschnitt, der zwischen dem am mittleren Langträger
des Kopfträgers 8 des Rahmens angeordnet ist und die 23 befestigten Querträger 9 des Rahmens und dem erbeiden
seitlichen Langträger 2 des Untergestelles mit- sten Querträger des Untergestelles liegt, wobei dieser
einander verbindet. Die Schwenkbewegung kann an- Querträger aus zwei zwischen dem mittleren Langdererseits
zusätzlich durch Dämpfungselemente be- 45 träger 23 und jeweils einem seitlichen Langträger 2
grenzt werden, die an geeigneter Stelle zwischen angeordneten Querträgersegmenten 5 besteht. Die auf
einem Teil des schwenkbaren Rahmens und einem den durchgehenden Langträger 23 beim Verschwen-Teil
des Untergestelles angeordnet sein können; der- kcn des Rahmens ausgeübte Torsionskraft ruft eine
artige Dämpfungselemente sind in der Zeichnung Rückstellkraft hervor, so daß sich bei dem zweiten
nicht dargestellt Zur Vervollständigung enthält die 5° Ausführungsbeispiel auf einfache Weise eine sichere
Zeichnung jedoch Eckstücke 21, die als Tragelemente Rückstellung des schwenkbaren Rahmens in die Mitfür
die nicht dargestellte Stirnwand dienen, und ein telstcllung ergibt.
Abdeckblech 22 für den Einbauraum der nicht ge- Alle anderen Kraftverhältnisse entsprechen auch
zeichneten Mittelpufferkupplung. bei der zweiten Ausführung den bezüglich des ersten
Wenn über die Mittelpufferkupplung Druckkräfte 55 Ausführungsbeispieles dargelegten Gegebenheiten, so
auf den schwenkbaren Rahmen ausgeübt werden, daß auch bei dieser Ausführung ohne Verwindung
wird der in Längsrichtung des Untergestelles verlau- derjenigen Teile des Untergestelles, die den Wagenfende
Anteil der Druckkräfte vom mittleren Iüngsträ- aufbau tragen, eine gute Anpassungsfähigkeit der Rager
6 des Rahmens über den am durchgehenden Quer- der an unterschiedliche Höhen der Laufschienen geträger4
des Untergestelles anliegenden Querträger 9 60 geben ist. Selbstverständlich können auch bei der
des Rahmens auf den durchgehenden Querträger 4 zweiten Ausführung Dämpfungselemente zwischen
und von diesem auf den mittleren Langträger 1 des Teilen des schwenkbaren Rahmens und des Unterge-Untergestellcs
übertragen. Der in Querrichtung ver- steiles angeordnet sein; außerdem ist auch bei dieser
1aufei.Je Anteil deT Druckkräfte, der vom Spurkranz Auslührung zur Begrenzung der Schwenkbewegung
eines Rades 16 auf die zugehörige Laufschiene über- 65 die Querstrebe 20 vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- ι 2treme Zickzack-Stellungen der zweiachsigen Schie-Pateatanspriiche: nenfahrzeuge durch Anlage der Pijffer verhindern,lassen die geplanten Mittelpufferkupplungen derar-1. Untergestell für ein. zweiachsiges Schienen- tige Stellungen wegen der ausschließlich in der Mitte fahrzeug, das aus mittleren sowie seitlichen Lang- 5 stattfindenden Kraftübertragung zu. Die seitlichen> trägern und Querträgern besteht und das sowohl Puffer ergeben weiterhin bei der Übertragung von '•den Wagenaufbau als aucft die Laufwerke trägt Druckkräften eine günstige Aufteilung und Einleitung und an seinen Stirnseiten mit Mittelpufferkupp dieser Kräfte in der Nähe der Laufwerklungen versehen ist, gekennzeichnet Aufhängung.durch mindestens einen um die Längsmittel- io Insbesondere bei unbeladenen Schienenfahrzeugen * achse des Schienenfahrzeuges schwenkbaren mit zwei Achsen besteht die Gefahr, daß diese entglei-Rahmen, der jeweils ein Laufwerk und eine Mit- sen, wenn auf ein Fahrzeug Druckkräfte über die Mittelpufferkupplung trägt und dessen Schwenkbe- telpufferkupplungen ausgeübt werden- Durch die wegung gegenüber den durchgehenden und durch Notwendigkeit, eine gewisse seitliche Bewegung für stirnseitige Querträger (3) miteinander verbünde- 15 die Spurkränze der Räder innerhalb der Laufschienen nen seitlichen Langträgern (2) begrenzt ist. zuzulassen, ergeben sich bei miteinander gekuppelten2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch Schienenfahrzeugen die eingangs erwähnten Zickgekennzeichnet, daß der schwenkbare Rahmen in zack-Stcilungen. Wenn in dieser Stellung auf ein zwian sich bekannter Weise aus einem die Mittel- sehen zwei Fahrzeugen befindliches Schienenfahrzeug pufferkupplung aufnehmenden mittleren Längs- 20 Druckkräfte, beispielsweise beim Auflaufen oder träger (6), zwei seitlichen Längsträger« (7) und je- Rangieren, susgeübt werden, rufen diese Druckkräfte weils einem die Enden der Längsträger (6 und 7) über die Mittelpufferkupplungen ein Drehmoment verbindenden Kopfträger (8) sowie Querträger (9) hervor, das durch die an den Schienen anliegenden besteht und daß der Kopfträger (8) und der Quer- Spurkränze von zwei sich diagonal gegenüberliegenträger (9) des schwenkbaren Rahmens über »5 den Rädern .aufgenommen werden muß. Befindet sich Schwenkbolzen (18) mit dem stirnseitigen Quer- ■ das zweiachsige Schienenfahrzeug zusätzlich in einem träger (3) bzw. mit einem der durchgehenden Schienenbereich, in dem die beiden Schienenstränge Querträger (4) des Untergestelles verbunden sind. in unterschiedlicher Höhe verlaufen, z. B. in Gleisbö-3. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, gen mit großer Rampenneigung durch Überhöhung dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere 30 des äußeren Schienenstranges, so besteht die Möglich-Längsträger (6) des schwenkbaren Rahmens ein- keit daß eines der vier Räder nicht oder nur mit unzustückig mit dem mittleren Langträger (1) des Un- reichendem Raddruck auf der Laufschiene aufsteht, tergestelles ausgebildet ist und daß der die seitli- so daß sein Spurkranz nicht in der Lage ist, die durch chen Langträger (2) des Untergestelles niiteinan- das auftretende Drehmoment ausgeübte Seitenkraft der verbindende Querträger (24), der unmittelbar 35 aufzufangen. Das Rad wird somit seitlich aus der neben dem Querträger (9) des schwenkaren Rah- Schiene herausgedrückt, und das Schienenfahrzeug mens angeordnet und mit diesem mittels des entgleist.Schwenkbolzens (18) verbunden ist, unter dem Mari hat zwar versucht, diese Entgleisungsgefahr durchgehenden mittleren Langträger (23) hin- dadurch zu vermindern, daß die Tragfedern der Laufdurchgeführt ist. 40 werke mit weichen Zusatzfedern kombiniert werden,4. Schienenfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis die das Untergestell bei unbeladenem Fahrzeug tragen 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbol- und die zusammengedrückt und damit ausgeschaltet zcn (18) an Lagerböcken (19) befestigt sind, die - werden, sobald das Schienenfahrzeug beladen wird, unterhalb des Untergestelles bzw. des sclnveiikba- Diese weichen Zusatzfedern ergeben zwar eine verren Rahmens angeordnet sind. 45 besserte Anpassung der einzelnen Räder an in unter-5. Schienenfahrzeug nach den Ansprüchen 1 schiedlicher Höhe verlegte Schienenstränge; sie verbis4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sdnvenk- riiigem andererseits aber bei verwindungssteifen Unbewcgimg des schwenkbaren Rahmens in an sich tergestellen die Stabilität des Schienenfahrzeuges in bekannter Weise durch Anschläge (Querstrebe unbeladenem Zustand.20) und/oder Dämpfungselemente begrenzt ist. 5° Der im Anspruch I angegebenen Erfindung liegt6. Schienenfahrzeug nach den Ansprüchen 1 die Aufgabe zugrunde, ein Untergestell für ein zweibis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem achsiges Schienenfahrzeug der eingangs beschriebemittleren Längsträger (6) des schwenkbaren Rah- nen Art zur Verwendung von Mittelpufferkupplungen mens und den seitlichen Längsträgern (7) an sich zu schaffen, dessen Laufwerke sich auch bei unbelabekannte Diagonalstreben (10) angeordnet sind. 55 denem Schienenfahrzeug den in unterschiedliche!Höhe verlaufenden Schienensträngen anpassen ihr stets mit dem erforderlichen Raddruck auf den Laufschienen aufstehen, um die Gefahr von Entgleisungerzu vermeiden.60 Die Lösung dieser Aufgabe wird mit den im kennDie Verwendung von Mittelpufferkupplungen, die zeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltenen Merk sich beispielsweise in den Vereinigten Staaten seit malen ermöglicht.Jahrzehnten an Schienenfahrzeugen mit Drehgestellen Mit dem Vorschlag der Erfindung wird ein zweibewährt haben, ergibt bei zweiachsigen Schienenfahr- achsiges Schienenfahrzeug geschaffen, dessen Unter zeugen Probleme hinsichtlich der Entgleisungssicher- 65 gestell und,Wagenkasten entsprechend den aufzuneh heit. menden Lasten vcrwindungssteif ausgebildet werdciWährend die in Europa bisher verwendeten Zug- können, weil der gegenüber dem verwindungssteifei und StolWorrichlungen mit zwei seitlichen Puffern ex- Untergestell verschwenkbare Rahmen sowohl da
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702030277 DE2030277C (de) | 1970-06-19 | Untergestell fur ein zweiachsiges Schienenfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702030277 DE2030277C (de) | 1970-06-19 | Untergestell fur ein zweiachsiges Schienenfahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2030277A1 DE2030277A1 (de) | 1971-12-23 |
| DE2030277C true DE2030277C (de) | 1973-05-10 |
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