DE20219336U1 - Fahrzeug - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Ein derartiges Fahrzeug ist aus der WO 94/00373 bekannt geworden. Derartige, auf Fahrzeugen montierte Treppen, sind dazu geeignet, Passagieren von Flugzeugen das Ein- und Aussteigen zu ermöglichen, wenn es nicht möglich ist, dass das Flugzeug an einer Gangway andockt. Auch kann für Veranstaltungen und dergleichen eine mobile Treppe bereitgestellt werden, die es ermöglicht, dass Gäste von einem ersten zu einem zweiten Niveau gelangen.
Derartige Treppen sind bevorzugt zur Anpassung an unterschiedliche Anforderungen höhenverstellbar. Unter Höhenverstellbarkeit dem Grunde nach ist eine Verstellung zwischen einer ersten Position, einer Ruheposition, in welcher sich die Treppe recht weit unten, meist parallel zum Fahrzeug und auf diesem abgestützt, erstreckt, und einer zweiten Position, einer Arbeitsposition, in welcher die Treppe sich schräg nach oben erstreckt und einen Zugang für Passagiere bietet.
Neben Personen, die zum Treppensteigen in der Lage sind, müssen in vielen Fällen auch Personen befördert werden, die von sich aus nicht treppensteigfähig sind. Hierzu gehören beispielsweise Rollstuhlfahrer, Kranke, aber auch Kleinkinder, die in Kinderwagen transportiert werden.
Derartige Personen verfügen meist über eine geeignete radbestückte Personenbeförderungsvorrichtung, wie einen Rollstuhl, einen Krankenfahrstuhl oder einen Kinderwagen.
Diese Personenbeförderungsvorrichtungen sind teilweise so schwer, dass sie nur mit Mühe von mehreren Helfern die verfahrbare Treppe hinaufgetragen werden können, abgesehen davon, dass zusätzlich die betreffende Person getragen werden muss.
Hier setzt die Lösung gemäß der WO 94/00373 ein. Die dortige Treppe weist eine Verstellmöglichkeit auf, über welche sie von dem gestuften Zustand in einen horizontalen Zustand bewegbar ist. Dies ist beispielsweise aus den Figuren 22 und 24 ersichtlich.
Bei dieser Lösung ist es erforderlich, dass der ursprünglich untere Bereich der Treppe recht weit angehoben wird, so dass er sich frei tragend deutlich oberhalb des Fahrzeuges erstreckt. Erst in diesem Zustand ergibt sich eine ebene Fahrbahn, die von einem Rollstuhl und dergleichen überfahrbar ist, und über welchen der Behinderte, der Kranke oder Mutter oder Vater mit dem Kind per Kinderwagen in das Flugzeug gelangen können.
Diese Lösung hat sich nicht durchgesetzt, nachdem sie von den Fahrgästen nicht oder höchstens unwillig akzeptiert wird. Grund ist vor allem, dass die ursprüngliche Treppe dann in dem beladenen Zustand, also während beispielsweise der Behinderte sich auf der Treppe befindet, verfahren werden muss. Bei den Begehhöhen heutiger Flugzeuge beträgt die Höhe, auf der sich der Behinderte befindet, zumindest mehrere Meter über dem Boden, und die recht filigrane Konstruktion des Höhenverstellmechanismus mit dem zusätzlichen Stützen ist nicht geeignet, sein Sicherheitsgefühl zu steigern; dies umso mehr, da er sich aufgrund seiner Behinderung meist ohnehin unsicher fühlt.
Zwar könnte man entsprechend massive Geländer und Umfassungen für die Hubplattform bauen. Dies würde aber den Anforderungen an
eine recht leichtgewichtige und insofern auch praktikable Fahrzeugkonstruktion zuwiderlaufen.
Regelmäßig wird daher anstelle der aus der WO 94/00373 bekannten Treppen eine recht große Hubplattform für derartige Beförderungsfälle bereitgestellt, die ohnehin dafür benötigt werden, Gepäck in das Flugzeug einzuladen oder aus dem Flugzeug auszuladen.
Nachteilig hierbei ist allerdings, dass die Hubplattform dann für ihren eigentlichen Bestimmungszweck nicht zur Verfügung steht, so dass sich die Abfertigung durch den Transport von Behinderten, Kranken in Krankenfahrstühlen, oder gegebenenfalls auch Eltern mit Kinderwagen, die nicht ohne weiteres über Treppen zu befördern sind, verzögert.
Um die geforderte rasche Abfertigung zu gewährleisten, wird vom Flughafenpersonal in dieser Situation vielfach das Risiko eingegangen, die betreffende Person kurzerhand samt Ihrer Beförderungsvorrichtung die betreffende verfahrbare Treppe herauf oder herunter zu tragen.
Hierbei besteht jedoch gerade bei eng ausgelegten und eher leicht konstruierten Treppen das erhebliche Risiko, dass die Helfer stolpern, so dass es zu gravierenden Unfällen kommen kann.
Verantwortungsvolle Flughafenbetreiber haben daher Richtlinien erlassen, die eine unfallsichere Beförderung dieses Personkreises ermöglicht.
Nachdem abgesehen von der bekannten Hubplattform jedoch keine andere geeignete Lösung für eine sichere Beförderung zur Verfügung steht, besteht das dringende Bedürfnis, hier eine kostengünstige, aber sichere Lösung bereitzustellen.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 zu schaffen, das die unfallsichere Beförderung von behinderten Personen und dergleichen von einem ersten Niveau auf ein zweites Niveau, insbesondere für die Abfertigung von Flugzeugen auf dem Rollfeld, erlaubt, ohne dass nennenswerte Zusatzkosten entstehen und ohne dass die durch die Abfertigung bereits in Anspruch genommene Logistik des Flughafens stärker mit Beschlag belegt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Fahrzeug eine Schiene aufweist, die sich entlang der Treppe und bevorzugt an dieser befestigt erstreckt.
Hierdurch ist zunächst erreicht, dass eine stabile Befestigung der Schiene möglich ist, so dass sie als Auflager zumindest für die Lagerung einer speziellen Haltevorrichtung geeignet ist, die - gleitbeweglich oder über Wälzlager an der Schiene gelagert dazu dient, den Rollstuhl, den Krankenfahrstuhl oder die andere Personenbeförderungsvorrichtung entlang der Schiene zu verfahren.
Durch diese Lösung ist es möglich, den Behinderten oder die sonstige zu befördernde Person in einer von ihm selbst stärker kontrollierbaren und ihm daher ein verbessertes Sicherheitsgefühl ermöglichenden Weise zu befördern. Die Einstiegshöhe der Flugzeugluke wird regelmäßig oberhalb der Kabine des Fahrzeuges erreicht, so dass der freie Abstand zum Boden gegenüber der bekannten Lösung etwa auf die Hälfte reduziert ist.
Je nach Art der Behinderung kann der Behinderte auch durch Greifen des Treppengeländers selbst während der Beförderung zur weiteren Absicherung beitragen.
Abgesehen von diesen unbestreitbaren Vorteilen ist die mechanische Ausführung des erfindungsgemäßen Fahrzeuges wesentlich vereinfacht. Die aufwendige Trapezsteuerung jeder einzelnen Treppenstufe entfällt und ist praktisch durch ein einziges Gelenk ersetzt, das der Höhenverstellung dient.
Es versteht sich, dass je nach Anwendungsfall beispielsweise für die Erzielung unterschiedlicher Einstiegshöhen für unterschiedliche Flugzeugtypen eine zusätzliche Höhenanpassung möglich ist. Dies lässt sich entweder durch zusätzliche Höhenverstelleinrichtungen, die aber einen begrenzten Betätigungsweg haben, oder durch Verstellung des in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehenen Ausleger erreichen.
Durch die Beförderung der Beförderungsvorrichtung über die Haltevorrichtung an der Schiene entlang erfolgt auch eine der natürlichen Treppenbewegung angenäherte Schrägbewegung, also keine reine Hubbewegung.
In vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung ist es vorgesehen, dass die Haltevorrichtung als Plattform ausgebildet ist, auf welcher die Rollstuhl, der Krankenfahrstuhl oder die andere Personenbeförderungsvorrichtung abgestellt und arretiert werden kann.
Diese Plattform kann im Normalzustand in der Arbeitsposition der höhenverstellbaren Treppe nahezu bodenbündig verbleiben, so dass treppensteigfähige Passagiere die Plattform oder Stützfläche ohne weiteres übertreten können.
In vorteilhafter Ausgestaltung stört insofern die Plattform nicht den Einstieg oder den Ausstieg von treppensteigfähigen Passagieren.
Die Haltevorrichtung kann bei Bedarf in beliebiger geeigneter Weise ausgestaltet sein. Beispielsweise kann sie zwei Halteklammern oder -bügel aufweisen, die den Rollstuhl oder Krankenfahr-
stuhl im Bereich der Lehne beidseitig umgreifen und ihn gegen eine Rückwand der Haltevorrichtung drücken, die sich im Wesentlichen vertikal erstreckt. Bevorzugt steht bei dieser Ausführungsform der Rollstuhl quer zur Längsrichtung der Treppe. Eine ähnliche Befestigung ist auch für Schiebebügel von Kinderwagen möglich, während Krankenbahren aufgrund Ihrer Länge regelmäßig in Richtung der Treppe ausgerichtet befördert werden müssen. Auch hier lässt sich mit entsprechenden universellen Halteklammern eine sichere Befestigung über die erfindungsgemäße Haltevorrichtung gewährleisten.
Es versteht sich, dass anstelle dieser Art der Haltevorrichtung auch beliebige andere Haltevorrichtungen eingesetzt werden können, wie sie beispielsweise bei an sich bekannten sogenannten Treppenliften verwendet werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrzeuges mit höhenverstellbarer Treppe, und zwar in der Seitenansicht;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 1 ; und
Fig. 3 eine Ansicht der Treppe von der Treppeninnenseite, wie sie für ein erfindungsgemäßes Fahrzeug bestimmt ist.
Das in Fig. 1 dargestellte Fahrzeug 10 weist einen Fahrzeugrahmen 12 auf, an dem eine Fahrerkabine 14 in an sich bekannter Weise befestigt ist.
Erfindungsgemäß ist recht weit hinten in dem Fahrzeugrahmen ein Gelenk 14 angebracht, das der Abstützung und Befestigung einer erfindungsgemäßen Treppe 16 dient. Um das Gelenk ist die Treppe 16 schwenkbar gelagert, wobei sich über das Gelenk 14
hinaus nach hinten zum Boden 18 erstreckt, wenn sie sich in der in Fig. 1 dargestellten Arbeitspostion befindet.
An dem oberen, gegenüberliegenden Ende der Treppe ist ein Hydraulikzylinder 2 0 angebracht, der über eine nicht dargestellte Steuerung ein Anheben und ein Absenken der Treppe 16 erlaubt. Der Hydraulikzylinder 2 0 erstreckt sich zwischen dem Fahrzeugrahmen 12 und dem oberen Ende der Treppe 16.
In dieser Ausfuhrungsform weist die Treppe 16 einen Ausleger 24 auf, der sich in der in Fig. 1 dargestellten Arbeitspostion im Wesentlichen horizontal erstreckt.
Seine Bodenfläche 26 verläuft bündig mit der obersten Treppenstufen 28 der Treppe 16. In diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich zwischen dem Ausleger 24 und der obersten Treppenstufe 28 eine Treppenplattform 30, die fest mit der Treppe 16 verbunden und insofern Teil der Treppe ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Treppenplattform 3 0 etwa die Baulänge der Fahrerkabine 14 auf. Im abgesenkten Zustand der Treppe 16, also in dem Zustand, in welchem das Fahrzeug verfahren werden kann, erstreckt sich die Treppenplattform 3 0 auf der Fahrerkabine 14 und wird auf dieser abgestützt.
Der in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehene Ausleger 24 erstreckt sich in Verlängerung der Treppenplattform 30. Er ist von einer in Fig. 1 durchgezogen dargestellten Abseitsposition in eine Ruheposition horizontal verfahrbar. Die Ruheposition ist strichpunktiert schematisch angedeutet. In dieser Position erstreckt sich der Ausleger nicht über die Fahrerkabine 14 hinaus, wenn die Treppe 16 geneigt ist, und auch in dem abgesenkten Zustand der Treppe 16 ist das Vorsprungmaß ausgesprochen gering.
Der Ausleger 24 dient in an sich bekannter Weise dazu, eine Anpassung der Position des erfindungsgemäßes Fahrzeuges an eine Türöffnung eines Flugzeuges zu gewährleisten.
Die Flugzeugtür ist in Fig. 1 strichpunktiert beim Bezugszeichen 34 angedeutet. Durch das horizontale Verfahren lässt sich eine genauere Positionierung erreichen, und ein weiteres Rangieren des Fahrzeuges ist nicht erforderlich, um den erwünschten bodengleichen Anschluss zum Passagierboden des Flugzeuges zu gewährleisten.
Die Treppe 16 weist zwei Balustraden 36 auf, die der seitlichen Abstützung dienen. Gegenüber den Balustraden überlappend weist der Ausleger 24 je ein Geländer 3 8 auf, das ebenfalls der seitlichen Abstützung dient. Das Geländer ist zusammen mit der Bodenfläche 26 des Auslegers 24 horizontal verfahrbar.
Auch wenn hier die horizontale Verfahrbarkeit des Auslegers 24 herausgestellt ist, versteht es sich, das anstelle dessen auch eine geringe Höhenanpassung beim Ausleger 24 möglich ist, ohne die Vorteile des Auslegers einzubüßen.
Auch in diesem Fall erstreckt sich die Bodenfläche 26 mindestens im Wesentlichen horizontal.
Erfindungsgemäß weist die höhenverstellbare Treppe eine Haltevorrichtung 40 für einen Rollstuhl, einen Krankenfahrstuhl oder eine andere Personenbeförderungsvorrichtung auf, wobei die Haltevorrichtung 4 0 an einer strichpunktiert dargestellten Schiene 42 entlang der Treppe verfahrbar geführt ist. Hierzu weist die Haltevorrichtung 4 0 eine Führung auf, die die Abstützung an einer der Balustraden ermöglicht.
Für den Antrieb der weiter unten im einzelnen beschriebenen Hal tevorrichtung 40 entlang der Treppe 16 sind verschiedene Lösungen möglich. Beispielsweise kann ein Zugseil am oberen Ende der
•&Ggr;":
Treppe 16 angebracht sein, dass motorisch betätigbar ist und hierdurch die Haltevorrichtung 40 die Treppe heraufzieht.
Eine weitere Möglichkeit der Realisierung des Antriebs sieht eine Zahnschiene vor, mit der ein entsprechendes Ritzel der Haltevorrichtung kämmt. Bei dieser Lösung ist ein entsprechender Elektromotor an der Haltevorrichtung 4 0 angebracht.
Diese Lösung hat den Vorteil, dass die Betätigung der Haltevorrichtung 4 0 auch leicht von dem Benutzer des Rollstuhls oder dergleichen vorgenommen werden kann, so dass er selbst seine Beförderung kontrollieren kann. Ebenso kann aber die Bewegung der Haltevorrichtung am Fahrzeug auch von einem Bediener vorgenommen werden.
Die Haltevorrichtung 4 0 weist bevorzugt einen Aufbau auf, der aus Fig. 3 besser ersichtlich ist.
In der in Fig. 3 dargestellten Seitenansicht der Haltevorrichtung 40 ist ein L- förmiger Grundaufbau ersichtlich. Eine Stützfläche 44 dient der Abstützung und Aufnahme des Rollstuhls oder dergleichen. Hiervon ausgehend und der Balustrade 36 benachbart erstreckt sich eine Wandfläche 46, die - wie es aus Fig. 1 ersichtlich ist - die Balustrade 36 mindestens teilweise überragen kann.
Ferner sind bei dieser Ausführungsform zwei schwenkbare Haltebügel oder Halteklammern 48 und 50 vorgesehen, die dazu dienen, den Rollstuhl oder dergleichen sicher zu befestigen. Bevorzugt sind die Haltebügel 48 und 50 in der oberen Position arretierbar und nach Abschwenken über einen Totpunkt hinweg nach unten hin federbelastet, so dass sie den Rollstuhl oder dergleichen sicher festklammern.
Bevorzugt ist es vorgesehen, dass ein Rollstuhl oder beispielsweise ein Kinderwagen mit seiner Längsrichtung quer zur Treppe 16 auf der Stützfläche 44 abstellen lässt. Hierdurch ist das Ri-
siko weiter minimiert, dass sich der Rollstuhl oder Kinderwagen löst und von der Stützfläche 44 wegrollt.
Es versteht sich, dass beliebige andere Ausfuhrungsformen einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung möglich sind, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.
Bevorzugt erstreckt sich jedenfalls die Stützfläche 44 in der Position gemäß Fig. 1 unmittelbar aufliegend auf den Boden 18 und weist in an sich bekannter Weise Anschrägungen 54 auf, die das Aufschieben eines Rollstuhls oder dergleichen erleichtern.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Treppe 16 im Wesentlichen die gesamte Fahrzeugbreite einnehmen kann. Beispielsweise kann sie sich über nahezu zwei Metern Breite erstrecken, so dass ein sicheres und bequemes Begehen möglich ist. Auch ist es bei einer derartigen Breite möglich, dass eine Begleitperson eine gebrechliche Person, die im Rollstuhl sitzt und auf der Stützfläche 44 transportiert wird, begleitet. Bei Bedarf ist es sogar möglich, die Haltevorrichtung 40 mit ihrer Stützfläche 44 seitlich zu umgehen, nachdem sie sich nicht über die gesamte Innenbreite der Treppe 16 erstreckt.
Wenn die erfindungsgemäße höhenverstellbare Treppe 16 für unterschiedliche Türhöhen an Flugzeugen eingesetzt werden soll, ist es günstig, wenn zusätzlich eine Höhenanpassung vorgenommen wird.
Durch das Gelenk 14 wirkt die Treppe 16 wie ein zweiarmiger Hebel. Hierdurch wird die erforderliche Betätigungskraft für die Hydraulikzylinder 2 0 geringer, jedoch verlagert das untere Ende der Treppe 16 seine Position in entgegengesetzter Richtung zum oberen Ende. Dies kann durch eine geeignete, im Bereich des Gelenks angebrachte Vertikalhubvorrichtung ausgeglichen werden, die dann lediglich ein geringes Hubmaß haben muss.
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Wenn die Benutzungshöhe für Flugzeugtüren lediglich um ein geringes
Maß abweicht, und die Treppe praktisch aus ausschließlich für den Transport über die Haltevorrichtung bestimmt ist, ist es auch möglich, die Schiene so weit zu verlängern, dass eine Höhenanpassung über die entsprechende Position der Haltevorrichtung
40 erfolgt, die dann entweder weniger tief oder tiefer abgesenkt wird.
Maß abweicht, und die Treppe praktisch aus ausschließlich für den Transport über die Haltevorrichtung bestimmt ist, ist es auch möglich, die Schiene so weit zu verlängern, dass eine Höhenanpassung über die entsprechende Position der Haltevorrichtung
40 erfolgt, die dann entweder weniger tief oder tiefer abgesenkt wird.
Claims (15)
1. Fahrzeug mit einer höhenverstellbaren Treppe, mit welcher behinderte Personen und/oder Kranke von einem ersten Niveau auf ein zweites Niveau bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppe (16) eine seitliche Schiene aufweist, die sich über ihre gesamte Höhe erstreckt und an welcher eine Haltevorrichtung (40) längsbeweglich gelagert ist, an der ein Rollstuhl, Krankenfahrstuhl oder eine andere Personenbeförderungsvorrichtung abstützbar ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppe eine Fahrtreppe ist.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene an der Balustrade (36) der Treppe (16) verläuft und an der Schiene die Haltevorrichtung (40) auf Rollen abstützbar ist.
4. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schienen vorgesehen sind, von denen eine insbesondere durch eine ebene Balustradenfläche gebildet ist, und dass die Schienen, insbesondere übereinander, an der Balustrade (36) angebracht sind.
5. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (40) eine Stützfläche (44) aufweist, auf welche der Rollstuhl, der Krankenfahrstuhl oder die andere Personenbeförderungsvorrichtung fahrbar ist.
6. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppe (16) an ihrem oberen Ende einen Ausleger (24) mit einem flachen Boden aufweist, der sich an die oberste Stufe (28) der Treppe (16) anschließt und in seiner Breite der Treppe (16) im Wesentlichen entspricht.
7. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (24) gegenüber dem Treppenkörper horizontal beweglich gelagert und insbesondere einfahrbar ist.
8. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (24) mindestens in ausgefahrenem Zustand das Fahrzeug (10) nach vorne überragt.
9. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (40) einen Übergang auf den Ausleger (24) erlaubt.
10. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (24) ein Geländer (38) aufweist, das insbesondere gegenüber der Balustrade (36) der Treppe (16) um weniges versetzt ist.
11. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppe (16) auf dem Fahrzeug (10) schwenkbeweglich gelagert ist und am vorderen Ende der Treppe (16) mindestens ein Pneumatikzylinder (20) angebracht ist, der sich gegen das Fahrzeug (10) abstützt.
12. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppe (16) schwenkbeweglich gelagert und zusätzlich insgesamt vertikal verstellbar ist.
13. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppe (16) sich zusammen mit dem Ausleger (24) mindestens in ausgefahrenem Zustand über eine wesentlich größere Länge als die Fahrzeuglänge erstreckt, insbesondere über etwa die eineinhalbfache Länge des Fahrzeugs (10).
14. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (24) in der abgesenkten Transportstellung der Treppe (16) auf dem Dach der Fahrzeugkabine (14) ruht.
15. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger (24) eine Horizontalsteuerung aufweist, mit welcher er - unabhängig von der Position der Treppe (16) - horizontal bleibt.
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| DE20219336U DE20219336U1 (de) | 2002-12-13 | 2002-12-13 | Fahrzeug |
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|---|---|---|---|
| DE20219336U DE20219336U1 (de) | 2002-12-13 | 2002-12-13 | Fahrzeug |
Publications (1)
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-
2002
- 2002-12-13 DE DE20219336U patent/DE20219336U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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