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DE202979C - - Google Patents

Info

Publication number
DE202979C
DE202979C DENDAT202979D DE202979DA DE202979C DE 202979 C DE202979 C DE 202979C DE NDAT202979 D DENDAT202979 D DE NDAT202979D DE 202979D A DE202979D A DE 202979DA DE 202979 C DE202979 C DE 202979C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
box
struts
scissor
disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT202979D
Other languages
English (en)
Publication of DE202979C publication Critical patent/DE202979C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G1/00Scaffolds primarily resting on the ground
    • E04G1/18Scaffolds primarily resting on the ground adjustable in height
    • E04G1/22Scaffolds having a platform on an extensible substructure, e.g. of telescopic type or with lazy-tongs mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Movable Scaffolding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 202979 -■ KLASSE ZTe. GRUPPE
verbundenen Scheren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die bekannten Scherengerüste, die für verschiedene Zwecke verwendbar sind, wie z. B. zum Heben von Lasten auf verschiedene Höhen, zum Retten von Personen aus Gebäuden, zum wagerechten Transport von Schiebebühnen, als Beobachtungsturm, als leichte, wagerecht angeordnete und einstellbare Brücken o. dgl. m. Das Wesen der Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung zum Feststellen der die einzelnen Scheren des Scherengerüstes miteinander verbindenden Streben in jeder beliebigen Lage des Gerüstes.
Auf den Zeichnungen ist das Gerüst nach vorliegender Erfindung dargestellt, und zwar in
Fig. ι in Seitenansicht und in
Fig. 2 in teilweiser Stirnansicht.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen eine Einzelheit des Gerüstes, nämlich die beispielsweise Ausführungsform der. oben erwähnten Vorrichtung zum Festhalten der Versteifungsstreben in einer bestimmten Lage.
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung teilweise im Schnitt, ■ ■
Fig. 4 in Seitenansicht und
Fig. 5 in Stirnansicht.
Das Gerüst bestellt aus den in bekanntet Weise gelenkig miteinander verbundenen, nebeneinander und in gewissem Abstande voneinander angeordneten Scheren 1, deren oberste in ebenfalls bekannter Weise mit einer Plattform 2 versehen ist. Die untersten Scheren sind auf einer festliegenden Welle 3 drehbar, und zwar so, daß die Scherenarme zwecks Hebens des Gerüstes in bekannter Weise nach der senkrechten Lage oder zwecks Senkens des Gerüstes in die wagerechte Lage zusammengeklappt werden können. Hierbei werden die mit den unteren Scherenarmen verbundenen Scheren in gleicher Weise beeinflußt. Das Bewegen der unteren Scheren kann in beliebiger Weise geschehen. Um die einzelnen Scherenarme und dadurch das ganze Gerüst zu versteifen, sind zwischen den einzelnen Scheren Streben 4,5 angeordnet, die jeweils an dem oberen bzw. unteren Ende eines Scherenarmes angelenkt und durch ein Gelenkstück 6 miteinander verbunden sind. Dieses Gelenkstück setzt sich in einen kolbenartig ausgebildeten Arm 7 (Fig. 3) fort, der in einen auf jeder der Scherenachsen fest angeordneten Kasten 8 durch dessen Führung 8' hindurchtritt. . Dieser Kasten 8 dient ferner zur Aufnahme einer großen Anzahl von nebeneinander angeordneten Scheiben 9, die für gewöhnlich von dem Arm 7 getragen werden, sich aber nach unten bewegen und hinter den Arm 7 zu stehen kommen, sobald sich dieser beim Heben des Gerüstes aus dem Kasten 8 herausbewegt. Hierdurch wird dem Arm 7 und folglich auch den mit ihm durch das Gelenkstück 6 in Verbindung stehenden Streben 4 und 5. eine feste Lage in der jeweiligen Stellung des Gerüstes gegeben und dadurch wieder die Standfestigkeit des Gerüstes selbst gewährleistet. Um den Arm 7 \vieder in seine
ursprüngliche Lage in dem Kasten 8 zurückführen zu können, ist es nötig, die Scheiben 9 aus seiner Bahn wieder herauszuführen. Zu diesem Zwecke ist bei der dargestellten Vorrichtung ein Bügel 10 vorgesehen, der in dem Kasten 8 auf und nieder beAvegt werden kann, und über den sich die Scheiben 9 infolge Anordnung eines Schlitzes 11 ungehindert hinwegbewegen können. Wie bereits . bemerkt, ruhen die Scheiben 9 für gewöhnlich auf dem Arm 7 auf, nur wenn sich dieser vorwärts bewegt, fällt eine entsprechende Anzahl von Scheiben 9 nieder, und zwar so weit, daß sie sich mit dem oberen vollgelassenen Teil auf den Bügel 11 auflegen. Sollen die in dieser Weise niedergegangenen Scheiben wieder hochbewegt werden, so hat man nur nötig, den Bügel 10 in dem Kasten 8 hochzubewegen, wodurch die Scheiben aus dem Bereich des Armes 7 heraustreten und dieser wieder ungehindert; in seine ursprüngliche Lage gebracht werden kann. Befinden sich die Scheiben in ihrer Höchstlage und ist der Arm 7 wieder auf seine ganze Länge in den Kasten 8 eingetreten, so muß der Bügel 10 wieder in seine unterste Lage (Fig. 3) gebracht werden, damit sich die Scheiben 9 bei dem demnächst er-■ folgenden Vorgehen des Armes 7 wieder niederbewegen können. Das Heben und Senken des Bügels 10 wird bei der dargestellten Ausführüng'sform durch einen an dem Kasten 8 in geeigneter Weise drehbar angeordneten Doppelhebel 12 bewirkt, der einerseits an dem Bügel 10 bei 13 angelenkt ist. Um dem Gerüst bei dem Übergang beispielsweise aus seiner Höchstlage in die mittlere Stellung die nötige Standfestigkeit zu verleihen, sobald es in letzter angelangt ist, ist es nötig, die vorher sämtlich niedergefallenen Scheiben zunächst vermittels des Bügels 10 zu heben, so daß der Arm 7 um das entsprechende Stück, in den Kasten 8 eintreten kann. Ist letzteres erfolgt, so wird der Bügel 10 wieder in seine unterste Lage gebracht, so daß eine entsprechende Anzahl von Scheiben 9 sich hinter den teilweise in den Kasten 8 eingetretenen Arm legt und so diesem das nötige Widerlager gibt.
Da die Versteifungsstreben 4, 5 auf jeder Seite der Scherenarme angeordnet sind, so ist es selbstverständlich, daß auch für jeden Scherenarm je zwei der eben beschriebenen Vorrichtungen angeordnet werden müssen, wie dies auch aus der Seitenansicht des Gerüstes nach Fig. 1 ersichtlich ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Gerüst für Hebe-, Transport- und ähnliche Zwecke aus gelenkig miteinander verbundenen Scheren, die durch Bewegen der unteren Scherenarme gehoben und gesenkt werden können und mit jeweils an dem oberen bzw. unteren Ende eines Scherenarmes angelenkten und durch ein Gelenkstück miteinander verbundenen Versteifungsstreben versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Feststellen der Versteifungsstreben (4, 5) der einzelnen Scheren je ein auf der. zugehörigen Scherenwelle fest angeordneter Kasten (8) dient,, in den ein mit den Streben (4, 5) ' verbundener kolbenartiger Arm (7) in seiner jeweiligen Lage dadurch festgestellt wird, daß sich der hinter ihm liegende Raum selbsttätig ausfüllt und so lange ausgefüllt bleibt, als der Arm (7) oder die mit diesem in Verbindung stehenden Streben die entsprechende Lage einnehmen.
2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Selbsttätigen Ausfüllen des Raumes hinter dem teilweise aus- oder teilweise wieder eingetretenen kolbenartigen Arm (7) Scheiben (9) dienen, die auf dem kolbenartigen Arm (7) aufruhen und hochgehalten, von diesem aber freigegeben werden, sobald sich der Arm (7) unter ihnen hinwegbewegt, so daß die Scheiben (9) alsdann ungehindert nach unten hinter den Arm (7) fallen können.
3. Gerüst nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen in dem Kasten (8) auf und nieder beweglichen Bügel (10), der durch entsprechende Aussparungen in den Scheiben (9) tritt, so daß diese ungehindert über ihn nach unten fallen können, und dazu bestimmt ist, die Scheiben (9) aus ihrer untersten Lage, in der sie sich auf den Bügel (10) auflegen, zu heben, um dadurch den Raum hinter dem Arm (7) für dessen Bewegung in den Kasten (8) freizugeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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