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DE2028429A1 - Sicherheitsskibindung mit einer Regeloder Stelleinrichtung - Google Patents

Sicherheitsskibindung mit einer Regeloder Stelleinrichtung

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DE2028429A1
DE2028429A1 DE19702028429 DE2028429A DE2028429A1 DE 2028429 A1 DE2028429 A1 DE 2028429A1 DE 19702028429 DE19702028429 DE 19702028429 DE 2028429 A DE2028429 A DE 2028429A DE 2028429 A1 DE2028429 A1 DE 2028429A1
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DE19702028429
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Georges Pierre Joseph SALOMON ANNECY / Frankreich
Sicher he it s skibindung mit einer Regel- oder Stelleinrichtung
Die Erfindung betrifft eine in ihrer Konstruktion zweckmässige Ausbildung einer Sicherheitsskibindung für Schuhabsatz oder -spitze mit zwei beweglichen Verriegelungen, die eine Lösung der Bindung im Bedarfsfall, d.h. bei unnormalen ausseren Einwirkungen, in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ebenen zulassen.
Es sind SicherheitsSkibindungen bekannt mit einer Klemm- oder Haltebacke für den Skischuh, welche sich im Falle übernormaler Belastungen löst, und zwar sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Ebene. Diese Lösungsmöglichkeit in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ebenen ist besonders wichtig für die rückwärtigen Verriegelungen am Schuhabsatz, da hierdurch der Skiläufer gleichzeitig gegenübernormale Kräfte beim Anheben des Schuhabsatzes als auch in seitlicher Richtung geschützt ist. Eine solche Lösungsmöglichkeit der Bindung in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ebenen ist jedoch auch anwendbar an der Spitze des Skistiefels, wobei ebenfalls ein gleichzeitiger Schutz gegen seitliche Einwirkungen
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000851/1413
und gegen ein Anheben der Schuhspitze gewährleistet ist, wie sie beispielsweise bei einem Sturz nach hinten auftreten.
Diese Bindungen für den Schuhabsatz oder die Schuhspitze sind daher im allgemeinen mit zwei Lösungsmechanismen ausgestattet, welche eine Freigabe des Skistiefels in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ebenen zulassen und die jede für sich und unabhängig voneinander in ihrer Wirksamkeit eingestellt werden können.
Hierbei wurde jedoch festgestellt, dass bei derartigen Bindungen diese doppelte Einstellung schwierig durchzuführen ist. Insbesondere sind hierbei zahlreiche Versuche erforderlich, bis eine geeignete Einstellung der beiden Sicherheitsmechanismen gefunden ist im Vergleich zu den Kräften, denen sie ausgesetzt sind.
Zweck der Erfindung ist die Vermeidung dieser Nachteile in einer konstruktiv einfachen, in der praktischen Anwendung jedoch wirksamen Weise.
Eine solche Sicherheitsskibindung für Schuhabsatz oder -spitze mit zwei beweglichen Verriegelungen, die eine Lösung der Bindung in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ebenen zulassen, ist hierzu erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass sich diese Verriegelungen über wenigstens eine Riegelhalterung an einer einzigen Regel- oder Stelleinrichtung abstützen.
In den beigefügten Zeichnungen sind verschiedene praktische Ausführungsmöglichkeiten einer erfindungsgemässea Sicherheitsskibindung jeweils in einem Vertikalschnitt in Seitenansicht an einer Absatzbefestigung dargestellt, wobei bei den Ausführungen nach
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den Fig. 1 bis 5 sich diese Verriegelungen über eine Riegelhalterung an einer Regel- oder Stelleinrichtung abstützen und bei den Ausführungen nach den Fig. 6 bis 10 zwei Regelhalterungen vorgesehen sind.
Die in Fig. 1 dargestellte Skibindung besteht aus einem Gehäuse 1, welches um eine Achse 2 drehbar ist, die fest an der Befestigungsplatte 3 sitzt. Die Bindung enthält ferner eine Haltebacke 5 für den Skistiefel 6, welche an dem Sohlen- oder Absatzrand des Stiefels angreift. Diese Klemmbacke 5 ist ebenfalls schwenkbar um eine waagerechte, feste Achse 7 am Bindungsgehäuse 1. Diese Klemmbacke wird in der Stellung zum Halten des Stiefels 6 durch eine Kugel 8 gehalten, die an einem Ende eines Hebels 9 angeordnet ist. Das andere Ende dieses Hebels 9 trägt ebenfalls eine Kugel 10, die in einer Auflage 11 in der Basisplatte 3 sitzt.
Der Hebel 9 weist ferner etwa in seiner Mitte eine Auflage oder einen Sitz 12 auf, an welcher bzw. an welchem sich eine Schraubenfeder 13 abstützt. Das andere Ende dieser Schraubenfeder 13 drückt gegen eine Regel- oder Stellschraube 14, die in einer Gewindebohrung des Bindungsgehäuses 1 sitzt.
Sobald hierbei eine übermässige Belastung in Richtung eines Anhebens des Skistiefels 6 auf die Klemmbacke 5 übertragen wird, tritt die Verriegelungskugel 8 aus ihrer Auflage und lässt hierdurch den Hebel 9 durch die Wirkung der Feder 13 eine Schwenkung um die Kugel 10 ausführend Andererseits tritt im Fall einer übermässigen seitlichen Belastung die Kugel 10 aus ihrer Auflage U, wodurch der Hebel 9 durch die Wirkung der Feder 13 um die Kugel 8 geschwenkt wird.
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Hieraus ergibt sich, dass unter diesen Bedingungen die beiden Verriegelungen, d.h. die Kugeln 8 und 10, sich über die Halterung aus dem Hebel 9 und der Feder 13 auf der Stellschraube 14 abstützen, deren jeweilige Stellung gegenüber dem Bindungsgehäuse 1 den Anfangsdruck der Feder 13 bestimmt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Skibindung mit einer Haltebacke 15 ausgestattet, welche den Stiefelabsatz auf dem Ski 4 hält. Diese Haltebacke hat einen sphärischen Teil 16, welcher drehbar in einer entsprechenden Auflage 17 des B indungs gehäuses gelagert ist. Dieser sphärische Teil ist mit zwei senkrecht zueinander stehenden Nuten 18 und 19 ausgestattet, wodurch zusammen mit den beiden Blockierungskugeln 20 und 21 die Klemmbacke 15 in vertikaler und seitlicher Richtung gehalten wird. Diese beiden Verriegelungs· kugeln 20 und 21 werden in die beiden vorerwähnten Nuten 18 und 19 mittels zweier Schraubenfedern 22 und 23 gedrückt, die sich ihrerseits mit ihrem anderen Ende an einem Hebel 24 abstützen. Dieser Hebel 24 ist an einer festen Achse 25 angelenkt und stützt sich seinerseits mit seiner Rückseite an einer Nocke 26 ab. Diese Nocke 26 sitzt drehfest auf einer Achse 27, die mittels eines Betätigungshebels 28 um ihre Längsachse verdrehbar ist.
Auf diese Weise stützen sich die beiden Verriegelungen 20 und 21 an der Regel- oder Stelleinrichtung 26 über eine Halterung ab, welche aus dem Hebel 24 und den beiden Federn 22 und 23 besteht. Eine Verdrehung der Nocke 26 durch Betätigung des Hebels 28 bewirkt eine Schwenkung des Hebels 24 um seine Achse 25, so dass hierdurch der Anfangsdruck der beiden Federn 22 und 23 einstellbar ist.
Bei der Ausführungsform, nach Fig. 3 ist die Hältebacke 29 schwenkbar um eine feste Achse 30 des Bindungsgehäuses 1 und hält mit ihrem vorderen Teil die Sohle des Skistiefels 6. Diese Klemmbacke 29
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trägt eine Rampe 31 mit einem Vorsprung 32, an welche innerhalb des Bindungsgehäuses 1 ein seitlich beweglicher Kolben 33 mittels einer Schraubenfeder 34 gedrückt wird. Das andere Ende dieser Schraubenfeder 34 stützt sich auf einem Hebel 36 ab, welcher um eine feste Achse 37 des Bindungsgehäuses 1 schwenkbar ist.
Sobald hierbei eine Anhebung der Schuhsohle auf die Klemmbacke übertragen wird, dreht diese in einer vertikalen Ebene um die Achse 30, wobei die Rampe 31 auf den Kolben 33 drückt und hierdurch eine Zusammenpressung der Schraubenfeder 34 bewirkt. Sobald diese vertikale Belastung übermässig wird, dreht die Klemmbacke 29 um die Achse 30 um einen so grossen Winkel, dass der Kolben 33 den Vorsprung 32 der Rampe 31 überschreitet, was eine Entriegelung der Klemmbacke zur Folge hat.
Andererseits ist das Bindungsgehäuse 1 um eine vertikale Achse in horizontaler Ebene verschwenkbar gegenüber der Basisplatte 3, die fest andern Ski 4 sitzt. Das Bindungsgehäuse 1 ist gegen eine Verdrehung gegenüber der Basisplatte 3 verriegelt mittels einer Verriegelungskugel 39, die in eine Auflage 40 der Basisplatte 3 von einer Feder 41 gedrückt wird. Diese Feder 41 stützt sich an ihrem anderen Ende an einer Krümmung 42 des Hebels 36 ab.
Bei einer bevorzugten Ausbildung dieser Ausführung hat diese ■Krümmung die Form eines Kreisbogenabschnittes, dessen Radius grosser ist als die Länge des Hebels 36. Diese Rampe kann jedoch auch jede andere geeignete Form aufweisen mit einem Festpunkt, um das Verhältnis der beiden Einstellungen gegeneinander verändern zu können.
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Auf seiner Rückseite stützt sich der Hebel 36 an einer Stellschraube 43 ab, die in einer Gewindebohrung des Bindungsgehäuses 1 sitzt.
Auf diese Weise stützen sich die beiden Verriegelungen 33 und 39 auf der Stellschrauben 43 Über einen Mechanismus ab, welcher aus zwei Schraubenfedern besteht, die an einem Hebel anliegen und in ihrem Druck verstellbar sind, sobald die Stellschraube 43 betätigt wird. Die Uebertragung der Stellschraubeneinstellung erfolgt über den Hebel 36, welcher gleichzeitig die Anfangs spannung der beiden Federn 34 und 41 beeinflusst.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 hält eine Klemmbacke 44 den Stiefel 6 auf dem Ski 4, welche um eine feste Achse 45 schwenkbar und mit einem Vorsprung 47 versehen ist. Dieser Vorsprung 47 liegt an der Schräge 48 eines Hebels 49, welcher seinerseits um eine feste Achse 50 des Bindungsgehäuses 1 schwenkbar ist. Eine Schraube 51 sitzt in einer Gewindebohrung des Hebels 49 und dient an ihrem unteren Ende als Anlage für eine Feder 52, die eine Verriegelungskugel 53 in eine Auflage der Basisplatte 3 drückt.
Sobald hierbei eine übermässige Belastung den Skistiefel 6 anhebt, schwenkt die Klemmbacke 44 um die Achse 45, drückt mit dem Vorsprung 47 auf die Schräge 48 des Hebels 49, so dass hierdurch gegen die Wirkung der Feder 52 eine Schwenkung des Hebels 49 um seine Schwenkachse 50 hervorgerufen wird. Wenn andererseits eine übermässige Belastung in seitlicher Richtung auf den Skistiefel wirkt, tritt die Kugel 53 entgegen der Wirkung der Feder 52 aus ihrer Auflage und gibt auf diese Weise das Bindungsgehäuse 1 zur Drehung um seine Drehachse 54 frei.
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Sobald hierbei die Stellschraube 51 betätigt wird, verändert sich die Wirkung des Halterungsmechanismus der Verriegelungen, welcher aus dem Hebel 49, der Feder 52 und der Stellschraube 51 besteht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 besteht die Bindung aus einem Gehäuse 55, welches seitlich gegenüber einer Gegenplatte 56 beweglich ist. Diese Platte 56 ist ihrerseits gegen eine seitliche Verschiebung gesichert, jedoch um einen festen Zapfen 64 drehbar. Die Klemmbacke 57 für den Skistiefel ist schwenkbar um eine feste Achse 58 des Bindungsgehäuses 55. Ueber einen Vorsprung 61
TT
arbeitet diese Klemmbacke 57 zusammen mit einem ebel 59, welcher um eine feste Achse 60 des Bindungsgehäuses schwenkbar ist. Auf das andere Ende des Hebels 59 drückt eine Schraubenfeder 62, die sich mit ihrem anderen Ende an einem Stössel 63 abstützt. Das andere Ende dieses Stössels 63 liegt an einer Abflachung des festen Drehzapfens 64 an.
Sobald hierbei eine übermässige Belastung den Stiefel anzuheben sucht, schwenkt die Klemmbacke 57 mittels ihres Vorsprunges 61 den Hebel 59 um seine Drehachse 60 entgegen der Wirkung der Feder 62. Wenn andererseits übermässige seitliche Kräfte auf den Stiefel einwirken, sucht sich die Bindung gegen die Verriegelung um den Drehzapfen 64 zu drehen. Diese Verriegelung besteht hierbei aus dem Anschlag des Stössels 63 ander Abflachung des festen Zapfens 64, und zwar unter der Druckwirkung der Feder 62.
Weiterhin stützt sich eine Schrauben 65 an dem B indungs gehäuse 55 ab und sitzt in einer Gewindebohrung der Platte 56, so dass auf diese Weise die gegenseitige Lage des Bindungs gehäuses 55 gegenüber der Platte 56 verstellbar ist, was wiederum eine Veränderung des Druckes der Feder 62 bewirkt.
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Wie erwähnt, zeigen die weiteren Figuren eine erfindungsgemäss ausgebildete Sicherheitsskibindung, wobei sich die Verriegelungen an einer einzigen Regel- oder Stelleinrichtung über zwei Riegelhalterungen abstützen. Bei den Ausführungen nach den Fig. 6 und 7 sind diese beiden Mechanismen unabhängig voneinander und arbeiten gleichzeitig mit der Stelleinrichtung. Bei den Ausführungen nach den Fig. 8 bis 10 wirken diese beiden Mechanismen gegenseitig aufeinander ein und die Stelleinrichtung wirkt ihrerseits nur unmittelbar auf einen dieser beiden Mechanismen ein.
Bei der Ausführung nach Fig. 6 ist das Bindungsgehäuse 66 mit einer sphärischen Auflage versehen zur Aufnahme des sphärischen Teiles der Haltebacke 68 für den Skistiefel 6. Zwei Verriegelungskugeln und 70 für die Haltebacke stehen unter einem elastischen Druck der beiden Federn 71 und 72, die sich mit ihrem anderen Ende gleichzeitig über Stössel 73 und 74 auf einer gemeinsamen Stellschraube 75 abstützen. Durch diese Stellschraube 75 ist eine gleichzeitige Einstellung der beiden Halte rungs mechanismen für die Verriegelungen möglich, wobei eine konstantes Verhältnis zwischen den Lösungskräften in den beiden rechtwinklig zueinander stehenden Ebenen aufrechterhalten wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 sitzt die Haltebacke 76 für den Skistiefel 6 ebenfalls an einer Kugel 77, die in einer sphärischen Auflage des Bindungsgehäuses 78 sitzt. Diese Kugel 77 wir in ihrer Lage gehalten durch die beiden Verriegelungskugeln 79 und 80, welche unter dem Druck der beiden Schraubenfedern 81 und 82 stehen. Diese beiden Schraubenfedern 81 und 82 stützen sich mit ihren anderen Enden an zwei Hebeln 83 und 84 ab, die um die beiden festen Achsen 85 und 86 des Bindungsgehäuses 78 schwenkbar sind. Mit ihren schwenkbaren Enden liegen diese beiden Hebel an dem konischen Ende einer Stellschraube 87 an, die in·einer Gewindebohrung des Bindungs-
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gehäuses 78 sitzt. Eine Betätigung dieser Schraube gestattet auf diese Weise ein Auseinanderdrücken oder Zusammenführen der beiden Hebelenden, was auf diese Weise eine gleichzeitige Veränderung des Druckes der Federn 81 und 82 bewirkt.
Nach Fig. 8 ist die Klemmbacke 88 für den Stiefel 6 um eine feste Achse 89 an dem Bindungsgehäuse 90 schwenkbar und trägt einen Hebelarm 91, an welchem eine Feder 92 für eine elastische Verr iegelung angreift. Diese Feder 92 ist mit ihrem anderen Ende an einem Hebel 93 befestigt, welcher seinerseits um eine feste Achse 94 des Bindungsgehäuses schwenkbar ist. Dieser Hebel 95 trägt an seinem dem Angriffspunkt der Feder 92 entgegengesetzten.Ende eine Auflage 95 zur Aufnahme einer zweiten Schraubenfeder 96, die elastisch auf die Verriegelungskugel 97 drückt. Diese Verriegelungskugel 97 gewährleistet eine elastische, gegen seitliche Einwirkungen lösbare Verriegelung der Bindung, die hierbei um einen festen Zapfen 98 an der Sockelplatte 3 drehbar ist.
Die Wirkungen der beiden Federn 92 und 96, welche auf eine Schwenkung des Hebels 91 einwirken, sind regelbar durch die Schraube 99 in einer Gewindebohrung des Bindungsgehäuses 90. Eine Betätigung dieser Schraube in der einen oder anderen Richtung gestattet die gleichzeitige Aenderung der Zugkraft der Feder 92 und der Druckkraft der Feder 96.
Bei der Ausführungform nach Fig. 9 ist eine Klemmbacke 100 zum Halten des Stiefels 6 auf dem Ski 4 schwenkbar um eine feste Achse an dem Bindungsgehäuse. Ein Vorsprung 102 an dieser Klemmbacke 100 wirkt auf die Rampe 103 eines Hebels 104, welcher um eine feste Achse 105 des Bindungsgehäuses schwenkbar ist. Dieser Hebelarm wird in seiner Stellung gehalten durch ein Magnetfeld, welches von
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einem Magneten 106 auf die Fläche 107 des Hebels 104 einwirkt.
Andererseits ist das Bindungs gehäuse drehbar um einen Zapfen 108 an der Sockelplatte 3, die auf dem Ski 4 sitzt. Das Gehäuse wird hierbei in seiner Lage gehalten mittels einer Kugel 109, die in eine entsprechende Ausnehmung 110 des Drehzapfens 108 eingreift. Diese Verriegelungskugel 109 steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder 111, die sich mit ihrem anderen Ende an einem Hebel 112 abstützt. Dieser Hebel 112 ist schwenkbar um eine feste Achse 113 des Bindungsgehäuses und besteht auf einer Seite aus den beiden, gegeneinander schwenkbaren Hebelarmen 114 und 115. Hiervon trägt der freie Hebelarm 115 den Magneten 106, welcher verschiebbar ist in Gleitschienen 116, die an der Innenwand des Bindungsgehäuses angeordnet sind.
Durch Betätigung der Stellschraube 117, welche auf einen Ansatz an dem Hebel 112 wirkt, kann die Spannung der Feder 111 verändert ■werden, welche eine seitliche Blockierung der Verriegelung bewirkt. Gleichzeitig hiermit erfolgt eine Vorwärts - oder Rückwärtsbewegung des Magneten 106 und damit eine Veränderung in der Haltekraft des anderen Hebels 104. Eine Gegenmutter 118 gestattet die Blockierung dieser Stellschraube 117.
Bei der Ausführung nach Fig. 10 ist die Klemmbacke 119 schwenkbar um die feste Achse 120 des Bindungsgehäuses 121 und hält mit ihrem vorderen Teil 122 die Sohle des Skistiefels 6. Diese Klemmbacke 119 ist hierbei ebenfalls wieder mit einer Rampe 123 versehen, die einen Vorsprung 124 aufweist. Diese Rampe 123 mit ihrem Vorsprung 124 arbeitet zusammen mit einem Kolben 125, welcher innerhalb des Bindungsgehäuses 121 verschiebbar ist, und zwar entgegen der Wirkung einer Schraubenfeder 126, die sich mit ihrem anderen Ende an einem Kolben 127 abstützt, der innerhalb des Bindungsgehäuses 121 geführt ist.
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Sobald hierbei eine unnormale Belastung den Skistiefel 6 anhebt, dreht die Klemmbacke 119 in vertikaler Ebene um die Achse 120, wobei gleichzeitig die Rampe 123 auf den Kolben 125 einwirkt und die Schraubenfeder 26 entsprechend zusammengedrückt wird. Wenn die vertikale Belastung übermässig wird, verschwenkt die Klemmbacke 119 um die Achse 120 in einem solchen Winkel, dass der Kolben
125 den Vorsprung 124 der Rampe 123 überschreitet, was eine Entriegelung der Klemmbacke bewirkt. Die Anfangs spannung der Feder
126 ist einstellbar mittels einer Schraube 128, die in einer Gewindebohrung 129 des Bindungsgehäuses 121 sitzt und als Anschlag für den Kolben 127 dient.
Andererseits ist das Bindungsgehäuse 21 auf einem Drehzapfen 130 montiert und damit gegenüber der fest an dem Ski 4 sitzenden Basisplatte 3 verdrehbar. Das Bindungsgehäuse 121 ist gegen Verdrehung gegenüber der Basisplatte 3 verriegelt mittels einer Kugel 131, die in eine Auflage 132 der Basisplatte 103 von einer Schraubenfeder 133 gedrückt wird, welche sich ihrerseits mit ihrem anderen Ende an einem Kolben 134 abstützt. Sobald die Klemmbacke 119 hierbei einer aus s er gewöhnlichen Belastung in seitlicher Richtung ausgesetzt ist, tritt die Verriegelungskugel 131 aus ihrer Auflage 132 entgegen der Wirkung der Feder 133 und das Bindungsgehäuse 121 schwenkt seitlich um den Drehzapfen 130.
Die beiden Kolben 127 und 134 liegen aneinander mit rechtwinklig zueinander stehenden Achsen, und zwar über Schrägen 135 und 136, die gegenüber den Kolbenachsen geneigt angeordnet sind. Sobald hierbei die Stellschraube 128 betätigt wird, stösst diese den Kolben 127, beispielsweise in der Zeichnung nach links unter Spannung der Feder 126, wobei diese Verschiebung des Kolbens 127 in horizontaler Ebene gleichzeitig eine Verschiebung des Kolbens 134 in vertikaler
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Richtung nach unten bewirkt. Die Länge der Verschiebung des Kolbens 134 ist abhängig von der Länge der Verschiebung des Kolbens 127 sowie von der Neigung der beiden Schrägen 135 und 136, mit denen die beiden Kolben aneinanderliegen. Sobald die Stellschraube 128 in umgekehrter Richtung betätigt wird, führen die beiden Kolben eine Bewegung in umgekehrter Richtung aus, zu welcher sie von den beiden Federn 126 und 133 veranlasst werden.
Auch bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäss ausgebildeten Sicherheits skibindung erfolgt die Einstellung des Druckes der beiden Federn 126 und 133, d.h. die Einstellung der Lösung der Bindung sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung, durch Betätigung der einzigen Stellschraube 128.
Selbstverständlich ist es möglich, die beiden Achsen der Kolben und 134, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel rechtwinklig zueinander angeordnet sind, auch in jedem anderen geeigneten Winkel gegeneinander anzuordnen. Andererseits ist die Abschrägung der beiden Schrägen 135 und 136 zweckmässigerweise so gewählt, dass für alle Einstellungen der Regelschraube 128 das Druckverhältnis der beiden Federn 126 und 133 gleich bleibt. Diese Neigung der beiden Schrägen kann auch in jeder anderen Weise festgelegt werden, wobei das Druckverhältnis zwischen den beiden Federn in bestimmter Weise verändert werden kann. Hierbei kann man beispielsweise die flachen Schrägen ersetzen durch ein geeignetes Profil, wie eine konvexe oder konkave Rampe mit einem Festpunkt, wobei das Druckverhältnis mit einer Verstellung der Stellschraube 128 wächst oder geringer wird.
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Claims (10)

  1. - 13 - 2028423
    PATENT ANSPR UE CHE
    l.ySicherheitsskibindung für Schuhabsatz oder -spitze mit zwei beweglichen Verriegelungen, die eine Lösung der Bindung in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Ebenen zulassen, dadurch gekennzeichnet, dass sich diese Verriegelungen über wenigstens eine Riegelhalterung an einer einzigen Regel- oder Stelleinrichtung abstützen.
  2. 2. Bindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Halterung aus einem Hebel mit je einer Verriegelungskugel an seinen Enden und einer Schraubenfeder, deren Enden sich einerseits an einem Sitz in der Hebelmitte und andererseits an einer Stellschraube am B indungsgehäuse abstützen (Fig. 1).
  3. 3. Bindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Halterung aus einem einarmigen, an einer festen Gehäuseachse angelenkten Hebel und zwei sich an dem Hebel abstützenden Schraubenfedern für die Verriegelungen, welcher seinerseits an einer Stelleinrichtung am Bindungsgehäuse anliegt (Fig. 2).
  4. 4. Bindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Halterung aus einem mit einem seiner Enden an einer festen Gehäuseachse angelenkten Hebel, dessen anderes Ende auf eine der Verriegelungen wirkt und der eine Gewindebohrung zur Aufnahme einer einzigen Stellschraube aufweist, die ihrerseits über eine Schraubenfeder auf die andere Verriegelung drückt (Fig. 4).
  5. 5. Bindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Halterung aus einer Schraubenfeder zwischen einem um eine feste Gehäuseachse schwenkbaren Verricgelungshebel für die Klemmbacke einerseits
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    und einem, an einer Abflachung eines festen Zapfens anliegenden Stösselfür die seitliche Verriegelung andererseits, wobei das Bindungsgehäuse seitlich verschiebbar ist gegenüber einer um diesen Zapfen drehbaren Platte mittels einer sich gegen das Bindungsgehäuse abstützenden, in einer Gewindebohrung der Platte sitzenden Stellschraube (Fig. 5).
  6. 6. Bindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Hegelhalterungen, über welche sich die Verriegelungen an der einzigen Regel- oder Stelleinrichtung abstützen.
  7. 7. Bindung nach Anspruch 1 und 6, gekennzeichnet durch Halterungen aus je einer Schraubenfeder, deren eine Enden auf eine Verriegelungskugel und deren andere Enden gegen einen Stössel drücken, welche beide an einer gemeinsamen, fest im Bindungsgehäuse sitzenden Stellschraube anliegen (Fig. 6).
  8. 8. Bindung nach Anspruch 1 und 6, gekennzeichnet xlurch Halterungen aus je einem an einer festen Gehäuse-achse angelenkten Hebel mit einer Schraubenfeder, deren eines Ende auf eine Verriegelungskugel und deren anderes Ende gegen diesen Hebel drückt, wobei beide Hebel an der konischen Spitze einer fest im B indungs gehäuse sitzenden Stellschraube anliegen (Fig. 7).
  9. 9. Bindung nach Anspruch 1 und 6, gekennzeichnet durch Halterungen mit je einem um eine feste Gehäuseachse schwenkbaren Hebel und einer an einem Hebelende angreifenden Feder, wobei die Feder der einen Halterung unter der Wirkung der Feder der anderen Halterung steht und einer der Hebel gegen eine fest im B indungs gehäuse sitzende Stellschraube anliegt (Fig. 8).
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  10. 10. Bindung nach Anspruch 1 und 6, gekennzeichnet durch Halterungen mit je einem um eine feste Gehäuseachse schwenkbaren Hebel, wobei der eine Hebel ein Doppelgelenkhebel ist, dessen freies Ende einen seitlich verschiebbaren Magneten trägt, dessen eine Polfläche mit dem Hebel der anderen Halterung zusammenarbeitet (Fig. 9).
    U. Bindung nach Anspruch 1 und 6, gekennzeichnet durch Halterungen aus je einem Kolben, die mit rechtwinklig zueinander stehenden Achsen über Schrägen aneinanderliegen und eine ebene, zur Kolbenachse senkrechte Anlage für eine auf eine Verriegelung drückende Schraubenfeder aufweisen, wobei einer der Kolben gegen eine fest im Bindungsgehäuse sitzende Schraube gedrückt wird (Fig. 10).
    009851/H92
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