DE2028299C - Bleistiftanspitzvomchtung - Google Patents
BleistiftanspitzvomchtungInfo
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Description
3 4
kurzen Bleistifte vorzugsweise unter Verwendung 19 ist eine Schraubenfeder 22 angeordnet, die durch
eines Teils durchführen, der in Verbindung mit dem ihre Vorspannkraft das Zuführglied 20 zwingt, sich
Kippen des Fiihrungsgüeds um eine zu seiner Längs- in Richtung auf ein Schneidwerkzeug 23 zu bewegen,
achse senkrechte Achse betätigbar ist, um einen Aus- das in Antriebsverbindung mit dem Elektromotor 2
schnitt, der auf der einen Seite des Führungsglieds 5 steht. Vor dem Zuführglied 20 ist ein Bleistifthalter
ausgebildet ist, zu öffnen und zu schließen, wobei 24 angeordnet, der aus zwei Haltegliedern 24 α und
der Ausschnitt durch den Teil geöffnet werden kann, 24b gemäß Fig. 2 besteht. An den unteren Enden
wenn das Führungsglied um die senkrecht zu seiner der benachbarten Oberflächen der Halteglieder 24 a
Längsachse gerichtete Achse kippt, so daß ein Blei- und 24 b sind gewölbte Bleistifthalterkanten ausgestift
von einer Länge, die kürzer als eine vorbe- io bildet, und die Halteglieder 24 α und 24 b sind durch
stimmte Länge ist, von dem Führungsglied durch eine Welle mit der vorderen Oberfläche des Zuführeinen
Teil desselben, der keine Haltevorsprünge hat, glieds 20 zum Ausführen einer öffnungs- und
ausgeschieden werden kann. Schließbewegung verbunden. Ein im wesentlichen
Das automatische Stillsetzen der Bleistiftanspitz- gewölbt ausgebildetes, elastisches Teil (nicht dargevorrichtung
nach der Bearbeitung eines in den Vor- 15 stellt) ist an seinen gegenüberliegenden Enden mit
ratsbehälter eingefüllten Vorrats anzuspitzender Blei- den entgegengesetzten Seiten der Halteglieder 24 α
stifte wird vorzugsweise unter Verwendung eines und 24 b verbunden, so daß die beiden Haiteglieder
Schalters bewirkt, der durch einen auf dem Zuführ- 24β und 24b gezwungen werde«*, sich in einer Richglied
vorgesehenen Drücker in der Weise betätigbar tung zu bewegen, in der sie tun Bleistift zwischen
ist, daß der Speisestromkreis des die Ble.stiftanspitz- ao sich halten. Zwischen den benachbarten Oberflächen
vorrichtung antreibenden Motors unterbrochen wird, der Halteglieder 24 α und 24 b befindet sich ein konwenn
das Zuführglied keinen Bleistift enthält. kav ausgebildeter Teil (nicht gezeigt) zur Aufnahme
Eine Bleistiftanspitzvorrichtung gemäß der Erfin- einer scharfkantigen, kegligen öffnungseinrichtung
dung wird in der nachfolgenden Beschreibung in Ver- 25, die auf dem vorderen Ende der Schiene 19 angebindung
mit der Zeichnung beispielsweise erläutert. Es 35 bracht ist und in die Richtung zeigt, in der das Zuzeigt
führglied20 sich bewegt. Wenn der keglige Cflner
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Ausführungsform 2? in den konkav ausgebildeten Teil eingeführt wird,
der Bleistiftanspitzvorrichtung nach der Erfindung, werden die beiden Halteglieder 24 α und 24 b aus-
F i g. 2 einen Querschnitt durch das hintere Ende einander bewegt,
d^r in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform, 30 Ein Bleistiftzuführ-Führungsglied26 wird von
d^r in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform, 30 Ein Bleistiftzuführ-Führungsglied26 wird von
F i g. 3 einen Längsschnitt durch den Ausschalt- einem schwenkbaren Tragglied 28 über einen Zapfen
mechanismus in Arbeitsstellung und 27 zwecks Schwenkbewegungen um dessen Längs-
F i g. 4 eine Stirnansicht des Mechanismus für das achse getragen. Das schwenkbar ausgebildete Trag-Auswerfen
zu kurzer Bleistifte. glied 28 an dem Gehäuse 1 wird über eine Welle 29
In Fig. 1 enthält die Bleistiftanspitzvorrichtung 35 getragen, damit es schwenkbar ist um eine zur
nach der Erfindung ein Gehäuse 1, das auf seiner einen Längsachse des Gehäuses senkrecht vorlaufende
Seite einer. Elektromotor 2 trägt, der eine umlaufende Achse. Zwischen einem Vorsprung 30 an d^r Unter-W^Ie
3 antreibt, welche an dem einen Ende ein seite des Tragglieds 28 und dem Gehäuse 1 ist eine
Zahnrad 4 trägt. Ein Zahnrad 5 steht im Eingriff mit Schraubenfeder 31 angebracht, die durch ihre Vordem
Zahnrad 4 und wird von einer Hohlwelle 6 ge- 40 Spannkraft das Tragglied 28 zwingt^ sich in einer
tragen, die in dem Gehäuse 1 drehbar gelagert ist. horizontalen Ebene zu befinden, und zwar so, daß
Die Welle 6 trägt auch ein Zahnrad 7, das von einer sein vorderes Ende in einer Stellung angeordnet sein
umlaufenden Welle 9, die in dem Gehäuse 1 gelagert kann, die der Stellung des Halteglieds 24 entspricht,
ist, im Eingriff mit einem Zahnrad 8 gehalten wird. Die Das Führungsglied 26 ist im Querschnitt U-förmig
Welle 9 trägt ferner eine Schnecke (nicht dargestellt), 45 ausgebildet, so daß es einen Bleistift zwangläufig
die mit einem Schneckenrad im Eingriff gehalten darin aufnehmen kann. Das Glied 26 ist an seinen
wird, das auf einer in dem Gehäuse 1 drehbar ge- einander gegenüberliegenden Seiten mit Haltevorlagerten
und sich über seine Breite erstreckenden Sprüngen 32 versehen, abgesehen von dem Teil des
Welle 10 angebracht ist. Nocken 11 und 12 sind an Gliedes 26, der an der Seite des Schneidwerkzeugs 23
den gegenüberliegenden Enden der Welle 10 be- 50 angeordnet ist, wo ein Ausschnitt 26 α ausgebildel
festigt. Der Nocken 11 ist segmentförmig ausgebildet Nt.
und mit einer Nockenkante 13 an seinem Umfang Ein mit den Nocken 12 an seinem einen Endt
versehen. Eine Laufkante 14, die mit der Nocken- in Eingriff stehender Hebel 33 wird gelenkig von dei
kante 13 in Eingriff bringbar ist, ist au einer Be- Welle 16 ausgenommen, die die Betätigungsplatte If
tätigungsplatte 15 ausgebildet, die an ihrem unteren 55 trägt. Der Hebel 33 ist mit dem Vorsprung 3C des
Ende von einer in dem Gehäuse 1 drehbaren Welle Traggliedes 26 über eine Verbindungsstange 34 ver
16 getragen wird. Ein Verbindungsglied 17 ist an bunden. Der Hebel 33 wird mit dem Nocken Ii
seinem einen Ende angelenkt an das obere Ende der durch die Vorspannkraft der Feder 31 in Eingrif
Betätigungsplatte 15, an deren Hinterkante eine Ver- gehalten.
tiefung 18 ausgebildet ist, um zu verhindern, daß die 60 Auf der einen Seite des Tragglieds 28 ist in den
Bctätigungsplattel5 in Berührung mit der Welle 10 Gehäuse 1 ein-, Führungswand 35 ausgebildet, dl·
gelangt, wenn die erstere sich in Umlaufbewegung sowohl in der Querrichtung wie auch in der Längs
befindet. Das Verbindungsglied 17 ist an seinem richtung geneigt verläuft, so daß die Führungswani
anderen Ende angelenkt an ein Zuführglied 20, das 35 im wesentlichen parallel zu der oberen Fläche de
längs einer Führungsschiene 19 zu gleiten vermag. 65 TraggUeds 28 angeordnet ist, wenn die letztere ir
Das Zuführglied 20 i„i mit einer Führungsnut 21 ver- Betrieb gekippt wird. In der oberen Wand dos Gc
sehen, in die die Welle 10 aufgenommen werden häuses 1 ist in einer der Oberseite der Führungswan
kann. Zwischen dem Zuführglied 20 und der Schiene 35 entsprechenden Stellung eine Einlaßöffnung 3
5 6
ausgebildet. Ein Zufuhrbctätigungsglicd 37 ist gc- trägt einen Drücker60, der mit dem Hebel 59 in
lenkig an der Oberseite der Einlaßöffnung 36 angc- Eingriff gelangen kann und auf ihn eine Druckkraft
bracht. An der oberen Fläche des Bctätigungsglicds auszuüben vermag.
37 ist eine gekrümmte Nut 38 zur Aufnahme eines Ein Zufuhrbegicnzungsglicdöl, das von einer
Bleistifts ausgebildet.'Eine Rippe 39 ist an dem Bc- 5 Welle 62 getragen wird, ist an einer der Lage der
tätigungsglicd37 an einer Stelle gegenüber der Nut Einlaßöffnung 36 entsprechenden Stelle angcord-
38 ausgebildet, so daß die Nut 38 sich infolge des net.
Eingrilfs zwischen der Rippe 39 und einer geneigt Die Wirkungsweise der Blcistiftanspitzvorrichtung,
verlaufenden Platte 44, die sich von einer Seiten- die gemäß der Erfindung wie vorstehend beschrieben
wand des Gehäuses 1 nach innen erstreckt, auf der io ausgebildet ist, soll anschließend erläutert werden,
der Einlaßöffnung 36 gegenüberliegenden Seite bc- Angenommen, der Schalter 56 ist durch Betätigen
findet. An dem einen Ende des Bctätigungsglieds37 des Griffs 57 geschlossen, während ein Bleistift auf
ist ein Träger 40 angebracht, der ein in exzentrischer dem Führungsteil 26 angeordnet ist, dann wird der
Lage daran angclcnktes Verriegclungsteil 41 trägt, Motor 2 betätig; und die WcIIeIO über die Zahndns
an seinem unteren Ende mit einem Eingriffsteil 15 räder zum Umlauf gebracht. Der Umlauf der Welle
42 versehen ist, das mit einem an der Unterseite des 10 veranlaßt den Nocken 11 zu einer Schwcnkbehintcrcn
Endes des Tragglicds28 befestigten Teil 43 wcgung mit dem Ergebnis, daß die Betätigungsplatte
in Eingriff bringbar ist. Mit dem Gehäuse 1 ist ein 15 gemäß Fig. I im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt
schwenkbares Teil 47 verbunden, das mit einem Vor- wird. Dies veranlaßt das Verbindungsglied 17, das
sprung 46 versehen ist, der mit einem Vorsprung 45 20 schwenkbar mit der Betätigungsplattc 15 verbunden
in Eingriff bringbar ist, der auf der einen Seile des ist, das Zuführglied 20 nach hinten (in Fig. 1 links)
hinteren Endes des Führungsteils 26 ausgebildet ist, längs der Schiene 19 entgegen der Vorspaniikraft der
wenn der Vorsprung 45 sich auf und ab bewegt. Der Feder 22 (Fig. 3) zu bewegen. Dies bringt den kcgeschwcnkbarc
Teil 47 wird durch die Vorspannkrafl ligcn Öffner ?s in Eingriff mit dem konkav ausgceincr
Feder 48 so beaufschlagt, daß der Vorsprung 46 as bildeten Teil des Hallcglicds24, das an dem Zudcssclbcn
mit dem Vorsprung 45 des Führungsteils führglied 20 vorgesehen ist, und der öffner 25 drückt
36 in Eingriff kommen kann. Der Vorsprung 46 des die beiden Teile 24 ο iuid 24 b des Malters 24 entschwcnkbarcn
Teils 47 ist mit einer horizontalen gegen der Vorspannkraft des federnden Teils ausunteren
Kante 46 λ versehen sowie mit einer geneigt einander. Weitere Schwenkung der Welle 10 bcvcrlaufcnden
oberen Kante 46 b, so daß der Vor- 30 wirkt, daß das Zuführglied 20 durch den Eingriff
sprung 45 die horizontale Kante 46 α des Vorspnmgs mit dem Nocken 11 mit der Betätigungsplatte IS in
46 berührt, wenn das Tragglied 28 gemäß F i g. 1 um seine Ausgangslage gebracht wird, wobei die Vordic
Welle 29 im Uhrzeigersinn schwenkt. Infolgedessen Spannkraft der Feder 22 das Zuführglied 20 bcaufschwcnkt
das Fülmingsglicd26 gemäß Fig. 2 im schlagt. Nach dem Bewegen des Zuführglicds 20 in
Uhrzeigersinn um die Achse 27. Wenn also das 35 seine Ausgangsstellung wird der Ö(Tncr25 aus dem
Tragglied28 im Gegenuhrzeigersinn gemäß Fig. 1 Eingriff mit dem konkaven Teil in dem Halter24
um die Welle 29 in seiner Ausgangsstellung schwenkt. gelöst, so daß die beiden Tcilc24fl und Mb des
wird die geneigt verlaufende Kante 46 b des Vor- Halters 24 durch die Vorspannkraft des federnden
sprungs 46 in Eingriff mit dem Vorsprung 45 ge- Tciis aufeinander zu bewegt werden und so den Bleibracht,
so daß das Führungsglied26 gemäß Fig. 2 40 stiff zwischen sich halten. Nach dem Lösen des
um die Achse 27 im Gegenuhrzeigersinn schwenkt. Nockens 11 aus dem Eingriff mit der Betät'1JUiIgS-
Das Schneidwerkzeug 23 für das Anschärfen des platte 15 wird das Zuführglied 20 durch 0. Vor-
Blcistifts, das die gleiche Bauweise wie bekannte Spannkraft der Feder 22 veranlaßt, schlagartig in
Blcistiftanspitzwerkzcugc aufweist, ist auf der Hohl- seine Ausgangsstellung zurückzukehren, so daß der
welle 6 drehbar angebracht. Dem Schneidwerkzeug 45 von dem Halter 24 gehaltene Bleistift dem über das
23 wird ein Bleistift durch die Bohrung der Hohl- Zahnrad 5 in Umlauf gebrachten Schncidwerkzei·
achse 6, die gegenüber dem Halteglied 24 angeordnet 23 zugeführt wird. Der Bleistift wird also von dem
ist, zugeführt. Schneidwerkzeug 23 angespitzt. Ein weiterer Umlaul
Zwischen dem Führungsglied 26 und der Füh- der Welle 10 läßt das Zuführglied 20 durch die von
rungswand35 ist ein Teil 49 zwischcngeschaltet, 50 dem Nocken 12 und dem Verbindungsglied 17 angewclches
schwenkbar von einer im hinteren Ende des tricbenc Betätigungsplallc 15 sich nach hinten beGehäuses
1 befestigten Welle 50 getragen wird. Das wegen. Wenn der keglige Öffner 25 in den konkaver
Teil 49 ist an seinem hinteren Ende mit einem Ein- Teil des Halters 24, der in dem Zuführglied 20 ausgri(Tstcil51
versehen, das nach unten vorsteht und gebildet ist, eingebracht wird, werden die beider
in Eingriff mit einem Vorsprung 52 gelangen kann, 55 Teile 24 η und 24 b des Halters 24 durch den Öffnei
der an dem Tragglied 28 ausgebildet ist. Das Teil 43 25 voneinander fort bewegt, so daß der angespitzte
erstreckt sich von dem Vorsprung 52 aus. Ein Aus- Bleistift von dem Halter 24 losgelassen und wicdci
schnitt 53 ist an der Vorderseite der geneigter. Füh- auf das Führungsglied 26 gelegt wird. Weiterer Um·
nmgswand 35 an einer dem Teil 49 benachbarten lauf der Welle läßt den Hebel 38 durch den Nockei:
Stelle ausgebildet. Ein Deckel54, der in den Aus- 60 12 im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 1 um die WelleIi
schnitt 53 paßt, steht von dem Teil 49 ab. Das Vor- schwenken. Dies veranlaßt das Tragglied 28, über di(
dercnde einer Führung55 ist in dem Ausschnitt53 Verbindungsstangc34 im Uhrzeigersinn nach Fig. 1
so angeordnet, daß ein kurzer Bleistift durch den entgegen der Vorspannkraft der Feder 31 zu schwcn
Ausschnitt 53 abgeführt witd. kcn, so daß das Führungsglicd 26 in der Weise kippt
Ein Schalter 5ft ist mit einem Grill 57 verbunden, 65 daß das näher an dem Schneidwerkzeug 23 (nacl
der an der Oberseite des Gehäuses 1 angeordnet ist. rechts in Fig. 1) angeordnete Teil dcssdbcn siel
Der Griff 57 wird von ein« drehbaren Welle 58 ge- aiii einem niedrigeren Niveau befindet, als der Res
it awn. auf der ein Hein 159 si!/.!. Das Zuführglied 20 de«. I"'ühiunpsplieds26.
Wenn das Führungsglied 26 kippt, wird der Vorsprung 45 in Eingriff mit der horizontalen Kante
46 a des Vorsprungs 46 gebracht, so daß das Führungsglied 26 im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2 um
die Achsel? schwenkt. Dies veranlaßt den angespitzten Bleistift, auf dem Führungsglied 26 von diesem
in eine Aufnahmcschale 63 zu fallen, die auf der einen Seite des Gehäuses 1 vorgesehen ist. Das
Kippen des Führungsglieds 26 löst das Teil 43 aus dem Eingriff mit dem Verricgclungsglied41, so daß
das Belätigungsglied 37 durch sein Eigengewicht im Uhrzeigersinn gemäß F i g. 2 schwenkt und ein Bleistift
auf der geneigt verlaufenden Platte 44 durch die Einlaßöffnung 36 in die gebogene Nut 38 auf dem
Zufuhrbetätigungsglied 37 herunterfallt. Wenn die weitere Drehung des Nockens 12 diesen aus dem
Eingriff mit dem Hebel 33 löst, wird das Tragglied 28 durch die Vorspannkraft der Feder 31 im Gegenuhrzeigersinn
gemäß Fig. 1 bewegt, so daß das Verriegelungsglied 41 von dem Eingriffsglicd 43 des
Tragglieds 28 abwärts bewegt wird. Infolgedessen schwenkt das Betätigungsglicd 37 im Gcgcnuhrzeigersinn
in F i g. 2 und veranlaßt den in der gekrümmten Nut 38 des Betätigungsglieds 37 befindlichen Bleistift,
auf die geneigt verlaufende Führungswand 35 zu fallen. Der Bleistift gleitet nach unten und nach
vom (nach rechts in Fig. 1) längs der geneigt verlaufenden
Führungswand 35. Weiterer Umlauf des Nockens 12 iäßi das Tragglied 28 wieder im Uhrzeigersinn
gemäß Fig. 1 schwenken, so daß der Vorsprung 45 des Führungsglieds 26 in Eingriff mit
der geneigt verlaufenden Kante 46 b des Vorsprungs 46 gebracht wird. Da in diesem Zeitpunkt das Führungsglied
26 im Gegenuhrzeigersinn gemäß Fig. 2 um die Welle 27 geschwenkt und das Teil 49 im
Uhrzeigersinn gemäß Fig. 1 um die Welle50 entgegen
der Vorspannkraft einer Feder 64 geschwenkt wurde, da der Vorsprung des Tragglieds 28 auf das
Eingriffsteil 51 des Teils 49 drückt, bewegt sich der Bleistift auf der Führungswand 35 zu dem Führungsglied
26. Wenn der Bleistift in diesem Zeitpunkt eine Länge hat, die kleiner als eine vorbestimmte ist, wird
er ausgeschieden und fällt durch den Ausschnitt 53, von dem der Deckel 54 entfernt wurde, so daß der
ausgeschiedene Bleistift längs der Führung 55 an die
ίο Seite des Gehäuses 1 entfernt wird, die der Seite
gegenüberliegt, an der die Aufnahmeschale 63 angebracht ist. Dementsprechend wird nur der Bleistift,
dessen Länge größer als die vorbestimmte ist, dem Führungsglied 26 zugeführt.
Weiterer Umlauf des Nockens 12 bringt das Führungsglied 26 durch die Vorspannkraft der Feder 31
in eine horizontale Stellung. Das Teil 49 wird durch die Vorspannkraft der Feder 64 in seine Ausgangsstellung
zurückgebracht, so daß die Öffnung 53 durch
ao den Deckel 54 verschlossen wird. So wird der Arbeitszyklus des vorbeschriebenen Bleistiftanspitzvorgangs
wiederholt. Beim Fehlen eines Bleistifts auf dem Führungsglied 26 bewegt sich das Zuführglied
20 um einen größeren Weg vorwärts (nach rechts
»5 in Fig. 1), als wenn ein Bleistift von dem Halter24
gehalten wird, da der Nocken 11 aus dem Eingriff mit der Betätigungsplatte 15 gelöst wird, so daß das
Zuführglied mittels des Drückers 60 den Hebel 59 mit Druck beaufschlagt und bewegt. Hierdurch wird
der Schalter 56 geöffnet, so daß d"er Motor 2 ausgeschaltet
wird.
Obwohl die Erfindung dargestellt und beschrieben wurde mit automatischem Antrieb durch einen Elektromotor,
kann die Bleistiftanspitzvorrichtung gemaß der Erfindung natürlich auch von Hand durch
Drehen einer Kurbel betätigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Bleistiftanspitzvorrichtung mit einem von nen, umlaufenden, Anspitzwerkzeug und mit einer
einem Elektromotor angetriebenen, umlaufenden von ebenfalls durch den Elektromotor angetriebenen
Anspitzwerkzeug und mit einer von ebenfalls 5 Nocken bewegten Bleistift-Vorschubeinrichtung mit
durch den Elektromotor angetriebenen Nocken einem den anzuspitzenden Bleistift aufnehmenden
bewegten Bleistift-Vorschubeinrichtung mit einem Halter, mit einer Zuführvorrichtung zur aufeinanderden
anzuspitzenden Bleistift aufnehmenden Hai- folgenden Zufuhr je eines Bleistifts zu dem Halter
ter, mit einer Zuführvorrichtung zur aufein- der Vorschubeinrichtung sowie mit einem trichteranderfolgenden
Zufuhr je eines Bleistifts zu dem io förmigen Bleistiftvorratsbehälter, an dessen schma-Halter
der Vorschubeinrichtung sowie mit einem lern, jeweils nur einen Bleistift durchlassenden Ende
trichterförmigen Bleistiftvorratsbehälter, an des- die Zuführvorrichtung angeordnet ist.
sen schmalem, jeweils nur einen Bleistift durch- Bekannte Bleistiftanspitzvorrichtungen dieser Art
lassenden Ende die Zuführvorrichtung angeord- (deutsche Patentschrift 536 412) sind mit einem von
net ist, dadurch gekennzeichnet, daß 15 Hand zu betätigenden Schieber oder Stoßdorn verder
Halter aus zwei Haitegiiedern (24 a, 24 b) sehen, mittels dessen jeweils ein Bleistift in ein
besteht, die duitM ein gewölbt ausgebildetes, Spann- oder Klemmfutter einzuschieben ist, welches
elastisches, an seinen einander gegenüberliegenden dann den Bleistift gegen das Schärfwerkzeug drückt.
Enden mit den entgegengesetzten Seiten der Solche Anspitzvorrichtungen müssen also in zeit-Halteglieder
verbundenes Teil zum Einklemmen 20 raubender \v~ise bedient werden, um eine gröPore
des Bleistifts aufeinander zu beansprucht und Anzahl von m dem trichterförmigen Vorratsbehälter
zur Freigabe des Bleistifts durch eine scharfkan- gesammelten Bleistiften anzuschärfen.
tige, kegelige Öffnungseinrichtung. (25), die in Andere bekannte Bleistiftanspitzvornchtungen einen konkav ausgebildeten, zwischen den Halte- (deutsche Patentschrift SOl 198) eignen sich nur für gliedern (24 a, 24 b) vorgeschobenen Teil einführ- 25 das Anspitzen gleich langer, runder Bleistifte, die bar ist, auscinaxiderdrückbar sind, wobei die unter der Wirkung von über ihnen hinlaufenden öffnungseinrichtung (25) am vorderen Ende einer Förderbändern gedreht und dabei mit ihren Enden Schiene (19) in Richtung auf das Anspitzwerk- über eine Schleifscheibe geführt werden,
zeug zu gerichtet angebracht ist, l.i der entlang Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bleistiftanein hinter den Haltegüedem (24 a, 24 b) ange- 30 spitzvorrichtung anzugeben, die sich für die autoordnetes Zuführglied (20) unter ür Wirkung mansche Durchführung der Aufnahme des Bleistift^ einer Schraubenfeder (22) in Richtung auf das vom Ende des Vorratsbehälters, seines Anspitzens Anspitzwerkzeug (23) zu bewegbar ist, wobei ein und des Ausgebens des fertig angespitzten Bleistifts Führungsglied (26) um eine in der Vorrichtungs- eignet, ohne daß die anzuspitzenden Bleistifte gleich längsrichtung verlaufende Achse (27) zwecks Ab- 35 lang und rund sein müssen, wobei die Anspitzvorgabe der gespitzten Bleistifte kippbar und auf richtung auch durch baulich einfache Mittel das seiner der Abgabeseite für die angespitzten Blei- automatische Aussondern solcher Bleistifte ermögstifte gegenüberliegenden Seite mit seitlichen liehen soll, deren Länge ein bestimmtes Mindest Vorsprüngen (32) versehen ist, die im Bereich maß unterschreitet.
tige, kegelige Öffnungseinrichtung. (25), die in Andere bekannte Bleistiftanspitzvornchtungen einen konkav ausgebildeten, zwischen den Halte- (deutsche Patentschrift SOl 198) eignen sich nur für gliedern (24 a, 24 b) vorgeschobenen Teil einführ- 25 das Anspitzen gleich langer, runder Bleistifte, die bar ist, auscinaxiderdrückbar sind, wobei die unter der Wirkung von über ihnen hinlaufenden öffnungseinrichtung (25) am vorderen Ende einer Förderbändern gedreht und dabei mit ihren Enden Schiene (19) in Richtung auf das Anspitzwerk- über eine Schleifscheibe geführt werden,
zeug zu gerichtet angebracht ist, l.i der entlang Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bleistiftanein hinter den Haltegüedem (24 a, 24 b) ange- 30 spitzvorrichtung anzugeben, die sich für die autoordnetes Zuführglied (20) unter ür Wirkung mansche Durchführung der Aufnahme des Bleistift^ einer Schraubenfeder (22) in Richtung auf das vom Ende des Vorratsbehälters, seines Anspitzens Anspitzwerkzeug (23) zu bewegbar ist, wobei ein und des Ausgebens des fertig angespitzten Bleistifts Führungsglied (26) um eine in der Vorrichtungs- eignet, ohne daß die anzuspitzenden Bleistifte gleich längsrichtung verlaufende Achse (27) zwecks Ab- 35 lang und rund sein müssen, wobei die Anspitzvorgabe der gespitzten Bleistifte kippbar und auf richtung auch durch baulich einfache Mittel das seiner der Abgabeseite für die angespitzten Blei- automatische Aussondern solcher Bleistifte ermögstifte gegenüberliegenden Seite mit seitlichen liehen soll, deren Länge ein bestimmtes Mindest Vorsprüngen (32) versehen ist, die im Bereich maß unterschreitet.
eines unter eine vorbestimmte Länge verkürzten 40 Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer
Bleistifts fehlen und dessen seitliche Ausschei- Bleistiftanspitzvorrichtung der eingangs erwähnten
dung aus der Vorrichtung ermöglichen, und Art dadurch gelöst, daß der Halter aus zwei Halte-
Mittel zum Zuführen eines Bleistifts nacn dem gliedern besteht, die durch ein gewölbt ausgebildetes,
anderen zu dem Führungsspiel (26) vorgesehen ^ind. elastisches, an seinen einander gegenüberliegenden
2. Bleistiftanspitzvorrichtung nach Anspruch 1, 45 Enden mit den entgegengesetzten Seiten der Haltegekennzeichnet
durch einen Teil (49), der in Ver- glieder verbundenes Teil zum Einklemmer des Bleibindung
mit dem Kippen des Führungsglieds (26) stifts aufeinander zu beansprucht und zur Freigabe
um eine zu seiner Längsachse senkrechte Achse des Bleistifts durch eine scharfkantige, keglige Öffbetätigbar
ist, um einen Ausschnitt (53), der auf nungseinrichtung, die in einen konkav ausgebildeten,
der einen Seite des Führungsglieds (26) ausge- 50 zwischen den Haitegiiedern vorgeschobenen Teil einbildet
ist, zu öffnen und zu schließen, wobei der führbar ist, auseinanderdrückbar sind, wobei die
Ausschnitt (53) durch den Teil (49) geöffnet öffnungseinrichtung am vorderen Ende einer Schiene
werden kann, wenn das Führungsglied (26) um in Richtung auf das Anspitzwerkzeug zu gerichtet
die senkrecht zu seiner Längsachse gerichtete angebracht ist, an der entlang ein hinter den Halte-Achse
kippt, so daß ein Bleistift von einer Länge, 55 gliedern angeordnetes Zuführglied unter der Wirdie
kürzer als eine vorbestiminte Länge ist, von kuiig einer Schraubenfeder in Richtung auf das Andern
Führungsglied (26) durch einen Teil des- spitzwerkzeug zu bewegbar ist, wobei ein Führungsseiben,
der keine Haltevorsprünge hat, ausge- glied um eine in der Vorrichtungslängsrichtung verschieden
werden kann. laufende Achse zwecks Abgabe der gespitzten Blei-
3. Bleistiftanspitzvorrichtung nach Anspruch 1, 60 stifte kippbar und auf seiner der Abgabeseite für die
gekennzeichnet durch einen Schalter (56), der angespitzten Bleistifte gegenüberliegenden Seite mil
durch einen auf dem Zuführglied (20) voige- seitlichen Vorsprüngen versehen ist, die im Bereich
scheuen Drücker (60) in der Weise betätigbar ist, eines unter eine vnrbestimmte Länge verkürzten
daß der Speisestromkreis des die Bleistiftanspitz- Bleistifts fehlen und dessen seitliche Ausscheidung
vorrichtung antreibenden Motors (2) unter- 65 aus der Vorrichtung ermöglichen, und Mittel zun
brachen wird, wenn das Zuführglied (20) keinen Zuführen eines Bleistifts nach dem anderen zu den
Bleistift enthält. Führungsglied vorgesehen sind.
Im einzelnen läßt sich das Aussondern der zi
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4384269A JPS503052B1 (de) | 1969-06-03 | 1969-06-03 | |
| JP4384269 | 1969-06-03 | ||
| JP5234469 | 1969-06-04 | ||
| JP5234469U JPS506450Y1 (de) | 1969-06-04 | 1969-06-04 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2028299A1 DE2028299A1 (de) | 1971-01-07 |
| DE2028299C true DE2028299C (de) | 1973-02-15 |
Family
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