DE2021835C - Wickelkörper, insbesondere für Druckbehälter und ebene Trennwände - Google Patents
Wickelkörper, insbesondere für Druckbehälter und ebene TrennwändeInfo
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Description
Ofen umgesetzt werden kann.
In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist ein
— Verfahren zur Herstellung einer gasdichten Trenn-
30 wand unter Verwendung des vorbezeichneten Wikkelkörpers
dadurch gekennzeichnet, daß auf einen ro-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wickelkör- tierenden Kern mit oder ohne Zugabe eines Bindeper.
insbesondere für Druckbehälter und ebene mittels Glasbänder sich überlappend gewickelt und
Trennwände, dessen druckfeste Wand aus faserver- durch Wärmebehandlung miteinander verschmolstärkten
Kunststoffsträngen und einer die Durchlas- 35 zen werden, sodann darüber die tragende Wandstruksigkeit
der gewickelten Wand mindernden Schicht tür in Form faserverstärkter Kunststoff stränge eben-(Liner)
besteht. falls im Wickelverfahren verlegt uad der Wickelkör-
Die tragenden Strukturen von Druckbehältern und per nach Antrocknung und fortschreitender Aushärebenen
Trennwänden haben oft ein makromolekula- tung des Kunstharzes etwa in Richtung der Rotares
Gefüge, so daß sich beispielsweise aus solchen 40 tionsachse aufgeschnitten und vom Kern abgehoben
Wänden hergestellte oder mittels solcher Wände un- wird.
terteilte Behälter für die Aufbewahrung von Gasen Es wird auf diese Weise eine Wandstruktur ge-
oder Flüssigkeiten mit feinstrukturierten Molekülen schaffen, deren belastbare Komponenten faservernicht
eignen. Diese unerwünschten Erscheinungen stärkte Kunststoffe sind, deren Impermeabilität aber
sind häufiger anzutreffen, seit Kunststoffe infolge ih- 45 auf einer homogenen Schicht beruht, die zwischen
rer vielseitigen Verarbeitungsmöglichkeiten, ihrer re- das gasförmige oder flüssige Medium und den Kunstlativ
hohen Korrosionsbeständigkeit, ihrer Verstär- stoff als Teil der Trennwand eingefügt ist. Der mit
kungsmöglichkeit durch Fasereinlagerungen unter der Erfindung erzielte Fortschritt ist besonders
anderem in größerem Umfange im Behälterbau Ein- augenfällig, wenn die Verschmelzung nicht den gangang
gefunden haben. 50 zen Querschnitt des Glasbandes erfaßt. Wenn näm-Es
ist gelungen, mit Hilfe der Wickeltechnik be- lieh die Verschmelzung nur in einer dünnen Oberfläsonders
leichte Wandkonstruktionen zu schaffen, die chenschicht erfolgt, bleibt einerseits im Kern die hohe
bezüglich ihrer Festigkeit auch bei hohen Belastun- Elastizität der Glasfäden (Dehnung etwa 3 °/o) erhalgen
aus verschiedenen Richtungen zufriedenstellen. ten, während andererseits die Schmelzschicht infolge
Wenn derartige Wände beispielsweise im Behälterbau 55 ihrer geringen Dicke noch eine ausreichende Elastizi-Verwendung
finden, so treten fast immer die eingangs tat aufweist, so daß ihr Aufreißen bei Druckbeauferwähnten
Schwierigkeiten auf; vor allem dann, wenn schlagung nicht zu befürchten ist. Im übrigen spielt
die in den Behältern aufbewahrten Medien unter oftmals nicht eine hohe Druckbeaufschlagung son-Druck
stehen. Man hat deshalb die faserverstärkten dem die Diffusionsfähigkiet des Mediums die ent-Wandstrukturen
durch eine zusätzliche Schicht, den 60 scheidende Rolle.
sogenannten Liner, ergänzt, die entweder unmittelbar Im Gegensatz zu Körpern, deren Wände den bisher
auf die Trennwand aufgebracht oder lose dazuge- bekannten Aufbau zeigen, weist eine nach dem Verschaltet
wird. Solche bekannten Innenauskleidungen fahren gemäß der Erfindung aufgebaute Trennwand
sollen im Behälterbau das Austreten des im Behälter sowie ein in dieser Weise hergestellter Behälter durch
befindlichen Mediums verhindern (deutsche Patent- 65 die verschmolzene Innenzone keine Durchlässigkeit
schrift 1 272 653). mehr auf, wobei Innenzone (Liner) und tragende
Als Werkstoffe für die Auskleidung sind Metalle Wandstruktur aus demselben Material bestehen. Es
und keramische Stoffe bekannt; für die Herstellung ergibt sich daraus unter anderen eine wesentliche
3 4
Vereinfachung in der Herstellung undurchlässiger genlos abgedeckt. Eine Wärmequelle 1Jj?!
Strukturen für druckbelastete Wände. Glasband 4 während des Wickelvorgangcs,sodaß^die
In der Zeichnung ist ein nachfolgend näher be- Kante 6 mit der bereits vorhanden^n.^5 verschriebenes
Ausführungsbeispiel dargestellt. schmilzt Die Wärmequelle kann «»^8»"™™"·
Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Schema- 5 gebildet sem, in welchem der Kern, ^ B. nacnvoi,enzeichnung
eine zum Aufbau der Trennwand nach der deter erster Wickellage, im .mte™ttie™° *°laun "h"
Erfindung geeignete Wickelvorrichtung; den Wickelprozeß kurzfristig umgesetzt wird Nach
Fis-2 einen gewickelten Behälter mit herausge- erfolgter Verschmelzung der ei.^e^n an™U^f
schnittenem Wandteü; des Glasbandes untereinander wird sodann der Wik-Fig.
3 ist ein Schnittbild der gewickelten Behälter- ίο kelprozeß fortgesetzt M„. .
wand in größerem Maßstab und In F ig. 3 ist in ^«^P^.^0^™ J^T
Fig. 4 die perspektivische Ansicht eines Wandaus- gezeigt, daß die auf diese Weise verscnmoizenen
schnittes. Wicklungen eine fugenlose Schicht auf der Ober-Auf
den in Richtung des Pfeiles 1 rotierenden Wik- fläche des Kernes 2 bilden. Auf diese Schiebt 4^werkelkern2
einer nicht näher dargestellten Wickelma- x5 den dann Rovings 10 in der »Wichen ™*dtecbrnk
schine wird das von der Spule3 abrollende Glas- aufgelegt, so daß der fertige Behälter« £ g.z>_unband
4 aufgewickelt Der Vorschub der Spule 3 in durchlässig für unter Druck stehende Gase undt-lus-Richtung
des Pfeiles 7 ist zur Rotationsgeschwindig- sigkeiten ist und geringes Gewicht sowie^ hoüe t-esügkeil
des Wickelkernes2 so eingestellt, daß die keil aufweist. Fig.4 ze-?,t einen Ausschnitt aus der
Kante 6 des Glasbandes 4 jeweils die bei der vor- ao Wand des fertigen Beaters 8 in perspeküvischer
hergehenden Kernumdrehung aufgelegte Bandlage Ansicht Die behälterinnere fugenfreie Olasschicm V
teilweise überdeckt Auf diese Weise wird die Kern- ist Basis des tragenden Stützverbandes, im vorliegenoberfläche
mit einer einzigen Lage 5 des Bandes fu- den Fall der Rovings 10.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Wickelkörper, insbesondere für Druckbehäl- auf Grund ihres Molekulargefüges absolut dicht sind,
ter und ebene Trennwände, dessen druckfeste 5 ist problematisch, da das Dehnungsvermögen von
Wand aus faserverstärkten Kunststoffsträngen faserverstärktem Kunststoff und von Metall sowie
und einer die Durchlässigkeit der gewickelten von keramischen Stoffen stark differiert Elastische
Wand mindernden Schicht (Liner) besteht, da- Werkstoffe dagegen sind niemals ohne Permeabilität,
durch gekennzeichnet, daß die die Elastische Liner sind daher ausschließlich als zusätz-Durchlässigkeit
der druckfesten Wand mindernde io liches Dichtmittel für Trennwände geeignet, bei deSchicht
aus gewickelten und anschließend wärme- nen an die Dichtigkeit kerne hohen Anforderungen
behandelten Glasbändern (4) besteht gestellt werden.
2. Verfahren zur Herstellung einer gasdichten Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist
Trennwand unter Verwendung des Wickelkörpers darin zu sehen, eine im Wickelverfahren hergestellte
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 15 Behälterwand bzw. eine Trennwand vorzuschlagen,
auf einen rotierenden Kern (2) mit oder ohne Zu- die relativ leicht und deren Molekulargefüge nicht
gäbe eines Bindemittels Glasbänder (4) sich über- mehr durchlässig ist.
läppend gewickelt und durch Wärmebehandlung Die Lösung der Erfindungsaufgabe besteht darin,
miteinander verschmolzen werden, sodann dar- daß die die Durchlässigkeit der druckfesten Wand
über die tragende Wandstruktur in Form faser- 20 mindernde Schicht au« gewickelten und anschließend
verstärkter Kunststoffstränge ebenfalls im Wik- wärmebehandelten Glasbändern besteht. Die Wärme
kelverfahren verlegt und der Wickelkörper nach behandlung kann hierbei wahlweise während de;,
Antrocknung und foitschreitender Aushärtung Wickeins oder erst nach dem Bewickeln der gesamten
des Kunstharzes etwa in Richtung der Rotations- Kernoberfläche erfolgen, wobei im letzteren Fall der
achse aufgeschnitten und vom Kern abgehoben 35 Kern samt der darauf gewickelten Struktur von der
wird. betreffenden Wickelmaschine getrennt und in einen
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