DE20217337U1 - Geschirrsystem - Google Patents
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G19/00—Table service
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Abstract
Geschirrsystem bestehend aus mindestens vier ineinander stapelbaren Bestandteilen, nämlich Gefäßen (1) mit dazugehörenden Deckeln (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Bestandteile aus jeweils nur einer geometrischen Grundform mit in bestimmten Größenbereichen variierender Größe bestehen.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Geschirrsystem, bestehend aus Gefäßen und Tellern/Deckeln, welches zur Aufnahme von festen und flüssigen Substanzen geeignet ist und äußerst vielseitig einsetzbar ist.
- Es gibt die allgemein bekannten Schalensets, bei denen , wenn alle Schüsseln ineinander gestellt sind, alle Oberkanten eine Ebene bilden. Auch gibt es bekannte Gefäß und Deckel Kombinationen, die man mit oder ohne gleichzeitig geschlossenem Deckel ineinander stapeln kann.(Vorzugsweise aus Kunststoff zur Aufbewahrung von Speisen).
- Nachteil der oben beschriebenen Sets oder Kombinationen ist es, daß es entweder keinen Deckel passend zu den Schalen gibt oder diese Deckel nicht auch gleichzeitig als Teller in praktischer Weise zu benutzen sind.
- Es gibt aber auch Geschirrbeispiele, bei denen der Teller auch gleichzeitig als Deckel für Gefäße der gleichen Ausführungsart dienen können.
- Bei diesen Geschirrbeispielen wird die praktische Doppelfunktion von Teller und Deckel leider nicht für viele verschiedene Größen in der Weise umgesetzt, daß der Funktionsumfang der hier angezeigten Erfindung erreicht wird und die Durchmesser nicht in einem solchen Zusammenhang stehen, wie bei der Erfindung aufgezeigt. Dadurch bleiben die Durchmesser der einzelnen Gefäße unzusammenhängend, das Geschirr erscheint nicht einheitlich oder optisch nicht stark zusammengehörig, wie es bei der angezeigten Erfindung der Fall ist.
- Bei den bisher bekannten Geschirrausführungen müssen eine größere Zahl an Einzelteilen angeschafft werden, um alle mit der hier angezeigten Erfindung abgedeckten Nutzungsmöglichkeiten anwenden zu können. Auch haben bekannte Geschirrausführungen oft einschränkende Details, so daß für eine andere Nutzung oft ein ähnliches Einzelteil (z.B. ein Gefäß) angeschafft werden muß (z.B. Espressotasse, Eierbecher).
- Aufgabe der hier angezeigten Erfindung ist es, ein Geschirrsystem zu schaffen, welches mit möglichst wenig Einzelteilen für möglichst viele verschiedene Nutzungen anwendbar ist und bei dem die Teller gleichzeitig als Deckel für Gefäße des gleichen Geschirrsystems anwendbar sind und bei dem alle Gefäße ineinanderstapelbar sind und in diesem ineinandergestapelten Zustand möglichst wenig Platz verbrauchen und eine möglichst dekorative Erscheinung aufweisen.
- Das mit dieser Erfindung angezeigte Geschirrsystem ist auf vielseitige Arten und Weisen anwendbar, die in der Beschreibung nicht erschöpfend dargestellt werden können.
- Um mit möglichst wenig Einzelteilen eines Geschirrsystems möglichst viele Nutzungen abdecken zu können, wird bei der hier angezeigten Erfindung eine Reihe an Durchmesserbereichen für Gefäße angegeben, die geeignet sind, dieses Ziel zu erreichen.
- Alle Gefäße sollten einen annähernd gleichen und/oder im Prinzip gleichen und/oder artverwandten und/oder sich von Größe zu Größe kontinuierlich verändernden Querschnitt aufweisen, der sich hauptsächlich in der Größe der Ausdehnung des Querschnittes unterscheidet.
- Das Material aller Geschirrteile sollte weitestgehend und/oder hauptsächlich und/oder annähernd verwindungssteif und/oder formstabil sein.
- Mit dieser Reihe an Durchmesserbereichen wird es möglich die meisten der im täglichen Haushaltsbedarf nötigen Gefäße und Teller sowie verschließbare Behälter abzudecken.
- Alle Gefäßgrößen sind ineinander stapelbar und können so platzsparend gelagert werden. Darüber hinaus ist die Reihe an Durchmesserbereichen so abgestimmt, daß im ineinandergestapelten Zustand eine sehr dekorative Erscheinung des Geschirrsystems entsteht und der Nutzer bei allen einzelnen Teilen durch den Zusammenhang der Durchmesser und der dazu möglichst vorteilhaft gestalteten Gefäßhöhen eine Zusammengehörigkeit aller Teile in vielen Kombinationen erkennen kann.
- Es wird jedem Durchmesserbereich ein Gefäß zugeordnet. Zu jedem Gefäß gibt es einen Teller/Deckel der zweckmäßigerweise einen größeren Durchmesser als das Gefäß aufweisen sollte, damit er als Deckel anwendbar ist.
- Die in der Tabelle oder den Tabellen des Anspruches 1 angeführten Durchmesserbereiche für Gefäße, sollten bei den verschiedenen 3 oder 4 oder 5 oder 6 oder 7 oder 8 oder mehr Gefäßen in immer gleichem Höhenbereich, also im oberen Drittel der Gefäßhöhe oder im mittleren Drittel der Gefäßhöhe oder im unteren Drittel der Gefäßhöhe zu finden sein.
- Die weiteren Einzelheiten, Details und Ausführungsbeispiele werden im folgenden anhand einer möglichen Ausführung der Erfindung beschrieben:
- Bei dieser Art der Ausgestaltung der Erfindung werden die Gefäße als oben offene Zylinder ausgeführt. In anderen Ausführungen kann der Grundriss oder die hauptsächliche Umfassungsform auch nur annähernd rund oder eine andere freie oder geometrische Form aufweisen, wobei bei anderen Formen als dem Kreis die Durchmesserbereiche als Fläche umgerechnet werden und die Grundfläche der Gefäße in die errechneten Flächenbereiche fällt.
- In dem hier beispielhaft Beschrieben Fall einer Ausführung der Erfindung werden die Höhen der einzelnen Gefäße so gewählt, daß möglichst die üblichen Volumina für Nutzungen wie z.B. Espressotasse, Eierbecher, kleine Dose, Tasse, Milchkaffeeschale, Dessertschale, Suppentasse, Kuchen-, oder Auflaufform, Salatschüssel oder Obstschale entstehen.
- Des weiteren sind die Zylinder ohne solche Details ausgeführt, die dazu geeignet wären, einem bestimmten Teil des Geschirrsystems eine beste oder praktische Nutzung nahe zulegen (wie z.B. ein Henkel zur Nutzung als Tasse).
- Vielmehr soll mit diesem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel dem Nutzer durch eine dafür vorteilhaft reduzierte Gestaltung eine vielseitige Nutzung leichter gemacht und die optische Erscheinung nicht durch oben erwähnte Details gestört werden.
- Die Teller sind im Beispiel nur geringfügig größer als die Gefäße im Durchmesser ausgeführt, damit der Behälter aus Gefäß und Teller/Deckel eine kompakte Erscheinung bekommt.
- Die Teller sind des weiteren so ausgebildet, daß am unteren äußeren Rand ein umlaufender Falz nach innen zum Teller vorhanden ist, welcher dazu dient, den Teller von der tragenden Fläche (Tisch) leicht mit den Fingern abheben zu können. Dieser falz dient auch gleichzeitig als Zentrierhilfe beim Auflegen des Tellers auf das Gefäß, sowie zum mindesten einigermaßen luftdichten Verschließen des Behälters.
- Die mit der Reihe von Durchmesserbereichen erzielten Gefäße sind jeweils Teller/Deckel zugeordnet, die durch den Zusammenhang mit den Gefäßen Durchmesser aufweisen, welche die üblichen Nutzungen wie z.B. Gebäck-, Frühstücks-, Kuchen-, Eß-, Pizzateller oder dgl. Ermöglichen.
- Die Teller des Geschirrsystems können auch als Sockel für darüber befindliche Gefäße , die nach oben oder unten geöffnet sind, dienen. Die Variante mit nach unten geöffneten Gefäßen bietet sich für Nutzungen wie z.B: Butterteller oder Tortenteller als Abdeckung an, wobei das Gefäß vorteilhafterweise aus einem transparenten Material bestehen sollte.
- Durch das Schließen eines Gefäßes mit einem Teller/Deckel erhält man einen mehr oder weniger oder weitestgehend oder dicht geschlossenen Behälter, der dazu geeignet ist, flüssige oder feste Substanzen zu lagern, warm oder kalt oder frisch zu halten.
- Um ein Behälter schließen zu können, sollte der Übergang von Gefäß zu Teller ein Detail aufweisen, welches den Deckel gegen Verrutschen sichert und deine Abschirmung des Innenraumes gegen den Außenraum ermöglicht.
- Mehrere dieser geschlossenen Behälter kann man übereinander stapeln.
- Die Böden der Gefäße und Teller/Deckel in diesem Beispiel sind möglichst einfach gehalten und weisen nur eine einfache Ebene oder eine leicht nach innen zum Gefäß gewölbte Fläche als Bodenfläche auf.
- Die Gefäße und Teller/Deckel können aus unterschiedlichen Materialien wie z.B. Keramik, Glas, Holz, Kunststoff, Metall, Verbundwerkstoffen oder aus Kombinationen dieser Materialien bestehen.
- Die Materialien sollten möglichst fest, formstabil, hitzebeständig, lebensmittelgeeignet, kratzfest, Mikrowellen- und Spülmaschinengeeignet sein.
- Mit diesem Geschirrsystem hat man mit erstaunlich wenigen Einzelteilen fast alle notwendigen Gefäße, Teller/Deckel und Behälter im Haushalt und braucht keine der vielen üblichen Extragefäße anzuschaffen und kann die Geschirrteile darüber hinaus dekorativ lagern.
- Dieses Geschirrsystem ist für die Nutzung im Lebensmittel-, Arznei-, Labor-, Verkaufs-, Lagerungs- und Dekorationsbereich anwendbar.
Claims (6)
- Geschirrsystem bestehend aus mindestens vier ineinander stapelbaren Bestandteilen, nämlich Gefäßen (
1 ) mit dazugehörenden Deckeln (2 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Bestandteile aus jeweils nur einer geometrischen Grundform mit in bestimmten Größenbereichen variierender Größe bestehen. - Geschirrsystem gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrischen Grundformen jeweils einen Durchmesser aufweisen, der ausschließlich in einem der Bereiche von 39 mm – 49 mm, oder 61 mm – 76 mm, oder 88 mm -112 mm, oder 126 mm – 158 mm, oder 175 mm – 215 mm, oder 235 mm – 283 mm, oder 309 mm – 365 mm, oder 396 mm – 460 mm liegt.
- Geschirrsystem gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Grundform eine nach oben offene zylinderartige Form (
1 ) ist, deren Höhe zwischen 3 cm und 20 cm beträgt, deren obere Randinnenseite eine konkave Wölbung (4 ) aufweist und deren Außenseite frei von Anformungen ausgebildet ist. - Geschirrsystem gemäß einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite geometrische Grundform eine einseitig konvex gewölbte Zylinderscheibe mit einer kreisumfänglichen Ausnehmung an der der konvex gewölbten Seite gegenüberliegenden Seite ist.
- Geschirrsystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Grundform als Teller verwendbar ausgebildet ist.
- Geschirrsystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestandteile aus einem Material ausgewählt aus der Gruppe Keramik, Glas, Holz, Kunststoff, Metall, Verbundwerkstoff bestehen, oder aus einer Kombination der genannten Materialien.
Priority Applications (1)
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| DE20217337U DE20217337U1 (de) | 2002-11-07 | 2002-11-07 | Geschirrsystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE20217337U DE20217337U1 (de) | 2002-11-07 | 2002-11-07 | Geschirrsystem |
Publications (1)
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| DE20217337U1 true DE20217337U1 (de) | 2003-12-18 |
Family
ID=29796712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20217337U Expired - Lifetime DE20217337U1 (de) | 2002-11-07 | 2002-11-07 | Geschirrsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20217337U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202006002321U1 (de) * | 2006-02-13 | 2007-03-29 | Redel, Wolfgang | Essgerät, insbesondere Besteck- oder Geschirrteil |
-
2002
- 2002-11-07 DE DE20217337U patent/DE20217337U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE202006002321U1 (de) * | 2006-02-13 | 2007-03-29 | Redel, Wolfgang | Essgerät, insbesondere Besteck- oder Geschirrteil |
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Legal Events
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