DE20220402U1 - Zugentlastung - Google Patents
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Description
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg&iacgr; ; * j .1.J. . ; ; ·* Seite
2 Beschreibung
3 Zugentlastung
5 Die Erfindung betrifft eine Zugentlastung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
7 Zugentlastungen sind mechanische Vorrichtungen, die isolierte elektrische Leiter
&bgr; oder Kabel befestigen. Die Zugentlastung verhindert ein Herausgleiten eines
9 Leiters aus einem Anschlusskontakt oder eine anderweitige Unterbrechung der
10 Verbindung Leiter - Kontaktanschluss infolge von Zugbelastung, die auf das
11 Anschlusskabel und damit auf seine Leiter ausgeübt wird. Sie entlasten und
12 schützen also den Kabelanschluss vor Zugbelastungen. Zugentlastungen sind
13 zumeist integraler Bestandteil von Steckern oder Geräten. Sie werden in allen &eegr; Arten von Steckern, in Anschlussdosen, aber auch in Spleißeinrichtungen ver-
15 wendet. Bekannte Zugentlastungen können aus vielen Teilen bestehen und
16 lassen sich daher oft schwer zusammenbauen. Insbesondere bei Zugent-
17 lastungen, die auf dem Prinzip eines Schraubverschlusses beruhen, ist der Zu-
18 sammenbau oft umständlich. Bekannte Zugentlastungen können auch oft nur eine is oder wenige Kabelgrößen aufnehmen. Für unterschiedliche Kabeldurchmesser
20 müssen daher verschiedene Zugentlastungen bereitgestellt werden.
22 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zugentlastung zu schaffen, die
23 einfach zusammenzubauen ist und einen weiten Bereich von Kabelgrößen auf-
24 nimmt. Diese Aufgabe wird durch eine Zugentlastung nach anspruch 1
25 gelöst.
27 Die erfindungsgemäße Zugentlastung weist ein Basisteil zum Aufnehmen eines
28 Kabels, einen mit dem Basisteil schwenkbar verbundenen Arm, und eine den Arm
29 in seiner Verschlussstellung arretierende Aufnahme am Basisteil auf.
31 Die Grundidee der Erfindung liegt darin, das Kabel statt durch einen Schraubver-
32 Schluss durch einen schwenkbaren Arm am Basisteil zu sichern. Dabei wird der
(N:\AN\01866G-neu.doc)
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg &Idigr; J « · · J.J. · · . * Seite
&igr; Arm um das zu sichernde Kabel herum in die am Basisteil vorgesehene Auf-
2 nähme geschwenkt, und dort in seiner Verschlussstellung festgestellt. Der für eine
3 Zugentlastung notwendige Sicherungsdruck wird nicht durch eine Schraubver-
4 bindung, sondern durch den schwenkbaren Arm erzeugt. Ein Verquetschen des
5 Kabels an der Stelle des Schraubverschlusses wird vermieden. Da kein
&bgr; Verschrauben von Einzelteilen notwendig ist, wird der Zusammenbau der
7 Zugentlastung erheblich vereinfacht.
9 Die am Basisteil befindliche Aufnahme weist gemäß Anspruch 2 eine Eingriffs-
10 stelle auf. Diese Eingriffsstelle kann verschiedenenartig ausgebildet sein. So
11 können beispielsweise an dem Basisteil eine oder mehrere Ausnehmungen ange-
12 bracht sein, in die der Arm in seiner Verschlussstellung eingreift. Die Eingriffsstelle
13 ist dabei bevorzugt derart ausgebildet, dass sie mit dem Arm in der Verschluss-
14 stellung ein zumindest bedingt lösbare, form- oder kraftschlüssige Verbindung
15 bildet.
&igr;? In der in Anspruch 3 beanspruchten Ausführungsform der Erfindung wird die Auf-
18 nähme durch zwei parallele Schenkel gebildet. Der Arm kann dadurch sicher in
ig den als Eingriffsstelle dienenden Schenkelzwischenraum eingreifen. Mindestens
20 einer der Schenkel ist federartig ausgebildet (Anspruch 4). Dadurch kann er dem
21 in die Aufnahme eingreifenden Arm beim Verschließen nachgeben. Gleichzeitig
22 dient er bei bereits einliegendem Arm zur Vorsicherung des Arms in der Eingriffs-
23 stelle.
25 Die Aufnahme weist für die Arretierung des Arms nach Anspruch 5 einen oder
26 mehrere Sperrzähne auf. Die Sperrzähne sind nach der Lehre des Anspruchs 6
27 an zumindest einer Innenseite der zwei parallelen Schenkel angeordnet. Durch
28 die Anordnung von mehreren Sperrzähnen kann der Arm unterschiedlich weit in
29 die Aufnahme eingreifen. Kabel mit sehr unterschiedlichen Durchmessern können so gesichert werden, da sich der Abstand zwischen Arm und Basisteil variieren und
31 dem Kabeldurchmesser anpassen lässt.
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PatentanwälteTergau & Pohl, Nürnberg.* !* ·&idigr; &iacgr; i.l. . · &idigr; -' Seite
&igr; In einer weiteren, in Anspruch 7 beanspruchten Ausführungsform der Erfindung ist
2 an dem Arm ein Befestigungselement zum Eingreifen in die Aufnahme vorge-
3 sehen. Dieses Befestigungselement ist bevorzugt derart ausgebildet, dass der
4 Arm mit der Aufnahme in der Verschlussstellung eine zumindest bedingt lösbare,
5 form- oder kraftschlüssige Verbindung bildet. Nach Anspruch 8 ist das Befesti-
6 gungselement als Sperrteil ausgebildet. Für eine bessere Arretierung des Armes
7 können Sperrteile an beiden Seiten des Armes vorgesehen sein, die in Ver-
8 Schlussstellung mit die entsprechenden Sperrzähnen an den beiden Innenseiten
9 der Schenkel zusammenwirken.
11 Besonders vorteilhaft ist die Ausführungsform nach Anspruch 10, wonach das
12 Sperrteil und die Aufnahme ein Richtgesperre bilden. Dieses Richtgesperre ist
&eegr; bevorzugt als einseitig wirkendes Formgesperre ausgebildet, um eine Bewegung
&eegr; des Armes in unerwünschter Richtung zu verhindern, wobei die zum Festhalten
is notwendige Kraft durch Formpaarung aufgenommen wird. Der schwenkbare Arm
16 wird dadurch in einer bestimmten Stellung gesichert, in der er das Kabel zur Zug-
17 entlastung festhält. Das Richtgesperre ist vorzugsweise als Zahnklinkengesperre
18 ausgebildet. Derartige Gesperre sind beispielsweise bekannt aus: Krause: Kon-
19 struktionselemente der Feinmechanik, Hanser-Verlag, 1993, ISBN 4-446-16530-4,
20 s. 445-460.
22 In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Sicherungs-
23 element vorgesehen, welches ein Auffedern der Schenkel hemmt. Ein Auffedern
24 wird dabei zumindest insoweit gehemmt, dass der Arm an der Eingriffsstelle in as seiner Verschlussstellung gesichert wird. Ein versehentliches Lösen der Arretie-
26 rung wird damit ausgeschlossen. Bei einer entsprechend passgenauen Ausbil-
27 dung des Sicherungselements kann das Auffedern der Schenkel auch vollständig
28 vermieden werden.
30 Auf das Basisteil kann ein entsprechendes Haubenteil aufgesetzt werden, das die
si Zugentlastung vor Staub und Feuchtigkeit schützt und dem Berührungsschutz
32 dient. Das Haubenteil kann dabei mit dem Basisteil verschraubt werden. Vorzugs-
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Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg · * 'J · ···· . &iacgr; &Ggr; ** Seite &igr;
&igr; weise ist das Haubenteil aber auf das Basisteil aufrastbar. Zu diesem Zweck
2 weisen sowohl Basisteil als auch Haubenteil Rastelemente auf. Damit lässt sich
3 eine völlig schraubenlose Zugentlastung herstellen. Der Zusammenbau der Zug-
4 entlastung wird dadurch weiter vereinfacht.
6 Nach der Lehre des Anspruchs 14 ist das Sicherungselement als Führungssteg
7 an der Haubeninnenseite ausgebildet. Ein Sichern des Armes an der Eingriffs-
8 stelle erfolgt immer dann, wenn das Haubenteil mit dem Basisteil verbunden,
9 beispielsweise verrastet ist. Der Führungssteg liegt dann an dem Schenkel der
10 Aufnahme an und hemmt das Auffedern der Schenkel.
12 Die erfindungsgemäßen Zugentlastung kann beispielsweise in Steckerteilen, also
13 Buchsenelementen oder Steckerelementen, zum Einsatz kommen. Derartige
14 Steckerteile haben dann den Vorteil, dass sie für die unterschiedlichen Kabel-
15 durchmesser verwendet werden können. Darüber hinaus sind sie einfach aufge-
16 baut, was ihre Montage erleichtert.
18 Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteran-
19 Sprüchen.
21 Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben,
22 die anhand der Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:
24 Fig. 1 eine erste Ansicht einer erfindungsgemäßen Zugentlastung in Öffnungs-
25 Stellung,
26 Fig. 2 eine zweite Ansicht der erfindungsgemäßen Zugentlastung in Öffnungs-
27 stellung,
28 Fig. 3 eine dritte Ansicht der erfindungsgemäßen Zugentlastung mit aus der Öff-
29 nungsstellung in Richtung der Verschlussstellung verschwenktem Arm, so Fig. 4 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Zugentlastung mit aufgesetztem 31 Haubenteil,
(N:\AN\01866G-neu.doc) lette*S»eieherung*re·ApriPax«· · · ·
♦ ·
* ·
&Igr;&Igr;&zgr;
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1 Fig. 5 eine schematische Darstellung verschiedener Aufnahmen der erfindungs-
2 gemäßen Zugentlastung,
3 Fig. 6 eine schematische Darstellung verschiedener Befestigungselemente am
4 Arm der erfindungsgemäßen Zugentlastung. 5
6 In Fig. 1 ist in perspektivischer Darstellung eine Zugentlastung mit einem Basisteil
7 1 und einem Haubenteil 2 abgebildet. Das Basisteil 1 weist an seiner Stirnseite 3
&bgr; eine Auflage 4 auf, in die das zu sichernde Kabel (nicht abgebildet) eingelegt wird.
9 Die Auflage 4 ist vorzugsweise U-förmig ausgestaltet und orientiert sich somit an
10 der Form des Kabelquerschnitts. Dadurch wird ein unnötiges Verquetschen des
11 Kabels vermieden und eine sichere Verschlussstellung ermöglicht.
13 Der eine U-Schenkel besteht aus zwei parallelen Schenkeln 5, 6, die voneinander
14 beabstandet sind, und eine Aufnahme 7 bilden. Die beiden Schenkel sind dabei in is der Aufnahmerichtung 8 ausgebildet, die sich orthogonal zu der durch Längsie richtung 9 und Querrichtung 10 aufgespannten Ebene erstreckt. Der andere U-
17 Schenkel ist als Arm 11 ausgestaltet. Der Arm 11 ist oberhalb der Auflage 4
is schwenkbar mit dem Basisteil 1 verbunden. An der Arminnenseite 12 sind Aus-
19 formungen in Form von Noppen 13 abgebracht, die in Verschlussstellung für
20 einen verbesserten Kontakt zwischen Arm 11 und Kabeloberfläche sorgen.
22 Wie in Fig. 2 dargestellt, sind an den Innenseiten 14 der Schenkel 5, 6 gegen-
23 einander gerichtete Sperrzähne 15 angeordnet. Die Sperrzähne 15 sind in Auf-
24 nahmerichtung 8 übereinander angeordnet und liegen im Wesentlichen parallel
25 zur Querrichtung 10. Eine schematische Darstellung der Schenkel 5, 6 zeigt Fig.
28 Der Arm 11 weist an seinem freien Ende 16 an jeder Seite ein Befestigungs-
29 element auf. Dieses Befestigungselement ist als Sperrteil 17 zur Verwendung in so einem Zahnklinkengesperre ausgebildet. Eine schematische Darstellung der
31 Sperrteile 17 an beiden Seiten des Armes 11 zeigt Fig. 6a. Zur Eingriffserleich-
32 terung weist das Sperrteil 17 eine Fase 18 auf. Das Sperrteil kann beispielsweise
(N:\AN\01866G-neu.doc) l^t§Spfjft)$njng: J$V^r!TjQ(fe ,·«
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg · · J · *·&iacgr;. , &iacgr; · ·* Seite 5
1 noppenförmig (Fig. 1, 2) oder als Klinke (Fig. 3) ausgestaltet sein. Wie in Fig. 3
2 gezeigt, können die Sperrzähne 15 dann auch derart geneigt angeordnet sein,
3 dass sie je nach Verschwenkung des Armes 11 parallel zur eingreifenden Klinke
4 ausgerichtet sind.
6 Das gesamte Basisteil 1 ist vorzugsweise einstückig ausgefertigt. Es kann
7 beispielsweise im Spritzgussverfahren hergestellt werden.
9 Die Sicherung des Kabels erfolgt nun derart, dass nach dem Einlegen des Kabels
10 in die Auflage 4 der Arm 11 in Querrichtung 10 um das eingelegte Kabel herum-
11 geschwenkt wird und mit seinem freien Ende 16 in die Aufnahme 7 eingreift. Die
12 Sperrteile 17 bilden dann in Verschlusstellung zusammen mit den Sperrzähnen 15
13 ein doppeltes Zahnklinkengesperre.
15 Eine erfindungsgemäße Zugentlastung mit einem aus der Öffnungsstellung in
16 Richtung der Verschlussstellung verschwenktem Arm 11 zeigt Fig. 3. Dargestellt
17 ist der Moment, in dem sich das freie Ende 16 des Armes 11 gerade oberhalb der is Aufnahme 7 befindet, und nun nur noch in die Aufnahme 7 hineingedrückt werden
19 muss. Das Herumschwenken des Armes 11 und das Eindrücken des Armes 11 in
20 die Aufnahme 7 erfolgt bevorzugt manuell. Die Armoberseite 19 weist eine Hand-
21 habungsfläche 20 auf, die insbesondere zum Eindrücken des Armes 11 in die Auf-
22 nähme 7 dient und in Richtung der Aufnahme 7 konkav ausgeformt ist. Dadurch
23 wird eine besonders ergonomische Handhabung des Armes 11 ermöglicht.
25 Der der Stirnseite 3 des Basisteils 1 am nächsten kommende Schenkel 5 ist
26 federnd ausgestaltet, so dass er beim Eingreifen des Armes 11 in die Aufnahme 7
27 gegenüber dem zweiten Schenkel 6, d. h. in Längsrichtung 9 auffedert. Dadurch
28 ist ein einfaches Eingreifen des Armes 11 in die Aufnahme 7 möglich, so dass das
29 Schließen des Gesperres ohne größeren Kraftaufwand durchgeführt werden kann.
31 Aufgrund der Vielzahl der übereinander angeordneten Sperrzähne 15 kann die
32 Zugentlastung für Kabel mit den verschiedensten Durchmessern verwendet
(N:\AN\01866G-neu.doc
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg i J · · *»·!, . ; · «* Seite
&igr; werden. Es ist lediglich notwendig, den Arm 11 entsprechend dem Kabeldurch-
2 messer mehr oder weniger in die Aufnahme 7 einzudrücken, bis ein sicherer
3 Verschluss gewährleistet ist.
5 Neben dem Basisteil 1 ist ein Haubenteil 2 vorgesehen, das auf das Basisteil 1
6 aufgesetzt werden kann. Das Haubenteil 2 ist mit einem Verbindungsband 21 mit
7 dem Basisteil 1 verbunden. Das Verbindungsband 21 dient vor allem einer
&bgr; schnellen und einfacheren Montage, da das entsprechende Haubenteil 2 stets zur
9 Hand ist.
11 Das Haubenteil 2 weist an seiner Stirnseite 22 eine U-förmige Ausnehmung 23
12 auf. Die Ausnehmung 23 dient im Gegensatz zu früheren Zugentlastungen nicht &eegr; mehr dazu, direkt auf den Kabelmantel zu drücken. Sie kann daher so großzügig u bemessen sein, dass das Haubenteil 2 für eine Vielzahl von unterschiedlichen
is Kabeln mit großen und kleinen Durchmessern verwendet werden kann.
17 Um ein Auffedern der Schenkel 5, 6 zu verhindern, nachdem der Arm 11 in seine
is Verschlussstellung gebracht wurde, ist an der Haubeninnenseite 24 ein Siche-
19 rungselement angebracht. Wie in Fig. 2 gezeigt, ist das Sicherungselement in
20 Form eines Führungssteges 25 ausgebildet. Der Führungssteg 25 ist dabei derart
21 ausgeformt, dass sich die beiden Schenkel 5, 6 des Basisteils 1 genau zwischen
22 dem Führungssteg 25 und der entsprechenden Eckwandung 26 der Stirnseite 22
23 des Haubenteils 2 befinden, wenn das Haubenteil 2 auf das Basisteil 1 aufgesetzt
24 ist. Damit wird ein Auffedern der Schenkel 5, 6 zumindest insoweit gehemmt, dass
25 es nicht zum Lösen des Richtgesperres kommt. In Fig. 4 ist das Basisteil 1 mit
26 aufgesetztem Haubenteil 2 abgebildet.
28 Auch das gesamte Haubenteil 2 ist vorzugsweise einstückig ausgefertigt. Es kann
29 ebenso wie das Basisteil 1 im Spritzgussverfahren hergestellt werden.
31 Sowohl an dem Basisteil 1 als auch an dem Haubenteil 2 sind Schraubelemente
32 vorgesehen, die dazu dienen, dass auf das Basisteil 1 aufgesetzte Haubenteil 2
(N:\AN\01866G-neu.doc) Jletefe Spaoherungaf. &Agr;&rgr;»&Igr;·&Agr;&thgr;&iacgr;&iacgr; ·· . &Idigr; · · ··
■ &iacgr;
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg* I 'J · &idigr;·&iacgr;. .Jj «J Seite
1 mit dem Basisteil 1 zu verbinden. Entsprechende Bohrungen 27 sind sowohl am
2 Basisteil 1 als auch am Haubenteil 2 angebracht. In einer nicht dargestellten
3 weiteren Ausführungsform werden anstelle der Schraubelemente Rastelemente
4 verwendet, so dass die Verbindung zwischen Haubenteil 2 und Basisteil 1 eine s einfache Rastverbindung ist. Die Rastelemente sind dann vorzugsweise an den &bgr; Stellen angebracht, an denen sich jetzt die Bohrungen 27 befinden.
&thgr; In den Fig. 1 und 2 deutlich zu erkennen ist eine an dem Basisteil 1 angebrachte
9 Rastvorrichtung 28, die dazu dient, die Zugentlastung mit einem Steckerteil (nicht
10 abgebildet) zu verrasten. Für die Verbindung mit einem Steckerteil dienen auch
11 weitere Führungselemente 29, die an dem Haubenteil 2 angebracht sind.
13 Dieses Steckerteil liegt dann an der Zugentlastung an und schließt die dafür vor-
14 gesehene Aussparung 30 am Haubenteil 2 ab, so dass ein in sich geschlossene is Kombination von Steckerteil und Zugentlastung entsteht.
17 Werden zwei Steckerteile miteinander verbunden, können auch die dazuge-
18 hörenden Zugentlastungen miteinander verbunden werden, um eine höhere
19 Stabilität der Gesamtkonstruktion zu erreichen. Dazu ist an der der Stirnseite 22
20 des Haubenteils 2 gegenüberliegenden Seite eine Verriegelung in Form eines auf
21 der Seite liegenden Verriegelungshakens 31 vorgesehen. Dieser Verriegelungs-
22 haken 31 kann mit dem entsprechenden Verriegelungshaken der Zugentlastung
23 des zweiten Steckerteils in Eingriff gebracht werden.
25 In weiteren Ausführungsformen der Erfindung wird die Form der Aufnahme 7 ver-
26 ändert. So sind beispielsweise in einer Ausführungsform die Sperrzähne 15 nicht
27 an beiden Schenkelinnenseiten 14, sondern lediglich an der Innenseite eines
28 Schenkels angebracht. Der zweite Schenkel dient lediglich als Führung für den
29 Arm 11 und stabilisiert die Aufnahme 7. Fig. 5b zeigt schematisch eine solche
so Aufnahme. Entsprechend braucht an dem Arm 11 auch nur ein Sperrteil 17 vor-
31 gesehen werden, wie in Fig. 6b schematisch dargestellt.
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg J &Idigr; · · * &idigr;.&iacgr;. , ; · ·* Seite g
&igr; In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Aufnahme 7 am Basis-
2 teil 1 nicht durch zwei parallele Schenkel gebildet. Stattdessen besteht der dem
3 Arm gegenüberliegende U-Schenkel beispielsweise aus lediglich einem einzigen,
4 vorzugsweise federartigen Schenkel, der wiederum einen oder mehrere Sperr-
5 zähne 15 aufweist. Eine solche Aufnahme 7 ist schematisch in Fig. 5c dargestellt. &bgr; Auch hier wird ein Arm 11 mit lediglich einem Sperrteil 17 benötigt.
&bgr; Bei Zugentlastungen mit Aufnahmen entsprechend den Fig. 5b und 5c erfolgt die
9 Vorsicherung des Armes 11 in der Verschlussstellung wie bei der in Fig. 5a dar-
10 gestellten Aufnahme, nämlich durch die Federwirkung des Schenkels 5. Eine
11 vollständige Sicherung der Verschlussstellung wird auch hier bei aufgesetztem
12 Haubenteil 2 durch ein Sicherungselement in Form eines Führungssteges 25 an
13 der Haubeninnenseite 24 erreicht.
is In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird die Aufnahme 7 durch
16 einen Schenkel gebildet, bei dem mehrere Eingriffsstellen in Form von Öffnungen
&igr;? 32 angebracht sein, in die der Arm 11 eingreifen kann. Fig. 5d zeigt schematisch
18 eine derartige Aufnahme. Die Eingriffsstellen sind dabei wiederum übereinander
ig angeordnet, damit unterschiedliche Kabeldurchmesser mit einer Zugentlastung
20 gesichert werden können. Der entsprechende Arm weist ein Befestigungselement
21 auf, das vorzugsweise am Kopf des Armes angebracht ist, Fig. 6c. Dieses Befe-
22 stigungselement, beispielsweise in Form eines Eingreifhammers 33, greift in Ver-
23 Schlussstellung in die entsprechend ausgeformten Ausnehmungen des Schenkels
24 ein und bildet dort einen Hintergriff. Die Öffnungen 32 können dabei beispiels-
25 weise derart an dem Schenkel angebracht sein, dass sie in Richtung des Armes
26 zeigen. In einem anderen Beispiel sind die Öffnungen 32 seitlich an dem
27 Schenkel angeordnet, so dass sie beispielsweise in Richtung Rastvorrichtung 28
28 zeigen. Der Arm ist dann derart ausgebildet, dass das Befestigungselement seit-
29 lieh in die Öffnungen 32 eingreift.
(N:\AN\01866G-neu.doc)
Patentanwälte Tergau & Pohl, Nürnberg ,
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Bezugszeichenliste
1 Basisteil
2 Haubenteil
3 Stirnseite des Basisteils
4 Auflage
5 erster Schenkel
6 zweiter Schenkel
7 Aufnahme
8 Aufnahmerichtung
9 Längsrichtung
10 Querrichtung
11 Arm
12 Arminnenseite
13 Noppen
14 Schenkelinnenseite
15 Sperrzahn
16 freies Armende
17 Sperrteil
| 18 | Fase |
| 19 | Armoberseite |
| 20 | Handhabungsfläche |
| 21 | Verbindungsband |
| 22 | Stirnseite des Haubenteils |
| 23 | Ausnehmung |
| 24 | Haubeninnenseite |
| 25 | Führungssteg |
| 26 | Eckwandung |
| 27 | Bohrung |
| 28 | Rastvorrichtung |
| 29 | Führungselemente |
| 30 | Aussparung |
| 31 | Verriegelungshaken |
| 32 | Öffnung |
| 33 | Eingreifhammer |
(N:\AN\01866G-neu.doc) l$zte Speicherung: 1S.*Api
Claims (15)
1. Zugentlastung, gekennzeichnet durch
- ein Basisteil (1) zum Aufnehmen eines Kabels,
- einen mit dem Basisteil (1) schwenkbar verbundenen Arm (11), und
- ein den Arm (11) in seiner Verschlussstellung arretierende Aufnahme (7) am Basisteil (1).
2. Zugentlastung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (7) eine Eingriffsstelle aufweist.
3. Zugentlastung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (7) durch zwei parallele Schenkel (5, 6) gebildet wird.
4. Zugentlastung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch mindestens einen federartigen Schenkel (5).
5. Zugentlastung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (7) einen oder mehrere Sperrzähne (15) aufweist.
6. Zugentlastung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein bzw. mehrere Sperrzähne (15) an einer Innenseite (14) mindestens eines Schenkels (5, 6) angeordnet sind.
7. Zugentlastung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein Befestigungselement am Arm (11) zum Eingreifen in die Aufnahme (7).
8. Zugentlastung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement ein Sperrteil (17) ist.
9. Zugentlastung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (11) beidseitig Sperrteile (17) aufweist.
10. Zugentlastung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrteil (17) und die Aufnahme (7) ein Richtgesperre bilden.
11. Zugentlastung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, gekennzeichnet durch ein das Auffedern der Schenkel (5, 6) hemmendes Sicherungselement zur Sicherung des Arms (11) an der Eingriffsstelle in seiner Verschlussstellung.
12. Zugentlastung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch ein auf das Basisteil (1) aufsetzbares Haubenteil (2).
13. Zugentlastung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass Basisteil (1) und Haubenteil (2) Rastelemente aufweisen, derart, dass sie miteinander verrastbar sind.
14. Zugentlastung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement ein Führungssteg (25) an der Haubeninnenseite (24) ist.
15. Steckerteil mit einer Zugentlastung nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
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