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DE20300615U1 - Lampenschirm - Google Patents

Lampenschirm

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DE20300615U1
DE20300615U1 DE20300615U DE20300615U DE20300615U1 DE 20300615 U1 DE20300615 U1 DE 20300615U1 DE 20300615 U DE20300615 U DE 20300615U DE 20300615 U DE20300615 U DE 20300615U DE 20300615 U1 DE20300615 U1 DE 20300615U1
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DE
Germany
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lampshade
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carrier material
effect
lampshade according
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DE20300615U
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English (en)
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ESCHENLOHR GERDA
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ESCHENLOHR GERDA
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V1/00Shades for light sources, i.e. lampshades for table, floor, wall or ceiling lamps
    • F21V1/14Covers for frames; Frameless shades
    • F21V1/16Covers for frames; Frameless shades characterised by the material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V3/00Globes; Bowls; Cover glasses
    • F21V3/04Globes; Bowls; Cover glasses characterised by materials, surface treatments or coatings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

• ···· ·.
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1
Anmelder: Franz Wild, Gerda Eschenlohr
Unsere Akte: 56937AL/GS
Lampenschirm I. Anwendungsgebiet
&iacgr;&ogr; Die Erfindung betrifft Lampen und die dabei zur Abdeckung des Leuchtmittels üblicherweise verwendeten Lampenschirme.
II. Technischer Hintergrund
Die klassische Bauform derartiger Lampenschirme besteht aus einem Drahtgestell, auf welches eine Bespannung, insbesondere aus Textilmaterial, aufgebracht ist, die das Licht teilweise durchlässt, aber dabei soweit dämpft, dass der in das Leuchtmittel blickende Betrachter nicht geblendet wird.
Bei Stehlampen bzw. Tischlampen besitzt ein solcher Lampenschirm häufig die Form eines Zylinders oder Kegelstumpfes.
Anstelle von Textilmaterial wird häufig auch ein Folienmaterial, insbesondere aus Kunststoff, und insbesondere gefärbt oder farbig bedruckt, verwendet.
Dabei ist es bereits bekannt, durch eine entsprechende Gestaltung dieser Bespannung optische Effekte zu erzielen.
Zu diesem Zweck wurden Bespannungen aus Textilmaterial verwendet, die aufgrund z. B. ihrer Webart gezielt Durchlässe aufwiesen, oder gelochte Folien.
• ·
Ebenso ist es bereits bekannt, die Bespannung als Trägermaterial für darauf aufgebrachte Gegenstände, beispielsweise einzelne Fransen aus Textilmaterial, Stroh oder ähnlichem Material, oder zum Aufkleben von natürlichen Gegenständen wie etwa Blättern, zu verwenden.
Dabei handelt es sich jedoch durchweg um Gegenstände, die keinen besonderen optischen Effekt außer der Abschottung des Lichtes der Lampe bewirkten.
&iacgr;&ogr; III. Darstellung der Erfindung
a) Technische Aufgabe
Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, einen Lampenschirm zu schaffen, der über seine normale Funktion der Lichtdämpfung hinaus einen zusätzlichen optischen Effekt, vorzugsweise bedingt durch das Leuchtmittel der Lampe, bewirkt.
b) Lösung der Aufgabe
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der optische Effekt der Effektkörper, die vorzugsweise relativ klein sind und in großer Anzahl auf dem Trägermaterial des Lampenschirmes angeordnet sind, besteht entweder in der teilweisen Lichtdurchlässigkeit der Effektkörper oder in der verspiegelten oder geschliffenen Außenfläche, insbesondere bei vollständig lichtundurchlässigen Effektkörpern, oder in beiden Effekten gleichzeitig.
Bei teilweise lichtdurchlässigen Effektkörpern werden diese von dem Licht des Leuchtmittels von Innen nach Außen durchstrahlt und ggf. das Licht zusätzlich an der geschliffenen und ggf. farbig bedampften Außenflächen, insbesondere den
facettenartig geschliffenen Außenflächen, gebrochen. Hierfür eignen sich am besten Effektkörper aus Glas oder Bleikristall.
Dagegen können lichtundurchlässige Effektkörper, deren Außenflächen lediglich verspiegelt und/oder wie vorbeschrieben geschliffen, insbesondere facettenartig geschliffen, sind, auch aus Metall, daneben natürlich auch aus Glas oder Kunststoff, bestehen, wobei die Verspiegelung insbesondere durch Bedampfen mit Metall erzielt wird.
&iacgr;&ogr; Der optische Effekt derartiger lichtundurchlässiger Effektkörper besteht darin, dass Licht auf die verspiegelte bzw. geschliffene Außenseite dieser Effektkörper auftrifft und von dort reflektiert bzw. durch unterschiedliche Farben reflektiert wird. Dabei handelt es sich einerseits natürlich um Umgebungslicht, andererseits jedoch auch um das Licht des Leuchtmittels der Lampe, welches beispielsweise neben dem jeweiligen Effektkörper das Trägermaterial des Lampenschirmes durchdringt und von einem der benachbarten Effektkörper, insbesondere dessen Seitenflächen, umgelenkt wird auf die insbesondere flach gewölbte, linsenförmige Außenseite des betreffenden Effektkörpers.
Die Effektkörper, insbesondere Strass-Steine, besitzen vorzugsweise einen linsenförmigen bzw. halb-linsenförmigen Querschnitt oder einen plattenförmigen Querschnitt, und dabei vorzugsweise eine plane Rückseite.
Mittels der planen Rückseite wird die Befestigung auf dem bei einem Lampenschirm konvex gekrümmten Außenseite des Trägermaterials begünstigt, die vorzugsweise mittels Aufkleben, beispielsweise durch Aufbügeln unter Verwendung eines Heißklebers oder durch einfaches Aufdrücken eines selbsthaftenden Klebers, oder mittels Aufnähen geschehen kann.
Vorzugsweise ist die Vielzahl der Effektkörper dabei in einem bestimmten Ornament oder Muster angeordnet, welches insgesamt auf dem Trägermaterial aufgebracht wird, indem die einzelnen Effektkörper zuvor mit ihrer Außenseite auf einer Haltefolie haftend angeordnet sind und somit durch Anpressen der
gesamten Haltefolie gegen die Außenseite des Trägermaterials alle mit einer selbstklebenden Rückseite - ggf. nach Abziehen einer über das gesamte Ornament durchgehenden Schutzfolie - auf das Trägermaterial aufgedrückt und damit angeklebt werden können.
Das Trägermaterial besteht dabei häufig - einerseits aus Gründen der besseren Haltbarkeit, andererseits aus Gründen der Hitzebeständigkeit des Lampenschirmes - aus mehreren Schichten, nämlich einer innen liegenden Schicht aus einer steifen, lichtdurchlässigen Kunststoffolie als Tragschicht, die insbesondere auf dem Rahmen des Lampenschirmes befestigt ist oder eigenständig formstabil sein kann, und auf der die entsprechende Strukturschicht, beispielsweise aus Textilmaterial, die selbst nicht formbeständig wäre, aufgebracht, insbesondere aufgeklebt, ist.
Die Effektkörper sind vorzugsweise auf der Außenseite des Trägermaterials aufgebracht. Vor allem mit lichtundurchlässigen, verspiegelten und/oder auf der Außenfläche geschliffenen, insbesondere facettenartig geschliffenen Effektkörpern kann jedoch auch ein besonders schöner Effekt dadurch erzielt werden, dass diese Effektkörper - wenigstes oder nur auf der vom Betrachter abgewandten Seite des Lampenschirmes bezüglich des Leuchtmittels - auf der Innenseite des Trägermaterials aufgebracht sind, und von dort aus das Licht des Leuchtmittels nach vorne in Richtung auf den Betrachter reflektieren.
Zu diesem Zweck ist es insbesondere zu empfehlen, anstelle eines in der Aufsicht betrachtet das Leuchtmittel vollständig umgebenden Lampenschirmes diesen aufzuteilen in eine kleine Leuchtmittel-Abdeckung auf der Betrachterseite und einer Leuchtmittel-Reflektionsfläche auf der vom Betrachter abgewandten Rückseite hinter dem Leuchtmittel.
Bei einem konventionell aus einem Drahtgestell als Rahmen geschaffenen Lampenschirm kann das Aufbringen der Effektkörper auf der Innenseite des Trägermaterials auf einfache Weise dadurch erfolgen, dass die Effektkörper auf einer steifen, jedoch flexiblen Spreizfolie aufgebracht sind, die passgenau
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zugeschnitten zwischen zwei benachbarte Stäbe, insbesondere Vertikalstäbe, des Lampenschirmes eingespreizt wird, beispielsweise in dem keilförmigen Freiraum zwischen dem Vertikalstab und dem auf ihm außen aufgebrachten Trägermaterial.
c) Ausführungsbeispiele
Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im folgenden beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
&iacgr;&ogr; Fig. 1: eine Tischlampe mit Lampenschirm gemäß dem Stand der Technik,
Fig. 2: einen erfindungsgemäßen Lampenschirm in der Aufsicht,
Fig.3: ein Ornament aus Effektkörpern,
Fig. 4: einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Lampenschirm,
Fig. 5: eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Lampenschirm und
Fig. 6: eine Aufsicht auf eine andere Form eines erfindungsgemäßen Lampenschirms.
Fig. 1 zeigt eine herkömmliche Tischlampe mit einem plattenförmigen Sockel, von dem aus eine Säule aufragt, an dessen freien oberen Ende sich einerseits die Fassung für das Leuchtmittel 3 in eine G9-Birne und andererseits die Verklemmung für den Innenring 6b3 des Lampenschirmes 2 befindet. Üblicherweise sind derartige kegelstumpfförmige Lampenschirme zum Bespannen mit einem nicht formbeständigen Material aus einem Rahmen 6 aus starkem Metalldraht hergestellt, bei dem ein oberer und ein unterer Drahtring 6b2 und 6b1 in der Vertikalen auf Abstand gehalten werden durch einzelne dazwischen gesetzte, über den Umfang verteilte Vertikalstäbe 6a, die jeweils mit ihrem einen Ende am oberen und mit ihrem anderen am unteren Drahtring 6b1, 6b2 befestigt, insbesondere verschweißt, sind.
Zusätzlich ist ein Innenring 6b3 konzentrisch, vorzugsweise in der Ebene des unteren, äußeren Drahtringes 6b1, über Radialstäbe 6c mit diesem verbunden.
Während in der Fig. 1 dieser Rahmen 6 des Lampenschirmes 2 mit einem durchsichtigen Trägermaterial 5 aus Übersichtlichkeitsgründen bespannt dargestellt ist, wird in der Praxis ein nur teilweise lichtdurchlässiges Trägermaterial für die Bespannung gewählt, welches insbesondere im ausgeschalteten Zustand des Leuchtmittels den Rahmen 6 nicht mehr erkennen läßt.
In diesem Zustand ist in Fig. 2 ein Lampenschirm in der Frontansicht im erfindungsgemäßen Zustand, also besetzt mit Effektkörpern 4, dargestellt.
&iacgr;&ogr; Wie Fig. 2 zeigt, wird bevorzugt eine große Anzahl im Vergleich zu den Abmessungen des Lampenschirmes kleiner Effektkörper 4 verwendet, und die Effektkörper 4 werden, wie in den Fig. 2 und 3 zu erkennen - vorzugsweise nicht willkürlich sondern in Form eines vorgegebenen Musters oder Ornamentes 40a, b auf dem Trägermaterial 5 des Lampenschirmes 2 angeordnet.
Fig. 4 zeigt in einer Schnittdarstellung zum einen die Querschnittsform der Effektkörper 4, nämlich vorzugsweise flach, insbesondere plattenförmig wie bei den Effektkörpern 4e, oder linsenförmig bzw. halb-linsenförmig wie bei den Effektkörpern 4a und 4c. Der Effektkörper 4b ragt demgegenüber weiter vom Trägermaterial 5 ab, und besitzt insbesondere beabstandet vom Trägermaterial 5 einen größeren Querschnitt als an der Kontaktfläche, insbesondere Klebefläche, gegenüber dem Trägermaterial 5, während diese insbesondere ebene Rückseite 7 vorzugsweise die größte Querabmessung des Effektkörpes 4 ist.
Wie anhand der Effektkörper 4a - 4c zu erkennen, sind die Effektkörper auf dieser Rückseite 7 vorzugsweise vollflächig mit dem Trägermaterial 5 verklebt, wobei es sich insbesondere um einen Heißkleber handeln kann, der mittels Aufbügeln insbesondere von der von dem Effektkörper 4 abgewandten Gegenseite des Trägermaterials her - erwärmt wird um zum Verkleben zu führen.
Anhand der plattenförmigen Effektkörper 4e ist alternativ die Befestigung mittels Vernähen, insbesondere schuppenförmig überlappend, dargestellt.
Wie bereits anhand der Fig. 2 und 3 zu erkennen, kann es sich innerhalb eines Ornamentes 40a um jeweils gleiche Effektkörper 4 handeln, oder um unterschiedliche Sorten von Effektkörpern 4a - 4d, wie anhand des Ornamentes 40b der Fig. 3 zu erkennen.
Fig. 5 zeigt in einer Aufsicht anhand eines einen Rahmen 6 aufweisenden Lampenschirm 2, dass die Effektkörper 4 auf der Außenseite des Trägermaterials 5, also der vom Leuchtmittel 3 abgewandten Seite, befestigt sind. Im hinteren Bereich zwischen den beiden Vertikalstäben 6a des Rahmens 6 ist jedoch auch &iacgr;&ogr; die Anordnung auf der dem Leuchtmittel 3 zugewandten Innenfläche des Trägermaterials 5 dargestellt:
Dabei erfolgt die Anordnung indirekt, indem die Effektkörper 4 - diesmal natürlich mit ihrer Rückseite nach außen weisend und mit ihrer verspiegelten und/oder geschliffenen Außenfläche zum Leuchtmittel 3 hinweisend - auf einer Spreizfolie 11 aufgebracht, insbesondere aufgeklebt, sind, und diese Spreizfolie 11 zwar noch etwas flexibel ist, jedoch eine so hohe Eigensteifigkeit aufweist, dass sie bei paßgenauem Zuschnitt zwischen die außen auf dem Rahmen 5 aufgebrachte Bespannung des Trägermaterials 5 und die beiden benachbarten vertikalen Stangen 6a des Rahmens eingebracht, insbesondere eingespreizt, werden kann nach der Bestückung mit den Effektkörpern 4.
Fig. 5 zeigt ferner, dass es auf diese Art und Weise auch möglich ist, auf der Innen- und Außenseite des Trägermaterials 5 an gleichen Positionen jeweils Effektkörper (z. B. 4c) anzuordnen, also insbesondere auf der Innen- und Außenseite die identischen Ornamente oder Muster aufzubringen, oder auch nur auf der Innenseite bzw. nur auf der Außenseite, insbesondere auf unterschiedlichen Umfangsbereichen desselben Lampenschirmes. Dabei empfiehlt sich natürlich die Anbringung auf der Außenseite des Trägermaterials auf der dem Betrachter zugewandten Seite und die Anbringung auf der Innenseite des Trägermaterials 5 auf der dem Betrachter abgewandten Seite des Lampenschirms, um jeweils die für den Betrachter optimale optische Wirkung zu erzielen.
Fig. 6 zeigt eine Lösung, bei dem die beiden Wirkungen des Durchstrahlens von Effektkörpern 4 einerseits und der Reflektion des Lichts an den Effektkörpern andererseits aufgeteilt wird, indem anstelle in der Aufsicht das Leuchtmittel umrundenden Lampenschirmes 2 dieser aufgeteilt ist in eine vordere Abschirmung 2' auf der dem Betrachter zugewandten Seite des Leuchtmittels 3 und einem hinteren Reflektionsbereich 2" auf der vom Betrachter abgewandten Rückseite des Leuchtmittels 3. Abschirmung 2' und Reflektionsbereich 2" können als eine Einheit zusammen ausgebildet sein und insbesondere gemäß
&iacgr;&ogr; konventioneller Bauart einen Rahmen 6 aus Draht aufweisen, wobei der Rahmen 6 einen Innenring 6b3 zum Verklemmen an der Fassung des Leuchtmittels 3 aufweist, von dem aus über Radialstreben 6c einerseits der Rahmen der vorderen Abschirmung 2' als auch der Rahmen des hinteren Reflektionsbereiches 2" gehalten wird.
Dabei kann - wie in der rechten Bildhälfte der Fig. 6 dargestellt - der hintere Reflektionsbereich 2" zum Betrachter hin konvex gekrümmt sein, wie dies vorzugsweise auch für die vordere Abschirmung 2' zu empfehlen ist, oder - wie in der linken Bildhälfte dargestellt - der hintere Reflektionsbereich 2" kann auch zum Betrachter hin leicht konkav gekrümmt sein.
In beiden Fällen sind sowohl Abschirmung 2' als auch der Reflektionsbereich 2", die jeweils ebenfalls mit einem Trägermaterial 5 flächig bespannt sind, mit Effektkörpern 4 besetzt jeweils vorzugsweise nur auf der dem Betrachter zugewandten Seite, also bei der Abschirmung 2' auf der Außenseite und bei dem Reflektionsbereich 2" auf der Innenseite bezüglich des Leuchtmittels 3 betrachtet.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Stehlampe 6 Rahmen
2 Lampenschirm 7 Rückseite
3 Leuchtmittel 15 8 Kleberschicht
4 Effektkörper 9 Haltefolie
5 Trägermaterial 10 Außenseite
5a Tragschicht 11 Spreizfolie
5b Strukturschicht 40a,b Muster, Ornament

Claims (17)

1. Lampenschirm (2) aus wenigstens teilweise lichtdurchlässigem, flächigen Trägermaterial (5), dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Trägermaterial (5) Effektkörper (4) angeordnet, insbesondere befestigt, sind, die einen optischen Effekt bewirken, insbesondere mittels des vom Leuchtmittel (3) der Lampe abgestrahlten Lichtes.
2. Lampenschirm (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine große Anzahl von kleinen Effektkörpern (4), deren Durchmesser maximal 5%, insbesondere maximal 2%, insbesondere maximal 1% des Umfanges bzw. der Breite des Lampenschirmes (2) beträgt, auf dem Trägermaterial (5) angeordnet sind.
Dass der Abstand zwischen benachbarten Effektkörpern (4) vorzugsweise nicht größer als der 20-fache, insbesondere nicht größer als der 10-fache, insbesondere nicht größer als der 5-fache Durchmesser der Effektkörper (4) ist.
3. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Effektkörper (4) teilweise lichtdurchlässig, insbesondere farbig wenigstens an ihrer Außenfläche, insbesondere durchgefärbt sind, und insbesondere aus Kunststoff, Glas oder Bleikristall bestehen.
4. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Effektkörper (4) lichtundurchlässig sind und insbesondere an ihrer Außenfläche verspiegelt sind und insbesondere aus Kunststoff, Metall, Glas oder Bleikristall, insbesondere an der Außenfläche bedampft mit Metall oder Metallsalzen, sind.
5. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Effektkörper (4) an ihrer Außenfläche geschliffen, insbesondere facettenartig geschliffen mit jeweils planen Einzelflächen, sind und es sich bei den Effektkörpern insbesondere um Strass-Steine handelt.
6. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Effektkörper (4) eine plane Rückseite (7) aufweisen, die insbesondere mit einem Kleber (8), insbesondere einem selbstklebenden Kleber (8) oder einem Heißkleber, beschichtet sind.
7. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Effektkörper (4) zu Mustern und Ornamenten (40) zusammengestellt vor dem Aufbringen auf den Lampenschirm (2) auf einer Haltefolie (9) aufgebracht sind, die die Effektkörper (4) auf ihrer Außenseite (10) in Position hält und von den Effektkörpern (4) lösbar ist.
8. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Effektkörper (4) im Querschnitt vorzugsweise plattenförmig oder linsenförmig, insbesondere halb-linsenförmig, sind.
9. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Effektkörper (4) auf dem Trägermaterial (5) aufgeklebt, insbesondere mittels eines Heißklebers durch Aufbügeln aufgeklebt, und/oder aufgenäht sind.
10. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Effektkörper auf der Außenseite des Trägermaterials (5) befestigt sind.
11. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Effektkörper (4) auf der Innenseite des Trägermaterials (5) angeordnet sind, und insbesondere gleichzeitig auch auf deren Außenseite, insbesondere an übereinstimmenden Positionen und insbesondere auch an übereinstimmenden Positionen identische Effektkörper (4) auf der Innen- und Außenseite verwendet sind.
12. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (5) Textilmaterial, insbesondere Seide oder Kunstseide, Folie, insbesondere Kunststoffolie und/oder aus Glas ist.
13. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (5) mehrschichtig ist, und insbesondere eine Tragschicht (5a) aus steifer, vorzugsweise glasklarer, Kunststoffolie, insbesondere mit einer Dicke von 0,05-1,0 mm, insbesondere von 0,1-0,5 mm, sowie einer darüber gespannten, selbst nicht formhaltigen Strukturschicht (5b), insbesondere Textilmaterial, aufweist, die insbesondere auf der Tragschicht (5a) verklebt, insbesondere vollflächig verklebt, ist.
14. Lampenschirm nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (5), insbesondere dessen Tragschicht (5a), auf einem Rahmen (6), insbesondere aus Draht, und insbesondere außen aufgebracht ist und auf der Innenseite des Trägermaterials (5) durch Einspreizen zwischen zwei benachbarten, insbesondere im wesentlichen vertikal verlaufenden, Stäben (6a) des Rahmens (6) eine steife, jedoch biegsame Spreizfolie (11) aus Kunststoff, insbesondere wenigstens teilweise lichtdurchlässigem Kunststoff, eingespannt ist.
15. Lampenschirm nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der Spreizfolie (11) Effektkörper (4) befestigt sind.
16. Lampenschirm nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizfolie (11) wenigstens teilweise lichtdurchlässig bedruckt, insbesondere mit einem Bild oder eine Fotografie bedruckt, ist.
17. Lampe, insbesondere Tisch-, Wand-, oder Deckenlampe mit einem Lampenschirm, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenschirm (2) mit Effektkörpern (4) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche ausgestattet ist.
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