DE20219637U1 - Lärmschutzwand - Google Patents
LärmschutzwandInfo
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Description
Patentanwalt Akte: 2583/PAF/ac
Dipl.-Ing. Peter Farago
Anm. : Architekten Schmidt-Schicketanz + Partner GmbH
Osterwaldstraße 10
D-80805 München
D-80805 München
Lärmschutzwand
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zweigeteilte Lärmschutzwand für Straßen, Eisenbahnstrecken, Industriegeländen od. dgl., die eine erste angehobene Wand aufweist, um Lärm möglichst nahe an der Schallquelle abzufangen und eine zweite, die hinter der ersten angehobenen Wand steht.
Üblicherweise sind bekannte Lärmschutzwände in einer Ebene ausgeführt und stehen direkt am Boden. Solche bekannten Lärmschutzwände benötigen eine beträchtliche Höhe, um einen wirksamen Schallschutz zu gewährleisten.
Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Lärmschutzwand zur Verfügung zu stellen, die die Höhe bekannter Vorrichtungen effektiv verringert und auch optisch gliedert.
Im Rahmen dieser Aufgabe besteht eine besondere Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung einer verbesserten Lärmschutzwand, die möglichst nahe an einer Fahrbahn insbesondere an einer Autobahn steht, um Lärm an der Schallquelle aufzufangen. Dabei zielt die Erfindung auf eine Lärmschutzwand, die trotz geringerer Höhe gleich gute Schalldämmungseigenschaften hat und den Höheneindruck sowohl straßenseitig als auch anliegerseitig mindert.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Lärmschutzwand bereitzustellen, die relativ günstig und
leicht herstellbar ist.
Eine spezielle Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darüber hinaus in der Bereitstellung einer Lärmschutzwand, die Mittel zur Unterstützung ihrer Begrünung umfasst.
Diese und weitere der nachstehenden Beschreibung der Erfindung zu entnehmenden Aufgaben werden durch eine Lärmschutzwand gemäß den anliegenden Ansprüchen gelöst.
Weitere Merkmale und Vorteile sind der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Lärmschutzwand unter Hinweis auf die beiliegenden Zeichnungen zu entnehmen. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lärmschutzwand;
Fig. 2 einen Querschnitt einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lärmschutzwand;
Fig. 3 einen Querschnitt einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lärmschutzwand;
Fig. 3A eine perspektivische Ansicht der dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lärmschutzwand;
Fig. 4 einen Querschnitt einer vierten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lärmschutzwand;
Fig. 5 einen Querschnitt einer fünften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lärmschutzwand; und
Fig. 6 einen Querschnitt einer sechsten. Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lärmschutzwand.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 wird eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lärmschutzwand beschrieben. Diese Lärmschutzwand umfasst eine erste straßenseitige Wand 1 und eine zweite anliegerseitige Wand 2, die von der ersten Wand 1 im wesentlichen parallel versetzt ist. Die Wände 1 und 2 können vorteilhaft mit einer optischen Verkleidung 3 und/oder mit einer schallabsorbierenden Verkleidung 4 ausgestattet werden. Die Verkleidungen 3 und 4 sind dem Fachmann an und für sich bekannt,
und daher wird ihre nähere Beschreibung hier weggelassen.
In der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wurde jedoch befunden, dass die zur Anliegerseite hin gerichtete Verkleidung 3 aus einer silberfarbigen Alu-Welle ohne absorbierende Eigenschaften hergestellt werden kann, wohingegen die zur Straßenseite hin gerichtete Verkleidung 4 aus einer hochabsorbierenden gelochten Alu-Welle herstellbar ist. Die Verkleidungen 3 und 4 können auf einer jeweiligen Betonrückwand aufgetragen werden. Es ist jedoch möglich einen anderen geeigneten Hintergrund zu wählen. Darüber hinaus ist es möglich die Wände teilweise oder komplett zu Verkleiden und die vorstehenden Materialien an einer Wand oder an beiden Wänden zu mischen.
Zwischen den parallel versetzten Wänden 1 und 2 kann erfindungsgemäß eine Schallabdeckung 8 bereitgestellt werden. Die Schallabdeckung 8 sorgt für eine Schallabdichtung der gesamten Konstruktion der Lärmschutzwand. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, verläuft die Schallabdeckung im wesentlichen parallel zur Straßenebene. Die Stellung der Schallabdeckung 8 ist jedoch für die Erfindung nicht wesentlich solange diese eine Abdichtung des Raumes zwischen den Wänden 1 und 2 zu gewährleisten vermag. Die Schallabdeckung 8 kann mit einer Rinne 9 zum Auffang von Regenwasser bereitgestellt werden, wobei (nicht gezeigte) Mittel dieses Wasser einer zwischen der Gleitschutzwand 11 und der Wand 2 befindlichen Bepflanzung 10, zuführen. Darüber hinaus können die Mittel auch das Regenwasser einer weiteren an der Anliegerseite befindlichen Bepflanzung zuführen.
Alternativ zur Schallabdeckung 8 ist es möglich, wie in Bezug auf die Fig. 6 näher erläutert, den Zwischenraum zwischen den Wänden 1 und 2 offen zu lassen. In diesem Fall kann trotzdem eine ausreichende Schalldämmung durch die Größe des Überschubs (Überlappung) der Wände 1 und 2 erreicht werden. Diese kann, wie später erläutert, durch die Verkleidung des Überschubbereichs der Wände 1 und 2 mit einem hochabsorbierenden Material weiter verbessert werden.
Die Wände 1 und 2 sind mittels der jeweiligen Tragearme 14 an einem Stützpfeiler 13 befestigt. Die Anzahl der Tragearme 14 kann abhängig von Länge, Höhe und Gewicht der Wände sowie der Umweltbedingungen (z. B. zu erwartenden Windstärken usw.) bestimmt werden. In der derzeitig bevorzugten Konstruktion beträgt deren Anzahl zwei mal zwei pro Wand. Jeder der Stützpfeiler 13 wird in einem geeignet dimensionierten Bohrpfahl 12 eingesetzt und darin befestigt. Die Stützfeiler 13 werden besonders vorteilhaft mit einer Befahranlage 15 zur Bauwerküberprüfung ausgestattet.
Die zweite Ausführungsform der Fig. 2 ist mit der der Fig. 1 identisch, abgesehen davon, dass die erste straßenseitige Wand 1 zur Schallquelle hin geneigt ist. Durch diese Neigung wird eine bessere Schalldämmung erzielt und es wird gleichzeitig möglich, die Gesamthöhe der Konstruktion bei gleichbleibenden Schalldämmungseigenschaften zu verringern.
In der dritten Ausführungsform der Fig. 3, die eine Variante der zweiten Ausführungsform der Fig. 2 darstellt, ist darüber hinaus die erste Wand 1 nicht nur zur Straßenseite hin geneigt sondern auch gekrümmt, wodurch eine noch bessere Schalldämmung erreicht wird, weil die obere Wandkante näher zur Schallquelle reicht. Zusätzlich ist es möglich die Höhe der Konstruktion der dritten Ausführungsform bei gleichbleibenden Schalldämmungseigenschaften weiter zu reduzieren.
Die Fig. 3A zeigt eine perspektivische Ansicht der dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lärmschutzwand in einer abgestaffelten Form bei einer Aus- bzw. Einfädelspur. Es wird für den Fachmann klar, dass eine gesamte Lärmschutzwand an einer Straße aus einer Vielzahl der in Fig. 3 dargestellten Elemente besteht. Weiterhin versteht es sich, dass die übrigen erfindungsgemäßen Ausführungformen auch aus derartigen Elementen bestehen, die eine komplette Lärmschutzwand an einer Straße, Autobahn oder dergleichen bilden. Es ist auch denkbar, eine
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komplette Lärmschutzwand aus einer Kombination verschiedener Elemente der hier erläuterten Ausführungsformen zusammenzusetzen.
Die vierte Ausführungsform der Fig. 4 stellt eine weitere Alternative dar, die von derjenigen der Fig. 3 dahingehend abweicht, dass die zweite Wand durch eine ebene, dünne Glas/ Acryl-Wand 22 ersetzt wird. Dadurch wird die Gesamtkonstruktion leichter und darüber hinaus lässt die durchsichtige Glas/Acryl-Wand 22 mehr Licht für eine Hecke oder dergleichen durch.
Eine Abwandlung der Fig. 4 ist in der Fig. 5 gezeigt, in der in der fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die ebene Glas/Acryl-Wand 22 durch eine geschuppte Glas/Acryl-Wand 22' ersetzt wird. Diese bietet analoge Vorteile zu derjenigen der Fig. 4, erzeugt optische eine waagerechtere Struktur und reflektiert durch die Neigung den Schall auf die Straßenoberfläche zurück.
In der sechsten Ausführungsform der Fig. 6, die eine Abwandlung der Ausführungsform der Figuren 3 bis 5 darstellt, ist die zweite Wand als Stützwand 23 ausgebildet, die einen Erdwall abstützt.
Anhand dieser sechsten Ausführungsform wird die erfindungsgemäße Alternative ohne Schallabdeckung 8 erläutert. Diese Alternative kann jedoch in Verbindung mit jeder der vorstehend geschilderten Ausführungsformen eingesetzt werden.
Die durch das Weggelassen der Schallabdeckung entstandene Verschlechterung der Schalldämmeigenschaften wird ein durch einen Überschub 24 zwischen den Wänden kompensiert. Die Höhe des Überschubs 24 sowie seine Breite bestimmen den Grad der Schallminderung. Dieser kann durch Auskleiden des Überschubbereichs mit einer hochabsorbierenden Verkleidung 4 an den beiden Wänden 1 und 23 weiter verbessert werden. Darüber hinaus erfolgt eine weitere Schallminderung durch die Verengung der Breite des
Überschubbereichs an der ersten Wand.
Die vorstehend geschilderten Ausführungsformen der Erfindung erfüllen die oben gestellten Aufgaben. Durch die parallele Versetzung der ersten Wand zur Straßenseite hin ist es möglich den Lärm möglichst nahe an der Schallquelle abzufangen. Hinter der ersten straßenseitigen Wand steht anliegerseitig die zweite Wand, die die Lücke schließt. Die neuartige Lärmschutzwand wird nach allen erfindungsgemäßen Ausführungsformen in zwei Wandebenen aufgeteilt, von der eine (d.h. diejenige der zweiten Wand) am Boden steht und die zweite (d.h. diejenige der ersten Wand) räumlich versetzt ist und gleichsam vor der ersten Wandebene schwebt.
Der schwebende Eindruck wird dadurch erreicht, dass die Tragkonstruktion einschließlich der Stützfeiler zwischen beiden Ebenen angeordnet ist, gleichsam in einer dritten Ebene, die als Zwischenraum zwischen den beiden Wänden liegt. Um durch den Ebenenversatz keinen Schall hindurchgehen zu lassen, kann wie bereits geschildert der Versatz zwischen den beiden Ebenen verschlossen werden oder es kann ein Überschub vorgesehen werden.
Durch das Schweben der ersten Wand ist unter dieser Platz für Bepflanzungen, die je nach Dichte die Tragkonstruktion bzw. die zweite Ebene abdeckt, um so das Schweben der ersten Wand optisch zu verstärken.
Durch das Neigen und/oder Krümmen dieses schwebenden Teils der Lärmschutzwand zur Lärmquelle hin, wird der Schutzeffekt vergrößert. Dies ergibt für die schallschutztechnische Berechnung die Möglichkeit die absolute Wandhöhe zu reduzieren.
Beide Wände bilden zusammen eine räumliche Struktur, die in dieser Kombination auf die unterschiedlichsten Anforderungen reagieren kann. So wird die Wand straßenseitig weiter angehoben ohne ihre Höhe zu ändern, wenn dies schalltechnisch erforderlich ist oder die anliegerseitige zweite Wand wird zur Glaswand wenn
die Durchsicht gewünscht wird, zum Beispiel auf Brücken und/oder Unterführungen.
Ein vorteilhafter Bestandteil aller vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ist die Begrünung, die auf den beiden Seiten der Wände möglich ist. Straßenseitig begleitet beispielsweise eine geschnittene Hecke die erste Wand und deckt die dahinter liegende Tragkonstruktion einschließlich des Stützfeilers ab. Anliegerseitig kann je nach vorhandenem Platz die zweite Wand abgepflanzt oder berankt sein. Da die zweite Wand in ihrer Höhe in der Regel 4 Meter nicht überschreitet, kann die Begrünung die ganze Wandfläche erfassen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lärmschutzwand ist, dass beide Wände nicht aus dem gleichen Material ausgeführt werden müssen. Vielmehr ist ein Materialwechsel für die Erkennbarkeit der unterschiedlichen Ebenen von Vorteil. So kann zum Beispiel auf einer Brücke mindestens ein Teil der zweiten Wand aus durchsichtigem Material ausgeführt und mindestens ein Teil der ersten Wand hochabsorbierend gestaltet werden.
Die erfindungsgemäße Lärmschutzwand kann besonders vorteilhaft an bestehenden Wänden an einer Straße bzw. Autobahn nachgerüstet werden, wobei als zweite Wand die bestehende Wand fungiert und die erste Wand wie vorstehend geschildert an diese angebracht wird.
Claims (14)
1. Lärmschutzwand die eine erste Wand und eine zweite Wand umfasst, wobei die erste Wand von der zweiten im wesentlichen parallel versetzt ist und über dem Boden schwebend angeordnet ist.
2. Lärmschutzwand nach Anspruch 1, die weiterhin Mittel zur Schalldämmung umfasst.
3. Lärmschutzwand nach Anspruch 2, wobei das Mittel zur Schalldämmung eine zwischen der ersten und der zweiten Wand im wesentlichen horizontal angeordnete Schallabdeckung umfasst.
4. Lärmschutzwand nach Anspruch 2, wobei das Mittel zur Schalldämmung einen Überschub in vertikaler Richtung der Wände umfasst.
5. Lärmschutzwand nach einem oder mehreren der Ansprüche 2-4, wobei das Mittel zur Schalldämmung weiterhin eine schallabsorbierende Verkleidung an der ersten und/oder zweiten Wand umfasst.
6. Lärmschutzwand nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, wobei das Mittel zur Schalldämmung weiterhin eine schallabsorbierende Verkleidung an der ersten Wand umfasst und wobei die zweite Wand durchsichtig ist.
7. Lärmschutzwand nach Anspruch 4, wobei eine schallabsorbierende Verkleidung im Bereich des Überschubs an den beiden Wänden bereitgestellt wird.
8. Lärmschutzwand nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, wobei weiterhin an einer Anliegerseite eine den Schall nicht- absorbierende Verkleidung bereitgestellt wird.
9. Lärmschutzwand nach Anspruch 3, wobei die Schallabdeckung eine Rinne zum Auffang von Regenwasser umfasst.
10. Lärmschutzwand nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-9, die weiterhin einen zwischen den Wänden angeordneten, in einem Bohrpfahl befestigbaren Pfeiler umfasst, der beide Wände trägt.
11. Lärmschutzwand nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10, wobei die schallabsorbierende Verkleidung zur Straßenseite hin und die den Schall nicht-absorbierende Verkleidung zur Anliegerseite hin bereitgestellt wird.
12. Lärmschutzwand nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, wobei die erste Wand zu einer Straßenseite hin geneigt und/oder gekrümmt ist.
13. Lärmschutzwand nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-12, wobei die zweite Wand eine bereits an einer Straße befindliche Wand ist oder wobei die zweite Wand zu errichtende Wand ist.
14. Lärmschutzwand nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-12, wobei die zweite Wand eine Stützwand ist, die einen Erdwall abstützt.
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Cited By (4)
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|---|---|---|---|---|
| EP1619307A1 (de) | 2004-07-23 | 2006-01-25 | orange architekten Ges.b.R. | Schallschutzsystem für Verkehrswege |
| CN100523385C (zh) * | 2007-08-09 | 2009-08-05 | 同济大学 | 渐变空腔微穿孔宽频吸声型声屏障屏体 |
| AT510484A1 (de) * | 2010-08-03 | 2012-04-15 | Kreitzer Leo | Wandelement zur errichtung einer lärmschutzwand |
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2002
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| EP1619307A1 (de) | 2004-07-23 | 2006-01-25 | orange architekten Ges.b.R. | Schallschutzsystem für Verkehrswege |
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