DE202979C - - Google Patents
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- DE202979C DE202979C DENDAT202979D DE202979DA DE202979C DE 202979 C DE202979 C DE 202979C DE NDAT202979 D DENDAT202979 D DE NDAT202979D DE 202979D A DE202979D A DE 202979DA DE 202979 C DE202979 C DE 202979C
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- DE
- Germany
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- arm
- box
- struts
- scissor
- disks
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Links
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G1/00—Scaffolds primarily resting on the ground
- E04G1/18—Scaffolds primarily resting on the ground adjustable in height
- E04G1/22—Scaffolds having a platform on an extensible substructure, e.g. of telescopic type or with lazy-tongs mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Movable Scaffolding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 202979 -■
KLASSE ZTe. GRUPPE
verbundenen Scheren.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die bekannten Scherengerüste, die für verschiedene
Zwecke verwendbar sind, wie z. B. zum Heben von Lasten auf verschiedene
Höhen, zum Retten von Personen aus Gebäuden, zum wagerechten Transport von Schiebebühnen,
als Beobachtungsturm, als leichte, wagerecht angeordnete und einstellbare
Brücken o. dgl. m. Das Wesen der Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung zum Feststellen der die einzelnen
Scheren des Scherengerüstes miteinander verbindenden Streben in jeder beliebigen
Lage des Gerüstes.
Auf den Zeichnungen ist das Gerüst nach vorliegender Erfindung dargestellt, und zwar
in
Fig. ι in Seitenansicht und in
Fig. 2 in teilweiser Stirnansicht.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen eine Einzelheit des Gerüstes, nämlich die beispielsweise Ausführungsform der. oben erwähnten Vorrichtung zum Festhalten der Versteifungsstreben in einer bestimmten Lage.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen eine Einzelheit des Gerüstes, nämlich die beispielsweise Ausführungsform der. oben erwähnten Vorrichtung zum Festhalten der Versteifungsstreben in einer bestimmten Lage.
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung teilweise im Schnitt, ■ ■
Fig. 4 in Seitenansicht und
Fig. 5 in Stirnansicht.
Das Gerüst bestellt aus den in bekanntet Weise gelenkig miteinander verbundenen,
nebeneinander und in gewissem Abstande voneinander angeordneten Scheren 1, deren
oberste in ebenfalls bekannter Weise mit einer Plattform 2 versehen ist. Die untersten
Scheren sind auf einer festliegenden Welle 3 drehbar, und zwar so, daß die Scherenarme
zwecks Hebens des Gerüstes in bekannter Weise nach der senkrechten Lage oder zwecks
Senkens des Gerüstes in die wagerechte Lage zusammengeklappt werden können. Hierbei
werden die mit den unteren Scherenarmen verbundenen Scheren in gleicher Weise beeinflußt.
Das Bewegen der unteren Scheren kann in beliebiger Weise geschehen. Um die einzelnen
Scherenarme und dadurch das ganze Gerüst zu versteifen, sind zwischen den einzelnen
Scheren Streben 4,5 angeordnet, die jeweils an dem oberen bzw. unteren Ende eines Scherenarmes angelenkt und durch ein
Gelenkstück 6 miteinander verbunden sind. Dieses Gelenkstück setzt sich in einen kolbenartig
ausgebildeten Arm 7 (Fig. 3) fort, der in einen auf jeder der Scherenachsen fest angeordneten
Kasten 8 durch dessen Führung 8' hindurchtritt. . Dieser Kasten 8 dient ferner zur Aufnahme einer großen Anzahl von nebeneinander
angeordneten Scheiben 9, die für gewöhnlich von dem Arm 7 getragen werden, sich aber nach unten bewegen und hinter den
Arm 7 zu stehen kommen, sobald sich dieser beim Heben des Gerüstes aus dem Kasten 8
herausbewegt. Hierdurch wird dem Arm 7 und folglich auch den mit ihm durch das Gelenkstück
6 in Verbindung stehenden Streben 4 und 5. eine feste Lage in der jeweiligen Stellung des Gerüstes gegeben und dadurch
wieder die Standfestigkeit des Gerüstes selbst gewährleistet. Um den Arm 7 \vieder in seine
ursprüngliche Lage in dem Kasten 8 zurückführen zu können, ist es nötig, die Scheiben 9
aus seiner Bahn wieder herauszuführen. Zu diesem Zwecke ist bei der dargestellten Vorrichtung
ein Bügel 10 vorgesehen, der in dem Kasten 8 auf und nieder beAvegt werden kann,
und über den sich die Scheiben 9 infolge Anordnung eines Schlitzes 11 ungehindert hinwegbewegen
können. Wie bereits . bemerkt, ruhen die Scheiben 9 für gewöhnlich auf dem Arm 7 auf, nur wenn sich dieser vorwärts bewegt,
fällt eine entsprechende Anzahl von Scheiben 9 nieder, und zwar so weit, daß sie
sich mit dem oberen vollgelassenen Teil auf den Bügel 11 auflegen. Sollen die in dieser
Weise niedergegangenen Scheiben wieder hochbewegt werden, so hat man nur nötig, den
Bügel 10 in dem Kasten 8 hochzubewegen, wodurch die Scheiben aus dem Bereich des
Armes 7 heraustreten und dieser wieder ungehindert; in seine ursprüngliche Lage gebracht
werden kann. Befinden sich die Scheiben in ihrer Höchstlage und ist der Arm 7 wieder
auf seine ganze Länge in den Kasten 8 eingetreten, so muß der Bügel 10 wieder in seine
unterste Lage (Fig. 3) gebracht werden, damit sich die Scheiben 9 bei dem demnächst er-■
folgenden Vorgehen des Armes 7 wieder niederbewegen können. Das Heben und Senken
des Bügels 10 wird bei der dargestellten Ausführüng'sform
durch einen an dem Kasten 8 in geeigneter Weise drehbar angeordneten Doppelhebel 12 bewirkt, der einerseits an dem
Bügel 10 bei 13 angelenkt ist. Um dem Gerüst bei dem Übergang beispielsweise aus seiner
Höchstlage in die mittlere Stellung die nötige Standfestigkeit zu verleihen, sobald es in
letzter angelangt ist, ist es nötig, die vorher sämtlich niedergefallenen Scheiben zunächst
vermittels des Bügels 10 zu heben, so daß der Arm 7 um das entsprechende Stück, in den
Kasten 8 eintreten kann. Ist letzteres erfolgt, so wird der Bügel 10 wieder in seine unterste
Lage gebracht, so daß eine entsprechende Anzahl von Scheiben 9 sich hinter den teilweise
in den Kasten 8 eingetretenen Arm legt und so diesem das nötige Widerlager gibt.
Da die Versteifungsstreben 4, 5 auf jeder Seite der Scherenarme angeordnet sind, so ist
es selbstverständlich, daß auch für jeden Scherenarm je zwei der eben beschriebenen Vorrichtungen
angeordnet werden müssen, wie dies auch aus der Seitenansicht des Gerüstes nach Fig. 1 ersichtlich ist.
Claims (3)
1. Gerüst für Hebe-, Transport- und ähnliche Zwecke aus gelenkig miteinander
verbundenen Scheren, die durch Bewegen der unteren Scherenarme gehoben und gesenkt
werden können und mit jeweils an dem oberen bzw. unteren Ende eines Scherenarmes
angelenkten und durch ein Gelenkstück miteinander verbundenen Versteifungsstreben
versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Feststellen der Versteifungsstreben (4, 5) der einzelnen
Scheren je ein auf der. zugehörigen Scherenwelle fest angeordneter Kasten (8) dient,, in den ein mit den Streben (4, 5) '
verbundener kolbenartiger Arm (7) in seiner jeweiligen Lage dadurch festgestellt
wird, daß sich der hinter ihm liegende Raum selbsttätig ausfüllt und so lange ausgefüllt
bleibt, als der Arm (7) oder die mit diesem in Verbindung stehenden Streben die entsprechende Lage einnehmen.
2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Selbsttätigen Ausfüllen
des Raumes hinter dem teilweise aus- oder teilweise wieder eingetretenen
kolbenartigen Arm (7) Scheiben (9) dienen, die auf dem kolbenartigen Arm (7) aufruhen und hochgehalten, von diesem
aber freigegeben werden, sobald sich der Arm (7) unter ihnen hinwegbewegt, so daß die Scheiben (9) alsdann ungehindert
nach unten hinter den Arm (7) fallen können.
3. Gerüst nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen in dem Kasten
(8) auf und nieder beweglichen Bügel (10), der durch entsprechende Aussparungen
in den Scheiben (9) tritt, so daß diese ungehindert über ihn nach unten fallen können, und dazu bestimmt ist, die Scheiben
(9) aus ihrer untersten Lage, in der sie sich auf den Bügel (10) auflegen, zu
heben, um dadurch den Raum hinter dem Arm (7) für dessen Bewegung in den Kasten (8) freizugeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202979C true DE202979C (de) |
Family
ID=465425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT202979D Active DE202979C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202979C (de) |
-
0
- DE DENDAT202979D patent/DE202979C/de active Active
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