DE1449572C - Stromungsmittelgesteuerte Ver gleichsvornchtung fur zwei gelochte Aufzeichnungsträger - Google Patents
Stromungsmittelgesteuerte Ver gleichsvornchtung fur zwei gelochte AufzeichnungsträgerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine strömungsmittelgesteuerte Vergleichsvorrichtung für zwei gelochte Aufzeichnungsträger,
welche mit ihren Löchern an einer für jeden Aufzeichnungsträger vorgesehenen Abtaststation den Durchgang für ein Strömungsmittel in
einem Abtastkanal freigeben. Bekannte Vergleichsvorrichtungen für gelochte Aufzeichnungsträger verwenden
Lichtquellen, lichtempfindliche Einrichtungen und Spiegel zur Lenkung eines Lichtstrahles durch
ein abzutastendes Loch beider Aufzeichnungsträger. Infolge Abrieb verstauben die Spiegel leicht und
machen das Arbeiten solcher lichtelektrischer Vergleichsanordnungen unsicher.
Andererseits ist es bekannt, zum Lesen der Angaben gelochter Aufzeichnungsträger Abtaststationen
zu verwenden, bei welchen die Löcher im Aufzeichnungsträger einen Strömungsmittelimpuls in einem
von der Abtaststation wegführenden Kanal hervorrufen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Vergleich der Angaben gelochter Aufzeichnungsträger
mit einfachen Mitteln und hoher Betriebssicherheit durchzuführen, wobei an Stelle der mechanischen
Vorrichtungen, weiche störanfällig und umfangreich sind, die bekannten logischen Strömungsmittelschaltelemente
ohne bewegliche Teile verwendet werden sollen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die obengenannte strömungsmittelgesteuerte Vergleichsvorrichtung so
ausgebildet, daß erfindungsgemäß von zwei monostabilen Strömungsmittelverstärkera mit jeweils einem
Leistungseingang, einem Steuereingang sowie zwei Ausgangskanälen der Leistungseingang des einen
Strömungsmittelverstärkers und der Steuereingang des anderen Strömungsmittelverstärkers mit jeweils
einem Abtastkanal verbunden sind und daß die im stabilen Zustand strömungsmittelführenden Ausgangskanäle
miteinander verbunden zu einer Fehleranzeigeyorrichtung führen, während die anderen Ausgangskanäle
offen sind, derart, daß nur bei gleichzeitigem Auftreten von Strömungsmittel in den
Abtastkanälen das vom Leistungseingang der Strömungsmittelverstärker in diesen fließende Strömungsmittel
durch das an deren Steuereingängen eintretende Strömungsmittel zu den offenen Ausgangskanälen
abgelenkt wird.
Damit werden nicht nur die obengenannten Störungsmöglichkeiten vermieden, sondern diese Vergleichsvorrichtung
ist auch wesentlich einfacher aufgebaut, damit betriebssicherer und preiswert.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es stellen dar:
Fig. 1 die Gesamtanordnung zum Vergleich der Lochungen zweier Aufzeichnungsträger,
F i g. 2 und 3 die Ausbildung der Abtastvorrichtungen.
Gemäß Fig. 1 ist eine Strömungsmittelquelle 1 über Leitungen 19 mit zwei Abtaststationen 3 und 5 verbunden.
Ein als Block dargestellter Transportsteuermechanismus 11 beeinflußt die Bewegung von zwei
Aufzeichnungsträgern 13 und 15 durch die Abtaststationen 3 und 5.
Die Aufzeichnungsträger 13 und 15 tragen verschlüsselte Daten darstellende Löcher.
Die Strömungsmittelquelle 1 gibt fortlaufend eine Strömung über die Leitungen 19 an die Eingänge 21
und 23 der Abtaststationen 3 und 5. Die Strömungsmittelquelle 1 kann eine Pumpe oder ein Kompressor
sein und umfaßt einen Druckregler bekannter Ausführung, so daß die Strömung bei weitgehend konstantem
Druck an die Leitungen 19 gegeben wird. Die Eingänge 21 und 23 liegen unmittelbar über den
Transportbahnen der Aufzeichnungsträger; sie haben im wesentlichen dieselben Abmessungen wie die abzutastenden
Aufzeichnungsträger, so daß alle mögliehen Löcher in einer Reihe der Aufzeichnungsträger
gleichzeitig abgetastet werden können.
Von jeder Abtaststation führen so viele Kanäle weg, wie Lochstellen in einer Reihe des Aufzeichnungsträgers
vorgesehen sind.' Von diesen sind in F i g. 1 für die Abtaststation 3 ein Abtastkanal 25 a
mit der öffnung 27 α dargestellt, welche so angeordnet ist, daß das Vorhandensein oder. Fehlen eines
Loches an einer einzigen Stelle auf dem Aufzeichnungsträger 13 abgetastet wird. Iü ähnlicher Weise
ist die Öffnung 27 ό des Abtastkanals 25 b angeordnet,
um das Vorhandensein oder Fehlen eines Loches an einer einzigen Stelle auf dem Aufzeichnungsträger
15 abzutasten. Die Abtastkanäle 25 α und 25 b führen zu Leistungseingängen 31 α und 31 b zweier Strömungsmittelverstärker
29 α und 29 b, die in einem Block 7 angeordnet sind. Der Strömungsmittelverstärker
29 α besitzt außer dem Leistungseingang 31 α zwei Ausgangskanäle 33 α und 35 α und einen Steuereingang
37 α.
Der Strömungsmittelverstärker 29 b besitzt neben dem Leistungseingang 31 b zwei Ausgangskanäle 33 b
und 35 b sowie einen Steuereingang 37 6.
Der Abtastkanal 25 α ist an den Leistungseingang
31a des Strömungsmittelverstärkers 29 a und den Steuereingang 37 b des Strömungsmittelverstärkers
29 b angeschlossen, während der Abtastkanal 25 b an den Leistungseingang 31 b des Strömungsmittelverstärkers
29 b und den Steuereingang 37 α des Strömungsmittelverstärkers 29 a angeschlossen ist. Die
Ausgangskanäle 35 α und 35 b können nach außen führen oder können mittels Kanäle 39 α und 39 b an
einem Strömungsrücklauf 39 der Strömungsmittelquelle 1 angeschlossen sein. Die Kanäle 33 a und 33 ft
sind mit einem gemeinsamen Ausgangskanal 41 verbunden, an den eine Fehleranzeige 9 und der Transportsteuermechanismus
11 angeschlossen sind.
Die Strömungsmittelverstärker 29 α und 29 b können
in bekannter Weise aus plattenförmigen! Material hergestellt werden, wobei die Kanäle in die eine
Seite einer Platte geschnitten, geätzt oder in ihr auf eine andere Weise vorgesehen werden, und diese
Fläche wird dann mit einer zweiten Platte abgedeckt.
Ein an den Leistungseingang 31 α des Strömungsmittelverstärkers
29 α gelegter Leistungsstrahl gelangt durch eine öffnung 43 α in eine Kammer 45 a. Der
Querschnitt der öffnung 43 a ist kleiner als der Querschnitt des Leistungseingangs 31 α, so daß der Leistungsstrahl
mit hoher Geschwindigkeit in die Kammer 45 α eintritt. Die Kammer 45 α ist so ausgebildet,
daß der Leistungsstrahl aus der öffnung 43 a in Abwesenheit
eines Steuerstrahles aus dem Steuereingang 37 α durch die Kammer 45 α hindurch in den Ausgangskanal
33 a fließt. Das kann dadurch erreicht werden, daß ein Teiler 47 a auf die eine Seite der
Bahn des Leistungsstrahles versetzt ist und daß die rechte Ecke der öffnung 43 α abgerundet ist.
Wenn ein Leistungsstrahl an den Leistungseingang 31a und ein Steuerstrahl an den Steuereingang 37 α
gegeben wird, fließt der Leistüngsstrahl in den Ausgangskanal
35 α. Der an den Steuereingang 37 α gelegte Steuerstrahl gelangt in die Kammer 45 a und
trifft auf den Leistungsstrahl, so daß dieser nach links vom Teiler 47 a abgelenkt wird und in den Ausgangskanal
35 α fließt.
Der Strömungsmittelverstärker 29 b arbeitet in ähnlicher Weise. Ein an den Leistungseingang 316
gelegter Leistungsstrahl tritt aus der öffnung 43 b als Strahl mit hoher Geschwindigkeit in eine Kammer
45 b, wird durch einen Teiler 47 b abgelenkt und
fließt in den Ausgangskanal 33 b, wenn kein Steuerstrahl vorhanden ist. Ist ein Strömungssteuerstrahl an
den Steuereingang 37 b angelegt, dann wird der Leistungsstrahl in den Ausgangskanal 35 b abgelenkt.
Die Aufzeichnungsträger 13 und 15 werden in die Abtaststellung gebracht, und die Strömungsmittelquelle
1 bringt Strömung unter Druck in die Eingänge 21 und 23 der Abtaststationen 3 und 5. Es gibt vier
mögliche Zustände: Die Aufzeichnungsträger 13 und 15 haben beide ein Loch; weder der Aufzeichnungsträger
13 noch der Aufzeichnungsträger 15 ist mit einem Loch versehen; der Aufzeichnungsträger 13
hat ein Loch, der Aufzeichnungsträger 15 hat keines, oder der Aufzeichnungsträger 15 hat ein Loch, jedoch
der Aufzeichnungsträger 13 hat keines.
Zunächst sei angenommen, daß keiner der beiden Aufzeichnungsträger ein Loch enthält. In diesem
Falle gelangt die Strömung von der Strömungsmittelquelle 1 zwar in die Eingänge 21 und 23, da jedoch
in den Aufzeichnungsträgern 13 und 15 keine Löcher vorhanden sind, kann diese Strömung nicht in die
Abtastkanäle 25 a und 25 6 eintreten. Infolgedessen werden keine Strömungssignale an die Strömungsmittelverstärker
29a und 296 gegeben, und in dem Ausgangskanal fließt keine Strömung.
In dem zweiten Falle haben beide Aufzeichnungsträger ein Loch. Von der Strömungsmittelquelle 1
gelangt Strömung durch die Leitung 19, Eingang 21, das Loch in Aufzeichnungsträger 13, den Abtastkanal
.25 α in den Leistungseingang 31 α und den Steuerein-
jo gang 37 b: Gleichzeitig fließt die Strömung von der
Strömungsmittelquelle 1 durch Leitung 19, Eingang 23, das Loch in Aufzeichnungsträger 15,,Abtastkanal
25 b in den Leistungseingang 31 b und den ,Steuereingang
37 a. Somit ergibt das Loch in Aufzeichnungsträger 13 einen Leistungsstrahl im Strömungsmittelverstärker
29 α und einen Steuerstrahl im Strömungsmittelverstärker
29 b, während das Loch in Aufzeichnungsträger 15 einen Leistungsstrahl im Strömungsmittelverstärker
29 b und einen Steuerstrahl im Strö-
ao mungsmittelverstärker 29 α ergibt. Der Steuerstrahl
vom Steuereingang 37 α lenkt den Leistungsstrahl des Strömungsmittelverstärkers 29 α ab, so daß dieser in
den Ausgangskanal 35 a fließt. In ähnlicher Weise lenkt der aus dem Steuereingang 37 b hervortretende
Steuerstrahl den Leistungsstrahl· des Strömungsmittelverstärkers 29 b ab, so daß er in den Ausgangskanal
35 b fließt. Da beide Leistungsstrahlen von den Ausgangskanälen 33 α und 33 b abgelenkt werden, fließt
durch den Ausgangskanal 41 keine Strömung.
, Im dritten Fall befindet sich ein Loch im Aufzeichnungsträger 13, jedoch keines in Aufzeichnungsträger
15. ..·.,-...■..,,. . ■;.■■.:.,..■-■■■:
Die Angaben sind nicht gleich, so daß im Aus-■
gangskanal 41 zur Einstellung der Fehleranzeigevorrichtung 9 eine Strömung auftreten solL Infolge des
Loches in Aufzeichnungsträger 13 fließt eine Strömung von der Strömungsmittelquelle 1 in den Abtastkanal
25 α und erzeugt einen Leistungsstrahl im Strömungsmittelverstärker 29 α und einen Steuerstrahl
im Strömungsmittelverstärker 29 b: Da in Aufzeichnungsträger
15 kein Loch ist, fließt keine Strömung im Abtastkanal 25 b zur'Erzeugung eines
Leistungsstrahles im Strömungsmittelverstärker 29 b oder eines Steuerstrahles im Strömungsmittelverstärker
29 a. Infolgedessen fließt der aus der öffnung 43 a
austretende Leistungsstrahl in den Ausgangskanal 33 α und von hier durch den Ausgangskanal 41 zur
Fehleranzeigevorrichtung 9 und zum Transportsteuermechanismus 11, um den Kartentransport zu stoppen,
bis die Fehlerquelle festgestellt ist. Wenn der Transportsteuermechanismus elektrische Schaltkreise
umfaßt, kann die Strömung im Ausgangskanal 41 durch einen elektrischen Druckschalter bekannter
Ausführung in ein elektrisches Signal umgewandelt werden.
Nach der Feststellung der Fehlerquelle kann über eine Tastatur, die nicht dargestellt ist, ein Löschsignal
zur Löschung der Fehleranzeige und zur Wiederaufnahme der Transportoperation gegeben werden.
Im letzten der obengenannten Fälle enthält Aufzeichnungsträger 15 in der abzutastenden Position ein
Loch, und Aufzeichnungsträger 13 enthält kein Loch. Von der Strömungsmittelquelle 1 gelangt Strömung
durch das Loch in den Abtastkanal 25 b und erzeugt einen Leistungsstrahl im Strömungsmittelverstärker
29 6 und einen Steuerstrahl im Strömungsmittelverstärker 29 a. Da jedoch im Aufzeichnungsträger
kein Loch vorhanden ist, fließt keine Strömung durch
den Abtastkanal 25 α zur Erzeugung eines Leistungsstrahles im Strömungsmittelverstärker 29 a oder eines
Steuerstrahles im Strömungsmittelverstärker 29 b. Infolgedessen fließt der aus der Öffnung 43 b austretende
Leistungsstrahl durch den Ausgangskanal 33 b und in den Ausgangskanal 41.
Für jede abzutastende Stelle einer Reihe der Aufzeichnungsträger ist ein Abtastkanal 25 a, ein Abtastkanal
25 b mit den beiden Strömungsmittelverstärkern 29 α und 29 b erforderlich. Die Ausgangskanäle
41 sämtlicher Strömungsverstärker können an eine gemeinsame Fehleranzeige 9 und eine gemeinsame
Transportsteuerung 11 gelegt werden.
Eine gleichzeitige Abtastung sämtlicher Zeichenstellen auf einem kartenförmigen Aufzeichnungsträger
würde MxN = MN Strömungsverstärkerpaare erfordern,
wobei M die Anzahl der Kartenspalten und N die Anzahl der möglichen Stellen in einer Spalte,
wo Lochungen vorgenommen werden können, darstellen.
In Fig. 2 ist eine Anordnung dargestellt, bei der die für die Abtastung erforderliche Zeit M-mal so
groß ist, die jedoch nur N Strömungsverstärkerpaare erforderlich macht. Bei dieser Anordnung gelangt die
Strömung von einer Strömungsquelle durch einen Kanal 47 zu einer Kammer 49 in einen Lesekopf 51.
Die Kammer 49 hat eine öffnung neben der Kartentransportbahn, die über die Kartenbreite verläuft und
mindestens so breit wie die öffnungen 27 ist. Es sind N öffnungen 27 vorhanden, eine für jede mögliche
Zeichenstelle in einer Spalte des Aufzeichnungsträgers. Jede Öffnung 27 ist durch einen in F i g. 2 nicht
dargestellten Strömungsleitkanal an einen Leistungseingang eines Strömungsmittelverstärkerpaares geschaltet.
Eine gleiche Abtastanordnung ist für die Abtastung eines zweiten Aufzeichnungsträgers vorgesehen.
Nach F i g. 2 bewegt sich der Aufzeichnungsträger von links nach rechts, wobei N Zeichenstellen
bei jeder Abtastoperation abgelesen werden. Nach M Abtastoperationen sind sämtliche Zeichenstellen
auf dem Aufzeichnungsträger abgelesen.
Fig. 3 veranschaulicht eine andere Anordnung,
die sich vor allem für die Abtastung von kartenförmigen Aufzeichnungsträgern eignet. Die einander
entsprechenden Zeichenstellen in allen Spalten werden gleichzeitig abgetastet, um Strömungssignale zu
erzeugen, die in die öffnungen 27 gelangen. Diese Anordnung erfordert M Strömungsmittelverstärkerpaare,
doch sämtliche Zeichenstellen auf der Karte können in TV Abtastoperationen, abgelesen werden.
Haben beide abgetasteten Aufzeichnungsträger 13 und 15 Löcher und erzeugt die im Abtastkanal 25 α
ίο fließende Strömung einen Leistungsstrahl im Strömungsmittelverstärker
29 a, bevor die im Abtastkanal 25 6 fließende Strömung einen Steuerstrahl im Strömungsmittelverstärker 29 α erzeugt, gelangt der Leistungsstrahl
in den Ausgangskanal 33 α und den Ausgangskanal 41 und würde damit die Fehleranzeigevorrichtung
9 einstellen, auch wenn die aufgezeichneten Zeichen dieselben sind. Wenn die im Abtastkanal
25 b fließende Strömung einen Leistungsstrahl im Strömungsmittelverstärker 29 & erzeugt, ehe die
ao. Strömung im Abtastkanal 25 a einen Steuerstrahl im
Strömungsmittelverstärker 29 b erzeugt, tritt der Leistungsstrahl in den Ausgangskanal 33 & und würde
eine falsche Fehleranzeige verursachen. (
Diese Fehlermöglichkeiten werden dadurch ausgeschaltet, daß künstliche Verzögerungen vorgesehen
werden, die das Auftreten der Leistungsstrahlen so lange verzögern, bis die Steuerstrahlen zu fließen
begonnen haben. Dies wird dadurch erreicht, daß die Leistungsstrahleingangskariäle langer ausgebildet
werden als die Steuersignaleingangskanäle. Oder es kann in jedem Leistungsstrahleingangskanal eine Verzögerungskammer
53 a, 53 b vorgesehen werden, die Strömungskapazitäten bilden. Diese letztere Methode
ist in Fig. 1 dargestellt, wo die Verzögerungskammern 53 a, 53 b durch Verzögerung der Leistungseingänge
31 a, 31 b gebildet werden.
Als weitere Möglichkeit kann ein Taktimpuls mit dem Signal im Ausgangskanal 41 in einem logischen
UND-Schaltkreis eines Strömungsverstärkers so verknüpft
werden, daß das Signal im Ausgangskanal 41 überprüft wird, nachdem das Strömungsmittelverstärkerpaar
Zeit hatte, den Endzustand zu erreichen. In diesem Falle sind die künstlichen Verzögerungselemente nicht erforderlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Strömungsmittelgesteuerte Vergleichsvorrichtung
für zwei gelochte Aufzeichnungsträger, welche mit ihren Löchern an einer für jeden
Aufzeichnungsträger vorgesehenen Abtaststation den Durchgang für ein Strömungsmittel in einem
Abtastkanal freigeben, dadurch gekennzeichnet,
daß von zwei monostabilen Strömungsmittelverstärkern (29 σ, 29 6) mit jeweils
einem Leistungseingäng (31a, 31Z>), einem Steuereingang
(37 a, 376) sowie zwei Ausgangskanälen (33 a, 33 6; 35 a, 3Sb) der Leistungseingang des
einen Strömungsmittelverstärkers und der Steuereingang des anderen Strömungsmittelverstärkers
mit jeweils einem Abtastkanal (25 a, 25 6) verbunden sind und daß die im stabilen Zustand
strömungsmittelführenden Ausgangskanäle (33 a, 33 b) miteinander verbunden zu einer Fehleranzeigevorrichtung
(9) führen, während die anderen Ausgangskanäle (35 a, 35 b) offen sind,
derart, daß nur bei gleichzeitigem Auftreten von Strömungsmittel in den Abtastkanälen das vom
Leistungseingang der Strömungsmittelverstärker in diesen fließende Strömungsmittel durch das an
deren Steuereingängen eintretende Strömungsmittel zu den offenen Ausgangskanälen abgelenkt
wird.
2. Vergleichsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor jedem Leistungseingang eine Verzögerungskammer (53 a, 53 b)
angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US231404A US3299255A (en) | 1962-10-18 | 1962-10-18 | Fluid data comparator |
| US23140462 | 1962-10-18 | ||
| DES0087780 | 1963-10-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1449572A1 DE1449572A1 (de) | 1969-01-16 |
| DE1449572B2 DE1449572B2 (de) | 1972-08-31 |
| DE1449572C true DE1449572C (de) | 1973-04-12 |
Family
ID=
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