[go: up one dir, main page]

DE2559150A1 - Presse - Google Patents

Presse

Info

Publication number
DE2559150A1
DE2559150A1 DE19752559150 DE2559150A DE2559150A1 DE 2559150 A1 DE2559150 A1 DE 2559150A1 DE 19752559150 DE19752559150 DE 19752559150 DE 2559150 A DE2559150 A DE 2559150A DE 2559150 A1 DE2559150 A1 DE 2559150A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
press according
plunger
hydraulic
ram
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19752559150
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Chrubasik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752559150 priority Critical patent/DE2559150A1/de
Publication of DE2559150A1 publication Critical patent/DE2559150A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/28Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof
    • B30B15/281Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
    • B30B1/265Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks using a fluid connecting unit between drive shaft and press ram

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

  • Presse
  • Die erfindung bezieht sich auf eine Presse mit einem das Werkstück tragenden Tisch, einem am Pressenkopi gehaltenen und das Tjerkzeug tragenden Stößel und einem dem Stössel zugeordneten Antrieb, der dem Stößel eine hin und her gehende Bewegung auf das Werkstück am Tisch zu und von diesem weg erteilt.
  • Insbesondere bei Pressen mit einem relativ großflächigen Stößel, dessen Hubbewegungen von mehreren über dessen Fläche geichmäßig verteilt angeordneten und den Antrieb auf den Stößel übertragenden Organen bewegt wird, besteht das Problem darin, diese Organe exakt parallel zu führen. 9ei hydraulisch betriebenen Pressen sind dazu recht komplizierte und anfwendige Ansteuerungssysteme notwendig.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Presse der eingangs genannten Art zu schaffen, die im wesentlichen ohne Zwischenschaltung -aufwendiger Steuersysteme direkt gesteuert werden kann, wobei eine absolute Parallelführung in einfacher Weise erreichbar ist.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß der Stößel am Pressenkopf über iiie1- e 1vdraulis che Kolben-Zylinder-Antriebs einheiten gehalten ist, die parallel geschaltet mit mindestens einem Steuerzylinder einer Steuereinheit verbunden sind,. deren Kolben an einem Exzenter des Antriebs angelenkt ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Presse bilden in idealer Weise der Antrieb für den Stößel und die Steuerung für die Parallel führung ein einheitliches System, welches sehr einfach in seinem Aufbau ist. Aufgrund der Speisung der Antriebseinheiten durch mindestens eine Steuereinheit wird eine absolute parallelführung dieser Antriebseinheiten erreicht, ohne daß zusätzliche Führungsvorrichtungen notwendig sind. Durch die Eombination eines mechanischen Exzenterantriebes mit einem Hydraulikantrieb ist es ferner möglich, die Presse notfalls kurzfristig stillzusetzen, und zwar dadurch, daß der Antrieb leerläuft, wobei der Stößel sofort abgeschaltet und stillgesetzt wird. Ferner besteht ohne wesentliche erhebliche zusätzliche Ißnahmen die Möglichkeit, die Antriebseinheiten doppeltwirkend zu machen und damit gleichzeitig für den Aufwärtshub zu benutzen, indem gegen eine Parallelleitung gearbeitet wird.
  • Mit der erfindungsgemäßen Presse ist es ferner in einfacher Weise möglich, den Stößel bzw. das Werkzeug vor dem Auftreffen auf das Werkstück in seiner Geschwindigkeit etwas herabzusetzen, wodurch eine Prellschlagdämpfung erzielt wird.
  • Dies kann in einfacher Weise dadurch erzielt werden, daß in einer hydraulischen Verbindungsleitung zwischen der Steuereinheit und den Antriebseinheiten eine hinsichtlich Öffnen und Schließen steuerbare Auslaßäffnung vorgesehen ist. Es versteht sich, daß die Auslaßöffnung auch unmittelbar in dem oder den Steuersylinder(n) angeordnet sein kann. Auf diese Weise !rann durch Anzapfen der Verbindungsleitung die GeschwinFigkeit der Antriebseinheiten und damit des Stößels zu jedem beliebigen Zeitpunkt vermindert werden. Diese Maßnahme zur Prellschlagdampfung ist in sehr einfacher Weise möglich, wobei der Aufbau nur wenig aufwendig ist. Zweckmäßig ist es dabei, wenn die Auslaßöffnung über ein Steuerventil mit einem Auffangbehälter verbunden ist, welches Steuerventil in einfacher Weise durch den Sxsenter beispielsweise über eine einstellbare Schaltervorrichtung steuerbar ist. Damit der abgezweigte Teil der Hydraulikflüssigkeit wieder in einfacher Weise in die Steuereinheit zurückgeführt werden kann, ist zur ersten eine zweite hydraulische Verbindungsleitung parallel tngeordnet, in der ein Rückschlagventil vorgesehen ist, derart, daß die Arbeitseinheit beim Aufwärtshub den betreffenden abgesweigten Teil der lIydraulikflüssigkeit wieder ansaugen kann.
  • Dies kann zweckmäßigerweise im wesentlichen im Bereich des oberen Totpunktes des Exzenters erfolgen, in welchem Bereich vorteilhafterweise der Stößel bereits seine Endlage erreicht hat. Dazu ist ein die Aufwärtsbewegung des Stößels begrenzender Anschlag vorgesehen, der in einem Zeitpunkt vor dem Erreichen des oberen Totpunktes der Steuereinheit bzw.
  • SXsenterscheibe wirksam ist. Um auch hier eine gewisse Prelldämpfung zu erreichen, kann der Anschlag mit einer Dämpfungsvorrichtung, vorzugsweise in Form von einem oder mehreren Iamellendam'pfer(n) versehen sein.
  • Bei einer weiteren bevorugten Ausführungsform der Erfindung ist eine vorzugsweise einstellbare Vorrichtung zur Überlastsicherung vorgesehen, die zweckmäßigerweise eine Druckmeßvorrichtung ist, die mit dem im zebenschlußweg liegenden Steuerventil in Wirkverbindung ist. Auf diese Weise kann bei beliebig eingestelltem Maximaldruck die Presse in Leerlauf geschaltet werden, dadurch, daß die Druckmeßvorrichtung das Steuerventil vollständig öffnet, so daß die gesamte Hydraulikflüssigkeit in den Vorratsbehälter strömt, wodurch die Antriebseinheiten drucklos werden und der Stössel stillgesetzt wird. Das Stillsetzen des Stößels kann in jedem beliebigen Hub erfolgen, wobei der Stößel lediglich nach dem Druckloswerden der Antriebseinheiten in seine Ausgangslage zurückkehrt. Auf diese Weise können insbesondere die Werkzeuge vor Beschädigungen geschützt werden. Diese Maßnahme der Überlast3icherung und des möglichen Leerlaufen der Maschine ist in einfacher Weise möglich. Es kann somit auch auf Nothalt geschaltet werden, was bei rein mechanisch wirkenden Exsenterpressen nicht möglich wäre.
  • Der Aufwar'.tshub des Stößels kann in vielfältiger Weise erfolgen, beispielsweise dadurch, daß er federnd am Pressenkopf aufgehängt ist und dadurch bei drucklosen Antriebseinheiten in seine Ausgangslage zurückgezogen wird. Eine solche federnde Aufhängung kann beispielsweise durch mechanische Federn oder durch eine pneumatische Kolben-Zylinder-Einheit erfolgen. Es ist aber auch möglich, diesen Aufwärtshub über einen hydraulischen Speicher vorzunehmen, oder über einen Mengenteiler oder mittels doppelt beaufschlagbar er Antriebs einheiten.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erz in dung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert wird.
  • Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstellung die Vorderansicht einer Presse einschließlich ihres Antriebes und der Parallelsteuerung der auf den Stößel wirkenden Antriebseinheiten.
  • Die erfindungsgemäße direkt gesteuerte hydraulische Schnellläuferprease 11, die beispielsweise zum Perforieren von Blechen oder dergleichen eingesetzt werden kann, besitzt einen Pressentisch 12, auf dem das zu bearbeitende Werkstück 13 gegebenenfalls unter Zwischenfügen einer Matritze aufgelegt ist. Bei einem vorzugsweise etwa rechteckförmigen Pressentisch 12 ragen an dessen Ecken vier Zuganker 14 nach oben, die das Pressengestell bilden. An einem oberen Bereich der Zuganker 14 ist der Pressenkopf 16 gehalten und befestigt, auf dem ein Antriebsmotor 17, beispielsweise ein Elektromotor, steht und befestigt ist. Der Motor 17, der an beiden Enden seiner Antriebswelle 18 mit einer Riemenscheibe 19 oder dergleichen drellfest verbunden ist, treibt zwei gemäß der Zeichnung hintereinander angeordnete Schwungscheiben 21, von denen die hintere nicht sichtbar ist, an, welche Schwungscheiben 21 um eine gemeinsame Achse 22 in Richtung gemäß Pfeil A angetrieben sind. Jede der Schwungscheiben 21 besitzt eine exzentrisch zu ihrer Drehachse 22 angeorndete Achse 23, an der der Kolben 24 einer hydraulischen Irolben-Mylinder-Steuereinheit 25 mit seinem freien Ende angelenkt ist, wahrend die Zylinder 26 der beiden Steuereinheiten 25 mit ihrem dem Kolben 24 abgewandten Ende an einem am rressenkopf 16 befestigten Zapfen 27 angelenkt sind.
  • 12 An der dem Pressentischlzugewandten Fläche des Pressenkopfes 16 sind beim Ausführungsbeispiel vier nebeneinander angeordnete einzelne oder Reihen von hintereinander angeordneten hydraulischen Eolben-Sylinder-Antriebseinheiten 30,51,32,33 mit ihrem einen Ende, beispielsweise dem kolbenseitigen, befestigt, während ihr anderes Ende, beispielsweise das zylinderseitige, an einem großflächigen Pressenstößel 34 befestigt sind. Der Stößel 34 ist seitlich bzw. an seinen Ecken an den Zugankern 14 zur Ausführung von auf- und abwärts gehenden bewegungen auf das Werkstück 13 zu und von diesem weg in Richtung gemäß Ioppelpfeil B geführt. er Pressenstoßel 54 trägt an er dem Tisch 12 mit dem Werkstück 13 zugewandten Seite das oder die Werkzeu) 36.
  • Die Antriebseinheiten 30 und 31 sind über eine gemeinsame Hydraulikleitung 37 mit dem Hydraulikzylindex 26 der Steuereinheit 25 und die Antriebseinheiten 32 und 33 sind über eine gemeinsame Hydraulikleitung 38 mit dem Rydraulikzylinder der nicht dargestellten Steuereinheit parallel verbunden.
  • Die beiden Hydraulikleitungen 37 und 38 besitzen jeweils einen Nebenschluß 41, von denen nur der Nebenschluß der Hydraulikleitung 37 in der Zeichnung dargestellt ist, in dem jeweils ein Steuerventil 42, ein Rückschlagventil 44 und gegegebenenfalls ein gemeinsamer Hydraulik-Auffangbehälter 43 vorgesehen sind. Jedes der Steuerventile 42, die beispielsweise eletromagnetisch betrieben werden können, ist mit einem Nockenschalter 46 verbunden, der durch einen umfanges eitig verstellbaren Nocken 47 oder dergleichen geöffnet und geschlossen wird, der an der zugeordneten Schwungscheibe 21 an einem Uüifangsbereich befestigt ist. Der Schalter ist derart ausgebildet, daß das Steuerventil 42 nur kursseitig den betreffenden Nebenschluß 41 öffnet. Die beiden Steuerventile 42 werden dabei jeweils gleichzeitig betätigt; sie konnten deshalb beispielsweise auch zu einem vereinigt sein. Es ist auch möglich, beiden Hydraulikleitungen 37,38 einen gemeinsamen Nebenschluß zuzuordnen. Die RSckschlagventile 44 sind derart in den Nebenschluß-wegen 4t angeordnet, daß sie nur einen Hydraulikstrom vom Auffangbehälter 43 zu den Steuereinheiten 25 zulassen. Beiden Hydraulikleitungen 37,38 ist ein Druckregler 48 gemeinsam, der zur ilberlastsicherung und/oder für den Leerlauf der Presse dient.
  • Der einstellbare Druckregler 48, der den Arbeitsdruck in den Hydraulikleitungen 37,38 ständig mißt, ist über eine Steuerleitung 49, die beispielsweise elektrischer Art ist, mit den Steuerventilen 42 verbunden.
  • An mindestens einem Bereich weist der Stößel 34 einen Anschlag 51 auf, der mit einer Dämpfungsvorrichtung 52, die beispielsweise mehrere lamellen aufweisen kann, zusanmenwirkt. Die Dämpfungsvorrichtung 52 ist höheneinstellbar an einer Spindel 53 an einen gegenffberliegenden Bereich des Pressenkopfes 16 angeordnet. Wenn auch in der Zeichnung der Anschlag 51 und die Dämpfungsvorrichtung 52 seitlich am Pressengestell dargestellt sind, versteht es sich, daß diese Elemente auch an anderer geeigneter Stelle am Stößel 34 bwz. am gopf 16 der Presse II beispielsweise zentrisch oder bei außermittiger Anordnung auch mehrfach vorgesehen sein können.
  • Die erfindungsgemäße Presse 11 arbeitet wie folgt: In der in der Zeichnung dargestellten Position ist der Stößel 34 mit dem oder den Werkseugten) 36 in seiner oberen Stellung, in der sein Anschlag 51 an der Dpfungsvorrichtung 52 anliegt. In diese obere Stellung kann der Stößel 34 beispielsweise von einer nicht dargestellten mechanisch oder pneumatisch wirkenden Feder hochgezogen sein, die beim Absenken des Stößels 34 gespannt wird. Werden die Schwungscheiben 21 vom Motor 17 in Richtung des Pfeiles A angetrieben, so werden die Kolben 24 der Arbeitseinheiten 25 ausgehend von der Stellung in der Zeichnung noch etwas bis zum oberen Umkehr-oder Totpunkt angehoben, so daß die Steuereinheiten 25 über die Hydraulikleitung 37 bzw. 38 aus den betreffenden Antriebseinheiten 30 bis 33 und/oder gegebenenfalls nur noch über die Nebenechlußwege 41 und die Rffckschlagventile 44 aus dem Auffangbehälter 43 draulikflüssigkeit saugen können. Ist der obere Totpunkt erreicht, so werden die Kolben 24 von den Exzenterachsen 23 der Schwungscheiben 21 nach unten gedruckt, wobei HYdraulikflüssigkeit in die Leitungen 37 und 38 und damit in die Antriebseinheiten 30 bis 33 gepreßt wird. Die Steuerventile 42 sind dabei geschlossen.
  • Dadurc4Xira der Stößel 34 von den Antriebs einheiten 3o bis 33 in Richtung auf den Pressentisch 12 mit dem Werkstück 13 zu abgesenkt. Kurz bevor das oder die Werkseude) 36 am Stößel 34 auf das oder die Werkstücke 13 am Pressentisch 12 auftrifft bzw. auftreffen, werden die Nockenschalter 46 durch die Nocken 47 am Umfang der Schwungacheiben 21 betltigt und die Steuerventile 42 kurzzeitig geöffnet, so daß zumindest ein Teil der Hydraulikflüssigkeit aus den Leitungen 37 und 38 über den betreffenden Nebenfluß 41 in den Auffangbehälter 43 strömen kann. Dieses Abzweigen zumindest eines Teiles der Hydraulikflüssigkeit und zumindest für einen kleinen zeitlichen Bereich, der durch die Länge des verstellbaren Nockens und/oder die Schulterhysterese bestimmt werden kann, wird die Geschwindigkeit des Stößels 34 herabgesetzt, er wird also abgebremst. Dies bedeutet, daß der Stößel 34 mit etwas verminderter Geschwindigkeit auf den Pressentisch 12 auftrifft, so daß ein sich üblicherweise dadurch ergebender Prell-schlag bzw. ein Prellen wesentlich gedämpft wird. Die Nebenschlußwege 41 mit ihren Steuerventilen 42 dienen also zur Prellschlagdämpfung beim Aufeinandertreffen von Werkzeug und Werkstück.
  • Dies alles erfolgt im unteren Totpunkt der Schwungscheiben 21 bzw. deren Sxsenterachsen 23. Danach werden die Kolben 24 der Steuereinheit 25 wieder nach oben gezogen, so daß die Hyaraulikflüssigkeit aus den Antriebseinheiten 30 bis 33 gesaugt wird, so daß der Stößel 34 mit dem oder den Werkzeug(en) 36, wie erwähnt, beispielsweise durch Fremdmittel, nach oben gezogen werden kann. Am Ende des Aufwärtshubes des Stößels 34 kommt die Dämpfungssorrichtung 52 zur Wirkung. Da beim Abwärtshub ein Teil der Hydraulikflüssigkeit in den Steuereinheiten 25 und den Leitungen 37,38 über die Nebenschlußwege 41 geleitet wurde, sind die Arbeitseinheiten 3o bis 33 ohne Öl und damit drucklos, noch bevor die exzentrische Anlenkung der Kolben 24 der Steuereinheiten 25 an den Schwungscheiben 21 deren oberen Totpunkt erreicht haben. Während des verbleibenden Drehweges bis zum oberen Totpunkt, der je nach Menge der abgezweigten Uydraulikflüssigkeit mehr oder weniger groß sein kann, wird von den Steuerelnhelten 25 über die Rückschlagventile 44 die fehlende Hydraulikflüssigkeit aus dem Auffangbehälter 43 angesaugt.
  • Dieses Wiederauffüllen des Steuer- und Antriebssystems mit der fehlenden Hydraulikflüssigkeit kann aber auch aktiv durch eine in dem oder den NebenschluBwedei 41 angeordnete Pumpe erfolgen.
  • Wird bei einem Preßvorgang, also bei einem Bearbeiten des Werkatückes mittels eines Werkzeuges aus irgendeinem Grund die aufgewendete Kraft zu hoch, so daß die Gefahr besteht, daß beispielsweise das oder die Werkzeuge 36 defekt würden, kann der Druckregler 48 auf diesen betreffenden kritischen Druck eingestellt werden. Wird dieser maximal zulässige Druck erreicht, so öffnet der Druckregler 48 die Steuerventile 42, so daß die gesamte sich noch in den Steuerzylindern befindliche Rydraulikflüssigkeit in die Nebenschlußwege 41 geleitet wird, was zu einem Stillstand des Stößels 34 führt.
  • Auf diese Weise kann neben einem Nothalt die Presse 11 auch im Leerlauf betrieben werden, das heißt, bei ständig geöffneten Steuerventilen 42 in welchem Zustand die Hydraulikfestigkeit von den Steuereinheiten 25 nur durch die Nebenschlußwege 41 in den Auffangbehälter 43 gepumpt und aus diesem über die RUckschlagventile 45 wieder angesaugt wird.
  • Der Stößel 34 ist dabei stillgeffietst, was beispielsweise bei den bekannten Exsenterpressen nicht möglich ist.
  • Es versteht sich, daß die erfindungsgemäße Presse hinsichtlich des RUckhubes des Stößels 34 auch derart betrieben werden kann, daß die Aufwärtsbewegung des Stößels 34 aktiv durch weitere, gegenläufig betriebene Steuereinheiten 25, die ebenfalls an den Schwungsoheiben 21 angelenkt sein können, dadurch ermoglicht werden kann, daß die Antriebseinheiten nicht nur sinfach, sondern doppelt beaufschlagbar sind.

Claims (14)

  1. A n 5 r ü 0 h e Presse 1. mit einem das Werkstück tragenden Tisch, einem am Pressenkopf gehaltenen und das Werkzeug tragenden Stößel und einem dem Stößel zugeordneten Antrieb, der dem Stößel eine hin und her gehende Bewegung auf das V[erkstück am Tisch zu und von diesem weg erteilt, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Stössel (34) am Pressenkopf (16) über mehrere hydraulische Xolben-Zylinder-Antriebseinheiten (3o bis 33) gehalten ist, die parallel geschaltet mit mindestens einem Zylinder (26) einer Steuereinheit (25) verbunden sind, deren Kolben (24) an einem Exenter (23) des Antriebs (17,21) angelenkt ist.
  2. 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (24) ezzentriach an einer von einem Motor (17) angetriebenen Schwungscheibe (21) angelenkt ist.
  3. 3. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Steuereinheiten (25) vorgesehen sind, von denen åede mit einer vorzugsweise gleichen Anzahl parallel geschalteter Antriebs einheiten (30 bis 33) verbunden ist.
  4. 4. Presse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei von einem einzigen Antriebsmotor (17) angetriebene Schwungscheiben (21) vorgesehen sind.
  5. -5. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der hydraulischen Verbindungsleitung (37938) zwischen der Steuereinheit (25) und den Arbeitseinheiten (30 bis 33) eine hinsichtlich öffnen und Schließen steuerbare Auslaßöffnung vorgesehen ist.
  6. 6. Presse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung über ein Steuerventil (42) mit einem Auffangbehälter (43) verbunden ist.
  7. 7. Presse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Auffangbehälter t43) und der Steuereinheit (25) in einer zweiten parallel zur ersten verlaufenden hydraulischen Verbindungsleitung ein RUckschlagventil (44) vorgesehen ist.
  8. 8. Presse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (42) durch einen von der Schwungscheibe (21) betätigbaren einstellbaren Nockenschalter (46) oder dergleichen geschaltet ist und zwar kurz vor dem AuSeinandertreffen von Werkzeug (36) und Werkstück (13).
  9. 9. Presse nach eine der Anspruche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,daß eine vorzugsweise einstellbare Vorrichtung (42) zur ßberlastsicherung vorgesehen ist.
  10. io. Presse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Überlastsicherung eine Druckmeßvorrichtung (48) ist, die mit dem irs Nebenschlußweg (41) liegenden Steuerventil (42) in Wirkverbindung ist.
  11. 11. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (34) vorzugsweise federnd am Pressenkorf (16) aufgeh ngt ist, und daß er bei drucklosen Antriebseinheiten (30-33) in seine Ausgangslage zurickgezogen wird.
  12. 12. Presse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Aufwärtsbewegung des Stößels (34) begrenzender Anschlag (51,53) vorgesehen ist, der in einem Zeitpunkt vor dem Erreiche»tes oberen Totpunktes der Steuereinheit (25) bzw. der Exzenterscheibe (21) wirksam ist.
  13. 13. Presse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (51) am Stößel (34) oder der diesem gegeniberliegenden Anschlag (5.5) am Pressenkopf (16) eine Dämpfungsvorrichtung (52), vorzugsweise in Form von einei oder mehreren Lamellendämpfern vorgesehen ist.
  14. 14. Presse nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (51) und/oder die Dämpfungsvorrichtung (52) einstellbar ist bzw. sind.
DE19752559150 1975-12-30 1975-12-30 Presse Ceased DE2559150A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752559150 DE2559150A1 (de) 1975-12-30 1975-12-30 Presse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752559150 DE2559150A1 (de) 1975-12-30 1975-12-30 Presse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2559150A1 true DE2559150A1 (de) 1977-07-14

Family

ID=5965873

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752559150 Ceased DE2559150A1 (de) 1975-12-30 1975-12-30 Presse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2559150A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2947042A1 (de) * 1978-11-22 1980-06-04 Warnke Umformtech Veb K Hydraulische presse
DE19842278A1 (de) * 1998-09-16 2000-03-23 Erfurt Umformtechnik Gmbh Mechanische Kurbel- bzw. Exzenterpresse
DE102023002604A1 (de) 2023-06-27 2025-01-02 Ulrich Keller Presse für Hochgeschwindigkeitsschneidfunktion, immanenter Schnittschlagminimation, sowie kostengünstiger Presskraft-Erweiterung mittels eines direkt auf den Pressenstößel wirkenden und an den Umformvorgang optimal angepassten Impulsionsantriebs

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2947042A1 (de) * 1978-11-22 1980-06-04 Warnke Umformtech Veb K Hydraulische presse
DE19842278A1 (de) * 1998-09-16 2000-03-23 Erfurt Umformtechnik Gmbh Mechanische Kurbel- bzw. Exzenterpresse
DE102023002604A1 (de) 2023-06-27 2025-01-02 Ulrich Keller Presse für Hochgeschwindigkeitsschneidfunktion, immanenter Schnittschlagminimation, sowie kostengünstiger Presskraft-Erweiterung mittels eines direkt auf den Pressenstößel wirkenden und an den Umformvorgang optimal angepassten Impulsionsantriebs

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19521050C2 (de) Kniehebel-Antriebsvorrichtung
DE102009052531A1 (de) Maschinenpresse
DE102006058630A1 (de) Elektrohydraulischer Ziehkissenantrieb
DE2940232A1 (de) Hydraulische stossdaempfvorrichtung, insbesondere fuer abscherpressen
WO2014166935A2 (de) Hydraulische presse
DE2605085A1 (de) Vorrichtung zur verhuetung der beschaedigung von werkzeug und werkstueck an einer hydraulisch oder pneumatisch betaetigten stanzpresse
DE1948119A1 (de) Vorrichtung zum Abschraegen der Kanten eines verzahnten Werkstuecks
DE202007007144U1 (de) Exzenterpresse
EP2397315B1 (de) Antriebseinheit für einen stanzautomat oder eine presse und verfahren zum bearbeiten eines werkstückes
DE2559150A1 (de) Presse
DE3112393C2 (de) Hydraulische Presse und ein Verfahren zu ihrem Betrieb
DE2024501C3 (de) Schlaggerät mit hydraulisch hin- und herbewegtem Arbeitskolben
DE2213810C3 (de) Nietpresse
DE2022536A1 (de) Presse
EP0635320B1 (de) Blechhalter für einfachwirkende Pressen, insbesondere für mechanische Pressen und Transferpressen
DE2034634A1 (de) Pneumatischer Arbeitszylinder
DE19603214C2 (de) Anordnung zum Schalten eines Druckmediums eines Arbeitszylinders an einer Druckmaschine
DE2022812A1 (de) Antrieb einer hydraulischen Presse mit Schwungrad
DE4028920A1 (de) Mechanische oder hydraulische presse mit zieheinrichtung oder ziehstufe einer stufenpresse
DE2728964A1 (de) Presse
DE1552608C3 (de) Spannvorrichtung mit einer feststehenden und einer beweglichen Spannbacke
DE3915263C2 (de) Spindelpresse
DE2922766A1 (de) Presse
DE2419397C2 (de) Steuerungseinrichtung an einer hydraulischen Gesenkschmiede-Presse
WO1996026827A1 (de) Spindelpresse und verfahren zum betreiben einer spindelpresse

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection