DE2028883A1 - Vorrichtung zur Selektion von Information und Informationskarte für eine derartige Vorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zur Selektion von Information und Informationskarte für eine derartige VorrichtungInfo
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Description
Vorrichtung zur Selektion von Information und Informationskärte für eine derartige Vorrichtung
Priorität: 11. Juni 1969 / Japan
Anmelde-Nr.: 44-46428 (46428/1969)
Die -Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur
Selektion von Information und auf eine Informationskarte für eine.derartige Vorrichtung, mit anderen Worten auf einen Selektor
zum raschen Auswählen und Auffinden einer gewünschten Karte in einer Reihe einer großen Anzahl von Karten.
Einhergehend mit den neuesten Entwicklungen in der Informationstechnik
ist es zur Notwendigkeit geworden, eine gewünschte Mikrofilm- oder Computerkarte aus einer Ablage, die
tausende derartiger Karten enthält, herauszusuchen und herauszunehmen. Dazu ist bisher ein selbsttätiger Lochkartenmischer
verwendet worden, der eine gewünschte Karte aus Reihen von
entsprechend einem bestimmten Code gestanzten Lochkarten selektiert. Andere bekannte Vorrichtungen für diesen Zweck sehen
einen Satz Magnete vor, die eine gewünschte Mikrofilmkarte
aus Reihen von Mikrofilmkarten selektieren,welche entsprechend
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einem bestimmten Code mit Eisenstüekchen versehen sind. Die
zuerst genannte bekannte Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß die Trenn- oder Selektiergeechwindigkeit zu gering ist,
während bei der zweiten bekannten Vorrichtung die Befestigung von Eisenstückchen an den Informationskarten nötig ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung
zu schaffen, mittels der in sehr kurzer Zeit mit großer Zu-
verläscigkeit eine gewünschte Ka.rte aus einer Reihe von Karist
ten auszuwählen/ Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine optische Codeleseanordnung verwendet. Die Informationskarte
für eine erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einer Karte, einem Film oder einem dünnen Plättchen mit beliebiger
darauf angebrachter Information in Form von Buchstaben, Zeichen, Mustern, Löchern oder einer magnetischen
Aufzeichnung.
Die Vorrichtung zur Selektion von Information nach der
Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß sie eine Einrichtung zum Halten von mindestens längs einer Kante mit optischen
Codezeichen versehenen Karten, die in einer Reihe oder in Reihen mit bestimmtem Abstand zwischen jeweils zwei Karten
und in schräger Anordnung zur Ausrichtung der Reihe so angeordnet sind, daß die Kanten aller Karten von außen sichtbar
sind, und ein oder mehrere optische Codelesegeräte umfaßt, die die optischen Codezeichen ablesen, während sie dieselben
in Richtung der. Reihe abtasten.
Die Vorrichtung nach der Erfindung hat den Vorteil, daß sie gleichzeitig eine große Anzahl von Codezeichen lesen
kann. Da es sich hierbei/ um ein optisches Selektionssystem handelt,, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung mit hoher Geschwindigkeit
abtasten und folglich in sehr kurzer Zeit über eine große Anzahl von Mikrofilmkarten zur Selektion einer bestimmten
Informationskarte hinwegtasten.
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Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung
werden im folgenden anhand von schematischen Zeichnungen zweier AusführungsbeiBpiele näher erläutert.
Fig. 1 ist eine vergrößerte Seitenansicht eines Teils einer Reihe von in einem Kartenhalter gehaltenen Karten einer
Vorrichtung zur Selektion von Information nach der Erfindung; Pig. 2 ist eine Vorderansicht einer Informationskarte;
Fig. 3 ist eine verkleinerte und vergröberte Seitenansicht
der erfindungsgemäßen Vorrichtung?
Fig. 4 ist ein verkleinerter und vergröberter Grundriß
eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 5 ist ein Blockdiagramm einer elektrischen Schaltung
zur Verarbeitung von vom Lesegerät der erfindungsgemäßen Vorrichtung erhaltenen Signalen.
In Fig. 1 ist jeweils eine Karte 1 zwischen zwei Abstandsstücken 2 in einer Reihe von Abstandsstücken 2 eingesetzt. Die Karten sind in Reihen mit bestimmtem gleichmäßigem
Zwischenraum zwischen jeweils zwei Karten und geneigt zur horizontalen
Richtung bzw. zur Richtung der Reihe gehalten. Jedes Abstandsstück 2 besteht vorzugsweise aus einem glänzenden
oder glattpolierten Material, beispielsweise aus verchromtem Messing, und ist an einer Bodenplatte 4 unter einem be-
*■ ■ ■
stimmten Winkel ß befestigt. Die Oberkante jedes der Abstandsstücke
2 ist unter einem bestimmten Winkel θ gegenüber der
Rückseite der Karte 1 gebogen, um einen reflektierenden Spiegel 21 zu bilden.
Rückseite der Karte 1 gebogen, um einen reflektierenden Spiegel 21 zu bilden.
An der Oberkante jeder der Karten 1 sind optische Codezeichen
5 vorgesehen, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Diese Codezeichen
5 bestehen aus schwarzen Marken und transparenten
Marken, die so kombiniert sind» daß sie für die Selektion ei-
Marken, die so kombiniert sind» daß sie für die Selektion ei-
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nen Schlüssel bilden. Darüberhinaus ist um die Mitte der Ober
kante herum ein Codezeichen T zur Lagekontrolle vorgesehen, welches aus einem kleinen, transparenten Fenster in einer das
Fenster umgebenden schwarzen Fläche besteht. Da die Toleranz für den Bereich zum Ablesen dieses kleinen Fensters sehr
klein ist, dient das Zeichen T zur optischen Bestätigung der Lage einer Karte, wenn der Code an der Karte mittels eines
optischen Codelesegeräts 3 abgelesen wird.
Das optische Codelesegerät 3 ist längs einer in den Figuren nicht dargestellten Schiene in der durch den Pfeil a
in Fig. 1 gezeigten Richtung bewegbar, d.h. in Richtung der Kartenreihe, und zwar so, daß es dicht über die Oberkanten
der Karten hinwegtastet. Die Bewegung erfolgt vorzugsweise durch Antrieb mittels eines in den Zeichnungen nicht dargestellten
Elektromotors. Das Lesegerät 3 ist zylinderförmig ausgebildet und erstreckt sich mit seiner Achse parallel zur
Oberkante der Karte 1. Es enthält mehrere Sätze optischer Leseeinheiten, die über die gesamte Breite des Lesegeräts 3
so angeordnet sind, daß sie Lichtstrahlen von jedem der optischen Codezeichen 5 über die gesamte Breite der Oberkante
der Karte auffangen. Jede der optischen Leseeinheiten umfaßt eine Lichtabgabe- 31 und eine Lichtempfangsvorrichtung 32.
In dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel eines
elektrischen Blockdiagramins bezeichnen die Bezugszeichen PP,
P1, P2, P3 .... Pn-1 und Pn lichtelektrische Wandler, z.B.
Phototransistoren, die in den entsprechenden Lichtempfangsvorrichtungen
32 enthalten sind. Ein lichtelektrischer Wandler PL ist in einer Lagekontroll-Lichtempfangsvorrichtung
enthalten, die einen Lichtstrahl von dem Lagekontroll-Codezeichen T empfängt. Verstärker ML, MP, M1, M2, ... Mn-1 und
Mn dienen zum Verstärken und Formen von von den Wandlern PL, PP, PI, P2, ... Pn-1 bzw. Pn erhaltenen Signalen. Eine Paritätskontrollschaltung
PC prüft die Zuverlässigkeit der Aus-
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gangssignale der Wandler PP, P1, P2, ... Pn-1 und Pn im Wege
der Paritätsprüfung. Wählschalter S1, S2, S3, ..« Sn-1 und Sn
dienen zum wahlweisen Durchlassen von Verknüpfungssignalen zu entsprechenden Koinzidenzschaltungen C1, C2, C3, . ♦» Cn-1.
und Cn. Diese Koinzidem-iSchaltungen 01, 02, ..· Cn liefern
Ausgangssignale an ein erstes UND-Glied A1, wenn zwei Eingangssignale
zusammenfallen, d.h. wenn ein Eingangssignal "1" von einem entsprechenden Verstärker mit dem anderen Eingangssignal
"1" zusammenfällt, welches von einem geschlossenen entsprechenden Schalter verursacht ist, und wenn ein Eingangssignal
"O" von einem entsprechenden Verstärker mit dem
anderen Eingangs signal "O11, welches durch einen offenen entsprechenden
Schalter verursacht ist, zusammenfällt. Ein zweites
UND-Glied A2 liefert sein Ausgangssignal an einen Kraftverstärker MO, wenn die Ausgangssignale vom Verstärker Ml,
von der Paritätskontrollschaltung PC und vom ersten UND-Glied Al zusammenfallen. Das Ausgangssignal des Kraftverstärkers MO ist an einer Ausgangsklemme Op abgreifbar.
Die oben beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt: Die von Lichtabgabevorrichtungen im optischen Codelesegerät
3 ausgehenden Lichtstrahlen zielen auf die Codemarke 5. Wenn
ein Lichtstrahl auf einen transparenten Teil des Codezeichens 5 trifft, durchdringt der Lichtstrahl die Karte" und wird vom
reflektierenden Spiegel 21 zurückgeworfen, so daß der reflektierte
Lichtstrahl auf den Lichtempfänger trifft, der einen
Teil des Paars einer optischen Leseeinheit bildet. Wenn ein Lichtstrahl auf einen schwarzen, d.h. nichttransparenten
Teil des Codezeichens 5 trifft, wird er vom schwarzen Teil absorbiert. Polglich wird kein Licht zum Lichtempfänger zurückgestrahlt.
Es werden also nur Ausgangssignale von den Verstärkern
empfangen, die den Codelesegeräten entsprechen, auf die re- *
flektierte Lichtstrahlen treffen.
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Da jede Oberfläche des reflektierenden Spiegels 21 so
angeordnet ist, daß sie einen bestimmten Winkel θ gegenüber der Oberfläche der Karte 1 hat, wie Fig. 1 zeigt, ist der
von der Lichtempfangavorrichtung 32 empfangene -Eingangslichtstrahl
auf das Licht begrenzt, welches das Codezeichen 5 der Karte durchdrungen'hat. Unerwünschtes Streulicht, welches von
der Oberfläche der Karte reflektiert wird, trifft nicht auf die Lichtempfangsvorrichtungen, so daß folglich der Rauschabstand
des Ausgangssignals jedes Wandlers sehr hoch ist.
Da das optische Codelesegerät 3 einen Satz Leseeinheiten enthält, die in einer Richtung parallel zu der die
optischen Codezeichen 5 enthaltenden Oberkante der Karte angeordnet sind, kann, wie oben bereits erwähnt, ein Satz
Codezeichen 5 quer über die Oberkante der Karte hinweg gleichzeitig abgelesen werden. Dieses gleichzeitige optische Ablesen
ist ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung, da das Lesen pro Karte im Vergleich zu den bekannten Lochkartenmischanordnungen
viel rascher erfolgen kann» Wie oben erwähnt, ist das Codelesegerät so angetrieben, daß es sich in
Richtung der Kartenreihe bewegt, und daher empfängt jede Lichtempfangsvorrichtung reflektierte Lichtstrahlen von einer
Karte nach der anderen, während das Lesegerät über die Kartenränder hinwegtastet, wodurch viele Kombinationen elektrischer
Ausgangssignale in rascher Aufeinanderfolge möglich sind.
Fig. 5 zeigt ein Blockdiagramm eines Ausführungsbeispiels der elektrischen Schaltung zum Verarbeiten der oben
erwähnten elektrischen Ausgangssignale. Wenn das Codelesegerät 3 in die richtige Stellung gelangt, um die Codezeichen
5 einer Karte 1 abzulesen, trifft auf den Wandler PL ein Lichtstrahl, der vom reflektierenden Spiegel 21 nach dem
Durchdringen des kleinen transparenten Fensters des Lagekon-
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trollcodezeichens T zurückgeworfen ist, und infolgedessen .
gibt der Verstärker ML ein Ausgangssignal an das UND-Glied
A2 ab. Gleichzeitig empfangen andere Wandler den Lichtstrahl und liefern Ausgangssignale an mit ihnen verbundene entsprechende
Verstärker, wenn transparente Codezeichen ihnen gegenüberliegen. Sie erhalten keinen Lichtstrahl und geben kein
Ausgangssignal an die entsprechenden Verstärker ab, wenn ihnen schwarze Codezeichen gegenüberliegen. Wenn also ein Ausgangssignal
von einem Verstärker mit dem durch das Schließen eines entsprechenden Wählschalters abgegebenen Signal .zusammenfällt,
gibt die entsprechende Koinzidenzschaltung ein Ausgangssignal an das UND-Glied A1 ab, wodurch dieses UND-Glied
A1 veranlaßt wird, ein Ausgangssignal an das UND-Glied A2 zu Übermitteln. Wenn die Codezeichen 5 einer Karte mit der
Einstellung der Wählschalter zusammenfallen, geben alle Koinzidenzschaltungen C1 bis Cn Ausgangssignale an das UND-Glied
A1 ab. Wenn alle Codezeichen einschließlich des Paritätskontrollzeichens
korrekt von den entsprechenden Lichtempfangsvorrichtungen abgelesen werden, gibt die Paritätskontrollschaltung
PC ein Ausgangssignal an das UND-Glied A2 ab. Bei Abgabe von drei Signalen an das UND-Glied A2 von drei Quellen,
nämlich vom Lagekontrollwandler PL, von der; Paritätskontrollschaltung
PP und vom UND-Glied A1 gibt das UND-Glied A2 ein Ausgangssignal an den Kraftverstärker MO ab, wodurch
dieser veranlaßt wird, eine Antriebskraft an die Ausgangsklemme Op zu- lief ern.
Die Abgabekraft, die an der Klemme Op abgreifbar ist,
kann z.B. zum unmittelbaren Anhalten der Abtastbewegung des Codelesegeräts 3 herangezogen werden, so daß die Stellung der
gewünschten Karte 1 angezeigt wird. Andererseits kann sie auch zum augenblicklichen Antrieb einer bekannten, in den
Zeichnungen nicht dargestellten Kartenaufnähmevorrichtung
dienen. ·
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BAD ORIGINAL
Wie aus Fig. 3» einer verkleinerten und vergröberten
Seitenansicht eines Ausführungsbeiepiels einer Vorrichtung
zur Selektion großer Information hervorgeht, sind Karten 1 in
fünf Reihen gespeichert, die auf fünf Bodenplatten 4 in einem Regal 6 gehalten sind. Abstandsstücke, wie sie in fig. 1
gezeigt sind, sind beispielsweise an den Bodenplatten 4 befestigt, sind jedoch in Fig. 3 aus Gründen der Klarheit nicht
dargestellt. Fünf Codelesegeräte 3» die an einer gemeinsamen beweglichen Stange 7 befestigt sind, sind so angeordnet, daß
sie dicht über die Oberkanten der Karten 1 hinweg abtasten. Die Stange 7 ist beispielsweise von einem in Fig. 4 nicht
dargestellten Elektromotor in Richtung parallel zu den Kartenreihen angetrieben, wie die Pfeile "a-a" zeigen, und bewirkt,
daß die entsprechenden Codelesegeräte 3 gemeinsam abtasten.
Mit der oben beschriebenen Selektorvorrichtung kann unter der Voraussetzung, daß Karten 1 mit entsprechenden Zwischenräumen von jeweils 2,5 mm zwischeneinander angeordnet
sind und daß das Codelesegerät 3 mit einer Geschwindigkeit Ton 30 cm/sec abtastet, eine Karte aus Reihen vieler hunderttausende
r Karten in nur Wenigen Sekunden selektiert werden.
Fig. 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
bei dem Karten 1 in einer kreisförmigen Reihe angeordnet und durch eine Reihe von Abstandestücken im Abstand
voneinander sowie zu einer Normalen auf den Kreis geneigt gehalten
sind, so daß jeweils eine Kante aller Karten von außerhalb
der kreisförmigen Reihe sichtbar ist. Wenn die Abstandsetücke in Fig. 4 auch nicht mit dargestellt sind, so entsprechen
sie doch im wesentlichen den Abatandsstücken 2 des oben
beschriebenen Ausführungsbeispiels und sind z.B. an einer kreisförmigen Bodenplatte 4 unter einem bestimmten Winkel ß
gegenüber der Platte 4 befestigt. Ein Codelesegerät 3' hat in *
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BAD ORIGINAL
Vertikalrichtung zylindrische Gestalt und ist um den Mittelpunkt
C der kreisförmigen Reihe drehbar (wie durch die-Pfeile "b-b" gekennzeichnet), so daß es Codezeichen einer äußeren,
senkrechten Kante jeder Karte 1 abtastet und abliest. Ähnlich
wie beim Codelesegerät 3 enthält das Codelesegerät 3* eine Anzahl von paarweise angeordneten Lichtabgabe- und Lichtempfangsvorrichtungen,
die jeweils in einer bestimmten senkrechten Stellung vorgesehen sind, so daß sie Lichtstrahlen
von jedem der Codezeichen am Rand der Karten auffangen. Die in Fig. 5 gezeigte Schaltung kann auch für diese Vorrichtung
verwendet werden.
Bei einem abgewandelten Auaführungsbeispiel kann die
Kartenreihe 1 drehbar sein, während das Godelesegerät 3 feststehend ist.
Wenn auch bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
Karten selektiert werden, deren optische Codezeichen aus schwarzen und transparenten Marken bestehen, sind die Codezeichen
der Karten nicht auf diese Kombination beschränkt, d.h. es können auch Codezeichenkombinationen aus metallisch
glänzenden Marken und schwarzen Marken oder metallisch glänzenden Marken und nichtreflektierenden, leeren Lochzeichen
und dergl. in der erfindungsgemäßen Vorrichtung angewandt
werden.
- 10 -
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Claims (5)
- Patentansprüche:\· Vorrichtung zur Selektion von Information, g e Jc e η η zeichnet durch eine Einrichtung (2,4) zum Halten von mindestens längs einer Kante jeder Karte (1) mit optischen Codezeichen (5) versehenen Karten in einer Reihe oder Reihen mit bestimmtem Abstand zwischen jeweils zwei Karten und in schräger Anordnung zur Ausrichtung der Reihe, so daß die eine Kante aller Karten von außerhalb 'sichtbar ist, und durch ein oder mehrere optische Codelesegeräte (3)> die die optischen Codemarken ablesen, während sie dieselben in Richtung der Reihe abtasten.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß bei der Einrichtung zum Halten der ' Karten, wenn sie eine Reihe oder Reihen von Abstandsstücken zum Halten jeder der Karten mit bestimmtem Zwischenraum gegenüber den anderen Karten umfaßt, jedes der Abstandsstücke einen schmalen, reflektierenden Spiegel(2i) aufweist, der unter einem bestimmten Winkel (Q) der Oberfläche jeder Karte (1), an der ein optisches Codezeichen (5) vorgesehen ist, zugewandt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (2,4) zum Halten von mindestens längs einer Kante jeder Karte (1) mit optischen Codezeichen■ -versehenen Karten ih einer kreisförmigen Reihe oder in kreisförmigen Reihen mit bestimmtem Abstand zwischen jeweils zwei Karten und in geneigter Ausrichtung gegenüber einer Normalen auf die kreisförmige Reihe oder Reihen, so daß die eine Kante aller Karten von außen sichtbar ist, und durch ein oder mehrere optische Codelesegeräte (31)» die die optischen Codezeichen ablesen, während sie dieselben in Richtung der Reihe abtasten (Fig. 4).- 11 009851/1901
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet« daß bei der Einrichtung zum Halten der Karten» die eine kreisförmige Reihe oder kreisförmige Reihen von AbstandsetUcken zum Halten jeder der Karten mit einem bestimmten Zwischenraum gegenüber den anderen Karten umfaßt, jedes Abstandsstück einen schmalen, reflektierenden Spiegel aufweist, der unter einem bestimmten Winkel der Oberfläche jeder Karte, an der das optische Codezeichen vorgesehen 1st, eugewandt ist.
- 5. Infornationskarte für eine Selektionsvorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Infonnationokarten (1) mit optischen Codeieichen (5) an mindestens einer Kante jeder Karte versehen Und.6» Informationskarte nach Anspruch 5» dadurch g e k e η η-feeichnet ,daß mindestens ein kleines Codezeichen (T) Ium Prüfen der Relativstellung des Codelesegeräts (3,3') um &§ft mittleren Bereich der Codezeichen (5) herum vorgesehen Üt.009851/1901 bad original
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